Kirchliche Trauung wegen Impotenz verweigert

Benutzer472 

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Nun ja, Glaube und Logik sind eben zwei Parallelwelten. Weder dem einen sollte man jenes antun noch umgekehrt. - Natürlich kann man es auch im Glauben mit logischen Schlüssen probieren, aber in diesem Fall hier, hilft dies auch nicht weiter, denn dann müsste das heiratswillige Paar erklären, wieso es sich dem Ritual der kirchl. Eheschließung unbedingt unterwerfen möchte, wenn es doch der Meinung ist, dass die Regeln der Kirche nicht vollständige gelten.

Ich glaube auch, das ist ein rein katholisches Phänomen... Wäre ich katholisch, wäre ich glaube ich schon längst ausgetreten. Da gibt es noch viel mehr, was mir absolut nicht gefällt...
Da hast du allerdings mit "glaube" schon genau das richtig Verb benutzt, denn weltoffen sind die wenigstens nicht-katholischen christlichen Kirchen.:zwinker: Wärst du schon mal bei einem Gottesdienst von JWD oder ähnlichen Glaubensgemeinschaften dabei gewesen, würdest du vielleicht besser wissen, was auch alles unter Protestanten möglich ist. - Das Verhalten der evangelischen Kirche während der NS-Zeit war im Übrigen auch nicht gerade ein Vorbild für angemessenen Widerstand. Im Gegensatz dazu gab es rel. tief viele katholische Widerstandskämpfer in Deutschland trotz des Abkommens der Nazis mit dem Papst. -> Kirche sollte eben unabhängig von der Konfession nur mit eingeschaltetem Verstand gebraucht werden.
 

Benutzer84111  (33)

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Ich finde das SEHR RICHTIG *ironisch lach*
Als ich das gehört habe, hab ich erstmal nen Mega-Anfall bekommen... Studiere evangelische Theologie und hab es sowieso nicht so mit den Katholiken. Aber das, was die sich da geleistet haben, ist das ALLERLETZTE... Eigentlich sollte man sich schon gar nciht mehr wundern, was die sich da noch alles ausdenken und dann noch mit dem Glaube, Gott oder der Bibel begründen.. Totale lächerliche Sch***e...
Immerhin gabs da ja wohl doch nen Priester, der immerhin die Ringe gesegnet hat. Ist zwar ein schwacher Trost, aber immerhin jemand, der dem Paar noch dabei hilft, was ihm wichtig ist...
Grüße
 

Benutzer35050 

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Bin ich froh, daß ich evangelisch bin :smile:

Auch bei uns gibt es sicherlich Dinge, die man kritisieren kann, aber wer in der heutigen Zeit gegen Verhütung hetzt und Ehen wegen Unfruchtbarkeit verhindert, der hat irgendwie 2000 Jahre Entwicklungsgeschichte verpaßt...
 

Benutzer55230 

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Ich halte mich da an Obelix, der einst sagte: "Die spinnen, die Römer!"

Ich bin froh, dass
- ich nicht impotent bin (um das mal zur Sprache zu bringen)
- ich nicht vorhab zu heiraten.
- ich Atheist bin
 

Benutzer20579  (37)

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Huhu,

ich kann eh keine Kirche ernst nehmen, für die man als Frau auch kein gleichberechtigter Mensch ist. Dann sind mir die Schwulen und Impotenten eigentlich egal, wenn mehr als die halbe Weltbevölkerung da "ausgeblendet" wird :zwinker:

Erinnere mich an die Definition von Sekte in der Schule damals "Sekte ist, wenn die Mitglieder anderen Leuten Schaden zufügen" - da muss man ja nichts mehr zu sagen... Den Unterschied zur Kirche hab ich da schon nicht verstanden.

Wobei natürlich zwischen protestantisch und katholisch keine klare Grenze gezogen werden kann, jede Seite hat ihre bescheuerten Sitten. Von daher....

Ein Glück, dass Art. 6 GG eben auch für Ehen gilt, aus denen keine Kinder erwachsen werden - das zählt zumindest staatlich auch als Familie!

Dürfen dann eigentlich katholische Frauen ab einem gewissen Alter (Menopause) auch nicht mehr kirchlich heiraten?

Viele Grüße
 

Benutzer14185 

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Früher hatte man auf dem Lande des Kantons Bern erst geheiratet, nachdem die Frau schwanger war. Die damaligen Hofbesitzer wollten sicher sein, dass der Hof an ihre Nachkommen vererbt werden könnte.
Bei den Katholiken ist das nicht möglich, da sie erst in der Hochzeitnacht ihren ersten Sex haben dürfen, wie bei den Muslimen.
 
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