Kindergärten für Kinder unter 3 Jahren?!

Benutzer35546 

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Also meine Kinder sind Freitags meist komplett da, der Kiga macht 7.15 auf, dann sind wir auch da, da ich 8 Uhr anfangen muss, mein Mann ist dann schon weg. Dann macht er freitags 15 Uhr Schluss und da ich bis 14.30 Uhr arbeite, sind sie dann meist letzte! Es ist eben so und geht nicht anders. Sie sind auch oft von 7.30 bis 16 Uhr da, also fast die ganze Zeit.
 

Benutzer75021 

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aber Fakt ist, wenn ein Elternteil nicht Arbeiten geht, ist der Platzanspruch für unter 3 jährige weg. jedenfalls bei uns. weil es ja andere gibt, die den dringender brauchen. die eben Arbeiten gehen.

Nicht generell.
Ich wohne in NRW, ich bin nicht berufstätig und habe sofort einen U-3 Platz bekommen.
Das ist auch in NRW von Ort zu Ort unterschiedlich, je nachdem wieviele Plätze und Anmeldungen da sind.
 

Benutzer29410 

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Bei uns geht der Kindergarten ab 2 los, es ist problemlos, da einen Platz zu bekommen.

Ich habe in den letzten 2 Jahren viele Mütter mit kleinen Kindern kennengelernt. Und meiner Erfahrung nach merkt man den Kindern, die ganze drei Jahre mit Mutti und Oma und abends Papa auskommen mussten, das sehr an, nicht im positiven Sinne. Sprachlich, sozial, technische Fertigkeiten wie mit Besteck essen,Selbstbewusstsein. Auch sind die 3-Jahre-zu-Hause-Mütter häufig sehr genervt von ihren Kindern, und umgekehrt. Da wird der Tag schon sehr lang für beide. Trotzphasen können nicht aufgebrochen und aufgeteilt werden, sondern werden von der einen Person, der Mama, getragen, da werden die Nerven mitunter sehr dünn. Da ändert auch der Besuch einer Krabbelgruppe einmal die Woche nichts.

Kinder lernen nunmal am besten von anderen Kindern, auch sehr kleine Kinder lieben es, mit Spielkameraden herumzuhampeln, schauen sich unheimlich viel ab, auch die neue Bezugsperson bereichert sie ungemein. Kinder lernen in Beziehungen, von Beziehungen. Kinder sollten meiner Meinung nach auch viel mit anderen Kindern spielenm, und nicht hauptsächlich mit Erwachsenen.

Mein Töchterchen geht an vier Tagen die Woche für je drei Stunden zu einer tollen Spielgruppe, sie liebt es und profitiert sehr davon. Ich denke auch, dass es an dem regelmäßigen Kontakt mit den bis zu 4 anderen Kindern liegt, dass sie schon sehr gut sprechen und kreativ spielen kann, ordentlich mit Besteck isst und unsere Mutter-Tochter-Beziehung so großartig ist. In der Zeit kann ich mich um unseren Kleinen kümmern und auch mal ein bisschen ausruhen. Ich bin daher für den Rest des Tages eine sehr entspannte, gelassene und liebe Mami. Glückliche Mutter = glückliches Kind.:tongue:

Man merkt aber auch, wie sie da herauswächst und neue Herausforderungen braucht. Kindergarten ab 2 Jahren und drei Monaten wird perfekt für sie sein. Natürlich möchte ich auch trotz beruflichem Wiedereinstieg viel Zeit mit meinen Kindern verbringen, und mein Beruf kommt mir da auch sehr entgegen. Länger als bis 15 Uhr wird kein Kind von uns in den Kindergarten gehen "müssen", dann ist Familienzeit. Morgens ist es auch eher gemütlich, da mein Mann erst gegen 9 Uhr das Haus verlassen muss. Aber den Besuch des Kindergartens finde ich allein schon aus pädagogischen Gründen sehr sehr wichtig.
 
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Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Es ist inNRW wirklich unterschiedlich bei uns ist es sehr schwer für die kleine Maus nen Platz zu bekommen da es nur ein sehr begrenztes Kontingent an U3-Plätzen gibt und die werden dann auch bevorzugt an 2 Jährige vergeben :-( aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf
 

Benutzer8865  (34)

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Ich glaube ab dieses jahr soll das ja auch eigentlich raus kommen zumindest hier in hessen das jedes Kind ab 1 den anspruch hat, aber es kommt auch immer drauf an wie die Einrichtungen das bewältigen können.

Das ist richtig. Ab 1.8.13 werden Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr Anspruch auf einen Platz haben. Bei Kindern darunter sind die Länder halt nur angehalten zu sehen, dass es Plätze für die Eltern gibt, die arbeiten gehen, etc.

Aber in Anbetracht der Tatsache, dass zum Inkrafttreten des Gesetzes mind. 220 000 Kindergartenplätze fehlen werden, wird es ohnehin eine große Katastrophe geben.
 

Benutzer100177 

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Bin ich zum Bürgermeister, hab mit dem kurz gesprochen und der hat mir dann nen Schreiben gemacht, da weiter geleitet das ich den Platz brauche um meine Ausbildung zu beenden. nichmal ne woche später hatte ich die zusage für den Platz.

Das habe ich mir auch überlegt. Ich werde dann wohl auch zur Gemeinde gehen und mit denen reden, dass ich den Platz brauche. Bin mal gespannt, ob das klappt. Wenn nicht sollen die mir doch bitte ein Jahr mein Gehalt zahlen, denn ein weiteres Jahr zu Hause bleiben könnte ich, dann aber ohne Gehalt...
 

Benutzer85905 

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Das habe ich mir auch überlegt. Ich werde dann wohl auch zur Gemeinde gehen und mit denen reden, dass ich den Platz brauche. Bin mal gespannt, ob das klappt. Wenn nicht sollen die mir doch bitte ein Jahr mein Gehalt zahlen, denn ein weiteres Jahr zu Hause bleiben könnte ich, dann aber ohne Gehalt...
Ich habe letztens im Radio von einem Fall ehört, da musste die Gemeinde (?) die Kosten für die private Kita zahlen, weil sie den Platz in einer städtischen Kita trotz Rechtsanspruch nicht bieten konnte.
 

Benutzer8865  (34)

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Ich habe letztens im Radio von einem Fall ehört, da musste die Gemeinde (?) die Kosten für die private Kita zahlen, weil sie den Platz in einer städtischen Kita trotz Rechtsanspruch nicht bieten konnte.

Genau. Das Urteil kann man online auch einsehen. Alle Kosten, bis auf den Anteil den sie in einer städtischen Kita bezahlen müssten, hat die Familie zurückbekommen.
 

Benutzer92553 

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Also ich bin in der noch ein "Zonenkind" und bei uns war Kindergarten und Kinderkrippe normal.
Ich selber bin mit einem Jahr schon in die Krippe gegangen. Auch wenn nur halbtags, weil meine Oma mich nach dem Mittag abgeholt hat. Aber sie wohnte auch gegenüber.

Bis heute darf ich mir noch anhören, wie bestechlich ich war. Ich habe nie ein Theater gemacht, wenn ich in die Krippe musste und hab mich gefreut, wenn ich Pudding bekam. Der war selbergemacht lecker.
Auch in den Kindergarten bin ich total gerne gegangen. Und ich war immer die erste die dort war und die letzte, die abgeholt worden ist. Und die schlimmsten Tage waren immer die Mittwoche. Da musste ich zur musikalischen Früherziehung.
Ich bin gerne zur musikalischen Früherziehung gegangen, aber dannach musste ich zu meiner Oma und dort war es total laaaaaaaaaaaaaaaaangweilig.

Also, ich hab keinerlei bleibende Schäden davon getragen, dass ich schon mit einem Jahr "abgeschoben" wurden bin. Und die Bindung zu meiner Mutter bzw. zu meinen Eltern ist auch nicht davon benachträchtig.

Wenn ich mal Kinder bekomme, dann gib ich es auch in die Krippe. Und die Jungmütter aus meinem Umkreis, haben ihre Kleinen auch mit einem Jahr in die Krippe gegeben und auch keinerlei Probleme damit.
 

Benutzer100177 

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Meiner wird jetzt mit 8 Monaten 5 Tage die woche von 8 - 16 uhr in eine Krippe (Kita o. ä.) gehen. Wir fahren nämlich zur Kur. Bin gespannt, wie es ihm gefällt, da er keine Probleme hat, wenn er zu "fremden" geht. Er ist eh immer freundlich und flirtet mit allen :-D.
 

Benutzer109402 

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Bin selbst studierte Pädagogin und arbeite in der Frühpädagogik mit den ganz Kleinen. Wir nehmen Kinder ab dem 7. Monat in unsere Einrichtung auf, haben von 6.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Es schadet den Kindern ganz bestimmt nicht, wenn sie mit einem Jahr eine Krippe besuchen. Es findet so eine ganz andere Form von Sozialisation und Bildung & Erziehung statt, als wenn das Kind nur Zuhause ist. Kinder die vor einem Jahr in die Krippe kommen, gewöhnen sich sogar öfter noch besser ein, weil sie noch nicht in der 'Fremdelphase' sind. Und Eltern, die das Angebot annehmen, sind sicher keine Rabeneltern. Ich persönlich bin keine Freund davon, als Frau (und überwiegend sind es nach wie vor die Mütter) mit einem Kind sein eigenes berufliches Leben hintenan zu stellen und daher das Kind drei Jahre zuhause zu betreuen, nur weil eine 'gute' Mutter das so macht.
 

Benutzer102949 

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Ich persönlich bin keine Freund davon, als Frau (und überwiegend sind es nach wie vor die Mütter) mit einem Kind sein eigenes berufliches Leben hintenan zu stellen und daher das Kind drei Jahre zuhause zu betreuen, nur weil eine 'gute' Mutter das so macht.

Ich stimme dir zu, aber der Auszug liest sich doch irgendwie etwas seltsam. Mir ist meine Familie viel wichtiger als mein Beruf und das wird sich höchstwahrscheinlich auch nie ändern. Aus dem Grund gebe ich mein potentielles Kind nicht bei der Krabbelgruppe/KiTa ab, damit ich endlich wieder Zeit für mich und meinen Beruf habe, sondern weil ich finde, dass es für das Kind besser ist als wenn es jahrelang daheim bleibt. Ich würde die freie Zeit zwar auch für den Job nutzen, aber das wäre nur zweitrangig.
 

Benutzer109402 

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Ich stimme dir zu, aber der Auszug liest sich doch irgendwie etwas seltsam. Mir ist meine Familie viel wichtiger als mein Beruf und das wird sich höchstwahrscheinlich auch nie ändern. Aus dem Grund gebe ich mein potentielles Kind nicht bei der Krabbelgruppe/KiTa ab, damit ich endlich wieder Zeit für mich und meinen Beruf habe, sondern weil ich finde, dass es für das Kind besser ist als wenn es jahrelang daheim bleibt. Ich würde die freie Zeit zwar auch für den Job nutzen, aber das wäre nur zweitrangig.

Ja, ich verstehe was du meinst. War auch nicht meine Kernaussage, sondern ich spiele eher auf die gern genommenen Argumente an, dass das Kind in den ersten drei Jahren bei der Mutter am Besten aufgehoben ist und das manche den Müttern unterstellen, Rabenmütter oder egoistisch zu sein, wenn sie es in eine Krippe geben. Ich bin auch der Meinung, das es dem Kind gut tut, so eine Einrichtung zu besuchen. Habe persönlich aber eine kritische Haltung dazu, wie die Gesellschaft nach wie vor die "Mütterrolle" bewertet, daher der Satz. Nichts desto trotz respektiere ich die persönlichen Entscheidungen von Eltern, ob sie nun Familie oder Beruf für sich in den Vordergrund stellen und ihr Kind zuhause betreuen oder in eine Krippe geben.
 

Benutzer29410 

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Und ich finde in diesem immer wiederkehrenden Thema es genauso wichtig einen Beruf zu haben, wie Kinder zu haben. Ich kann mich weder als Hausfrau/Mutter, die ganz in der Betreuung ihrer Kinder aufgeht, sehen, noch als kinderlose Karrierefrau, die ganz in ihrem Beruf aufgeht. Für mich gehört zu einem schönen Leben unbedingt beides.

Für mich gibt es da keine erste und keine zweite Geige, nur Gewichtungen. In den nächsten Jahren werde ich sicherlich beruflich mächtig zurückstecken, weil die Kinder mich da noch mehr brauchen (mein Mann tut das auch, gerade weil wir das Modell: einer arbeitet die ganze Zeit und der andere macht alles mit den Kindern als für uns nicht passend finden), aber mit wachsender Selbstständigkeit der Kinder werde ich ganz bestimmt meine beruflichen Ziele zunehmend weiterverfolgen können, was ja dann auch meinen heranwachsenden Kindern zugute kommt. Ich habe die Berufstätigkeit meiner Eltern immer als große Bereicherung für mich wahrgenommen. Ich hoffe, am Ende meines Lebens ebenfalls auf ein reiches, erfülltes und in jeder Hinsicht gelungenes Leben zurückblicken zu können.
 
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Benutzer120681  (29)

Öfters im Forum
Hier nennt sich das Krippe.

Meinen Sohn musste ich schon mit 6 Monaten in die Krippe geben. Für mein Mutterherz wars schwer, für ihn zum Glück nicht, da er ja ein sehr offenes Baby war. Unserer Bindung hats keineswegs geschadet.

Beim nächsten Kind möchte ich 1 Jahr zuhause bleiben und danach halbtags wieder einsteigen. Heißt also das nächste Kind kommt mit einem Jahr in die Krippe.

In Berlin/Brandenburg werden Babies ab 8 Wochen aufgenommen.
 
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