Leben mit einer Borderlinerin....

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Benutzer70315  (32)

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also ich leide selbst an borderline.

ABER ich finde es nicht gut, dass man borderline und untreue von vornherein gleichsetzt.

letztens kam eine freundin zu mir, die jetzt auch bald zum psychologen geht (sie vermutet bei sich auch BPS), dass sie angst habe, weil sie gelesen hat, mit borderline sei man beziehungsunfähig.
und da sie ja in einer frischen beziehung steckt, macht sie sich nun sorgen.

aber all das sind sachen , die auftreten KÖNNEN und nicht zwanghaft MÜSSEN.
Ich war mit 15 und 16 selber oft untreu, aber das hab ich hinter mir gelassen. bin seit 2 jahren eine treue seele.
die störung äußert sich bei mir anders.

und wenn meine freundin manchmal an mir verzweifelt, wie du an deiner freundin es jetzt tust, dann bitte ich sie ausdrücklich darum, mich nicht mit "samthandschuhen" anzufassen, wenn sie selber dabei gefühlsmäßig draufgeht.

bitte tu das bei deiner freundin acuh nicht.
mal salopp ausgedrückt: mach dich nicht selber krank, um deiner freundin irgendwo entgegen kommen zu wollen!

steck deine gefühle nciht zurück!
ich selber mag es , wenn meine freundin mir ihre gefühle richtig zeigt- ich weiß, wie es in ihr aussieht und man fühlt sich so unterstützt.
(zumindest bei mir so)

wenn du das gefühl hast, du bekommst in dieser bezeihung keine luft mehr, die befürchtungen zermürben dich, scheue dich nicht mit ihr darüber zu reden (wie du es ja jetzt vorhast)

lg
 

Benutzer83045 

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Sie hat ja so eine vergangenheit hinter sich. Und auch sehr anfällig dafür. Da stellt sich die frage ob man aufgrund dieser Tatsachen soeine Beziehung fortführen kann..
Nach meinem Erkenntnisstand bin ich da jedoch stark am zweifeln. Ich liebe sie zwar sehr aber ich hatte mir mein Leben nicht so vorgestellt das ich jedes einzelne Wort und tat erst 2mal überdenken muss, und das für den Rest meines Lebens.
An Kinder ist in so einem Fall nicht zu denken.

Wenns nicht klappen sollte weiß ich dann auch erstmal nicht weiter. Wohnen ja zusammen... alles nicht leicht...

Habe nachher ein Gespräch mit ihr, wie wir weitermachen, oder auch nicht. Mal sehen was draus wird.

Ich kann dir ziemlich nachfühlen.

Ich kann dir allerdings auch nur raten, dir zehnmal zu überlegen, die Beziehung weiterzuführen. Das wird nämlich sicherlich nicht der letzte Konflikt sein. Sowas kann den Beziehungspartner ziemlich kaputt machen, wenn dieser nicht weiß, wie damit umzugehen ist.
Allerdings wird es auch nach einer Trennung ein ziemlich starkes Stück, weil man eine ziemlich intensive Beziehung erlebt hat und man immer das Gefühl hat, einen Fehler mit einer Trennung zu begehen, gerade wenn man sich vor Augen führt, dass man mit diesem Menschen eigentlich unglaublich gut zurechtkommen kann, wenn er nicht gerade am austicken ist.

Zum Thema Sex und Fremdgehen bei Borderlinern:
In meinem Fall war es so, dass Nach und Nach herauskam, dass mein Gegenüber masochistisch veranlagt ist, dass sie schon mit relativ jungen Jahren mit allen Möglichen im Bett war, mit denen sie auch immer ohne Kondom geschlafen hat, weil sie das, wie sie meinte, wichtig fände. Die krasseste Geschichte liegt mir heute noch schwer im Magen: Sie war gerade mal 13 oder 14 und hat sich von ihrem damaligen besten Kumpel (!) fast schwängern lassen, weil sie unbedingt ohne Kondom schlafen wollte. Irgendwie denke ich, sie hat das Gefühl gehabt, damit den Männern einen Gefallen zu tun. Ich fand das auch ziemlich krass von ihr, mir soetwas zu erzählen, weil es ja auch ein gewisses Vertrauen voraussetzt, wobei ich letztendlich glaube, dass sie das gemacht hat, um sich als Schlampe darzustellen, worauf ich dann letztenlich zum Schluss auch drauf eingesprungen bin. Jedenfalls war ich dann zum Schluss ziemlich am Boden zerstört, denn es war noch keine richtige Beziehung, wir wollten uns das erste Mal treffen nach 7 Monaten intensiven Internet und Telefonkontakt, und irgendwann erzählte sie mir, dass sie mit ihrem besten Kumpel erstmal ins Bett wolle, weil sie ihm vertrauen würde, wenn er sie schneidet/ritzt. Sie meinte dann auch zu meiner "Beruhigung", dass sie ja nur mit ihrem besten Kumpel ins Bett gehen würde, und dass er sie schon nicht umbringen würde, beim SM. Sie würden Codewörter ausmachen und die würde sie dann schreien, wenn sie kurz vorm sterben wäre. :eek:
So viel zu ihrer Rationalität.
Andererseits, und das ist das völlig irrationale, hat sie mir erzählt, sie würde mich gerne treffen, gerne mit mir ins Bett, könnte sich mit mir eine Beziehung vorstellen. Ganz zu beginn konnte sie sogar meine ganzen körperlichen Attribute erraten, ohne mich jemals gesehen zu haben. Sie wusste, welche Körpergröße ich ungefähr hatte, welche Schuhgröße, welches Gewicht, dass ich knochige Wangen habe, dass ich schlacksig wäre. Hat alles gestimmt, ohne Fehler. Das hat mich ziemlich beeindruckt. Sowas hab ich bei keinem zweiten Menschen erlebt. Kein Wunder, dass man denkt, die Sache wäre etwas besonderes gewesen. Sie hat mir auch gesagt, ich hätte sie fast so beeindruckt wie ihr Ex (und das war ihr "Heiliger", ihr "Engel"). Sie ist bei mir am Telefon eingeschlafen, hat mit mir Nächte durchgeredet und durchgemacht und ist sogar an einem Tag extra aus der Schule mit dem Zug nach Hause gefahren (sie hatte 2 Freistunden), um mich für ein paar Minuten zu sprechen.
Gleichzeitig, hat sie regelmäßig mit ihrem Ex telefoniert, mich sitzengelassen, wenn er sie anrief, weil sie meinte es wäre ihre große Liebe. Sie würde ja gerne wieder mit ihm zusammenkommen. Sie hatte wegen ihm auch 3 Selbstmordversuche hinter sich. Meinte sie jedenfalls. Keine Ahnung ob das stimmte. Denn in ihren Erzählungen waren ein paar Ungereimtheiten. Einmal meinte sie, niemand hätte es bemerkt und ein anderes Mal meinte sie, jemand hätte sie vor dem Tod gerettet. Ich hab sie dann auch einmal "davor beschützt" irgendwelche Tabletten vor Kummer zu schlucken. Sie meinte, wenn ich sie nicht ablenken würde, würde sie runtergehen und sich Tabletten suchen. Wobei ich auch da nicht weiß, ob sie es wirklich tun wollte. Gedroht hat sie es jedenfalls.


Am Schluss sagte sie dann, dass sie mit ihrem besten Freund ins Bett wolle, weil sie ziemlichen Druck hochkommen spüren würde und sie ihm vertrauen würde. Er würde dann ihre "Oberschenkel" aufritzen, weil sie selbst Angst hatte, das zu tun, weil sie dann übertreiben würde, und sie würde als Gegenleistung mit ihm schlafen. Das hat sie so nicht gesagt, aber ich war mir ziemlich sicher, dass sie es so tun würde. Zu meiner Beruhigung meinte sie dann, sie würde ihre Grenzen kennen. :grin: Ich sagte dann, dass ich genau weiß, dass sie kaum Grenzen kennt, wenn jemand ihr ihren "Druck" abbaut. Sie wiederholte wieder eintönig, sie würde ihre Grenzen kennen und nichts verwerfliches tun. Ich vermute wohl, dass die Sache mit dem "Druck" an mir lag. Das sie mich vielleicht so sehr mochte, dass sie mit unseren Streitereien, die wir dann ab und zu hatten, nicht zurecht kam. So genau habe ich das nie verstanden. Deswegen bin ich auch noch ein bisschen unsicher, weil ich nicht weiß, wie die Sache verlaufen wäre, wenn ich anders mir ihr umgegangen wäre. Sie meinte jedenfalls, ich würde ja schlecht von ihr denken, sie müsste sich jetzt erstmal austoben, und ich dürfte ja wiederkommen, wenn ich ne hässliche Freundin gehabt hätte. :ratlos:
Sie hat mich dann nach und nach zurückgestuft vom "allerbesten Kumpel" bis zum "Gesprächspartner". Und letztendlich hab ich ihr dann gesagt, wir sollen doch einen Pakt schließen. Sie müsste mir nichts mehr erzählen, wenn sie sich nicht danach fühlte, sie solle sich da zu nichts zwingen. Dann würden wir einfach nicht reden. Dafür war sie mir sehr dankbar. Was allerdings dabei rauskam war: Sie hat mir überhaupt nichts mehr aus ihrem Leben erzählt und wollte mit mir nur noch krampfhaft mit mir rumalbern. Ich hab ihr dann gesagt, dass sie es, wenn sie nur so reden könne, und alles von sich geheim halten müsse, einfach bleiben lassen soll. Und dann brach der Kontakt ab.
Die Sache hat mich ziemlich angefressen. Ich bin nachts alleine und ohne Taschenlampe am Wald entlang zum Friedhof und wieder zurück, um die Sache irgendwie zu verarbeiten und das Gefühl zu haben, wenigstens ein bisschen fortzukommen, denn obwohl es nur eine "Internetbeziehung" war, hat mich das ziemlich niedergeschlagen. Irgendwann nach 2 Monaten (!) ohne Kontakt, hatte ich eine schwache Phase. Ich hab sie im Gästebuch angesprochen, auf ihrer Internetseite, die sie mit ihren Freundinnen betrieben hat. Sie meinte daraufhin, ich wäre lächerlich. Mir ist alles hochgekommen, und ich hab sie vor ihren Freundinnen als Schlampe beschimpft.
Das war ziemlich heftig. Ich hab trotzdem gemerkt, dass sie eigentlich nur mit mir reden wollte, dass sie einen Weg gesucht hat, mir wieder näher zu kommen. Sie hat mir angeboten, mit ihr zu telefonieren, weil sie gemerkt hat, wie sehr mich die Sache mitgenommen hat. Letzteres lag natürlich auch daran, dass es meine erste richtig wichtige Beziehungskiste war und ich deswegen, unabhängig davon, dass sie Borderlinerin war, ziemlichen Kummer hatte. Das hat sie nie so verstanden glaube ich und alles auf ihr Verhalten projeziert. Jedenfalls meinte ich auf das "Telefonangebot", sie könnte es sich schenken, weil es keinen Zweck hat, denn sie würde ja eh nur noch mit ihrem besten Kumpel und ihrem Ex rumfuchteln. Und ich hätte keine Lust da den Clown für zwischendurch zu spielen.
Jedenfalls ist das jetzt 3 Monate her und ich fresse immernoch dran. Auf ihre Website hat sie auch nichts mehr geschrieben, ich vermute, meine Attacke hat sie ziemlich fertig gemacht, was ich nur verstehen kann. Ich glaube auch, dass ich sie noch mehr in die Arme ihres besten Freundes getrieben habe. Irgendwie kann ich keinen Schlusstrich ziehen und ich merke einfach, wie ich mich immernoch zu ihr hingezogen fühle, so irrational und komisch das klingt. Aber ich zwinge mit Tag für Tag, auch wenn ich jeden Tag an sie und das ziemlich derbe Ende zurückdenken muss, stark zu bleiben, sie nichtmehr zu kontaktieren. Entschuldigt habe ich mich bisher auch nicht, für die Beleidigungen, wobei ich irgendwie ziemlich oft das Gefühl habe, es tun zu müssen. Aber ändern wird es eh nichts mehr. Mir ist und war von vornherein klar, dass es nur eine Möglichkeit gibt: Sie kommt von selbst wieder und löst sich von ihren anderen Geschichten wenigstens soweit, dass sie da nichtmehr rumficken muss. Dass das passiert halte ich jedoch für ziemlich unwahrscheinlich aufgrund ihrer Labilität. Ich glaube vielmehr, die Erde wird auf ewig verbrannt bleiben, auch wenn sie mir zum Schluss noch gesagt hat "bis irgendwann mal", was ich eigentlich ziemlich fies von ihr fand. Denn unter anderem deswegen hänge ich noch in der Luft und überlege mir regelmäßig, was ich mache, wie ich damit umgehe, wenn sie sich doch nochmal Blicken lässt und sich vielleicht mit mir treffen will, nachdem sie sich "ausgetobt" hat, und ihren "Druck" losgeworden ist.

So viel zu meinen individuellen (!) Erfahrungen mit einer "Borderlinerin". Es kann sich also ziemlich heftig entwickeln. Und bei mir kam halt noch dazu, dass es die erste richtige, ernste, sich anbahnende Sache mit einer Frau war. Dementsprechend naiv war ich und dementsprechend schmerzhaft war das Ende.

Ich kann dir nur wünschen, ghostbeat, dass du das wesentlich besser hinbekommst, wie ich. Denn ich würde heute vieles anders machen. Nachher ist man immer schlauer. Sicherlich sind nicht alle so hart drauf, wie besagte Dame. Und ich glaube auch daran, dass es viele Borderliner gibt, mit denen man eine gescheite Beziehung führen kann. Und die Geschichte, wie sie jetzt hier steht, ist natürlich nur die harte Hälfte. Wir hatten durchaus auch unglaublich geniale Gespräche mit einer unbeschreiblichen Harmonie, haben über Andere gelästert und nächtelang philosophiert. Insofern wünsche ich dir mehr Weisheit, als ich sie besitze. Vielleicht kann mein Beitrag dazu ja eine kleine Hilfe leisten. :smile:
 

Benutzer83612 

Verbringt hier viel Zeit
ich hatte mit ihr heute das gespräch, und es hat sich eigendlich wieder so einiges eingerenkt. bzw. haben wir unsere standpunkte und grenzen klar gemacht.
die zeit wird zeigen ob es klappt oder nicht. aber bisher habe ich noch nie aufgegeben.. obwohl ich kurz davor war.

Ich kann nur sagen, menschen und besonders borderliner sollte man nicht dafür verurteilen für das was sie machen. es gibt immer einen grund das sie soetwas machen, oder auch einen "kein grund" warum sie es nicht machen sollten.
ich sehe an ihr das die therapie fortschritte macht. und wenn wir so in zukunft ein möglichkeit finden ein halbwegs schönes leben miteinander zu verbringen gehe ich gerne das risiko ein.. denn was habe ich zu verlieren ? -> einen menschen von dem ich weiß das er mich im innersten wirklich liebt. Auch wenn man bei einem borderline von sowas nicht ausgehen kann...

ps: was ich gestern und heute alles über liebe, emotionen , ängste usw. gelernt habe sollte man mal in der schule den tenagern beibringen. dann würde es vielleicht den menschen allgemein besser gehen, und auch den gegenüber besser verstehen.


Nachtrag: Sollte man ein Leben führen, eine Beziehung obwohl man nicht weiß ob man noch in 10 jahren zusammen ist.. oder in 3 monaten. Und das nur weil man seine Meinung ändert, und sagt, keine lust mehr.... Ich weiß, irgendwo ist das in jeder beziehung. aber normal sollte man sich doch verlassen können darauf, das man auch zusammenbleibt. Und nicht dann einfach vorbei ist... ob da das thema heirat überhaupt in frage kommt liegt auf einem anderen stern...
so long.. g8..
 

Benutzer77130 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Wer auch immer für meinen Beitrag hier eine feige negative Bewertung gegeben hat, möge sich bitte sinnverstehendes Lesen aneignen, denn ich hab ja extra geschrieben:
Meine Erfahrung: Es kann niemals funktionieren!
Soll heißen, dass ist meine eigene ganz persönliche Erfahrung, die ich in der Zusammenarbeit mit ganz vielen verschiedenen Borderlinern gesammelt habe. Das ist keine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, keine Behauptung, es ist meine Erfahrung. Die ist nicht FALSCH und nicht RICHTIG, sie ist meine subjektive Wahrnehmung!!!
Also wenn negative Bewertung, dann doch bitte erstmal richtig lesen lernen...
Und sorry für das Off-Topic, hätte es gerne persönlich klargestellt, aber geht ja schlecht ohne Namensangabe. Aber so konnte ich das hier wenigstens nochmal für alle klarstellen, damits da keine Verwechslungen gibt!!!
 

Benutzer82104  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Du kannst doch Depressionen/Borderline nicht mit einem Schnupfen vergleichen :eek:

erstmal sorry für die späte antwort...
so wie du das verstanden hast war das nicht gemeint :smile:
ich wollte einfach ausdrücken das man - egal welche kkrankheit - nicht alles von einem menschen verlangen kann.
und im falle des TS ist meiner meinung nach die grenze DEUTLICH überschritten!
da auf verständnis zu plädieren halte ich schlicht für nicht durchführbar...
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Hier, Ex-Partnerin, nein, funktioniert nicht. Ich möchte gerne etwas sagen, das ermutigender ist, aber das kann ich leider nicht. Ich habe sehr ähnliche Erfahrungen gemacht wie Tide_of_Notion anscheinend auch und hatte und habe auch vergleichbare Gefühle wie er jetzt nach der Trennung hat und ich glaube nicht, dass eine Beziehung zwischen einem BL und einem Nicht-BL jemals funktionieren wird. Beide (!) werden/würden daran zugrunde gehen.
 

Benutzer23663 

Verbringt hier viel Zeit
und im falle des TS ist meiner meinung nach die grenze DEUTLICH überschritten!
da auf verständnis zu plädieren halte ich schlicht für nicht durchführbar...

Siehst du, ich schon:zwinker:
Ihr Verhalten ist meiner Meinung nach eindeutig "Symptom" des Borderline-Syndroms. Ich kenn das ja auch von mir.
Klar, es ist schwer für den Partner das nachzuvollziehen oder gar zu verstehen. Aber dazu müsste man sich ausführlich mit der Krankheit beschäftigen und es muss auch mit der Partnerin geklärt werden,was die gemeinsamen Ziele sind bzw. ob es gemeinsame Ziele gibt und miteinander über ihr Verhalten sprechen um es zu verstehen.
Das muss jeder für sich selbst ausmachen,ob man dafür Verständnis aufbauen kann oder nicht.

Ich persönlich halte es für möglich. Vor allem wenn man einen gemeinsam Weg einschlagen will, gegen Borderline und für die Beziehung zu kämpfen.
Ich selbst habe leider aber auch noch keine Person gefunden,mit der das möglich wäre.

Wie gesagt,es kann funktionieren. Aber es erfordert sehr viel Arbeit und sehr viel Liebe
 

Benutzer70315  (32)

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Wie gesagt,es kann funktionieren. Aber es erfordert sehr viel Arbeit und sehr viel Liebe
:jaa:

genau geduld, einfühlsamkeit, liebe, verständnis ohne das dabei die eigenen gefühle und bedürfnisse zu kurz kommen. dann kann das meiner meinung nach funktionieren.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
:jaa:

genau geduld, einfühlsamkeit, liebe, verständnis ohne das dabei die eigenen gefühle und bedürfnisse zu kurz kommen. dann kann das meiner meinung nach funktionieren.

Sorry, wenn ich das jetzt so brutal heraus sage: das mag aus Sicht des BL stimmen. Nicht aber aus Sicht des Nicht-BL resp. BL-Partners.

Denn - nochmals sorry - egal was man als BL-Partner macht, es wird NIE genug sein. Nie. Ihr mögt das glauben oder in eurem Kopf und eurer Theorie seid ihr der Meinung, das müsse gehen. Praktisch stimmt es nicht. Da nützt alle Liebe und alles Verständnis, und gehe es bis an die Selbstaufgabe, genau nichts. Da könnt ihr noch so sagen, man solle die eigenen Bedürfnisse keinesfalls zurückstecken, das tut man trotzdem und der BL will das so, auch wenn er es nicht merkt. Die Erfolge sind immer nur kurzfristig, aber Bestand hat nichts.

Ich habe das drei Jahre lang mitgemacht und man konnte mich schlussendlich fast direkt miteinliefern. So viel dazu. Ne Freundin von mir hat es ein Jahr mitgemacht und war danach 2 Jahre selbst in Therapie. Ich glaube, so wenig wie man sich als Nicht-BL abschliessend vorstellen kann, was tatsächlich in einem BL vorgeht, kann man sich als BL vorstellen, was man als Partner mitmacht. Ausstenstehende haben erst recht keine Vorstellung davon.
 

Benutzer83612 

Verbringt hier viel Zeit
Im moment hängt unsere ganze beziehung auch an einem seidenen Faden. wir wissen beide nicht ob diese beziehung sinn hat oder nicht. ich würde da jetzt sagen, eine beziehung wie man sie aus einer normalen sicht kennt, ist nicht möglich.
mehr als eine offene partnerschaft, wilde ehe oder einen mut zur lücke gibt es da nicht.
da es jederzeit vorbei sein kann. von einer gemeinsamen zukunft kann man nie ausgehen.
was ich persönlich sehr schade finde...
 
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