Landleben vs Stadtleben

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Hallo,
ich wollte euch mal fragen was ihr bevorzugt, das landleben oder das stadtleben?
über weihnachten bin mal wieder in der heimat, und nicht in meiner studienstadt, und bekomme wieder mit wer mit wem und wo und wann, und es ist ja überhaupt so wichtig, dass man die nachbarn auch grüßt. ich komme gerne heim, sehe meine freunde und familie gerne, aber dieser punkt stört mich gewaltig. in meiner studienstadt kenne ich meine freunde und kommilitonen und das ist auch gut so. es gibt kein gerede und gut ist. dementsprechend bin ich auch irgendwie ein bissschen zwiegespalten.
versteht mich jemand? irgendwelche tips, kommentare, meinungen?
 

Benutzer110493 

Sorgt für Gesprächsstoff
Am Besten ist für mich Stadtrand bzw. Land in Stadtnähe. Ganz auf dem Land ist - obwohl oder gerade weil ich den größten Teil meines Lebens dort verbringen durfte - absolut gar nix, damit kann ich nichts anfangen. Aber mitten in der Innenstadt muss eben auch nicht sein. Gerade so weit ab, dass man nicht ständig im Stadttrubel ist, aber noch so nahe dran, dass man alles mit dem Fahrrad erreichen kann. Das ist für mich ideal.

Das gilt allerdings für mich nur "auf Dauer". Damit, über Weihnachten mal 1-2 Wochen nach Hause zu fahren, habe ich nun wirklich gar kein Problem. Ich will halt nur nicht dort leben.
 

Benutzer18889 

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Ich bin in einem Dorf mit weniger als 5.000 Einwohnern aufgewachsen und lebe nun seit etwa 3 Jahren in einer Kleinstadt.

Ich tendiere für mein momentanes Leben eindeutig zur Stadt, weil mir total gefällt, dass ich zu Fuß in die Innenstadt kann, um einzukaufen oder abends was trinken zu gehen. Die Frage: "Wer fährt?" hat mich auf dem Land ziemlich genervt.

Desweiteren mag ich die Anonymität ebenfalls. Hier interessiert es kaum wen, wann ich nach Haus komme, welchen Besuch ich habe und was ich sonst so tue. Bin ich mal bei meinen Eltern, ist das direkt anders.

Für einige Jahre könnte ich auch gut in einer Großstadt wie NY oder Chicago leben, vielleicht sogar auf Dauer. Der Vorteil dieser Kleinstadt ist aber wiederum, dass ich viele Plätze haben, um mit meinem Hund zu gehen. Das wäre in NY sehr eingeschränkt.
 

Benutzer113364 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich lebe mein Leben lang im Ruhrpott, und ich könnte mir Landleben überhaupt nicht vorstellen (Außer mal zum Urlaub). Man kommt wunderbar ohne Auto aus, man hat alles in relativer nähe usw. usf.
Samstags Abends mal eben noch anner Bude umme Ecke ne Cola holen zu können oder ohne große Planung mal eben mitm Bus inne Stadtmitte fahren zu können (Weil hier binnen 10 minuten Fußmarsch wenigstens 4 Busse und 2 Straßenbahnen in die City im 10min-30min Takt fahren), sind da nur 2 Beispiele, was ich daran mag. ^^
Bei meinem letzten Urlaub aufm Land hat michs hinterher total angenervt, dass es dort nur 1 Buslinie gab welche im 2 Stunden takt gefahren ist...spontane unternehmungen ohne Auto waren da nicht wirklich möglich...
 

Benutzer37188 

Meistens hier zu finden
Mir gefällt das Dorfleben; man kennt seine Nachbarn, hat immer mal jemanden zum Schwatzen... Dass dabei auch mal "Neues" auf den Tisch kommt, ist doch ziemlich normal und das finde ich auch nicht tragisch. Was das angeht - lass die Leute doch reden, wen kümmert's?
Die Anonymität der Stadt mag ich nicht, das ist mir zu kühl und zu distanziert. Es kommt auch immer bisschen auf das jeweilige Dorf an. Manche sind da eher liberal und dann gibt es so kleine Kuhkäffer, in denen schon die siebten Nachfahren der siebten Nachfahren leben, die niemals aus dem Dorf rausgekommen sind und deren Gemeinde auch nach Jahren kein "Zugezogener" jemals hineinkommt. DIE sind ätzend.. :grin:
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ich bin in der Stadt aufgewachsen und lebe gern in der Stadt.
Musik (Konzerte) sind in der Nähe, und Einkaufsgelegenheiten, und ich brauche kein Auto.

Ich bin an sich sehr naturverbunden, und ich habe gemerkt dass es in der Stadt oft mehr Natur gibt als in der Agglo.

Es ist gut möglich dass es mich später beruflich aufs Land verschlagen wird. Dann möchte ich aber lieber in einem richtigen bäuerllichen Dorf leben, in den Alpen.
Mit Verwandten in der Stadt, bei denen ich wenn nötig übernachten kann :grin:
 

Benutzer50283 

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Momentan eindeutig Großstadt. Unter 'ner Millionen Einwohner geht (freiwillig) gar nichts. Später, so mit Kind und Kegel, wäre mir der Stadtrand sympathisch. Dörfer sind mir eindeutig zu eintönig. Ich will Konzerte, Ausstellungen, Restaurants, Clubs, Bars, Kinos, Museen... in meiner direkten Umgebung.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin in der Kleinstadt aufgewachsen,war schon toll, man kennt den halben Jahrgang, man hat so seine Stammkneipe, im sommer Baggerseen, im Winter Schlitten fahren...

Allerdings bin ich dann in ne Großstadt gezogen udn hab beschlossen zu bleiben :zwinker: Es ist unbezahlbar, wenn die Öffis im 3 bis 5 Minutentakt fahren und einen ÜBERALL hinbringen, wenn es Restplatzkarten ganz spontan für 10 Euro zu ner Premiere gibt, man für 3 Euro in die Staatsoper kann, es ständig neue Musicals und Austellungen gibt, man niemals alle Cafés durchprobieren kann, man sich jeden Tag neu aussuchen kann nach welcher Nationalität einem beim Essen heute der Sinn steht...

Außerdem mag ich die Anonymität, gibt irgendwie paradoxerweise ein Gefühl von Sicherheit. Den Nachbarn kann man ja trotzdem grüßen, aber man wird nicht auf jedem Schritt von jemandem gesehen, der einen kennt, nicht dauernd angesprochen oder beobachtet... man ist der Umgebung so egal wie sie einem ist :smile: Ich mag diese Gewissheit.
Und wenn an Freude an surrealen Situationen mit irrem Wahnwitz hat, hat man in der Stadt viel mehr Auswahl :zwinker:

Wie eine Bekannte sagte, Dorf udn Kleinstadt ist super zum aufwachsen und sterben, für alles dazwischen braucht man mehr :tongue:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich mag keines der beiden Extreme.
Mitten in einer Großstadt wäre es mir auf Dauer einfach zu hektisch und unpersönlich und mir würde die Natur in unmittelbarer Nähe fehlen.

Irgendwo am Arsch der Welt in einem kleinen Dorf mit einer Hand voll Einwohnern wäre es mir dagegen viel zu langweilig, es gäbe zu wenig Infrastruktur vor Ort und es würde mich auch stören, wenn Jeder von Jedem wirklich Alles weiß.

Von daher bevorzuge ich es, in einer Kleinstadt zu wohnen oder evtl. auch am Rand einer Großstadt.
 

Benutzer105108 

Sorgt für Gesprächsstoff
ich bin fürs landleben ich wohne schon immer in einem kleinen dorf in dem es aber eigentlich alles gibt
aber ich hab nix dagegen wenn ich mal ein paar tage in der stadt wohne
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Den größten Teil meiner Kindheit hab ich in einer Stadt mit 40.000 Einwohnern verbracht und war davon überzeugt, in einer Metropole zu leben. :grin:

Aber die beiden Extreme finde ich auch schlimm - Berlin ist nichts für mich, dessen bin ich mir sicher, obwohl ich dort nur einmal zu Besuch war. Das Dorf, in das wir gezogen sind, als ich aufs Gymnasium kam (unglaubliche ~100 Einwohner), ist aus verschiedenen Gründen auch alles andere als das Gelbe vom Ei.

So eine Kleinstadt in Bayern wäre wieder was Feines. :ashamed:
 

Benutzer46728 

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Bin n Großstadtkind. Bin in einer x-Millionenstadt auf die Welt gekommen, habe dort 8 Jahre lang gelebt und bin fast direkt in eine der größten deutschen Städte gezogen. Kleiner als mein Geburtsort aber dennoch Großstadt. Kann mir nix anderes vorstellen. Bin genervt von der mittelgroßen Stadt, in die ich zum Studieren pendle, ohne Straßen- bzw U-Bahn ist es schon doof und auf die Busse ist kein Verlaß.
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Allein oder als Paar in der Stadt. Sobald Kinder im Spiel sind am Land.
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Ich bin im Randbezirk einer Großstadt aufgewachsen und empfinde das als perfekt. Ich bin mit dem Rad in zehn Minuten im Wald, und mit den Öffis in 20 Minuten in der Innenstadt, in zehn Minuten auf der Autobahn. Sowohl Natur als auch Kultur, Ausgehen und Einkaufen sind optimal. Ich kenne meine Nachbarn, aber dennoch wissen die nicht alles über mich.
Daher will ich hier definitiv nicht weg :grin:

Dorf wäre nichts für mich. Ich studiere in einer kleinen Kleinstadt, und ja, nach vier Jahren ist dann echt auch mal gut. Ohne Auto ist man da, wie ich, eben wahnsinnig aufgeschmissen, um halb neun geht der letzte Zug rein und dann ist Schicht. Nichts mit Einkaufen, Kino oder schwimmen gehen nach der Uni...
In der Innenstadt mag ich aber auch nicht wohnen, das ist mir dann doch zu voll und meistens zu laut.
 

Benutzer96776 

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Definitiv Landleben.
DAs ist ganz eindeutig, bin auch gar nichts anderes gewöhnt und kann mir kein richtiges Stadtleben vorstellen und möchte das überhaupt nicht erleben.
Werde ziemlich wahrscheinlich immer ein Landei bleiben :grin:
 

Benutzer78196 

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Ich bin für die Stadt. Mir gefallen die Anonymität und das größere Freizeitangebot.
 

Benutzer28114 

Verbringt hier viel Zeit
In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung der anderen. (Oscar Wilde)

Ich bin sowohl in der Stadt als auch am Land aufgewachsen und finde, dass es auch vom Alter abhängt wo man lieber lebt. Als Kind war ich gerne am Land. Man kann besser mit dem Rad fahren. Es gibt die Möglichkeit einfach mal so die Tiere am Bauernhof zu beobachten oder zu streicheln. Heute gefällt mir das Stadtleben besser. Es gibt mehr Auswahl an Geschäften, Unterhaltungsmöglichkeiten und Gesundheitseinrichtungen - alles bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Dazu mehr Menschen und unterschiedliche Kulturkreise. Außerdem bessere Verdienstmöglichkeiten und Jobs.
 

Benutzer85989 

Meistens hier zu finden
Da ich in einer Großstadt aufgewachsen bin, tendiere ich auch mehr zur Großstadt.
Es spielen aber auch viele Gründe mit, warum ich es in einer Großstadt besser finde, u.a. habe ich zwar den Führerschein, aber selbst wenn ich mir finanziell ein Auto leisten könnte, würde ich mir keines anschaffen. Ich habe mich zu sehr an die öffentlichen Verkehrsmittel gewöhnt und in einer Großstadt kommt man mit den Bussen, U-bahnen, Zügen etc. ganz gut klar. Man kommt sehr leicht von A nach B.
Und ich mag es auch nicht, irgendwo festzusitzen und nicht wegzukommen. Und ich mag es ebenfalls nicht, wenn jeder Arsch sich kennt und man jedes Problemchen mitkommt und darüber tratscht. Ich möchte mein Leben leben ohne dass jeder Blödmann etwas mitbekommt.

Ich möchte natürlich auch nicht direkt an der Hauptstraße in einer hellhörigen Wohnung leben.
Eine ruhige Seitenstraße oder auch Siedlung würde mir vollkommen reichen, in einem maximalen Abstand von 10 Minuten Gehzeit ist das absolut okay.
 
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