Komplimente am Arbeitsplatz?

jule-x3108   (19)

Sorgt für Gesprächsstoff
Meine echte Arbeitskarriere ist zugegebenermaßen noch sehr kurz. Und es arbeiten dort viele junge Leute, Sportler, Ex-Sportler/Profis usw. so dass dort der Umgangston eh recht locker ist. Aber immer respektvoll und wertschätzend. Klar gibt es da auch Sprüche in die ein oder andere Richtung aber immer mit einem gewissen Niveau, immer respektvoll ins nie beleidigend. Oft ist da nicht zu erkennen ob es jetzt ein verstecktes Kompliment oder einfach nur ein dahergesagter Spruch ist. Aber es gab / gibt durchaus auch positive Reaktionen auf Outfits, Accessoires, Frisuren, rasierte Gesichter, Verhaltensweisen usw. also Ja, das kommt vor.
 
2 Woche(n) später

Archangel   (46)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich fasse bis hier mal zusammen: einige wenige Meinungen halten Komplimente am Arbeitsplatz für unangebracht. Ansonsten sind sie scheinbar v.a. eine Sache von / für Frauen - sofern passend und man (frau) sich damit wohlfühlt.

Dann bleibe ich Schuster wohl besser bei meinen Leisten und halte mich da weiterhin raus. :grin:
 

mike.80993   (49)

Ist noch neu hier
Komplimente . . . Loben . . . Anerkennen . . . positives Feedback . . . das ist für mich so unglaublich wichtig, um die Atmosphäre am Arbeitsplatz gut zu halten . . . und ich muß sagen: Es wirkt!
 

Erdbeere1106  

Öfters im Forum
Komplimente erhalten und ernst gemeinte Komplimente machen finde ich privat wie im Beruflichen angenehm. Man sollte aber tatsächlich überlegen, in welchen Kontext sie wohl vom Empfänger gesetzt werden könnten.
Meinem Chef (mit dem generell der Umgang auch recht locker ist) mache ich z.B. keine Komplimente mehr, weil er sich dadurch offenbar im Gegenzug zu sexistischen Äußerungen stimuliert fühlt.
 

Sun-Fun  

Verbringt hier viel Zeit
Da ich in einer Männer domaine arbeite werden extrem selten Komplimente zum Aussehen oder sowas verteilt.
Lob-Komplimente für die Arbeit hingegen schon.
 

caotica   (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin ja so null "Sexismus-empfindlich" und höre den auch praktisch nie irgendwo hinein, daher kann man mir durchaus Komplimente machen. Allerdings mag ich etwas zur Leistung oder zum Charakter lieber als zum Aussehen oder Klamotten.

Ich schätze, wenn man gerne Komplimente vergibt, ist das Verhältnis zu dem Empfänger ausschlaggebend. Wenn ein offen kollegiales bis freundschaftliches Verhältnis herrscht und man auch mal über private Dinge (also AUS DEM PRIVVATLEBEN, nicht sexuell privat :grin:) spricht, und der Empfänger wenig Interpretationsmöglichkeiten hat (weil sie weiß, dass du weisst, dass sie vergeben ist, oder weil es kein Machtgefälle gibt oder oder oder) dann finde ich da nichts dabei.

Wenn es jetzt ein völlig fremde Kollegin einer anderen Abteilung in der Kaffeeküche ist, könnte "Hübsches Kleid!" echt falsch ankommen.
 

Diana03   (17)

Ist noch neu hier
Ich mache eine Ausbildung zur Erzieherin. Ein Vater hat zu mir gesagt ich würde gut aussehen. Er wollte mich zum Eis einladen. Ich fand es schön sehr nett.
 

Metallfuß   (37)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich mache nur den Leuten komplimente, mit denen ich eng zusammenarbeite (gleiche Abteilung) und bei denen definitiv nichts mit flirten verwechselt werden kann. Außerdem kriegen wir Kerle in der Abteilung es bei uns auch immer scherzhaft ab, wenn wir (mal wieder...) eine neue Frisur nicht bemerken.

Ich sag was zu Frisur, Brille und Pulli. Zu Hosen/Röcken/Kleidern würde ich keine Komplimente machen, weil Minenfeld.
 

Federleicht  

Öfters im Forum
Ich gebe Komplimente sowohl ggü Kollegen als auch Kolleginnen.
Wir necken uns auch auf der Arbeit, gehört auch irgendwie dazu.
Ich mag meine KollegINNEN ❤️
 

Storch  

Verbringt hier viel Zeit
Seit wir amerikanisch geführt sind, ist das Thema Compliance noch höher angebunden. Da man sich ganz schnell auf dünnes Eis begeben kann, vermeide ich das seit ein paar Jahren konsequent.
Darf man nicht mit Lob verwechseln, wobei ich da auch nicht besonders gut drin bin.
 

lessons learned  (27)

Ist noch neu hier
Ich mache das schon öfter mal - sowohl Komplimente als auch etwas persönlichere Nachfragen und ich benutze auch viele Zwinker-Smileys in Chats mit Kollegen. Daran wie lange ich eine Person kenne kann ich es nicht festmachen, ich finde man bekommt schon recht schnell ein Gefühl dafür, was das Gegenüber für ein Typ ist. Generell pflege ich mit den meisten einen sehr freundschaftlichen und wenig ernsten Ton, in meiner Position ist es durchaus nützlich, dass die anderen Mitarbeiter einen sympathisch finden.
 

SnakePlisken  

Meistens hier zu finden
In allen Jobs die ich bisher gemacht hab gab es kein Lob, kein Kompliment oder Anerkennung für gute Arbeit, nur wenn mal was nicht glatt lief wurd sofort gemotzt. Spricht für ne echt gute Personalführung und -Motivation, aber das ist ja normal das viele AG das nicht beherrschen.

Am Anfang meines Berufslebens hat mich das schon gestört, aber ich hab mich schnell damit abgefunden und für mein Ego brauch ich das nicht. Denn ich weiß selbst wann ich gute Arbeit und Ergebnisse abgeliefert und/oder erzielt hab.
 

ProxySurfer  

Beiträge füllen Bücher
Komplimente waren früher mal. Seit MeToo mache ich das nicht mehr. Kann falsch ausgelegt werden. Die Zeiten sind vorbei. :dizzy:
 

BrooklynBridge  

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich fand mal, dass eine Kollegin einen tollen Rock trägt. Aber ich war mir nicht sicher, ob das komisch kommt, wenn ich ihr das sage.

Als wir uns das nächste mal über den Weg liefen, sagte sie (!) plötzlich: "Schöner Rock übrigens, BB!" :upsidedown:

Kommt schon vor, aber eher selten. Ich muss gestehen, wäre ich ein Mann wäre ich vorsichtiger damit. Auch gegenüber Männern bin ich vorsichtiger. Und Männer untereinander sind da ja eh kompliziert.
 
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