@Mädels und Frauen: Warum keinen erfolg bei Männern?

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
Eben, der Vergleich zum "ich bin zu nett" ist nicht so weit hergeholt. Diese "Erklärungen" implizieren, dass es nur an den anderen liegt - und ich meine eher, dass das eben oftmals bis meistens so nicht stimmt.

genau so hab ich das gemeint. der vergleich ist vorher schonmal anders interpretiert worden, aber ich habs nicht kommentiert.

es ist sicher nicht falsch, wenn man sagt, dass man "too much to handle wäre", und wenn es dann stimmt muss man sich sicher nicht auf zwang jemandem unterordnen, aber es ist eben auch nicht die schuld der partner, dass manches eine beziehung einfach verdammt schwer machen würde, und darauf kaum einer einsteigt. vom fall, dass so manche leut, die "too much to handle" sind, das aus anderen, nicht so "edlen" gründen sind.

ich finde, dass phasen okay sind. beziehungsphasen mit zurückstecken werden kompensiert durch singlephasen mit kompromißlosigkeit. alles okay, solange man dadurch was lernt und vielleicht irgendwann mal eine beziehungsphase erreicht, die sich anfühlt wie eine singlephase (you wish :zwinker:) oder zumindest lange genug hält, um kindern ein schönes heim zu bieten.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich finde es irgendwie seltsam, zu sagen, dass man niemanden findet, der auf "seinem Level" sei. Ich weiss, was damit gemeint ist und ich habe auch schon Erfahrungen damit gemacht und weiss, dass das problematisch sein kann (gerade die angesprochenen Punkte von wegen "erfolgreicher im Beruf", "verdient mehr" etc.). ABER: auch da gilt: dann passt man halt einfach nicht zusammen. Es gibt immer noch genug Männer, die sich durch so etwas überhaupt nicht "bedroht" fühlen.

Aber dieses "keiner ist auf meinem Level" hat doch etwas ungemein arrogantes, das muss ich jetzt doch auch sagen. Ausserdem klingt es indirekt so, als wären die, die dann weniger Probleme bei der "Partnersuche" haben, irgendwie beschränkt, zu wenig von sich überzeugt, ohne eigene Meinung, nur mässig intelligent und sowieso völlig anspruchslos sind. Und das finde ich doch äusserst eigenartig.

[…] Ich weiss, was ihr damit meint, aber ich finde die "Erklärung" einfach zu, hm, simpel.

Ich habe niemals behauptet, dass ich keinen Mann finde, der auf meinem Level ist. Aber das alleine reicht eben nicht aus. Ich habe mehrere Dinge / Sachen / Bedingungen (?) genannt, damit eine Beziehung nicht von vorne herein zum scheitern verurteilt ist.

Ich rede von mir selber und meine Beiträge implizieren rein gar nichts, wenn es um die Beziehung anderer geht. Wer sich meiner Meinung anschließt soll dies tun, aber ich habe nicht vorgehabt direkt oder indirekt irgendetwas anderes auszusagen.

Eine Erklärung kann selten simpel genug sein. Warum verkomplizieren, wenn es doch so einfach ist ?
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Das macht die Sache nicht leichter, da ich mit meiner Art und meinen Ansprüchen eben losziehe muss, mir einen Mann zu "fangen", da die Guten sich nicht trauen und die blöden mir zu plump sind.

Vielleicht haben die "Guten" auch kein Interesse? Warum muss es automatisch bedeuten, dass die sich nicht trauen?

Ich meine damit: genauso, wie man eine bestimmte Art Mensch sucht, zieht man meistens auch eine bestimmte Art Mensch auch. Und darauf will ich auch hinaus: wenn mich chronisch und über viele Jahre hinweg die komplett falschen Männer umwerfend finden und die, die ich gut finde, sich grundsätzlich nicht für mich interessieren, dann würde ich mich in einem ersten Schritt einfach fragen: hey, wie begegne ich ihnen? Was strahle ich wirklich aus? Das meine ich...

Und die blöden, plumpen Männer, die kennen wir doch alle. Denen schenke ich noch nicht einmal einen zweiten Gedanken. Daran würde ich meine Partnersuche oder -wahl niemals festmachen.

Hexe13 schrieb:
Wenn man eher auf gefestigte und ruhigere Männer steht, sind das in der Regel nicht die, die man in der Disco findet oder die einen auf der Straße ansprechen und die Telefonnummer wollen.

Das tue ich auch und ich hab auch noch keinen in der Disse "gefunden".

Ich meine ja eigentlich auch nur: es ist primär eine Frage der Perspektive und hat v.a. damit zu tun, wie man sich selbst sieht.

Überspitzt formuliert: wenn ich schon der Meinung bin, dass sowieso kaum einer "auf meinem Level" ist oder wenn ich schon davon ausgehe, dass ich in der Disse sowieso keinen finden, weil da "alle laut und plump" sind, nun, dann werde ich tatsächlich garantiert keinen finden... Das meinte ich weiter vorne ja auch: man strahlt das aus, egal ob man will oder nicht.

Hexe13 schrieb:
Ich meinte nur, dass es SCHWIERIG ist, nicht, dass es unmöglich ist

Muss die "Suche" nach einem geeigneten Partner denn einfach sein? Finde ich nämlich nicht.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ah ja, ok, das kann ich schon nachvollziehen. Aber du sagst ja auch, dass ein Mann nicht unter dir angesiedelt sein darf. Er soll z.B. beruflich mithalten. Und das ist eben das, worauf ich hinaus wollte. Mir ist es völlig egal, wie es beruflich bei meiner Partnerin aussieht. Meine Ex hatte keine Ausbildung und war Zeitarbeiterin; ich habe demnächst mein BWL-Diplom. Und umgekehrt wäre es genau so ok gewesen bzw. hätte ich das von meiner Partnerin erwartet. Warum? "Weil Liebe für mich bedeutet den anderen um seiner selbst willen zu lieben" (oder hattest du Selbstwillen jetzt bewusst zusammen geschrieben? *g). Egal wie es lebenstechnisch aussieht (meine Freundin hatte Depressionen), beruflich (sie ist jetzt arbeitslos) oder teilweise auch geistig, wenn man das jetzt z.B. auf die Bildungsstufe bezieht.
Um nun wieder den Bogen zu Thema zu schlagen: Wenn ich das Gefühl habe (und das habe ich bei vielen und andere vielleicht auch), dass eine Frau eine Erwartungshaltung in diesen Bereichen mitbringt, dann trau ich mich wirklich nicht mit ihr Etwas anzufangen. Wenn es dann mal beruflich oder anders bei mir nicht so gut läuft, hätte ich dann gleich Angst verlassen zu werden, weil dann die Ansprüche eben nicht gedeckt werden können. Und das widerspricht meiner Vorstellung von "immer füreinander da zu sein". Ich glaube, dass in der Tat viele Männer heutzutage in dieser Weise ein wenig von Frauen "eingeschüchtert" sind -teils zurecht, teils nicht.

Zur Erinnerung: Ich will ihn um seiner Selbstwillen lieben.

Zu deinem Beispiel: Meinetwegen kann der Mann beruflich ja unter mir angesiedelt sein. Nur habe ich bis heute keinen Mann getroffen, denn das nicht fuchst, wenn die Frau mehr verdient. Manche kommen von vorneherein nicht damit klar, bei anderen dauert es 10 Jahre aber irgendwann hat der Mann genug. Vielleicht weil er in 10 Jahren oft genug schief angeguckt wurde – von Mitmenschen – wenn „rauskommt“ das seine Frau die Mehrverdienerin ist. Und um seiner Selbstwillen rate ich dem Mann, mit mir beruflich mithalten zu können.

Zum Thema Angst: Du hättest Angst verlassen werden zu können, weil du plötzlich zu wenig verdient. Ich habe Angst verlassen zu werden, weil der Mann nicht damit klar kommt, dass er plötzlich weniger – und ich somit mehr verdiene.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Vielleicht haben die "Guten" auch kein Interesse? Warum muss es automatisch bedeuten, dass die sich nicht trauen?

Weil mir ein paar das im Nachhinein gesagt haben. Und um Himmels willen, das war ja auch nicht auf ALLE guten Männer bezogen - für wie eingebildet hälst du mich :zwinker:?

Und darauf will ich auch hinaus: wenn mich chronisch und über viele Jahre hinweg die komplett falschen Männer umwerfend finden und die, die ich gut finde, sich grundsätzlich nicht für mich interessieren, dann würde ich mich in einem ersten Schritt einfach fragen: hey, wie begegne ich ihnen? Was strahle ich wirklich aus? Das meine ich...
Und die blöden, plumpen Männer, die kennen wir doch alle. Denen schenke ich noch nicht einmal einen zweiten Gedanken. Daran würde ich meine Partnersuche oder -wahl niemals festmachen.
Das widerspricht sich doch. Einerseits soll ich mich fragen, wie ich den blöden Männern begegne, andererseits soll ich ihnen keine Gedanken schenken?
Und wer sagt, dass da irgendjemand seine Partnerwahl dran festmacht?

Muss die "Suche" nach einem geeigneten Partner denn einfach sein? Finde ich nämlich nicht.

Nö, sag ich doch überhaupt nicht. Wieso liest du überall Dinge rein, die niemand sagt? Ich habe so ein bisschen das Gefühl, du hast so ein Bild im Kopf und willst mich darein packen, ob ich das so sehe, oder nicht :zwinker:

Das schwierig bezog sich auf dein
generell keinen Partner finden
.
Das hatte auch schon niemand gesagt, deshalb betonte ich das "schwierig".
 

Benutzer31535 

Verbringt hier viel Zeit
@xoxo:
Ja, interessant dieses Problem von diesen zwei Seiten zu sehen. Es birgt also so oder so ein gewisses Konfliktpotential und Mißverständnisse, wie man jetzt ja schon sieht. Das kann sich dann gleich doppelt und dreifach negativ auf die Ursprungsfrage auswirken (allgemein gesehen).
 

Benutzer25654 

Verbringt hier viel Zeit
Zur Erinnerung: Ich will ihn um seiner Selbstwillen lieben.

Zu deinem Beispiel: Meinetwegen kann der Mann beruflich ja unter mir angesiedelt sein. Nur habe ich bis heute keinen Mann getroffen, denn das nicht fuchst, wenn die Frau mehr verdient. Manche kommen von vorneherein nicht damit klar, bei anderen dauert es 10 Jahre aber irgendwann hat der Mann genug. Vielleicht weil er in 10 Jahren oft genug schief angeguckt wurde – von Mitmenschen – wenn „rauskommt“ das seine Frau die Mehrverdienerin ist. Und um seiner Selbstwillen rate ich dem Mann, mit mir beruflich mithalten zu können.

Zum Thema Angst: Du hättest Angst verlassen werden zu können, weil du plötzlich zu wenig verdient. Ich habe Angst verlassen zu werden, weil der Mann nicht damit klar kommt, dass er plötzlich weniger – und ich somit mehr verdiene.

kann es sein dass du ein etwas verzerrtes bild hast wieviel man mit einer taxiliz... ich meine einem philosophiemagister verdient?
 

Benutzer84420 

Benutzer gesperrt
Was mich erstaunt ist, daß 70% der Frauen "kann versteckte Signale nicht erkennen" angekreuzt haben.

Denn ich hatte noch nie den Eindruck, daß Männer "versteckte" Signale geben können. Das Maximum an Subtilität, das frau von einem Mann erwarten kann, ist doch sowas wie "Ey, ficken, ey?!". :grin:
 

Benutzer80839 

Benutzer gesperrt
Also dieser Thread ist wohl ziemlich sinnlos. Die meisten Frauen hier im Forum sind in Beziehungen, hatten Beziehungen oder haben (regelmäßig) ONS, das geht auch aus diversen Umfragen im Forum hervor. Da werden längere Singlephasen (wahrscheinlich sind 6 Monate oder 1 Jahr schon lang) dazu benutzt um zu definieren, warum sie keinen Erfolg bei Männern hätten. Ich bitte euch, das ist doch lächerlich. Ich kann auch keinen Vortrag darüber halten, wie es ist blind zu sein, nur weil ich nachts immer für 8 Stunden meine Augen zumache.

Das Forum hier spiegelt die Gesellschaft natürlich nicht wirklich wieder, aber die Tendenzen sind erkennbar und decken sich auch mit meinen Erfahrungen. Es gibt wirklich sehr wenige Frauen Anfang 20, die noch keinen "Erfolg" bei Männern hatten. Und einige scheinen eine etwas merkwürdige Definition von Erfolg zu haben, Erfolg beschränkt sich nicht nur auf den einen Märchenprinzen, den man wahrscheinlich sein ganzes Leben lang sucht und doch nie finden wird. Erfolg bedeutet Beziehung, Erfolg bedeutet Sex, Erfolg bedeutet gegenseitige Liebe; hatte man eines davon, hatte man Erfolg, zumindest nehme ich an, dass es vor allem darum gehen soll in dem Thread.

Zum Topic möchte ich trotzdem noch was schreiben, obwohl das eigentlich auch in den Männerthread könnte, aber hier passt es auch. Die allerwenigsten Menschen sind zur Erfolgslosigkeit verdammt. Von vielen wird das Aussehen verantwortlich gemacht, aber gerade das kann man doch relativ leicht verändern. Als Frau sogar noch ein bisschen mehr als als Mann. Und ist man zu fett, dann soll man Sport machen und abnehmen, ist man zu dünn (als Mann), dann hilft gesunde Ernährung und Krafttraining. Letztendlich ist es der Charakter, die Ausstrahlung und das Selbstbewusstsein, was darüber entscheidet, ob man alleine bleibt oder nicht. Selbst mit tollem Körper kann man ohne diese Eigenschaften schwer jemanden finden. Aber auch daran lässt sich arbeiten.
Die Leute, die meinen ewig alleine zu bleiben, - aus irgendwelchen Gründen - sind nur zu faul oder zu feige etwas an sich zu ändern. Wer will kann immer Erfolge beim anderen Geschlecht haben, ob es natürlich der Erfolg wird, den man sich erhofft (langanhaltende, glückliche Beziehung zum Beispiel), sei mal dahingestellt.

Amen.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Es gibt verschiedene Formen von Erfolg und zwei sind wohl entscheidend. Nur weil ich jede Woche einen finde, der mit mir ins Bett gehen würde, heisst das noch längst nicht, dass ich das will. Und wenn ich es nicht will, dann ist das für mich eben auch kein "Erfolg". Und selbst wenn ich auf dieser Ebene Erfolg habe und das auch so definiere, kann ich auf der anderen - der Beziehungsebene - ne völlige "Niete" sein respektive grundsätzlich Pech haben.

Dieses selbstmitleidige Getue à la: "Frauen haben es ja sooo einfach und finden immer einen zum f* und überhaupt sind nur wir viel zu netten, lieben, fürsorglichen Männer die ärmsten Kreaturen der Welt" ist so was von öd.

Im Übrigen finde ich, dass jemand, der noch nie eine Beziehung hatte, nicht vollständig mitreden kann. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man Beziehungen geführt hat und danach jahrelang nur ins Pech rennt und nichts klappen will (aus welchen Gründen auch immer), oder ob man gar nie eine hatte. Was man nie hatte, kann man nicht vermissen, nicht im selben Masse, wie es jemand vermisst, der es mal hatte.

Ich für meinen Teil weiss sehr wohl, wie es ist, zwischen Beziehungen auch mal länger Single zu sein. Nein, nicht drei Monate, sondern 1.5, 2, 2.5 Jahre. Da kann man durchaus mitreden. Oder qualifiziert sich "Singlesein" neuerdings als "30 und noch gar nie nen Partner gehabt und nur noch mit Frust und Hass aufs andere Geschlecht erfüllt"?

Das widerspricht sich doch. Einerseits soll ich mich fragen, wie ich den blöden Männern begegne, andererseits soll ich ihnen keine Gedanken schenken?
Und wer sagt, dass da irgendjemand seine Partnerwahl dran festmacht?

Ne, ich meinte das anders. Man sollte sich überlegen, warum die falschen an einem echtes (!) Interesse zeigen. Diese plumpen Anmachsprüche von noch plumperen Männern deuten für mich nicht auf Interesse hin, sondern auf prolliges Machogetue und die verdienen keinen zweiten Gedanken... ;-)


Hexe13 schrieb:
Nö, sag ich doch überhaupt nicht. Wieso liest du überall Dinge rein, die niemand sagt? Ich habe so ein bisschen das Gefühl, du hast so ein Bild im Kopf und willst mich darein packen, ob ich das so sehe, oder nicht :zwinker:

So viele Beiträge hast du hier noch nicht geschrieben, dass ich mir eine Schublade basteln und dich da reintun könnte :grin: Das waren allgemeine Bemerkungen und Gegenargumente zu dem, was du schreibst, ohne Angriff oder Unterstellungen.
 

Benutzer84420 

Benutzer gesperrt
Dieses selbstmitleidige Getue à la: "Frauen haben es ja sooo einfach und finden immer einen zum f* und überhaupt sind nur wir viel zu netten, lieben, fürsorglichen Männer die ärmsten Kreaturen der Welt" ist so was von öd.

Schöne Worte sind nicht wahr, Wahre Worte sind nicht schön. (Lao Tse)

Ja, die einfache Wahrheit hört sich nunmal öde und platt an.
 

Benutzer82836 

Verbringt hier viel Zeit
Im Übrigen finde ich, dass jemand, der noch nie eine Beziehung hatte, nicht vollständig mitreden kann. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man Beziehungen geführt hat und danach jahrelang nur ins Pech rennt und nichts klappen will (aus welchen Gründen auch immer), oder ob man gar nie eine hatte. Was man nie hatte, kann man nicht vermissen, nicht im selben Masse, wie es jemand vermisst, der es mal hatte.

Mit dem meisten, was du hier schreibst bin ich ja sehr einverstanden aber hier muss ich dir zu 100% widersprechen, genau andersrum wird ein Schuh draus

man glorifiziert immer das was man nicht haben kann, das was man noch nie hatte natürlich noch viel mehr als das was vorrübergehend knapp ist
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
"Wahrheit" ist immer subjektiv.

Du scheinst Wahrheit mit Fakten zu verwechseln.

Nein, Wahrheit ist nicht immer subjektiv.

Aber diese Diskussion ist überflüssig und wir sind hier nicht in ner Philosophievorlesung.

Wenn ihr glaubt, es nütze euch irgendwas, im Selbstmitleid zu versinken und allen anderen, nur nicht euch selbst, die Schuld an eurer Misere zu geben, dann tut das ruhig weiterhin. Aber wundert euch nicht, wenn es dann erst recht nicht klappt.
 

Benutzer84420 

Benutzer gesperrt
Wenn ihr glaubt, es nütze euch irgendwas, im Selbstmitleid zu versinken und allen anderen, nur nicht euch selbst, die Schuld an eurer Misere zu geben, dann tut das ruhig weiterhin.

Du kannst (aus welchen Gründen auch immer) die Wahrheit nicht ertragen und attakierst darum diejenigen, die diese Wahrheit aussprechen: Die jammern, versinken in Selbstmitleid, bilden sich alles nur ein, kriegen den Arsch nicht hoch etc. etc.
 

Benutzer74396 

Verbringt hier viel Zeit
nachdem ich nochmal weitergelesen habe, bin ich zum schluss gekommen, dass ich doch erfolg mit männern habe und hatte.

ich lerne männer kennen, tolle männer und sie kämen eventuell auch als beziehungspartner in frage. nur ist der bedarf gerade nicht so da:grin:

frustriert bin ich auch nicht, denn ich hatte seit ich 18 bin mit pausen immer einen freund. also, ich hatte wohl doch erfolg. schön, das zu erkennen:grin:

ich hab nicht jeden gekriegt, den ich wollte, ganz klar. aber für mich ist das mittlerweile nicht so schlimm. nur hatte ich wohl bei meinen vorherigen überlgungen das im vordergrund und die vergleiche mit andern, die jedes wochenende einen abschleppen können.
meine erwartungen und vorlieben haben sich geändert mit meiner entwicklung.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Mit dem meisten, was du hier schreibst bin ich ja sehr einverstanden aber hier muss ich dir zu 100% widersprechen, genau andersrum wird ein Schuh draus

man glorifiziert immer das was man nicht haben kann, das was man noch nie hatte natürlich noch viel mehr als das was vorrübergehend knapp ist

Du hast sicherlich recht, dass man etwas, das man nicht kennt, nie hatte und immer noch nicht hat, idealisiert und glorifiziert. Nichtsdestotrotz vermisst man etwas, das man nur idealisiert, aber nie hat, anders als man etwas vermisst, das man mal hatte.

Ich sage ja auch nicht, dass "schon-immer-Singles" gar nicht mitreden können. Aber sie haben halt eine idealistische, naive bis verblendete Sicht. Jemand, der schon hatte, was anscheinend alle wollen, der die Vorteile und die Nachteile gleichermassen kennt, der ist von der Idealisierung normalerweise schon längst weg ist und kann das auch nüchtern(er) betrachten. Und der weiss schlussendlich, was er TATSÄCHLICH und KONKRET vermisst.

Ich bin nicht der Ansicht, dass man immer alles schon selbst erlebt haben muss, um eine Meinung zu haben. Natürlich kann man eine haben. Aber es ist halt eine romantisch-verklärt-naive Meinung.

Hab gar keine Ahnung, ob ich mich verständlich ausdrücke :grin: es geht mir um die generell sehr unterschiedlichen Blickwinkel...

Du kannst (aus welchen Gründen auch immer) die Wahrheit nicht ertragen und attakierst darum diejenigen, die diese Wahrheit aussprechen: Die jammern, versinken in Selbstmitleid, bilden sich alles nur ein, kriegen den Arsch nicht hoch etc. etc.

Das ist keine Wahrheit, sondern deine frustrierte Sicht auf die Dinge und ja, hier versinken Männer nonstop in Selbstmitleid und nein, das ist NICHT attraktiv, nicht einmal annähernd.

Aber ich lass dir deinen Glauben, dass die Frauenwelt ganz böse ist und die Männerwelt ganz super und die Frauen einfach zu blöd und ignorant sind, um eure herausragenden Qualitäten zu erkennen und natürlich nur die netten Männer keine Frau kriegen, weil sie zu gut für diese Welt sind.

Gähn.
 

Benutzer82836 

Verbringt hier viel Zeit
Du hast sicherlich recht, dass man etwas, das man nicht kennt, nie hatte und immer noch nicht hat, idealisiert und glorifiziert. Nichtsdestotrotz vermisst man etwas, das man nur idealisiert, aber nie hat, anders als man etwas vermisst, das man mal hatte.
ja anders = intensiver
ich habe aber schon genug Beziehungen entstehen, blühen und verwelken sehen um eine realistische Vorstellung zu bekommen

Ich sage ja auch nicht, dass "schon-immer-Singles" gar nicht mitreden können. Aber sie haben halt eine idealistische, naive bis verblendete Sicht. Jemand, der schon hatte, was anscheinend alle wollen, der die Vorteile und die Nachteile gleichermassen kennt, der ist von der Idealisierung normalerweise schon längst weg ist und kann das auch nüchtern(er) betrachten. Und der weiss schlussendlich, was er TATSÄCHLICH und KONKRET vermisst.
Idealismus hab ich mir zum Glück in gesundem Maß bewahren können, naiv und verblendet bin ich nicht

Ich bin nicht der Ansicht, dass man immer alles schon selbst erlebt haben muss, um eine Meinung zu haben. Natürlich kann man eine haben. Aber es ist halt eine romantisch-verklärt-naive Meinung.
also jetzt bin ich hin und her gerissen
einerseits könnte ich deine Meinung aufgreifen und damit argumentieren, dass auch ewiges single sein etwas ist was man selbst erlebt haben muss um mitreden zu können aber andererseits
nein, eigentlich teile ich diese Meinung nicht


Hab gar keine Ahnung, ob ich mich verständlich ausdrücke es geht mir um die generell sehr unterschiedlichen Blickwinkel...
du hast mir zummindest eins klar gemacht (und allein dafür hat es sich gelohnt)
mir ist aufgefallen, dass mich in vielen Bereichen stört, dass immer nur fertige Lösungen an einen heran getragen werden, die man dann so schnell wie möglich verstehen muss weil es danach direkt weiter geht
ich sehne mich oft danach Dinge selbst heraus zu finden und mir auch die Zeit nehmen zu können auf einer Treppenstufe stehen zu bleiben und zu schauen wie weit ich komme ohne die nächste zu gehen
ich glaub jetzt weiß ich warum ich Jungfrau bin, danke für den Denkanstoß

Ergebniss: das was als "Erfahrung" bezeichnet wird kann man genausogut ohne Sex und Beziehungen erlangen
wenn ich mich ganz normal gebe glaubt mir keine Mensch, der es nicht besser weiß, mehr wie unerfahren ich in diesem Sinne bin
 
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