Liebe als Droge des Alltags?

Benutzer13006  (38)

Verbringt hier viel Zeit
Oder anders; ist das ganze "ichwillunbedingtmeinsingeledaseinbeendenwollen" nur eine Art von Entzug, quasi wie der Drogenjunkie, der kein Geld für Stoff mehr hat?

Wer schonmal verliebt war, der wird bestimmt nachvollziehen können, dass man in der Zeit wie auf Drogen ist, alles andere wird irgendwie unwichtig und wenn man dann wieder ne Pille genommen hat (jetzt in Form einer erhaltenen SMS oder nen Anruf oder Sex oder weiß der Geier) dann ist man kurzzeitig wieder auf so nem Höhepunkt.

Und man will am liebsten die ganze Zeit auf dem Höhepunkt sein, also denkt man die ganze Zeit an die Perle, und wenn dann mal nichts kommt, dann macht man sich erst Gedanken und irgendwann ist man richtig schlecht drauf.

Wenn man dann aber wieder nen Schuss in Form eines Lebenszeichens bekommt, ist man sofort wieder glücklich.

Ist es diese Sucht nach Glücksmomenten, die einen dazu treibt, sich ne Frau zu suchen?

Irgendwas, was einem dem Alltag versüßt?

Man kann sich ja nicht die ganze Woche über besaufen oder bekiffen und so seine Gedanken vernebeln also muss was anderes her.

Jedenfalls mir fehlt es eigentlich an nichts, ich hab nen Job, nen Dach über dem Kopf, genug Geld für das was ich mir leisten will.

Aber irgendwas fehlt.

Schreibt mal, was euch dazu einfällt.
 
B

Benutzer

Gast
ja.. liebe und sex sind droge...

allerdings hängen die nebenwirkungen stark vom kontext ab.. und ob es einen "kater" oder ähnliches gibt.. :zwinker: der preis auch..

die psyche ist so konstruiert.. anders als manche es gern hätten.. sie stellt bedingungen.. diese zu umgehen "kostet" und früh genung kriegen wir die rechnung präsentiert..

es sei den wir machens "richtig" :zwinker: dann gewinnen wir ..
 
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