Kinder...

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nun, ich wage es einfach mal...

Am letzten Donnerstag war ich seit langem mal wieder im Zoo. Eigentlich ein Ort der Entspannung und Erholung. Nun habe ich da entweder einen schlechten Tag erwischt oder die Erziehung von Kindern geht generell in eine Richtung, die ich weder verstehen, noch nachvollziehen kann.

Okay - ich mag Kinder nicht wirklich und in meiner Lebensplanung spielen sie auch keine Rolle. Aber damit ist man ja trotzdem nicht von ihnen isoliert.

Ein paar Beispiele nur vom letzten Donnerstag...

Die Kids verstoßen immer wieder gegen die geltenden Parkregeln, jagen Tiere, springen über Stühle und Bänke, schreien auch an Orten, wo auf Ruhe hingewiesen wird. Die Eltern und genau das erschreckte mich irgendwie, reagierten da entweder gar nicht oder mit Lachen drauf. Daddy spielt mit seinem iPhone, der Bub scheucht die Hühner.

Wenn mal eine Mutter reagiert hat, dann in etwa so: "Mein liebes Kind, wir haben doch darüber gesprochen, dass Du das nicht machen sollst." Dies wird geschätzte 10 Mal pro Minute wiederholt, eine Konsequenz folgt nicht. Mancher verfallen auch in ein monotones "Lass das!", aber auch ohne weitere Konsequenz.

Fremde Kinder rennen durch die Gegend, rempeln einen an, machen einen mit den schmutzigen Händen dreckig. Sagt man etwas - und ich meine eine höfliche Art - wird man mindestens komisch angeschaut, die nächsten beschimpfen einen lautstark als Kinderhasser.

Ich weiß echt nicht, was ich davon halten soll. Auch wenn ich selber keine Kinder will und haben werde, so kann ich sie akzeptieren - solange sie sich wenigstens einigermaßen benehmen. Aber warum reagieren immer weniger Eltern adäquat auf solch offensichtliches Fehlverhalten ihrer Kids? Sind meine Beobachtungen der aktuelle Stand der Erziehung oder habe ich einfach nur das Pech gehabt und an jenem Tag haben sich alle Auffälligen in diesem Zoo getroffen?

Fühlt Ihr Euch auch manchmal von Kindern genervt? Wie geht Ihr damit um? Macht Euch diese Entwicklung auch solche Angst, wie sie sie mir macht?

Vielleicht sehe ich das ja auch einfach nur zu eng...
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Die Situation und das Verhalten der Kinder sind natürlich jetzt in der "Ferndiagnose" schwer zu bewerten. Generell läuft aber eindeutig was falsch, wenn ein Kind nach mehreren Ermahnungen keine Sanktionen spürt. Damit meine ich jetzt nicht, dass das Kind eine Tracht Prügel bräuchte, aber es gibt genug andere Möglichkeiten. Wenn man das konsequent durchzieht, reicht i.d.R. auch eine scharfe Ermahung aus, dass das Kind spurt.
 

Benutzer117607 

Sorgt für Gesprächsstoff
ich liebe kinder, allerdings nur *wohlerzogene* damit meine ich nicht ,bitte und danke sagende kinder,sondern den respekt, den sie dir entgegen bringen! daher verstehe ich dich schon!

allerdins muss ich auch dazu sagen, die gesellschaft erzieht unsere kinder mehr, als die eigenen eltern ;-)
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber wieso fehlt denn den Eltern zunehmend der Einfluss?
 

Benutzer117607 

Sorgt für Gesprächsstoff
warum? weil du heutzutage mit materiellen dingen mithalten musst, klingt komisch, ist aber so!! meine erste spielkonsole kaufte ich mir mit meinem allllllerersten weihnachtgeld, damals war ich 18 ! heutzutage, haben kindergarten kiddis schon einen nindendo ds :zwinker:

früher sparte man auf eine markenjeans, zu meiner zeit, heute heisst es, du mum, wie siehts aus, darf ich mich auf facebook anmelden?

sag da mal nein - dein teenie zerlegt diir die bude klein, woran es liegt? ich weis es nicht
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
ich seh das ziemlich genau so wie du, und viele meiner altersgenossen auch - wenn sie nicht schon selber so sind, aber unter denen sind das nur vereinzelte.

und meine reaktion? ich hab so ne lust einfach mal draufzuhauen dass sie tatsächlich mal lernen was konsequenzen sind... meistens ärger ich mich nur still, aber wenn ich in dem moment "was zu sagen" hatte (von mir geleitete fledermausführung mit ner schulklasse) hab ich mir so ne scheissblagen auch schonmal am kragen gepackt und nen bisschen im see baden lassen. war damals aber auch nur 3-5 jahre älter als die... sind wohl die, die mir jetzt in meiner generation nach wie vor so unangenehm auffallen. aber je jünger, desto mehr davon gibt es.

ist in meinen augen eine der folgen davon dass die eltern lieber arbeiten gehen als sich mal um ne vernünftige erziehung zu kümmern. bei allem respekt vor lehrern, erziehern, kindergartenfuzzis usw: kein mensch ist in der lage in 20 kinder gleichzeitig ne vernünftige erziehung reinzubringen - nicht so, wie das die eltern könnten und sollten.

sollte ich irgendwann mal selber kinder haben werd ichs mit denen halten wie mit nichte und neffe: dezentes fehlverhalten wird mit völligem ignorieren bestraft, mittlere sachen mit vernünftigen gesprächen und der erklärung von aktion <-> reaktion und wenns ganz hart ist knallts eben auch mal. das hat keine zwei monate gebraucht und die erziehung saß - weil gutes verhalten mit aufmerksamkeit und positiven erfahrungen genauso belohnt wurde.

kinder sind ja durchaus lernfähig, und die meisten wollen auch lernen... man muss nur individuell drauf eingehen und sich die zeit dafür nehmen (können). ein sonntagsausflug in der zoo macht da nichts wett.
 
A

Benutzer

Gast
Ich kann mich eigentlich an gar keine Situation erinnern, wo mich mal Kinder (und damit mein ich wirklich Kinder unter 11/12) gestört haben. Es sind doch Kinder, ich verstehe da die Aufregung nicht.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ja, aber genau das ist es, was man dann zu hören bekommt: Es sind doch Kinder. Ich finde, da machen es sich viele zu einfach. Ich lasse meinen Hund doch auch nicht jeden anspringen und sage: Es ist doch ein Hund!

Sollte es wirklich so sein, dass Kinder alles dürfen, was ihnen in den Sinn kommt? Ist das für deren Entwicklung förderlich?
 

Benutzer117607 

Sorgt für Gesprächsstoff
apropo hund ... manch hund bekommt mehr liebe vom herrchen als ein kind, dafür horcht der hund auch besser...
 

Benutzer82517 

Verbringt hier viel Zeit
Tja, so ist das leider heute. Ich saß letztens in der Bahn und auf halber Strecke fand es ein kleines Mädchen ganz lustig, die ganze Zeit den Zug von vorne bis hinten abzurennen. Das hat mich zunächst auch gar nicht gestört, selbst als ich jedes mal von meiner Arbeit losgerissen wurde, weil es sich wie eine Elefantenherde angehört hat, aber nachdem die Mutter nach dem 10x anscheinend immer noch nix gesagt hat, hat es mich jede Runde mehr und mehr genervt. Nicht das Getrampel sondern einfach die Tatsache, dass die Alte nicht mal auf die Idee kam, dass es andere Fahrgäste stören könnte.
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
In deiner Grundaussage stimme ich dir zum großen Teil zu, Firebird. Aber 1. der Zoo ist mMn kein Ort der Entspannung, da wärst du in einem Thermalbad wohl besser aufgehoben. 2. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Und 3. Man sollte immer daran denken, dass man selbst mal ein Kind/Kleinkind war.

Ja, Kinder sind zum Teil unerzogen, vielleicht sind heutzutage sogar mehr Kinder unerzogen als es noch vor 20, 30 Jahren war. Das liegt aber nicht etwa daran, dass Eltern arbeiten gehen und Kinder in den Kindergarten oder sogar in die Kinderkrippe. Da frag mal die Menschen aus der ehemaligen DDR. Da sind über 90 % der Kinder bereits am Krippenalter 40 h und mehr pro Woche nicht von den Eltern betreut worden und trotzdem waren die meisten gut erzogen.

ist in meinen augen eine der folgen davon dass die eltern lieber arbeiten gehen als sich mal um ne vernünftige erziehung zu kümmern. bei allem respekt vor lehrern, erziehern, kindergartenfuzzis usw: kein mensch ist in der lage in 20 kinder gleichzeitig ne vernünftige erziehung reinzubringen - nicht so, wie das die eltern könnten und sollten.
Das ist Nonsens! Kinder brauchen andere Kinder zum lernen, nennt man auch Gruppendynamik. Außerdem gibt es heutzutage mindestens genauso viele unerzogene Kinder, die zuhause "erzogen" werden (parken vorm Fernseher etc.), wie welche, die in Kindertagesstätten gehen.

Abgesehen von den neuen Medien, die es früher einfach nicht überall gab (Computer, Internet, Telefon, Handy) ist auch die Bereitschaft der Gesellschaft größer geworden, Eltern gleich ans Bein zu pinkeln, wenn sie ihr Kind mal öffentlich zurechtweisen. Viele Eltern trauen sich in der Öffentlichkeit nicht mehr, stark konsequent mit ihren Kindern zu sein. Ich will nicht wissen, wie oft ich dann schräg angeschaut wurde, wenn ich meinen Großen (2,5 Jahre) hinter mir hergeschleift habe, weil ich ihn weder tragen noch mitten auf der Straße stehen bleiben konnte, nur weil der kleine Herr meinte, er müsse jetzt mitten auf der Fahrbahn einen Stein aufheben. Ich hab ihm nach dieser Aktion auf dem Gehweg eine gescheite Ansprache gehalten, die einige Passanten mitbekommen haben. Ich will nicht wissen, wie viele dachten, ich wäre zu streng und wie viele gedacht hätten, mein Kind wäre unerzogen, wenn ich nichts getan hätte.

Als Eltern kann man es heutzutage niemanden mehr Recht machen. Biste streng, wirste blöd angeschaut, biste es nicht, wirste auch blöd angeschaut.

Früher war es quasi normal, den Kindern mal den Hintern zu versohlen. Heutzutage wirste dafür beim Jugendamt angezeigt. Allerdings sagt keiner was, wenn dein Kind mit Schulbeginn noch nicht ordentlich sprechen kann (das wird schon noch :rolleyes:), mit 5 Jahren noch in die Windel macht (das kommt von ganz alleine :rolleyes:) und mit 4 Jahren noch im Buggy rumkutschiert wird (das ist doch viel bequemer :rolleyes:)

Kinder müssen lernen, was sie dürfen und was nicht. Das lernen sie aber nicht gleich beim ersten oder zweiten Mal und auch nicht immer durch anschreien, sondern durch ewige Wiederholungen (damit meine ich nicht das Nein-Sagen).

Wenn mich ein fremdes Kind mit schmutzigen Händen anpatscht, dann sage ich dem Kind, dass man das nicht einfach macht. Aber halt in einem netten Ton und nicht total angenervt á la "Geh weg, du bist eklig!"
 

Benutzer64981  (33)

Meistens hier zu finden
Das Gefühl kenne ich. 'Lass das!', 'Hör auf!' 'Wieso machst du das?" sind Sätze, die mich täglich begleiten - ich arbeite mit schwer erziehbaren Kindern ;-)
Das Problem ist auch nicht das Kind. Eigentlich müsste man die Eltern angehen, wenn das Kind schief läuft. Ich sage auch schon mal was zum Kind, wenn's dann nicht wirkt, zur Mutter...meistens reagieren die Kinder aber schon auf ne Ansage. Ich bleibe höflich, aber bestimmt.

Im Übrigen glaube ich nicht, dass eine arbeitende Mama keine Kinder erziehen kann. Meine Mama hat 4 Kinder arbeitend groß gezogen, wenn auch zwei davon zunächst mit Vater zusammen, der aber auch tagsüber nicht da war... icch bin der Meinung, dass sie ihre Arbeit bei den beiden jüngsten sehr gut gemeistert hat. Das kann man auch nicht verallgemeinern, KiGa und KiTas oder Vorschulen und Horte sind nicht schlecht für Kinder, aber der Grundstein muss von den Eltern ordentlich gelegt worden sein...

@Apfelbäckchen: Ich gebe dir Recht. Man hat es als Eltern nicht sehr einfach in der Gesellschaft. Aber ich stelle mir auch die Frage, ob Eltern nicht in der Lage sein sollten, zu ihrer Erziehung zu stehen - auch in der Öffentlichkeit. Das Jugendamt nimmt ja nicht jedem das Kind weg, dem ein mal die Hand ausrutscht...
 

Benutzer117390 

Sorgt für Gesprächsstoff
Also ich bin selber Mutter und es ist heute gar nicht so einfach ein Kind zu erziehen.

Früher konnten die Kinder draußen auf der Straße oder im Hinterhof spielen. Bei uns ist der nächste Spielplatz 20 Gehminuten entfernt, die Autofahrer rasen durch die 30er Zone und die lieben Nachbarn (alles Rentner) haben große Schilder mit der Aufschrift "spielen verboten" auf ihren Hinterhöfen stehen.

Kinder haben kaum noch Freiraum sich auszutoben und wenn dann werden sie von vielen als unerzogen betitelt. Hätten Sie öfters die Möglichkeiten ihre Grenzen zu erforschen würden viele von ihnen nicht so oft ausrasten.

Ich finde es auch nicht gut ihnen alle Freiheiten zu geben, aber ab und zu sind sie halt laut und ungestüm.

Klar muss man sie auch erziehen und ihnen Respekt beibringen, aber Kinder verdienen auch Respekt.

Ich kann auch Eltern nicht verstehen die die Taten ihre Kinder ignorieren, aber wenn ich schon schief angeschaut werde, weil meine Kleine im Bus anfängt zu singen krieg ich auch zu viel.

Kinder sollen immer nur gesehen aber nicht gehört werden. Sind sie etwas lebhafter wird ihnen gleich eine ADHS Erkrankung diagnostiziert, so sieht es heute leider aus.

Es gibt nicht das Norm Kind, genauso wenig wie es den Norm Erwachsenen gibt und ich habe auch schon mehr als genug Erwachsene gesehen (egal welche Altersgruppe) die sich ziemlich daneben benommen haben.

in meinen augen eine der folgen davon dass die eltern lieber arbeiten gehen als sich mal um ne vernünftige erziehung zu kümmern

Leider müssen heute viele Eltern arbeiten gehen, ich kenne einige die lieber bei ihren Kinder bleiben würden, es aber nicht können, weil sie
1. keine längere Auszeit vom Job nehmen können und mit Arbeitsplatzverlust rechnen müssen
2. den Lebensunterhalt verdienen müssen, denn meist kann man von nur einem Gehalt keine Familie ernähren; oder alleinerziehend sind.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nun, heute scheint das alles schwerer zu sein. Zumindest jammern da ja alle drüber. Wer heute schwanger ist, ist irgendwie schwangerer als die werdenden Mütter früher. "Ich kann nicht, ich habe doch ein Kind!" Ich frage mich manchmal, wie das meine Eltern dann gebacken haben, die sieben Kinder haben und meine Mutter nach 4 Wochen wieder gearbeitet hat - heute völlig undenkbar. Aber warum?

Ein Zoo ist als Erholungsort definiert - unter anderem, nicht als Spielplatz. Und meinetwegen können die ja so unerzogen sein, wie sie wollen - aber warum müssen da andere drunter leiden? Müssen Eltern nicht wenigstens dafür Sorge tragen, die Belästigung für die Mitmenschen in einem erträglichen Maß zu halten?

Und ich widerspreche auch dem Argument, man sei selbst mal Kind gewesen. Ich würde solche Aussagen nicht machen, wenn es doch auch heute Eltern gibt, die in der Lage sind, ihren Kindern auch Konsequenzen aufzuzeigen. Zum anderen: Nein, ein derartiges Verhalten wäre bei uns nicht denkbar gewesen und auch nicht toleriert worden.
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Ich bin mit meiner Brut ja Stammgast im Zoo, aber so abartig böse nervige Kinder und desinteressierte hilflose Eltern wie du sie beschreibst sind mir noch nie aufgefallen....

Ich persönlich fühle mich aber von Kindern auch eigentlich nie gestört, auch wenn sie laut rumtoben.
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Du sprichst mir dermaßen aus der Seele!!

Ich kann mit Kindern auch nichts anfangen und es gibt auch eine Menge Orte, wo ich mich ehrlich belästigt fühle und die Argumentation, dass es eben Kinder sind für mich einfach nicht zählt. Grade in dem von dir erwähnten Beispiel Zoo.
Ich frag mich ja, warum Eltern mit ihren Kindern überhaupt in den Zoo gehen, wenn ihnen die Tiere dort scheinbar piepegal sind und sie auch null Interesse daran haben, ihren Kindern die Tierwelt näher zu bringen. :ratlos:
Genau das ist doch im Grunde der Sinn eines Zoos.
Toben können Kinder auf jedem Spielplatz und da stört es in der Regel auch keinen.

Ich reiß mich immer zusammen und bin noch nie ausfallend geworden, wenn mich Kinder angerempelt haben, wenn Kinder einfach schreien und laut sind (z.B. auch bei McDonalds) o.ä. Aber im Grunde denk ich mir "Muss das sein?" Und vor allem warum lassen die Eltern das einfach so zu?

Ich verstehs wirklich nicht... Vielleicht liegts daran, dass ich selbst keine Kinder habe, aber ich denk mir, dass Kinder gewisses Benehmen ja nur lernen können, wenn es auch eingefordert wird. Und wenn nicht von den Eltern, woher dann?

Die Enkel unserer Nachbarin toben jetzt im Sommer auch oft den ganzen Tag im Garten. Ich hab auch absolut nichts dagegen, aber ich wundere mich schon, warum Kindergeschrei über Stunden von jedem anstandslos toleriert wird und wenn ein Hund mal 30 Sekunden am Stück bellt, dann gilt das gleich als Ruhestörung. :ratlos: Schon merkwürdig...
 
A

Benutzer

Gast
Wenn ich in den Zoo gehe, dann gehe ich davon aus, dass es ein Familien-Ausflugsziel ist und dort Kinder herumtoben. Dann bin ich auch nicht genervt, wenn es so ist.

Wenn du ganz in Ruhe einen Zoo genießen willst, würde ich dir Abend- und Nachtführungen empfehlen.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das kann ein Familien-Ausflugsziel bleiben, deswegen müssen Kinder trotzdem Regeln lernen und sich zumindest einigermaßen benehmen. Eine Alternative wären auch mal kinderfreie Tage.

---------- Beitrag hinzugefügt um 21:42 -----------

Und vor allem warum lassen die Eltern das einfach so zu?

Ja, das ist die spannende Frage - warum tun Eltern nichts gegen das Fehlverhalten ihrer Kinder? :schuettel:
 
A

Benutzer

Gast
Ich würds echt schade für Kinder finden, wenn sie wie Hunde quasi immer an einer Leine geführt werden müssen, um ja irgendwelche Leute nicht zu belästigen die keine Kinder mögen. Der Zoo ist nunmal ein Ort für Familien und da sollten meiner Meinung nach Kinder auch Kinder sein dürfen. Natürlich innerhalb gewisser Regeln (keinen Tieren wehtun, klauen, Ähnliches), aber wenn man sich schlichtweg nur belästigt fühlt von kindischem Verhalten, finde ich, dass man dann einfach am falschen Ort ist.

Ich gehe ja auch in den Park, obwohl ich Hunde nicht aushalte - aber dann rege ich mich nicht darüber auf, dass die Hunde dort stinken und bellen. Die würden mir ja auch Leid tun, wenn sie nur in der Wohnung eingesperrt oder mit Würgeketten geführt werden, damit sie ja niemanden belästigen.
 
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