kriege den uni-alltag nicht geregelt

Benutzer116416 

Sorgt für Gesprächsstoff
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Benutzer68557  (30)

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Redakteur
was studierst du und in welchem Semester bist du?
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Umziehen in die Unistadt in eine WG wäre meine erste Idee. Die Pendelei nervt auf Dauer und du verschwendest viel Zeit, die du für Freunde und das Lernen nutzen könntest.
Macht dir dein Studium denn Spaß?
 
M

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Gast
Statt shoppen und bloggen müsste dann was anderes auf dem Plan stehen. Bei fehlender Motivation dann eben wirklich mit einem festen Zeit-Plan.
Wenn du keinen Sinn in der Uni an sich siehst, müsstest du überdenken, ob ein Studium wirklich das richtige für dich ist.
 

Benutzer97675 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo Julietta,

ich hab das gleiche Problem: Ich muss auch jeden Tag zur Uni ca. ne dreiviertel-Stunde pendeln. Bei meinem Vorlesungsplan steh ich also teilweise um 5:30 auf, damit ich um 8:15 an der Uni bin. Das ist zwar nervig, aber ich wohne immerhin kostenlos daheim und bekomm "alles gemacht" (Haushalt, Wäsche, Einkaufen, etc.). Natürlich ist das tierisch nervig und ich hab immer wieder nen Hals, wenn ich den *****-Bus verpass und ne Stunde oder so auf den nächsten warten muss, aber das muss ich nunmal noch 4 Semester aushalten, da ich mir keine wohnung in der Stadt direkt bislang leisten kann. Wäre das ein Vorschlag für dich, damit du mehr Zeit für dich hast? Also ich mein in die Stadt direkt ziehen?

Weiter finde ich, dass ein Blog niemals so wichtig sein kann, damit Uni-Sachen weichen müssen. Ich würde dem Blog deutlich weniger Zeit widmen, als der Uni. Uni ist das wichtigste, da das meine Basis für mein späteres Berufsleben und somit auch für meinen Lebensstandard ist. Wäre das möglich für dich, dass du mehr Zeit für dich und die Uni hast?

Auch ich hatte anfangs fast keine Freunde/Bekannte an der Uni. Doch immer mal wieder mit den Leuten quatschen, was ausmachen zum Trinken, etc. hat mir da große Abhilfe verschafft. Und meistens sagt auch keiner Nein, wenn ich vor Feiern/Partys frag, ob ich bei jemandem schlafen kann (die kennen mittlerweile mein Problem). Wäre das bei Dir eine Variante, damit du die Leute kennen lernst?

Zum Schluss: Wenn dich dein Studium nervt und nicht ausfüllt mit Freude, ist dein aktuelles Fach evtl. nicht das Richtige. Du solltest überlegen, entweder was anderes zu studieren oder Dir mehr Motivation zuzulegen.

Gruß und fühl dich gedrückt :smile:
 

Benutzer116416 

Sorgt für Gesprächsstoff
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Benutzer68557  (30)

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Redakteur
Hast du Anwesenheitspflicht?!
 
S

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Gast
Das Gejammer über Arbeitszeiten und wenig Freizeit kann ich ja ab. Mensch Mensch, du tust gerade etwas für deine berufliche Zukunft die sehr entscheidend für dein späteres Leben sein wird. Da ist es mir unbegreiflich wie man Zeit und Energie in pseudo Online-Geschreibsel investieren kann und zwar nur darin.... Das Lernen mag auf Dauer sicherlich unmotivierend sein und wenig zu verdienen ebenfalls, zumindestens innerhalb des Studiums. Studium ist doch sicherlich vom Berufsleben her noch die angenehmere Form. Wenn du Zeit verschwenden willst und nicht qualifiziert an dir arbeiten willst, wozu überhaupt das Studium?

Ich hatte auch mal so eine Phase wie du, da ging es bei mir um den Punkt der weiterführenden Schulen. Ich beise mir heute noch in den Arsch mich im Teenageralter nicht mehr reingehanden zu haben und alles nur mit "null-bock" Stimmung zu betrachten.
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Ich scheine hier ja extreme Präsenz zu haben, das nur auf meine Fragen geantwortet wird!!

Jetzt habe ich genug Infos:

Also, im 1. Semester war ich auch erstmal total überfordert. In meinem Studium sind 20+ SWS normal (über meinen derzeitigen Stundenplan möchte ich gar nicht reden, das sind 30+). Da Kann man nicht überall da sein.
Wir haben keine Anwesenheitsplicht.

Es hat lange gedauert, bis ich ohne schlechtes Gewissen den Vorlesungen fern bleiben konnte, aber mittlerweile bin ich so gut wie gar nicht mehr an der Uni und lerne motiviert und gewissenhaft zu Hause.

Vielleicht ist das (natürlich nur bei den Fächern ohne Anwesenheitspflicht) eine Option für dich?! So würdest du deinen straffen Plan etwas auseinanderziehen.
Aber vorsicht: Viele Leute können einfach nicht gewissenhaft zu Hause arbeiten.
Es ist nur mal so eine Idee.

Btw ich finde 1 Stunde pendeln jetzt echt nicht viel...
 

Benutzer99399 

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wenn am tag freistunden sind, gehe ich meistens in die stadt shoppen.

Das kenne ich. Aber du wirst wohl jede Woche den gleichen Stundenplan haben und so oft ändert sich die Ware nicht, insofern wird Shopping auch irgendwann langweilig.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich recht produktiv bin, wenn ich mich in der Zeit in die Bibliothek setze.
Da muss ich dann meinen Rucksack ins Schließfach sperren und kann außer meinen Büchern und meinem Schreibzeug nicht wirklich etwas mitnehmen, dann suche ich mir einen Platz und setze mich hin. Dann habe ich also
1. bereits ein kleines Ritual hinter mir, welches mich auf das Lernen einstimmt
und
2. keine Ablenkung.
Wenn ich dann also erst einmal in der Bibliothek sitze, lerne ich auch. Und wenn man das ohne Ablenkung durchzieht, kann man in 1-2 Stunden schon recht viel schaffen.
Wenn du dann abends so spät nach Hause kommst, kann ich verstehen, dass die Motivation noch etwas zu lernen nicht wirklich da ist. Aber du brauchst dann kein allzu schlechtes Gewissen haben, denn du hast ja bereits etwas gemacht und kurz vorm Insbettgehen, kannst du dir dann noch einmal deine Aufzeichnungen zur Festigung durchlesen.

Was deine Überforderung angeht:
- Such dir ein paar Lernpartner. Wenn man mit Kommilitonen einige Sachverhalte durchspricht, sind sie oft gar nicht mehr so kompliziert bzw. können einem die Kommilitonen die ein oder andere Sache verständlicher erklären als das Lehrbuch.
- Mach täglich wenigstens eine Kleinigkeit für die Uni. Der Stoff wird jeden Tag mehr und das ist dir natürlich auch bewusst. Wenn dann wieder eine Woche verstrichen ist, in der du nichts getan hast, ist der Berg schon wieder ein riesiges Stück gewachsen. Dann bist du unzufrieden mit dir selbst und fühlst dich zusätzlich von der zu bewältigenden Menge erschlagen. Das zerstört natürlich jegliche Motivation sich noch mehr reinzuhängen.
- Stelle dir eigene Regeln auf z.B. "Blog erst, wenn ich das und das geschafft habe." und halte dich jeden Tag daran. Irgendwann entwickelst du eine Routine in deinem Tagesablauf, in der das Lernen einen ganz normalen Platz hat.
- Schreib dir schwierige Sachverhalte Schritt für Schritt auf. Zerlege komplizierte Schachtelsätze in ihre Einzelteile, bis du die Grundaussage herausgefiltert hast, versuche für Fremdworte einfache Begriffe zu finden, visualisier dir komplexe Zusammenhänge mit Hilfe von Pfeilen etc. ...

Der Lohn für deine Bemühungen wird sein, dass du mehr und mehr verstehst und somit auch wieder mehr Spaß an dem Studium gewinnst.

Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen, dass es durchaus hilfreich für dich wäre, wenn du in deine Studienstadt ziehen könntest. Und probiere dich mit wenigstens 1, 2 Leuten anzufreunden, sich alleine durch ein Studium durchzubeißen ist kräfteraubend und frustrierend.
 

Benutzer18889 

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Mein Vorschlag wäre auch, dass du in deine Unistadt ziehst, damit du mehr Kontakte knüpfst. Außerdem sparst du dadurch täglich fast 2 Stunden.

Ich wohne z.B. mit dem Rad 3 bis 4 Minuten von meiner Uni weg (je nach Gebäude) und zu Fuß eben 10 Minuten. Das ist einfach super schön, weil ich in Freistunden natürlich meistens nach Hause gehe. Auch können wir uns immer gut bei mir zum Vorbereiten von Referaten oder in Prüfungsphasen zum Lernen treffen, eben weil der Weg so kurz ist.

Ich könnte mir vorstellen, dass sich deine mangelnden Kontakte durch einen Umzug in die Stadt verbessern. Hier ist es jedenfalls so, dass besonders die Leute von außerhalb mehr Probleme damit haben, Anschluss zu finden, weil sie z.B. nicht abends mit uns in die Stadt können. Da fährt dann ja entweder kein Bus mehr oder es ist ihnen zu aufwändig. Auto fällt auch flach wegen Alkohol.

Ich dünne meinen Stundenplan immer sehr schnell aus und gehe nur zu Veranstaltungen, die entweder Anwesenheitspflicht haben oder die ich für sinnvoll erachte. Wenn ich schon weiß, dass es weder eine Anwesenheitspflicht noch eine Prüfung geben wird, sieht man mich dort nie wieder. Das erachte ich als Zeitverschwendung. Themenmäßig spannende Vorlesungen/Seminare besuche ich natürlich freiwillig.

Das Ausschlafen am Wochenende mache ich auch und finde das überhaupt nicht schlimm. Ist doch toll, wenn kein Wecker klingelt und man einfach um 12 oder 13 Uhr aufstehen kann. Ich bin jemand, der dann aber abends ggf. was für die Uni macht oder nachts. Macht man gar nichts, ist das nicht so optimal.
 

Benutzer102673 

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Das Gute ist: Du hast das Problem erkannt und eigentlich auch durchschaut.

Es ist halt so: einen Funken Selbstdisziplin und Selbstorganisation musst Du schon aufbringen.

Ohne den sind die WG-, Lerngruppen- und Zeitplanideen nicht umzusetzen.

Mit Deiner Internetaktivität entziehst Du Dich Deinen Studienpflichten. Das, was Du schon erkannt hast, dass nämlich Misserfolg vorherrscht, kannst Du nur beheben, wenn Du Dich ransetzt.

Studienberatung wäre vielleicht auch noch ein Tipp.

RICHTIGER Einsatz ist nicht immer angenehm. Ich glaube, dass kennen hier alle, die eine Ausbildung oder einen Lebensabschnitt hintersich haben, der einem viel Eigenständigkeit abverlangt. Aber Du bist nun in einem Alter, in dem man nicht unbedingt jedem Lust- und Unlustgefühl nachgeben muss.


Mein Tipp:


--> Setz Dir ein Ziel (Studium weiter/nochmal/anders; Abbruch und Ausbildung...)

--> Triff eine Entscheidung. Und dann handle. Und sei konsequent.


Gruß, cocos

P.S: --> Internetaktivität auf 2 Std pro Tag runterschrauben....oder so.
 

Benutzer91132  (35)

Meistens hier zu finden
Du hast doch auch diesen Thread geschrieben?
Studium - Studienortwechsel - Planet-Liebe Forum

Wolltest du also an die FH wechseln, weil du dachtest du hast dort weniger Stress?

Mein Vorschlag wäre: Entweder du kneifst den Arsch zusammen und lernst, auch wenn du das erst um 19 Uhr machen kannst. Du verzichtest auf deine Shopping Touren und schaust dir lieber den Stoff nochmal an. Und vor allem muss dir klar werden, was wichtiger ist. (Blog schreiben oder für die Klausuren/Vorlesungen vorbereitet sein)

Oder du wechselst das Studienfach bzw. überlegst, ob du vielleicht eine Ausbildung in dieser Richtung machst. Vielleicht könntest du ja dann nach dieser wieder studieren, da du dann schon einige Erfahrungen gesammelt hast, die dir hilfreich sein könnten.
 
D

Benutzer

Gast
Läufst du denn Gefahr das Ganze nicht zu schaffen? Ich dümpel auch immer viel zu viel rum, geh wenn überhaupt in die Seminare und höre mir an, was mir Spaß macht und das wars dann auch. Depremiert mich auch etwas, aber ich hab echt so gar keinen Bock mehr darauf (ich bin aber eben auch bald fertig). Und ich hab eben trotzdem ganz gute Noten. Da musst du halt wissen, wie es bei dir läuft und was du willst. Wenn es mir so schon zu Beginn des Studium gegangen wäre, hätte ich mir arg überlegenen müssen, ob ich das durchziehen hätte wollen, egal, ob mich der Job gereizt hätte. Da wär ich echt krank bei geworden, das ist für mich schon so psychisch genug belastend. Daher versteh ich dich auch ganz gut.
Du solltest halt wissen, es wird nicht besser und vielleicht solltest du dir dann doch etwas anderes suchen. Und mit dem Pendeln wäre ich auch gar nicht klargekommen, das ist wahrscheinlich auch einer der Sachen, die man irgendwie schnell ändern sollte.

Sich jetzt permanent zwingen, konsequenter zu sein halte ich nicht für sinnvoll. Dein Unitag ist lang genug, da muss man ja nun nicht mehr Zeit investieren. Die Bahnfahr könntest du noch sinnvoll nutzen, aber wenn ich 19 Uhr nach Hause komme, wäre es auch das letzte, wenn ich mir sagen müsste, was ich jetzt nicht darf.
Aber das hängt eben auch von deinen Wünschen und Zielen ab. Studienbester wird man mit so einer Einstellung natürlich nicht. :zwinker:
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
- Unterwegs in den öffentlichen Verkehrsmitteln ein wenig über die Unisachen schauen. Oder, wenn dir dafür die Ruhe und Konzentration fehlt, lies ein Buch, höre Musik. Das ist auch etwas Zeit für dich.
- Feste Zeiten, in denen du was tust.
- Leute aus deinem Studium kennen lernen ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Die helfen einem aus mit wichtigen Infos (Anmeldefristen, Tipps für Klausuren, etc.), man kann Unterlagen austauschen oder Lerngruppen bilden, und vor allem ist es auch eine Form der Motivation (zumindest empfinde ich es so).
 

Benutzer78489 

Sehr bekannt hier
Hey,

was ist denn das für ein Blog?
Hat es dich nie interessiert, irgendwas zu studieren, was dir hilft, die Schreiberei auszubauen? Ist natürlich ein hartumkämpftes Gebiet, aber wenn du mit dem Blog erfolgreich bist, vielleicht kannst du das dann ausbauen und beruflich nutzen?
 
2 Woche(n) später

Benutzer108248 

Benutzer gesperrt
hallo, es ist so, dass ich irgendwie nicht richtig mein leben geregelt bekomme seit ich studiere.

also mein ablauf sieht so aus: ich wohne 1 stunde von der unistadt entfernt und pendele jeden tag dahin. wenn am tag freistunden sind, gehe ich meistens in die stadt shoppen. wenn ich zu hause bin ich es schon 19.00 uhr un dann mache ich nix unitechnisches mehr. ich surfe dann meistens den ganzen abend im internet, beantworte mails und kümmere mich um meinen blog.

am wochenende bin ich immer zu hause und schlafe bis mittags aus. dann mache ich eigentlich nur blogsachen, fotographie. ich schaffe es einfach nicht mich aufzuraffen mal was für die uni zu tun. ich hab auch einfach keine motivation weil ich keine leute aus meinem studiengang kenne. ich bin irgendwie richtig depressiv wegen diesem uni leben. ich dümpel irgendwie so sinnlos herum. was ist nur los mit mir?
irgendwie gibt mir die uni nix, keine erfolgserlebnisse. mein blog hingegen schon, deshalb habe ich die kraft dort meine ganze energie reinziinvestieren.

wie ist das bei euch? habt ihr auch so probleme mit eurem leben?

Die beschreibung hört sich doch typisch studentisch und normal an. Wenn du morgens so gegen 8 dich auf den weg machst und um 19 uhr zu hause bist, ist es doch klar, dass du kaputt bist. und am we muss man auch ma ausspannen.

du könntest ja lerngruppen gründen oder in den freistunden in der bibliothek oder in einem cafe lernen.
 
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