@Mädels und Frauen: Warum keinen erfolg bei Männern?

Benutzer72479  (39)

Verbringt hier viel Zeit
würde ich so unterschreiben
aber darin liegt auch eine Gefahr
wenn man nicht aufpasst hat man überall nur noch challenge
im Job, beim Sport, im Freundeskreis und dann noch in der Partnerschaft
immer erster sein wollen kann auf Dauer nicht gutgehn, wenn man sich nicht irgendwo entspannen kann


Eigentlich geht es nicht um die Platzierung sondern um die Herrausforderung selbst.:smile:
 

Benutzer31535 

Verbringt hier viel Zeit
Liebe bzw. eine Beziehung sollte aber auch immer eine Challenge bleiben, sonst wird es einem sehr schnell langweilig.
Das sehe ich absolut anders! Herausforderungen gibt es im Leben genug, aber in der Beziehung möchte ich Harmonie haben und nicht kämpfen oder Etwas beweisen müssen. Sonst ist es für mich einfach keine echte Liebe, denn die ist in meinen Augen (relativ) bedingungslos.
 

Benutzer75021 

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Das sehe ich absolut anders! Herausforderungen gibt es im Leben genug, aber in der Beziehung möchte ich Harmonie haben und nicht kämpfen oder Etwas beweisen müssen. Sonst ist es für mich einfach keine echte Liebe, denn die ist in meinen Augen (relativ) bedingungslos.
:jaa: Das sehe ich genauso.
Aber liegt wohl eher dran, das wir vielleicht Harmonie-Menschen sind. Es gibt ja nun mal auch solche, denen schnell langweilig wird und die Streit und Herausforderungen brauchen :ratlos:
 
M

Benutzer

Gast
:jaa: Das sehe ich genauso.
Aber liegt wohl eher dran, das wir vielleicht Harmonie-Menschen sind. Es gibt ja nun mal auch solche, denen schnell langweilig wird und die Streit und Herausforderungen brauchen :ratlos:

Da schließ ich mich an.

Dieses ständige miteinander vergleichen und konkurrieren würde meiner Beziehung nur schaden.

Nach einem anstrengenden Arbeitstag, bei dem ich genug Herausforderung hatte, möchte ich nach Hause kommen und wissen, dass mein Partner sich nicht in irgendwas mit mir messen will.
 
S

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Gast
Nach einem anstrengenden Arbeitstag, bei dem ich genug Herausforderung hatte, möchte ich nach Hause kommen und wissen, dass mein Partner sich nicht in irgendwas mit mir messen will.

:jaa: (Außer im Monopoly vielleicht :tongue: )

Vor meiner jetzigen Beziehung hatte ich auch eine längere Durststrecke, in meinem Alter sind die Guten halt meistens vergeben und die Ansprüche meiner- und seinerseits höher, da fluppt das nicht so leicht :zwinker:
 

Benutzer78109 

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Mir wurde schon gesagt, dass ich unnahbar scheine.
Das ist wohl auch mein Problem. Ich wirke unnahbar und arrogant, wurde mir schon des Öfteren bestätigt. Dabei bin ich einfach nur extrem schüchtern und selbstzweifelnd. Aber gutes Aussehen und Schüchternheit vertragen sich oft nicht.

Wenns um Sex geht, hatte ich nie Probleme mit "Erfolg" bei Männern. Nur für eine länger anhaltende Partnerschaft scheint irgendwas im Weg zu stehen. Vielleicht bin ich manchmal zu kompliziert, vielleicht macht sich niemand die Mühe, mich zu verstehen. Vielleicht habe ich zu klare Vorstellungen von manchen Dingen und kann nicht davon abweichen. Vielleicht fordere die Männer zu sehr, aber um ehrlich zu sein, will ich auch niemanden, der dann gleich aufgibt. Ich bin nicht leicht im Handling, aber mit etwas Einfühlungsvermögen und Geduld kann ich durchaus sehr viel geben. Ich denke, dass die "Schuld" bis jetzt immer auf beiden Seiten lag. Meist haben die Umstände einfach nicht gepasst...Falsche Zeit, falscher Ort. Ich bin guter Hoffnung, dass es irgendwann besser klappen wird und dass mal jemand kommt, der sich wirklich die Mühe macht, mich auch mal zu verstehen :smile:
 

Benutzer40201 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist wohl auch mein Problem. Ich wirke unnahbar und arrogant, wurde mir schon des Öfteren bestätigt. Dabei bin ich einfach nur extrem schüchtern und selbstzweifelnd. Aber gutes Aussehen und Schüchternheit vertragen sich oft nicht.


Da kann ich mal nur zustimmen. Claudia Schiffer (oder wars Heidi Klum?) und auch andere Models haben sich schon des öfteren beklagt, dass sie nur sehr selten von Männern angesprochen/angeflirtet werden. Liegt sicher nicht daran weil sie nicht hübsch genug sind sondern weil sie einfach "unantastbar" scheinen.
Und so ist es auch bei mir. Zwar nur selten aber es gibt durchaus Frauen die sind einfach so dezent hübsch und süß, dass ich nicht mal im Traum daran denken würde sie an zu sprechen. Da kommt mir dann immer der Gedanke "ich bin nicht mal würdig genug mit so einen Engel eine Unterhaltung führen zu dürfen" ... :engel: Gut nur dass das nur bei echt wenigen Frauen der Fall ist *lol*
 

Benutzer79932 

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Ihr dürft mich jetzt gerne steinigen für das, was kommt, aber ich glaube, nur der allerminimste Teil ist dermassen beschissen, dass er/sie aus Prinzip keinen Erfolg beim anderen Geschlecht hat. Das gilt für Frauen und Männer gleichermassen. Ich bleibe dabei, dass ein sehr grosser Teil von der eigenen Einstellung abhängt.

Ich hatte wahrlich lange Singlezeiten und hatte nie das Gefühl, da keinen Erfolg zu haben. Problem war: ich hatte schlicht keine Lust. Jetzt hätt ich mich hinhängen und mich selbst bemitleiden können, weil der Richtige angeblich nicht dabei war - dass ich aber selbst schuld war, weil ich nicht bereit war, vielleicht einfach nicht offen genug war und auch nicht realisiert habe, wer da eigentlich da ist, darauf wäre ich dann nicht gekommen.

Ich bin auch nicht von der Sorte, die das Herz auf der Zunge tragen, ich bin von Natur aus Miss "kommt mir bloss nicht zu nahe", bin vorsichtig, distanziert, unnahbar, teilweise kühl (obwohl sehr sensibel). Manche mögen das als Arroganz abtun - die kommen dann halt nicht, Pech. Es muss mich nicht jeder toll finden. Aber obwohl ich ausnahmslos immer eine gewisse bis grosse Distanz wahre und fremden Leuten gegenüber zurückhaltend bis schüchtern bin, hatte ich nie Probleme, Männer kennenzulernen und Beziehungen mit ihnen einzugehen. Und nein, ich sehe nicht so Hammer aus, dass mir keiner widerstehen könnte :tongue:

Ich glaube, dieses "zu schüchtern", "zu nett", "zu kühl", "zu blablabla" ist in weiten Teilen eine Ausrede. Es klappt ein, zweimal nicht, vielleicht auch drei, viermal und als Folge davon kommt es zu Selbstmitleid. Und wer in solchem versinkt, weil er/sie angeblich zu hässlich, dumm, oder was-auch-immer ist, oder alternativ vor Arroganz nur so trieft, weil er/sie glaubt, nur das Perfekte sei gerade gut genug, der muss sich echt nicht wundern, dass er/sie keinen Partner findet. Von nichts kommt nunmal nichts. Und man mag glauben, dass man diese Antihaltung nicht ausstrahlt und völlig im Griff hat, das ist aber ein grosser Irrtum.

Ich finde es auch befremdlich, die Qualität und Dauer einer Partnerschaft primär vom Partner abhängig zu machen. Um auf einige hier genannte "Gründe" einzugehen, warum es nicht sein soll: ich bin in Beziehungen eher dominant, bestimmend, ich bin garantiert nicht einfach und habe enorm hohe Ansprüche, an mich und an meinen Partner - das hat allerdings die wenigsten zur Flucht gebracht und am Ende meiner einen "Beziehung", die wirklich kurz war, war ich genauso mitschuldig, wie er. Ich sehe nicht, dass ICH zu kompliziert war, und ER ein Arsch war, weil er keinen Bock hatte, sich damit zu arrangieren - ich sehe nur, dass WIR einfach nicht zusammengepasst haben.

Kann es nicht einfach sein, dass man die falschen Menschen zum Partner nimmt, dass es an einem selbst liegt oder dass man schlicht und ergreifend nicht genug gemeinsam hat und nicht zusammenpasst? Und sind das nicht teilweise (nicht immer) Dinge, die man vorher wissen könnte, wenn man sich Zeit nehmen würde? Ich sehe immer wieder Menschen, Frauen und Männer, die in Verzweiflung oder infolge der absoluten Unfähigkeit, auch allein zu sein, in Beziehungen reinrennen und sich dann wundern, wenn es nach zwei Monaten wieder vorbei ist. Naja, wenn man die Person, die man an seiner Seite haben will, kaum kennt, dann wundert das imho eher wenig.

Was es nämlich primär braucht, ist die Bereitschaft, sich auf einen anderen Menschen einzulassen, in jeglicher Art und Weise. Ich rede nicht von Selbstaufgabe, sondern von sich einlassen. Und wenn ich so meine Erfahrungen und meinen Freundeskreis anschaue, dann ist genau das das Hauptproblem heute und daran scheitern denn auch die meisten Menschen.


So, mein Wort zum Mittwoch.
 

Benutzer67664 

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Früher habe ich "keinen abgekriegt", weil ich recht hohe Ansprüche habe und weil sehr viele Männer, besonders in meinem Alter, oder damals so Anfang Zwanzig, mit mir überfordert waren. Manche hatten sogar Angst vor mir! :eek: :eek: (Waschlappen...)
 

Benutzer72934 

Verbringt hier viel Zeit
Ich hatte bisher nur einmal keinen Erfolg bei einem Mann. Der war schwul.
Soll natürlich nicht bedeuten, dass ich jeden kriege :grin: , aber bisher haben alle angebissen, um die ich mich bemüht habe...
Wenn ich mir nicht sehr sicher bin, dass ich bei ihm 'landen' kann, dann versuch ich es erst gar nicht.
 

Benutzer43175 

Verbringt hier viel Zeit
kommt drauf an wie man erfolg definiert. ich werde oft angesprochen und wenn ich nur auf rummachen/ons aus bin krieg ich eigentlich immer wen ich will.

aber bei alles anderem habe ich einfach extrem viel pech. ich habe einfach noch keinen getroffen der mich geistig, körperlich und gefühlsmäßig genug "gefordert" hätte und mit mir auf einer wellenlänge war. entweder hatten wir uns zwar total gut verstanden aber von einer seite gab es keine gefühle, oder der sex war gut aber außerhalb des bettes hatten wir nichts gemeinsam oder ich hatte zwar gefühle aber eigentlich hatten wir uns kaum was zu sagen usw.

außerdem scheine ich freaks,arschlöcher und leute die am anderen ende der welt wohnen magisch anzuziehen.

und als ob das alles nicht genug wäre bin ich auch nicht gerade unkompliziert. ich bin einerseits viel zu impulsiv und offensiv aber anderseits meist total unsicher. ich kann irgendwelche spielchen à la 3-tage-regel überhaupt nicht ab und muss wissen woran ich bin, aber anscheinend gerate ich nur an männer die es schon als halben heiratsantrag ansehen wenn ich sie nach 3-4 dates frage was sie eigentlich wollen. dabei will mich nur vergewissern ob sich eine "investition" von gefühlen lohnt oder ich das ganze als ne lockere affäre/fickbeziehung/sonstwas einordnen soll. ich wurde im leben schon viel zu oft von menschen die ich an mich rangelassen hatte verletzt, inzwischen sortiere ich da sehr genau, auch wenn es ziemlich unromantisch ist.
außerdem schaltet sich mein gehirn wenn ich aufgeregt bin oft komplett ab und ich kann ur noch doof grinsen und laber total sinnlose scheiße (eindeutig nicht von vorteil bei dates...)
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Huhu,

über Erfolg bei Männern kann ich mich nicht beklagen, nur leider sind es immer die falschen :frown:

Ich bin relativ selbstbewusst, habe zu nahezu jedem Thema eine fertige und reflektierte Meinung, ein vorurteilsbelastetes Studium und sehe auch noch recht gut aus. Dementsprechend bin ich auch relativ ungeduldig, wenn jemand mir mit Stammtischparolen kommt, ich kann unreflektiertes Gerede nicht ausstehen, was aber leider oft von Männern benutzt wird, die einen beeindrucken wollen. Ich möchte aber niemanden, der mir die Welt erklärt - mit Autos und Computern kenne ich mich besser aus, als viele Männer, und wenn mir da einer erklären muss, wie ich es einschalte, raste ich aus :zwinker: Auch auf Parties gelingt es mir dann einfach nicht, nett zu solchen Leuten zu sein, die mir im selbstbewussten Ton Mist erzählen. Wo Freundinnen noch nett mit plaudern, mache ich mich schon ironisch drüber lustig, und mache ein angewidertes Gesicht. Ich kann da nicht mal wirklich was für, diese Gesichter passieren schon, ohne dass ich es will... und man sieht es mir auch leider direkt an, was ich von meinem Gegenüber halte...

Dazu kommt das folgende Problem: Klein und dunkelhaarig mit hübschem Gesicht wird oft als "niedlich" empfunden oder "süß" - so dass ich halt ein bestimmtes Klientel anziehe, das meint, ein "liebes Mädchen fürs Bett" zu finden oder sowas, und ich immer nur von Doofis angebaggert werde.

Die ersten 19 Jahre war ich Single, weil mich immer nur die falschen toll fanden :kopfschue Durch gekränkte Eitelkeit schmiss mir dann der eine oder andere blöde Dinge an den Kopf (fetter Hintern, kleiner Busen...) was mein Selbstbewusstsein schmälerte und dafür sorgte, dass ich mich nicht mehr getraut habe, die guten anzusprechen, weil ich mir dafür zu "hässlich" vorkam.

Heute wird mir dann gesagt, ich wäre ja immer "zu toll" gewesen, man hätte sich ja nicht getraut - schön, dass das heute rauskommt, damals hätte es mir geholfen, als "alle" mit 16 einen Freund hatten nur ich nicht :zwinker:

Sobald ich mal dachte, einer will was von mir, machte ich so lange Pro und Contra Listen und "Will dein Schwarm was von dir"-Tests aus der Bravo Girl, bis derjenige eine Freundin hatte. Das hab ich 19 Jahre gut geschafft...:schuechte

Heute bin ich 24 und bin noch nicht EINMAL nett angegraben worden. Dafür häufen sich blöde Sprüche und Gepfeife. Naja - als "Erfolg" möchte ich das nicht verbuchen.

Daher hab ich angefangen, mir meine Männer selber zu suchen - und habe so irgendwie alle Beziehungen bis dato aus dem Internet. Ist zwar irgendwo auch nicht der beste Weg, hat aber geklappt. Auf "normalem" Wege habe ich noch nie jemanden kennengelernt, den ich hätte haben wollen.

Erfolg habe ich in soweit, dass ich wenigstens noch keinen Korb bekommen habe und jetzt glücklich bin.
 

Benutzer72912  (34)

Meistens hier zu finden
Ich glaube, das ist hier so ein neues Syndrom. Man muss leisten um geliebt zu werden. Und wenn der "Partner" auch viel leistet, muss man noch mehr leisten. Hallo? Wenn man sich soooo niveauvoll fühlt, dass alle anderen sowieso zu ner unteren ASchicht gehören, dann muss man ja auch keinen Partner suchen. xD
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Ich glaube, das ist hier so ein neues Syndrom. Man muss leisten um geliebt zu werden. Und wenn der "Partner" auch viel leistet, muss man noch mehr leisten. Hallo? Wenn man sich soooo niveauvoll fühlt, dass alle anderen sowieso zu ner unteren ASchicht gehören, dann muss man ja auch keinen Partner suchen. xD

So ist das doch irgendwie... Blödsinn :ratlos:

Aber die meisten wollen wohl einen Kerl mit dem sie sich verstehen, der ungefähr auf dem gleichen Niveau ist. Das hat nichts damit zu tun dass man sich "besser" fühlt als andere, sondern damit, dass man lieber Leute kennen lernt, bei denen man sich auch mehr als nur ne oberflächliche Bekanntschaft vorstellen kann.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
@xoxo, chimaira:
irgendwie klingt das wie das weibliche äquivalent zum männlichen "ich bin einfach zu nett!".

"ich bin einfach 'too much to handle' für viele männer."

Wird wohl so sein.

Ich hätte ja auch sagen können, dass alle Männer die mich interessieren entweder Arschlöcher oder schwul sind, oder aber bereits in einer Beziehung stecken. Nur trifft das eben nicht immer zu.


Da ist wohl was Wahres dran, denke ich. Bei dem Text von xoxo habe ich (etwas übertrieben) eher das Gefühl, sie suche einen würdigen Gegner, anstatt eines Partners. Und so erscheinen mir ganz viele Kontaktanzeigen, die man so auf diversen Seiten finden kann. Zumindest für mich als Mann der Marke "einfach zu nett", Beschützerinstinkt, ... ist das dann wirklich total abschreckend. Liebe bedeutet für mich einfach immer füreinander da sein und da möchte weder ich, noch soll meine Partnerin das Gefühl haben, mit ihr/mir mithalten zu müssen.

Ich suche jemanden, der sich nicht über mir ansiedelt, sondern auf einem Level mit mir ist. Ich habe in meinem Leben reichlich Männer getroffen, die nicht damit klar kommen, wenn die Frau einen höheren Abschluss hat und / oder einen höheren IQ, wenn sie sich auf die Karriere konzentrieren will und / oder mehr verdient als er.

Liebe bedeutet für mich, den anderen um seiner Selbstwillen zu lieben.


auch ich sehe einen Zusammenhang zwischen ich bin zu nett / zu anspruchsvoll

in beiden Fällen macht man es sich arg leicht, der einzige "Makel" den man sich eingesteht ist "ich bin zu gut für diese Welt"

Ich halte mich nicht für anspruchsvoll. Weder äußerlich noch charakterlich. Ich fordere nur ein paar – für mich – banale Dinge, weil ich weiß, dass die Beziehung ohne diese zum scheitern verurteilt ist. So etwas ist nicht anspruchsvoll. Wenn ich sagen würde: Der Kerl muss studieren, ein Auto fahren, sich jährlich einen Urlaub leisten können, von zu Hause ausgezogen sein, meinen Humor und meine Musikrichtung teilen und darf keine Emo-Klamotten tragen … das ginge wohl schon eher in Richtung Anspruch. Nur … so bin ich nicht.
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
Ich hätte ja auch sagen können, dass alle Männer die mich interessieren entweder Arschlöcher oder schwul sind, oder aber bereits in einer Beziehung stecken. Nur trifft das eben nicht immer zu.

weils eine dämliche platitüde ist, genauso wie "alles gute im leben macht entweder dick oder ist verboten".
 

Benutzer79932 

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Ich finde es irgendwie seltsam, zu sagen, dass man niemanden findet, der auf "seinem Level" sei. Ich weiss, was damit gemeint ist und ich habe auch schon Erfahrungen damit gemacht und weiss, dass das problematisch sein kann (gerade die angesprochenen Punkte von wegen "erfolgreicher im Beruf", "verdient mehr" etc.). ABER: auch da gilt: dann passt man halt einfach nicht zusammen. Es gibt immer noch genug Männer, die sich durch so etwas überhaupt nicht "bedroht" fühlen.

Aber dieses "keiner ist auf meinem Level" hat doch etwas ungemein arrogantes, das muss ich jetzt doch auch sagen. Ausserdem klingt es indirekt so, als wären die, die dann weniger Probleme bei der "Partnersuche" haben, irgendwie beschränkt, zu wenig von sich überzeugt, ohne eigene Meinung, nur mässig intelligent und sowieso völlig anspruchslos. Und das finde ich doch äusserst eigenartig.

Ich weiss ja nicht, aber hier deuten schon einige Beiträge daraufhin, dass Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, eigene Meinungen haben, sich nicht Männchen unterordnen wollen, nicht Dummchen spielen, nicht auf platte Anmachsprüche anspringen etc.pp. (oder die, die sich so sehen) generell keinen Partner finden. Tut mir leid, aber ich habe sehr ähnliche Einstellungen und Charakterzüge wie die von xoxo oder Chimaira oder Hexe erwähnten und ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich allein deshalb ne Weile Single gewesen bin :confused_alt: Ich weiss, was ihr damit meint, aber ich finde die "Erklärung" einfach zu, hm, simpel.

Eben, der Vergleich zum "ich bin zu nett" ist nicht so weit hergeholt. Diese "Erklärungen" implizieren, dass es nur an den anderen liegt - und ich meine eher, dass das eben oftmals bis meistens so nicht stimmt. Klar kann man mal Pechsträhnen haben, ich hatte auch schon solche - so what, kann's ja mal geben. Deswegen sind nicht alle böse, man selbst viel zu gut und überhaupt sind alle anderen schuld, dass es mit der Partner"suche" nicht klappt. Nur man selber macht alles richtig.
 

Benutzer31535 

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Ich suche jemanden, der sich nicht über mir ansiedelt, sondern auf einem Level mit mir ist. Ich habe in meinem Leben reichlich Männer getroffen, die nicht damit klar kommen, wenn die Frau einen höheren Abschluss hat und / oder einen höheren IQ, wenn sie sich auf die Karriere konzentrieren will und / oder mehr verdient als er.

Liebe bedeutet für mich, den anderen um seiner Selbstwillen zu lieben.
Ah ja, ok, das kann ich schon nachvollziehen. Aber du sagst ja auch, dass ein Mann nicht unter dir angesiedelt sein darf. Er soll z.B. beruflich mithalten. Und das ist eben das, worauf ich hinaus wollte. Mir ist es völlig egal, wie es beruflich bei meiner Partnerin aussieht. Meine Ex hatte keine Ausbildung und war Zeitarbeiterin; ich habe demnächst mein BWL-Diplom. Und umgekehrt wäre es genau so ok gewesen bzw. hätte ich das von meiner Partnerin erwartet. Warum? "Weil Liebe für mich bedeutet den anderen um seiner selbst willen zu lieben" (oder hattest du Selbstwillen jetzt bewusst zusammen geschrieben? *g). Egal wie es lebenstechnisch aussieht (meine Freundin hatte Depressionen), beruflich (sie ist jetzt arbeitslos) oder teilweise auch geistig, wenn man das jetzt z.B. auf die Bildungsstufe bezieht.
Um nun wieder den Bogen zu Thema zu schlagen: Wenn ich das Gefühl habe (und das habe ich bei vielen und andere vielleicht auch), dass eine Frau eine Erwartungshaltung in diesen Bereichen mitbringt, dann trau ich mich wirklich nicht mit ihr Etwas anzufangen. Wenn es dann mal beruflich oder anders bei mir nicht so gut läuft, hätte ich dann gleich Angst verlassen zu werden, weil dann die Ansprüche eben nicht gedeckt werden können. Und das widerspricht meiner Vorstellung von "immer füreinander da zu sein". Ich glaube, dass in der Tat viele Männer heutzutage in dieser Weise ein wenig von Frauen "eingeschüchtert" sind -teils zurecht, teils nicht.
 

Benutzer20579  (37)

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Ich weiss ja nicht, aber hier deuten schon einige Beiträge daraufhin, dass Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, eigene Meinungen haben, sich nicht Männchen unterordnen wollen, nicht Dummchen spielen, nicht auf platte Anmachsprüche anspringen etc.pp. generell keinen Partner finden.

Das hat doch überhaupt niemand behauptet. Es ist insgesamt eben schwieriger, da die "Standardmänner" anders sind und lieber andere Frauen wollen.

Wenn man dazu noch einigermaßen schüchtern ist und Signale nicht gut deuten kann (wovon ich ja auch geschrieben habe), dann wirds schwierig. Ich habe mein Selbstbewusstsein auch noch nicht so lange so, wie es heute ist und selbst heute ist es leicht zu erschüttern. Das macht die Sache nicht leichter, da ich mit meiner Art und meinen Ansprüchen eben losziehe muss, mir einen Mann zu "fangen", da die Guten sich nicht trauen und die blöden mir zu plump sind.

Wenn man eher auf gefestigte und ruhigere Männer steht, sind das in der Regel nicht die, die man in der Disco findet oder die einen auf der Straße ansprechen und die Telefonnummer wollen.

Ich meinte nur, dass es SCHWIERIG ist, nicht, dass es unmöglich ist, oder dass ich nur deswegen jahrelang Single war. Hinzu kamen eben Schüchternheit und Selbstzweifel - wenn immer nur die falschen auf einen stehen und dazu noch ein paar blöde Dinge laufen, spricht man nicht mehr so einfach Leute an, und bleibt dann irgendwann "übrig". So war es zumindest bei mir.

Weil Liebe für mich bedeutet den anderen um seiner Selbst willen zu lieben"
Sicher. Trotzdem denke ich, das bestimmte Dinge übereinstimmen müssen - das muss nichtmals im Job liegen, aber z.B. Intelligenz ist mir sehr wichtig. Meine erste Beziehung war mit jemandem, der kaum lesen konnte, nichts auf die Reihe bekam (in der Ausbildung) und dadurch totale Minderwertigkeitskomplexe hatte. Wo ich am Anfang noch die tolle, kluge schöne Freundin war, fing er bald an, mich fertig zu machen. Indem er Dinge sagte, wie dass mein Hintern die Hälfte vom Gewicht ausmacht oder mein Busen zu klein wäre, gerne vor versammelter Mannschaft. Das kommt z.T. heute noch hoch. Der Kerl hat mich irgendwann richtiggehend fertig gemacht, weil er selber Komplexe mir gegenüber hatte! Dabei habe ich nie Anlass dazu gegeben, ich habe ihn so geliebt, wie er war, ich dachte, das wäre alles nicht so schlimm, wenn man sich nur liebt.
Von dem Gedanken bin ich mittlerweile ab. Sicherlich ist Liebe das wichtigste, aber wenn Dinge wie Bildung, ähnliche moralische und politische Ansichten etc. hinzukommen, ist es jedenfalls leichter! Ich möchte keinen "unfertigen" Mann mehr, der nicht weiß, wer er ist und woher er kommt. Das heißt ja nicht, dass er irgendwas bestimmtes erfüllen muss, oder einen bestimmten Job haben muss. Das kann er auch arbeitslos oder als Lagerist sein - ist mir alles egal. Dennoch sollte er ein paar meiner Interessen teilen.

Davon abgesehen finde ich Respekt in einer Beziehung sehr wichtig, und als emanzipierte Frau einen Mann zu finden, der das genauso sieht, ist auch nicht immer ganz leicht - z.B. was Vorstellungen von Arbeitsteilung, Kindern und Familienplanung angeht. Sicher sind das Ansprüche. Aber meinetwegen suche ich eben länger, bis ich einen Mann habe, der mir die Welt nicht erklärt, auch bereit ist, im Haushalt mitzumachen und mich als Frau nicht grds. als "ein bisschen blöder" betrachtet. Leider ist das immer noch nicht selbstverständlich.

Ich bin eben sehr sehr pingelig und empfindlich. Wo manche ein Auge "zudrücken", ist bei mir die Beziehung vorbei. Ich bin nicht das Auffanglager für andere verkorkste Existenzen und ich muss niemanden "retten". Das klingt vielleicht hart - aber ich sehe das so. In meiner Familie sind genug Frauen, die mit Männern zusammen sind, die sie blöd behandeln, immer in der Hoffnung, wenn sie ihm alles schön machen, wird er bestimmt netter sein. Ich bin keine von diesen "Männer-Verbesserern" oder Leuten, die meinen, ihr Mann müsse "erzogen" werden.

Für mich sind beide Partner gleichberechtigt und sollen so sein, wie sie eben sind. Dazu gehört aber auch, dass man evtl. länger suchen muss, was ja nicht unbedingt schlimm sein muss oder krankhaftes Streben nach Perfektionismus - denn das es den nicht gibt, ist mir klar.
 
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