Mänliche Sexualität = böse?

Benutzer72912  (34)

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Ich habe gerade über dieses Thema nachgedacht und mich dann an dieses Forum erinnert. Der Titel klingt recht schwarz/weiss, trifft aber das Thema.

Getriebene Männer werden oft als eklig und aufdringlich empfunden. Generell wird der Mann in der Frauenwelt meiner Meinung nach als sehr triebgesteuert angesehen und der Begriff "triebgesteuert" wird dabei sehr negativiert. Wenn man es abstrakt betrachtet, ist die Männlichkeit generell sehr dem Bösen zugeordnet. Von Männer stammen Kriege, Gewalt, Vergewaltigungen usw. Alles Übel wird den triebgesteuerten Männer zugeordnet. Eine Frau, die sich selbstbefriedigt, wird generell als ästhethisch empfunden. Ein Mann, der sich einen runterholt wird als abscheulich empfunden, sofern er keinen hohen Status hat oder halt DER Eine ist. Typisch weibliche Triebe gelten also als lobenswert, typisch männliche Triebe als eklig oder zerstörerisch.

Langsam hab ich irgendwie das Gefühl, dass sich nun die Männer langsam emanzipieren sollten, da es meiner Meinung nach keineswegs Richtung Gleichberechtigung geht...

Ich hoffe man versteht mich. :grin: Ich kann mir vorstellen, dass das jetzt nicht ganz so einfach ist. :zwinker:
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
:grin: Ich musste erstmal grinsen, aber stimmt. Du hast irgendwie Recht mit dem was du schreibst.
Aber ich denke es liegt auch ein wenig daran wie unterschiedlich die Geschlechter oft mit ihrer Sexualität umgehen.
Zb bei Frauen wird Selbstbefriedigung als ästhetisch empfunden weil die meisten Frauen immer noch sehr "bedeckt" mit ihrer Sexualität umgehen. Sie sind meist viel zurückhaltender.
Wogegen Männer oft damit rumprahlen (Bsp Schwanzvergleich, Kekswichsen etc in der Jugend) und somit wirkt das ganze dann natürlich viel negativer und auch eklig.
Noch ein Grund:
Fast alle Sexualstraftäter sind männlich, die weiblichen gibt es nur gaaaanz selten.
 
M

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Gast
Schwanzgesteuerte Männer... wenn ich das schon höre...

Aber im Prinzip: Jeder hat gerne Sex. Ob Mann oder Frau... Männer sind halt die offensiven :zwinker:
 
A

Benutzer

Gast
Interessantes Thema, allerdings glaube ich dass du a)übertreibst und b)Unrecht hast.

Wenn man es abstrakt betrachtet, ist die Männlichkeit generell sehr dem Bösen zugeordnet. Von Männer stammen Kriege, Gewalt, Vergewaltigungen usw.
Das stimmt zwar teilweise, ist allerdings eine völlig einseitige Auswahl in deiner Betrachtung. Männern wird nämlich genauso der gesellschaftliche, medizinische und technische Fortschritt zugerechnet (völlig zu Recht wie ich finde).

Eine Frau, die sich selbstbefriedigt, wird generell als ästhethisch empfunden. Ein Mann, der sich einen runterholt wird als abscheulich empfunden
Das liegt imho daran, dass das männliche Empfinden immer noch vorherrschender und bestimmender Faktor in der kollektiven Meinung ist. Und Männer empfinden andere wichsende Männer eben als lächerlich. So lässt es sich auch erklären, dass das Bild sich küssender Frauen im Mainstream dieser Gesellschaft geradezu grotesk über-ästhetisiert wird, während jenes von sich küssenden Männern nach wie vor tabuisiert und mit Ekel belegt ist.

Typisch weibliche Triebe gelten also als lobenswert, typisch männliche Triebe als eklig oder zerstörerisch.
Wieder viel zu selektiv. Was sind denn "typisch weibliche" und was "typisch männliche" Triebe??
Zur Verdeutlichung hier mal eine (gewollt provokante) Vereinfachung, was man z.b. auch darunter verstehen könnte, wenn man so will:

Weibliche Triebe: schön sein, Mann finden, Haus und Familie haben, harmonisches Familienleben und genug Schuhe besitzen, unbehelligt von zuviel irritierendem Intellekt

Männliche Triebe: weiter kommen, gestalten, etwas erschaffen, bauen, erforschen, verstehen, ackern, sich ein Denkmal in der Welt setzen und etwas vollenden

Diese Beispiele bilden meiner meinung nach immer noch die Wahrnehmung der Mehrzahl der Bevölkerung ab und widerlegen somit deine Vermutung, die Gesellschaft sei "Männerfeindlich".
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Getriebene Männer werden oft als eklig und aufdringlich empfunden.
Ich weiß nicht, ob eklig und aufdringlich die richtigen Worte sind. Aber Trieb wird mit Tieren in Verbindung gebracht, mit Handlungen ohne Verstand. Triebgesteuerte Handlungen sind also minderwertige Handlungen.

Generell wird der Mann in der Frauenwelt ...
Nicht in der Frauenwelt, sondern in der gesellschaftlichen Welt und die wird wiederum von Männern dominiert, gestaltet und beeinflusst; mehr, als es Frauen tun.

Wenn man es abstrakt betrachtet, ist die Männlichkeit generell sehr dem Bösen zugeordnet. Von Männer stammen Kriege, Gewalt, Vergewaltigungen usw. Alles Übel wird den triebgesteuerten Männer zugeordnet.
Auch das haben sich Männer ausgesucht. Wobei Kriege auch mit positiven Eigenschaften wie Mut etc. in Verbindung gebracht wird. Stichwort "Kriegsheld" usw.

Eine Frau, die sich selbstbefriedigt, wird generell als ästhethisch empfunden. Ein Mann, der sich einen runterholt wird als abscheulich empfunden, sofern er keinen hohen Status hat oder halt DER Eine ist. Typisch weibliche Triebe gelten also als lobenswert, typisch männliche Triebe als eklig oder zerstörerisch.
Eine glatte Lüge. Frauen gelten als unrein, als ohne Sexualität. Eine Frau, die sich selbstbefriedigt ist sich ihrer Sexualität bewusst, zu aktiv.Die männliche Sexualität hingegen wird als normal angesehen. Sie sind triebgesteuert, dürfen betrügen, weil ihre Frau nicht so häufig Sex hatte und so schlimm finden das manche gar nicht.
 

Benutzer87508 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich habe es schonmal iwo geschrieben,

Wenn Frauen sich untereinander mal boxen, liegen sie nach 3 Sekunden auf den Boden und die, die oben liegt schlägt ohne nachzudenken auf den Kopf oder aufs Gesicht, bis jemand sie ausseinanderhält. Kratzen, Haare ziehen, also möglichst viel Schaden anrichten.

Wären Frauen körperlich überlegen und hätten somit die Weltgeschichte beeinflusst, weiss ich nicht, ob man sagen könnte es gäbe keine Kriege, Gewalt usw. Eher das Gegenteil.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich habe es schonmal iwo geschrieben,

Wenn Frauen sich untereinander mal boxen, liegen sie nach 3 Sekunden auf den Boden und die, die oben liegt schlägt ohne nachzudenken auf den Kopf oder aufs Gesicht, bis jemand sie ausseinanderhält. Kratzen, Haare ziehen, also möglichst viel Schaden anrichten.

Wären Frauen körperlich überlegen und hätten somit die Weltgeschichte beeinflusst, weiss ich nicht, ob man sagen könnte es gäbe keine Kriege, Gewalt usw. Eher das Gegenteil.

Was ist denn das für eine schiefe Argumentation?? Die Frage ist doch immer: Warum boxen sich die Frauen? Welche Frauen boxen überhaupt? und Können diese Frauen boxen?

Ich persönlich hab mich noch nie geschlagen und hab auch noch nie Frauen gesehen, die sich geschlagen haben. Und ich finde es irrsinnig zu behaupten, dass körperlich überlegene Frauen die Welt viel eher zugrunde gerichtet hätten. Das ist einfach Quatsch. Oder soll ich jetzt Gott danken, dass er die Männer stärker gemacht hat, um uns vor uns selbst zu bewahren?? :hmm:
 

Benutzer96994 

Öfter im Forum
Ich habe es schonmal iwo geschrieben,

Wenn Frauen sich untereinander mal boxen, liegen sie nach 3 Sekunden auf den Boden und die, die oben liegt schlägt ohne nachzudenken auf den Kopf oder aufs Gesicht, bis jemand sie ausseinanderhält. Kratzen, Haare ziehen, also möglichst viel Schaden anrichten.

Wären Frauen körperlich überlegen und hätten somit die Weltgeschichte beeinflusst, weiss ich nicht, ob man sagen könnte es gäbe keine Kriege, Gewalt usw. Eher das Gegenteil.

Frauen die sich schlagen wären aber niemals diejenigen die die Weltgeschichte beeinflussen, das sind eichfach strohdumme Tussen, meistens aus der Unterschicht (sorry aber ist so) und die Männer vom gleichen Schlag würden sich auch nicht "verantwortungsvoll" prügeln.
Dein Vergleich ist echt seltsam.
 

Benutzer92232 

Benutzer gesperrt
hmm ich finde nicht das männer da schlimmer sind als frauen. letzendlich können wir frauen doch genauso wenig ohne sex leben wie die männer und sind nach kurzer zeit auch genauso rattig. wir haben nur beigebracht bekommen das es sich eben als frau nicht schickt mit jedem gleich ins bett zu steigen. das hat auch einen natürlichen ursprung. eine frau ist urpsprünglich dazu da gewesen kinder zu bekommen, also war der mann mit dem sie schlief der potenzielle vater der kinder und die frau war auf ihn angewiesen und versuchte ihn an sich zu binden. aber deswegen die triebe des mannes als zerstöreisch und eklig zu bezeichnen geht meiner meinung nach in die völlig falsche richtung. ich finde auch die selsbtbefriedigung des mannes nicht eklig oder unnatürlich und ich gebe auch zu das die anzahl der weiblichen vergewaltiger geringer is, aber es gibt sie trotzdem!!! ich kenne ziemlich viele männliche arschlöcher abe rum ehrlich zu sein gibt es meiner meinung nach zur zeit mehr frauen die weder als freundin noch beziehungstechnisch zu gebrauchen sind
 
S

Benutzer

Gast
Frauen die sich schlagen wären aber niemals diejenigen die die Weltgeschichte beeinflussen, das sind eichfach strohdumme Tussen, meistens aus der Unterschicht (sorry aber ist so) und die Männer vom gleichen Schlag würden sich auch nicht "verantwortungsvoll" prügeln.
Dein Vergleich ist echt seltsam.

War Hitler damals überdurchschnittlich intellektuell? Jemand der Macht besitzt muss nicht "Schlau" sein, er muss nur eine Masse von Menschen begeistern und dann kommt es lediglich auf den Intellekt der Masse drauf an. Die Tussis der Oberschicht stricken Intrigen/ Verrat und der Gleichen, ich weiß nun nicht ob das viel edelmütiger ist. Es herrscht unter Frauen schon eine größere Stutenbissigkeit als unter Männer.
 

Benutzer96961 

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Zu der Mann-Frau-Kriegs-Weltuntergangs-Geschichte da:
Wir Frauen beeinflussen das große Weltgeschehen durchaus, vielleicht mehr, als den meisten überhaupt bewusst ist. Nur weil wir nicht mit Waffen aufeinander losrennen, heißt es noch lange nicht, dass wir völlig kampfunfähig sind. Wir Frauen sind böse, intrigant und wir manipulieren, ohne dass du etwas merkst.
Was Frauen also nicht mit Körperkraft erreichen, wird also auf anderer Seite ausgeglichen.

Mich nervt dieses Männer-Frauen-Thema mittlerweile ziemlich. Warum wird das ständig hinterfragt/durchgekaut, wenn wir es doch eh schon wissen? Außerdem kann man das doch gar nicht pauschalisieren, gerade in der heutigen von Emanzen* besetzten Zeit nicht.

*Gleichberechtigung ja, aber viele Frauen nutzen die Emanzipation dazu, um Männer ungerecht zu behandeln.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Stutenbissigkeit mehr bei Frauen als bei Männern? Ich glaube, wenn das so ist, dann ist es ein gesellschaftlich bedingtes Bild. Glaube kaum, dass das in den Genen der Frau liegt.

Alles in allem: Was hier gesagt wird, ist doch alles reine Spekulation. Frauen haben mit Sicherheit auch irgendwie die Weltgeschichte beeinflusst, wenn auch leider selten an der vorderen Front. Ich glaub, da gibt's nix zu rütteln. Und ich bin froh, dass es Männer/Menschen wie Edison und Newton gab. Dass Frauen wenig in Wissenschaft gerissen haben, ist ja wohl irgendwie klar, wenn sie darin lange Zeit auch keine Ausbildung bekommen haben. Mal sehen, wie das in ein paar Jahrhunderten aussehen wird.

Irgendwie wünsche ich mir die alte griechische Mythologie wieder her, wo die Amazone mit ihrer Armbrust die Feinde vertrieben hat und Apollon, der Gott der sittlichen Reinheit, sich ohne Probleme in den schönen Hyakinthos verlieben durfte. Und sich diese Frage viel weniger gestellt hat und wo sich noch niemand beweisen musste. Ist doch alles nur Kinderkram. Ich bin froh, dass es in meinem Bekanntenkreis zickige Männer und bockige Frauen gibt. Dass der eine seine Freizeit mit Pullover-Stricken verbringt und die andere mit Alte-Computer-Auseinanderlegen.

Off-Topic:
*Gleichberechtigung ja, aber viele Frauen nutzen die Emanzipation dazu, um Männer ungerecht zu behandeln.

Kannst du mir ein Beispiel dafür geben? Wenn du die Quotenregelung meinst, dann halte ich deine Aussage für recht fragwürdig.
 

Benutzer78196 

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Ich musste bei dem Threadtitel schon vor Verwunderung die Stirn runzeln.
Normalerweise sind doch die Frauen, die gern und oft Sex haben (und dabei noch mit wechselnden Partnern), die bösen "dreckigen" (=unreinen) Schlampen. Wogegen Männer für derlei Aktivitäten oft bewundert werden, bzw. es noch immer genug Männer gibt, die ihre Männlichkeit über Sex definieren.
Haste als Mann keinen/"zu wenig" Sex, biste in den Augen vieler Ewiggestriger ein Weichei, passender ausgedrückt: ein Schlappschwanz. Eine Frau, die jedoch mit dem (ersten) Sex wartet und sich "für den Richtigen" aufspart, kann natürlich "stolz auf sich sein".

Und da wundern sich immer noch so viele Leute über entsprechende Beziehungsprobleme, von denen wir hier täglich genug lesen können. "Er will mehr Sex als sie", weil er "nicht verzichten KANN", denn es "liegt in seiner Natur". "Sie will weniger Sex als er", weil sies "halt nicht so oft NÖTIG hat" und es ja schließlich "etwas Besonderes" sein soll.
Wie soll sowas denn funktionieren? Besonders wenn keiner in der Lage ist a) diese blöden Klischees endlich beiseite zu schieben; b) sich darauf zu besinnen, was man WIRKLICH will und c) sich in den Anderen hineinzuversetzen.

Und was das "triebgesteuert und deswegen böse" angeht:
Wer sich ausschließlich triebgesteuert verhält, ist kein Mensch mehr, sondern ein Tier. Und ich gehe nicht davon aus, dass solch ein Partner für einen Menschen sonderlich erstrebenswert ist.

Und:
Nein, ich halte die männliche Sexualität nicht für böse.
 

Benutzer96961 

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Kannst du mir ein Beispiel dafür geben? Wenn du die Quotenregelung meinst, dann halte ich deine Aussage für recht fragwürdig.

Warum wäre das mit der Quotenregelung fragwürdig? Wenn nun mal mehr Männer für einen bestimmten Bereich wesentlich mehr Qualifikationen als Frauen besitzen, sollte man bitte nicht an so eine blöde Regelung gebunden sein.

Ein Beispiel: Bei mir auf Arbeit gibt es einen Dresscode. Männer im Anzug, Frauen müssen nur auf Turnschuhe und Jeans verzichten. Oder wenn in Stellenanzeigen steht, dass Frauen bevorzugt werden, halte ich genauso für ungerecht.
 

Benutzer73266 

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Ich gebe dem TS insofern recht dass die Männer sich mal emanzipieren sollten........ wobei das Wort emanziperen in diesem Zusammenhang genaugenommen falsch ist, aber ich kenn jetzt keinen entsprechenden Ausdruck dafür :zwinker:
Off-Topic:
Kannst du mir ein Beispiel dafür geben? Wenn du die Quotenregelung meinst, dann halte ich deine Aussage für recht fragwürdig.
Indem sie ihnen bösen willen Unterstellen wo oft gerkeiner ist, wo sie behaupten benachteiligt zu werden nur weil sie Frauen sind, obwohl es an etwas ganz anderem liegt........ und auch wenn sie unfreundlich mit ihnen reden, manche einem Mann sogar eine Knallen im Streit und gleichzeitig trotzdem erwarten als Lady behandelt zu werden....... soetwas ist scheinheilig, heuchlerisch. Leider wird das in unserer Geselschaft zu gunsten der Frauen vielzu oft tolleriert was dann junge Mädchen übernehmen, denn das darf man ja anscheinend als Frau, und wehe der Mann wehrt sich, dann ist das geschrei natürlich nochgrößer und erstere fühlen sich wieder im Recht........... ich weiss ehrlich gesagt nicht wo das hinführen soll, aber ich beobachte diese Tendenz sowohl in den Medien alsauch im alltag mit Sorge, denn sie ist der Beziehung zwischen den Geschlechtern und auch der psychischen Entwicklung junger Männer sehr abträglich.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Warum wäre das mit der Quotenregelung fragwürdig? Wenn nun mal mehr Männer für einen bestimmten Bereich wesentlich mehr Qualifikationen als Frauen besitzen, sollte man bitte nicht an so eine blöde Regelung gebunden sein.

Die Quotenregelung, wie ich sie kenne, besagt, dass bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt werden. Aber ganz egal, wie die Quotenregelung lautet: Wenn sie im Gesetz steht und Frauen dadurch profitieren, heißt das nicht, dass "Frauen die Emanzipation nutzen, um Männer ungerecht zu behandeln". Die Frau, die sich bei einem Job bewirbt, kann selbst nichts dafür, dass sie anstatt des Mannes genommen wird.

Und das Beispiel mit dem Dresscode ist ein Einzelfall. Ich glaub, sowas gibt's immer in allen möglichen Ausprägungen.

Indem sie ihnen bösen willen Unterstellen wo oft gerkeiner ist, wo sie behaupten benachteiligt zu werden nur weil sie Frauen sind, obwohl es an etwas ganz anderem liegt........ und auch wenn sie unfreundlich mit ihnen reden, manche einem Mann sogar eine Knallen im Streit und gleichzeitig trotzdem erwarten als Lady behandelt zu werden....... soetwas ist scheinheilig, heuchlerisch. Leider wird das in unserer Geselschaft zu gunsten der Frauen vielzu oft tolleriert was dann junge Mädchen übernehmen, denn das darf man ja anscheinend als Frau, und wehe der Mann wehrt sich, dann ist das geschrei natürlich nochgrößer und erstere fühlen sich wieder im Recht........... ich weiss ehrlich gesagt nicht wo das hinführen soll, aber ich beobachte diese Tendenz sowohl in den Medien alsauch im alltag mit Sorge, denn sie ist der Beziehung zwischen den Geschlechtern und auch der psychischen Entwicklung junger Männer sehr abträglich.

Ich finde auch, dass Männer sich langsam emanzipieren sollten. Und dass manche Frauen von der Emanzipation insofern profitieren, dass sie sich mehr trauen als früher, bestreite ich auch nicht. Aber ich zweifle doch an, dass diese Frauen sich selbst überhaupt als Feministinnen oder gar Emanzen bezeichnen würden.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Da war gerade ein schönes langes Posting weg, weil ich eine falsche Taste getroffen habe. Also nochmal.


Ich muss sagen, dass ich es in aller Regel eher umgekehrt erfahre. Viele Männer ruhen sich auch gerne auf dem "Trieb" aus, erklären sich damit für nicht wirklich zurechnungsfähig und treffen dabei Aussagen, die ich besorgniserregend finde.
Oft ist eine Frau im Minirock dann Freiwild, eine, die nachts durch eine blöde Gegend muss, ist "selbst Schuld", wenn sie belästigt wird, oder Schlimmeres. Wenn ich von meinen Erfahrungen mit aufdringlichen Männern schreibe, wird häufig unterstellt, ich hätte dann rumlaufen müssen, wie eine Prostituierte (was gar nicht stimmt) - als ob das bestimmtes Verhalten erklären würde, es rechtfertigen könnte. Im "Mein Freund ist ein Vergewaltiger"-Thread zwei Unterforen weiter wurde die Tat damit relativiert, dass es seine Exfreundin war, die ihn zu allem Überfluss nicht rangelassen hätte.
In meinen Augen schaden sich viele Männer durch solche Aussagen nur selbst. Es wäre allen geholfen, wenn die Männer, die einer Frau nie etwas antun würden (und da möchte ich betonen, dass das die Mehrheit ist!) nicht immer versuchen würden, Verhalten ihrer "Geschlechtsgenossen" mit einem "Trieb" zu erklären, wenn man da mal eine geschlossene Front bilden würde und sagen würde, dass man sowas falsch findet - und nicht noch so ein Verhalten begrüßt oder zumindest mit "So sind wir eben" erklärt.

Da muss man eben den Fakten auch ins Auge sehen: Die meisten Straftaten werden nun einmal von Männern begangen. Deswegen steht für mich kein Mann unter Generalverdacht, aber es ist auch niemandem geholfen, wenn man das mit "So sind wir eben" relativiert oder die Schuld beim Opfer sucht, wie es häufig getan wird. Es sind nur wenige Männer, die dann sagen "So ein Schwein, wie kann man nur!"- vielmehr fühlen sich viele Männer gleich mit angegriffen, glauben, man hätte auch was gegen sie und würde ihnen unterstellen, genauso zu sein - und springen dann für den Täter in die Bresche, weil sie sich von den bösen Emanzenfrauen "als Gesamtheit" angegriffen fühlen.

Was die weibliche Sexualität angeht, so muss man eben sagen, dass diese jahrhundertelang als nicht existent verleugnet wurde - und was man heute davon hat, sieht man eben. Frauen, die sich ihrer Sexualität nicht bewusst sind oder sich nicht trauen, diese auszuleben, weil sie Angst haben, als Schlampe zu gelten - Männer die sich Pornos angucken, Frauen, die sich davon angegriffen fühlen. Und oft kann man davon ausgehen, wenn ihre Freundin so wäre, wie die Frau in den Pornos, wären viele Männer überfordert, wüssten gar nicht, was sie damit anfangen sollten - und würden vielleicht auch noch blöde Sprüche klopfen, die die betroffene Frau wieder verunsichern und dann geht das wieder von vorne los.
In meinen Augen ist das nichts, was mit sexmüden Frauen und notgeilen Männern zu tun hat - als vielmehr eine Frage von Prägung, Erziehung und gesellschaftlichen Vorgaben - und dagegen was zu tun und was zu ändern, muss jeder selbst machen. Das geht aber nicht, wenn man sich bei Beziehungsproblemen auf Klischees beruft und Mario Barth zitiert :zwinker:

Wenn ich mich in meinem Umfeld umgucke, sehe ich z.B. auch viele sexmüde, faule und bequeme Männer und Frauen, die zu Hause wuschig mit den Hufen scharren, weil ihr Mann den Fernseher einer aufgetakelten Frau in Strapsen vorzieht und beim leisesten Sexverdacht "Schon wieder?" stöhnt - und häufig ist es dann doch so, dass das genau die Männer waren, die am Anfang noch angegeben haben, dass sie eine Frau haben, die alles mitmacht und Freude am Sex hat. Ich denke, dass eine Frau, die ihre Sexualität entdeckt hat, genauso "triebgesteuert" sein kann, wie man es manchem Mann unterstellt - und das finde ich auch nicht unbedingt negativ, es ist doch schön, wenn möglichst viele Menschen Freude an dem Thema haben. Die Tendenz, dass das bei Männern als "normal, wenn auch übertrieben" und bei Frauen als "nymphoman und schlampig" hingestellt wird, die finde ich dabei eher unschön.

In meinen Augen sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht so groß, wie gerne erzählt wird und was erzählt wird, ist häufig stereotyp und klischeebeladen - und - um ehrlich zu sein - sind es häufig auch bestimmte Leute, die genau an sowas gerne festhalten und sich damit die Welt erklären - eine Tendenz, die ich für sehr bedrohlich halte.
Ich empfinde Menschen als sehr unterschiedlich, es gibt stutenbissige und zickige Frauen, ebenso wie es Männer gibt, die ein starkes Konkurrenzdenken haben, sich schnell persönlich angegriffen fühlen - eigentlich die gleichen Charaktereigenschaften, aber bei Frauen wird das Gleiche oft negativ formuliert.

Nach meiner Ansicht ist das auch ein Problem unter Frauen, dass man sich gegenseitig aussticht und Konkurrenzdenken hat, ist insoweit vielleicht natürlich - aber manche Frauen glauben, dass das nur geht, wenn man gegen andere Frauen vorgeht und sich mit den Männern gutstellt. Ich muss schon sagen, dass ich ziemlich schockiert bin, wenn andere Frauen sagen, dass sie nicht mit Frauen zusammenarbeiten wollen, weil diese stutenbissig sein - in meinen Augen sagt es über die, die diese Aussagen trifft, nur aus, dass sie so ist - denn ich habe schon auf beiden Seiten unangenehme und tolle Menschen kennengelernt.

Komischerweise hilft es aber auch eine Menge, wenn man in solchen Fällen einfach mal sagt "Was meinst du? Das kenne ich gar nicht! Ich bin zumindest nicht so, und die und die und die ist auch nicht so!" - auch wenn es nur im Kleinen ist, aber viele Leute neigen dazu, "Weisheiten" einfach nachzuplappern und mit ein bisschen Gegenwind kann man unter Umständen schon ein Umdenken bewirken. Ich mache mich da nie am Geschlecht fest, sondern nur am Menschen selbst. Dass es da zum Teil Unterschiede gibt, ist mir auch bewusst, ich möchte auch nicht alles gleich machen - aber ich gehe nicht gleich mit dem Klischee daran, sondern schaue, wie der einzelne Mensch auf mich wirkt.
 
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