komische verlustängste...

Benutzer98356 

Verbringt hier viel Zeit
Hey...
ich mal wieder..

hab das gefühl ich hab verlustängste die nicht mehr normal sind.. :confused:
bin überglücklich mit meinem freund & er ist auch meine erste richtig große liebe.. :herz:
er bestätigt & sagt mir auch oft, das das auf gegenseitigkeit beruht.
man könnte echt sagen es läuft alles perfekt. er gibt mir auch keinen grund eifersüchtig zu sein oder so.

doch sobald ich einmal dran denke das er schlussmachen sollte (wieso auch immer) oder das es einfach irgendwann vorbei ist, werde ich sofort richtig traurig & fang auch an zu weinen.. :cry:
schreib ihm dann tausend smsen & will einfach nur bei ihm sein...
mich macht das gefühl kaputt, das ich ihn nicht für ewig halten kann...

bin ich damit alleine? :geknickt:
 

Benutzer98010 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey, "komisch" sind solche Verlustängste schon mal gar nicht, sondern einfach nur menschlich.

Verständlich, bei Euch scheint es ja wirklich sehr gut zu laufen, wie Du schreibst. Da ist die Angst, alles könnte zu Ende gehen, natürlich umso größer. Doch so hart es klingt: Eine Garantie, dass es ewig so weitergeht, gibt es leider nicht.

Deshalb solltest Du Eure gemeinsame Zeit genießen, anstatt Dir Gedanken über ein eventuelles Ende zu machen. Ich weiß, das ist nicht immer einfach.

Irgendein weiser Mensch hat mal gesagt "Lebe jeden Tag so, als wenn es Dein letzter wäre". Wenn Du das auf Eure Beziehung anwendest, dürfte das ein sehr guter Weg zu einer glücklichen und langlebigen Beziehung sein.

Versuch' am besten, die "bösen" Gedanken demnächst wegzuschieben - auch wenn's am Anfang noch schwer fällt.
 

Benutzer72912  (34)

Meistens hier zu finden
Huff, das kenn ich auch.
Du musst tun, was m1991 geschrieben hat, denn sonst engst du deinen Partner ein und das schlimmste könnte eher zutreffen. Geniess die Zeit mit ihm. :smile:
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Wenn man dazu neigt alles kritisch zu hinterfragen, dann ist es nicht ungewöhnlich sich Gedanken zu machen wie lange das Glück wohl anhält. Man ist verglichen mit anderen Zeiten überglücklich und kann es kaum fassen, fragt sich vielleicht sogar wo da der Haken ist und ob man das Liebesglück nur erfahren darf, damit es einem irgendwann wieder entrissen wird.

Solche Grübeleien und Gedankenspiele bringen zwar letztlich nichts, doch es ist für nachdenkliche Menschen nun mal nicht immer leicht sich ihnen konsequent zu entziehen.

Ganz bestimmt wird sich die Beziehung zwischen euch im Laufe der Zeit verändern. Nicht nur weil ihr beide euch ändert, sondern auch die Form und Intensität der Beziehung, die laufend von euch beiden neu bewertet wird. Ob sie eine Zukunft hat, das wird sich erst noch zeigen.

In ganz jungen Jahren ist es nicht unüblich die erste grosse Liebe zu romantisieren und zu hoffen, dass sie ewig hält oder gar Angst davor zu haben, dass sie es nicht tut. Denn schliesslich braucht man sich im Umfeld nur mal umzusehen, um zu erkennen, dass viele Gleichaltrige ihre ersten Beziehungen eingehen, die vielleicht gerade mal ein paar Wochen oder Monate halten. Man ist mit 16 in dem schwierigen Alter, in dem man die Dinge auf der einen Seite noch naiv-romantisch betrachtet bzw. betrachten möchte, ist andererseits aber durchaus alt und verständig genug, um die Augen vor der Realität nicht (mehr) verschliessen zu können.

Aber auch mit 50 mögen manche Leute noch an die grosse Liebe glauben, weil ihre Lebenserfahrung sie darin unterstützt hat, wenn sie z.B. bisher ihr halbes Leben mit ein und demselben Partner glücklich verbracht haben.

Trotzdem sind diese Vorstellungen und Gedanken der Ewigkeit in Bezug auf eine Partnerschaft viel zu weitreichend und endgültig. Statt sich die Frage zu stellen, ob die Beziehung ewig hält, wäre es vielleicht sinnvoller sich zu fragen, ob die Beziehung aus heutiger Sicht die Option dazu hat lange anzuhalten. Daraus kann man immer wieder Hoffnung schöpfen, so lange man diese Frage mit ja beantworten kann.

Da im Leben vieles anders kommen kann als man denkt und man sich mit 16 noch in stärkerem Masse verändert als in späteren Zeiten, kann es gut sein, dass du in ein paar Jahren diese Ewigkeitsgedanken rückblickend selber für absurd hältst, da du möglicherweise jemanden an deiner Seite haben wirst, der noch viel besser zu dir und deinem Leben passen wird, das du bis dahin führen wirst. Vielleicht bist du bis dahin aber mit deinem jetzigen Freund immer noch glücklich zusammen, weil sich die Beziehung bewährt und intensiviert hat.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Wenn ich mir vorstelle, dass mein Partner Schluss macht, dann werde ich auch traurig. Ich denke, das ist ganz normal, wenn man liebt.
Aber wenn man beginnt zu lieben, dann sagt man schon ja zu den Schmerzen des Abschieds und des Loslassens.
Wer aus lauter Angst davor nicht liebt, der bleibt sein Leben lang alleine.
 
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