Lebensmittel von Amazon liefern lassen?

Benutzer34612 

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Redakteur
Windeln werde ich demnächst auch online holen. Die Firma Lillydoo hat ein cooles Abokonzept und die Windeln sind öko und sehen schön aus :grin:.
Wenn die für Euer Kind denn die Richtigen sind. Das weiß man vorher ja nie.

Lebensmittel und Alltagsbedarf kaufen wir nicht online. Das sind so Sachen, die will ich in der Hand haben und ich lasse mich beim Einkaufen auch gerne inspirieren.
 
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Benutzer15049  (35)

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Sorry, für die Polemik, aber arbeitet dieses Personal nicht unter sklavenähnlichen Zuständen? Jedenfalls hab ich schon mal in der Zeitung was über die schlechten Arbeitsbedingungen von Amazon und DHL gelesen. Das wäre jedenfalls Grund genug für mich möglichst wenig bei Amazon zu kaufen.
Off-Topic:
Dann sieh auch zu, dass du nichts anderes mehr konsumierst, dass nicht aus deinem Ort kommt, die anderen Lieferfahrer und Speditionsangestellten haben es auch nicht besser. Oh, und werde nie krank oder alt, Pflegekräfte haben auch beschissene Arbeitsbedingungen. Wenn ich lang genug weiterrede, kommt zum Schluss jedenfalls: Man müsste schon autark leben, um den ganzen Quatsch nicht zu unterstützen, der so abläuft.
 

Benutzer11466 

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Dann sieh auch zu, dass du nichts anderes mehr konsumierst, dass nicht aus deinem Ort kommt, die anderen Lieferfahrer und Speditionsangestellten haben es auch nicht besser.
Wenn man nicht tatsächlich alles selbst anbaut und produziert, ist es wirklich ziemlich unmöglich, Läden komplett zu meiden, die ihr Personal so lala behandeln.

Man kann es aber wenigstens bei denen tun, wo es offensichtlich ist.. (Ja - auch ich werde nochmal was bei Amazon bestellen und was mit Hermes verschicken. Aber da, wo es Alternativen gibt, kann man die schon nutzen. Bei Amazon kommt ja noch dazu, daß der Laden mittlerweile ziemlich groß ist - sobald der die Konkurrenz plattgemacht hat, ist's Feierabend mit dem billigen Einkaufen.)
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich glaube nicht, dass ich Bock drauf hätte, meine Alltagslebensmittel bei Amazon zu bestellen. Eigentlich mag ich Einkaufen im I-Net generell nicht so, auch wenn ich es natürlich auch ab und zu praktiziere. Wenn ich aber weiß, dass ich das Produkt auch so in meiner Nähe ohne Probleme bekomme, dann gehe ich lieber in den Laden. Vorm-Bildschirm-Einkaufen finde ich irgendwie öde.

Ob Amazon damit erfolgreich sein wird, weiß ich nicht. Viel wird natürlich vom Preis, vom Sortiment und der Qualität (gerade bei den Frischwaren) abhängen. So richtig Angst würde mir das als Einzelhandelskonzern wie Rewe oder Aldi erstmal nicht machen. Aber man weiß natürlich nie...reagieren und die Sache im Auge behalten, müssen sie natürlich schon.
 
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Benutzer15049  (35)

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Wenn man nicht tatsächlich alles selbst anbaut und produziert, ist es wirklich ziemlich unmöglich, Läden komplett zu meiden, die ihr Personal so lala behandeln.

Man kann es aber wenigstens bei denen tun, wo es offensichtlich ist.. (Ja - auch ich werde nochmal was bei Amazon bestellen und was mit Hermes verschicken. Aber da, wo es Alternativen gibt, kann man die schon nutzen. Bei Amazon kommt ja noch dazu, daß der Laden mittlerweile ziemlich groß ist - sobald der die Konkurrenz plattgemacht hat, ist's Feierabend mit dem billigen Einkaufen.)
Off-Topic:
Weißt du, das tangiert mich ehrlichgesagt nicht. Es interessiert auch niemanden, dass ich scheiße bezahlt werde und beschissene Arbeitszeiten habe.
Und Amazon wird niemals sämtliche Konkurrenz plattmachen. Ist einfach nicht möglich.
 
G

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Dann sieh auch zu, dass du nichts anderes mehr konsumierst, dass nicht aus deinem Ort kommt, die anderen Lieferfahrer und Speditionsangestellten haben es auch nicht besser. Oh, und werde nie krank oder alt, Pflegekräfte haben auch beschissene Arbeitsbedingungen. Wenn ich lang genug weiterrede, kommt zum Schluss jedenfalls: Man müsste schon autark leben, um den ganzen Quatsch nicht zu unterstützen, der so abläuft.

Off-Topic:
Ich habe doch gesagt, dass ich von diesem "konsequenten Handeln" nicht viel halte, weil ich dann ja gleich zurück in die Höhle gehen könnte :zwinker: Sorry, dass ich es nicht so pralle finde, wenn ein Milliardenunternehmen wie Amazon es nicht nötig hat, seine Mitarbeiter in der Logistik angemessen zu bezahlen.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Gerade sperrige Dinge (Windeln, Klopapier, Küchentücher) kaufe ich sehr gerne bei Amazon. Ist einfach praktischer, wenn mir die jemand bis an die Haustür bringt oder ich sie vom Büro aus einfach direkt mitnehmen kann. Das erleichtert dann zumindest schon einmal den normalen Einkauf, weil ich dann nicht mehr so oft vom Auto zur Wohnung laufen muss.

Bei Amazon Pantry hab ich das Problem, dass ich oft einfach nicht auf den Mindestbestellwert komme, weil ich keine Versandkosten zahlen möchte. Irgendwann hat man halt von allem einen Vorrat der groß genug ist und dann möchte ich nicht immer nochmal x Packungen Nudeln oder Dosentomaten mitbestellen.

Bei frischen Lebensmitteln möchte ich dann lieber vor Ort sein und sie mir selbst aussuchen. Bei anderen Dingen (z.B. Chips) ist die Post dann einfach nicht vorsichtig genug, die würde ich dann auch eher im Laden mitnehmen. Für mich würde es also immer eher um eine Erleichterung des eigentlichen Einkaufs gehen.
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Man kann es aber wenigstens bei denen tun, wo es offensichtlich ist.. (Ja - auch ich werde nochmal was bei Amazon bestellen und was mit Hermes verschicken. Aber da, wo es Alternativen gibt, kann man die schon nutzen. Bei Amazon kommt ja noch dazu, daß der Laden mittlerweile ziemlich groß ist - sobald der die Konkurrenz plattgemacht hat, ist's Feierabend mit dem billigen Einkaufen.)

Amazon bezahlt seine Lagerarbeiter über Tarif und beschäftigt tausende Menschen, die dann oft auch keine Ausbildung haben. Natürlich ist der Job an sich nicht schön, es gibt halt nicht nur schöne Jobs zu denen man jeden Morgen mit Freude geht. Ist aber ja jetzt nicht so, als ob die Lagerarbeiter dort die Wahl zwischen "Lagerarbeiter" oder doch lieber "Luxushoteltester in der Karibik" hatten. Da ist es halt leider eher so, dass sie entweder den "scheiß Job" haben, einen anderen "scheiß Job" oder halt gar keinen Job.

Und dass Amazon jegliche Konkurrenz "platt" macht und dann willkürlich die Preise bestimmt, das ist eine ziemliche Dystopie, der allein in Deutschland zig Gesetze im Weg stehen würden.
 

Benutzer11466 

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Gerade sperrige Dinge (Windeln, Klopapier, Küchentücher) kaufe ich sehr gerne bei Amazon.
Käme drauf an - das sind für mich typische Produkte (Windeln evtl. ausgenommen), wo mir der Markenname wurst ist und ich das Zeug vom Discounter kaufen würde. Ich vermute, mit deren Preisen hält Amazon nicht mit - falls es so ist, würde ich die Sachen (sind nicht schwer, nur sperrig) auch ein paar Meter tragen.
Und dass Amazon jegliche Konkurrenz "platt" macht und dann willkürlich die Preise bestimmt, das ist eine ziemliche Dystopie, der allein in Deutschland zig Gesetze im Weg stehen würden.
Du kannst Dich noch an das Gezerre um Tengelmann erinnern? Da fiel dem Kartellamt auf, was ihm vor 20 Jahren hätte auffallen sollen...

Alle naslang werden irgendwelche Preisabsprachen bekannt; wir haben seit Jahrzehnten nicht nur in Deutschland eine PC-Betriebssystem-Monokultur, die Telekom ist gerade dabei, das Festnetz wieder zu monopolisieren - und es passiert gerade gar nichts.

Und falls Du schon ein bißchen älter bist: Erinnerst Du Dich noch daran, wie einst Mediamarkt und Saturn den Fachhandel plattmachten? Erst mit Schweinepreisen, bei denen kein kleiner Händler mithalten kann, den Markt aufrollen - und jetzt kassieren.

Immerhin: Jetzt spielt Amazon dieses Spiel mit denen...
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Käme drauf an - das sind für mich typische Produkte (Windeln evtl. ausgenommen), wo mir der Markenname wurst ist und ich das Zeug vom Discounter kaufen würde. Ich vermute, mit deren Preisen hält Amazon nicht mit - falls es so ist, würde ich die Sachen (sind nicht schwer, nur sperrig) auch ein paar Meter tragen.
Ja, bei vielen Dingen würde ich im Einzelhandel auch einfach zum günstigsten greifen. Da siegt bei mir dann die Bequemlichkeit, gerade wenn es nur um ein paar Cents geht.

Du kannst Dich noch an das Gezerre um Tengelmann erinnern? [...]
Klar gibt es immer wieder welche die aus der Reihe tanzen und es gibt bestimmt auch Schweinereien, von denen keiner von uns etwas weiß und die machen sehr viel Kohle damit. Nichts davon bewegt sich aber auf einem Level, bei dem man auf einmal alternativlos nur noch einen einzigen Kanal für ein wichtiges, alltägliches Produkt hat und der Anbieter die Preise willkürlich hoch schrauben kann.
 
4 Monat(e) später
4 Woche(n) später

Benutzer11466 

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Lebensmittelhandel: Wie Amazon die Deutschen umkrempeln will - SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft

Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov wollen rund 60 Prozent der Deutschen nicht auf den Einkauf im Markt verzichten. Die Gründe für die Skepsis sind vielfältig. 70 Prozent der Befragten wollen die Ware selbst in die Hand nehmen, prüfen und auswählen. Denn jeder Kunde hat spezielle Wünsche: von der Farbe über die Form bis hin zur Konsistenz.

"Deutsche kaufen gerne oft und spontan ihre Lebensmittel", sagt Handelsexperte Berens. Und das ist in Deutschland gut möglich: Die Filialdichte ist extrem hoch, der nächste Supermarkt meist nur wenige Minuten entfernt. Onlinebestellungen hingegen lohnen sich nur, wenn Kunden größere Mengen ordern. Deswegen gibt es meist Mindestbestellwerte, die viele Kunden zunächst abschrecken. Knapp die Hälfte der Befragten empfindet zudem die Lieferkosten als zu hoch.
 

Benutzer135918 

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Bei Lebensmittel will ich immer noch sehen was ich im Korb habe. Besonders Fisch, Obst und Frischwurst lässt sich nicht ersetzten. Dazu kommt die Soziale Komponente des Einkaufens. Es ist für mich wichtig auch mal kurz Leute dabei zu treffen. Neues in der Theke zu entdecken und möglichst regional einzukaufen.
[doublepost=1505206307,1505205529][/doublepost]Ich muss dazu aber sagen, dass ich derzeit auch für 3 Läden nach Schichten den Lebensmittelkurier in unser Tal spiele. Gerade für ältere Leute in ländlichen Regionen ist so was prima.

Ich habe davon zwei Sachen : Billigere Lebensmittel von dort, etwas Geld und etwas soziales getan. Der Markt ist schon lange da aber Amazon wird sich gegen so viele Mitbewerber nicht durchsetzen außer sie machen im Regionalen Markt mit. In etwa unter der Firmierung Amazon Regio! Dann hätten sie mit exklusiverträgen usw eine Chance sehr große Marktanteile zu bekommen.
 

Benutzer3277 

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Ich sah neulich folgenden Cartoon:

Eine Frau kommt in einen kleinen Lebensmittelladen und sagt zur Verkäuferin: "Können sie mir bitte einen Gefallen tun? Ich bekomme heute mit der Post ein Paket mit bestellten Lebensmitteln, können sie das bitte entgegennehmen und mir heute abend geben? Danke!"
 

Benutzer160853  (34)

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Ich würde Lebensmittel nicht online bestellen. Mir wäre die Vorstellung den Wochendeinkauf an der Packstation abzuholen, zu seltsam. Mir würde sogar etwas fehlen, weil ich beim Einkauf solcher Güter Haptik brauche. Ich muss sehen und anfassen können, was ich kaufe.
Zudem ist der Freitagseinkauf bei mir eine Art "Einstieg in das Wochenende".

Amazon kommt bei mir beispielsweise bei bestimmten Elektroartikeln ins Spiel. Mein neues Smartphone habe ich ebenso bei Amazon gekauft, wie meine Kopfhörer und mein Aufnahmegerät. Aber auch Bücher kaufe ich eigentlich grundsätzlich online.

Off-Topic:
Der stationäre Fachhandel muss dabei übrigens nicht immer die beste Lösung sein. Vor einem Jahr habe ich mir zwei neue Objektive gekauft. Preis für die beiden Geräte knapp 1000 Euro. Anstatt Amazon oder Saturn wählte ich den Fachhandel. Die Halbwertszeit beider Geräte war eher kurz:
 

Benutzer2610 

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Bin kein großer Vorausplaner.

Ich weiß doch morgens noch nicht, was ich abends brauche :grin:
Full ACK. Ich bin zwar bekennender Amazon-Fan, aber das wäre nichts für mich.

Zum einen weil ich dann umfangreicher planen müsste, zum anderen weil ich (zumindest bei Obst und Gemüse) gerne regionale Lebensmittel kaufe.
 
1 Woche(n) später

Benutzer11466 

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Es gibt Neues vom Reich des Bösen...

Amazon lässt sich Marke für Fertiggerichte in Deutschland eintragen

Onlinehandelsriese Amazon bereitet möglicherweise auch in Deutschland seinen Vorstoß in das Geschäft mit Fertiggerichten und Kochboxen vor. So ließ sich das Unternehmen beim Deutschen Marken- und Patentamt die Wortbildmarke "Dinner for 2 in about 30 Minutes“ eintragen. Der Kategorienzuordnung nach will man unter der Marke "Fertiggerichte-Pakete“ anbieten, "kochfertig und zur Zusammenstellung als Mahlzeit“.
 
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