Liebt ihr euren Partner UND euch selbst?

Benutzer20579  (37)

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Ich würde schon sagen, dass ich mich ziemlich prima finde, so wie ich bin. Ob ich das nun als "Liebe" bezeichnen würde, weiß ich nicht, aber ich würde schon sagen, dass das in etwa hinhaut.

Für mich ist das Gefühl, sich selbst toll zu finden, für eine gute Beziehung jedenfalls eine wichtige Voraussetzung. Als ich mit mir selbst noch unzufrieden war und überall Fehler gesehen habe, hatte ich lange keine so gute Beziehung, wie heute. Auch heute ist es noch so, dass ich in mäkeligen, unzufriedenen Phasen häufiger mit meinem Freund streite und allgemein reizbar bin - wenn ich aber mit mir selbst zufrieden bin, gute Tage habe und mich der Blick in den Spiegel erfreut, dann läuft es auch mit dem Partner super.

Ich kenne einige Leute, die keinen Partner finden und mit sich selbst überhaupt nicht im Reinen sind. Von daher kann ich den Spruch schon nachvollziehen. Wer kein Selbstbewusstsein hat, sich selbst unattraktiv findet und das nach außen trägt, wirkt einfach auf andere Leute nicht anziehend.

Naja, und Liebe heißt natürlich auch nicht, dass man immer alles toll findet. Aber eine gewisse "Grundliebe" zu sich selbst halte ich schon für unabdingbar, wenn man ein zufriedenes Leben leben möchte und sich nicht als "Fremdkörper" im eigenen Dasein empfinden möchte.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Das scheint eine Definitionsfrage zu sein :grin:

Einen Menschen lieben heisst für mich auch, ihn so akzeptieren wie er ist.
Ich akzeptiere mich, ich habe auch meine Fehler und Unvollkommenheit irgendwie lieb gewonnen.
Aber ich bin strenger mit mir als mit andern. Ich versuche mich zu verbessern.

Einen Menschen lieben heisst für mich auch, ein Gegenüber lieben, einen ANDERN Menschen lieben, mich mit einem anderen Menschen teilen, und mich dadurch erweitern.

Das heisst, ich bin zu streng mir gegenüber um mich einfach so zu lieben,und ich möchte nicht mich selber lieben, weil mich das nicht wirklich öffnet.

Ganz sicher habe ich mich jetzt akzeptiert,und bin mit mir meistens im Reinen. In einem Menschen wir mich könnte ich mich sogar verlieben,vielleicht. Ich finde mich irgendwie sogar sexy :tongue:
Das sind gute Voraussetzungen um andere zu lieben.
Echte Selbstliebe (Selbstveliebtheit) wäre dagegen eher ein Hindernis.
 

Benutzer9601 

Verbringt hier viel Zeit
ich denke schon, dass selbstliebe zumindest eine wichtige voraussetzung dafür ist, eine erfüllende beziehung führen zu können.
was mich selbst betrifft, bin ich auf dem weg, aber ich empfinde meine selbstliebe als durchaus verbesserungswürdig. aber wie gesagt, ich bin dran :zwinker:
 

Benutzer18663  (81)

Benutzer gesperrt
So eine Diskussion gab es mal in einem anderen Forum, und ich hatte einen schweren Stand, als ich behauptete, dass man sich selbst gar nicht lieben kann. Und hier finde ich zu meinem Staunen die vorherrschende Meinung vor, dass "Selbstliebe" ein Begriff ist, der im Grunde den Sachverhalt falsch ausdrückt, dass man sich nicht gerade ablehnen darf, um lieben zu können. Villeicht kennt ihr diesen ironischen Satz:
Die Frau, die mich liebt, ist mir von vorherein unsympatisch. Der Mann ist bös dran.
Lieben bedeutet ja unter anderem, dass ich mich mit etwas verbinde, das ich außerhalb von mir finde. Eher kann ich die Musik von Bach oder Beethoven lieben als mich selbst.
 

Benutzer110320 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist eben Definitionssache...

ich habe aber eben auch schon erlebt (Exfreund), das jemand - also Er, sich selbst so sehr ablehnte, ja hasste, das er Liebe so aufrichtig sie war , nicht annehmen konnte....

klar man kann über solche Begriffe und Aussagen streiten...da denkt jeder was anderes...

Jeder hat da andere Erfahrungen/Meinungen zu.

ich persönlich denke einfach, wenn man sich selbst mag , mit sich im Reinen ist, dann kann man Liebe von aussen besser annehmen und zulassen. Dann ist da weniger Eifersucht und Besitzanspruch etc...

an sich auch ein Thema das man viell. ewig besprechen kann...
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich denke auch, dass man sich selbst lieben muss, im Sinne von "die eigenen Stärken und Schwächen kennen und akzeptieren und insgesamt mit sich im Reinen sein".
Ohne das finde ich es immer schwierig, jemand anderen wirklich und wahrhaftig mit allem was dazugehört zu lieben, ohne eigene Schwächen mittels eines Partners ausgleichen zu wolllen oder sontige Dinge zu projizieren (und was man da sonst noch so alles unterbewusst machen kann).
Sonst steht man sich da irgendwie selbst im Weg...
 
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