Kinder...

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich zumindest habe das nicht gesagt, aber ich würde als Mutter erwarten, dass man mir mit Kind(ern) zumindest stückweit entgegenkommt und mir nicht wegen jeder Kleinigkeit die Hölle heiß macht und von den Kindern erwartet, dass sie auf Knopfdruck zu funktionieren haben.

Nun, ich erwarte als Nicht-Mutter, dass Leute, die ihre Kinder nicht im Griff haben, sie bei Restaurantbesuchen daheim lassen, als ein Beispiel. An Spielplätzen bin ich nicht, und bei Zwischendingen wie Supermärkten kann ich das gut ignorieren. Außerdem erwarte ich nicht, dass sie auf Knopfdruck funktionieren, sondern auf "Nein" Weil ich persönlich finde, dass sich in Rücksicht auf andere Mitmenschen so gehört. Kein gebrülltes, gekrieschtes tausend Mal wiederholtes Nein. Sondern eine ruhige Aussage, die klar macht, dass jetzt eben Schluß ist.

Achja, und ich finde es immer ein bisschen lächerlich, wenn jemand sagt, "Also ich kann meinen Kindern das doch nicht in der Öffentlichkeit sagen, da macht doch immer jemand einen Kommentar." Ja UND? Was interessiert mich, was irgendwer zu meinen Erziehungsmethoden kommentiert? Sollen sie doch, ist doch komplett gleichgültig?
"die Hölle heiß" wird einem keiner machen, es kommen halt empörte, sinnlose Aussagen, die man einfach ignorieren kann.

Und äh nein, ich will nicht lernen Kinder zu mögen. Ich will ja auch nicht lernen, dass mir Kraut schmeckt. Wozu denn? Ich hab kein Bedürfnis danach. Das ist auch nichts was meinen Alltag belastet :zwinker: Ich formulier lediglich in einer Diskussion meine Meinung. Wie gesagt, ich wohn auch über Kindergärten und verbring Zeit mit Kindern von Freunden.
Ich beschwer mich nicht generell über die Existenz oder rege mich ununterbrochen über Kinder auf im Alltag.
Ich verdreh eben innerlich die Augen, lächle und denk mir "Gott sei Dank muss ich sowas nicht haben" und gut.
Ich hab noch nie fremde Kinder erzogen oder Eltern wo drein geredet.
Aber man kann doch einfach eine Abneigung haben - und da sich dieses Thema hier genau darum drehte, benenne ich sie und rede drüber. Das heißt nicht, dass das meinen Alltag irgendwie so tangiert, dass ich da Bedarf sehe mich selbst zu therapieren. :rolleyes:
 

Benutzer73266 

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Das was du (also der TS) beschreibst ist halt die Folge der ach so tollen antiautoritären Erziehung.... von der ich bis zu einem gewissen Alter des Kindes (mindestens 12) persönlich nichts halte, aber gut...... denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr..... leider.

Ich glaube die Leute denken da wieder gern schwarz-weiß:
Autoritär=> schlagen, Angst machen
Antiautoritär=> lieb und verständnisvoll sein

........ was natürlich zu einfach gedacht ist........ viele haben in den letzten Jahrzehnten verlernt wie die Kombination von streng sein und seine Kinder trotzdem lieb haben autentisch funktioniert...... was weder den Kindern, noch den Erwachsenen dient....

Off-Topic:
Außerdem scheint es mir, als würde das Wort ,,Toleranz" gern mit schlichter Nachlässigkeit verwechselt.... was die Erziehung betreffend natürlich ein gewaltiger Unterschied ist...
 
A

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Gast
Achja, und ich finde es immer ein bisschen lächerlich, wenn jemand sagt, "Also ich kann meinen Kindern das doch nicht in der Öffentlichkeit sagen, da macht doch immer jemand einen Kommentar." Ja UND? Was interessiert mich, was irgendwer zu meinen Erziehungsmethoden kommentiert? Sollen sie doch, ist doch komplett gleichgültig?
"die Hölle heiß" wird einem keiner machen, es kommen halt empörte, sinnlose Aussagen, die man einfach ignorieren kann.

Genau mit dem gleichen Argument könnte man auch sagen, dass man es getrost ignorieren kann, wenn sich Leute durch Kinder belästigt fühlen :grin:
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ist für mich nicht das selbe^^
Aber das ist die ewige Diskussion, wer mehr Recht auf Rücksicht hat, genau die selbe Grundlage wie... keine Ahnung, bei Sexmangel in der Beziehung. Der eine will und braucht mehr, der andere will und braucht weniger - auf wen muss nun wer mehr Rücksicht nehmen?
Dein Beispiel passt nicht, weil da nur eine Seite die Nachteile trägt und hat dann für mich nicht viel mit Rücksichtnahme und GEGENSEITIGER Toleranz zu tun.

Übrigens sind die Leute die sich am lautesten einmischen nicht die, die Kinder nicht mögen, sondern allermeistens die, sie selber ca 15 haben, die nicht unter Kontrolle aber allen andern erklären wollen, wie man Kinder erzieht, in der einzig richtigen Weise.
ICH hab noch niemals irgendjemandem, weder Kind noch Erwachsenem was zur Erziehung gesagt. Ist mir nämlich komplett wurscht, wie die sich daheim aufführen, und bei wild herumrempelnden Bälgern wechsele ich die Busseite.

Das Prinzp der Rücksichtnahme beinhaltet für MICH trotzdem, dass man sich entegegen kommt, sofern ein Kompromiss möglich ist - jeder also Vorteile und Nachteile trägt, und im Sinne des friedlichen Miteinanders damit klarzukommen hat.

Auf Kinder übertragen wäre das - in Thermalbäder und 4 Sterne Restaurants nehm ich sie nur dann mit, wenn sie sich so zu benehmen wissen, dass es andern nicht zur Last fällt - und als jemand der mit Kindern nicht kann halt ich mich von Familienhotels oder Zoos und Schwimmbädern zur Familienzeiten fern.

Klar, ist mir bewusst wie theoretisch das alles bleibt, da man von MenschenGRUPPEN spricht. Aber ich finde nach wie vor, ganz theoretisch auf Diskussionsebene - weder sollte die eine Seite fodern, dass man sich gefälligst an Kinder zu gewöhnen hat, weil so sind Kinder eben und sie sind doch sooo SÜSS, noch die andere Seite ihre komplette gesellschaftliche Verbannung aus der Öffentlichkeit.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich halte das Problem von firebird tatsächlich für eine Wahrnehmungsverzerrung (selektive Wahrnehmung) oder er hat eben einen schlechten Tag erwischt.
Wieviele Kinder waren denn im Zoo, die sich anständig benommen haben?

Ich habe ja selbst drei Kinder und natürlich nerven die manchmal gewaltig. Ich achte aber schon darauf, dass sie sich in meiner und vor allem auch in der Gegenwart anderer Menschen halbwegs "anständig" benehmen. Und natürlich zeigen sie auch Verhaltensweisen (wie alle halbwegs normalen Kinder), die Erwachsene manchmal aufregen können oder auch "objektiv" einfach nicht o.k. sind (wie z.B. das geschilderte Tierejagen im Zoo etc. pp). Natürlich werden sie dann ermahnt, wenn sie über die Stränge schlagen und wenn das Ganze nicht aufhört, dann gibts auch Konsequenzen.
Tierejagen im Zoo würden sie sicherlich nur einmal machen. Ich würde Ihnen mitteilen, dass das nicht o.k. ist und warum das nicht o.k. ist und außerdem gleich ankündigen, dass wir dann den Zoo halt leider verlassen müssen, wenn sie sich da nicht dran halten können. Sowas klappt eigentlich immer.

Ich kann nicht erkennen, dass sich die meisten Eltern (Ausnahmen gibt es sicherlich) anders verhalten. Die meisten Kinder, mit denen ich jedenfalls zu tun habe (meine eigenen, ihre Klassen- oder KindergartenkameradInnen, Freunde und Freundinnen), benehmen sich halbwegs anständig und reagieren halbwegs auf das, was die Eltern ihnen sagen (mal besser, mal weniger gut, aber immer irgendwie im "Rahmen").

Nein, Kinder haben sich nicht groß verändert. Wir haben früher auch genervt.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das was du (also der TS) beschreibst ist halt die Folge der ach so tollen antiautoritären Erziehung.... von der ich bis zu einem gewissen Alter des Kindes (mindestens 12) persönlich nichts halte, aber gut...... denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr..... leider.
Deinem letzten Satz kann ich überhaupt nicht zustimmen.
Sicherlich gibt es viele Leute, die durch die schlechte Erziehung ihrer Eltern geprägt wurden und dadurch irgendwie einen Schaden davon getragen haben.
Aber es gibt auch mehr als genügend ganz normale Menschen, denen man gar nicht anmerkt, welch miserable Erziehung sie erleiden mussten.
 

Benutzer73266 

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Deinem letzten Satz kann ich überhaupt nicht zustimmen.
Sicherlich gibt es viele Leute, die durch die schlechte Erziehung ihrer Eltern geprägt wurden und dadurch irgendwie einen Schaden davon getragen haben.
Aber es gibt auch mehr als genügend ganz normale Menschen, denen man gar nicht anmerkt, welch miserable Erziehung sie erleiden mussten.
Sicher, allerdings erleichtert man seinen Kindern den Start wenn sie Grundregeln (und auch Liebe) vom Elternhaus her mit auf den Weg bekommen, anstatt dass sie's sich später mühsam selbst aneignen müssen....... mein Vater meinte dazu immer ,,Du hast die Wahl, entweder lernst du das jetzt hier bei uns, oder es lehrt es dir später das Leben".
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das was du (also der TS) beschreibst ist halt die Folge der ach so tollen antiautoritären Erziehung....

Was verstehst Du denn unter "antiautoritärer Erziehung"?
Das ist ja immer so ein Schlagwort, das in solchen Diskussionen auftaucht.
Wenn damit gemeint sein soll, dass Eltern der Ansicht sind, dass Kinder immer machen können sollen, was sie gerade wollen ohne sich an irgenwelche Regeln zu halten etc., kann ich nur sagen: Kein Mensch erzieht so. Es mag vielleicht eine handvoll Freaks Ende der 60er oder in den 70ern gegeben haben, die das versucht haben, aber die mussten wahrscheinlich auch relativ schnell feststellen, dass zumindest so eine Form von "antiautoritärer Erziehung" alle (auch sie selber) in den Wahnsinn treibt :zwinker:

---------- Beitrag hinzugefügt um 13:15 -----------

I
Das Prinzp der Rücksichtnahme beinhaltet für MICH trotzdem, dass man sich entegegen kommt, sofern ein Kompromiss möglich ist - jeder also Vorteile und Nachteile trägt, und im Sinne des friedlichen Miteinanders damit klarzukommen hat.

Auf Kinder übertragen wäre das - in Thermalbäder und 4 Sterne Restaurants nehm ich sie nur dann mit, wenn sie sich so zu benehmen wissen, dass es andern nicht zur Last fällt - und als jemand der mit Kindern nicht kann halt ich mich von Familienhotels oder Zoos und Schwimmbädern zur Familienzeiten fern.

Klar, ist mir bewusst wie theoretisch das alles bleibt, da man von MenschenGRUPPEN spricht. Aber ich finde nach wie vor, ganz theoretisch auf Diskussionsebene - weder sollte die eine Seite fodern, dass man sich gefälligst an Kinder zu gewöhnen hat, weil so sind Kinder eben und sie sind doch sooo SÜSS, noch die andere Seite ihre komplette gesellschaftliche Verbannung aus der Öffentlichkeit.

Dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Kein Mensch muss Kinder mögen und man muss auch einfach akzeptieren, dass die Toleranzschwellen unterschiedlich sind.
Obwohl ich dreifacher Vater bin und Kinder wirklich mag, würde ich z.B. für mich behaupten, dass meine Toleranzschwelle, was Lärm betrifft, nicht besonders augeprägt ist. Das ist manchmal echt hart für mich :zwinker:...und für meine Kinder auch.

Aber ich möchte schon die Frage aufwerfen, wie oft es eigentlich vorkommt, dass man kleine, lärmende Kinder in 4 Sterne-Restaurants antrifft. Schon allein um meiner selbst und meines eigenen Vergnügens willen, würde ich jedenfalls nicht auf die Idee kommen mit meinen Rackern so ein Restaurant zu besuchen. Da hätten weder ich ich noch meine Kinder was davon.

Ich persönlich habe übrigens überhaupt nichts dagegen, wenn andere Leute meine Kinder ermahnen, falls sie sich durch sie gestört fühlen, solange das halbwegs freundlich geschieht und sie nicht aus heiterem Himmel anfangen rumzuschimpfen...am besten noch ohne die Kinder direkt anzusprechen, sondern in dem sie über die allgemeine heutige Elternunfähigkeit und die schlimme Jugend rumseiern.
Es kann nämlich durchaus mal vorkommen, dass Eltern das Problem einfach im Moment nicht mitbekommen oder einfach nicht peilen, was gerade läuft... ja, Eltern haben auch nicht hinten und vorne Augen und Ohren und die Kinder nicht IMMER 100% im Blick. Eltern sind nämlich auch nur Menschen.

Häufig reagieren Kinder übrigens auf Ermahnungen durch Fremde schneller und unmittelbarer, als wenn die eigenen Eltern was sagen.

Auch hier gilt: Wer den Mund aufmacht, dem kann geholfen werden.
 

Benutzer56469  (36)

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Ich bin Kindergartenhelferin und arbeite im Kindergarten. Würde ich Kinder hassen hätte ich wohl den falschen Beruf gewählt. Bin ich von den Kindern genervt? Manchmal. Und das ist auch richtig so und darf auch mal sein, man ist ja schließlich nicht vor allem gefeit. Unsere Kinder sind eigentlich relativ gut erzogen und können sich auch benhemen, manche Schulanfänger denen halt schon fad wird benehmen sich kurzfristig nicht wie ein 6jähriger was aber auch Konsequenzen mit sich bringt. Sowohl von uns als auch von den Eltern selbst. Letztens war ich beim Arzt im Wartezimmer und ein Kind hat am Boden gespielt, die Mutter wollte das nicht hat aber auch eher halbherzige Versuche gestartet das kind hat ihr natürlich was geschissen und ich hab mir ins Stübchen gelacht weil ich genau weiß was sie falsch gemacht hat. Was sagen? Ein No Go. Da hat man ne Streiterei hängen kannste froh sein wenn dein "Ruf" nicht dran kaputt geht.

Ich hab meine Gedanken warum sich manche Kinder so benehmen wie sie sich benehmen.
 

Benutzer77893 

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Da lese ich mal wieder eine Unterstellung heraus - wie herrlich:

"Du glaubst du magst keine Kinder - aber du irrst dich, ich, ein Fremder aus einem Forum, weiß wie du wirklich tickst"

a la

"Keine Frau will nicht heiraten, dass sagen nur die, die keinen Antrag bekommen"

usw. - Diese Art von Behauptungen machen mich immer ziemlich wütend und ich neige auch dazu, sie mir zu merken (für den nächsten Mimimi-Wieso-will-mich-keine-Frau-Thread).
-------------------------

Ich will keine Toleranz lernen! Wieso auch? Ich will einfach nichts mit Kindern zu tun haben und meide diese PUNKT. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es den anderen Kinder-Meidern (es hasst sie ja niemand) anderst geht - hätte hier jemand Lust auf Tipps, wie man sich anpassen kann, hätte man schon danach gefragt.

Mach doch was du willst!

1. Habe ich nix unterstellt, dass "angeblich" bezog sich auf Toleranz. Wenn man gegenüber Kinder tolerant ist, dann hasst man sich nicht und lässt sich auch nicht durch ihre verhalten stören. Man ist ihnen gegenüber einfach neutral...
2. Wenn du weiterhin intolerant sein willst, dann ist das deine Sache, aber dann hat man auch die Klappe zu halten, wenn einen Kinder wieder stören! Oder man muss halt mit den Konsequenzen leben, dass man der verhaste Nachbar ist, dem man streiche spielen kann oder das sich Eltern über einen abfällig dann äußern!
3. Rechtlich und das ist auch gut so! Werden Kinder im Zoo immer herumschreien dürfen etc. und Eltern sollten sich von solchen Dingen nicht beeinflussen lassen. Kinder sind auch mit guter Erziehung so!

P.S.: Ich lasse mich nicht erpressen und wenn du glaubst du müsstest aus einem missverstanden Beitrag eine Fehde machen, dann tut es mir leid für dich.

---------- Beitrag hinzugefügt um 15:41 -----------

Sehe ich wie kickingass: Warum sollte man das lernen? Ist doch völlig legitim, gewisse Dinge oder Menschen abzulehnen.

Tja sicher ist das legitim. Aber nicht hier im Forum ein Thread auf zu machen und über eine Minderheit ab zu lästern! Auch wenn es rechtlich und Forums-technisch sicherlich kein Problem ist, man äußert ja nur seine Meinung...

Überlegt mal wieso es politisch nicht gedudelt wird, wenn man anfängt über schwarze Mitmensche solche Aussagen zu treffen? (Sind laut und unerzogen etc.)
 
M

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Q-Fireball, überdenke mal deine Ausdrucksweise. Ein so aggressiver Grundton macht sich nicht gut in einer Diskussion.

Hier:
1. Habe ich nix unterstellt, dass "angeblich" bezog sich auf Toleranz. Wenn man gegenüber Kinder tolerant ist, dann hasst man sich nicht und lässt sich auch nicht durch ihre verhalten stören. Man ist ihnen gegenüber einfach neutral...

Das wage ich arg zu beweifeln. Man kann sich trotzdem gestört fühlen durch das Verhalten von Menschen, selbst wenn man diese toleriert.

Kinder sind auch mit guter Erziehung so!

"Kinder sind eben so" - eine wahrlich schwachsinnige Aussage. Mit guter Erziehung kann man Kindern beibringen, dass 24/7 Rumschreien in der Öffentlichkeit eben NICHT normal ist. Dann genügt eine einfache Aufforderung, dass man nun ruhig ist und die Sache ist erledigt.
 

Benutzer77893 

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Ich gebe aber auch casanis und capricorn84 recht, wenn man es richtig macht, kann man auch als außenstehender Kinder richtig erziehen, ohne das sich irgend wäre darüber aufregt. Aber das geschieht nicht durch Wut oder Hasse sondern durch Bestimmtheit und Freundlichkeit!

---------- Beitrag hinzugefügt um 15:59 -----------

Q-Fireball, überdenke mal deine Ausdrucksweise. Ein so aggressiver Grundton macht sich nicht gut in einer Diskussion.

Wohl wahr, aber der Ton kam von kickingass...
 
M

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Überlegt mal wieso es politisch nicht gedudelt wird, wenn man anfängt über schwarze Mitmensche solche Aussagen zu treffen? (Sind laut und unerzogen etc.)

Das ist sowieso ein gesellschaftliches Problem. Grade als Deutscher muss man ja alles und jeden mögen und darf ja keinen Kommentar in diese Richtung machen. Lächerlich.
 

Benutzer77893 

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Das wage ich arg zu beweifeln. Man kann sich trotzdem gestört fühlen durch das Verhalten von Menschen, selbst wenn man diese toleriert.

Klar, aber dann bleibt man trotzdem ruhig dabei und äußert sich nicht abfällig...

"Kinder sind eben so" - eine wahrlich schwachsinnige Aussage. Mit guter Erziehung kann man Kindern beibringen, dass 24/7 Rumschreien in der Öffentlichkeit eben NICHT normal ist. Dann genügt eine einfache Aufforderung, dass man nun ruhig ist und die Sache ist erledigt.

Nein, weil Kinder keine großen Erwachsene sind, den man etwas einmal sagen muss und es wird sofort akzeptiert (oder halt nicht). Du kannst ja auch kein Baby anschreien weil es weint, warum nicht? Weil es nicht anderes kann!

---------- Beitrag hinzugefügt um 16:06 -----------

Das ist sowieso ein gesellschaftliches Problem. Grade als Deutscher muss man ja alles und jeden mögen und darf ja keinen Kommentar in diese Richtung machen. Lächerlich.

Du ich habe nix dagegen wenn jemand sagt ich mag eine gewissen Menschengruppe nicht! Ist halt so, meistens durch viele Vorurteile, aber gegenüber ein Menschengruppe zu wettern, das finde ich schon nicht richtig...
 
A

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Off-Topic:
Das ist sowieso ein gesellschaftliches Problem. Grade als Deutscher muss man ja alles und jeden mögen und darf ja keinen Kommentar in diese Richtung machen. Lächerlich.

Na herrlich, jetzt ist dieser Thread endlich in der tiefsten Schublade angelangt :rolleyes:
 
M

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Nein, weil Kinder keine großen Erwachsene sind, den man etwas einmal sagen muss und es wird sofort akzeptiert (oder halt nicht). Du kannst ja auch kein Baby anschreien weil es weint, warum nicht? Weil es nicht anderes kann!

Wir reden hier aber nicht von Babys, die die Sprache noch nicht beherrschen und ihre Bedürfnisse anders ausdrücken müssen (eben durch Schreien), sondern um Kinder, die durchaus direkt artikulieren KÖNNEN. Ich rede hier von normal entwickelten Kindern ohne geistige oder körperliche Beeinträchtigung. Und ein 8 jähriges Kind kann eben durchaus sagen "Ich möchte ein Eis" und muss nicht schreiend durch die Gegend rennen.
Das ist eben der Grund, dass man Kinder erzieht: Man bereitet sie auf das Leben und die Interaktion mit anderen Wesen vor. Das setzt aber eine gewisse Konsequenz der Eltern voraus. Und wenn ein Kind, was einfach nur rumbrüllt, dann am Ende bekommt, was es will, dann lernt es daraus "Ah, wenn ich schreie, bekomme ich das!". Beim nächsten Mal wird also wieder geschrien.

Natürlich kann man von Kindern nicht immer rationales und ruhiges Verhalten erwarten. Himmel ja, Kinder sollen auch mal laut sein dürfen, rumrennen, im Matsch spielen, heulen, sich das Gesicht mit Schokolade verschmieren, ein tolles und teures Spielzeug bekommen. Aber ihnen sollte auch beigebracht werden, was Respekt ist und dass es Grenzen gibt.

Ich gebe auch ganz klar nicht den Kindern, sondern den Eltern die Schuld.
 

Benutzer77893 

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Wir reden hier aber nicht von Babys, die die Sprache noch nicht beherrschen und ihre Bedürfnisse anders ausdrücken müssen (eben durch Schreien), sondern um Kinder, die durchaus direkt artikulieren KÖNNEN. Ich rede hier von normal entwickelten Kindern ohne geistige oder körperliche Beeinträchtigung. Und ein 8 jähriges Kind kann eben durchaus sagen "Ich möchte ein Eis" und muss nicht schreiend durch die Gegend rennen.
Das ist eben der Grund, dass man Kinder erzieht: Man bereitet sie auf das Leben und die Interaktion mit anderen Wesen vor. Das setzt aber eine gewisse Konsequenz der Eltern voraus. Und wenn ein Kind, was einfach nur rumbrüllt, dann am Ende bekommt, was es will, dann lernt es daraus "Ah, wenn ich schreie, bekomme ich das!". Beim nächsten Mal wird also wieder geschrien.

Natürlich kann man von Kindern nicht immer rationales und ruhiges Verhalten erwarten. Himmel ja, Kinder sollen auch mal laut sein dürfen, rumrennen, im Matsch spielen, heulen, sich das Gesicht mit Schokolade verschmieren, ein tolles und teures Spielzeug bekommen. Aber ihnen sollte auch beigebracht werden, was Respekt ist und dass es Grenzen gibt.

Ich gebe auch ganz klar nicht den Kindern, sondern den Eltern die Schuld.

Und das ist eben dein Fehlschluss, manche Kinder können sich vielleicht so gut artikulieren, aber nicht jedes Kind! Viel Kinder drücken immer noch durch taten ihre Bedürfnisse aus, als einer hoch wissenschaftlichen Text zu zitieren. Übrigens machen das Erwachsene nicht anderes oder was glaubst du was Körpersprache ist?!
 
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Und das ist eben dein Fehlschluss, manche Kinder können sich vielleicht so gut artikulieren, aber nicht jedes Kind! Viel Kinder drücken immer noch durch taten ihre Bedürfnisse aus, als einer hoch wissenschaftlichen Text zu zitieren. Übrigens machen das Erwachsene nicht anderes oder was glaubst du was Körpersprache ist?!

Du hast geschrieben
Werden Kinder im Zoo immer herumschreien dürfen etc. und Eltern sollten sich von solchen Dingen nicht beeinflussen lassen. Kinder sind auch mit guter Erziehung so!

Und das ist einfach falsch. Ja, es gibt Kinder, die können sich absolut nicht artikulieren. Aber da sollte man mal die Ursachen erforschen. Zu sagen, dass Kinder einfach so sind und "herumschreien" trotz guter Erziehung, das macht die Sache "etwas" zu einfach.

Es geht doch nicht um "hochwissenschaftliche" Texte, sondern um ganz normale Ausdrucksweise. Und da kann mir niemand erzählen, dass ein geistig gesundes Kind, welches zur Schule geht, schreien muss oder sich einfach Sachen nimmt, weil es nicht fragen KANN. Damit schiebt man doch als Elternteil auch jede Verantwortung von sich.
Ansonsten werde ich demnächst auch in einen Supermarkt gehen, mir Dinge aus dem Regal nehmen und weggehen, weil ich es nicht anders "kann".
 

Benutzer77893 

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Du hast geschrieben

Und das ist einfach falsch. Ja, es gibt Kinder, die können sich absolut nicht artikulieren. Aber da sollte man mal die Ursachen erforschen. Zu sagen, dass Kinder einfach so sind und "herumschreien" trotz guter Erziehung, das macht die Sache "etwas" zu einfach.

Es geht doch nicht um "hochwissenschaftliche" Texte, sondern um ganz normale Ausdrucksweise. Und da kann mir niemand erzählen, dass ein geistig gesundes Kind, welches zur Schule geht, schreien muss oder sich einfach Sachen nimmt, weil es nicht fragen KANN. Damit schiebt man doch als Elternteil auch jede Verantwortung von sich.
Ansonsten werde ich demnächst auch in einen Supermarkt gehen, mir Dinge aus dem Regal nehmen und weggehen, weil ich es nicht anders "kann".

1. Das liegt doch nicht an dir diese Ursachen zu erforschen, du kennst das Kind doch gar nicht!
2. Herumschreien ist ein Ausdrucksweise! Es muss nicht schreien, dass sage ich nicht, aber wenn es schreit dann ist das auch nicht ungewöhnlich!

Das ganz liegt doch nicht nur an Erziehung, sondern viel mehr vom Charaktere und Entwicklungstand des Kindes ab.
 
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1. Das liegt doch nicht an dir diese Ursachen zu erforschen, du kennst das Kind doch gar nicht!

Wo schrieb ich, dass ICH diese Ursachen erforschen will?

Aber ich sehe schon, dies führt zu nichts. Du bist eben Vertreter der "Kinder sind so, sie sollen auch rumschreien dürfen, da kann man nciht viel machen"-Fraktion, ich bin anderer Meinung. Wir sind beide kinderlos, demnach ist eine Debatte über korrekte Erziehung auch nicht fruchtbar. Wir können beide viel sagen, wie es sein kann und wie es ist, aber ich denke, ohne eigene Kinder ist das schwer zu berurteilen.

Ich kann nur aus den Erfahrungen meines Umfeldes schöpfen und die deuten eben darauf hin, dass mit liebevoller, aber konsequenter Erziehung von Kindern, ein unnötiges Herumlärmen und ein respektloser Umgang mit den Mitmenschen vermieden werden kann. Vielleicht hast du andere Erfahrungen gemacht, vielleicht habe ich bisher nur die Extrembeispiele kennengelernt.

Ich zumindest klinke mich hier aus. Ich mag Kinder nicht, ich habe nicht vor, dies zu ändern und ich bin dennoch glücklich in meinem Leben. Punkt.
 
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