Lernen, die eigene Sexualität zu akzeptieren

Benutzer149613  (27)

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Ich merke immer immer, dass ich im bezug auf meine eigene Sexualität leider nicht so locker bin wie ich es gerne wäre. Ich kann in der Theorie schon locker über Sex reden, also wenn es um Sex im Allgemeinen oder um das Sexleben anderer Leute geht. Was meine eigenen Vorlieben und Wünsche angeht, sehe ich das leider nicht so locker. Alles, was über Vanilla-Sex hinausgeht, ist mir unangenehm und ich schäme mich oft für meine schmutzigen Gedanken. Und das obwohl ich wie gesagt bei aderen Leuten da total locker bin.
Kbnn man nicht irgendwie lernen, da weniger verklemmt zu sein?
 

Benutzer150360  (24)

Benutzer gesperrt
Bei mir kam es mit der Zeit... vor 3-4 Jahren hätte ich mich nicht getraut den Mund aufzumachen.. Wenn du eine Person gefunden hast, der du alles anvertrauen kannst und die dich mit deinen Vorlieben akzeptiert und sie möglicherweise auch mit dir teilt, wird es immer einfacher :smile:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich glaube, hier im Forum zu bleiben und sich ein bisschen einzulesen, ist ein sehr guter Anfang! Zumindest mir hat das damals sehr geholfen, mich mit meinen Bedürfnissen normal zu fühlen.

Ansonsten ist es natürlich sehr schwer, da einen allgemeinen Tipp zu geben. Die eigene Einstellung zur Sexualität hat halt doch nicht selten mit der eigenen Erziehung und den eigenen Werten zu tun.
 

Benutzer138371  (40)

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Das ist einfach ein Lernprozess, den jeder auch mal durchmacht.

Aber wichtiger finde ich, das man mit seinem Partner drüber reden kann. Ob ich das jetzt mit Herrn XY bespreche oder mit meinem Partner sind 2 Paar Schuhe. Ausleben tue ich das mit meinem Partner... sonst mit keinem.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Das ist einfach ein Lernprozess, den jeder auch mal durchmacht.

Ja, das seh ich genauso. Wenn ich so dran zurückdenke, wie ich mit 20 gedacht und gehandelt hab in der Hinsicht - das sind echt Welten.
Aber daran - und der Tipp kam ja auch bereits - ist unter anderem auch dieses Forum schuld, denke ich :zwinker:
Und halt eben die verschiedenen Partnerschaften, denn mit dem Partner zusammen lernt und erlebt man ja auch vieles und tastet sich nach und nach vor und empfidet vieles dann auch als "alltäglicher" (vorausgesetzt es gibt Sex nicht nur mit Licht aus und in ein bis zwei Stellungen :zwinker: )
 
B

Benutzer

Gast
Sieh versautes Denken und Handeln vielleicht weniger als eine Anforderung, die es zu erfüllen gilt, sondern mehr als ein Beiprodukt einer sich entwickelnden Sexualität :zwinker:

Manche Menschen sind sehr offen, manche sind schüchterner... Ich bin gedanklich und hier im Forum auch wesentlich offener, als im RL (und bin davon überzeugt, dass es vielen hier so geht). Im Privatleben muss ich mich mit Menschen schon sehr vertraut fühlen, um loslassen zu können, habe mit der Zeit aber auch gelernt, diese Vertrautheit zuzulassen.

Mein Rat an dich: Schau einfach, was die Zeit dir bringt und spring über deinen Schatten, wenn du dich bei einer Person wohl fühlst. Auch wenn man etwas schüchtern ist, es ist ein unglaublich intim-schöner Moment, wenn man mit einem Gefährten Fantasien teilen kann...

Niemand verlangt grosse Schritte von dir, es ist schon super, dass du sexuelle Offenheit an sich unterstützt, indem du nicht die Nase rümpfst, wenn andere über ihre Wünsche / Erfahrungen erzählen! :thumbsup:
 

Benutzer150386  (25)

Benutzer gesperrt
schließe mich den Vorpostern an. Bleib hier und lies ein bisschen und mit der Zeit wird das schon von alleine kommen, das du deine Sexualiät akzeptierst^^
 

Benutzer148075 

Öfters im Forum
Sieh versautes Denken und Handeln vielleicht weniger als eine Anforderung, die es zu erfüllen gilt, sondern mehr als ein Beiprodukt einer sich entwickelnden Sexualität :zwinker:

Manche Menschen sind sehr offen, manche sind schüchterner... Ich bin gedanklich und hier im Forum auch wesentlich offener, als im RL (und bin davon überzeugt, dass es vielen hier so geht). Im Privatleben muss ich mich mit Menschen schon sehr vertraut fühlen, um loslassen zu können, habe mit der Zeit aber auch gelernt, diese Vertrautheit zuzulassen.

Mein Rat an dich: Schau einfach, was die Zeit dir bringt und spring über deinen Schatten, wenn du dich bei einer Person wohl fühlst. Auch wenn man etwas schüchtern ist, es ist ein unglaublich intim-schöner Moment, wenn man mit einem Gefährten Fantasien teilen kann...

Niemand verlangt grosse Schritte von dir, es ist schon super, dass du sexuelle Offenheit an sich unterstützt, indem du nicht die Nase rümpfst, wenn andere über ihre Wünsche / Erfahrungen erzählen! :thumbsup:
kann ich nur bestätigen
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Ich denke, das ist vor allem auch ein Selbstfindungsprozess. Mir ist die Problematik sehr vertraut. Ich selbst bekam lange Zeit schon allein davon rote Ohren, überhaupt daran zu denken, sexuell aktiv zu sein. Mit den Jahren dann zu spüren, dass die Vanilla Welt mich nicht ausfüllt war dann mein persönlicher Supergau, weil ein beachtlicher Teil in mir einfach so nicht sein wollte. Ich hielt es auch nicht für echt. Ich bin lang davon ausgegangen, einfach nur zu viele Pornos gesehen zu haben, zumindest habe ich mir das eingeredet, um nicht anschauen zu müssen, wie schmutzig und verdorben ich bin. Ich hab mich dafür geschämt.

Mir hat schließlich auch der richtige Partner geholfen. Jemand, den ich als Menschen absolut schätze und respektiere, anhimmle, bewundere, verehre... :love: Und als er dann von sich aus anfing mir zu erzählen, was er sich wünscht, haben sich meine eigenen Bedürfnisse nur noch richtig angefühlt. Durch ihn habe ich erkannt, dass ich nicht schmutzig und verdorben bin, sondern einfach nur das perfekte Gegenstück für jemanden, der so fühlt wie ich. Und von ihm habe ich zu keinem Zeitpunkt so schlecht gedacht, wie von mir selbst. So konnte ich dann auch auf mich übertragen, dass an meinen Bedürfnissen nichts falsch ist, ich ohne sie nur halb so glücklich sein könnte.

Du könntest dich aber auch vor allem mal selbst reflektieren und versuchen dahinter zu kommen, warum du deine Fantasien so verkehrt findest.
 
1 Woche(n) später

Benutzer149613  (27)

Benutzer gesperrt
Das ist irgendwie seltsam, dass ich mir z. B. bei der SB sonst was für Dinge vorstelle, mich dann aber oft nicht mal traue das Wort F*cken in den Mund zu nehmen. Wobei es nunmal auch einfach schönere Ausdrucksweisen gibt xD
Leider geht es mir auch so wenn ich mit meinem Partner spreche, selbst wenn es um Praktiken geht, die er selbst gerne macht. Ich krieg das nicht so ganz hin, zu meinen Phantasien zu stehen, insbesondere wenn sich diese nicht in schöne Worte verpacken lassen.
 

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
Man muss doch nicht alles unbedingt detailliert in Worte fassen. Bist du denn locker genug, um einfach mal zu machen bzw. die Initiative zu ergreifen?
Im Großen und Ganzen denke ich aber, dass du dir etwas zu viel abverlangst. In deinem Alter muss man nicht Dirty Talk oder sonstwas von sich geben, finde ich.
 

Benutzer149613  (27)

Benutzer gesperrt
Meistens nicht so wirklich... irgendwann schon, aber ich brauche dann meistens echt lange bis ich den Mund aufbekomme. Oft stehe ich mir da selbst im Weg und verzichte dann lieber bevor ich um etwas bitte bzw. anspreche.
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist überhaupt nicht seltsam. :zwinker: Mir gehts da noch immer ähnlich und ich hab schon seit einigen Jahren Sex.
Ich brauche um zu kommen z. B. oft auch dirty talk. Wenn er das dann sagt, bin ich sehr leicht zu erregen, aber mir ist es dennoch so peinlich, dass ich mir am liebsten den Kissenbezug übers Gesicht stülpen würde, also dass mans tatsächlich schafft, mich mit sowas ordinärem geil zu machen. :hilfe::ninja: Ich selbst könnte diese Worte auch niemals in den Mund nehmen. Hätte ihm auch nie sagen können, dass ich das brauche - er hat es an meinen körperlichen Reaktionen gemerkt mit der Zeit, welche Handlungen und Worte was bei mir auslösen.
Wir reden auch meistens nach dem Sex darüber was schön war... anfangs gestaltete sich das recht krampfig, aber inzwischen werde ich da schon viel lockerer. Nach dem Sex zu reden finde ich auch leichter, als einfach so über Fantasien zu reden. (Nackter als nach dem Sex kann man nämlich eh nicht sein, körperlich wie seelisch).
Ich finde, um Fantasien etc. kommunizieren zu können, ungezwungen ohne Hemmungen, muss man schon intim miteinander gewesen sein. Ich hätte zumindest nicht die Lockerheit einfach so mit einem mir sexuell fremden Menschen (selbst wenn es mein Freund ist) über sowas zu reden.
 

Benutzer124088  (28)

Benutzer gesperrt
Das ist völlig normal und man lernt mit der Zeit damit umzugehen. Hat man z.B. einen Partner fällt es einem mit der Zeit immer leichter über solche Dinge zu sprechen. Man darf nie vergessen, dem anderen geht es ganz genauso. Mit dem wachsenden Vertrauen, egal ob Partner oder einfach nur Freunde mit denen man quatscht, steigt auch der Grad an dem was man preisgibt. So war es zumindest bei mir. Die ersten mal über sowas zu reden fühlen sich einfach mega komisch und peinlich an. Macht man es öfter, fällt es einem irgendwann überhaupt nicht mehr schwer.
 
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