Männlich, 36, Jungfrau. (Mein Freund. Nicht ich.)

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Tag zusammen,
nachdem mein Thema offenbar so speziell ist, dass man selbst in einschlägiger englischsprachiger "Literatur" nix dazu findet, versuche ich es hier und hoffe auf regen Austausch. Oder _irgendeine_ Art von Austausch, da ich schön langsam mit meinem Latein am Ende bin.

Gleich vorweg: Tipps wie "Vergiss es, das wird nie was" sind keine Tipps, sondern persönliche Meinungen und diese in diesem Fall bitte direkt stecken lassen, ich suche konstruktiven Austausch und kein bashing.

Ich - w, Anfang 40 - bin seit etwas mehr als 2 Jahren mit meinem Freund (36) zusammen. Er ist groß, gut aussehend, erfolgreich, unglaublich liebenswürdig und fürsorglich, zuverlässig und aufrichtig. Klingt nach dem Märchenprinzen, richtig? Ist er auch, ich liebe ihn sehr. Wir kennen uns seit 7 Jahren durch die Arbeit (ich habe mittlerweile die Stelle gewechselt, da er in dem Unternehmen eine leitende Position hat und ich dort sowieso weg wollte), haben uns vor ca. 4 Jahren angefreundet und sind eben vor etwas mehr als 2 Jahren als Paar zusammengekommen. Als wir unseren ersten gemeinsamen Wochenendtrip gemacht haben, war ich erst ein wenig verwundert, dass er nicht im selben Bett wie ich schlafen wollte. Ich meine, ich hatte mir anhand der Dinge, die ich von ihm erfahren hatte, schon zusammenreimen können, dass er puncto Frauen und Sex nicht wirklich viel Ahnung hatte, aber dass er tatsächlich noch Jungfrau ist, hat mir dann doch für einen Moment zu denken gegeben.

Wir reden viel - über alles, das war auch schon in unserer Zeit als Freunde so - und er hat mittlerweile auch gelernt, offen und ohne tiefdunkelrot anzulaufen, über Sex zu sprechen. Ja, er ist _mega_ verklemmt und unsicher, was Körperlichkeiten angeht (er ist, wie schon gesagt, sehr groß und ich glaube manchmal, dass er sich in seiner 2-Meter-Hülle, die ich (Schlumpfine mit 1,60 m) wirklich sexy finde, unwohl fühlt, weil er halt immer und überall auffällt; außerdem wurde er katholisch erzogen...), hat auch - dank Pornogucken - relativ lang gedacht, dass sein bestes Stück zu kurz wäre (ist total normal, was die Länge angeht und der Durchmesser ist sogar ein bisschen über dem Durchschnitt meiner Erfahrung) und hat selbst zugegeben, dass er irgendwann, nach der Ex-Freundin vor 4 Jahren (die ihm sehr übel mitgespielt und ihn finanziell ziemlich abgezogen hat) das Thema Beziehung, Sex und Frauen aufgegeben und sich das Leben nach seinem Geschmack eingerichtet hat. Er war auch nie im Bordell, weil ihn das nie interessiert hat bzw. er Angst hatte, dass man ihn auch dort auslachen und abweisen könnte, weil sein Penis (nach seinem Dafürhalten) eben zu kurz wäre.

Er hat sexuelle Phantasien, die meistens damit zu tun haben, dass er von einer Frau mehr oder weniger mit Gewalt ausgezogen wird bzw. erregt es ihn massiv, wenn ich ihn fessle und ihm dann das T-Shirt und die Unterwäsche mit einem Messer vom Körper schneide. Im Grunde kann man es wohl so zusammenfassen, dass er unterworfen werden möchte (was mir gar nicht so ungelegen ist, da ich selbst eher dom bin, nicht "volles Programm", aber schon ein bisschen sagen, wo's langgeht), was psychologisch sogar nachvollziehbar ist: er, der große, kräftige Kerl, schutzlos ausgeliefert... er genießt es auch sehr, beim Kuscheln der kleine Löffel zu sein (er lacht darüber und nennt uns dann "Suppenkelle" und "Espressolöffel" - passt ja auch irgendwie) und im Arm gehalten zu werden.

Er hat mich noch nie intim angefasst, außer Streicheln an Hals und Brust wagt er sich nicht ran. Er weiß auch überhaupt nicht, was er mit mir anfangen soll (und ich bin nun wirklich eine Frau, die den Kerl im Bett nicht dumm sterben lässt, ich teile deutlich mit, was und wie ich es gern hätte)... interessanterweise hat er kein Problem damit, sich vor mir zu befriedigen, wobei das gehört auch denke ich zu einer seiner Phantasien, immerhin spiele ich in denen mit :zwinker:: Er ist wieder beim Bund und ich, in dem Fall eine Ärztin, bei einer Untersuchung "tastet" ihn durch die Uniform ab und befiehlt ihm dann, sich vor ihr zu befriedigen.

So schön langsam hab ich das Gefühl, dass ich ihn "aufdrösle", manchmal aber bin ich kurz davor aufzugeben. Er hat auch eine relativ niedrige Libido und hat demnächst einen Termin beim Arzt zwecks Hormonstatus im Hinblick auf Testosteron, etc. Ich habe ihn auch gefragt, ob er so viel Angst davor hat, was bei mir falsch zu machen, dass er es ganz bleiben lässt - was er im Grunde bejaht hat. Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass, auch wenn ich mehrere Partner hatte, sein Körper für mich genauso neu und fremd ist und ich ja auch erst checken muss, was er mag und was nicht bzw. selbst wenn beim Sex nicht die Funken sprühen, es um die Nähe geht und ich ihn nie im Leben irgendwie deshalb runtermachen würde...

Ich weiß gar nicht, ob und wie ich eine konkrete Frage formulieren soll oder ob ich mich hier einfach nur mal ausschütten möchte - vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen ähnlicher Natur gemacht, hat Ideen, Ansätze oder - keine Ahnung! :smile: Ich liebe den Kerl wirklich sehr und wenn meine Libido kleiner wäre, wäre wahrscheinlich sogar alles in Butter. Aber ich schlaf nun mal gern mit meinem Partner und für mich gehört Sex einfach zu einer Beziehung dazu...

Gruß, Lisa aus Berlin
 

Benutzer180126 

Öfter im Forum
Wenn es sich herausstellt, dass körperliche Ursachen ausgeschlossen sind, solltet ihr mal über einen therapeutischen Ansatz nachdenken. Vielleicht wäre es auch erstmal ein Ansatz, dass du dich vor ihm selbst befriedigst. So kannst du ihm zeigen, wie du berührt werden möchtest, und nimmst ihm erstmal die Verantwortung ab. Vielleicht steigt er dann nach und nach mit ein.
 
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Wenn es sich herausstellt, dass körperliche Ursachen ausgeschlossen sind, solltet ihr mal über einen therapeutischen Ansatz nachdenken. Vielleicht wäre es auch erstmal ein Ansatz, dass du dich vor ihm selbst befriedigst. So kannst du ihm zeigen, wie du berührt werden möchtest, und nimmst ihm erstmal die Verantwortung ab. Vielleicht steigt er dann nach und nach mit ein.
Ich bin ja nun wirklich gespannt auf seinen Hormonstatus - weißt du, irgendwie - abseits vom Sexuellen - ist in dieser Sache total die Forscherin in mir erwacht :zwinker: Oh, das mach ich ja und ich glaube auch, dass es ihn interessiert; vor einiger Zeit hab ich ihn dann mal gefragt, ob er nicht hinlangen möchte - und hab vibes von "Oh Gott, was mach ich jetzt, wo fass ich hin, etc." bekommen... er hat einfach so Schiss davor, mir weh zu tun (das hat er gesagt) und generell was falsch zu machen - was halt mir, als einem "Erst mal anfangen, dann sehen wir weiter"-Charakter so völlig fremd ist.

Was mir grad noch so einfällt: Er hat Ekel vor Körperflüssigkeiten, auch seinen eigenen. Auch nicht unwesentlich. Er ist so verkorkst, was das Thema angeht, eigentlich sollte ich aufstecken, ich weiß :frown: Aber er ist, mal außerhalb vom Schlafzimmer gesehen, total der Mann, mit dem ich alt werden möchte... Und: die sexuellen Bedürfnisse mit einem anderen decken, das wäre für uns beide nix. Dazu ist er wieder eifersüchtig genug (ist er sonst überhaupt nicht und ich auch nicht) und ich bin mittlerweile alt und reif genug, um eine sehr innige, mentale, geistige und überhaupt Verbindung zu brauchen, um überhaupt Sex mit jemandem haben zu wollen.

Sorry fürs Zuschwallen <3
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Keine Ahnung, ob dir das weiter hilft, aber es gibt tatsächlich Männer, die zwar Libido haben und Lust haben, aber nicht auf Verkehr und alles, was mit klassischem Sex zu tun hat. Die Erfahrung hab ich auch schon gemacht. Also grade das mit dem sich vor dir befriedigen lässt mich da aufhorchen. Ich kannte auch mal so einen Mann, der sich mir gerne gezeigt hat, aber mich im Leben nicht anfassen wollte, geschweige denn mit mir schlafen wollte.

Hat dein Partner denn jemals geäußert, dass er mit dir schlafen möchte?
hast du ihn jemals gefragt, warum er dich nicht anfassen möchte?
Angst was falsch zu machen okay, aber er versucht es ja nicht mal. Und 2 Jahre?! Also das erscheint mir doch deutlich zu lang, um alles mit Schüchternheit zu erklären :hmm:
Ich will dich nicht entmutigen, aber an deiner Stelle hätte ich da nicht sooooo viel Hoffnung auf Besserung. Er ist ja anscheinend zufrieden so.
Und sein Hormonstatus wird vermutlich in Ordnung sein, denn es ist ja nicht so, dass er keinen hoch bekommt. Wenn ich dich richtig verstehe.
Also wenn du ihm sozusagen die Anweisung gibst, dass er sich einen runter holt vor dir, dann macht er das. Also er kann ja, rein technisch :zwinker:

Hast du dich auch schon vor ihm befriedigt?
 

Benutzer168169 

Öfter im Forum
Probiere doch mal, wenn Du neben ihm liegst und es Dir selbst machst , daß Du irgendwann sagst, er solle ganz locker lassen und Du Dich mit seiner Hand (die Du führst) weiter befriedigst, dann kann er nichts falsch machen, spürt, wie Du es magst (Druck, Geschwindigkeit, Intensität) und vielleicht erregt es ihn ja auch, selbst, wenn dies erst im Nachhinein, durch Verarbeiten des Erlebten kommen mag :zwinker:
 
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Probiere doch mal, wenn Du neben ihm liegst und es Dir selbst machst , daß Du irgendwann sagst, er solle ganz locker lassen und Du Dich mit seiner Hand (die Du führst) weiter befriedigst, dann kann er nichts falsch machen, spürt, wie Du es magst (Druck, Geschwindigkeit, Intensität) und vielleicht erregt es ihn ja auch, selbst, wenn dies erst im Nachhinein, durch Verarbeiten des Erlebten kommen mag :zwinker:
Das ist tatsächlich eine prima Idee, darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht - danke!! <3
 
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Keine Ahnung, ob dir das weiter hilft, aber es gibt tatsächlich Männer, die zwar Libido haben und Lust haben, aber nicht auf Verkehr und alles, was mit klassischem Sex zu tun hat. Die Erfahrung hab ich auch schon gemacht. Also grade das mit dem sich vor dir befriedigen lässt mich da aufhorchen. Ich kannte auch mal so einen Mann, der sich mir gerne gezeigt hat, aber mich im Leben nicht anfassen wollte, geschweige denn mit mir schlafen wollte.
Ja, das klingt irgendwie nach ihm...
Hat dein Partner denn jemals geäußert, dass er mit dir schlafen möchte?
Doch, das hat er schon und er ist auch neugierig, sagt er zumindest.
hast du ihn jemals gefragt, warum er dich nicht anfassen möchte?
Einerseits eben die Angst, was falsch zu machen und dafür "angepfiffen" zu werden und dann halt die Sache mit den Körperflüssigkeiten.
Angst was falsch zu machen okay, aber er versucht es ja nicht mal. Und 2 Jahre?! Also das erscheint mir doch deutlich zu lang, um alles mit Schüchternheit zu erklären :hmm:
Ich will dich nicht entmutigen, aber an deiner Stelle hätte ich da nicht sooooo viel Hoffnung auf Besserung. Er ist ja anscheinend zufrieden so.
Da triffst du den Nagel absolut auf den Kopf @ "er ist ja zufrieden, wie es ist".

Und sein Hormonstatus wird vermutlich in Ordnung sein, denn es ist ja nicht so, dass er keinen hoch bekommt. Wenn ich dich richtig verstehe.
Das hast du richtig verstanden. Er masturbiert auch nur total selten, weil er schlichtweg keine Lust hat. Das lässt mich ja so ein bisschen auf die Hormone hoffen...
Also wenn du ihm sozusagen die Anweisung gibst, dass er sich einen runter holt vor dir, dann macht er das. Also er kann ja, rein technisch :zwinker:
Aber hallo :smile: Technisch klappt alles wunderbar, er hält die Erektion total lang und auch nach dem Abschuss ist er noch länger hart. Das ist so ein Stück weit frustrierend, wenn frau eigentlich richtig Bock hat und er richtig lang könnte... und dann aber nicht tut :/
Hast du dich auch schon vor ihm befriedigt?
Ja und hab ihn auch schon "eingeladen", mich intim zu berühren, aber weiter als Hals/Brust ist es noch nicht gekommen.

Ich weiß auch nicht, einerseits denk ich, dass ich dem Thema zu viel Bedeutung beimesse, andererseits: mir ist es wichtig, die Nähe und die Intimität und ich hab einfach gern Sex. Ein Leben im Zölibat kann ich mir nicht vorstellen.
 

Benutzer168169 

Öfter im Forum
Das ist tatsächlich eine prima Idee, darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht - danke!! <3
Berichte gerne einmal, wie es gelaufen ist :smile:

Ach ja, wenn er die Sub-Rolle genießt, wie sieht es denn aus, wenn Du ihm die Augen verbindest und dann irgendwann weiter gehst, vielleicht nimmt ihm das auch ein Stück weit die Angst (letzten Endes kennst Du ihn ja am besten, aber vielleicht würde er ja zustimmen und es ihm sogar gefallen) und beim nächsten mal laßt ihr dann die Augenbinde weg :zwinker:
 
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Berichte gerne einmal, wie es gelaufen ist :smile:

Ach ja, wenn er die Sub-Rolle genießt, wie sieht es denn aus, wenn Du ihm die Augen verbindest und dann irgendwann weiter gehst, vielleicht nimmt ihm das auch ein Stück weit die Angst (letzten Endes kennst Du ihn ja am besten, aber vielleicht würde er ja zustimmen und es ihm sogar gefallen) und beim nächsten mal laßt ihr dann die Augenbinde weg :zwinker:
Augenbinde klappt super, da hat er richtig Spaß dran - er ist an sich ein sehr visueller Typ, der sich wenig auf seine anderen Sinne verlässt. War ein schönes Experiment, was mir auch gezeigt hat, dass er mir total vertraut (ich war da immerhin mit einem scharfen Messer nah an seinem Körper und edelsten Teilen). Das ist es ja, was mich mitunter verwirrt, dieses grenzenlose Vertrauen, wenn er sich in meine Hände begibt. Fesselspielchen (so richtig, wo er nur noch mit safe word rauskommt)? Kein Ding, da ist er sofort dabei. Ich bin zurecht verwirrt, oder?

Ich werde auf jeden Fall berichten :smile:
 

Benutzer168169 

Öfter im Forum
Eigentlich meinte ich, daß Du, da ihm die Sub-Komponente mit Augenbinde gefällt und er sich Dir da offensichtlich besser hingeben kann, (natürlich mit seinem Einverständnis) vielleicht einfach mal stückweise einen Schritt weiter gehst, und ihr, wenn es sich für ihn gut anfühlt, z.B, beim Blowjob oder wenn Du ihn Dir langsam einführst, dann, ggf. auch zu einem späteren Zeitpunkt, die Augenbinde weglassen könnt...
 

Benutzer180521 

Öfter im Forum
Eine weitere Idee wäre, dass du ihn komplett durch die Berührungen leitest. Als eine Art Befehle. Das müsstest du natürlich vorher mit ihm absprechen, ob er sich das vorstellen kann und ob es für ihn okay ist. Dann könnt ihr euch vielleicht etwas steigern und er seine Scheu verlieren (von der ich aber auch nicht glaube, dass sie der einzige Grund ist, nach so langer Beziehung, und wenn doch, dann hätte ich Bedenken, dass eine traumatische Erfahrung dahinter steckt). Wenn er dich also an Hals und Brust streichelt, "befiehl" ihm, mit den Händen weiter nach unten zu wandern (evtl. auch erst mal nur den restlichen Körper ohne Intimbereich). Wenn nötig, jede kleine Bewegung kommandieren. Und dann beim nächsten Mal etwas mehr, und dann noch etwas mehr. Wenn du ihm genau (und damit meine ich haarkleinexaktgenau) sagst, was er jetzt tun soll, und das so kleinschrittig wie möglich, dann besteht auf jeden Fall nicht mehr die Gefahr, dir wehzutun (durch Streicheln ja eh nicht) oder etwas anderes gravierend falsch zu machen. Und irgendwann traut er sich hoffentlich, die winzigste Berührung aus eigener Initiative zu tun und von da an mehr zu wagen.
Ihr scheint ja geduldig zu sein...
Wichtig wäre dafür aber zu wissen: Hat er Freude daran, dir sexuell etwas Gutes zu tun? Also, sagt er explizit, dass er seine geringe Libido und Berührungsängste bedauert, weil er dir dadurch etwas nicht geben kann? Denn wenn deine Befriedigung bei ihm selbst keine noch so winzige Art der Befriedigung auslöst, dann kannst du es sehr lange versuchen, ihr würdet nicht auf einen Nenner kommen.
 
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Eigentlich meinte ich, daß Du, da ihm die Sub-Komponente mit Augenbinde gefällt und er sich Dir da offensichtlich besser hingeben kann, (natürlich mit seinem Einverständnis) vielleicht einfach mal stückweise einen Schritt weiter gehst, und ihr, wenn es sich für ihn gut anfühlt, z.B, beim Blowjob oder wenn Du ihn Dir langsam einführst, dann, ggf. auch zu einem späteren Zeitpunkt, die Augenbinde weglassen könnt...
Oh, ach so meintest du das. BJ haben wir schon gehabt, fiel ihm aber schwer, es zu genießen, weil seine "Ekelschranke" zu hoch ist. Also, er sagte, dass er das Gefühl mega fand, aber immer den Gedanken, dass das "schmutzig" ist, im Kopf hatte und es deshalb nicht voll genießen konnte. Ich weiß, dass das "nur" in seinem Kopf ist, denn wenn er mal einen im Tee hat, kann er sich fallen lassen. Kann aber auch nicht der Königsweg sein, weil ich, als Frau, es auch absolut nicht will, dass ein Mann das ausnutzen würde, wenn ich einen Schwips habe. Da gelten für mich die selben Regeln mit meinem männlichen Partner wie umgekehrt... Ich habe mal darüber nachgedacht, als wir mal ziemlich beschwippst von einer Party nach Hause gekommen sind, "es" einfach zu tun und zu sehen, wie er reagiert. Aber da ist halt dann meine "Schranke" im Kopf, dass Sex zu beiden Seiten gewollt sein muss und man nicht einfach so mit dem Körper des anderen tun darf, was man möchte...
 
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Eine weitere Idee wäre, dass du ihn komplett durch die Berührungen leitest. Als eine Art Befehle. Das müsstest du natürlich vorher mit ihm absprechen, ob er sich das vorstellen kann und ob es für ihn okay ist.
Oooh, das ist eine hervorragende Idee!! Ich bin dann immer so konzentriert auf ihn, wie er reagiert und was er mag oder auch nicht, dass meine eigene Kreativität total außen vor bleibt...
Dann könnt ihr euch vielleicht etwas steigern und er seine Scheu verlieren (von der ich aber auch nicht glaube, dass sie der einzige Grund ist, nach so langer Beziehung, und wenn doch, dann hätte ich Bedenken, dass eine traumatische Erfahrung dahinter steckt).
Richtig @ Trauma. Das ist auch meine Vermutung und ich hab's angesprochen und er wurde, was total untypisch für ihn ist, richtig biestig. Ich hab aber zu viel Erfahrung mit traumatisierten Menschen und nicht das richtige Werkzeug, jemanden aufzufangen, wenn die Erinnerung daran aufbricht. Von daher wage ich mich da nicht ran. Ich habe aber schon mal EMDR angesprochen und darauf hat er immerhin neugierig reagiert.

Wenn er dich also an Hals und Brust streichelt, "befiehl" ihm, mit den Händen weiter nach unten zu wandern (evtl. auch erst mal nur den restlichen Körper ohne Intimbereich). Wenn nötig, jede kleine Bewegung kommandieren. Und dann beim nächsten Mal etwas mehr, und dann noch etwas mehr. Wenn du ihm genau (und damit meine ich haarkleinexaktgenau) sagst, was er jetzt tun soll, und das so kleinschrittig wie möglich, dann besteht auf jeden Fall nicht mehr die Gefahr, dir wehzutun (durch Streicheln ja eh nicht) oder etwas anderes gravierend falsch zu machen. Und irgendwann traut er sich hoffentlich, die winzigste Berührung aus eigener Initiative zu tun und von da an mehr zu wagen.
Da hast du recht, wahrscheinlich habe ich da zu viel Erfahrung und auch Spaß am Ausprobieren, als daran zu denken, dass ein anderer Mensch da lieber mit einer "Bedienungsanleitung" vorgehen möchte.
Ihr scheint ja geduldig zu sein...
Er: wie ein stoßzahnamputierter Elefant. Unfassbar. Ich: eigentlich gar nicht. Ich liebe diesen Menschen einfach nur zu sehr, als nicht alles zu versuchen...
Wichtig wäre dafür aber zu wissen: Hat er Freude daran, dir sexuell etwas Gutes zu tun?
Ich werde es herausfinden, auch hier: da bin ich zu sehr sexuelle Dampfwalze und denke, "Junge, warum liegst du dann mit mir im Bett, wenn du keinen Bock drauf hast?" Was auch immer er antwortet, dann hab ich immerhin eine Antwort bzw. Gewissheit.
Also, sagt er explizit, dass er seine geringe Libido und Berührungsängste bedauert, weil er dir dadurch etwas nicht geben kann? Denn wenn deine Befriedigung bei ihm selbst keine noch so winzige Art der Befriedigung auslöst, dann kannst du es sehr lange versuchen, ihr würdet nicht auf einen Nenner kommen.
Auch hier hast du leider recht. Ich hab ihn schon mal gefragt, wie das z.B. als Teenager war, als alle seine Freunde die ersten "festen" Freundinnen hatten, ob er da Interesse an Sex hatte und da hat es ihn interessiert. Aber, wie im Eingangspost geschrieben, nach seiner Ex hatte er das Thema weggeschlossen und da er nicht nur sehr geduldig, sondern auch super stur ist, tut er sich jetzt schwer, die Schublade wieder aufzumachen... so ähnlich hat er es zumindest formuliert...
Lieben Dank für deine Zeit und Antwort <3
 

Benutzer174652 

Verbringt hier viel Zeit
Tag zusammen,
nachdem mein Thema offenbar so speziell ist, dass man selbst in einschlägiger englischsprachiger "Literatur" nix dazu findet, versuche ich es hier und hoffe auf regen Austausch. Oder _irgendeine_ Art von Austausch, da ich schön langsam mit meinem Latein am Ende bin.

Gleich vorweg: Tipps wie "Vergiss es, das wird nie was" sind keine Tipps, sondern persönliche Meinungen und diese in diesem Fall bitte direkt stecken lassen, ich suche konstruktiven Austausch und kein bashing.

Ich - w, Anfang 40 - bin seit etwas mehr als 2 Jahren mit meinem Freund (36) zusammen. Er ist groß, gut aussehend, erfolgreich, unglaublich liebenswürdig und fürsorglich, zuverlässig und aufrichtig. Klingt nach dem Märchenprinzen, richtig? Ist er auch, ich liebe ihn sehr. Wir kennen uns seit 7 Jahren durch die Arbeit (ich habe mittlerweile die Stelle gewechselt, da er in dem Unternehmen eine leitende Position hat und ich dort sowieso weg wollte), haben uns vor ca. 4 Jahren angefreundet und sind eben vor etwas mehr als 2 Jahren als Paar zusammengekommen. Als wir unseren ersten gemeinsamen Wochenendtrip gemacht haben, war ich erst ein wenig verwundert, dass er nicht im selben Bett wie ich schlafen wollte. Ich meine, ich hatte mir anhand der Dinge, die ich von ihm erfahren hatte, schon zusammenreimen können, dass er puncto Frauen und Sex nicht wirklich viel Ahnung hatte, aber dass er tatsächlich noch Jungfrau ist, hat mir dann doch für einen Moment zu denken gegeben.

Wir reden viel - über alles, das war auch schon in unserer Zeit als Freunde so - und er hat mittlerweile auch gelernt, offen und ohne tiefdunkelrot anzulaufen, über Sex zu sprechen. Ja, er ist _mega_ verklemmt und unsicher, was Körperlichkeiten angeht (er ist, wie schon gesagt, sehr groß und ich glaube manchmal, dass er sich in seiner 2-Meter-Hülle, die ich (Schlumpfine mit 1,60 m) wirklich sexy finde, unwohl fühlt, weil er halt immer und überall auffällt; außerdem wurde er katholisch erzogen...), hat auch - dank Pornogucken - relativ lang gedacht, dass sein bestes Stück zu kurz wäre (ist total normal, was die Länge angeht und der Durchmesser ist sogar ein bisschen über dem Durchschnitt meiner Erfahrung) und hat selbst zugegeben, dass er irgendwann, nach der Ex-Freundin vor 4 Jahren (die ihm sehr übel mitgespielt und ihn finanziell ziemlich abgezogen hat) das Thema Beziehung, Sex und Frauen aufgegeben und sich das Leben nach seinem Geschmack eingerichtet hat. Er war auch nie im Bordell, weil ihn das nie interessiert hat bzw. er Angst hatte, dass man ihn auch dort auslachen und abweisen könnte, weil sein Penis (nach seinem Dafürhalten) eben zu kurz wäre.

Er hat sexuelle Phantasien, die meistens damit zu tun haben, dass er von einer Frau mehr oder weniger mit Gewalt ausgezogen wird bzw. erregt es ihn massiv, wenn ich ihn fessle und ihm dann das T-Shirt und die Unterwäsche mit einem Messer vom Körper schneide. Im Grunde kann man es wohl so zusammenfassen, dass er unterworfen werden möchte (was mir gar nicht so ungelegen ist, da ich selbst eher dom bin, nicht "volles Programm", aber schon ein bisschen sagen, wo's langgeht), was psychologisch sogar nachvollziehbar ist: er, der große, kräftige Kerl, schutzlos ausgeliefert... er genießt es auch sehr, beim Kuscheln der kleine Löffel zu sein (er lacht darüber und nennt uns dann "Suppenkelle" und "Espressolöffel" - passt ja auch irgendwie) und im Arm gehalten zu werden.

Er hat mich noch nie intim angefasst, außer Streicheln an Hals und Brust wagt er sich nicht ran. Er weiß auch überhaupt nicht, was er mit mir anfangen soll (und ich bin nun wirklich eine Frau, die den Kerl im Bett nicht dumm sterben lässt, ich teile deutlich mit, was und wie ich es gern hätte)... interessanterweise hat er kein Problem damit, sich vor mir zu befriedigen, wobei das gehört auch denke ich zu einer seiner Phantasien, immerhin spiele ich in denen mit :zwinker:: Er ist wieder beim Bund und ich, in dem Fall eine Ärztin, bei einer Untersuchung "tastet" ihn durch die Uniform ab und befiehlt ihm dann, sich vor ihr zu befriedigen.

So schön langsam hab ich das Gefühl, dass ich ihn "aufdrösle", manchmal aber bin ich kurz davor aufzugeben. Er hat auch eine relativ niedrige Libido und hat demnächst einen Termin beim Arzt zwecks Hormonstatus im Hinblick auf Testosteron, etc. Ich habe ihn auch gefragt, ob er so viel Angst davor hat, was bei mir falsch zu machen, dass er es ganz bleiben lässt - was er im Grunde bejaht hat. Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass, auch wenn ich mehrere Partner hatte, sein Körper für mich genauso neu und fremd ist und ich ja auch erst checken muss, was er mag und was nicht bzw. selbst wenn beim Sex nicht die Funken sprühen, es um die Nähe geht und ich ihn nie im Leben irgendwie deshalb runtermachen würde...

Ich weiß gar nicht, ob und wie ich eine konkrete Frage formulieren soll oder ob ich mich hier einfach nur mal ausschütten möchte - vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen ähnlicher Natur gemacht, hat Ideen, Ansätze oder - keine Ahnung! :smile: Ich liebe den Kerl wirklich sehr und wenn meine Libido kleiner wäre, wäre wahrscheinlich sogar alles in Butter. Aber ich schlaf nun mal gern mit meinem Partner und für mich gehört Sex einfach zu einer Beziehung dazu...

Gruß, Lisa aus Berlin

... sexuelle paarberatung wär wohl eine möglichkeit zur (gemeinsamen) entwicklung!
(und da wird er sicher auch ein paar einzelstunden bekommen / benötigen, denn völlig blockiert zu sein im "eine frau unterhalb des nabels berühren" ist wohl doch jenseits der norm ...)

einen anderen weg sehe ich da nicht ...

und ich würde ihm das auch klar vermitteln - wenn er in ein "normales sexualleben" hineinfinden und seiner partnerin ein solches dadurch ermöglichen will, ist das seine (einzige) große chance ...
(und zudem sicher für ihn als gesamtsystem etwas heilsames, in balance bringendes ...)

wenn nicht - dann nicht.
seine entscheidung.
sein lebensweg.
sein wachsender reichtum,
oder seine selbstgewählte armut als mann ...
 

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
Ganz ehrlich? Er braucht eine Therapie, und zwar eine verdammt gute.
Hormonstatus hin oder her, er hat eine fette Blockade und die hat nichts mit physischen Problemen zu tun.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass in seiner Kindheit nicht ein paar Dinge falsch gelaufen sind. Hat er nie was in die Richtung erzählt?
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
BJ haben wir schon gehabt, fiel ihm aber schwer, es zu genießen, weil seine "Ekelschranke" zu hoch ist. Also, er sagte, dass er das Gefühl mega fand, aber immer den Gedanken, dass das "schmutzig" ist, im Kopf hatte und es deshalb nicht voll genießen konnte. Ich weiß, dass das "nur" in seinem Kopf ist, denn wenn er mal einen im Tee hat, kann er sich fallen lassen. Kann aber auch nicht der Königsweg sein, weil ich, als Frau, es auch absolut nicht will, dass ein Mann das ausnutzen würde, wenn ich einen Schwips habe. Da gelten für mich die selben Regeln mit meinem männlichen Partner wie umgekehrt... Ich habe mal darüber nachgedacht, als wir mal ziemlich beschwippst von einer Party nach Hause gekommen sind, "es" einfach zu tun und zu sehen, wie er reagiert. Aber da ist halt dann meine "Schranke" im Kopf, dass Sex zu beiden Seiten gewollt sein muss und man nicht einfach so mit dem Körper des anderen tun darf, was man möchte...
um das nochmal aufzugreifen: ich kann deinen ansatz da nachvollziehen, aber: wenn es für ihn ok ist (und deine antwort lässt mich vermuten, dass ihr in der hinsicht schon etwas erfahrung habt), dann ist es auch ok. ich habe das phasenweise, grade wenn ich viel stress habe, auch, dass es nur etwas angetrunken funktioniert - einfach weil mein kopf ums verrecken nichtmal ansatzweise abschalten will. ja gut, ist dann eben so: macht ja trotzdem spaß! - würde mein partner mir in dem fall den sex verweigern wäre ich ziemlich frustriert.

nach allem was du so schreibst würde ich ja am ehesten dazu tendieren, den ansatz mit dem fesseln aufzugreifen und seinen schwanz dann schlicht zu benutzen (reiterstellung und so). natürlich kann er nein sagen wenn er das wirklich nicht will, und wenn ihr weiter in so eine richtung geht: safeword bzw. für den fall dass er nicht sprechen kann klopfzeichen ist vereinbart? - aber annehmen würde ich aktuell eher, dass es ihn antörnt. bezüglich seinem ekel vor körperflüssigkeiten könnte ein gummi ja abhilfe schaffen, nur vorher abmessen dass es ein passendes ist wenn er im umfang über der normalgröße liegt.
 
G

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Gast
Ganz ehrlich? Er braucht eine Therapie, und zwar eine verdammt gute.
Hormonstatus hin oder her, er hat eine fette Blockade und die hat nichts mit physischen Problemen zu tun.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass in seiner Kindheit nicht ein paar Dinge falsch gelaufen sind. Hat er nie was in die Richtung erzählt?
Erzählt - nein. Ich kenne seine Familie mittlerweile sehr gut und kann mir - anhand von Erzählungen v.a. der Mutter - einiges zusammenreimen. Ich hab schon mal vorsichtig was anklingen lassen und da ist er ziemlich ausgetickt, also: Bingo. Da sind definitiv Wunden, die nicht verheilt sind... Und, ja: Therapie wäre super wichtig für ihn, gar nicht jetzt meinetwegen, sondern für sich selbst... Mit der Blockade hast du absolut recht, aber die zu lösen, das ist halt sein Job und der eines Therapeuten... Lieben Dank, dass du dir Zeit zum Antworten genommen hast <3
 
G

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Gast
... sexuelle paarberatung wär wohl eine möglichkeit zur (gemeinsamen) entwicklung!
(und da wird er sicher auch ein paar einzelstunden bekommen / benötigen, denn völlig blockiert zu sein im "eine frau unterhalb des nabels berühren" ist wohl doch jenseits der norm ...)

einen anderen weg sehe ich da nicht ...

und ich würde ihm das auch klar vermitteln - wenn er in ein "normales sexualleben" hineinfinden und seiner partnerin ein solches dadurch ermöglichen will, ist das seine (einzige) große chance ...
(und zudem sicher für ihn als gesamtsystem etwas heilsames, in balance bringendes ...)

wenn nicht - dann nicht.
seine entscheidung.
sein lebensweg.
sein wachsender reichtum,
oder seine selbstgewählte armut als mann ...
Das ist so wunderschön geschrieben, das muss ich klauen <3 Vielen Dank fürs Antworten <3
 

Benutzer148761  (33)

Meistens hier zu finden
ch habe das phasenweise, grade wenn ich viel stress habe, auch, dass es nur etwas angetrunken funktioniert - einfach weil mein kopf ums verrecken nichtmal ansatzweise abschalten will. ja gut, ist dann eben so: macht ja trotzdem spaß! - würde mein partner mir in dem fall den sex verweigern wäre ich ziemlich frustriert.
Ich sehe das wie Nevery, es gibt ja auch noch einen Unterschied zwischen sturzbetrunken, kann sich nicht mehr wehren oder einfach nur leicht angeschwipst und dadurch einfach lockerer.
 

Benutzer185728  (47)

Ist noch neu hier
Ich denke auch, er sollte auf jeden Fall eine Verhaltenstherapie machen, um vergangene Erlebnisse aufzuarbeiten. Habt ihr denn schon über Therapie gesprochen? Wie reagiert er darauf?
Wenn er solchen Ekel vor Körperflüssigkeiten verspürt, helfen Kondome (evtl. mit Geschmack), Einweghandschuhe und Lecktücher/Frischhaltefolie um diese Flüssigkeiten von ihm fern zu halten.
Es könnte evtl. auch helfen, wenn du ihm bei euren Gesprächen vermittelst, wie du dich damit fühlst. Es ist sehr nobel von ihm, dass er dir nicht weh tun will. Trotzdem muss er begreifen, dass du nicht aus Glas bestehst.
Hast du ihn denn schonmal gefragt, ob er dir die Führung auch für den Verkehr überlassen würde? Er gibt sich dir hin und vertraut dir. Vielleicht will er genommen werden, anstatt zu nehmen.
Alles in Allem bewundere ich dein Durchhaltevermögen. Zwei Jahre sind eine lange Zeit. Ich drücke euch beiden die Daumen, dass ihr diese Hürde auch noch schafft.
 
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