Mädels im Osten "leichtere Beute" für Männer?

Benutzer93204 

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Ich habe vor kurzem mal auf einer Homepage gelesen, daß es zu Zeiten der ehemaligen DDR deutlich leichter für Männer gewesen sein soll, Mädels für Sex zu gewinnen, zum einen, weil angeblich das Geschlechterverhältnis sehr zugunsten der Jungs war (also mehr Mädels als Jungs), und weil man(n) die Mädels mit vergleichsweise einfachen Luxusannehmlichkeiten (z.B. eigener Ferneseher auf dem Zimmer im Studentenwohnheim) beeindrucken, aufs Zimmer locken und dann mit ihnen intim werden konnte...

Ich hab mich darüber nur etwas gewundert, da ich selbst im Westen aufgewachsen bin.... Könnt Ihr diese Aussagen denn bestätigen, oder ist das eher völliger Unsinn?

Danke für Eure Meinungen!
 

Benutzer87508 

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Im Osten brauchte man dafür einen Fernseher auf dem Zimmer, im Westen brauchte/braucht man ein "dickes Auto". Ob Ost oder West, es gibt genügend Frauen die sich durch Materielles beeinflussen lassen.
 
F

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Ich glaube weder an Fernseher, noch an dickes Auto als Hauptargument zum poppen.
Aber ich habe mal die Theorie gehört, dass es in der DDR so heftig getrieben wurde, weil die Leute schlicht viel weniger Möglichkeiten hatten, sich anderweitig die Zeit zu vertreiben. Es gab einfach nicht viele Alltagsfreuden, die einen vom Sex hätten ablenken können. Halte ich für realistisch.
 

Benutzer42813 

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Franis Aussage könnte stimmen...

Ein anderer Grund wäre vielleicht noch die besseren Kinderbetreuungsmöglichkeiten, von wegen Recht auf Kinderganztagsbetreuung? So wäre eine Verhütungspanne nicht ganz die Katastrophe für die künftige Lebensplanung, die sie für ein Mädchen im Westen wäre, und sie könnte sich eher einfach an dem orientieren, was ihr Spaß macht.
 

Benutzer97191 

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dass es in der DDR so heftig getrieben wurde, weil die Leute schlicht viel weniger Möglichkeiten hatten, sich anderweitig die Zeit zu vertreiben. Es gab einfach nicht viele Alltagsfreuden, die einen vom Sex hätten ablenken können. Halte ich für realistisch.
:totlach: ja, ja ... alle waren immer völlig verzweifelt, hatten tiefe tränensäcke und keinerlei freude an ihrem armseligen leben. also wurde als ersatz für mangelnde lebensfreude gefickt das die laube wackelt.. :zwinker:
es gibt eine ganz einfache erklärung: in der ddr ging man sehr locker und ungezwungen mit dem thema sex um, aids zb. spielte keine rolle. und es hat auch nix mit "mädels rumkriegen" zu tun - war man sich einander zugetan (beispielsweise in einer disco) gings eben ab dafür. im sommer auch gern mal eben zwischendrin im freien, wenn es die umstände zuliessen.
:cool:
 

Benutzer42813 

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:totlach:es gibt eine ganz einfache erklärung: in der ddr ging man sehr locker und ungezwungen mit dem thema sex um, aids zb. spielte keine rolle. und es hat auch nix mit "mädels rumkriegen" zu tun - war man sich einander zugetan (beispielsweise in einer disco) gings eben ab dafür. im sommer auch gern mal eben zwischendrin im freien, wenn es die umstände zuliessen.
:cool:


Also lag es einfach daran, dass ihr keine Kirchen und keine Moralprediger hattet und die Mädels deswegen leichter dazu stehen konnten, dass es ihnen einfach Spaß machte?

Wie war das mit Verhütung bei solchen Discobekanntschaften? Kondome dann? Oder nahm man als Mädchen einfach die Pille?
 

Benutzer97191 

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Also lag es einfach daran, dass ihr keine Kirchen und keine Moralprediger hattet und die Mädels deswegen leichter dazu stehen konnten, dass es ihnen einfach Spaß machte?
moralapostel gabs durchaus zur genüge, aber es scherte keinen :zwinker:.
Wie war das mit Verhütung bei solchen Discobekanntschaften? Kondome dann? Oder nahm man als Mädchen einfach die Pille?
wie es mit kondomen gehandhabt wurde? tja, keine ahnung ... aber in aller regel nahmen die mädels die pille, die es ja kostenlos gab.
 
F

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:totlach: ja, ja ... alle waren immer völlig verzweifelt, hatten tiefe tränensäcke und keinerlei freude an ihrem armseligen leben. :zwinker:
Das hat niemand jemals behauptet. Offenbar fühlst du dich automatisch angegriffen durch etwas, was so nie gesagt wurde. Allerdings wirst du mir evtl. zustimmen, dass es dort keine Unterhaltungsindustrie gab, keinen (zum Teil sinnlosen) Konsumgüterüberschuss wie in der BRD, übrigens mit Sicherheit auch keine massenhafte Verbreitung von Pronographie und zudem noch im Mittel deutlich weniger Arbeitsstunden pro Person zu leisten waren und diese auch noch ohne Stress, da sowieso niemand befürchten musste seinen Job zu verlieren. Alles also Umstände, die einen schon eher aufs "wesentliche" konzentrieren lassen können.
Ist auch nicht meine erfundene Theorie, aber ich halte sie für die glaubwürdigste.


es gibt eine ganz einfache erklärung: in der ddr ging man sehr locker und ungezwungen mit dem thema sex um, aids zb. spielte keine rolle. und es hat auch nix mit "mädels rumkriegen" zu tun - war man sich einander zugetan (beispielsweise in einer disco) gings eben ab dafür. im sommer auch gern mal eben zwischendrin im freien, wenn es die umstände zuliessen.
:cool:
na toll, das is aber keine Antwort. Es wird ja eben gerade danach gefragt, warum das so gewesen ist wie du beschreibst
 
D

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Ich habe als "Wessi" in der ehemaligen DDR eine sehr schöne Zeit gehabt.

Ich war sicherlich verwundert, dass wenn wir abends auf Disco waren, ich hätte unter 5 Mädels aussuchen können. Mann war einfach "Hahn im Korb". Ich habe weder damit geprahlt, noch irgendwie den "Hermann" habe raushängen lassen (Synonym für "einen auf dicke Hose machen"), die Mädels waren einfach "freier" und sind teilweise recht unverblümt zur Sache gekommen.

Als ich dort war, gab es das Thema AIDS noch garnicht, auch nicht im Westen. Ich habe viele LEute kennengelernt und keiner der Jungs brauchte Angst haben, dass ich mich durch die Gemeinde ficken wollte oder würde, denn die Mädels, die einen Freund hatten - für die war auch Treue angesagt.

Ich hatte noch lange mit 2 Mädels Brieffreundschaften, eine hat mich nach der Wende auch noch besucht.

Vielleicht waren sie etwas "sorgloser", ich habe bei einer jungen Frau gewohnt, die alleinerziehend war, was bei uns zu der Zeit ja doch noch ein Problem war. Ein Kind wurde versorgt, die Mutter konnte arbeiten und wenn es mit dem Mann eben nicht so funktionierte - dann war es eben so. Der Zusammenhalt und das "sich wieder zusammenraufen" anstatt gleich ne Scheidung usw, das war bei den Menschen, die ich kennengelernt habe doch ausgeprägter.

Wirklich Beurteilen kann ich es nicht, da ich "nur zu Besuch war". Aber der lockerere Umgang mit Sex und dem Nacktsein, hieß bei weitem nicht, dass man alles schneller "flachlegen konnte". Das waren die Märchen, die hier erzählt wurden, ohne Respekt vor den Menschen, "weil die doch froh sind, einen zu bekommen, sonst nix haben und erst recht keine eigenen Meinung".....Wer hier keine Frau abbekommen hat, der wird es "drüben" auch nicht einfacher gehabt haben.
 

Benutzer99572 

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:totlach: ja, ja ... alle waren immer völlig verzweifelt, hatten tiefe tränensäcke und keinerlei freude an ihrem armseligen leben. also wurde als ersatz für mangelnde lebensfreude gefickt das die laube wackelt.. :zwinker:
es gibt eine ganz einfache erklärung: in der ddr ging man sehr locker und ungezwungen mit dem thema sex um, aids zb. spielte keine rolle. und es hat auch nix mit "mädels rumkriegen" zu tun - war man sich einander zugetan (beispielsweise in einer disco) gings eben ab dafür. im sommer auch gern mal eben zwischendrin im freien, wenn es die umstände zuliessen.
:cool:

ich habe die erfahrung gemacht, dass die mädels aus der ehemaligen ddr heute auch oft noch so "freizügig" sind.

ich zitiere mal kurz einen freund von mir, der kürzlich gesagt hat:
"die ossi´s vögeln einfach lieber als wir..." :zwinker:

bitte nicht als angriff verstehen.

auch die mädels aus den neuen bundesländern, die ich persönlich kenne, sind oft leichter zu haben als vielleicht die mädchen aus dem westen. auch hier kann man nicht pauschalieren, das ist jedoch die hauptsächliche erfahrung, die ich gemacht habe!
 
A

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Gast
Halte ich für Quatsch. Zwar kenne ich die DDR-Verhältnisse nicht, da ich erst nach dem Mauerfall nach Ost-Berlin zog, dort konnte ich aber keinen signifikanten Unterschied bei sexuellen Kontakten feststellen. Zwar würde ich einen Unterschied zwischen Ost/- und Westfrauen nicht leugnen, zumindest zu dieser Zeit, aber sicher nicht, was die sexuelle Aufgeschlossenheit angeht. Also ich habe da keinen Unterschied bemerkt.
 

Benutzer97191 

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Off-Topic:
da ich erst nach dem Mauerfall nach Ost-Berlin zog, dort konnte ich aber keinen signifikanten Unterschied bei sexuellen Kontakten feststellen. Zwar würde ich einen Unterschied zwischen Ost/- und Westfrauen nicht leugnen
(ost)-bärlin war da immer schon ne sache für sich :zwinker:
 

Benutzer96961 

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Ein guter Freund aus dem Westen meinte mal, dass er ostdeutsche Frauen bevorzugt, weil sie einfach selbstbewusster und unverkrampfter sind, nicht nur im sexuellen Bereich.
 

Benutzer50146 

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Ein guter Freund aus dem Westen meinte mal, dass er ostdeutsche Frauen bevorzugt, weil sie einfach selbstbewusster und unverkrampfter sind, nicht nur im sexuellen Bereich.

Ich denke auch das es viel mit Selbstbewusstsein und dem Selbstverständnis zu tun hat. Unabhängigere Frauen nehmen sich was sie wollen und lassen sich nicht so viel von den Meinungen anderer beeinflussen.
 

Benutzer3277 

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die ostdeutsche mentalität scheint sexfreundlicher und unverklemmter zu sein (s.a. FKK) :jaa:

Das ist richtig, und es gibt eine Erklärung hierfür: In der DDR zählten Äußerlichkeiten und Geld/Besitz nicht allzu viel, brauchte man sich nie irgendwo gegen Konkurrenz bewerben, hatte man keinen Marktwert. Das machte die Menschen lockerer, offener, freizügiger. Es gab auch keine Pornografie bzw. Supermodels in den Medien - daher hatte man kaum Vergleichsmöglichkeiten und fand sich ganz selbstbewußt normal und schön, während man im Westen rumjammerte, was für eine mißratene Figur oder kleinen Penis man (angeblich) hatte.

Mein Vater erzählte, dass bei ihm im Studentenwohnheim (70er Jahre) die jungen Frauen morgens nackt über den Flur in Richtung Duschraum spazierten, ohne von Studenten belästigt zu werden - Normalität! Man stelle sich das mal heute vor! :tongue:
 

Benutzer97191 

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Mein Vater erzählte, dass bei ihm im Studentenwohnheim (70er Jahre) die jungen Frauen morgens nackt über den Flur in Richtung Duschraum spazierten, ohne von Studenten belästigt zu werden - Normalität! Man stelle sich das mal heute vor! :tongue:
das kann ich so bestätigen. :smile:. auch wenn wir als clique baden gingen war es völlig egal, wer da nun nackt oder eben nicht nackt reinsprang.
Off-Topic:
war eben doch nicht alles soo schlecht :zwinker:
 

Benutzer73266 

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Off-Topic:
Und ich als Ungarin in der Runde frage mich, ob dieses Thema nach 20 Jahren nicht etwas zu spät kommt :hmm: ........ immerhin sind hier die meisten User zwischen 20 und 30, hatten also sowieso erst Sex als es die DDR längst nichtmehr gab :rolleyes:.........aber gut, mir kanns ja egal sein, ich lebe schließlich noch weiter im Osten :zwinker:
 
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