Krebs - kenn ihr jemanden, der daran erkrankt ist?

Benutzer7157 

Sehr bekannt hier
aber was ist so schlimm daran?
Das meinst du jetzt nicht wirklich ernst, oder?

Jeden Tag, wenn ich meinen Vater im Krankenhaus besuch, sehe ich sehr genau WAS daran schlimm ist. *kopfschüttel*

Und nein, es ist nicht jeder Krebs behandelbar und schon gar nicht heilbar.
 

Benutzer10736 

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das ist wohl eher selten.
aber was ist so schlimm daran? das ist eine behandelbare krankheit wie jede andere auch.
krebs ist nicht gleich tod!
Nein, das stimmt schon, Krebs muß nicht gleich den Tod bedeuten. Aber es ist auch nicht "behandelbar wie jeder andere auch". Denn es ist auch nicht Krebs gleich Krebs. Es gibt Arten, da sind die Heilungschancen sehr gut und die Behandlung ist bei frühzeitiger Entdeckung auch recht unkompliziert. Aber es gibt eben auch das Gegenteil. Lange versteckt und erst entdeckt, wenn es schon zu spät ist. Oder früh entdeckt, aber keine Therapie schlägt an und Operation ist nicht möglich oder nicht aussichtsreich.

Es gibt bei Krebs (gerade weil es so viele Erscheinungsformen davon gibt) eben keine 100% aussichtsreiche und sichere Behandlungsform. Da gibt es kein Antibiotikum, das man schlucken kann und alles ist gut, da gibt es nicht immer eine Operation, mit der man einfach rausschneidet und alles ist gut.

Sternschnuppe
 

Benutzer54365  (31)

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Joa, meine Tante hatte den Brustkrebs bekämpft,ist aber wieder zurück gekommen, jetzt macht sie die 3 Therapie.
Ausserdem hat eine gute freundin meiner Eltern Unterleibskrebs, der sich bald auf den ganzen Körper ausgebreitet hat :geknickt:
 

Benutzer54485  (33)

Verbringt hier viel Zeit
meine tante hatte brust und lymphdrüsen krebs...der war "verheilt" bzw. ist bekämpft worden, und jetzt hat sie knochen-& rückenmarkskrebs.....und jetzt will sie einfach aufgeben :cry:
 
C

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Hallo Sunbabe.

Das tut mir wirklich sehr leid für dich. Ich wünsche dir und deinen Vater nur das Beste und dass er den Krebs überwältigt.

Auch ich habe ein wenig Angst um meinen Vater, wenn ich daran denke dass er bereits seit 25 Jahren starker Raucher ist und früher oder später wohl mal Krebs bekommen wird. Leider ist er so süchtig dass man ihn nicht bewegen kann damit aufzuhören.

Auf jeden Fall kenne ich viele Leute die an Krebs erkrankt sind und teilweise auch daran gestorben sind. Meine 2 Omas hatten beide bereits 2x Krebs aber ihn beide Male besiegt und das finde ich erstaunlich. Und die halbe Verwandschaft (von denen ich die meisten nciht kannte) sind durch Krebs gestorben. Auch eine junge Frau kannte ich, die mit 35 an Gehirnkrebs starb. Echt schrecklich diese Krankheit, ich hoffe sie finden da bald ein Wundermittel.

Ich habe mal wo gelesen dass Krebs Todesursache Nr. 1 in den westlichen Ländern ist. ca. 48% sterben an Krebs. War eine Umfrage vor ca. 10 Jahren. Erst an 2. Stelle tritt der Herzinfarkt. An Altersschwäche sterben nur 2%.
 
D

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Gast
meine tante hatte brust und lymphdrüsen krebs...der war "verheilt" bzw. ist bekämpft worden, und jetzt hat sie knochen-& rückenmarkskrebs.....und jetzt will sie einfach aufgeben :cry:

Ehrlich gesagt glaub ich, dass man das nur verstehen kann, wenn man selbst in der Lage ist. Viele, die eine Therapie gemacht haben und rückfällig werden, geben auf.
 
C

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Gast
Stimmt Dreamerin. Ein gesunder würde da sagen du musst weiterkämpfen. Aber ich glaube würde ich erfahren dass ich Krebs habe wäre mein erster Gedanke auch dass ich vom Fenster runterhüpfe. So gehts wohl vielen in den ersten Stunden, Tagen oder Wochen wenn sie davon wissen. Natürlich würde ich nach einiger Übelegnis dann mit Lebensmut an die Sache herangehen, so weit dies möglich ist.
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Stimmt Dreamerin. Ein gesunder würde da sagen du musst weiterkämpfen. Aber ich glaube würde ich erfahren dass ich Krebs habe wäre mein erster Gedanke auch dass ich vom Fenster runterhüpfe. So gehts wohl vielen in den ersten Stunden, Tagen oder Wochen wenn sie davon wissen. Natürlich würde ich nach einiger Übelegnis dann mit Lebensmut an die Sache herangehen, so weit dies möglich ist.
Ich denke, beim ersten Mal ist da noch sehr viel Kampfeswillen, gerade wenn die Heilungschancen gut sind. Und vielleicht auch, weil man noch nicht so recht weiß, was einen mit der Behandlung erwartet. Wenn man es dann einmal alles hinter sich gebracht hat, dachte, man wäre wieder endgültig geheilt, und plötzlich kommt WIEDER die Nachricht "wir haben wieder was gefunden..."... ich kann mir schon vorstellen, daß einen da der Mut verläßt, daß man die ganze Tour (und da weiß man dann ja, was einen erwartet...) nicht NOCHMAL von vorne durchmachen will, ohne überhaupt zu wissen, ob es diesmal endgültig hilft...

Sternschnuppe
 

Benutzer7157 

Sehr bekannt hier
ich weiss nicht an welcher art von krebs dein vater erkrakt ist, ich könnte mir aber gut vorstellen das er auch nicht so angeschaut werde möchte.
Das ist schon klar, und wir schauen ihn auch garantiert nicht so an. Ich bin der festen Überzeugung, dass mein Vater das schafft bzw. versuche optimistisch zu denken. Anders kommt man damit auch gar nicht klar. Ich denke mein Vater hat in uns die beste Unterstützung, die wir ihm ermöglichen können.
Er hat übrigens Mundboden- und Zungenkrebs.

Aber trotzdem ist es schlimm! Mein Vater quält sich ungemein und auch wenn dann mal in 5 Jahren als geheilt gelten sollte, wird er mit vielen Einbußen leben müssen. Ich will hier nicht ins Detail gehen... soll hier auch nicht das Thema werden.

Und ja, natürlich gibt es andere schlimme Krankheiten, die zum Tod führen können. Und? Das ändert doch nichts daran, dass Krebs eine schlimme Erkrankung ist oder zumindest sein kann. Es freut mich, dass du es so gut überstanden hast, aber es kann ja auch anders ausgehen, wei du selbst weiß. Und dass man davor Angst hat, ist jawohl nur menschlich.

@ ColaBoy:
Danke für deine guten Wünsche!
Und versuch du dir nicht mal allzuviele Sorgen um deinen Dad zu machen. Nicht jeder, der viel raucht, bekommt Krebs. Aber leider haben die Glimmstengel bei meinem Vater auch den Krebs begünstigt. Krebs im Mundbereich ist auch eine typische Raucherkrankheit. Auch mein Dad hatte überhaupt keine Motivation aufzuhören. Aber wie gesagt... so muss es nicht kommen. Ich drück euch die Daumen.
 

Benutzer10736 

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ich habe nicht von heilung gesprochen. [..]behandelt worde sind aber alle patienten von denen ich bisher gehört habe.
Von einer Behandlung hat man aber viel, wenn man dann doch an der Krankheit stirbt... Insofern nimmt das Wort "behandelbar" absolut nicht den Schrecken.

weisst du was schlimm ist?
wenn dich die leute (freunde, bekannte, verwandte) anschauen als ob du schon so gut wie tod bist.
ich weiss nicht an welcher art von krebs dein vater erkrakt ist, ich könnte mir aber gut vorstellen das er auch nicht so angeschaut werde möchte.
diese erfahrung war für mich schlimmer als die eigentliche krankheit.
das ist noch heute so, wenn man irgendwie auf krebs zu sprechen kommt und sagt das man eine form des selben hatte, schauen dich die meisten leute so an als ob der sensemann schon hinter einem steht.
daher gerne nochmal: krebs ist eine ganz normale behandelbare krankheit und bedeutet nicht gleich tod!!!
Natürlich bedeutet das nicht gleich den Tod, und je nach Art und Zeitpunkt des Erkennens stehen die Heilungschancen ja auch wirklich gut. Aber trotzdem sterben nunmal verdammt viele Leute daran. Krebs kann tödlich sein, und ist das auch häufig.
Und daß die Leute Angst davor haben, ist da doch nur natürlich. Klar gibt es auch Fälle, wo alles glatt geht mit Operation/Nachbehandlung, trotzdem ist das nunmal eine verdammt ernste Erkrankung.

im übrigen gibt es viele viele krankheiten die mit sicherheit zum tod führen und nicht das geringste mit krebs zu tun haben.
Natürlich. Aber meinst du, bei solchen Krankheiten haben die Leute keine Angst, daß der Betreffende sterben könnte? HIV/Aids ist auch "behandelbar", trotzdem bedeutet es letztendlich den Tod.

Klar ist es manchmal auch übertrieben, wenn Verwandte/Freunde plötzlich Angst haben, der Betroffene könnte sterben, wenn sich im nachhinein herausstellt, daß mit einer Operation alles ok ist bzw. die Behandlung perfekt anschlägt. Aber grundsätzlich bedeuten die allermeisten Krebsarten nunmal ein nicht zu vernachlässigendes Todesrisiko, und das Risiko, einige Jahre später wieder an derselben oder einer anderen Art zu erkranken, ist auch dabei.

Sternschnuppe
 

Benutzer21309 

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mein "opa" (der mann meiner oma, angeheiratet) hatte magenkrebs, seit 6 jahren ist er nun tot:geknickt:

und die Schwester von meiner Mutter hatte nen hirntumor. sie ist mit 2 jahren gestorben) wäre nun 28.
 

Benutzer7157 

Sehr bekannt hier
Von einer Behandlung hat man aber viel, wenn man dann doch an der Krankheit stirbt... Insofern nimmt das Wort "behandelbar" absolut nicht den Schrecken.
Ja, und zudem IST es nicht immer behandelbar! Die Mutter meiner Chefin hatte Leberkrebs, der erst spät erkannt wurde. Statement der Ärzte "Tut uns leid, wir können für Ihre Mutter nichts tun. Weihnachten wird sie wohl nicht mehr erleben". Ich kenne jemanden, der einen Hinrtumor hat. Nicht operabel. Er bekommt nur Medikamente gegen die epilieptischen Anfälle, geht aber ansonsten ohne Behandlung dem Tod entgegen. Und das sind keine Einzelfälle!

Ein Bettnachbar meines Vaters hatte vor fast einem Jahr eine ähnliche OP wie mein Dad (nur nicht ganz so schlimm - die Zunge war nicht betroffen). Jetzt ist er wieder im Krankenhaus, weil er Beschwerden im Mund hatte. Ergebnis: Es haben sich neue Krebszellen gebildet. Nicht operabel. Sie versuchen es jetzt noch mit Chemo, räumen ihm aber keine guten Chancen ein. Ist auch nicht grad aufbauend, wenn man das dann mitbekommt. Und das macht verdammt Angst!
 
C

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Gast
@Sunbabe
Ich wünsche dir, deiner Familie und deinem Vater viel Kraft und nur das Beste :smile2: Fühl dich von mir :knuddel: geknuddelt :smile2:

Mein Onkel ist mit 20 an Nervenkrebs gestorben - kennen gelernt habe ich ihn nie, aber macht einen traurig, wenn Oma und Opa sagen, das ich wohl einige Charakterzüge von ihm habe == Erinnerung ...

Meine Uroma hatte auch Krebs, welcher weiß ich nicht - auch gestorben

Neuerdings hat eine Tante von mir Krebs, ich weiß grad nicht welcher, aber sie haben ein Rückenmarkspender gefunden und jetzt hofft die ganze Familie natürlich, das alles gut geht... :cry:
 

Benutzer37503  (35)

Toto-Champ 2009
Ich habe da mal ne Frage!
MIr machen diese ganzen Krebsgeschichten schon so ein bisschen bammel. Die ANgst die ich damit verbinde liegt daran begründet das man ja meistens gar nicht merkt das man ´Krebs hat. Kann mir mal jemand sagen woran merkt das man Krebs hat bevor es so spät ist das er nicht mehr heilbar ist? Ist es nicht so das wenn man merkt das was nicht stimmt das Stadium schon sehr weit fortgeschritten ist?
 

Benutzer9429  (34)

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Hey,

ich weiß genau wie du Dich fühlst. In meiner Familie spielt der Krebs auch eine sehr große Rolle.
Vor ein paar Jahren kam meine Tante, die damals 20 war ins Krankenhaus, mit Verdacht auf Blindarm. Es war aber kein Blindarm, es war KREBS. Hab des damals noch nicht wirklich verstanden, war einfach noch zu klein. Aufjeden fall war es schlimm, sie ohne Haare und völlig abgemagert zu sehen. Heute geht´s ihr aber wieder gut.

Nach 3 Jahren erkrankte meine Patin an Hautkrebs. Des wurde aber schnell festgestellt, und sie wurde dann operiert, soweit gehts ihr auch wieder gut.

Dann mein Opa, er hatte einen Gehirntumor, der recht spät vestgestellt wurde und er ist dann auch daran gestorben, was auch besser war, er hätte sonst Leiden müssen, und des tat einfach weh, ihn so liegen zu sehen....

Dann letztes Jahr mein Cousang, mit 19. Bei ihm war die Diagnose Hodenkrebs. Des ging dann alles voll schnell, er wurde operiert und soweit gehts ihm heute auch wieder gut.

Tja, is nich einfach, wenn in so kurzer Zeit so viel passiert. Des letzte Jahr war schon ziemlich schlimm für mich....

Wünsch Dir aufjedenfall ganz viel Kraft.
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
Ne Verwandte von mir (ziemlich weitschichtig aber immerhin) hat Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Werde sie aber nicht besuchen können im KH weil sie Italienierin ist und in Rom im KH liegt.
 
D

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Mein Opa ist an Krebs gestorben.

Ansonsten arbeite ich in einem Nebenjob in einer Krebsklinik (auch wenn sie sich offiziell nicht so nennt). Man sieht ziemlich, wie die Leute von der Krankheit gezeichnet sind (Chemo etc. pp.).
 

Benutzer9234 

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Ich kenne mehrere, u.a. auch mein Vater. Das war aber vor 30 Jahren und er ist geheilt. Dann ein Bekannter (Bruder meines Ex-Freundes), der das auch überstanden hat. Und dann noch drei Onkel und meine Grossmutter (habe ich nicht mehr gekannt), die leider alle daran gestorben sind.

Behandelt wurden alle. Bei zwei Onkeln war der Krebs bereits im Endstadium, da gab es leider nicht mehr viel zu machen. Trotzdem haben sie gekämpft, und kurz nachdem sie geistig aufgegeben hatten, sind sie dann auch gestorben. Meine Grossmutter wurde - soweit ich weiss - ebenfalls behandelt, das erste Mal auch erfolgreich, allerdings kam der Krebs dann wieder.

Bei meinem Vater und meinem Bekannten war die Heilung absolut erfolgreich und es gab auch keinen weiteren Ausbruch mehr. Die hatten beide Hodenkrebs, was eine vergleichsweise hohe Heilungsquote (um die 90%) hat...
 
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