Männer - welche Gedanken setzen euch unter Druck?

Benutzer42813 

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Jede Frau kennt die Sorge, nicht gut genug zu sein. Man hat ein inneres Idealbild, wie man eigentlich sein müsste, um einem Mann zu gefallen. Lange und schöne Haare, keine Zellulite, schlank und sportlich, gute Köchin, kein PMS, Orgasmuswunder, perfekte Hausfrau, tausend Dinge mehr... Viele, viele kleine Details, die für scih genommen vielleicht erfüllt werden können, alle zusammen aber viel zu viel sind, um dieses Ideal jemals zu erreichen.

Männer! Mich interessiert, wie euer "unerfüllbares" Ideal aussieht oder mal ausgesehen hat. Ich könnte mir vorstellen, wenn ich mir die vielen Umfragen zur Penislänge anschaue, dass das ein ganz wichtiges Thema ist. Aber was noch? Welchen "unerfüllbaren" Anspruch habt/hattet ihr an euch und müsst euch im Beziehungsalltag damit auseinandersetzen, dass ihr halt einfach nicht perfekt seid? In Wahrheit macht euch das natürlich menschlich und umso liebenswerter - aber wie wärt ihr, wenn ihr "unerfüllbar perfekt" wärt?

Versteht man, was ich mit dieser Frage meine?
 

Benutzer78795 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich schon:

Mein Anspruch war und ist es, meine Sexual Partnerin bei jedem Akt vollends zufrieden zustellen, sprich zum Orgasmus zu bringen, damit ich definitiv der mächtigste Kerl im bett bin...tja, war wohl nix :grin: ....
 
L

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Gast
Zum ersten Mal mit einer Frau im Bett macht man sich natürlich Gedanken um seinen Penis (Größe/Optik) und möchte herausfinden, wie schnell oder langsam sie zum Orgasmus kommt. Man möchte, dass es gelingt und ich wär echt ziemlich enttäuscht, wenn das nicht klappen würde.
 

Benutzer95608 

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Dieser Orgasmuswahn ist erschreckend - Männer, ihr wollt beschissen werden ...
 

Benutzer99779 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich glaube das Problem liegt darin das mann einfach vernarrt darauf ist es der freundin am besten am längsten und am schönsten zu besorgen damit sie nur bei den einem den ultimativen abgang bekommt und damit setzt man sich natürlich als mann sehr unter druck was man dann auch eventuell sehn kann :tongue:
Bis jetzt waren sie immer zufreiden mit mir und mir wurde noch nichts gegenteiliges gesagt obwohl es auch mal vorkam das sie nich zum orgasmus gekommen ist hatts ihr trotzdem gefallen und solange beide spass dran haben ist der rest ( multiple orgasmen usw.)
nebensache
 
D

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Gast
Hmmmm...Selbskritik und Selbseinsicht....das ist sehr schwer, wer beschreibt sich schon gerne selber und "stellt sich in ein negatives Licht...."..

Mich wundert auch, dass viele sofort auf sexuelle Unzulänglichkeiten ablenken.

Ich weiss, dass ich nicht perfekt bin, aber, solange man fast täglich über sich nachdenkt und sich immer wieder aufs Neue Ziele steckt, reflektiert und sich auch ändert, im Alltag auf den Partner eingeht und ehrlich zu sich selber und damit auch zum Partner ist, kommt man "ehrlich" rüber und das macht einen "menschlich", nicht übermenschlich - dann klappt es auch mit dem Sex, mit der Befriedigung der Grundbedürfnisse, die nicht unbedingt in Orgasmen zu finden sind.

Ich selber habe mich als (sexual)Partner nie unter Druck gesetzt, indem ich mir habe einreden lassen, dass es an meinen körperlichen Merkmalen (Penislgröße, Länge aber auch die Ausdauer) hapert.

Vielleicht war es auch die (schmerzhafte) Erkenntnis, dass es nicht darauf ankommt, wie man sich im Bett verhält, es einem garnichts nutzt, ein "toller Hecht zu sein, nur weil man einem Partner 25 Orgasmen bescheren kann, sondern es sehr stark darauf ankommt, wie man sich im Alltag und dessen Bewältigung gemeinsam mit dem Partner und gegenüber anderen Menschen verhält.

ICh weiss, und da setze ich mich unter Druck, dass ich sehr stur bin, manchmal nicht über meinen Schatten springen kann und Dinge nicht zulasse, die "aus Prinzip" nicht sein sollen.
Ich bin sehr unstetig, schwanke ständig auf der Suche nach mir selber und nach dem ultimativen Leben, das mich auf Dauer zufrieden macht.

Und so kommt es, dass mich ein Partner plötzlich "nicht wieder erkennt", obwohl es nichts mit der Zuneigung und auch dem Lieb haben des Menschen zu tun hat, ich mich zurückziehe - um mit mir selber klar zu kommen, da ich merke, dass ich mich verändere - und der Partner keinen Zugang mehr zu mir bekommt.
Er versteht mich plötzlich nicht mehr, stellt sich und mir viele Fragen, von denen ich selber einige nicht beantworten kann.
Und das spiegelt sich auch auf der sexuellen Ebene wieder.

Und während ich alle 6 - 8 Jahre mit mir selber beschäftigt bin, werde ich Unaufmerksam und lasse es nicht zu, wieder zur "Tagesordnung" überzugehen.

Dabei bin ich oft schonungslos ehrlich, stoße vielen und vor allem den Partner vor den Kopf - indem ich meine Probleme über die gemeinsamen Sorgen und Nöte stelle.

Selber sage ich, dass es eigentlich "niemand verdient hat, mit mir zu leben", ich ein sehr schwieriger Mensch bin.
Wenn ich jemanden in mein Herz geschlossen habe, dann gebe ich Alles, mache und tue alles, bis fast zur Selbstaufgabe - das ist manchmal zu viel, damit kann nicht jeder umgehen, weil es schnell so rüber kommt, als wenn ich mir "Liebe und Zuneigung erkaufen würde". Dabei bin ich die ehrlichste und treueste Seele, die man sich vorstellen kann.
Wenn ich auch manchmal einen "Höheflug" habe und erst hinterher sehe, was ich mit meiner unstetigen, verschlossenen und extremen Art angerichtet habe.

:grin: Eigentlich bin ich eine extravagante, selbstherrliche und extreme männliche Zicke........
Ich sage meinen Partnerinnen von Anfang an, was Sache ist, dass sie sich auf ein Abenteuer einlassen und sie sich nicht vorstellen können, was auf sie zukommt.
Ich wehre mich immer noch dagegen, mich in irgendeine Schublade oder in das klassische Bild eines Mannes stecken zu lassen.
Und wenn dann ein Partner mir sagt, welch positive Eigenschaften ich habe und er mich deshalb besonders gerne hat - dann kann er davon ausgehen, dass ich (gegen meinen Willen!) versuche alles daran zu setzen, diese Eigenschaft abzuschaffen und anders zu Handeln.

Manche mögen das so nennen, dass ich mich wie eine Fahne im Wind drehe, oder keine eigene Meinung hätte - nicht wüsste was ich will.....
Dem ist nicht so, wenn dann stelle ich mich zu sehr auf andere Menschen ein und versuche es ihnen Recht zu machen. Ich lasse mich nicht verändern oder umbiegen - versuche das auch nicht bei meinem Partner.

Dennoch hat es immer für langjährige Beziehungen "gereicht" - und ich weiss und bin sensibel genug zu merken, dass es an Kleinigkeiten des Alltags liegt, es an der Eigenschaft liegt, in sich hinein zu horchen und sagen zu können, dass man eben nicht perfekt ist, dem Partner keine falschen Hoffnungen macht, dass man sich "ihm zu liebe" ändert aber aufmerksam genug ist, auch mal Prinzipien ausser acht zu lassen, ein wenig den Pfad des schonungslos offenen und ehrlichen Menschen verlässt und dem Partner seine Schwächen und Macken hinzunehmen, ihm diese zugestehen und ihm durch die Blume sagen zu können, dass man ihn genau deshalb mag.

Dann klappt es auch im Bett, egal wie klein oder dick man ausgestattet ist - ob mit oder ohne Orgasmen und 3 stündigem Rumgerammel.:grin:

Boah...und schon wieder verquatscht......wer soll das alles lesen.....:schuettel:
 

Benutzer87151 

Ibiza
Mal überlegen...

Haare? Also die auf dem Kopf. Davon hat ich früher mal ein paar mehr und die kommen def. nicht mehr wieder :grin: Mit der Figur ist das auch so ´ne Sache, ich war vor ein paar Jahren verdammt sportlich, aber das könnt ich wieder hinbekommen. Ab und an stören mich eingewachsene Barthaare, aber da könnt ich zum Doc gehen. Ich könnte auch etwas aggressiver sein, da ich so mehr der Selbstbewusst-Sensible-Typ bin (das mit dem SS-Typ wurde mir zumindest gesagt/ diagnostiziert)

Mit meinem Penis hab ich absolut keine Probleme, da ich da bisher immer (jetzt politisch korrekt formulieren...) positives Feedback bekommen hab.

Nicht das ich mich jetzt hier als perfekt hinstellen möchte, aber ich bin ich - und das find ich ziemlich gut! Möglich, dass andere Typen volleres Haar oder ´nen noch größeren Penis haben - mir geht das aber am Arsch vorbei, da m.M.n. niemand so sein kann wie ich. Sprich ich hab ´n paar Fehler, aber wer hat die nicht? Ergo mach ich mir da im Grunde genommen sehr wenig Gedanken darüber - sehr oft macht zuviel Nachdenken auch was kaputt, siehe "Der beste Lover für seine Frau sein".... Meine Einstellung ist etwas schwer zu beschreiben ohne prollig rüber zu kommen :grin:

Off-Topic:
Hoffentlich versteht das mit dem SS nicht wer falsch... :confused:
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Ich habe ein ganz anders Problem, durch welches ich mich unter Druck fühle. Und das eigentlich schon von Anbeginn meiner ersten Erfahrungen in der Liebe.
Erfahrungsgemäss habe ich festgestellt, dass Frauen sich einen Partner wünschen, der gesundheitlich auf der Höhe ist. Im Grunde eine ganz natürliche Sache, weil Frauen instinktiv einen Partner aufsuchen, mit dem sie auch gesunde Kinder haben können.
Und da ich gesundleichtlich leider - und besonders in letzter Zeit - stark angeschlagen bin, hatte mir das die Partnersuche noch zusätzlich schwierig gemacht. Weil ich eben nicht zu 100% "funktioniere". Und besonders in der jetzigen Gesellschaft muss der Mann funktionieren und Leistung erbringen, weil das eben so erwartet wird.
Ich bin schon einmal verlassen worden, als ich mal längere Zeit krank war - und zur Zeit macht mir meine Frau Stress deswegen, ich kann nämlich leider auch nicht mehr alle Arbeiten übernehmen wie das noch früher der Fall war.
Off-Topic:
Von daher bin ich deswegen noch zusätzlich psychisch am Boden, was auch die jetzt längere Abstinenz im Forum erklärt - ich muss mich mit dem Gedanken anfreunden, dass meine Gesundheit langsam aber sicher den Bach runtergeht und eine starke Belastungsprobe für die Ehe darstellt.
 
C

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Gast
Haare unterhalb vom Kopf. Ich hasse es und habe sogar zeitlang den Akt abgebrochen, wenn ich nicht frisch rasiert war. Mittlerweile geht es, sieht aber immer noch scheisse aus. Und auch beim Sex sollte man gut aussehen. Aber mittlerweile ist das kein Problem mehr, auch wenn es unästhetisch aussieht. Drückt natürlich die Qualität des Sex, aber es geht in Ordnung.
 

Benutzer42813 

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Dieser Orgasmuswahn ist erschreckend - Männer, ihr wollt beschissen werden ...

Quatsch. Warum denn "Wahn"? Ich freu mich, wenn's ihr Spaß macht.

Weil es Frauen gibt, die einfach nicht jedes Mal kommen, Lenny :zwinker:. Und die trotzdem Spaß dabei haben.

Und dann gibt es Männer, die gehen hin und sagen: "Ich will, dass es ihr Spaß macht. Sie muss daher kommen, sonst habe ich versagt."

Schwupps - schon wird aus einer verliebten Frau, die Zärtlichkeiten, Erotik, Schmusen und Penetration genießt und unglaublich glücklich ist, mit diesem Mann im Bett einen Haufen Spaß zu haben, etwas ganz anderes: Eine Frau mit dem Gefühl zu versagen, weil ihr Körper sich nicht so verhält, wie er das eigentlich muss. Und der ganze Spaß geht flöten, weil sie dem Mann zuliebe unbedingt zum Orgasmus kommen muss.

Eine Freundin von mir ist möglicherweise aus organischen Gründen nicht in der Lage, zum Orgasmus zu kommen - jedenfalls hat sie es in ihrem Leben noch nie, auch nicht bei SB, erlebt. Ihr fehlt es nicht, da sie gar nicht weiß, wie es sich anfühlt. Sie mag Sex eigentlich sehr gerne. Aber inzwischen traut sie sich gar nicht mehr, sich zu verlieben - denn Männer, die am Anfang liebevoll und aufmerksam im Bett sind, werden jedes verdammte Mal (!), wenn sie es einfach nicht schaffen, das arme Mädel zum Höhepunkt zu bringen, total frustriert und mutieren nach ein paar Monaten auch zu recht egoistischen Liebhabern. Frei nach dem Motto: Warum soll ich lecken, wenn es eh nichts bringt?

Es bringt ihr aber etwas - nur keinen Höhepunkt!

Ich habe mir diese Freundin mal irgendwann zur Brust genommen und mit ihr Vortäusch-Training gemacht. Seitdem ist ihr Liebesleben deutlich entspannter geworden.

Und warum ist das nötig? Weil Männer immer hingehen und sagen: "Ich bin kein Egoist, ich will, dass sie auch Spaß hat". Und weil sie damit die Frauen, die nicht so leicht kommen, tierisch unter Druck setzen. Was in Wahrheit natürlich viel egoistischer ist.


Ansonsten bedanke ich mich für die bisherigen interessanten Antworten und hoffe auf Weiteres :zwinker:. Wie ist es mit den finanziellen Einkünften? Dem Auto? Der Wohnung? Macht so etwas Männern auch Unbehagen, wenn sie da das Gefühl haben, möglicherweise nicht "gut genug" zu sein?
 
L

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Weil es Frauen gibt, die einfach nicht jedes Mal kommen, Lenny :zwinker:. Und die trotzdem Spaß dabei haben.

Und dann gibt es Männer, die gehen hin und sagen: "Ich will, dass es ihr Spaß macht. Sie muss daher kommen, sonst habe ich versagt."

Schwupps - schon wird aus einer verliebten Frau, die Zärtlichkeiten, Erotik, Schmusen und Penetration genießt und unglaublich glücklich ist, mit diesem Mann im Bett einen Haufen Spaß zu haben, etwas ganz anderes: Eine Frau mit dem Gefühl zu versagen, weil ihr Körper sich nicht so verhält, wie er das eigentlich muss. Und der ganze Spaß geht flöten, weil sie dem Mann zuliebe unbedingt zum Orgasmus kommen muss.

Verstehe ich und weiß ich ja, aber ich finde das Wort "Wahn" zu krass gewählt. Ich weiß ja, dass sie nicht jedes Mal kommt, aber wenn ich mich derart liebevoll um sie kümmere, kann der Sex bei uns ohne ihren Orgasmus wohl nicht so schlecht sein? :zwinker:
 

Benutzer42813 

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Verstehe ich und weiß ich ja, aber ich finde das Wort "Wahn" zu krass gewählt. Ich weiß ja, dass sie nicht jedes Mal kommt, aber wenn ich mich derart liebevoll um sie kümmere, kann der Sex bei uns ohne ihren Orgasmus wohl nicht so schlecht sein? :zwinker:

Dann bist du diesem Wahn ja auch nicht verfallen, wenn du eben auch Sex ohne ihren Orgasmus als gut empfinden kannst und ihr glaubst, dass es auch für sie schön war :zwinker:.
 
L

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Langsam versteh ichs, mein Hirn hat die Betriebstemperatur erreicht, 12 Uhr. Nicht schlecht heute! :-D
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mich setzt unter Druck, wenn Frauen von mir erwarten ein "Macher", "Entscheider", "Toller Hecht" halt ein Mann zu sein, an dessen starken Schultern man sich "anlehnen kann", weil er mit kühlem Kopf alle Probleme frontal angeht und immer weiß, wo es langgeht (oder zumindest den Anschein erweckt) und - egal was um ihn herum geschieht - immer gut drauf ist. Das bin ich nämlich nicht und weiß es schon seit ich mir über mich selber Gedanken machn, also wohl seit meiner Kindheit und daran wird sich auch nichts mehr ändern.

Glücklicherweise habe ich aber eine Frau gefunden, die diesen Druck nicht ausübt, auch wenn sie es sicher mit meiner etwas unsicheren, zaudernden, zögerlichen Art nicht immer leicht hat.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
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ohne, dass es mir einfallen würde, da z.b. der frau die schuld dafür zu geben, wenn es nicht so läuft, denke ich schon, dass der orgasmus zumindest grundsätzlich zum sex dazugehört. muss nicht immer sein, aber wenn es überwiegend nicht klappt und sie nicht sonst eigentlich von sich aus allgemein wenig orgasmen hat (ich weiß, dass das bei mir nicht so ist), dann ist das imho schon ein problem. es würde mir nicht einfallen, das auf sie zu schieben, aber ich würde mir schlecht vorkommen. irgendwas stimmt dann wohl nicht.

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Wieso nicht? Also dich trifft mit ziemlicher Sicherheit keine Schuld, solange sie sagt, dass ihr der Sex gefällt. Kein Orgasmus zu haben ist meiner Erfahrung nach ein Problem, was frau in ihrem Kopf lösen muss und was mit der Zeit dann von alleine kommt. Solange man bemüht ist, auf den Partner einzugehen und den Akt als schöne Zeit für beide zu gestalten, ist's gut und nichts, was einem irgendwie zu denken geben sollte. Natürlich sollte man den Partner dabei unterstützen, sich maximal sexuell entfalten zu können. Aber wo die Grenze für den jeweiligen Zeitpunkt ist, liegt doch in den Sternen :smile:
 

Benutzer72912  (34)

Meistens hier zu finden
Ich zähl einfach mal auf:

- Penislänge (kennt man ja)
- Körperbau (bin ich zu schmächtig? Zu dick? Zu wenig Muskeln?)
- Gut im Bett sein müssen auch wenn man noch keine bzw. nur wenig Erfahrung hat (einer der grösssten Stress`s überhaupt. Damit setzt man sich tierisch unter Druck. Das hat mir schon mehr Sorge als Vorfreude bereitet.)
- Der Hohe Anspruch von Frauen (kein Orgasmus=Frust)


Hja, man verspannt sich wegen sinnlosem Zeugs einfach zu sehr. :smile:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mich setzt nur eine Sache unter Druck:
Ich weiß, dass ich sehr verkopft bin und einfach nicht so locker mit anderen Menschen (und vor allem nicht mit interessanten Frauen) umgehen kann wie viele andere Leute. Ich konnte, bzw. musste vor kurzem mit ansehen, wie sich eine Frau, in die ich verliebt war und einer meiner Kumpels immer näher kamen. (Inzwischen sind die Beiden ein offensichtlich recht glückliches Paar und ich weiß immer noch nicht so recht, ob ich nun neidisch sein soll, mich über meine eigene Unfähigkeit ärgern soll oder ob ich den Beiden nicht einfach ihr Glück gönnen sollte :zwinker: ) - Und dabei konnte ich sehr schön beobachten, was mir fehlt: Lockerheit. - Und ich habe keine Ahnung, wie ich lockerer werden kann. Deshalb habe ich erhebliche Zweifel daran, wie und ob ich es trotz diesem Defizit schaffen kann, einer Frau näher zu kommen.


Ansonsten halte ich nicht viel von diesem Streben nach Perfektion.
Ich möchte überhaupt nicht der perfekte Partner sein... genau so wenig wie ich die perfekte Partnerin haben möchte. - Denn Beides gibt es einfach nicht.
Ich möchte einfach nur mit meiner Partnerin zusammen glücklich sein und finde es auch überhaupt nicht schlimm, wenn man dabei jeweils die eine oder andere Macke des Partners akzeptieren muss.

Wenn ich einer Frau zu schlank bin oder ihr mein Penis zu klein ist, hat sie mich eben nicht verdient. :grin: - Genau wie ich eine eigentlich tolle Frau nicht verdient hätte, wenn ich mich von ihren kurzen Haaren oder ihren nicht sonderlich guten Koch-Fähigkeiten abschrecken ließe.
Ansonsten bedanke ich mich für die bisherigen interessanten Antworten und hoffe auf Weiteres :zwinker:. Wie ist es mit den finanziellen Einkünften? Dem Auto? Der Wohnung? Macht so etwas Männern auch Unbehagen, wenn sie da das Gefühl haben, möglicherweise nicht "gut genug" zu sein?
Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen.
Wenn ich mein Diplom in der Tasche habe, bin ich - Fachkräftemangel sei Dank - auf dem Arbeitsmarkt ein gesuchter Mann, so dass ich keinerlei Bedenken habe, keinen ordentlichen, recht gut bezahlten Job zu bekommen.
Eine Frau, die einen Multimillionär sucht, werde ich wohl oder übel enttäuschen müssen... aber jede normale Frau, die halbwegs normale Ansprüche hat, wird mit mir in dieser Hinsicht bestimmt zufrieden sein können.
 
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