@m: Würdet ihr euch als Vater zur Verfügung stellen, wenn...

Benutzer95038 

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Angenommen ein befreundetes Paar wünscht sich schon seit langer Zeit ein Kind aber es klappt einfach nicht. Die Frau bittet dich um Hilfe. Wie würdest du reagieren, wenn...

- es nur um eine Samenspende ginge und der Parter (nachgewiesen unfruchtbar) davon weiß.

- es um eine Samenspende ohne Wissen das Partners (unklarer Fruchtbarkeitsstatus) ginge.

- es richtiger Sex sein soll und der Parter (nachgewiesen unfruchtbar) davon weiß.

- es richtiger Sex sein soll und dies ohne Wissen das Partners (unklarer Fruchtbarkeitsstatus) wäre.


Wie würde sich dein Beziehungsstatus auf die Entscheidung auswirken?


Wenn die Antwort in allen Fällen nein war, wie müssten die Dinge liegen, damit du der Frau hilfst?


Weitere Annahme: du wärest per Vertrag von allen weiteren Pflichten befreit.

-------

Anmerkung: es ist für das werdende Kind und für die Frau aus medizinischer Sicht von Vorteil, wenn das Kind auf natürlichem Wege gezeugt wird.
 

Benutzer100189 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich denke nicht das der jenige Partner dem ich die "Frau befruchten" soll davon begeistert wäre ich glaube da wäre eine Samenbank das beste auch von rechtlichen gründen etc
 

Benutzer95038 

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Off-Topic:
Off-Topic:
Geht das denn überhaupt? Ich meine "privat" und nicht bei einer Samenbank? :hmm:
K.A. könnte ich mir aber vorstellen. Daher sage ich auch "Annahme".

Also, angenommen dass.... würdest du dich als Vater zur Verfügung stellen? :grin:


---------- Beitrag hinzugefügt um 17:56 -----------

Off-Topic:
Ich denke nicht das der jenige Partner dem ich die "Frau befruchten" soll davon begeistert wäre ich glaube da wäre eine Samenbank das beste auch von rechtlichen gründen etc
Jetzt geb ich mir schon so viel Mühe...
Es ist medizinisch nicht so vorteilhaft, wenn es eine künstliche Befruchtung ist.
 

Benutzer95038 

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Benutzer13408 

Meistens hier zu finden
könnt ihr mal die rechtliche Seite vergessen bitte. Darum geht es nicht bei der Umfrage.

Natürlich gehts auch darum, denn Du schreibst ja:

Weitere Annahme: du wärest per Vertrag von allen weiteren Pflichten befreit.

Und diese Situation ist einfach nicht gegeben. Vielleicht findest Du so einen Deppen, der trotzdem mitmacht...
 

Benutzer11128 

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Kurzfassung: Nein.

Abgesehen davon, dass vertragliche Regelungen in diesem Bereich nicht relevant sind, ist das eine Sache, die ich unter "Pech" einordnen würde.

Wer mit dem nicht zurecht kommt, dem helfe ich auch nicht mit meinem Erbgut ...
 

Benutzer95038 

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Off-Topic:
Und diese Situation ist einfach nicht gegeben. Vielleicht findest Du so einen Deppen, der trotzdem mitmacht...
:totlach: ich suche sicher niemanden. Es ging einfach nur um die Denkweisen hinter so einer Vaterschaft.

Wer aufgrund dieses Threads von mir eine PN bekommt mit solchen Angeboten :smile:rolleyes:smile: darf sie sehr gern melden. Reicht das jetzt, um das Thema theoretisch diskutieren zu können??!
 

Benutzer78489 

Sehr bekannt hier
Also wenn ich ein Mann wäre, würde ich es machen, wenn ich generell zu einer Vaterschaft bereit wäre, bzw bereit wäre, das Kind im Notfall finanziell zu unterstützen und auch für das Kind da zu sein. Und ich natürlich die Eltern für (potentiell) gute Eltern hielte.
Grade bei Lesben und Schwulen sind sowas ja gängige Konzepte und ich finde diese Modelle einfach toll und kann mir das gut in hetero-Kontexten vorstellen.
Für mich muß ein Kind nicht immer "mein eigenes" oder sogar "mein Blut" sein. Ich finde Konzepte wie Patchworkfamilien, Patenschaften oder Großfamilien toll, in denen man mit mehreren für ein Kind da ist, wo man ein Kind auch lieben und für es sorgen kann, wenn es nicht das eigene ist. Ich kann mir gut vorstellen, später mal "Tante" oder Ersatzmama zu sein, wenn ich keine eigenen will. Aber die Umstände müssen halt stimmen, man muß in etwa die gleichen Wertevorstellungen wie die Erziehungsberechtigten haben, man muß gegenseitigen Respekt besitzen, man sollte sich mögen oder lieb haben, etc etc. Klar, kann die Freundschaft/Beziehung auch mal zerbrechen, das gehört dazu und das muß man einkalkulieren. Und ich würde als Mann Samen spenden, wenn ich 1. mit diesen Umständen einverstanden wäre und 2. gerne ein Kind hätte, bzw generell bereit wäre, für ein Kind zu sorgen, was halt nicht zwangsläufig bei mir wohnen würde. Aber ich würde dann wohl auch eingebunden werden wollen.

Hoffe, das hilft dir, auch wenn ich eine Frau bin :smile:
 

Benutzer15054 

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Angenommen ein befreundetes Paar wünscht sich schon seit langer Zeit ein Kind aber es klappt einfach nicht. Die Frau bittet dich um Hilfe. Wie würdest du reagieren, wenn...

- es nur um eine Samenspende ginge und der Parter (nachgewiesen unfruchtbar) davon weiß.

- es um eine Samenspende ohne Wissen das Partners (unklarer Fruchtbarkeitsstatus) ginge.

- es richtiger Sex sein soll und der Parter (nachgewiesen unfruchtbar) davon weiß.

- es richtiger Sex sein soll und dies ohne Wissen das Partners (unklarer Fruchtbarkeitsstatus) wäre.


Wie würde sich dein Beziehungsstatus auf die Entscheidung auswirken?


Wenn die Antwort in allen Fällen nein war, wie müssten die Dinge liegen, damit du der Frau hilfst?


Weitere Annahme: du wärest per Vertrag von allen weiteren Pflichten befreit.

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Anmerkung: es ist für das werdende Kind und für die Frau aus medizinischer Sicht von Vorteil, wenn das Kind auf natürlichem Wege gezeugt wird.

Weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig, was ich darauf antworten soll. Auf der einen Seite hätte ich Probleme damit, einem anderen Pärchen meinen Samen zur Verfügung zu stellen - erst recht, wenn es anonym wäre und ich keine Pflichten gegenüber dem Kind hätte. Wenn, dann würde ich schon gerne Kontakt zu meinem leiblichen Kind haben wollen. Und das Kind könnte irgendwann eventuell auch verzweifelt fragen, wer denn der wirkliche Papa ist.

Auf der anderen Seite halte ich ja nicht viel von solchen biologischen Überlegungen, die ja eigentlich nur ideologisch sind. Wäre es denn wichtig, wer das Kind großzieht, solange es gute Eltern hat? Immerhin spende ich ja auch Blut, welches ein anderer dann möglicherweise erhält. Auf jeden Fall würde ich verlangen, dass beide Elternteile von der Samenspende wissen - egal ob die Samenspende ohne oder mit Sex erfolgt.
 

Benutzer102078  (26)

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Also ich fänd sowas als moralisch nicht vertretbar (vor allem ihrem und meiner Partner/in gegenüber)
da sollte man schon lieber zur samenbank gehen...
 

Benutzer95038 

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Also ich fänd sowas als moralisch nicht vertretbar (vor allem ihrem und meiner Partner/in gegenüber)
da sollte man schon lieber zur samenbank gehen...
Deswegen haben ich ja auch die Alternative angegeben, dass der Partner damit einverstanden ist.


...........................

Interessant, dass einige sagen, sie hätten gern Kontak zu dem Kind und dass es weiß, wer der Vater ist. Wäre das dem Kind (und dem "anderen Vater") gegenüber fair eurer Meinung nach?
 

Benutzer102078  (26)

Sorgt für Gesprächsstoff
Deswegen haben ich ja auch die Alternative angegeben, dass der Partner damit einverstanden ist.


...........................

Interessant, dass einige sagen, sie hätten gern Kontak zu dem Kind und dass es weiß, wer der Vater ist. Wäre das dem Kind (und dem "anderen Vater") gegenüber fair eurer Meinung nach?
ich fänd es dennoch nicht für sonderlich toll
 
D

Benutzer

Gast
Nein. Ich habe meine Prinzipien. Es tut mir leid für MEnschen, die keine Kinder bekommen können, aber das gehört zur NAtur, die aus welchen Gründen auch immer einen Riegel davor geschoben hat.

Ich bin nicht religiös oder moralisch immer ganz oben dabei - aber EIN KIND ist immer noch ein Ergebnis der Liebe zweier Menschen, natürlich gezeugt beim Liebesakt.

KEIN KIND hat es verdient in solchen Konstellationen auf die Welt zu kommen. Das bringt mich als biologischen Vater in Erklärungsnöte, aber auch die Eltern, wenn es mal etwas älter ist.

Es gibt immer noch die Möglichkeit zu versuchen ein Kind zu adoptieren. Der Mensch muss nicht überall "reinpfuschen".

Ich möchte mich um mein aus innerster Überzeugung und dem Wunsch gezeugten eigenen Blutes auch kümmern - und es nicht alleine lassen mit einer völlig sachlichen Nummer und mit einem Samenerguss die Sache als erledigt ansehen.
Dazu geht mir diese Art der "Hilfsbereitschaft" zu weit.

:zwinker: NEin. Da könnte kommen was wolle - da gibts um nichts in der Welt mein OK (oder mein Sperma).....
 

Benutzer6874  (35)

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Ich bin nicht religiös oder moralisch immer ganz oben dabei
Off-Topic:
Ich bin religiös und trotzdem moralisch nicht immer ganz oben dabei :grin:

Ich sehe das zum Teil ähnlich wie mein Vorredner.
Mich würde es sehr schwer ankommen wenn wir keine Kinder hätten. Aber es gibt da eine Grenze. Ein Kind ist für mich nicht ein "Ehe-Projekt" das man um jeden Preis realisieren muss. Kinder sind ein Geschenk. Wir würden vielleicht auch versuchen ein Kind zu adoptieren, oder Pflegekinder zu betreuen. Kinderliebe kann man sicher auch anders zeigen als durch eigenen Nachwuchs.

Darum würde ich mich nicht zur Verfügung stellen um zu helfen "natürlichen Nachwuchs" vo rzu täuschen. Schon gar nicht am Ehemann vorbei....:ratlos:

In EINEM Punkt weiche ich von donmartin ab (oder verstehe ihn falsch). Ich bin nie im Voraus pessimistisch was die Zukunft eines Kindes an geht. Es entstehen so viele Kinder aus Zufall, mangels Vorsicht oder sonst wie. So gesehen ist es schon tragisch, dass dann Paare kinderlos bleiben die sich selhnlichst ein Kind wünschen und gut zu ihm schauen würden. Drum mag ich solche Versuche mit einem "Leihvater" auch nicht einfach verurteilen.
 

Benutzer15054 

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Interessant, dass einige sagen, sie hätten gern Kontak zu dem Kind und dass es weiß, wer der Vater ist. Wäre das dem Kind (und dem "anderen Vater") gegenüber fair eurer Meinung nach?

Auf jeden Fall. Mag sein, dass das Kind nie nachfragt, wer denn der leibliche Vater ist. Aber falls es doch fragen sollte, ist man ihm die Antwort schuldig. Auch dem anderen Vater gegenüber wäre das nur fair - sofern auch er es unbedingt wissen will.
 

Benutzer65590 

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Ich hätte theoretisch weder ein Problem mit Samenspende noch mit "live-Übertragung", solange das besagte Pärchen erstens insgesamt seinen Willen zur Aktion ausgedrückt hätte und zweitens, natürlich, ich Single wäre (dies zumindest für die Live-Variante - hier müssten natürlich auch die Gesundheitstests stimmen). Warum soll man, wenn ein Paar aufgrund der Unfruchtbarkeit des Mannes kinderlos bleibt, nicht mit funktionierendem Material nachhelfen? Schadet doch keinem, Jesus muss sich deswegen auch nicht ins Hemd machen, und die Ehe-und-Familie-Fraktion soll sich doch freuen, dass somit ein weiteres Paar einen Anreiz für eine ganz langfristige Gemeinschaftsbildung bekommt. Ich sehe da keinerlei moralische Probleme.

Allerdings ein ganz massives rechtliches, denn natürlich bin ich als Kindsvater unterhaltspflichtig für das Kind, egal, welche Konstellation sonst vorliegen mag. Und da ich auf diese Aussicht keine Lust habe, käme eine Samenspende für mich in der momentanen rechtlichen Situation einfach nicht in Frage, niemals, Punkt.
 

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