Lieber langweiligen Ehemann und Dildo, oder Liebhaber?

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Echt? Hat er dann um ich gekämpft, ich nicht verlieren zu wollen?
Nee, nicht gekämpft, aber die Wahrnehmung ist eine Andere und Instinktiv spürt der Partner das wohl und Konkurrenz belebt das Geschäft, es sind natürlich auch die Impulse von Außen.
Aber man reagiert auch selber anders auf den Partner, weil man entspannter und glücklicher ist und der Frust vergiftet nicht mehr die schönen Seiten der Beziehung.
Man bekommt wieder Lust auf den Partner.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
Ich überspitze das jetzt mal. Du hast Angst, den Kaffee mit der Familie wegen ein paar Zentimeter (Männersch..z?) aufs Spiel zu setzen?

Ich glaube nicht, dass es wirklich um Sex geht, darum Lust und Leidenschaft zu erleben, genommen und begehrt zu werden, Orgasmen zu haben und welche zu geben. Ich glaube auch nicht, dass es darum geht, die Familie zu erleben, das Lachen am Tisch, die Mutterrolle, die Haus- und Ehefrau zu sein.

Ich glaube, es geht in solchen Situationen wie der deinen darum, dass der Partner mit brachialer, wenn auch passiver, Gewalt einen Teil von dir aus der Realität bricht, in ein tiefes Loch wirft und begräbt. Das was Du spürst, wenn andere Männer in der Sauna mit dir flirten, das was Dir dein Kopfkino (aus deinem anderen Faden) vorspielt, dein Verlangen nach deinem Mann, das ist das, was wieder aus diesem Loch will. Das ist ein vitaler Teil von dir, der leben will, ausgelebt werden will. Der anerkannt werden will als Teil der Frau, die dein Mann mal vor vielen Jahren geheiratet hat, von der er noch heute womöglich Monogamie erwartet, ohne selbst die Verpflichtung für euer beider Wohlergehen in dieser Monogamie, und damit auch deines, nachzukommen. Für diesen Teil interessiert er sich nicht mal mehr, hat womöglich sogar Angst davor, Angst mit sich selbst und seiner Verantwortung konfrontiert zu werden, Angst davor sich selbst bewegen zu müssen, körperlich oder mental. Er verweigert das Gespräch aus Angst vor den Konsequenzen.
 

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
ja, er weiß es, ich rede darüber, er nicht so gerne. Aber er ist auch schon 68, wie schon erwähnt, vielleicht kann er ja nicht mehr so
Na, das ist natürlich ein Argument. Mit 68 kann "es" schon auch mal vorbei sein. Und für ihn ist es sicher nicht gerade das Lieblingsthema - das geht doch aufs Selbstvertrauen, wenn man für seine Frau nicht mehr Mann genug sein kann.

Natürlich kann er nicht mehr so, und vermeidet alles. Wenn du wirklich Sex brauchst, musst du ihn dir holen. Warum sollte es zur Trennung führen? Wenn es auf die 70 zugeht, muss doch jedem (Mann) klar sein, dass seine jüngere Frau noch Bedürfnisse hat.
 

Benutzer172175  (60)

Sorgt für Gesprächsstoff
Danke für eure Antworten, muss aber jetzt leier ins Bett
Antworte Morgen auf die Fragen, die Zeilen die ich noch nicht beantwortet habe
Gute Nacht
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
Natürlich kann er nicht mehr so, und vermeidet alles. Wenn du wirklich Sex brauchst, musst du ihn dir holen. Warum sollte es zur Trennung führen? Wenn es auf die 70 zugeht, muss doch jedem (Mann) klar sein, dass seine jüngere Frau noch Bedürfnisse hat.
Den ersten Teil, der mit dem „natürlich nicht mehr so können“ würde ich nicht so pauschal unterschreiben ( mein Vater hat noch mal 10 Jahre mehr auf dem Zähler und seine Frau beklagt sich über seinen Appetit ...).

Der Knackpunkt liegt im letzten Satz. Es mag schon klar sein, dass es Bedürfnisse geben kann, egal auf welcher Seite. Aber in vielen Beiträgen der TS kann man von Vermutungen lesen. Hier wird ganz eindeutig zu wenig und zu unkonkret geredet. Hier müssen Fakten auf den Tisch, Möglichkeiten beleuchtet und diskutiert, und schlussendlich Vereinbarungen getroffen werden. Dabei ist es erst mal völlig Wurscht, ob er zum Arzt geht und sich die Blauen verschreiben lässt, oder die beiden eine OB vereinbaren und sie sich einen Liebhaber gönnt. Die primäre Frage lautet, was es braucht, um die Beziehung lebendig und für beide (!) befriedigend (nun, bei der TS im übertragenen wie im wörtlichen Sinne) zu er/halten.
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
Hier müssen Fakten auf den Tisch, Möglichkeiten beleuchtet und diskutiert, und schlussendlich Vereinbarungen getroffen werden. Dabei ist es erst mal völlig Wurscht, ob er zum Arzt geht und sich die Blauen verschreiben lässt, oder die beiden eine OB vereinbaren und sie sich einen Liebhaber gönnt. Die primäre Frage lautet, was es braucht, um die Beziehung lebendig und für beide (!) befriedigend (nun, bei der TS im übertragenen wie im wörtlichen Sinne) zu er/halten.
Da bin ich mal wieder absolut bei dir.
Es hört sich so einfach an, aber das ist es nicht: reden hilft!
Für mich der einzige Weg, die (manchmal harten) Fakten auf den Tisch bringen, sich intensiv über Bedürfnisse auszutauschen und dann eingeben gemeinsamen Weg finden.
 

Benutzer168901 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich denke auch, dass du es nur gemeinsam mit deinem Mann lösen kannst. Entweder es ist bei ihm mehr eine Sache von Errektionsstörungen, dann liese sich das leicht beheben wahrscheinlich.
Wenn er im Allgemeinen wenig Lust auf Sex hat, also seine Libido wenig ist und organisch alles gut ist, dann muss er zumindest deine Bedürfnisse ernst nehmen. Es bringt ja auch für ihn nichts, eine unglückliche und frustrierte Frau im Haus zu haben. Du musst ihm nur klar machen wie sehr dich das belastet und wie sehr du ihn aber liebst und keine Dummheiten machen möchtest.
Selbst wenn er im ersten Moment wahrscheinlich abblocken wird, könnte das zumindest einen Denkanstoß geben.
Und wichtig ist es, dass du ohne Vorwürfe zu formulierst, konkret und explizit sagst was dir fehlt, was du für Fantasien hast. Ihr seid denke ich alt genug, und herumeieren bringt gar nichts.
 
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