Leben ohne Sinn

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Benutzer179625  (21)

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Was macht mir Freude? Wobei bin ich glücklich? Welche Dinge machen, dass ich am Morgen gerne aufstehe?
  • Probleme lösen
  • lernen
  • etwas spannendes programmieren
Das sind die Antworten, die mir dazu einfallen. An sich mach ich das alles schon jeden Tag.

Manches durch Trial and error, vieles ergibt sich auch erst aus Situationen und Entwicklungen heraus.
Also Erlebnisse sammeln? Daran habe ich auch schon gedacht, das klingt sinnvoll. Meine Angst steht mir da leider im Weg; wenn ich nur einen Umweg finden könnte...

Das ist kein Ziel, ein Ziel ist etwas was du dir JETZT vorstellen kannst. Eine Ziel ist konkret und ein Ziele hat ein Ende und ein Ziel ist klar definiert.
Das einzige Ziel, was ich wirklich schon länger habe ist, eine Freundin zu haben. Wenn ich das hier im Forum anspreche, wird mir i.d.R. gesagt, dass ich nicht bereit dafür bin. Das macht mich natürlich nicht gerade zuversichtlich, dass das das richtige Ziel ist.
Aufteilen könnte man es in
  • potentielle Partnerin kennenlernen
    • Orte besuchen, an denen sich interessante Menschen tummeln
    • ins Gespräch mit einem (für mich) attraktiven Mädchen kommen
    • in Kontakt bleiben
  • sexuelles Interesse kommunizieren
    • Flirten
  • falls Interesse erwidert wird: Dating
    • etc.
Schon allein beim Aufschreiben dieser Punkte schaudere ich, da solche Situationen überhaupt nichts für mich sind. Ich wünsche mir das Endresultat, finde aber kein Gefallen an den Zwischenschritten. Was macht man da? Sich einfach durchquälen?
 

Benutzer77893 

Meistens hier zu finden
  • Probleme lösen
  • lernen
  • etwas spannendes programmieren
Das sind die Antworten, die mir dazu einfallen. An sich mach ich das alles schon jeden Tag.

Wenn dir das gefällt, dann mach daraus Ziele! Konkret welche Problem willst du lösen, was willst du lernen und was willst du programmieren. Mach dir ein Plan, das dürft nicht so schwer sein, weil du selber sagst dir macht das Spaß!

Also Erlebnisse sammeln? Daran habe ich auch schon gedacht, das klingt sinnvoll. Meine Angst steht mir da leider im Weg; wenn ich nur einen Umweg finden könnte...

Gegen Ängst und Unwissenheit hilft leider nur, tägliche Konfrontation solang bis man ins kalte Wasser springt!

Das einzige Ziel, was ich wirklich schon länger habe ist, eine Freundin zu haben. Wenn ich das hier im Forum anspreche, wird mir i.d.R. gesagt, dass ich nicht bereit dafür bin. Das macht mich natürlich nicht gerade zuversichtlich, dass das das richtige Ziel ist.
Aufteilen könnte man es in
  • potentielle Partnerin kennenlernen
    • Orte besuchen, an denen sich interessante Menschen tummeln
    • ins Gespräch mit einem (für mich) attraktiven Mädchen kommen
    • in Kontakt bleiben
  • sexuelles Interesse kommunizieren
    • Flirten
  • falls Interesse erwidert wird: Dating
    • etc.
Schon allein beim Aufschreiben dieser Punkte schaudere ich, da solche Situationen überhaupt nichts für mich sind. Ich wünsche mir das Endresultat, finde aber kein Gefallen an den Zwischenschritten. Was macht man da? Sich einfach durchquälen?

Nun das ist ein Anfang, aber du sollst dich nicht verbiegen, sondern dich Motivieren! Ich hatte es versuch auszudrücken, leider ist es nicht richtig angekommen. Also konkret was kann man machen:

Ein Konkretes Ziel finden, eine Freundin finden, ist zu wischiwaschi! Verkauf dich doch nicht unter Wert! Wie sollte deine Freundin sein, was sind notwendige Ziele dafür.
Und dann aufteilen, z.B. kannst du keine Freundin finden, wenn du keinen Kontakt zu anderen Personen hast! Ein Beispiel, angenommen sie sollte ein passendes Hobby haben, dann suchst du dir einen passenden Vereine mit diesem Hobby. Weiter angenommen dafür interessiert sich wirklich keine Frau (geht nur wenn du das mal probiert hast). Dann suchst du dir etwas kompatibles, z.B. du bist nicht abgeneigt etwas zu lernen schreibst du ja selber. Wie wäre es mit Hekeln, Tanzen etc. lernen, irgendwas findet sich immer?!
Dort sind sicher viel mehr Frauen unterwegs. So Ziel aufschreiben und dann nächste Problem angehen und wieder so vorgehen.
Beispiel Frauen ansprechen, was braucht man dafür, ein Thema, die richtige Stimmung und schlussendlich auch Mut! Thema sollte abgefrühstückt sein, die richtig Stimmung ist leicht zu erlernen. Lächel einfach mal ein paar Frauen an und schau ob sie zurück lächeln (bitte nix aufgesetzte darum träume dich in die Situation).
Das machst du 1-10 mal bis das sitzt und dann hapert es bestimmt beim Mut haben. Dazu habe ich auch schon was gesagt. Träume dich in die Situation wenn du das 10 Minuten am stück schaffst ohne das du "schauderst", dann bist du bereit und dann machst du es einfach JETZT und nicht morgen!

Das ist aber nur mein Tipp es gibt unzählige andere Tipps. Was macht man denn da? Richtig in die Bib oder Buchhandlung und aus einem Buch lernen. Oder aber mit einem Freund, der Frauen reihenweise abschleppt um Hilfe fragen! Dann mit gehen und schauen wie er das macht, bist du dich traust!

Du musst dich damit ständig konfrontieren und belohnen, anders geht es nicht! Zu den Belohnungen habe ich schon was geschrieben! Übrigens nennt man das auch Salamitaktik, das funktioniert auch bei anderen.

=> Das heißt nimm nicht gleich die ganze Wurst - Wenn dir eine Frau nur zulächelt, spreche sie erstmal nur an und schauen wie sie reagiert. Regiert sie positiv, reagierst du auch positiv (Köpersprache verstehen!) das ist eine Salamischeibe. Du bekommst was und sie bekommt was und dann erst darfst du dir eine weiter kleine Salamischeibe abschneiden! z.B. Schauen ob ihr euch gut versteht, dann fragen ob sie etwas mit dir unternehmen will usw. Nur hier sollte nicht das Ziel sein DIE oder EINE Freundin zu finden, sondern diese Frau kennen zu lernen (das ist hier das Teilziel/Zwischenziel)! Das machst du solange bis du Name, Tele. Nummer oder sogar gleich ein Date hast usw.!
 
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Benutzer106548 

Team-Alumni
Sich einfach durchquälen?
Nein, beginnen, den Weg zu genießen. Denn wenn Du - übertragen gesehen - verschwitzt, müde, mit Blasen an den Füßen und Sonnenbrand im Nacken am Ziel angekrochen kommst, kannst Du weder das Ziel genießen, noch wird irgendjemand dieser kaputten Gestalt den Lorbeerkranz umhängen.

Sich Pläne zu machen, kann ein Weg sein. Hilfreich, wenn man den Beginn des Weges nicht findet. Aber für den Weg selber ist ein Plan überflüssig, weil das Leben, durch das der Weg führt, eher nach der Chaos-Theorie aufgebaut ist. Da hilft Dir kein Plan, da helfen Dir Empathie, Sensibilität, Spontanität und offene Empfangssensoren.


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Das ist gruselig. Das hat nichts mit dem Leben da draußen zu tun, das ist ein Ablaufschema für eine Deiner Programmierungen. Aber Du kannst das Leben, Du kannst andere Menschen und ihre Gefühle nicht programmieren. Auch wenn Scharen von Flirt-Coaches und PU-Deppen es behaupten.
Es hilft nur, unter Menschen zu kommen. Lernen, mit Menschen klar zu kommen, mit ihnen zu kommunizieren, sie zu verstehen. Und irgendwann wird dann auf einmal die Frau darunter sein, wo Du Dir mehr vorstellen kannst, wo die Kommunikation ganz anders und wie von alleine läuft und dann bist Du plötzlich am Ziel, ohne dass Du den Weg dahin als Weg zum Ziel wahrgenommen hast.
 

Benutzer77893 

Meistens hier zu finden
Niki3k Niki3k
Ich halte das was hier Mark11 Mark11 schreibt für sehr wichtig und interessant! Lass dir meines und seines durch den Kopf gehen. Entscheiden ist aber das du ein Weg findest und du den ersten Schritt auf den Weg machst!

Und das du dich dabei Wohl fühlst, dazu gehört sich zu Motivieren auch Dinge zu machen die einem nicht gefallen! Nur wenn das dann ständig so weiter geht, machst du etwas falsch, wie Mark11 Mark11 richtig schreibt!
 
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Benutzer173251 

Öfters im Forum
"Och, ich lebe ja noch ewig, das kann ich ja immer noch machen." Nein, kann man nicht. Das Leben läuft i.a.R. sowieso immer ganz anders, als man das geplant hatte. Und vor Allem anders, als man sich das mit jungen 20 so vorgestellt hatte.
Sehr richtig gesagt. Ich finde dazu ein Zitat aus dem Film Parasites unheimlich gut: "Weißt du, welcher Plan immer klappt und nie fehlschlägt? Der „Kein-Plan“! […] Wenn man keinen Plan hat, kann auch nichts schief gehen."
 

Benutzer179625  (21)

Klickt sich gerne rein
Das ist gruselig. Das hat nichts mit dem Leben da draußen zu tun, das ist ein Ablaufschema für eine Deiner Programmierungen.
Das habe ich mir nicht ausgedacht. Das sind die Tipps, die man findet, wenn man nach der Frage googlet oder sie in Foren stellt. Und - rein objektiv betrachtet - ist daran ja nichts falsch. Natürlich ist es im echten Leben immer anders! Dessen bin ich mir bewusst und ich kann damit umgehen, jedoch schreibe ich das nicht in meine Pläne rein. Wenn ich bei meinem Fotografie-Spaziergang mit einem netten Mädchen ins Gespräch komme (was übrigens extrem unwahrscheinlich und mir noch nie passiert ist), dann ist das schön und ich will sie kennenlernen. Nehme ich mir aber vor "Ich möchte heute auf ein Date gehen, da hab ich einfach Lust drauf," dann ist die obige Checkliste geeigneter, weil ich da nicht auf eine Chance von außen warte (die Hemmschwelle ist jedoch deutlich höher).

Ich fahre andauernd gegen eine Wand. Ich hoffe die ganze Zeit darauf, dass es noch irgendeinen Geheimtipp gibt, den ich noch nicht gehört habe, der das Ganze erheblich einfacher macht. Aber die Tipps sind stets die gleichen, egal wie und wo man guckt. Irgendwann sollte ich ja kapieren, dass es da nix mehr gibt, aber irgendwie will das nicht in meinen Kopf rein.

Wenn dir das gefällt, dann mach daraus Ziele! Konkret welche Problem willst du lösen, was willst du lernen und was willst du programmieren. Mach dir ein Plan, das dürft nicht so schwer sein, weil du selber sagst dir macht das Spaß!
Jein. Es macht mir Spaß, aber zur Zeit mache ich nur Uni-Aufgaben. Mir fehlt die Inspiration, die ich früher noch hatte, besonders als Kind. Das große Denken wird schwieriger, je älter man wird, habe ich das Gefühl.
Nach dem Nintendo-Traum fand ich Elon Musk ganz toll und wollte bei SpaceX arbeiten, da ich die Idee, den Mars zu besiedeln, faszinierend fand (und immer noch finde). Das Interesse ist aber auch nach 1-2 Jahren verflogen. Jetzt grad gibt es nichts.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Ich fahre andauernd gegen eine Wand. Ich hoffe die ganze Zeit darauf, dass es noch irgendeinen Geheimtipp gibt, den ich noch nicht gehört habe, der das Ganze erheblich einfacher macht.
Du bist doch ein logisch und analytisch denkender Mensch :zwinker:. Ist Dir noch nie in den Sinn gekommen, dass der Mensch, der die Frage nach dem Sinn des Lebens oder die Frage, wie man wirklich gut und leicht Frauen kennen lernen kann, weltberühmt und vielfacher Milliardär wäre, wenn es denn Antworten auf diese Fragen gäbe? Ich empfehle zur Vertiefung dieser Frage die Lektüre des Anhalters, da v.A. die Seiten 151-164.

Es gibt nur zwei Tipps, je einer von der Dating- und einer von der Zufallsfraktion. Wobei beide Tipps eigentlich das Gleiche meinen: gehe unter Leute, nur dann kannst Du auch die Eine finden. Zu Hause in Deinem Kämmerlein kommt sie nicht vorbei.
Die Chancen sind übrigens ähnlich: beim Dating triffst Du auf jeden Fall eine Frau, die ist aber völlig random, also ist die Chance, dass es funkt, extrem gering. Bei der zufälligen Begegnung ist die Chance, überhaupt eine Begegnung zu haben, weit geringer, dafür ist die Chance, dass man Gemeinsamkeiten hat, weit größer, sonst hätte man sich nicht kennen gelernt.


Wenn ich bei meinem Fotografie-Spaziergang mit einem netten Mädchen ins Gespräch komme (was übrigens extrem unwahrscheinlich und mir noch nie passiert ist)
Natürlich lernt man dabei nicht Unmengen Menschen kennen. Fotografierst Du denn auch da, wo Menschen sind? Ich werde immer wieder mal angesprochen, von allen möglichen Menschen, die einfach ein bisschen neugierig sind. Ja, und da ist auch mal eine Frau bei.
Kann man übrigens ein wenig forcieren, indem Du Dir Motive suchst, wo Menschen eine Rolle spielen und schon kannst Du sie fragen, ob's sie stört, dass sie klein in der Ecke auf dem Foto zu sehen ist. Oder das Gegenteil: bitten, einen Schritt zur Seite zu gehen, damit Du freie Sicht hast. Und schon hast Du mit einem Menschen die ersten Worte gewechselt. Aber genau das solltest Du eben nicht mit dem Willen, sie kennen zu lernen, machen, sondern einfach, um ein paar Worte zu plaudern. Nur dann bist Du locker, alles Andere ist Krampf und vertreibt die potentiellen Gesprächspartner nur.
 

Benutzer172636 

Beiträge füllen Bücher
Ich fahre andauernd gegen eine Wand. Ich hoffe die ganze Zeit darauf, dass es noch irgendeinen Geheimtipp gibt, den ich noch nicht gehört habe, der das Ganze erheblich einfacher macht. Aber die Tipps sind stets die gleichen, egal wie und wo man guckt.
Ein Tipp: Wechsle die Perspektive. Fährst du tatsächlich gegen die Wand oder brichst du vorzeitig ab und verrechnest das als Scheitern? Ja, dass du abbrichst, liegt natürlich in deiner Verantwortlichkeit, allerdings ist es lediglich ein Fehlversuch, also kein aktives Scheitern in dem Sinne. Das ist quasi so, als hättest du ein Programm geschrieben und bist bei der Bug Korrektur. Nur behebst du den Bug nicht, sondern schaust ihn dir an und lässt das Programm genauso wieder laufen. Klar, du kannst natürlich das Programm drumherum schreiben, aber eine andere Möglichkeit könnte auch sein, dass das Programm nicht mit dem Betriebssystem kompatibel ist. Demnach sind es vielleicht auch keine Bugs, sondern lediglich Punkte, die an die Prämisse angepasst werden müssen. Bei dir ist die Prämisse, dass du soziale Ängste hast. Das steht dir (noch) im Weg, weshalb dir viele auch davon abgeraten haben, direkt eine Partnerschaft anzustreben. Das ist ein Programm, dass man vielleicht irgendwie laufen lassen kann, smooth wird das aber nicht, solange die Kompatibilitätsprobleme nicht behoben wurden — das ist möglich, sie sind es aber noch nicht.
Deswegen: Wechsle die Perspektive. Was muss an Grundlagen geschaffen werden, dass ein solches Programm auf deinem Betriebssystem laufen kann— und an welchen Stellen kannst du das Programm gegebenenfalls an dich (dein Betriebssystem) anpassen, damit möglichst wenig Bugs auftreten?
Gegebenenfalls: Scheitere. Traue dir zu, dass du scheitern kannst und mache diese Erfahrung. Das ist hart und verlangt Mut. Im besten Fall scheiterst du nicht, im schlechtesten Fall läuft dein Programm mal durch und du kannst daraus lernen. Im Moment ist deine Angst vorm Scheitern so groß, dass du die Ausführung nicht wagst. Solange das aber nicht geht, wirst du nicht erfahren, ob das Programm überhaupt funktionieren kann. Verstehst du, was ich dir sagen möchte?
Vielleicht ist das der letzte Schritt: Den Schritt wagen und das Scheitern gegebenenfalls auch mal anpeilen, um zu lernen. Du siehst aktuell, dass der abgebrochene Versuche dich nicht weiterbringt; also führe es aus. Versuche es doch erstmal und schätze dann ab, wie weit du noch von einer guten Ausführung entfernt bist.
Als „Norm“: Ich würde ein von anderen unabhängiges Ziel wählen. Zum Beispiel, dass dein Ziel ist, dich mit der Unterhaltung wohlzufühlen, nicht unbedingt vom „Erfolg“ der Unterhaltung, also dem Einfluss auf ein Kennenlernen. Probiere es auf diese Art mal aus und: wenn du abbrichst, versuche es direkt nochmal. Nicht erst grübeln und weiter Probleme suchen, sondern im Anschluss direkt weitermachen mit dem nächsten Versuch. So wächst die Angst nicht weiter — und falls du scheiterst, lernst du auch, was das tatsächlich ausmacht. Du wirst feststellen, dass die Angst davor viel größer ist, als es eigentlich gerechtfertigt wäre.


Nach dem Nintendo-Traum fand ich Elon Musk ganz toll und wollte bei SpaceX arbeiten, da ich die Idee, den Mars zu besiedeln, faszinierend fand (und immer noch finde). Das Interesse ist aber auch nach 1-2 Jahren verflogen. Jetzt grad gibt es nichts.
Das klingt so, als wärst du schnell zu begeistern, aber als hättest du Schwierigkeiten damit, dich mit einem speziellen Ziel zu committen. Vielleicht liegt es daran, dass es eher „oberflächliche“ Ziele sind. Oberflächlich meint in diesem Kontext, dass sie noch nicht tiefgreifend genug auf dich zugeschnitten sind und dir noch nicht ausreichend entsprechen. Schönes Beispiel: jetzt, wo du deine Fähigkeiten abschätzen kannst, willst du gerne etwas mit Impact machen und dir kommen deine alten Ziele irgendwie oberflächlich und unbefriedigend vor. Aus meiner Sicht, hast du dich selbst aber lediglich besser kennengelernt und hast jetzt einen weiteren Charakterzug hinzugewonnen, der auch befriedigt werden sollte. Der einen Sinn hinter seiner Arbeit sehen möchte. Ist doch super. Und jetzt gleichst du mit deiner neuen Erkenntnis dein Ziel ab, schaust, ob es passt, ob du es entsprechend konfigurieren kannst und wenn nicht, kannst du dir ein anderes Ziel daran ableiten, das dir eher entsprichst. Gegebenenfalls kann hier (bei einem Ziel, das dich gerade eben lediglich etwas motivieren soll, aber nur einen geringen Einfluss im Alltag hat) auch abstrahiert werden. Du willst also einen Job, der dich erfüllt, dich fordert und mit dem du Gutes bewirken kannst. Reicht vorerst. Jetzt kannst du dich an deinen Zielen entlanghangeln, sie beeinträchtigen dich nicht mehr, sondern stellen das dar, was sie tun sollen: Motivation spenden und bei Organisation helfen.
Noch etwas: Du scheinst dazu tendieren, dir Ziele zu setzen, die du dir nicht konkret vorstellen kannst. Wenn sie dann realistisch oder greifbar werden, verlierst du daran das Interesse. Besser wäre es womöglich, wenn du dich mehr informierst und tatsächlich aktiv in den Bereich „reinschnupperst“. Womöglich verlierst du so weniger schnell in Zukunft das Interesse an dem entsprechenden Ziel.
 
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Benutzer179625  (21)

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Fotografierst Du denn auch da, wo Menschen sind?
Nein, ich fotografiere gerne Natur, da sind meist wenige Menschen.

Bei dir ist die Prämisse, dass du soziale Ängste hast. Das steht dir (noch) im Weg, weshalb dir viele auch davon abgeraten haben, direkt eine Partnerschaft anzustreben.
Das Merkwürdige ist aber, dass die soziale Angst so gut wie verschwindet (bzw. auf ein gewöhnliches Angst-Level schrumpft), sobald ich mit einer anderen Person unterwegs bin. Ich bin eben in "unserer Welt", in unserem Gespräch. Ich achte viel weniger auf die Umwelt und mache mir dementsprechend kaum limitierende, runterziehende Gedanken, die ich mir sonst mache. Da ist es auch egal, ob die andere Person männlich oder weiblich ist. Die soziale Angst ist also irgendwie ein komisches Ding und ich verstehe sie auch noch nicht ganz, jedoch würde sie mir bei einer Partnerschaft nicht im Weg stehen, glaube ich (zumindest nicht in der Kennenlern-Phase).

Im Moment ist deine Angst vorm Scheitern so groß, dass du die Ausführung nicht wagst. Solange das aber nicht geht, wirst du nicht erfahren, ob das Programm überhaupt funktionieren kann. Verstehst du, was ich dir sagen möchte?
Ja, das verstehe ich und daran muss ich arbeiten. Im richtigen Moment habe ich kaum Angst vorm Scheitern bzw. mache ich mir kaum Gedanken dazu. Was das für Momente sind, weiß ich leider nicht, mir scheint das immer ein wenig zufällig zu sein (was es aber vermutlich nicht ist). Das größte Problem ist zur Zeit einfach das ständige Rumsitzen vorm PC zuhause in meinem Zimmer. Dort denke ich immer die gleichen Gedanken, mache immer die gleichen Sachen und bin ja auch sehr eingekapselt. Da ich in 2 Wochen umziehe, sollte das (zumindest temporär) kein Problem mehr sein.

Aber genau das solltest Du eben nicht mit dem Willen, sie kennen zu lernen, machen, sondern einfach, um ein paar Worte zu plaudern. Nur dann bist Du locker, alles Andere ist Krampf und vertreibt die potentiellen Gesprächspartner nur.
Als „Norm“: Ich würde ein von anderen unabhängiges Ziel wählen. Zum Beispiel, dass dein Ziel ist, dich mit der Unterhaltung wohlzufühlen, nicht unbedingt vom „Erfolg“ der Unterhaltung, also dem Einfluss auf ein Kennenlernen.
Das habe ich vielleicht in meinen bisherigen Posts nicht deutlich gemacht, aber ich habe kein Problem damit, ohne große Erwartungshaltung an zwischenmenschliche Interaktionen heranzugehen (bei persönlichen Projekten ist das tatsächlich anders). Ich hatte ja z.B. vor einer Weile mehrere Treffen mit einer Frau, die ich auf einer Dating-App kennengelernt hatte. Vor dem ersten Treffen war ich ein bisschen aufgeregt - auf dem Weg zur Bahn dachte ich mir sogar "Oh nein, warum mache ich das bloß. Ich will das doch alles gar nicht." Erscheinen musste ich aber, da sie schließlich auf mich wartete, also habe ich mich überwunden und es war - Überraschung - doch ganz nett. Während ich zuhause vielleicht noch sowas dachte wie "Hoffentlich mache ich keinen schlechten Eindruck", war ich vor Ort viel entspannter, da sich - sobald die Situation näher rückte - ein Teil von mir eingeschaltet hat, der das Ganze überhaupt nicht wollte. Der hat das irgendwie ausgeglichen und dafür gesorgt, dass ich während des Gesprächs total entspannt und natürlich war.

Das klingt so, als wärst du schnell zu begeistern, aber als hättest du Schwierigkeiten damit, dich mit einem speziellen Ziel zu committen.
Auf jeden Fall. Ich fange auch häufig persönliche Projekte mit haufenweise Motivation an (Sprache xyz lernen, ein Spiel entwickeln, ein mathematisches Teilgebiet durcharbeiten, etc.) und nach ein paar Wochen, Tagen, oder in letzter Zeit sogar Stunden, verliere ich die Motivation komplett.

Noch etwas: Du scheinst dazu tendieren, dir Ziele zu setzen, die du dir nicht konkret vorstellen kannst. Wenn sie dann realistisch oder greifbar werden, verlierst du daran das Interesse. Besser wäre es womöglich, wenn du dich mehr informierst und tatsächlich aktiv in den Bereich „reinschnupperst“. Womöglich verlierst du so weniger schnell in Zukunft das Interesse an dem entsprechenden Ziel.
Das ist ein guter Tipp, danke. Zurzeit interessiere ich mich besonders für künstliche Intelligenz, speziell Computer Vision (da geht es quasi darum, einem Computer beizubringen, tiefgreifende Informationen aus Bildern oder Videos zu beziehen). Da ich innerhalb meines Studiums noch ein Praktikum absolvieren muss, könnte ich schauen, ob ich etwas in die Richtung finde. Ich habe auch noch vor, einen Master zu absolvieren, wo ich mich noch mehr auf das Gebiet konzentrieren kann.
 
7 Monat(e) später
Unzufriedenheit mit dem Leben Neu

Benutzer179625  (21)

Klickt sich gerne rein
Ich habe mal wieder so eine Phase, wo sich alles ziemlich sinnlos anfühlt. Hat jemand Tipps, da rauszukommen? Gerade kann man irgendwie nichts machen, kaum Leute kennenlernen, und die eine Person, die ich in den letzten paar Monaten kennengelernt habe, hat irgendwie kein Interesse mehr daran, sonderlich viel Zeit mit mir zu verbringen. Seitdem fühle ich mich einsam und traurig. Es gehört für mich scheinbar zu einem zufriedenen Leben dazu, jemanden an meiner Seite zu haben. Aber ich lerne einfach kaum Leute kennen (ca. 2 Personen im Jahr, auch vor Corona) und diese bleiben meist nicht sehr lange.
Ich war vorhin spazieren, musste alle paar Schritte aus einem nicht genau festlegbaren Grund weinen. Es gab auch einige Abschnitte, wo der Gedanke, das Leben zu beenden, sehr attraktiv schien. Aus Vernunftgründen würde ich das aber niemals tun, also diesbezüglich bitte keine Sorgen machen.
 

Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Niki3k Niki3k ich glaube, du hast anfangs versucht mit den verschiedenen Threads verschiedene Probleme zu beleuchten. Gerade gleichen sich die Themen aber immer mehr an. Es ist daher übersichtlicher, wenn du nur den einen Thread weiter führst.
 
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