KS ungefährlicher?

Benutzer69081  (35)

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Nooby, kannst du bitte die Zitate kenntlicher machen? Man kann kaum rauslesen wo ein Zitat aufhört und wo dein Kommentar dazu anfängt.

Was ich gerade so im überfliegen sehen konnte ist, dass du meinst, der Schließmuskel könnte in Mitleidenschaft gezogen werden. Na dafür sind die Ärzte ja so schnittgeil, dass das nicht passiert. Die machen einen Dammschnitt vom After weg um zu verhindern, dass da was passiert.

littleLotte, im Ernstfall müssen das schon die Ärzte entscheiden. Angenommen die Schwangere hat eine Schwangerschaftsvergiftung, dann ist je nach Laborbefund oft keine Zeit mehr eine natürliche Geburt abzuwarten. Wenns die ganz miese Form davon ist, ist nicht nur das Leben des Kindes sondern auch das der Mutter stark gefährdet, da nehmen die Ärzte richtigerweise keine Rücksicht darauf, was die Mutter gerne will oder womit sie sich wohler fühlt sondern holen das Kind raus um 2 Leben zu retten.
 

Benutzer53463 

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Halte langsam mal die Bälle flach. Nicht jedes Neugeborene wiegt 9 Pfund und nicht jede Mutter hat eine schmale Hüfte, und schon gar nicht treten bei jeder Geburt Komplikationen auf, die zwangsläufig zu einer Notsectio führen. Mach nun schön den Frauen Gewissensbisse, die sich für eine Sectio "zu fein waren", also das ist doch echt komplett daneben.
Es gibt kein Patentrezept, welche Art und Weise nun die richtige, die beste, die komplikationsloseste ist. Gibt es einfach nicht. Die Entscheidung darf aber nicht von Ärzten, dir oder Hebammen getroffen werden, sondern von der Mutter. Davon abgesehen ist es trotz der fortschrittlichen Medizin nicht möglich vorauszuahnen, ob und welche Komplikationen bei einer Sectio oder einer vaginalen Entbindung auftreten werden, passieren kann immer etwas. Wichtig ist, dass sich die Mutter wohlfühlt und im Notfall sofort gehandelt werden kann. Und man quält sich bei einer Geburt gewiss nicht sinnlos *facepalm*
Nö sicherlich wiegt nicht jedes Baby über 4kg aber die Quote nimmt die letzten Jahre extrem zu. Und das ist ja nur ein Grund der für eine Sectio spräche, gibt ja noch zig andere. Die optimale Variante für Mutter und Kind wäre sicherliche eine komplikationslose vaginale Geburt ohne Verletzungen für beide Seiten, aber das ist eben leider nicht jedem vergönnt.
Aber wenn jetzt z.B. ein Baby in Beckeendlage liegt dazu nicht gerade sehr klein ist und die Mutter dann auch noch Erstgebährende ist aber unbedingt auf einer vaginalen Geburt besteht dann habe ich wenig Mitleid mit der Mutter wenn da etwas schief geht. Es gibt sicherlich immer Situationen die man nicht vorhersehen kann aber es gibt eben auch Situationen wo der Kopf über das Bauchgefühl siegen sollte. Alles andere ist dann für mich schon ein gewisser Grad der Evolution. Das ist mir dann auch ziemlich egal wie daneben du das findest. Aber wer schwanger wird sollte sich eben auch bewusst sein, dass unter Umständen eine Sectio indiziert und nicht nur eine Spaßveranstaltung sein kann. Und wer dann auf Teufel komm raus unbedingt alles ganz natürlich haben will egal was für ein Himmelfahrtskomando das ist der hat in meinen Augen eben einen Schaden.
Ja die Entscheidung sollte von der Mutter getroffen werden solange es eben keine eindeutigen Gründe gibt die für oder gegen eine Variante sprechen. Dann solltest du aber eben auch berücksichtigen, dass es dann auch völlig legitim ist wenn die Frau eben eine Sectio wählt die vielleicht nicht unbedingt nötig gewesen wäre, die ihr aber z.B. mehr Sicherheit gibt. Mich wundert es nicht, dass viele Frauen nach einer Sectio so enttäuscht drauf sind und denken sie hätten versagt bei dem was sie sich in Foren wie diesen oder noch schlimmer in diesen ganzen Schwangerschaftsforen so anhören müssen. Statt den Kaiserschnitt so zu verteufeln wie es oft der Fall ist sollte man sich lieber freuen, dass es diese Option gibt, da die Mutter- und Kindersterblichkeit sonst auch heute noch immens wäre. Es wird schießlich keine Frau gezwungen sich ohne guten Grund einer Sectio zu unterziehen!
In meinen Augen quält man sich bei einer vaginalen Geburt schon sinnlos, wenn das eben zuvor absehbar war und mit einer Sectio hätte umgangen werden können. Aber für mich ist es eben alles andere als heroisch unbedingt ein 4kg Kind rauszuquetschen, aufzureißen nur um hinterher dann eine NATÜRLICHE Geburt erlebt zu haben. Ich sehe es als Errungenschaft der heutigen Medizin, dass ich mir wenn es so weit sein sollte, je nach den Gegebenheiten, die Methode raussuchen zu können die für mich und mein Kind mit den geringsten Risiken verbunden ist.

Nooby, kannst du bitte die Zitate kenntlicher machen? Man kann kaum rauslesen wo ein Zitat aufhört und wo dein Kommentar dazu anfängt.

Was ich gerade so im überfliegen sehen konnte ist, dass du meinst, der Schließmuskel könnte in Mitleidenschaft gezogen werden. Na dafür sind die Ärzte ja so schnittgeil, dass das nicht passiert. Die machen einen Dammschnitt vom After weg um zu verhindern, dass da was passiert.

littleLotte, im Ernstfall müssen das schon die Ärzte entscheiden. Angenommen die Schwangere hat eine Schwangerschaftsvergiftung, dann ist je nach Laborbefund oft keine Zeit mehr eine natürliche Geburt abzuwarten. Wenns die ganz miese Form davon ist, ist nicht nur das Leben des Kindes sondern auch das der Mutter stark gefährdet, da nehmen die Ärzte richtigerweise keine Rücksicht darauf, was die Mutter gerne will oder womit sie sich wohler fühlt sondern holen das Kind raus um 2 Leben zu retten.

Naja es ist leider nicht immer absehbar ob und wie weit die Frau reißt. Und beim Dammschnitt kommt es auch darauf an, welche Variante gewählt wird. Wenn man vermutet, dass nur wenig zusätzlicher Platz nötig ist kann man den Schnitt auch im Verlauf der Scheidenöffnung, Richtung Damm anlegen, wenn der jetzt dann allerdings doch weiter reißen sollte hat man eben auch das Risiko dass der Muskel beschädigt wird. Der Nachteil der Dammschnittvariante die du im Kopf hast ist, dass der Heilungsverlauf schwieriger ist, deswegen versucht man das auch nur zu machen wenn es nötig ist, was aber wie gesagt nicht so einfach vorhersehbar ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass in dem Bereich auch einige sensible Nerven verlaufen die wenn sie beschädigt werden auch zu nicht so netten Problemen führen können. Da ist dann die taube Kaiserschnittnarbe meist eine andere Hausnummer dagegen da nicht in so einem sensiblen Bereich. (Wobei da dann natürlich auch wieder andere Probleme auftauchen können.) Wie gesagt die ultimative Allzwecklösung gibt es nicht. Aber gerade deswegen sollte keine Frau verurteilt werden weil sie eben mehr Angsthase ist als andere und deswegen z.B. auch bei nur relativen Argumenten zum Kaiserschnitt tendiert oder aber die Geburt lieber mit PDA bewältigen möchte. Solange das Kind keinem unnötigen Risiko ausgesetzt ist sollte die Mutter das selbst entscheiden dürfen und sich vor allem dafür nicht vor allem und jedem rechtfertigen müssen. Ich finde mit dieser unsäglichen "möglichst natürliche Geburt ohne medizinische Eingriffe"-Debatte werden Schwangere enorm unter Druck gesetzt und fühlen sich dann hinterher leichter als Versager wenn eben doch Hilfe nötig war. Das muss doch nicht sein. Wichtig ist doch nur, dass es Mutter & Kind hinterher gut geht und beide möglichst wenig Schaden davon getragen haben. Welcher Weg letztendlich dahin führt sollte gerade für Außenstehende egal sein.
 

Benutzer69081  (35)

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Ich bin genau so geschnitten (Dammschnitt) worden und von der Narbe sieht und fühlt man heute nix mehr.

Ein großes Kind in BEL bei einer Erstgebärenden wird kaum ein Arzt entbinden. Es gibt eh nur wenige Krankenhäuser die überhaupt BEL entbinden, bei Erstgebärenden sinds noch deutlich weniger. Nichts desto trotz ist bei einer BEL nicht die Größe/das Gewicht des Kindes ausschlaggebend sondern der Kopfumfang. Wenn der irgendwo bei 34cm ist, macht es nix wenn das Kind 4kg wiegt. Anders siehts aus bei einem 37cm Brummer. (wobei in dem Fall die Ärzte auch bei einer Schädellage zu einem KS raten, sofern sie den Kopf noch richtig messen konnten)
 

Benutzer53463 

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Das ist schön, dass das bei dir alles glatt lief, das ist aber leider nicht immer so. Und Komplikationen die zu Spätschäden führen sind da auch keine Seltenheit. Das ist nur eben ein Thema über das normal keiner so gerne spricht.

Genau, das Problem bei der BEL ist, dass der vorausgehende Teil nicht zwangsläufig den größten Durchmesser aufweist und es dann deswegen zu einem Zeitpunkt zu Problemen kommen kann an dem man einfach nur ganz schlecht ans Kind ran kommt. Wenn man in so einer Situation ist und unbedingt vaginal entbinden will sucht man sich eben eine Hebamme oder KH die das eben doch machen. Das ist nicht so schwer da etwas zu finden wenn man nur genug darauf fixiert ist und den Kopf nicht genug einschaltet.

Aber wie gesagt eigentlich sollte die Entscheidung über den Geburtsmodus solange keine größeren (!) Risiken abzusehen sind alleine bei der Mutter liegen. Und ganz besonders sollte sie sich dafür nicht rechtfertign müssen wenn sie Maßnahmen wünscht die die Geburt erleichtern. Das ist einfach nur eine Farce was da teilweise für ein Spiel getrieben wird.
 

Benutzer69081  (35)

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Komplikationen mit Spätschäden kann es aber genauso beim KS geben wie bei einer spontanen Geburt.
 

Benutzer68557  (30)

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Eben, das ist auch bei einem KS nicht zu unterschätzen. Eine Freundin musste einen KS bei ihrer ersten Tochter haben (Mehr Not-Ks, als alles andere) und wollte eigentlich direkt ein 2. Kind, was ja eh mit nem KS schon nicht direkt geht. Dazu kam aber, dass die Wunde innerhalb, also ihre Gebärmutter, nicht ordentlich verheilt ist & sie nochmal aufgemacht werden musste. Kein Spaß.
Nun hat sie aber einen 2. Wonneproppen zur Welt bringen können. Ebenfalls KS, meine ich. Da kenne ich die Gründe aber nicht.
 

Benutzer102949 

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Und wer dann auf Teufel komm raus unbedingt alles ganz natürlich haben will egal was für ein Himmelfahrtskomando das ist der hat in meinen Augen eben einen Schaden.

Wieviele wollen denn schon auf "Teufel komm raus" vaginal entbinden? Sicher mag das auf manche zutreffen, aber ich gehe doch schwer davon aus, dass die allermeisten werdenden Mütter ihre Entscheidung im Laufe der Schwangerschaft individuell treffen, was auch nicht heißen muss, dass genau diese am Ende umgesetzt wird. Bei einem geplanten KS können immer noch die Wehen spontan einsetzen, wodurch sie vaginal entbinden. Und das geht auch ohne große Komplikationen.
Davon abgesehen treffen die meisten ihre Entscheidung nicht nur auf der Grundlage ihrer eigenen Wünsche. Jeder will, dass die Geburt so komplikationslos wie möglich verläuft und kaum jemand wird seinen eigenen Willen durchsetzen, wenn das im Umkehrschluss bedeuten kann, dass das Leben des Kindes unnötig gefährdet wird.
Man kann ja gerne sagen, dass wohl die meisten Frauen lieber vaginal entbinden wollen, aber darunter sind trotzdem viele (manche auch "gegen" ihren eigenen Wunsch), die per KS entbinden. So what?

Ja die Entscheidung sollte von der Mutter getroffen werden solange es eben keine eindeutigen Gründe gibt die für oder gegen eine Variante sprechen. Dann solltest du aber eben auch berücksichtigen, dass es dann auch völlig legitim ist wenn die Frau eben eine Sectio wählt die vielleicht nicht unbedingt nötig gewesen wäre, die ihr aber z.B. mehr Sicherheit gibt. Mich wundert es nicht, dass viele Frauen nach einer Sectio so enttäuscht drauf sind und denken sie hätten versagt bei dem was sie sich in Foren wie diesen oder noch schlimmer in diesen ganzen Schwangerschaftsforen so anhören müssen.

Da habe ich wieder kein Mitleid. Wer sich in seiner Entscheidung in dem Ausmaß von Unbeteiligten (in diesem Fall von Foren, Medien, usw.) beeinflussen und sich ein schlechtes Gewissen einreden lässt, der hat wohl einfach Pech gehabt. Wenn man eine Entscheidung trifft, dann muss die gut durchdacht sein, man muss sich damit wohlfühlen und dahinterstehen können. Solange das von Ärzten abgesegnet wurde und man höchstwahrscheinlich sagen kann, dass es für Mutter und Kind die beste Entscheidung ist, braucht man sich von niemandem irgendwas einreden zu lassen.
Das, was du hier betreibst, ist übrigens genau das gleiche, nur umgekehrt. Du machst Frauen ein schlechtes Gewissen, die eben lieber vaginal entbinden wollen und damit möglicherweise mehr auf sich nehmen als unbedingt nötig, stattdass sie per KS entbinden. Ist nun auch keinen Deut besser.

Statt den Kaiserschnitt so zu verteufeln wie es oft der Fall ist sollte man sich lieber freuen, dass es diese Option gibt, da die Mutter- und Kindersterblichkeit sonst auch heute noch immens wäre. Es wird schießlich keine Frau gezwungen sich ohne guten Grund einer Sectio zu unterziehen!

Aus den Gründen ist es doch auch toll, dass heute jede die Option eines KS hat! Es ist doch nicht so, dass jeder KS verteufelt wird, denn manchmal (gerade bei Notfällen, bei einem viel zu schmalen Becken, Hüftproblemen, viel zu dicken Kind) ist es durchaus die bessere Entscheidung.

In meinen Augen quält man sich bei einer vaginalen Geburt schon sinnlos, wenn das eben zuvor absehbar war und mit einer Sectio hätte umgangen werden können. Aber für mich ist es eben alles andere als heroisch unbedingt ein 4kg Kind rauszuquetschen, aufzureißen nur um hinterher dann eine NATÜRLICHE Geburt erlebt zu haben. Ich sehe es als Errungenschaft der heutigen Medizin, dass ich mir wenn es so weit sein sollte, je nach den Gegebenheiten, die Methode raussuchen zu können die für mich und mein Kind mit den geringsten Risiken verbunden ist.

Ein KS birgt aber genauso seine Risiken! Darauffolgende Schwangerschaften werden oftmals weiterhin per KS entbunden und bei vernarbten Organen kann man eh froh sein, wenn man weitere 2,3 Male schwanger werden "darf", ohne bewusst das Leben des Kindes und sein eigenes gefährden zu wollen. Und es gibt durchaus Familien mit mehr als 2 Kindern. Ein KS ist wahrlich nicht so lockerflockig und risikoarm wie man das aus deinen Kommentaren herausliest.

Wichtig ist doch nur, dass es Mutter & Kind hinterher gut geht und beide möglichst wenig Schaden davon getragen haben. Welcher Weg letztendlich dahin führt sollte gerade für Außenstehende egal sein.

Genau das.
 

Benutzer53463 

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Habe ich irgendwo geschrieben dass Frauen ein schlechtes Gewissen haben sollen weil sie lieber eine vaginale Geburt haben möchte? Nein! Du solltest vielleicht mal anfangen, dass zu lesen, was da steht und nicht das was du vielleicht gerne lesen würdest. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich es nicht verstehen kann, dass Frauen auf eine vaginale Geburt beharren selbst wenn es eindeutige Risiken gibt. Nicht mehr und nicht weniger. Ich habe nicht wie du abstruse Gerüchte in die Welt gesetzt (plötzlicher Kindstod und Wochenbettdepressionsrate) wie du die keinerlei Grundlage haben. Also unterstell mir bloß nicht dass was du gerade tust!

Und auch im Post oben schreibst du medizinisch gesehen wieder nur Dinge die einfach nicht haltbar sind. Bei einem geplanten Kaiserschnitt der aus medizinischen Gründen durchgeführt wird ist die Komplaktionsrate wenn es eben doch zur vaginalen Geburt kommt deutlich erhöht oder wieso sonst wollte man die Sectio machen? Wenn es so wäre wie du schreibst bräuchte man keine Sectio...
So rational wie du das beschreibst läuft das in der Realität leider kaum ab. Da musst du nur mal etwas in einschlägigen Foren rumlesen um das zu sehen. Und das alles nur weil es so ein völlig abstrus verzerrtes Bild von der NATÜRLICHEN Geburt gibt. Und was bitte heißt von den Ärzten abgesegnet? Es wird keiner gegen seinen Willen auf einen OP-Tisch gezerrt, selbst wenn die Indikation dazu noch so 100%ig ist. Es gibt leider Gottes genug Leute bei denen das Hirn in solchen Situationen aussetz. Das habe ich selbst so miterlebt.

Das genau mache ich eben nicht. Ich hetze im Gegensatz zu dir nicht ständig gegen Frauen, die wenn keine medizinische Indikation DAGEGEN, vorliegt ganz normal entbinden wollen. Ich habe lediglich KEINERLEI Verständnis für Frauen die meinen da ihr Ding durchziehen zu müssen wenn eben gute Gründe (vor allem aus kindlicher Sicht) gegen eine vaginale Geburt sprechen.

Ich habe nie geschrieben, dass ein Kaiserschnitt die ultimative Lösung ohne jegliche Risiken ist. Ich war im Gegensatz zu den vermutlich meisten hier auch schon an deren Ausführung mitbeteiligt. Ich glaube ich kann sagen dass ich wüsste auf was ich mich einliese wenn ich an mir eine Sectio durchführen lassen würde. Für mich läge jedoch die Risikobereitschaft die ich bereit wäre bei einer vaginalen Geburt einzugehen vermutlich deutlich unter der der Durchschnittsschwangeren. MIR wäre es lieber ich gehe die relativ kalkulierbaren Risiken einer geplanten Sectio ein statt ein auch nur relativ geringes Risiko auf vaginal operative Geburt oder Notfallsectio einzugehen. Das ist aber meine persönliche Einstellung. Und da kann ich es auch verstehen, wenn bei anderen die Grenze eben etwas höher liegt. Ich kann aber eben nicht verstehen wie unvernünftig manche in komplett eindeutigen Lagen sind. Das ist das einzige was ich hier kritisiert habe. Nichts anderes. Oder anders gesagt ich stänkere eben gegen DUMME Leute (und dazu stehe ich auch), du hinhingegen stänkerst gegen jeden der eben nicht exakt deine Auffassung von Geburtsmodus hat.
 

Benutzer102949 

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Habe ich irgendwo geschrieben dass Frauen ein schlechtes Gewissen haben sollen weil sie lieber eine vaginale Geburt haben möchte? Nein!

Noch schlimmer, du fängst an sie zu beleidigen:

Und wer dann auf Teufel komm raus unbedingt alles ganz natürlich haben will egal was für ein Himmelfahrtskomando das ist der hat in meinen Augen eben einen Schaden.

Man wäre da doch schon arg doof, wenn man die Möglichkeiten der heutigen Medizin körperliche Schäden abzuwenden nicht ergreifen würde.

Na gut das ist dann eben auch Evolution wenn das Kind bei so einer Risikogeburt dann eben stirbt oder schwerbehindert ist weil die Mutter sich zu fein war eine Sectio machen zu lassen.



Du solltest vielleicht mal anfangen, dass zu lesen, was da steht und nicht das was du vielleicht gerne lesen würdest. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich es nicht verstehen kann, dass Frauen auf eine vaginale Geburt beharren selbst wenn es eindeutige Risiken gibt. Nicht mehr und nicht weniger. Ich habe nicht wie du abstruse Gerüchte in die Welt gesetzt (plötzlicher Kindstod und Wochenbettdepressionsrate) wie du die keinerlei Grundlage haben. Also unterstell mir bloß nicht dass was du gerade tust!

Etwas nicht verstehen zu können oder jemandem einen "Schaden" zu unterstellen ist wohl ein dezenter Unterschied.
Bezüglich der "Gerüchte" habe ich selbst geschrieben, dass ich nicht weiß, wieviel dadran ist. Wenn du Google bedienen würdest, findet man dazu aber ein paar Seiten, unter anderem diese: http://www.gesundheitsseiten24.de/f...kaiserschnitt-oefter-unter-atemproblemen.html
http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/linaktuell/show.php3?id=2351&nodeid=18

Dort heißt es übrigens auch:

„Viele Schwangere scheuen offenbar die Schmerzen und Anstrengungen einer vaginalen Geburt; manche meinen sogar, dass sich die Geburt per Kaiserschnitt auch für das Kind stressfreier gestalte“, berichtet Köhler. „Dem ist allerdings nicht so – vielmehr müssen die Kinder nach einem Wunschkaiserschnitt sehr viel stärker um ihren Atem ringen als nach einer vaginalen Geburt.“ Komplikationen, die eine Sauerstofftherapie oder Beatmung erforderlich machen, treten nach einem Kaiserschnitt rund fünfmal häufiger auf. Einer Studie zufolge kam es bei jedem zehnten Kind, das als spätes Frühchen bereits in der 37. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt geholt wurde, zu respiratorischen Problemen – wie z.B. einer vorübergehend gesteigerten Atemfrequenz oder aber einem dauerhaften Lungenhochdruck. Bei Kindern, die ebenso früh aber vaginal entbunden wurden, werden solche Störungen hingegen etwa 4 mal seltener beobachtet. „Angesichts dieser Zahlen kann man den Kaiserschnitt auf Wunsch der Mutter also wirklich nicht als die komplikationslosere oder schonendere Methode ansehen - geschweige denn empfehlen, solange dazu keine medizinische Notwendigkeit besteht“, meint Köhler.



Und was bitte heißt von den Ärzten abgesegnet? Es wird keiner gegen seinen Willen auf einen OP-Tisch gezerrt, selbst wenn die Indikation dazu noch so 100%ig ist. Es gibt leider Gottes genug Leute bei denen das Hirn in solchen Situationen aussetz. Das habe ich selbst so miterlebt.

Und ob. Siehe 1. Beitrag auf Seite 3 von Engelchen.
Außerdem predigst du doch die ganze Zeit, man müsse bei der Entscheidung KS vs. vaginale Entbindung gefälligst sein Hirn einschalten und je nach Ausgangslage und Risikowahrscheinlichkeit entscheiden. Was sollte ich denn sonst damit gemeint haben? :ratlos:

Das genau mache ich eben nicht. Ich hetze im Gegensatz zu dir nicht ständig gegen Frauen, die wenn keine medizinische Indikation DAGEGEN, vorliegt ganz normal entbinden wollen. Ich habe lediglich KEINERLEI Verständnis für Frauen die meinen da ihr Ding durchziehen zu müssen wenn eben gute Gründe (vor allem aus kindlicher Sicht) gegen eine vaginale Geburt sprechen.

Wo hetze ich hier denn?
Will ich überhaupt nicht. Für mich überwiegen die Vorteile einer normalen Entbindung, aber das nur ganz objektiv betrachtet. Wer weiß wie sich eine Schwangerschaft bei mir entwickeln würde, das kann ich nun logischerweise kaum wissen.

Ich habe nie geschrieben, dass ein Kaiserschnitt die ultimative Lösung ohne jegliche Risiken ist. Ich war im Gegensatz zu den vermutlich meisten hier auch schon an deren Ausführung mitbeteiligt. Ich glaube ich kann sagen dass ich wüsste auf was ich mich einliese wenn ich an mir eine Sectio durchführen lassen würde.

[Ironie]LOL. Eine Medizinstudentin mit kaum Praxiserfahrung weiß darüber besser Bescheid als andere, die größtenteils Erfahrungen am eigenen Leib machen durften. Davon abgesehen wird man als Patient vor dem Eingriff selbstverständlich nicht darüber informiert, was wie vorgenommen wird.[/Ironie]

:rolleyes:

Oder anders gesagt ich stänkere eben gegen DUMME Leute (und dazu stehe ich auch), du hinhingegen stänkerst gegen jeden der eben nicht exakt deine Auffassung von Geburtsmodus hat.

Hierzu brauche ich wirklich nichts mehr zu sagen ...


Wie gesagt, es gibt kein Patentrezept. Was du von Methode X im Fall Y hälst ist mir wohl min. genauso wumpe wie umgekehrt. Ich nehme mir nicht das Recht heraus anderen vorschreiben zu wollen wie sie zu entbinden haben oder ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden, da eine SS bei jeder völlig anders ist, untereinander auch ganz unterschiedlich sein können. Ich sage nur, dass ich mich aktuell viel eher für eine normale Entbindung entscheiden würde, weil ich es nicht für erforderlich halte in einen natürlichen Geburtsvorgang einzugreifen ohne medizinische Notwendigkeit. Du siehst das wohl anders, ist angekommen, aber auf einen gemeinsamen Nenner kommen wir sowieso nicht. Und da mir die Diskussion eh zu müßig wird bin ich nun raus. :winkwink:
 

Benutzer34612 

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Ich würde nach Möglichkeit immer einer natürlichen Geburt den Vorzug geben.
Eine Sectio ist ein großer Bauchschnitt, der Risiken birgt und wo es durchaus dauern kann, bis frau wieder auf den Beinen ist.
Ich denke auch: wenn es Risiken gibt (und selbst da würde ich noch abwägen, es erstmal so zu versuchen), kein Ding. Aber mit Wunschkaiserschnitten aus Bequemlichkeit, wegen der Planbarkeit oder wegen ein bisschen Angst (die gehört dazu - das ist normal), kann ich nichts anfangen.

Eine natürliche Geburt hat so einige Vorteile fürs Kind (und natürlich auch für die Mutter) und für mich fand ichs wichtig, selbst zu erfahren, dass ich das schaffe und dass mein Körper so etwas leisten kann.

Unserem Zwerg ist letztendlich per Saugglocke geholfen worden, aber das war völlig undramatisch, überhaupt nicht hektisch, alles recht entspannt und da wurde nix geschnitten oder so...
Sollte ich nochmal in die Verlegenheit kommen, ein Kind zu gebären, würde ich es wieder genauso machen. Der Kreißsaal, in dem ich war, ist mittlerweile hebammengeleitet. Eventuell könnte ich mir auch ein Geburtshaus vorstellen. In den meisten Fällen schafft der Körper das schon.
 

Benutzer99399 

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Ich frage mich, warum solche Diskussionen sich immer so emotional aufladen müssen...
 

Benutzer34612 

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Wahrscheinlich weil das Wohl der eigenen Kinder und das Thema Geburt überhaupt ein sehr emotionales Thema ist :zwinker: weswegen ich persönlich in solchen Themen immer nur von mir selbst spreche und Verallgemeinerungen noch mehr als sonst zu vermeiden suche
 

Benutzer29410 

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Ich frage mich, warum solche Diskussionen sich immer so emotional aufladen müssen...


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"Rivalitäten sind das Ventil für die Unvereinbarkeiten im Leben moderner Frauen. ... Wenn Frauen die Möglichkeit hätten, sich ein größeres Stück Kuchen zu erarbeiten, hätten sie es nicht nötig, miteinander um die Krümel zu wetteifern. Ihr Ärger über die zwispältigen gesellschaftlichen Anforderungen richtet sich nicht gegen das Diktat der Ansprüche, sondern gegen die Mitgeschöpfe." (Leora Tanenbaum in "Catfight")
 

Benutzer34612 

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Würden Männer Kinder bekommen, gäbe es diese Diskussionen wohl nicht. Dann wären Kaiserschnitte viel selbstverständlicher :grin:

Habt Ihr dieses Video gesehen, wo Männer künstliche Wehen testen? *g*
 

Benutzer120764  (26)

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Danke erstmal für die vielen Antworten.
Und zu streiten braucht hier wirklich keiner anzufangen:zwinker:

Was mich noch interessieren würde: Wenn man einen Dammschnitt bekommt, tut der weh? Oder bekommt man eine Betäubung?
 

Benutzer71335  (53)

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Was mich noch interessieren würde: Wenn man einen Dammschnitt bekommt, tut der weh? Oder bekommt man eine Betäubung?

Nein bei einem normalen Dammschnitt bekommt man keine Betäubung und man braucht auch keine, das Köpfchen des Kindes drückt alle Nervenenden komplett ab, man hört es wie geschnitten wird (mit einer Schere, witzigerweise sogar eine Verbandsschere und keine chirugische:what: ) udn weiß was da grade gemahct wird (bekommt man gesagt) und wundert sich das es überhaupt nicht weh tut.

Auch beim Nähen bekommt man übrigens keine Betäubung oder nur auf Wundsch (heilt aber angeblich dann schlechter, weild er Chirug die Reaktionen braucht), lediglich ein leichtes Betäubungsspray wird auf die Oberfläche aufgebracht.
Merkt man aber auch nur als minimales Piksen, da man noch mit Adrenalin vollgepumpt ist.

Bei tiefergehenden Schnitten wie es bei Saugglocke oder vorallem Zange nötig ist, wird aber mit einem Pudendusblock (Betäubungsspritze in die Scheide) komplett betäubt, das merkt man also auch nichts von.
Da muss der Arzt auch in Ruhe durch Schichten arbeiten (und auch später wieder so vernähen) trotz des Notfalls (ansonsten würde man ja nicht zur Teil-op greifen) und das tut er auch schnell und routiniert ohne Störungen durch die Mutter, die notfalls auch fixiert wird.

Damm schnitt tut eigentlich nur die 3-4 Tage hintrher weh, je nach Pflege ist das aber kein Ding.
 
G

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Ich habe lediglich geschrieben, dass ich es nicht verstehen kann, dass Frauen auf eine vaginale Geburt beharren selbst wenn es eindeutige Risiken gibt. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich wüsste nicht, wo jemand hier im Thread diese Meinung vertreten hätte und wundere mich deswegen doch sehr über den Ton :confused:

Natürlich gibt es Frauen, die gegen jede Vernunft darauf bestehen, ihr Kind allein im Mondschein auf einer Waldlichtung zu gebären und es danach von einer Wölfin sauberlecken zu lassen, aber von denen hab ich zumindest hier im Forum noch keine gesehen.
 

Benutzer75021 

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Ich habe nun beides erlebt:
3 natürliche Geburten, mit Dammschnitt (+ beim 1. Mal zusätzlich schön gerissen) und einen geplanten Kaiserschnitt.
Fit war ich nach den 3 natürlichen Geburten auch nicht sofort. Mir tat die Naht jedes Mal tierisch weh, man kann kaum sitzen und beim laufen hatte ich das Gefühl es fällt alles unten raus. Man fühlt sich ziemlich ausgeleiert, der Beckenboden leidet unter der Geburt doch enorm-ich hab ja jetzt den Vergleich.
Ich hatte nach den Entbindungen auch jedes Mal ziemliche Symphysenschmerzen-beim 3. Kind wochenlang.
Von den Schmerzen beim pinkeln nach dem Dammschnitt will ich nicht sprechen, das ist auch echt fies.
Nach dem KS tat mir diesmal nix weh. Schlimm waren echt nur die Nachwehen.
Die Naht zwickt zwar schon mal und es ist unangenehm wenn die Hose dran scheuert, aber da zieht man sich dementsprechend an.
Ich fand den KS viel schonender für den Körper :ratlos:
Hab es mir viel schlimmer vorgestellt.
Es ist natürlich trotz allem eine große Bauch OP und ich muss jetzt echt aufpassen das ich mich schone und nicht schwer hebe.
Ausserdem ist die Atmosphäre während des KS im OP echt komisch. Das hat mit Geburt nicht viel zu tun.
Es fehlten einfach die Emotionen, wobei ich persönlich das nicht schlimm fand. Ich kannte das "Geburtserlebnis" mit allem drum und ran ja eh ganz gut und bin einfach ganz locker an den KS ran gegangen.
Und im nachhinein war es auch eine verdammt gute Bauchentscheidung für den KS...das wäre sonst ziemlich blöd geendet.
 
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