Männer können nicht streiten...?

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
ich hatte das problem eigentlich noch ncih....doch,bei meinem früheren ebsten freund....aber sonst nicht...meine exfreunde und ich,wir haben uns kaum gestritten..ich hasse streit und bisher kontne man eben fast alles streitfrei klären...ich lasse freiheiten und mag meine eigenen nich missen....und sonstige sachen diskutiert man aus...
mit meinem freund habe ich mich noch nie gestritten..wir hatten eine meinungsverschiedenheit,bei der wir hinterher aber doch wieder einer meinung waren^^wir sind uns doch sehr ähnlich in der denkweise...
meiner kann gut zuhören und gut argumentieren..ich eben auch^^
 

Benutzer60278  (39)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe mich letztens mit einer Freundin gestritten, das heißt wir waren am diskutieren und ich wollte (einfälltig wie ich war) ihre Meinung nicht unterstützen. Ich bin untergegangen wie ein kleines Segelboot das mit einem Schlachtschiff kollidiert.
Im Bett sind mir dann DIE Argumente eingefallen, womit ich eindeutig gewonnen hätte. Argumente, die absolut wasserdicht waren.

Schlagferitgkeit ist eben eine Sache, die erst 24 Stunden später kommt.
 
D

Benutzer

Gast
Hmmm, also ich denke schon, dass man dem Threadeingangspost eine gewisse Ironie entnehmen kann, da einfach beide Positionen ein bisschen überspitzt dargestellt sind (...und später dort sogar direkt steht, dass es stark an Klischees angelehnt ist); nur weil mir scheint, dass hier einige das für bare Münze nehmen.

Ich denke schon, dass es in einer Partnerschaft wichtig ist, dass man streiten kann; wenn man nicht mit der Art und Weise, wie der Partner das tut, zurechtkommt, wird das schon schwierig.

In beinahe allen Streitfällen hat auch nicht einer der beiden Recht und der andere Unrecht. Die Wahrheit (und Lösung) liegt meistens zwischen den beiden Parteien (und es ist eher die Frage wer sich wieviel bewegt).
Wenn ich hier lese, dass man einfach und besser argumentieren kann, überzeugt mich das nicht unbedingt, dass das einer Beziehung gut tut. Beispiel: Wenn man sich darüber streitet, ob ein (per Definition) grüner Gegenstand die Farbe grün hat und derjenige sich durchsetzt, der meint, dass das eine andere Farbe sei, weil er/sie mehr und besser argumentiert und der andere sich frustriert zurückzieht, hat die Person sich zwar durchgesetzt, ist aber noch nicht im Recht. Denn der Gegenstand ist grün.
Anders formuliert: Man kann sich auch durchsetzten ohne Recht zu haben.
Sowas mag zwar kurzfristig klappen; aber ob es langfristig der Beziehung gut tut, bezweifel ich.

Aber das Schema ist nicht ganz unwichtig. Beim Streiten geht es ja auch um eine Standpunktsbestimmung der Partner untereinander bzw. wie der einzelne die Beziehung auffasst; wenn es vordergründig um eine banale Frage geht, es sich aber hauptsächlich um eine Beziehungsache handelt, kommt man mit Logik nicht weit. Die Frage ist eher, wer sich wie weit durchsetzt (...nochmal: es muss nicht unbedingt intelligent sein, sich vollkommen durchzusetzten); es geht dabei eher um Macht als um Recht. Aber das ist normal, sowas muss von Zeit zu Zeit in einer Beziehung auch mal geklärt werden.

Ob ich jetzt gut schreiten kann oder nicht, weiss ich nicht (...oder: das sollen andere beurteilen). Eine gewisse Streitlust hab ich schon, aber das bei eher unwichtigen Dingen. Trotzdem kommts schonmal vor, dass es für andere ernst ist, während für mich das noch unter Spass läuft.
Bei unwichtigen Dingen ist es auch ab und zu so, dass ich nochmal nachlege, wenn ich weiss, dass ich eigentlich nicht im Recht bin (... dat Ding ist ja eh schon verloren; aber aufgeben wär zu langweilig :grin: )

Bei wichtigen Dingen hab ich schon ein Gefühl dafür, wann ich eine rote Linie überschritten bzw. einen wunden Punkt getroffen habe und weiß auch vernünftig damit umzugehen. Sowas läßt sich nicht immer umschiffen, aber ich mach da keinen Blödsinn um des Durchsetzens Willen.
Meiner Meinung nach haben Frauen im umgekehrten Fall seltener ein Gespür dafür, wann ein wunder Punkt getroffen wurde und wie man damit umgeht.


Was schreibt ich denn zum Abschluss... naja, außerdem wollen Frauen gar kein Weichei, was sofort klein bei gibt. Zum Steiten gehört ja auch das 'sich wieder Vertragen'. Wie sagte meine Oma immer: Streiten ist gut ...da wird die Liebe wieder aufgefrischt.
...und im Ernst: Wenn so ein Konfliktchen sofort verpufft, macht der Versöhnungssex doch nur halb soviel Spass.
 

Benutzer29206  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Die Frauen in meinem Leben streiten meist aus Unzufriedenheit, die sie in einen Vorwurf verpackt auf eine Schuldebene ziehen. Die Ursache des Streites lässt sich also in ihren Augen meist immer auf einen Schuldigen zurückführen, der durch einen Streit - mithilfe von Argumentieren und/oder emotionale Signale (Schreien, Heulen, häufige Wiederholung des Vorwurfs) - von seinem Fehlverhalten überzeugt werden muss. Diese Frauen arbeiten auf ein Ergebnis hin, das bei Ende des Streits ein Tun oder Unterlassen des Mannes aufgrund des eben festgestellten Ungleichgewichts nach sich ziehen soll. Deswegen ist es wichtig für diese Frauen, recht zu haben und so zu streiten, dass bei wiederholter Unzufriedenheit der moralische Sachverhalt, nämlich die Schuld des im Unrecht liegenden Mannes dann aus dem Gedächtnis der beiden Streitenden nur noch hervorgeholt werden muss.

Die Männer in meinem Leben streiten meistens, um ihre eigene konkrete Situation durch damit verbundene Maßnahmen zu verbessern. Dabei wird erst die eigene Kompetenz über Aussagen oder Behauptungen auf die jeweilige Sache hin bewiesen oder zur Schau gestellt, um dann auseinanderzusetzen, weshalb dieses oder jenes (Nicht-)Handeln besser oder schlechter wäre. Eine allgemeine Gültigkeit der von diesen Männern in einem Streit mit einer Frau vertretenen Positionen wird häufig durch das Nichterwähnen persönlicher Interessen oder Vorteile versucht zu erzeugen; einzelne Sachverhalte werden aus dem Kontext des Streites gelöst und vorgeblich unter Ausschluss eigensüchtiger Motive behandelt. Das gewünschte Ergebnis eines Streites für diese Männer besteht in einer Verdeutlichung und Übernahme des von ihnen bereits erkannten Problems und dem Festlegen konkreter Lösungsansätze, die eine Beseitigung der Streitursache unter größtmöglicher Wahrnehmung der eigenen Interessen vorsehen.

Die Masche, Frust über etwas ganz Anderes am Partner auszulassen und statt des eigentlichen Problems zahlreiche Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen, beherrschen beide Geschlechter in meinem Umkreis genau so gut wie das Aussitzen und Blockieren eines Streits aus Minderwertigkeitsgefühlen oder aus dem Wunsch nach Harmonie.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Die meisten Frauen die ich kenne, können nicht streiten, wenn ihnen die Argumente ausgehen, werden sie unsachlich.
 

Benutzer19220 

Meistens hier zu finden
so wie ich die erfshrung gemacht hab, können männer meist generell wenig. das wenige hat meistens mit computern oder fußball zu tun.

immerhin ... früher konnten frauen (omi) noch putzen, kochen, backen & kinder erziehen :zwinker:
aber die heutige, meine generation von frau kann nicht einmal mehr das und das ist schon sehr arm :tongue:
ich preise 3mal täglich VATER-natur, dass ich ein mann und keine frau geworden bin
:cool1:
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren