Männer bei Geburten!

Benutzer99399 

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aber ich glaub er würde dann tatsächlich erstmal keine Lust auf Sex haben, zumindest an dem Tag.
Ich glaube an dem Tag (und die Wochen danach) hält sich deine Lust auch stark in Grenzen. :zwinker:
Das sollte also nicht das Problem sein.

Aber ich verstehe schon, was du meinst.
Doch letztendlich sucht man sich den Kindsvater in der Regel auch selbst aus. Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
Für mich sind diese "Frauen kacken nicht, die gehen sich nur die Nase pudern"-Männer einfach nichts. Wenn ich mit einem Mann zusammenlebe, möchte ich nicht meine Körperfunktionen vor ihm verbergen müssen.
Und wenn ein Mann mit mir eine Familie gründen will, dann soll er gefälligst auch die Zähne zusammenbeißen und während der Geburt für mich da sein. Es würde mich einfach beruhigen, bei der Geburt eine vertraute Person dabei zu haben, der ich komplett vertraue und von der ich weiß, dass sie meine Interessen durchsetzt, wenn ich dazu nicht mehr in der Lage bin.
 

Benutzer71335  (53)

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Also mein Mann war bei beiden Geburten dabei, einfach weil er das unbedinggt wollte. Er hat wahrlich auch kein Problem mit Verletzungen, Spritzen, Infusionen oder Blut oder medizinischen Dingen, da ist er tougher und erfahrener, als ich (die Geburt meines ersten Kindes war tatsächlich mein allererster Krankenhausaufenthalt in 30 Lebensjahren).

Ob er nun immer hilfreich war , lass ich mal dahingestellt.:grin: Nein war er nicht, zumindest nicht bei der eigentlichen Geburt oder bei der Wehnbegleitung, da hat er eigentlich wie üblich hilflos und nur auf klare Ansprache (des Personals, ich hatte bald jegliche zivilisierte Sprache eh verloren:grin:) hin reagiert, das hat er aber sehr streng befolgt.
Ich musste mich wahrlich mit Gewalt dagegen wehren (ich hab sie ihm aus der Hand geschlagen), das er mir nicht dauerhaft die Sauerstoffmaske aufs Gesicht presste (um nicht nur das Leben seines Kindes zu retten sondern auch ganz klar um mich zum Schweigen zu bringen), wo ich doch eigentlich ganz ein anderes Problem hatte das ich gerne in irgendeiener Form (Schrei, Hilferuf) kundtun wollte.:grin: Ich brauchte nämlich Wasser oder Feuchtigkeit.
Klar gegen die Langeweile und die Unsicherheit und Angst am Anfang war das super das er bei mir war.
Auch grade für die Formalien und den ganzen Versicherungskram (nicht nur für mich auch gleich für das ungeborene Kind, hinterher ist ja nicht mehr, wenn es schief läuft) absolut notwendig, da ist er perfekt.

Der Rest war einfach etwas verwirrend für ihn (er hat sich aber auch vorher null darüber erkundigt und gut vieles verlief dann auch so ungeplant das man sich nicht drauf einstellen konnte) , aber er fand es tatsächlich erstmal toll.
Gut als die Lage mehrmals kritisch wurde, bekam er lähmende Panik (befolgte dann auch nicht mehr blind den Befehlen des Personals), er sah sich da wohl auch in der Lage sich zwischen meinem Leben und das seines Sohnes entscheiden zu müssen (nicht das das ernsthaft jemand verlangt hätte) bzw. seiner Verantwortung dafür bewusst zu werden.
Denke das ist auch das Hauptproblem.
Sicher hat er auch rein körprlich unschöne Dinge gesehen (eine Zangengeburt ist ein operativer Eingriff mit einem vergrößerten Zugang und die Wundversorgung wurde durch weitere Komplikationen (Plazeneta löste sich nicht und ich verlor massiv 40 Minuten lang Blut) weit nach hinten geschoben letztlich operativ gelöst, auch da fehlte den Ärzten einfach die Zeit ihn und mich ausreichend aufzuklären was eigentlich los wäre (das Kind wurde ja auch versorgt und untersucht, da es im Vorlauf mehrmals kurz Herzstillstand hatte) und es wurde nur noch wild in Panik geschrien und er letztlich mit dem Neugeborenen aus dem Arm massiv aus dem Kreissaal gedrängt (gejagt ist eigentlich treffender "RAUUUUUUUS, ich sag ihnen das nicht noch einmal" und mit Ungewissheit mit ein paar Hebammen (die sich lieb um ihn kümmerten, Geburtstag hatte er ja auch noch, der Arm) in einem Ruheraum saß, das Kind eingewickelt auf seinen Armen hatte und wirklich erstmals sich Gedanken machen musste, was nun wäre, wenn er allein dieses kleine süße Wesen aufziehen müsste, dass ihn wohl auch in der ganzen Zeit vertrauensvoll tief in die Augen schaute.
Er sagt das war auch ein sehr schöner Moment, auch wenn er Angst um mich hatte und vor dem was kommt.
Ging ja dann aber gut aus.:smile:
Aber mein Mann hatte schon einen Knacks weg. Es war ihm sicher bewusst, dass man mit Sex auch letztlich jemanden in der Folge umbringen kann.
Klar auch der Anblick der Wunde, er hat das später mehrfach mir gegenüber erwähnt, u.a.weil ich ihn auch fragte was da eigentlich passiert ist und wie sowas gemacht wird (ich selber hab gar nicht gewusst was die da an mir machen, nur ein paar wirre Bemerkungen aufgeschnappt).
Ich werde seine Beschreibung hier nicht wiedergeben.

Er war also Traumatisiert, hat er auch so zuggeben, war aber erstmal auch nicht besonders schlimm, da ich eh keinen Sex vermisst habe. Wir hatten aber nach 6-8 Wochen Sex, auch aus Neugierde, um zu sehen ob ich nicht doch auseinanderfalle.:grin:
Und ich war ja auch 9 Monate nach der Geburt, noch voll stillend, schon wieder Schwanger.

Gebessert hat sich das aber schlagartig mit der zweiten Geburt, die war so perfekt das sowohl meinem Mann als auch mir sämtliche schrecklichen Erinnerungen genommen wurden. Nach der zweiten Geburt war unser Sexleben erstmal für Jahre sogar sehr viel besser, als je zuvor, klar etwas weniger aus Schlaf- und Zeitmangel.

Denke es ist eher alterbedingt (bei Männrn ist ja mit 30 sexuel gesehen der Zenit überschritten:-p) und stressbedingt das es dann nochmal eine sexuelle Krise gab.

Ganz schädlich war übrigens auch die Kinderwunschphase für meinen Mann, dieses "Sex haben müssen" (so 2-3 mal die Woche muss ja leider sein, um überhaupt die Spur einer Chance auf einen Treffer zu haben udn eben auch an Tagen wo man wusste das der Eisprung naht) , das hat er auch nur ganz schwer aus dem Kopf bekommen, da war er nach Abschluß der Kinderphase einfach so auf dem Erholungstripp, endlich keinen Sex haben zu müssen und auch nur so zärtlich sein zu dürfen (was er eh viel lieber mag als Sex), der Druck war einfach weg und er hat das genossn und sich treiben lassen.
 

Benutzer102949 

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Also ich brauche bei einer Geburt niemanden, der zusammenklappt sobald ein paar Tropfen Blut fließen. Waschlappen :grin:
Ich möchte aber auch nicht, dass er unten reinguckt. Das reicht, wenn das die Hebamme und die Ärzte tun und er muss ja nun nicht alles sehen. Ist denke ich auch für alle das beste.
Wichtig ist mir nur, dass er dabei ist wenn sein Kind zur Welt kommt und solange alles ganz komplikationslos verläuft erwarte ich dann auch die Eier in der Hose, dass er mich darin unterstützt und nicht gleich zu heulen anfängt, wenn ich ihm mal ein wenig beim Pressen die Finger zerdrücke. ^^
 

Benutzer117617 

Öfters im Forum
Ich war bei den Geburten meiner Kinder immer mit dabei und hätte auch Terror gemacht, hätte ich draußen bleiben müssen.
Ob ich für meine Frau eine Hilfe war, kann ich nicht sagen, aber die Hebammen haben mir gesagt, dass ich meine Frau bei der Geburt gut unterstützt hätte. Bei der zweiten Geburt wurde uns auch gesagt, dass man selten ein so gut zusammen spielendes Paar erlebt. Es ist auf jeden Fall mit die einzige Chance, wo man die Frau laut zurechtweisen kann und es keiner (bis auf die Frau) übel nimmt.
Die erste Geburt war schon merkwürdig, naja, halt das erste Mal dabei, trotz der Vorbereitungen davor. Bei der zweiten war es schon fast wie Routine, das Ende war aber das gleiche - ich habe Rotz und Wasser vor Freude geheult und die Hebammen mussten mir meine Kleinen wegnehmen, damit sie meine Frau auch mal halten kann. :grin:

Männer, keine Angst vor der Geburt, es ist ein Wunder was man mitmacht !!! Und egal wie Euch Eure Frau die Finger zerquetscht, Euch anschreit, haut oder tritt, es ist wie mit ihren Schmerzen - sie sind mit dem Kind vergessen.
 
G

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Gast
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ich meinen Partner bei einer Geburt dabei haben wollte.

Ich kenne mich: wenn ich Schmerzen habe, womöglich noch Angst dazu kommt und ich mich obendrein noch konzentrieren muss, dann will ich meine Ruhe haben, bestenfalls allein sein (in dem Fall dann: mit Hebamme). Ich werde auch die Frauen nie verstehen, die zur Geburt mit einem ganzen Regiment an Bezugspersonen im Krankenhaus auflaufen ("mein Mann, meine Mutter, meine Schwester, meine Tante, meine beste Freundin, ...").

Wenn es dann soweit ist, sehe ich das vermutlich ganz anders - wenn mein Freund dabei sein wollen würde (und davon gehe ich doch einfach mal aus), dann dürfte er natürlich. Unter der Voraussetzung, dass ich ihn jederzeit rausschmeißen kann :grin:
 
O

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Gast
Mein Freund ist was Körperflüssigkeiten angeht nicht besonders pingelig. Er möchte auch auf jeden Fall bei der Geburt dabei sein, wenn es denn mal so weit ist. Und ich wünsche mir das auch! Ich denke mir hilft seine bloße Anwesenheit und der Gedanke, dass ich ggf. alleine im Kreissaal liege, verursacht in mir jetzt schon Panik, obwohl ich nichtmal schwanger bin :grin:. Er soll auf jeden Fall dabei sein und das will er auch! Allerdings möchte ich, dass er nur beim Kopf steht, meine Hand hält, mir gut zuredet oder sonstwas. Er soll nicht zwischen meine Beine gucken! Er hätte da zwar kein Problem mit, aber ICH möchte das nicht. Klingt zwar blöd, aber da habe ich doch ein Schamgefühl. Er muss nicht direkt auf den Ort des Geschehens gucken, sondern soll mir einfach durch seine Anwesenheit beistehen. Außerdem hab ich auch schon zu viele Horrorgeschichten von Männern gelesen, die danach traumatisiert waren und keinen Sex mehr mit der Frau wollten.
 

Benutzer103686 

Öfters im Forum
Mensch, was hast du dir da für 'nen Typen geangelt.
Er hatte doch damals auch gesagt, dass du "halt abtreiben musst". Das wirkt alles nicht besonders empathisch und da würde ich mir an deiner Stelle auch nicht besonders große Hoffnungen machen, dass er bei der Geburt dann deine Hand hält und dir über die Wange streichelt..

Natürlich könnte es sein, dass er seine Ansichten noch ändert, aber wie alt ist er denn? Hört sich für mich echt komisch an. :ratlos:

Ich weiß, ich weiß. Hört sich an als wär er der schlimmste Kerl überhaupt :'D Ich muss leider sagen dass er in einigen Dingen nicht sehr reif ist. In sehr vielen sogar. Aber alles in allem ist er immer sehr sehr liebevoll zu mir und kümmert sich eig. auch immer um mich. Wenn ich krank bin vorallem, da bringt er mich 100 mal am Tag einen Tee, eine Wärmflasche, deckt mich zu. Also so gesehen ist er immer sehr fürsorglich und das ist auch der Grund weshalb ich ihn nicht verlassen würde, das zeigt mir dass er mich schon liebt und ich ihm sehr wichtig bin. Das merke ich (abgesehen von den anderen Dingen hier) auch immer. Aber es stört mich eben enorm, dass er in einigen Punkten so unreif ist. Das stört mich sogar sehr enorm.
 

Benutzer58449  (31)

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Wir haben uns da noch nichts ausgemacht aber er müsste nicht dabei sein. Ich kann sehr viele Männer verstehen warum sie nicht dabei sein wollen. Immerhin kennen sie das Geschlechtsorgan eher als Platz der "Freude" und sind nicht daran gewöhnt das daraus ein Mensch rausgedrückt wird der noch sehr zerknautscht und blutig ist. Dazu noch die Tatsache das oft ein Dammschnitt getätigt wird und sie ihre Frau unter Schmerzen und in vollkommen anderen Umständen zu Gesicht bekommen. Sowas kann durchaus traumatisierend sein und ich mache keinem Mann einen Vorwurf der nicht bei sowas dabei sein möchte. Ich würde ihn auch nichtmal dazu zwingen denn was nützt mir ein Mann im Kreissaal der mir keine Unterstützung ist?

Das hat nichts damit zu tun das er weniger fürsorglich ist als andere Männer.
 

Benutzer29410 

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Sowas kann durchaus traumatisierend sein und ich mache keinem Mann einen Vorwurf der nicht bei sowas dabei sein möchte.

Der arme Mann. :cry: *sichsuchendumguck* Und was ist mit der Fau, und ihrem Gefühl für den "Ort der Freude"? :grin: Bitte, wo kann man sich als Frau für die Geburt abmelden? Ich würde beim nächsten Kind auch gern erst "danach" dazustoßen. *ggggg*
 

Benutzer71335  (53)

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also dieser "mitgehangen, mitgefangen" gedanke oder das es nach dem verursacherprinzip geht finde ich in dem zusammenhang immer ein bisschen albern.

ist doch keine "strafe" oder ein "elendes leid" das man sich nicht selbst ausgsucht hätte so eine geburt, sobald eine frau sich für ein kind entschieden hat (sehr viel bewusster und in aller konsquenz, als ein mann es bei der zeugung tut), hat sie sich auch für die geburt entschieden und es ist in erster linie ein tolles erlebnis auch und gerade für die frau und nichts wofür er zur buse rangezogen müsste:confused: .

also ich hätte bei keiner geburt mit meinem mann tauschen wollen, tat mir eher leid das er das alles nur so als zuschauer mitansehen musste udn so wenig mitbekam, also das wichtige eben, die grenzerfahrung , dies schwebe zwischen leben udn tod, das was nur frauen wirklich erleben udn ganz anders mit ihren kindern verbindet.

wenn man es mit seinem mann und dem vater des kindes das geburtserlbnis teilt und teilen möchte dann doch sicher aus reiner freude an dem gemeinsamen kind und das erlebnis des ersten augenblicks und dem wunder der geburt.

als sündenbock und helfer oder nur zum anschreien und damit er einen lobt wie tapfer man ist, zur selbstdarstellung damit er sieht was man alles "für ihn" erträgt, sollte man den vater nie sehen, also das wäre dem anlass nicht würdig.:eek:
aber das empfinden offensichtlich ganz viele frauen hier im thread?

so eine art rache die da unter der geburt ausgelebt wird. hilft das echt? hat man solche gefühle? ich kann mich nicht erninnern (ich war nur böse auf den einen arzt und eben ungeduldig mit meinem mann, aber nie vorwurfsvoll oder überhaupt böse oder aggressiv)
ich sehe das auch manchmal in geburtsszenen in filmen, das die frauen ihre männer beschimpfen das sie ihnen das angetan haben.
hat das tatsächlich schonmal jemand in echt gemacht?

tut ein mann einer frau was an, indem er ihr eine geburt (wofür sie ja nunmal geschaffen ist) zumutet?
hört sich ja fast so an.
 

Benutzer58449  (31)

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Der arme Mann. :cry: *sichsuchendumguck* Und was ist mit der Fau, und ihrem Gefühl für den "Ort der Freude"? :grin: Bitte, wo kann man sich als Frau für die Geburt abmelden? Ich würde beim nächsten Kind auch gern erst "danach" dazustoßen. *ggggg*

Ich denke jeder weiß das eine Geburt kein Spaziergang ist und das dies mit Schmerzen verbunden ist dürfte auch jedem klar sein :rolleyes: Ich finde es einfach nur unendlich albern wenn man von einem Mann verlangt daneben zu stehen und ihn quasie dazu zu bringen alles besonders toll und schön zu finden was außer dem Kind da noch unten rauskommt.
Du bist dann mit der Geburt beschäfftigt und ganz woanders in Gedanken und einige Männer stehen halt völligst neben sich weil sie mit dieser Situation nicht umgehen können.
Ich weiß jetzt schon das mein Freund verängstigt in der Ecke sitzen wird und keinen Mucks von sich geben wird weil diese Situation einfach so unfassbar ist.
 

Benutzer29410 

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als sündenbock und helfer oder nur zum anschreien und damit er einen lobt wie tapfer man ist, zur selbstdarstellung damit er sieht was man alles "für ihn" erträgt, sollte man den vater nie sehen, also das wäre dem anlass nicht würdig.:eek:
aber das empfinden offensichtlich ganz viele frauen hier im thread?

so eine art rache die da unter der geburt ausgelebt wird. hilft das echt? hat man solche gefühle? ich kann mich nicht erninnern (ich war nur böse auf den einen arzt und eben ungeduldig mit meinem mann, aber nie vorwurfsvoll oder überhaupt böse oder aggressiv)
ich sehe das auch manchmal in geburtsszenen in filmen, das die frauen ihre männer beschimpfen das sie ihnen das angetan haben.
hat das tatsächlich schonmal jemand in echt gemacht?

tut ein mann einer frau was an, indem er ihr eine geburt (wofür sie ja nunmal geschaffen ist) zumutet?
hört sich ja fast so an.

Ich finde, du übertreibst völlig und interpretierst da jede Menge "Böses" rein. Als ob Frauen die ultimativ "besseren" "heiligen" Wesen sind, die alles bestens und allwissend im Griff haben, und dieses herrliche Geburtserlebnis auch allein mit jeder Faser ihres Seins genießen können und wollen.

Sorry, ich bin nicht so "heilig" und mein Mann ist nicht nur der Deckhengst, den ich mir für`s Baby ins Bett geholt habe, und der mit dem Rest nichts zu tun hat.

Mein Mann ist mein Gefährte, mein bester Freund, mein Vertrauter, ich war so froh, dass er dabei war. Immerhin war diese Geburtsgeschichte auch für mich neu und beim zweiten Mal vielleicht nicht mehr neu aber immer noch genauso anstrengend.

Die Zeiten, in denen sich die Männer aus so`nem "Frauenkram" komplett rausgehalten haben, sind Gottseidank vorbei.

Wir haben das Kind zusammengezeugt (und gerade mein Mann und ich haben auch noch jede Menge "Mist" gemeinsam vorher durchmachen müssen, wie Eileiterschaft und künstliche Befruchtung) , wir haben die Schwangerschaft gemeinsam erlebt, "wir" kriegen auch das Kind zusammen. Ich wäre sehr enttäuscht gewesen, wenn er sich mit der Begründung, das wäre viel zu traumatisierend für ihn und ausserdem könnte er danach den Sex nicht mehr genießen, verdrückt hätte. Vor so einem Mann hätte ich wohl auch keinen großen Respekt mehr, ganz ehrlich. Dann möchte ich lieber nicht wissen, was ist, wenn ich mal einen schlimmen Unfall habe oder sonstwas.

Ich kenne keine Frauen, die ihren Mann schlussendlich wirklich nicht mitgenommen hatten, ausser solche, die schon in der Schwangerschaft verlassen worden sind oder von vornherein single waren.
 
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Benutzer102949 

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also dieser "mitgehangen, mitgefangen" gedanke oder das es nach dem verursacherprinzip geht finde ich in dem zusammenhang immer ein bisschen albern.

Nö, wieso? Bei der Entstehung war er doch auch dabei, warum soll er nun die Frau ganz alleine gebähren lassen?

Menschen entscheiden sich vielleicht für das Kind, aber nicht direkt für die Geburt. Die hängt da halt leider mit dran und da kommt man nicht dran vorbei. Umso wichtiger finde ich, dass man sich darin gegenseitig unterstützt. Die Leidtragende ist hier aber doch ganz klar die (werdende) Mutter und hier erwartet niemand vom Mann, dass er stundenlang mithechelt, ihr die Beine auseinanderspreitzt und "Pressöööööön!" gröhlt, sondern mir persönlich geht es darum, dass er anwesend ist und die Geburt von seinem Kind mitbekommt und mich damit schon sehr unterstützt. Ich würde mich viel unwohler fühlen, wenn ich da ganz alleine im Kreissaal liegen müsste und von lauter Hebammen, Krankenschwestern und Ärzten umgeben bin, aber niemanden dabei habe, dem ich blind vertrauen kann.[DOUBLEPOST=1360852519,1360851995][/DOUBLEPOST]
Du bist dann mit der Geburt beschäfftigt und ganz woanders in Gedanken und einige Männer stehen halt völligst neben sich weil sie mit dieser Situation nicht umgehen können.

Und was passiert, wenn die Frau die Schmerzen nicht mehr aushält, nach 30 Stunden Wehen übermüdet ist und einfach nicht mehr will? Dann kann sie ja schlecht ihre Sachen packen und gehen. Warum sollte es dann der Mann tun, weil es für ihn angenehmer ist?
Ich meine, hätte ich jetzt einen an meiner Seite, der sich vor Blut, Flüssigkeiten, Schmerzen usw. total ekeln würde, dann bräuchte ich ihn auch nicht bei der Geburt dabei zu haben. Aber ich wäre unheimlich enttäuscht, wenn er sich so anstellt und ich dann alleine damit zurechtkommen muss. Davon abgesehen, dass ich mit dieser Person gar nicht erst auf die Idee kommen würde ein Kind in die Welt zu setzen. ^^
 

Benutzer58449  (31)

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Das hat nichts mit anstellen zu tun. Wenn ich schwanger werden möchte, dann weiß ich dass das Kind da irgendwann raus muss und ich muss mir darüber bewusst sein das dies nicht die angenehmsten Stunden meines Lebens werden.
Aber ich finde es absolut zuviel verlangt ihn quasi zu "bestrafen" indem er anwesend ist nur weil ich diejenige bin die den neuen Erdenbewohner rauspressen muss und er nicht. Das ist doch kindisch!
Wenn er damit nicht umgehen kann soll er draussen bleiben anstatt mich da drin zu nerven indem er unnütz in der Gegend steht und vor sich hin oxidiert währenddessen der Vorgang der Geburt weiter geht, mit oder ohne ihm.

Es bringt mir persönlich nämlich einen Scheiß wenn er zusammen klappt weil er bzw. ich zuviel von ihm verlange.
Aber da bin ich warscheinlich einfach nicht rosa genug angehaucht um diesen racheerfüllten, liebevollen Zwang nachvollziehen zu können.
 
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Benutzer29410 

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Aber ich finde es absolut zuviel verlangt ihn quasi zu "bestrafen" indem er anwesend ist nur weil ich diejenige bin die den neuen Erdenbewohner rauspressen muss und er nicht. Das ist doch kindisch!

Ich finde es kindisch, die Anwesenheit des Mannes bei der Geburt als "ihn bestrafen" zu bezeichnen.

Was hat das mit "rosa angehaucht" zu tun? Ist das hier ne Coolnessfrage? Ich glaube, du weisst einfach nicht, wie es ist, wenn man ein Kind bekommt. Warte das doch erstmal ab und berichte dann von deiner alleinigen Geburt.
 

Benutzer71335  (53)

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Nö, wieso? Bei der Entstehung war er doch auch dabei, warum soll er nun die Frau ganz alleine gebähren lassen?
er muss sie nicht alleine lassen, aber er muss sie eben auch nicht begleiten, er hat sich seine "schmerzfreie rolle" ja auch nicht freiwillig ausgesucht, glaube viele männr würden gerne ihren fraun den schmerz abnehmen, aber da sie es nicht können, kann man sie doch nicht in sippenhaft nehmen.


Menschen entscheiden sich vielleicht für das Kind, aber nicht direkt für die Geburt. Die hängt da halt leider mit dran und da kommt man nicht dran vorbei.
Doch, das entscheidet die Frau gleich mit, ganz bewusst, ganz wissentlich und natürlich auch mit viel Angst und Neugierde.
Die will auch unbedingt die Geburt, wie auch immr, falls sie den Gedanken verdrängt hat oder sich schöngredet hat ist sicher selber drann schuld.

Die Leidtragende ist hier aber doch ganz klar die (werdende) Mutter
Leidtragende????? Die Frau die ein Kind bekommt ist ein Opfer?
Sie ist ein Glückskind, viele Frauen werden sie ein Leben lang heiß und innig um diesen Moment beneiden.
Sie erlebt etwas wozu ihr Körper von ihrer Geburt an geschaffen und ausgrüstet ist, eine unglaubliche Leistung die sie auf die weiteren Lebensjahre mit dem Kind vorbereitet.
Eben auch um ganz allein im Dschungel ihr Kind bekommen zu können, jede fruchtbare Frau kann das und sobald sie sich auch nur zu Sex bereiterklärt geht sie diesen Weg, den ihr ihr Körper vorgibt und ja sie will das, es ist ihr wichtig nicht nur ein Kind zu bekommen sondern es auch selbst zu gebähren (frag mal Kaiserschnittmütter wie sehr sie leiden, die Geburt nicht selbst vollbracht haben zu dürfen).

Es ist ein ganz wichtiger körperlicher und geistiger Entwicklungsschritt im Leben einer Frau (leider nicht allen vergönnt) und nicht nur eine nutzlose Qual, die man der armen unschuldigen Frau augehalst hat, dann halst man ihr wohl auch das Kind auf, wenn es 12 mal am Tag an die Brust will oder krank ist.
So eine Schwangerschaft und schon Sex allein hat Konsquenzen, zum Teil lebenslang, für die Mutter in erster Linie, das sollte man schon vorher wissen.

und hier erwartet niemand vom Mann, dass er stundenlang mithechelt, ihr die Beine auseinanderspreitzt und "Pressöööööön!" gröhlt, sondern mir persönlich geht es darum, dass er anwesend ist und die Geburt von seinem Kind mitbekommt und mich damit schon sehr unterstützt. Ich würde mich viel unwohler fühlen, wenn ich da ganz alleine im Kreissaal liegen müsste und von lauter Hebammen, Krankenschwestern und Ärzten umgeben bin, aber niemanden dabei habe, dem ich blind vertrauen kann.

natürlich ist seine begleitung schön und wertvoll und nützlich und eben auch für ihn ein tolles erlebnis, aber eben weil es schön ist und er das auch will (und man es ihm eigentlcih nicht vorenthaltn darf) nur deshalb, aber doch nicht weil er bei der zeugung dabei war, das ist doch kein sinnvoller grund, das ist sogar mehr oder weniger zufall.

da gäb es ja auch fähigere bezugspersonen, wie dies auch all die jahrhunderte und jahrtausende so war, frauen die schon kinder bekommen haben, helfen frauen die kinder bekommen, männer könnn dazu kommen, zuschaun , helfen usw, aber sie sind doch nicht dazu zwangsverurteilt.
lass die männer doch aus freude an dem wunder dabei sein.

und natürlich auch aus dm wir gefühl.
das ist richtig, wenn man das aus dem wir gefühl macht, dann ist ab rnicht ein rder leidtragende und der andere der freudvolle samenspender, der sich bei der geburt auf die faule haut legt.:zwinker:
 
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Benutzer54399 

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Ich hätte wohl nichts dagegen dabei zu sein, allerdings nur oberhalb vom Bauchnabel. Für das Unterhalb wird der Arzt bezahlt.
 

Benutzer29410 

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Meine Lieben, das heisst "gebären" Ohne "h" Ist ja auch keine Gebuhrt.
 

Benutzer102949 

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Das hat nichts mit anstellen zu tun. Wenn ich schwanger werden möchte, dann weiß ich dass das Kind da irgendwann raus muss und ich muss mir darüber bewusst sein das dies nicht die angenehmsten Stunden meines Lebens werden.
Aber ich finde es absolut zuviel verlangt ihn quasi zu "bestrafen" indem er anwesend ist nur weil ich diejenige bin die den neuen Erdenbewohner rauspressen muss und er nicht. Das ist doch kindisch!
Wenn er damit nicht umgehen kann soll er draussen bleiben anstatt mich da drin zu nerven indem er unnütz in der Gegend steht und vor sich hin oxidiert währenddessen der Vorgang der Geburt weiter geht, mit oder ohne ihm.

Es bringt mir persönlich nämlich einen Scheiß wenn er zusammen klappt weil er bzw. ich zuviel von ihm verlange.

Wie gesagt, er sollte es von sich aus wollen und ich hätte dafür wenig Verständnis, wenn er das aus purem Ekel ablehnen würde. Allein schon, weil ich bisher keinen Vater kenne, für den die Geburt nicht einer der aufregendsten, schönsten und nervenaufreibendsten Situationen in seinem Leben war. Wenn man sich so eine Chance entgehen lässt, bitte ... ich versteh's nicht.
 

Benutzer58449  (31)

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Ich finde es kindisch, die Anwesenheit des Mannes bei der Geburt als "ihn bestrafen" zu bezeichnen.

Ich gölaube, du weisst einfach nicht, wie es ist, wenn man ein Kind bekommt. Warte das doch erstmal ab und berichte dann von deiner alleinigen Geburt.

Noch alberner finde ich es hier den Nicht-Müttern ihr Urteilsvermögen in diesem Fall abzusprechen :zwinker:
Ja, ich war noch nicht schwanger und hatte demzufolge keine Geburt hinter mir. ABER: Ich war schon bei 2 Geburten dabei und weiß einfach das ich das meinem Freund nicht antun möchte wenn er sich dazu nicht in der Lage fühlt.
Nur weil er nicht dabei ist bedeutet das doch nicht das er mich und das Kind weniger lieben würde.

Auch wenn ich noch keine Geburt hinter mir habe weiß ich doch trotzdem sehr gut selbst wer ich bin, was ich möchte und was nicht.
Denn ich empfinde es einfach so das weder mir noch ihm damit geholfen ist wenn er sich total unwohl fühlt und nicht weiß was er tun soll.
 

Benutzer29410 

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da gäb es ja auch fähigere bezugspersonen, wie dies auch all die jahrhunderte und jahrtausende so war, frauen die schon kinder bekommen haben, helfen frauen die kinder bekommen, männer könnn dazu kommen, zuschaun , helfen usw, aber sie sind doch nicht dazu zwangsverurteilt.

oh ja früher, da war bekanntlich alles besser....:rolleyes:

Nur weil er nicht dabei ist bedeutet das doch nicht das er mich und das Kind weniger lieben würde.

naja, sagt schon einiges aus, wenn er sich soetwas nicht "zumuten" möchte und zitternd, wie du schreibst, in der Ecke säße. Vater sein ist schliesslich noch anstrengender, als Vater werden
 
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