Lebensmut verloren

Benutzer186467  (41)

Ist noch neu hier
Guten Abend.ich weiß nicht welchen Namen ich dem Kind geben soll,aber es muss irgendwie raus!
Meine oberste Priorität war es immer meine Frau glücklich zu machen!Was mir auch etwas über 12 Jahre gelungen ist.am Anfang unserer Beziehung hatten wir mal kleine Pausen diese waren aber eher bedeutungslos da sie nur von kurzer Dauer waren.alles lief nahezu perfekt!Eine Beziehung wie aus dem Bilderbuch!Nach über acht Jahren dann die Erfüllung unseres größten Wunsches.die Geburt unserer kleinen Prinzessin!Bild schön und Kern gesund!Ein Jahr später wurde dem Glück die Krone aufgesetzt und wir gaben uns das ja Wort!Nach dem fünften Jahres Tag unsere Hochzeit schien schon alles unter einem schlechten Stern zu stehen .Sie sagte mir das sie unglücklich sei und ich habe es nicht realisiert!Habe ihr gesagt das sich alles ändern wird.jetzt hat sie vor etwa einem Monat gesagt das sie die Trennung möchte.sie hat jemanden gefunden bei dem sie sich wohlfühlen kann.abends wenn meine kleine Maus schläft geht sie,weil ich es nicht schaffe mich von ihr zu lösen.ich sage mir immer das ich es schaffe,aber nach einem guten tag kommen zwei noch schlimmere als zuvor.ich fühle mich so leer und alleine gelassen.sehe mich als totaler Versager und sag mir das ich es verdient habe so vom Schicksal bestraft zu werden.ich wünsche ihr nach wie vor nur das beste auf dieser Welt und es wird nie wieder eine Frau geben die ihren Platz einnehmen kann.vor kurzem traf ich meine Mutter und sie fragte mich wie es mir geht und ich sagte ich bin müde.wie erkläre ich der Frau die mir das Leben schenkte das ich es nicht mehr haben möchte!Ich bin am boden zerstört und denke mindestens einmal täglich daran mir das Leben zu nehmen!Dann plagen mich schuldegefühle meiner Tochter gegenüber!Noch ist meine Prinzessin jeden abend zuhause,aber meine Frau sucht schon eine neue Wohnung und ich ertrage den Gedanken nicht das beide dann weg sind.nicht mehr hier bei mir!Der tot ist in meinen Augen das einzig sinnvolle für mich.ich muss jeden Tag,jede Minute an Sie denken.jeden Tag kämpfe ich mit meinen Tränen.ich bin mir vollkommen bewusst das ich ärztliche Hilfe brauche,aber ich ich habe Angst das sie mich in irgendeine Zelle sperren und mit Pillen voll pumpen!Dann sehe ich meine Prinzessin auch nicht wieder und dann wäre die Chance auf Erlösung vertan.in Jeder täglichen Situation schießt mir ein Plan für den Selbstmord durch den Kopf!Meine Risikobereitschaft während der Autofahrt ist bestimmt um 200% gestiegen!Ich weiß was ihr denkt und ihr sagen werdet,aber das ändert nichts daran das ich alles für sie tun würde.sie hat mir immer wieder Signale gesendet und es mir auch ins Gesicht gesagt und ich habe nicht reagiert. Bald ist sie weg und mein Leben ist ein trümmerhaufen.ich habe selber meinen größten Traum zerstört.diese quall ist unerträglich für mich.meine Prinzessin ist mein einziger halt,aber ich bin mir total unsicher wie lange das noch gut!
 

Benutzer20277 

Meistens hier zu finden
Such Dir ärztliche Hilfe, jetzt. Selbst wenn Du in einem geschützten (geschlossenen) Bereich untergebracht wirst, ist dies nicht für immer.
Du bist es Deiner Tochter schuldig, sie hat nur etwas von Dir wenn Du lebst.
 

Benutzer181361 

Sorgt für Gesprächsstoff
Du kannst in einer Klinik jederzeit mit Psychologen sprechen. Wenn du deine Gedanken äußerst ist das erstmal kein Grund dich wegzusperren. Nur bei ganz konkreten Absichten wird strenger überwacht und das ist auch gut so. Du musst aus deinem Selbstmitleid raus,der ist sehr gefährlich. Grade wenn du das mit dem Auto schreibst wird mir schlecht, weil du damit ganz unschuldige Menschen gefährdest,die gerne am Leben sind. Auch wenn sich jetzt alles aussichtslos anfühlt, das geht vorbei. Du bist nicht der erste, der verlassen wurde. Genau dafür ist professionelle Hilfe da, nämlich wenn man selbst keinen Weg mehr sieht. Sich umzubringen ist feige. Tue das deiner Tochter und anderen Menschen in deinem Umfeld nicht an. Du hast nichts zu verlieren wenn du dir Hilfe suchst. Du kannst nur gewinnen.
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Erstmal... ganz ruhig bleiben jetzt.

Klar ist das, was Du gerade durchmachst, traurig, und ich bin obendrein der Meinung, dass es nicht Deine Schuld sein kann. Du hast ja immer alles getan, was Du konnntest. Als jemand, der Ähnliches durchgemacht hat, kann ich Dir sagen, dass sogar diese duestere Zeit eines Tages in der Vergangenheit liegen wird. Man leidet eben ein paar Jahre, und dann, so langsam, sortiert sich alles wieder, und seltsamerweise wird das Leben auf der anderen Seite besser als zuvor.

Vermutlich, weil man sich weiterentwickelt.

Es ist wie mit einer von diesen Blumen, die durch den Asphalt wachsen. Man kann sich nicht vorstellen, dass es möglich ist, und dann, eines Tages... ganz ohne Anstrengung, da ist sie. Man muss einfach Zeit vergehen lassen. Und man glaubt gar nicht, wie viele Menschen es gibt, die einem helfen.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
sie hat mir immer wieder Signale gesendet und es mir auch ins Gesicht gesagt und ich habe nicht reagiert.
Selbst wenn du reagiert hättest, hätte es sein können, dass sie keine romantischen Gefühle mehr für dich hätte und sie sich trotzdem in jemand anderen verliebt hätte. Du wirst nicht raus finden können, ob die Trennung verhindert worden wäre, wenn du auf die Signale reagiert hättest, oder ob sie sich verzögert hätte oder es trotzdem zur Trennung gekommen wäre. Vielleicht sind ihre Gefühle für dich auch schon lange bevor sie dir sagte, dass sie unglücklich sei, nicht mehr so stark gewesen - auch ohne, dass sie es da schon bemerkt haben könnte (viele Menschen realisieren so etwas in langen Beziehungen erst sehr spät).
Steigere dich nicht so sehr in den Gedankengang hinein, dass die Trennung auf jeden Fall nicht statt gefunden hätte, wenn du was auch immer gemacht hättest. Gefühle kann man nicht erzwingen. Du bist nicht schuld daran, dass sie die Beziehung nicht mehr möchte.
Mach dir das klar, immer wieder. Zwinge dich, rational zu denken, wenn die Gedanken wieder starten.

Zum Autofahren: tu dir den Gefallen, und gib einem Freund oder Verwandten die Schlüssel. Bis es dir besser geht.

Wenn du (noch?) so gehemmt bist, medizinische Hilfe zu suchen, hilft dir vielleicht auch ein Gespräch mit dem Seelsorger einer Kirche vor Ort. Auch wenn du nicht religiös bist, wäre es eine Option, um in einem persönlichen Gespräch sein zu können.
Oder ruf zumindest die Telefonseelsorge, Nummer gegen Kummer oder ähnliches an.

Wenn gar nichts mehr geht: 110, oder/und in die Notaufnahme.

Du brauchst Hilfe. Such sie dir. Lass jemand anderen dir beim Suchen helfen, wenn du es derzeit nicht schaffst.
 
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Benutzer186467  (41)

Ist noch neu hier
Ladys und Gentelman,
Vielen Dank für eure Anteilnahme!
Um eine Sache direkt zu klären. Ich bin ein gebrochener Mann und kein selbstmordatentäter.Ich achte schon darauf das ich mit dem Auto in der Nähe anderer Menschen nicht meine Synapsen durch brennen!
Um alles noch ein wenig weiter zu bringen und auch als Zeichen meiner Dankbarkeit für eure Unterstützung ein paar Infos zum Stand der Dinge.
Sie sagt des öfteren das sie eigentlich nicht wirklich weiß was sie will.ich weiß nicht ob ich es erwähnt hatte,aber da ist ein anderer mann im Spiel und er bietet ihr Ablenkung von den Problemen und von mir.ich versuche unbewusst unter zuviel Druck sie dazu zu bringen mit mir zu reden und in der Regel über Sachen die sie selbst noch gar nicht verarbeitet hat.
Ich habe auch erfahren was ich für Fehler gemacht habe und ich muss zu geben das ich mich sehr dafür schäme.wie konnte ich der Frau die so sehr liebe so ein Leid zufügen.ich bin sogar der Meinung das ich dieses Leid verdient habe,aber das ist so nicht ganz korrekt!Sagt sie selber.zu sodass gehören immer zwei!Wir haben beide Schuld daran.ich akzeptiere ihre Entscheidung nur die Verarbeitung fällt super schwer.vor einer Woche hab ich sie mal wieder mal Nachrichten regelrecht bombardiert.dann schrieb sie eine nachricht die einschlug wie ne Atombombe.sie sagte das zwischen uns nie wieder mehr laufen wird als eine Freundschaft und sie höchst wahrscheinlich mir dem anderen zusammen kommt.es eskalierte sehr schnell wieder zwischen uns.sie sagte mir das sie ab diese Woche öfter mit meiner Tochter bei ihm bleiben wird.ich habe es geschafft nicht zu eskalieren.Samstag hat mich dann völlig unerwartet eine alte Freundin von uns gemeldet.sie erzählte mir das unsere Kinder miteinander gespielt haben und meine Frau beiläufig erwähnt hat was Sache ist.das hat sie so sehr überrascht und bestürzt das mich eingeladen in Gesellschaft etwas zu trinken.erst war gehemmt aber bin dann doch hin.wir haben uns unterhalten und sie hat mir ihre Sichtweise erzählt und mir unbewusst zu etwas geraten was jetzt von mir durchgezogen wird.gestern ist es so weit aus dem Ruder gelaufen das ich meinen letzten Willen auf ein Stück Papier geschrieben habe.alle meine Wertsachen dazu gelegt habe das Handy ausgemacht habe und mit dem Hund ins Feld gefüchtet bin.dort habe ich mich ausgeheult und eine Plan gemacht.abstand erzwingen.ich habe mit ihr geklärt das ich eine Woche lang nicht da sein werde.das schwerste für mich ist das ich meine Prinzessin nicht sehen kann,aber ich bin der meinung das nur dieser hardreset mich vor der Hölle bewahren kann.das wollte ich ihr gestern sagen als ich ihr paar Sachen brachte.als sie rauskamm um diese zu holen sah ich stark verhäulte Augen. Sie erzählte mir das sie unserer kleinen Maus erzählt hat was da mit dem anderen los geht und die für ein paar Tage da bleiben werden.darauf hin sagte mein Baby das sie nach Hause zu Papi möchte.Meine Frau war so überrascht das unsere sechs jährige Tochter nicht bei ihrer geliebten Mami bleiben wollte.sie sagte mir später das sie grade das Gefühl hat ihre Tochter zu verlieren.dann sagte ich ihr das ich den Kontakt für die nächsten Tage auf so wenig wie möglich senken möchte das ich diesen Abstand brauche um sie loslassen zu können.versteht mich nicht falsch es wird niewieder eine Frau geben die ihr das Wasser reichen könnte. Ich habe immer geträumt ein Kind und eine eigene Familie zu haben und sie hat mir diesen Traum erfüllt und mir ein schönes Leben bereitet.Aber wenn ich weiter versuche irgendetwas zu erzwingen werde ich sie psychisch zerstören und von mir wegtreiben.deshalb dieser harte Versuch mit Kontakt Beschränkung.ich glaube die Situation mit meiner Tochter und meiner Entscheidung passt ihr gar nicht.bis jetzt ziehe ich es sehr gut durch.sie sagte oft das sie ruhe braucht da sie keinen klaren gedanken mehr fassen könnte.ich denke jetzt wo alles ein wenig anders ist wie sie es gewohnt ist zweifelt sie an den Entscheidungen die sie in den letzten Wochen getroffen hat,aber ich halte an meinem Plan fest. Ich muss das in erster Linie für meine Prinzessin tun damit ich wieder klar im Kopf werde um ihr die Liebe zu geben die sie braucht und verdient!Am 04.11. Habe ich einen Termin beim Facharzt für Psychiatrie und psychotherapie.
Danke für eure Worte!Falls ihr wissen wollt wie sich alles entwickelt lasst es mich hier wissen!Ich werde euch auf dem laufenden halten.ich kenne euch zwar nicht,aber ich bin euch sofort unendlich dankbar das ihr meinen Hilferuf erkannt habt und eure kostbare Zeit für mich geopfert habt.
Bis bald!
 

Benutzer4030 

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Ich habe auch erfahren was ich für Fehler gemacht habe und ich muss zu geben das ich mich sehr dafür schäme.wie konnte ich der Frau die so sehr liebe so ein Leid zufügen.ich bin sogar der Meinung das ich dieses Leid verdient habe,aber das ist so nicht ganz korrekt
Hey hallo, das ist natürlich eine Harte Geschichte. Was genau meinst du, welche Fehler du gemacht haben sollst. Urteile nicht so hart über dich selbst. Es ist ja auch noch alles frisch!

Auch gut, dass du dir Hilfe suchst. Das ist der richtige Weg. Ein Selbstmord, ja denk an deine Tochter. Sie braucht euch beide. Auch wenn ihr getrennt seid! Du bist wichtig und deine Tochter ist wichtig. Gern kannst du hier immer schreiben und dich auslassen. Das hilft manchmal schon sehr!
 

Benutzer171790 

Öfter im Forum
Hallo Ist egal!
Ich hatte meine Frau aus Liebe geheiratet und habe mit ihr 3 Kinder. Sie ist eine gute, liebe Frau und verlässliche, fürsorgliche Mutter und auch sexuell hatte ich absolut nichts zu beklagen. Trotzdem verliebte ich mich, nach 20 Ehejahren, in eine geschiedene, gemeinsame Freundin und daraus wurde tiefe Liebe, sodass ich mit meiner Frau sogar über die Scheidung sprach. Meiner Frau erklärte ich ehrlich das Zustandekommen dieser Liebe, wobei es mit der anderen Frau keinerlei Körperkontakt und daher auch nie Sex gab.
Ich war mehr als verzweifelt, Gedanken an Suizid waren ständig wegen der Ausweglosigkeit vorhanden. Irgendwann fand ich den Weg in einen Beichtstuhl und hatte ein längeres Gespräch mit einem Priester, der ein sehr aufmerksamer Zuhörer war, nicht viel von Religion oder Glauben daherfasselte, sondern quasi von Mann zu Mann mit mir sprach und viel auf meine Ehe- und Familiensituation einging. Danach stand fest, ich bleibe bei meiner Frau und meinen Kindern. Der Verlust der anderen verursachte noch immer starke suizidale Gedanken. Unmittelbar vor meinem fixierten Suizid rief mich ein Kollege an, dem ich auch von meinem Dilemma erzählt hatte, und nur beim Klang seiner Stimme wurde mir bewusst, dass Suizid keine Lösung ist und ich mich selbst in etwas hineingesteigert und hineinmanövriert hatte und ich redete dann wie ein Wasserfall. Er hörte mir vorerst nur zu und und stellte mir danach seine Fragen, deren Beantwortung meine Lösungsmöglichkeiten beinhalteten. Nach diesem Gespräch war Suizid in meinen Gedanken nicht mehr präsent. Klar hatte ich noch lange Zeit schweren Liebeskummer unter dem aber meine Frau und meine Kinder nicht zu leiden hatten. Nach diesem Gespräch habe ich den Kontakt zur anderen rigoros abgebrochen und vermieden.
Was ich mir ständig vor Augen hielt, war die Liebe und Verantwortung meiner Frau und vor allem den Kindern gegenüber, die konnten absolut nichts dafür, das ich die Scheidungsbetreuung unserer Freundin übernommen habe und ich dabei tiefe Gefühle für diese Frau entwickelte.
Eifersucht und Verlustangst der anderen, der gemeinsamen Freundin gegenüber waren nachträglich gesehen für meine suizidalen Gedanken verantwortlich, die zu diesem Zeitpunkt eine ernste Affäre mit einem verheirateten Mann hatte.

Eine Erkenntnis unter anderem war, dass anscheinend jeder Mensch den Begriff Liebe kennt und lebt aber die Intensität dafür und auch die Definitionen unterschiedlich sein können.
Negative Veränderungen in der Persönlichkeit des Partners können die Gefühle des Partners reduzieren und so Platz für einen anderen Menschen machen. Da gibt es nichts, was in Stein gemeißelt ist und das sollte man sich immer vor Augen halten.
Ich selbst habe nie die Schuld bei meiner Frau gesucht oder irgendein sonstiges Fehlverhalten von ihr als Ausreden gebraucht, weil es da einfach nichts gab, ich alleine hatte mich in diese beschissene Situation gebracht aus der ich GsD nach fünf, sechs Monaten wieder herauskam.

Es ist schon ein orkanartiges Wechselbad der Gefühle, das du momentan durchstehen musst. Such dir wirklich dringend, zumindest fürs erste, einen verlässlichen Freund oder Kollegen mit dem du über deine Situation vertraulich sprechen kannst. Telefon- oder Notfallseelsorge, Familienberatung, psychosozialer Dienst usw wären in Akutsituationen auch Anlaufstellen oder du suchst dir gleich Hilfe bei einem Psychologen.

Wünsch dir, dass du rasch deiner kleinen Prinzessin zuliebe wieder festen Boden unter deine Füße bekommst. Richte dein Leben, eventuell auch deinen Beruf und wenn notwendig deine Wohnsituation so ein, damit die Zugangsmöglichkeit für deine Tochter so leicht wie möglich ist. Halte vorerst einige Zeit Abstand zu deiner Frau und beschränke Treffen und Gesprächsinhalte nur, wenn es um eure Tochter geht.
 
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