klitoraler / vaginaler Orgasmus

Benutzer49447  (36)

Verbringt hier viel Zeit
was ist der unterschied? und wie kann ich was erreichen?
 

Benutzer23485  (53)

Chauvinist
Der klitorale wird ausgelöst allein durch die Stimulierung deiner kleinen Perle, der Vaginale durch Reiz an oder innerhalb der Vagina. Eigentlich ganz einfach.
Den Unterschied kannst du am besten mit einem guten Vibrator herausfinden .... oder einem begabten Liebhaber der sich selbst im Hintergrund des Geschehens lassen kann. :link:
 

Benutzer20305  (41)

Meistens hier zu finden
Wiki hilft mal wieder : hier lang

Ein Auszug:


Der Orgasmus der Frau


Bei Frauen kann es laut unterschiedlicher Veröffentlichungen ähnlich wie beim Mann während des Orgasmus zu einer Ejakulation kommen. Dabei sondere die Frau ein klares Sekret aus dem G-Punkt-Drüsenzentrum ab, dem möglicherweise fördernde Eigenschaften für die Befruchtung zugeschrieben werden könnten: sei das männliche Ejakulat zu dickflüssig oder betrage es zu wenig, und sei dadurch die Beweglichkeit der Spermien eingeschränkt, könne das weibliche Ejakulat diese hinderlichen Faktoren ausgleichen. Zudem habe es einen günstigen Einfluss auf das Basen-Säuren-Verhältnis in der Vagina. Die Vaginalflora hat normalerweise einen sauren pH-Wert, Spermien aber brauchen eine leicht alkalische Umgebung. Das weibliche Ejakulat erhöhe für eine kurze Zeit den pH-Wert in der Vagina, und ermögliche so, dass die Spermien während der befruchtungsfähigen Phase der Frau unbeschadet in die Gebärmutter gelangen könnten. Über dieses Ereignis herrscht jedoch in Fachkreisen Uneinigkeit, da es sich, ausgelöst durch die orgasmusbegleitenden Muskelkontraktionen, auch um eine stoßweise Absonderung geringer Mengen Urins handeln könnte. Eine genaue Einordnung der Substanz ist bisher nicht gelungen.

Der weibliche Orgasmus geht mit einer Anzahl rhythmischer Muskelkontraktionen einher, die empfängnisunterstützend wirken, indem sie den Gebärmuttermund rhythmisch und mit peristaltischen Bewegungen in die Samenflüssigkeit eintauchen.

In vielen allgemeinen und in einigen älteren wissenschaftlichen Publikationen (vergl. die Orgasmustheorie von Wilhelm Reich)wird unterschieden zwischen einem „klitoralen“ und einem „vaginalen Orgasmus“, wobei letzterer oftmals als erfüllender oder gar als höhere Stufe propagiert wird. Einer 2004 veröffentlichten Studie der Berliner Universitätsmedizin Charité zu Folge, in der 575 Frauen im Alter zwischen 17 und 71 via Fragebogen befragt wurden, unterschied nur ein Bruchteil der Befragten einen vaginalen Orgasmus von einem klitoralen. Die Betreffenden beschrieben den Unterschied lediglich in der Art der Stimulation, stellten aber bezüglich des Erlebens keinen oder nur einen sehr geringen Unterschied fest (den vereinzelten Angaben zu Folge sei der „klitorale Orgasmus“ minimal intensiver).

Heutige Wissenschaftler gehen davon aus, dass jeder weibliche Orgasmus von dem nervenreichen weiblichen Sexualorgan, der Klitoris ausgeht. Die publizierten Unterscheidungen seien darin begründet, dass das, was gemeinhin als Klitoris angesehen werde, nämlich die außen sichtbare Klitorisspitze, in Wirklichkeit nur einen kleinen Teil des Organs darstelle, das ca. elf Zentimeter lang sei und dessen Nervenenden bis in die Vagina und die Oberschenkel hineinreichen sollen. Dadurch könne es durch vielerart Stimulationen zu einem (klitoralen) Orgasmus kommen.

Die Intensität des weiblichen Orgasmus lässt sich laut unterschiedlicher Erfahrungsberichte mit der „Raffinesse“ des Liebesspiels steigern, wie kurzfristige Intensitätsänderungen der Berührungen, multible Stimulation, etwa gleichzeitige Berührungen von Klitoris und Brüsten, Mund oder Analregion sowie der „Inszenierung“ der Situation, etwa durch das Einnehmen einer aktiven oder passiven oder imaginären Rolle oder das Verbinden der Augen. Ein darauf-Warten oder sich-unter-Druck-Setzen hingegen wird als hinderlich beschrieben.
 
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