Benutzer129692 

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In der letzten Zeit wurden die Punkte offene Beziehung, Freifahrtschein, Swinger-Club-Besuch und Dreier in verschiedenen Threads immer mal wieder thematisiert.

Hierbei standen meist zwei zentrale Fragen im Raum:
  • Wie werde ich mich fühlen, wenn mein Partner Sex mit jemand anderem hatte?
  • Wie wird sich unsere Beziehung dadurch verändern?
Diese Fragen wurden bisher in den jeweiligen Threads getrennt diskutiert.

Die Idee dieses Threads ist es nun, für alle Anfänger und Interessierten, die in einer ähnlichen Situation stecken, (zusätzlich zu ihrem persönlichen Thread) einen zentralen Thread - ähnlich wie bereits beim „Babybastel-Plauderthread“ oder beim „Hochzeitsplauderthread“ - hier im Forum zu schaffen, in dem sie sich untereinander über ihre Gedanken, ihre Ängste & Sorgen, ihre ersten (positiven & negativen) Erfahrungen sowie ihre aufgestellten Regeln austauschen können.
 
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Benutzer24402  (34)

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und was ist mit nicht-anfängern, sind deren Erfahrungen auch erwünscht :smile2:?
 
G

Benutzer

Gast
und was ist mit nicht-anfängern, sind deren Erfahrungen auch erwünscht :smile2:?
Gerade für "Anfänger" bzw. Leute, die darüber nachdenken ihr Beziehungsmodell von monogam auf nicht monogam (in welcher Form auch immer) abzuändern wären Erfahrungen von Menschen die in einer nicht monogamen Beziehung leben schon recht interessant.

Es könnten ja mal "Erfahrene" schildern, wie sie selbst es handhaben.
Interessant wäre, wie lange sie schon eine "offene Beziehung" führen und wie sie ihre Regeln abgesteckt haben - z.B. nur gemeinsam (als Paar) Erlebnisse mit anderen Sexpartnern erlaubt, oder auch getrennt. Im Falle von Einzeltreffen mit anderen Sexpartnern - wird davor oder danach mit dem Partner darüber gesprochen?
War es schwierig, sich auf gemeinsame Regeln zu einigen? Wo waren die Knackpunkte?
Bei einer Öffnung einer vormals monogamen Beziehung wäre interessant, wie es sich anfangs für die Beziehungspartner angefühlt hat, nun den Partner nicht mehr exklusiv nur für sich zu haben in sexueller Hinsicht.
Also, ich würde mich freuen von euren Erfahrungen zu lesen. :smile:

Gerade noch weitere Fragen eingefallen:
Wo/Wie sucht ihr nach Sexpartnern (gezielt auf Internetplattformen, im RL, im Bekanntenkreis...)?
Wie offen/diskret geht ihr mit eurem nicht monogamen Beziehungsmodell im Freundeskreis/Familie um? (Für mich z.B. ist mein Sexleben etwas, das nur mich und meine Sexpartner was angeht, aber das hält ja jeder anders...)
 
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Benutzer147572 

Verbringt hier viel Zeit
Für mich stellt sich noch die Frage, wie ich es meiner Partnerin "beibringen" sollte, dass ich solche Wünsche hätte, ohne ihr gleich vor den Kopf zu stoßen und gleichzeitig zu betonen, dass es zwischen uns nicht vorbei ist ? Sehr sensibles Gesprächsthema. :ashamed:
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wie werde ich mich fühlen, wenn mein Partner Sex mit jemand anderem hatte?

Die Sache mit der Eifersucht und der Verlustangst sollte man (für mich persönlich absolute Vorraussetzung, zum Swingen, Partner tauschen, Mitspieler/in dazu nehmen, offene Beziehung) mit sich selbst geklärt haben, bevor man "loslegt" ...

Ich war immer schon höchst interessiert an fremder Haut. Dabei spielte meine Liebe zu meinem festen Partner absolut keine Rolle - meine Liebe war nie beeinträchtigt, auch war ich nicht unzufrieden mit meinem festen Schatz, wollte ihn nicht verlassen oder wollte gar einen neuen Partner. Ich wollte einfach nur Sex auch mit anderen erleben, ich wollte Abwechslung, meinen Horizont erweitern, die Aufregung einer neuen unkomplizierten Sexbekanntschaft genießen. Diese klare Tatsache sollte ich auch meinem Partner zugestehen, er kann genau so fühlen - viele Menschen können Sex und Liebe tatsächlich trennen - das sollte also zwischen einem Paar, meiner Meinung nach, ausreichend geklärt sein. Es geht nicht gut, wenn einer rumvögeln will, dem anderen dieses Vergnügen, warum auch immer, aber nicht gönnen/zugestehen kann.

Ticken beide gleich, gibt es keinen Grund Ängste zu haben und man kann sich über die praktische Umsetzung und das "Regelwerk" Gedanken machen - an vieles muss man sich auch erst rantasten - Grenzen dürfen auch mal fließend sein, Spontanität gegen Geplantes ... Solange das Urvertrauen in die Partnerschaft stimmt, ist man auf dem richtigen Weg und kann eigentlich nur gewinnen - für sich selbst, aber auch eine Menge für die Intensität der festen Partnerschaft.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Und ich weiß jetzt gar nicht so genau, ob ich hier Erfahrungen anbringen darf, weil ich ja eher eine offene Affäre habe, die aber doch schon länger als so manche Beziehung hier ist und auch ihre Regeln in Bezug auf Zusätzliche und fremde Sexpartner hat zudem von der Innigkeit schon einer Beziehung gleicht?
Meine Beziehungen ist ja nur geduldet offen, nach außen hin schon monogam, richtig offen wird gar nicht angestrebt von keiner Seite.

hatte aber auch schon in der Vergangenheit richtig offene Beziehung.


Aber ansonsten wäre ich in der Problematik aber voll drin und könnte zu einigen Fragen sicher was sinnvolles und vielleicht auch hilfreiches anmerken.
 

Benutzer18168 

Planet-Liebe Berühmtheit
und gibt es auch jemanden der eine offene beziehung wieder zu einer monogamen gemacht hat ohne das die beziehung dadurch auseinander gegangen ist?
 

Benutzer68709 

Verbringt hier viel Zeit
Wir haben keine offene Beziehung und genießen trotzdem immer wieder fremde Haut. Treue ist uns beiden wichtig, sexuelle Exklusivität dagegen nicht :zwinker:

Ich hab mich nie gefragt, ob die Beziehung das aushält, weil ich es klar als Bereicherung sehe und wir die Swingerclubbesucher und Partnertausch als gemeinsames Hobby betrachten.

Auch die fremde Frau ist für mich kein Problem, im Gegenteil: ich sehr gerne mal dabei zu, denn ich finde, dass mein Freund ein extrem guter Liebhaber ist und ich bin dann einfach stolz, wenn andere Frauen von ihm auch so erregt werden können wie ich.

Fragen dürfen gerne gestellt werden :smile:
 
G

Benutzer

Gast
Aber ansonsten wäre ich in der Problematik aber voll drin und könnte zu einigen Fragen sicher was sinnvolles und vielleicht auch hilfreiches anmerken.
Ja, ich denke du hast da quasi einen unerschöpflichen Erfahrungspool. :grin:

Ich denke, dass es in deinem Fall schon etwas speziell ist, da du (so wie ich das in deinen Beiträgen mitbekomme) schon immer recht aufgeschlossen und offen in sexueller Hinsicht warst.
Denke, dass Männern, die dich kennengelernt haben, recht schnell klar wurde, dass du nicht der Typ für lebenslange Monogamie bist...
Damit entfällt die Problematik, z.B. einem Partner, mit dem eine monogame Beziehung geführt wird mitzuteilen, dass man Lust auf fremde Haut hat.

Was mich aber speziell in deinem Fall interessieren würde ist: Inwieweit wissen deine Kinder bescheid?

Ich nehme an, du handhabst das Ganze so diskret, dass deine Familie (Mann, Kinder) nicht durch deine sexuellen Aktivitäten zur Zielscheibe für irgendwelche intoleranten Menschen werden, aber es gibt ja genug Leute, die das sehr offen leben, daher:

Habe mich schon oft gefragt, wie das Menschen mit Kindern handhaben. Auf Internetportalen in denen es speziell um die Suche nach Sexpartnern geht, gibt es ja auch genug Paare, die ein Profilbild mit Gesicht eingestellt haben. Ich hätte da Angst, dass das im dümmsten Fall nachteilig für die Kinder sein könnte, wenn z.B. Klassenkameraden so ein Profil der Eltern im Internet finden und sie dann evtl. mit den sexuellen Vorlieben der Eltern aufgezogen werden...
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich glaub es ist auch immer die Frage ob es wirklich Lust auf fremde Haut ist und man sich einfach sexuell nicht auf einen festlegen will oder ob das Swingen, teilen, zuschauen, von einander wissen an sich ein Teil der Partnerschaftlichen Sexualität ist.
Also der Fremdes nur eine sexuelle Spielart ist, es also nicht um Abwechslung geht

Gibt da so viele Varianten und kenne so viele offene Beziehungen die total unterschiedlich, ja zum Teil selbst für mich völlig abstrus wirken und dennoch irgendwie funktionieren.
Faszinierend ist das Thema glaub ich allemal.
 

Benutzer24402  (34)

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wir sehen unsere Beziehung nicht als offen, wir haben ab und an 3er und auch 4er, es ist ok jemand anderen zu küssen, wenn der partner dabei ist und sein ok gegeben hat. immer mit Vetorecht, immer mit der option stopp zu sagen. was in Ordnung ist und was nicht, wird in der situation entschieden. es gibt absolute no-gos, wobei wir die unterschiedlich gesteckt haben, weil eben jedem von uns etwas anderes wichtig ist und die schmerzgrenze beim einen bei etwas anderem liegt, als beim anderen. das Bedürfnis etwas im Alleingang zu machen, ist (bei mir und er sagt es von sich auch) nicht gegeben. es gibt keinen Grund dazu und ich denke auch, dass ich es nur schwer ertragen könnte. dann doch bitte lieber so, dass ich es nie erfahre.

bisher hat es sich immer einfach irgendwie ergeben. er zeigt mir eine Frau, die ihm gefällt. ich spreche sie an. wir sind auf einer Feier und es kommt ein Pärchen auf uns zu... wir lernen jemanden kennen und er oder ich frage, ob es ok wäre die person zu küssen. daraus entwickelt sich dann mehr, oder eben auch nicht. wir forcieren es nicht. oft beginnt es damit, dass eine Frau Interesse an mir hat.

das ganze hat auch vollkommen monogam begonnen und war jahrelang auch in Ordnung so. wir haben nie "beschlossen" ab jetzt etwas zu ändern, es hat sich ergeben und wir sind darauf eingestiegen. manchmal passiert es öfter, manchmal seltener, wir haben auch Phasen in denen es gar nicht vorkommt.
 

Benutzer71335  (53)

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Ja, ich denke du hast da quasi einen unerschöpflichen Erfahrungspool. :grin:

Ich denke, dass es in deinem Fall schon etwas speziell ist, da du (so wie ich das in deinen Beiträgen mitbekomme) schon immer recht aufgeschlossen und offen in sexueller Hinsicht warst.
Denke, dass Männern, die dich kennengelernt haben, recht schnell klar wurde, dass du nicht der Typ für lebenslange Monogamie bist...
Damit entfällt die Problematik, z.B. einem Partner, mit dem eine monogame Beziehung geführt wird mitzuteilen, dass man Lust auf fremde Haut hat.



Was mich aber speziell in deinem Fall interessieren würde ist: Inwieweit wissen deine Kinder bescheid?

Ich nehme an, du handhabst das Ganze so diskret, dass deine Familie (Mann, Kinder) nicht durch deine sexuellen Aktivitäten zur Zielscheibe für irgendwelche intoleranten Menschen werden, aber es gibt ja genug Leute, die das sehr offen leben, daher:

Habe mich schon oft gefragt, wie das Menschen mit Kindern handhaben. Auf Internetportalen in denen es speziell um die Suche nach Sexpartnern geht, gibt es ja auch genug Paare, die ein Profilbild mit Gesicht eingestellt haben. Ich hätte da Angst, dass das im dümmsten Fall nachteilig für die Kinder sein könnte, wenn z.B. Klassenkameraden so ein Profil der Eltern im Internet finden und sie dann evtl. mit den sexuellen Vorlieben der Eltern aufgezogen werden...

Sehr gute Frage, da kenne ich auch x z.T. hanebüchende Vorgehensweisen, zum Teil auch sehr abschreckend, wo ich mich frage tut das der Familie noch gut?

Ich sag erstmal wie ich das mache, meine Kinder sind allerdings schon groß (16,17).
Wie du schon richtig vermutet hast, ist das schon so das wir das ja nicht offiziell und beidseitig ausleben ( ich glaube es bei ihm zumindest nicht.) Und das ihm natürlich von Anfang an klar war das es nicht leicht sein wird mich monogam zu halten (klingt lustig) und ich habe auch klar die Auflage, es ihn nicht wissen zu lassen, weder in Details noch Überhaupt, er will davon absolut nix mitbekommen.
Das hat natürlich was heimliches an sich, hat aber auch den cleveren Vorteil (doof ist mein Mann ja nicht), das das auf natürliche Weise massiv beschränkend wirkt.
Also wenn man mir völlig freie Hand liese, ich glaub das täte mir selber nicht gut.:grin:
Auch ich empfinde diese Beschränkung als Wohltat und meine Affäre genauso.

So unbemerkt wie das an meinem Mann vorbei geht, geht das natürlich auch an meinen Kindern vorbei. Nicht findet in ihrer Anwesenheit oder in ihrem Umfeld statt. Auch an Tagen wie heute wo ich Sturmfrei habe, benötige ich natürlich eine sinnvolle Ausrede oder Erklärung, wo ich bin, meine Kinder sollten mich auch für Notfälle erreichen können.
ich bin dann halt , mit Freundinnen weg, Kulurveranstaltungen, Sport, Ehrenamt usw. Wenn das überhaupt jemand so genau wissen will, in der Regel reicht "ich bin dann mal weg".
Ansonsten halt auch nur wenn die Kinder nicht da sind und da erwarten die ja keine lückenlose Rechenschaft wo ich alles hingehe, das wäre ja auch noch schöner.:grin:

Ich kenne allerdings Paare mit offener Beziehung, da wird das sehr sehr offen gehandhabt und erklärt, da kommen die Kinder mit in den Swingerurlaub nach Südfrankreich, da platzen die Kinder mal in den Dreier rein oder Kuscheln am Morgen mit allen Beteiligten die sie noch so bei Papa und Mama rumliegen (Megagrenzwertig!!!!) Oder der Hausfreund wohnt im Hause oder nimmt an Familienaktivitäten teil. Also heftig, heftig zum Teil.

Wobei ich mich frage warum. Letztlich informiere ich meine Kinder ja auch nicht wann ich Sex mit ihrem Vater habe oder lasse sie das mitbekommen, auch das ist ja unsere Privatsache und Intimsphäre und geschieht im Verborgenen für unsere Kinder.
warum sollten meine Kinder also auch nur einen Hauch davon mitbekommen, ja sie kennen nicht mal meine Einstellung dazu, ich will sie da auch gar nicht beeinflussen.


Generell würde ich bei jungen Paaren raten das sie das Modell der offenem Bezihungsproblem auch eine veränderte Lebensphase prüfen sollten, eben in der Kinderwunschphase wo es aus gesundheitlichen aber auch bei einer sicheren Vaterschaft besser sein kann sie zu schließen oder auch in Schwangerschaft und Stillzeit.
Da kann ich offen sein , wie ich will, ich glaub in der Zeit in der ich fett wie ein Walross, stillend, übernächtigt und nervlich am Ende bin und ja leider nicht sexuell das bieten kann, was mein Anspruch wäre, hätte ich mich ganz sicher nicht gefreut, wenn mein Partner unkomplizierten sorglosen Sex mit einer Nichtmutter genießen kann, während ich in meiner Rolle funktioniere.:zwinker:





Was auch eine interessante Frage ist, wie oft denn in der Realität eine offene Beziehungng ausgeschöpft oder genutzt wird.
Gibt ja auch Leute die theoretisch eine offene Beziehung haben, aber niemals nutzen.:zwinker:
 
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Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Mein Mann und ich sind nun seit etwas mehr als 4 Jahren zusammen (uff :grin:) und wir haben von Anfang an nicht monogam gelebt. Unser Beziehungskonzept findet sich wohl am ehesten in der Swinger-Ecke wieder, wobei wir da auch nicht die klassischen Swinger darstellen.

Für uns war vor Beziehungsbeginn klar (und das wurde auch deutlich so artikuliert), dass Dreier und Vierer essentieller Teil unseres Sexlebens sind und dies auch im Falle einer Beziehung eine Grundlage ist.

Das bedeutet nicht, dass wir den Sex zu zweit nicht geniessen oder dass wir uns nicht "ausreichen". Es können auch mal mehrere Wochen vergehen, ohne dass wir da ein Date haben. Für uns ist dies einfach eine Vorliebe, wie zB Analsex für andere Menschen. Es muss nicht immer vorkommen, aber auf Dauer wollen wir nicht darauf verzichten.

Eifersucht verspüre ich da keinesfalls. Ich messe Sex keinen emotionalen grossen Stellenwert bei, der in irgendeiner Form die Beziehung gefährden könnte. Mein Mann weiss, was er an mir hat. Wenn er sich in einen anderen Menschen verliebt, dann sei es so. Nicht einmal das müsste das Ende der Beziehung bedeuten, solange auch noch Gefühle für mich vorhanden sind.

Die "Regeln" wurden da schnell gefunden, da gab es keinen grossen Diskussionsbedarf. Wenn es nach mir ginge, könnten wir auch eine komplett offene Beziehung führen, ich bin dahingehend flexibel. Ob ich dann davon auch intensiv Gebrauch machen würde, kann ich so gar nicht sagen. Dazu ist der Sex mit meinem Mann einfach zu gut. :grin:

Für mich ist es essentiell, dass bei Dates da unkompliziert jeder mit jedem agieren kann. Es kann auch sein, dass er zB mit dem Herren eines anderen Paares eine interessante Diskussion führt und ich mich in der Zeit mit der Dame sexuell vergnüge, auch in getrennten Räumen. Oder ich schlafe noch und er legt eine Runde Morgen-Sex mit dem Gast oder den Gästen hin. Ebenso müssen da Praktiken ohne Einschränkung möglich sein, ich kenne viele Paare, bei denen ist Küssen mit anderen tabu. Derlei ginge für uns gar nicht.

Unser Freundeskreis weiss, dass wir nicht monogam leben und ein grosser Teil unserer Familien auch. Sogar meine Chefs wissen das. Es ist also bei weitem kein Geheimnis, wenn sich das Gespräch in die Richtung entwickelt, sprechen wir ganz offen darüber. Ich sehe für uns(!) keinen Sinn darin, unsere Beziehungsform zu verheimlichen.

Die Kontakte finden wir da übrigens fast ausschliesslich online über entsprechende Erotik-Portale.
 
G

Benutzer

Gast
Was auch eine interessante Frage ist, wie oft denn in der Realität eine offene Beziehungng ausgeschöpft oder genutzt wird.
Gibt ja auch Leute die theoretisch eine offene Beziehung haben, aber niemals nutzen.:zwinker:
Würde mich selbst in Bezug auf offene Beziehungen nicht als wirklich erfahren einstufen, da ich dies bisher im "Alltag" nicht wirklich ausgelebt habe, aber ein paar Erfahrungen kann ich mitteilen:
Ich habe mit meinem Mann, nachdem ich das Thema angesprochen hatte und seine Bereitschaft/sein Interesse an einer Öffnung der Beziehung abgeklärt hatte, eine (erstmal) theoretisch offene Beziehung geführt.
Die theoretische Möglichkeit, sexuelle Erlebnisse mit anderen Männern sammeln zu können, fand ich für mich wichtig und hat mir ein Gefühl der Freiheit gegeben.
Da ich gerne den Rest meines Lebens mit meinem Mann als meinen Lebenspartner verbringen möchte, würde eine monogame Beziehungsform ausschließen jemals wieder Erfahrungen mit anderen Männern sammeln zu können und damit würde ich mich auf Dauer wohl eingeengt fühlen.
Nach der Absprache mit meinem Mann haben wir ca. 2 Jahre lang eine theoretisch offene Beziehung geführt, da weder mein Mann, noch ich gezielt auf ein Ausleben der offenen Beziehung hingewirkt haben und sich rein zufällig auch keine Gelegenheit ergab.

Nachdem mein Mann dann für über ein Jahr ins Ausland ging, habe ich mich in dieser Zeit etwas ausgetobt... :smile: Aber das ist einfach anders, wenn man dann "alleine" ist und kommen und gehen kann wohin man will, ohne dass dies dazu führt, dass der Partner viel davon mitbekommt. Das ist eben kein wirklicher "Alltag" in einer Beziehung, sondern eine spezielle Situation.

Wichtig für mich ist, dass ich mit meinem Mann über derartige Bedürfnisse sprechen kann und es möglich ist zu Vereinbarungen zu kommen mit denen wir beide gut klarkommen.
Ich kann durchaus monogam leben, aber wenn es anders geht, dann lebe ich lieber nicht monogam. :smile:

und gibt es auch jemanden der eine offene beziehung wieder zu einer monogamen gemacht hat ohne das die beziehung dadurch auseinander gegangen ist?
Nun bin ich eben an diesem Punkt. Mein Mann ist zurück und wir haben aktuell wieder eine monogame Beziehungform vereinbart. Aber erst seit wenigen Wochen und ich gehe davon aus, dass wir irgendwann wieder zur offenen Beziehung übergehen.

Ich denke, dass der Grund für die Änderung des Beziehungsmodells schon wichtig ist - wenn zu einer monogamen Beziehung zurückgewechselt wird, weil die offene Beziehung zu Problemen in der Beziehung geführt hat, dann kann ich mir schon vorstellen, dass es dann als Folge zu einer Trennung kommen kann, sofern das Ganze nicht gründlich aufgearbeitet werden kann, oder einer der Partner nicht wirklich monogam leben kann/will...

Aber auch beim Wechsel von monogamer zu nicht monogamer Beziehung sind aus meiner Sicht die Beweggründe entscheidend, ob das Ganze auch Zukunft hat.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
und gibt es auch jemanden der eine offene beziehung wieder zu einer monogamen gemacht hat ohne das die beziehung dadurch auseinander gegangen ist?
Wenn ich jetzt meine "Sekundärbeziehung":grin: (und mit meiner Affäre habe ich eine richtig offene Affäre/"Beziehung" zu der Frage berücksichtige, dann hat sich das in den 7 Jahren immer wieder mal gewandelt und wir haben echt Phasen wo uns Zweisamkeit einfach ein Bedürfnis ist und dann wieder Phasen wo wir das Cuckolding bedienen (er also nicht zwingend oder indirekt oder passiv dabei ist) oder wieder nur zu dritt oder zu viert gemeinsam Sex haben.

Die Tendenz geht aber mit zunehmender Affärendauer zurück zu dem Swingermodell (also nur in Anwesenheit des anderen) und ja fast Monogamie, wobei das ähnlich wie bei Harley ist, das Dreier und Vierer schon eine wichtige Spielart in unserem Sexleben ist und man dafür einfach andere braucht.
Es lässt sich irgendwie fast nicht vermeiden:grin:

Mal so ganz nebenbei bemerkt, das ist auch körperlich und organisatorisch anstrengend und stressig und meine Affäre und ich spüren auch doch schon unser Alter und irgendwie muss auch nicht mehr alles sein, was man könnte und wir haben so eine immense Bandbreite an Vorlieben und Fetische beim Sex, das wir allein die nicht mehr in diesem Leben ausreichend genießen könnten, da muss man auch mal Prioritäten setzen .

Gut manchmal kommt da auch ein ONS (Fastnacht, Oktoberfest ich kann da einfach nix dafür, die Laufen mir zu:grin:) aus einer Situationserotik hinzu oder er wird von seinen alten Sexkontakten ( er macht das seit über 30 Jahren, da sagt man auch nicht nein) mal wieder gefragt, aber sehr sehr selten.

Was meine Affäre und ich vermutlich auch nicht dulden würden ist was regelmäßiges, also so eine Zweitaffäre, dafür ist aber auch kein Platz in unserem Leben.

Und wir erwarten vom jeweiligen Gegenüber absolute Transparenz und ja auch in Details uns macht nämlich genau das sehr geil.:zwinker:
Ficken kann er, aber ich will wissen, wie es war, am besten sogar von beiden.:grin:
 
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