Lebensmittel und Lebensalter

Benutzer3277 

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Die Zahl der Lebensmittelskandale nimmt immer mehr zu. Dauernd liest/hört man, wie Lebensmittel heute mit viel Chemie, künstlichen Aromen usw. hergestellt werden. Falscher Käse, falscher Schinken usw. kommen aus Laboren, es wird gepanscht, gestreckt oder gefälscht, im Obst sind Pestizide, in Eiern Dioxin.

Nun las ich, dass die Menschen immer älter werden, was u.a. auch an besserer Ernährung liegen soll. Was ich nicht verstehe. Ich glaubte bisher, Naturprodukte wie früher direkt vom Bauern seien gesund, aber früher ist man damit nicht so alt geworden. Anscheinend wird man mit den Chemie-Cocktails von heute älter. Wer kann mir diesen Widerspruch erklären? Wie seht ihr das?
 
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Gast
Es liegt v.a. auch an der modernen Medizin und daran, dass man ausreichend (und nicht zu einseitige) Nahrung hat, was früher nicht immer der Fall war, was aber ja nichts mit der Qualität der Nahrung zu tun hat.
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Ich erklär mir das so, dass die die moderne Medizin immer besser wird und früher eben nicht so gut war. Heute wird man ja echt mit allen möglichen Krankheiten noch am Leben erhalten, früher wär man dann eben daran gestorben. Dass das besonders viel mit der "gesunden" Ernährung zu tun hat, bezweifle ich. Vielleicht arbeitet man auch einfach nicht mehr (körperlich) so hart wie früher und altert dadurch auch nicht so schnell.
 

Benutzer26398 

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Es liegt v.a. auch an der modernen Medizin und daran, dass man ausreichend (und nicht zu einseitige) Nahrung hat, was früher nicht immer der Fall war, was aber ja nichts mit der Qualität der Nahrung zu tun hat.
so schaut es aus - es liegt sicher nur wenig an der Nahrung das die Menschen immer älter werden. Es liegt viel mehr am medizinischen Fortschritt und an den sonstigen "bequemen" Lebensstandard. Es gibt "keine" Kriege mehr in der Personen massenhaft sterben, die hygienischen Zustände sind besser, die Arbeitsbedingungen etc.

Das alles spielt mit rein das die Lebenserwartung immer höher wird... die Lebensmittel an sich spiele da sicher nur eine geringe Rolle..

ProxySurfer schrieb:
Ich glaubte bisher, Naturprodukte wie früher direkt vom Bauern seien gesund, aber früher ist man damit nicht so alt geworden. Anscheinend wird man mit den Chemie-Cocktails von heute älter. Wer kann mir diesen Widerspruch erklären? Wie seht ihr das?
ist nicht böse gemeint - aber träum mal schön weiter... Denkst du früher war alles "Gold was glänzt". Meine Großeltern waren Landwirte - da wurden Sachen auf die Felder gespritzt welche heutzutage längst verboten sind! Lebensmittelskandale gab es in früheren Jahren sicher genauso (v.a. durch chemische Bestandteile) nur wurden diese wohl nicht aufgedeckt, bzw. deren Gefährlichkeit verkannt...

Gammelfleisch und Analogkäse an sich ist ja nicht wirklich ungesund - eher unappetitlich... Das einzige was es früher nicht gab waren wohl die ganzen Zusatzstoffe und Fertiggerichte - früher wurde wohl "gesunder" gekocht... Da gab es auch mal nur Gemüse mit Kartoffeln - nicht wie heute Pommes und das einzige Gemüse ist der Spinat auf den Fertigpizzen...
 

Benutzer26398 

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So ganz früher gab es halt manchmal wochenlang nur Kohl. Weil Winter war.
kommt drauf an wie man "ganz früher" definiert... Zumindest hier bei uns auf dem Land war/ist es so das viele noch ihren eigenen Garten haben indem Gemüse, Obst etc. angebaut wird - v.a. in der älteren Generation.
Nur ist es z.B. bei meinem Opa und der Verwandtschaft so gewesen das diese Zugang zu Chemikalien hatten die später in Vietnam auch gerne mal zur Entlaubung eingesetzt wurden... Diese wurden früher relativ bedenkenlos im Garten eingesetzt... (überhaupt wurden früher auf Ackerflächen Dinge versprüht die heute zurecht verboten sind).

Ich schaff das jedenfalls. Und wenn ich mich alltäglich gesund ernähre, dann verkraftet mein Körper eben das eine und andere Besäufnis und den einen oder anderen frostigen Abend und das eine oder andere an Gammel und Pestizid.
So ist es auch - in den Medien wird auch viel Panik verbreitet... genaugenommen ist es eine Farce. Alle haben vor Gammelfleisch Angst und vielleicht mal drei dioxinverseuchten Eiern - aber 5 Minunten später stecken sie sich eine Zigarette an oder saufen sich am Wochenende 2 Promille Alkohol an... das ist das paradoxe daran...
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wir können uns heue jederzeit abwechslungsreich ernähren, während das Angebot früher zumindest zeitweise sehr eingeschränkt war. Dazu gab es früher durchaus auch Zeiten, in denen man überhaupt nicht genügend zu essen hatte.
Das dürfte wohl mit dem Begriff "bessere Ernährung" gemeint sein.

Dazu wurden noch vor wenigen Jahrzehnten Pestizide und anderes Zeugs eingesetzt, die viel schlimmer waren als das, was heute noch zugelassen ist.

Und weiterhin sollte man bedenken, dass Chemie nicht immer schlecht ist.
Ob z.B. das Erdbeeraldehyd (Ethyl-methylphenylglycidat, 2,3-Epoxy-3-methyl-3-phenylpropansäure-ethylester) nun aus natürliche Erdbeeren kommt oder aus dem Reagenzglas, ist völlig egal. - Es handelt sich ja um den exakt gleichen Stoff, der vermutlich wie die anderen mir bekannten Ester in geringer konzentration unbedenklich ist, während er in hoher Konzentration durchaus schädlich sein kann.
 

Benutzer15352 

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Früher mussten die Leute oft hungern - und Sachen wie frisches Obt und Gemüse im Winter gab es auch nicht.
Aber dass die Leute immer älter wirden, wird sich, so denke ich, bald wieder ändern - und das liegt gerade an dem reichhaltigen Nahrungsangebot und den damit verbundenen Volkskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes & Co.
 

Benutzer46933  (40)

live und direkt
wir werden einfach durch die plastiklebensmittel abgehärtet. der körper gewöhnt sich an den scheiß und was einen nicht umbringt... Bild wurde entfernt Bild wurde entfernt
 
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