"Kinder" - "Keine Kinder": Wie hat sich eure Meinung geaendert?

Benutzer36171 

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Naja, wenn man kein oder "nur" ein Kind bekommt, "kompensiert" man sozusagen all jene Paare, die 3 und mehr Kinder bekommen.
Das stimmt natürlich, aber ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, irgendetwas zu kompensieren. :ashamed:

Letztlich hilft gegen Überbevölkerung vor allem Bildung und Wohlstand. Dann fällt die Geburtenrate automatisch, ohne dass irgendjemand auf Kinder verzichten muss.

Dass die Erde bereits überbevölkert ist, ist natürlich ein Problem, aber das lässt sich nicht dadurch ändern, dass jetzt ein paar Leute in westlichen Ländern auf Kinder verzichten. Das funktioniert rein zahlenmäßig nicht.
 
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Benutzer171033 

Öfters im Forum
Wir haben mit meiner derzeitigen Schwangerschaft das Thema wieder ausgebreiteter in unseren Familien...
Einige meiner und seiner Kusinen sind so um die 30/35, und auch gewollt kinderlos.
Es ist unfassbar, was die sich anhören müssen, und dass nun mein Bauch auch noch als Druckmittel für diese abstruse Argumentationen eingesetzt wird.
Ich bin vorgestern dafür angegriffen worden, dass ich, als zum zweiten Mal Schwangere allen Ernstes ein kinderloses Leben als lebenswert und erfüllt hinstellen wollen würde. Man wollte mir daraufhin auch noch die Worte so im Mund umdrehen, als würde ich meine Kinder "mit diesen Argumenten" gar nicht annehmen und bedingungslos lieben können. Überraschung: Doch! Kann ich, und tue ich.
Ich spreche im Gegenzug aber niemand Anderem die Entscheidungshoheit über sein gewähltes Leben ab, erst recht nicht bei so fundamentalen und keineswegs immer leichten und selbstverständlichen Einschnitten.
... Mir wurde bei dieser intensiven Diskussion erstmal bewusst, wie dogmenhaft und intolerant die Standpunkte diesbezüglich wohl sind. Und das bei Leuten, die ich bisher als reflektiert und tolerant empfunden habe.
 

Benutzer83901  (36)

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"Ach, wenn du mal ein Baby hältst".

Ja, hab ich schon. Mehr als eins. Ganz viele. Unzählige würde ich behaupten. Kriegen da wirklich Leute vor Schreck Kinderwunsch Gedanken?
Ach, das ist doch wieder so ein Totschlagargument. Ich habe so viele Babys gehalten – als Babysitter, Au-pair, den Nachwuchs von Freunden –, ohne dass ich deshalb jemals den Wunsch nach einem eigenen Baby verspürt hätte.

Ich war auch nie ein besonders klnderlieber Mensch oder allgemein sehr auf Kinder fixiert. Zu den Kindern und Babys, um die ich mich gekümmert habe, hatte ich eine Beziehung, das hatte aber nichts mit allgemeiner Kinderliebe zu tun.

Es geht auch nicht darum, einfach ein Baby zu halten, und dann verschiebt sich das gesamte Weltbild. 🤷🏻‍♀️ Ich liebe meine Kinder, ja. Aber auch zu ihnen habe ich über viele Monate hinweg eine Beziehung aufgebaut und ja, DIE BEIDEN dann zu empfangen, zum ersten Mal zu hören, sehen und riechen, das war speziell. Aber das sind eben MEINE Kinder, nicht irgendwelche.
 

Benutzer174589 

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Es geht auch nicht darum, einfach ein Baby zu halten, und dann verschiebt sich das gesamte Weltbild. 🤷🏻‍♀️

Find ich eben auch absurd. Aber das kommt ja immer so aus allen Ecken, vielleicht hat das doch schon mal bei wem funktioniert 😅

Wahrscheinlich fragt man sich sowas nicht, wenn man einen Kinderwunsch hat, dann hat man ihn ja irgendwie und weiß vielleicht manchmal sogar warum oder nicht oder so. 🙈

Versteht man das?
 

Benutzer36171 

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B Bluetenstaub Als ich zum ersten Mal die Nichte meines Mannes im Arm hielt, dachte ich nur: "Sie ist ja echt niedlich, aber (jetzt) will ich das noch nicht." :grin: Ich kann aber schon verstehen, warum du überlegst, wie das für andere ist. Wobei das für viele auch gar nicht so schwarzweiß ist, sie sich nicht sicher sind und sich viele Varianten für ihr Leben vorstellen können.

Ich kann dir nicht sagen, woher bei mir der Wunsch kam. Das war so eine schrittweise Entwicklung. Dass ich nun wohl einen Kinderwunsch habe, wusste ich, als ich ein Musik-Video von Ed Sheeran gesehen habe (mit Bildern von ihm als Kind) und ich das ganz plötzlich furchtbar rührend fand. :grin:
 

Benutzer149155 

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Letztlich hilft gegen Überbevölkerung vor allem Bildung und Wohlstand. Dann fällt die Geburtenrate automatisch, ohne dass irgendjemand auf Kinder verzichten muss.
Ich finde es halt vor allem dann schwierig, viele Kinder zu bekommen, wenn man (als Paar) das nicht aus eigener Kraft finanziell geregelt bekommt.

Ja, ich weiß, es steht jedem Paar frei, so viele Kinder zu bekommen, wie es möchte. Ich finde es aber dennoch nicht gut, wenn das Geld eh schon mehr als knapp ist, nochmal nachzulegen und nochmal und nochmal und einfach darauf zu warten, dass das Kindergeld und andere Sozialleistungen vom Staat schon fließen werden ...
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich will ja auch nicht automatisch einen Welpen oder ein Kätzchen haben, nur weil ich die mal auf dem Arm habe. Sind halt süß, aber ja, süß ist vieles. 🙂

Da ich selbst erst sehr spät einen konkreten Kinderwunsch entwickelt habe, für dessen Fehlen ich mich obendrein auch immer wieder vor Kollegen und Bekannten rechtfertigen musste :nope: , bin ich gerne überdeutlich damit, dass ein Leben ganz ohne Kinder und Familie genauso erfüllend sein kann und jede/r ganz individuell bestimmen darf, wie das eigene Leben aussieht.
 

Benutzer174589 

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Ich kann aber schon verstehen, warum du überlegst, wie das für andere ist.

Ist halt schon spannend, dass es so unterschiedlich ist. Normalerweise sag ich da auch gar nicht soviel zu wie jetzt, weil das eben böhmische Dörfer sind und ich da ja auch niemanden verletzen möchte.

Ich glaube schon, dass das etwas ist, was dolle einfach von innen kommt und was man so gar nicht beschreiben kann. Das ist da oder nicht da. Es gibt dazwischen bestimmt auch Graustufen.

Vielleicht ist das so, wie wenn man Nachts angetüddelt von einer Party Heim geht und an die kalte Pizza die zuhause wartet denkt. 😅
 

Benutzer87573 

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Manchmal, gebe ich zu, erwische ich mich, wenn Patient*innen mir von Kindern erzählen und ich sehe, dass sie in meinem Alter sind, dass ich denke "Oh man, so jung und schon drei... Oh wait"

genau das trifft meine Lebensrealität. Ich ertappe mich auch so oft bei dem Gedanken.

Und bei mir ist es auch so - ich hasse Kinder nicht, ich finde manche Kinder sogar ganz süß aber ich will trotzdem wirklich keins.
Ich finde (insbesondere kleine) Kinder oft super anstrengend und bin daher froh, wenn ich mir eins für ein zwei Stunden „ausleihen“ und es etwas bespaßen kann und es dann an die Eltern zurückgeben kann.

Wenn man mir sagen würde ich könnte ein Kind bekommen, das gleich so 6+ ist dann würde ich eins nehmen. Ältere oder erwachsene Kinder könnte ich mir vorstellen, kleinere so gar nicht.
 

Benutzer171204 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube manche hier haben tatsächlich so einen unbändigen Kinderwunsch, den ich gar nicht nachfühlen kann. Selbst in dem Phasen wo ich mir das ganz gut vorstellen konnte, war das nie so ein wirklich starkes Gefühl. Ich habe überhaupt keine Vorstellung wie sich das anfühlen mag, ich habe auch keine Ahnung warum das in der Form nie bei mir aufgetreten ist.

Faszinierend wie unterschiedlich Menschen so ticken.
So ging es mir auch immer und es hat sich bis jetzt nicht geändert, obwohl ich schwanger bin. :ninja:
Dieser krasse Wunsch fehlt mir einfach, hatte ich nie, seit ich 20 war hatte ich immer die gleichen Gedanken zum Thema Kinder: ich kann mit oder ohne ein erfülltes Leben führen. Das denke ich auch jetzt noch. Richtig bewusst entscheiden konnte ich mich bis heute nicht.
Schwanger bin ich, weil wir uns dachten "Entweder jetzt oder nie" und die Chancen eh nicht so gut standen, dass es überhaupt klappt, also wollten wir es dem Schicksal überlassen - waren uns aber bewusst, dass es eben auch sein kann, dass es nie passiert. Ein bisschen Hilfe haben wir in Anspruch genommen, aber eine künstliche Befruchtung o.ä. schließen wir aus, da der Wunsch eben nicht so riesig ist, dass wir das auf uns nehmen wollen (körperlich, psychisch, finanziell).

... Mir wurde bei dieser intensiven Diskussion erstmal bewusst, wie dogmenhaft und intolerant die Standpunkte diesbezüglich wohl sind. Und das bei Leuten, die ich bisher als reflektiert und tolerant empfunden habe.
Das stimmt. Wenn meine Schwangerschaft nicht intakt sein sollte, wäre das sehr traurig und würde mich eine Zeit lang echt mitnehmen, aber ich bin mir sicher, dass ich das überwinden könnte und dann vermutlich lieber kinderlos (für mich ist das nicht negativ konnotiert) leben würde und trotzdem glücklich wäre. Ich habe mein Lebensglück einfach noch nie von der Kinderfrage abhängig gemacht.

Meine beste Freundin würde mir aber nie wieder glauben, dass auch ein Leben ohne Kind für mich schön sein könnte, ich glaube, das würde unsere Freundschaft zerstören, sie würde mich wohl immer irgendwie bemitleiden und nicht ernst nehmen, würde denken, dass ich mir das alles nur schön rede und damit kann ich nicht umgehen. Für sie ist es unvorstellbar, dass man ohne Kind glücklich sein kann und ich kann umgekehrt nicht nachvollziehen, warum sie aktuell todunglücklich ist, dass es mit einem zweiten Baby nicht klappt, obwohl sie eine gesunde Tochter haben. Das ist echt ein Punkt in unserer Freundschaft, der zur Zerreißprobe werden könnte, obwohl wir schon unser halbes Leben befreundet sind.
Off-Topic:

Ich will ja auch nicht automatisch einen Welpen oder ein Kätzchen haben, nur weil ich die mal auf dem Arm habe.
Also ich schon. :grin: Und der Wunsch nach einem Hund war bei mir tatsächlich übergroß, inklusive Heulen, Schmachten und so. :ashamed:
 

Benutzer65998 

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Wenn man mir sagen würde ich könnte ein Kind bekommen, das gleich so 6+ ist dann würde ich eins nehmen.
Das war bei mir tatsächlich auch immer so. Aber da das ja nicht geht, fangen wir nunmal klein an. :grin: Meine Tochter ist ja noch ein ganz kleines Baby, und natürlich ist das auch ein niedliches Alter, aber trotzdem träume ich doch sehr davon, wie es sein wird, wenn sie größer ist und man viel, viel mehr mit ihr machen kann. Insofern habe und hatte ich wohl einen Kinderwunsch, aber keinen Babywunsch. Aber letztlich bin ich einfach nur froh, dass es bei uns doch noch geklappt hat.
 

Benutzer149155 

Sehr bekannt hier
Ich muss ja auch ehrlich sagen, dass sich mein Kinderwunsch über die Jahre verändert hat. Ich wünsche mir ein Kind, ja, und würde mich wirklich sehr, sehr freuen, wenn es klappt. Aber in den letzten Jahren ist mein Leben so viel schöner und erfüllender geworden, dass ich mir sicher bin, auch ohne Kinder ein schönes Leben führen zu können. Das kann ich ja jetzt auch. :smile:

Was nicht heißt, dass ich während des Bastelns beim Eintrudeln der Menstruation komplett gleichgültig sein werde, das nicht. Aber wenn es nicht klappen möchte, wird es wohl aus Langzeitperspektive in Ordnung sein - was eben nicht traurige Phasen automatisch ausschließt.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Auch wenn ich nicht viel von einer solchen Wortklauberei halte, würde ich mich wohl schon eher als "kinderlos" bezeichnen und nicht als "kinderfrei" - einerseits, weil ersteres einfach der gebräuchliche Begriff ist und andererseits, weil es bei mir zwar eine bewusste Entscheidung ist, aber keine, die darauf basiert, dass ich Kinder ablehne, oder nicht mit ihnen umgehen kann, sondern ausschließlich auf rationalen Überlegungen bezüglich der zukünftigen Lebensumstände (nicht nur, aber insbesondere in Deutschland), die ich meinen hypothetischen Kindern nicht antun möchte.
Wenn ich irgendwo die passenden Rahmenbedingungen (gute Zukunftsperspektive, gute Umgebung, um aufzuwachsen und die passende Partnerin) finden sollte, bevor ich zu alt bin, hätte ich nach wie vor gerne Kinder.

Find ich eben auch absurd. Aber das kommt ja immer so aus allen Ecken, vielleicht hat das doch schon mal bei wem funktioniert 😅

Wahrscheinlich fragt man sich sowas nicht, wenn man einen Kinderwunsch hat, dann hat man ihn ja irgendwie und weiß vielleicht manchmal sogar warum oder nicht oder so. 🙈

Versteht man das?
Wie schon oft geschrieben: Für mich war Kinderkriegen und Familienleben zwar immer irgendwie der normale Lebensweg, weshalb ich schon auch als Kind und Jugendlicher die Vorstellung hatte, im Erwachsenenalter irgendwann mal eine Familie zu gründen. Aber gleichzeitig konnte ich mit Babys und dem ganzen "kindischen" Zeugs echt nichts anfangen und dachte nicht, dass ich mit Kindern gut umgehen kann.

Erst durch einschlägige Erfahrungen habe ich dann gemerkt, dass ich ja doch ziemlich gut mit Kindern umgehen kann und dass Kinder richtig toll sind.
Erst habe ich in einem Verein in die Trainertätigkeit reingeschnuppert und war überrascht, wie toll das alles ist und wie viel Spaß ich mit den Kindern (ab ca. 5-6 Jahren) haben kann. Das hat bei mir schon einen gewissen Kinderwunsch erzeugt, wobei ich die Baby- und Kleinkindzeit eher für eine lästige Phase gehalten habe, die man irgendwie überstehen muss, bevor es richtig Spaß macht, wenn man sich halbwegs vernünftig mit den Kindern unterhalten kann.

Und dann hat meine damalige beste Freundin ein Kind bekommen.
Erst hat sie mir das nicht mal 4 Wochen alte, winzige, zerbrechliche Baby unvermittelt in die Arme gelegt (mit den denkwürdigen Worten "Halte sie mal kurz. Ich muss aufs Klo." :grin:) und ich war nach der ersten Überforderung ("Wow! Wie geht das überhaupt? Hoffentlich mache ich nichts kaputt.") total überwältigt, wie schön es doch ist, dieses niedliche, kleine, zerbrechliche Wesen zu halten. Und dann gab es noch einige weitere wunderschöne Erlebnisse und "Wow-Momente" mit der Kleinen, die mir gezeigt haben, dass auch Babys und Kleinkinder ganz toll sind und dass ich auch gut mit ihnen umgehen kann.
Das alles hat meinen (inzwischen wieder aufgegebenen) Kinderwunsch massiv verstärkt.
 

Benutzer174589 

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Das liest sich interessant, banane0815 banane0815 .

Dann hat es bei dir ja quasi genau so funktioniert.

Darf ich fragen, würdest du behaupten, dass das hier
Aber gleichzeitig konnte ich mit Babys und dem ganzen "kindischen" Zeugs echt nichts anfangen und dachte nicht, dass ich mit Kindern gut umgehen kann.
So der größte Punkt zur Verunsicherung war?

Da könnte ich mir tatsächlich sogar vorstellen, dass man dann seine Meinung ändert, wenn man plötzlich mit Kindern oder Säuglingen in Berührung kommt.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
B Bluetenstaub
Ich muss da zwischen Kindern ab ca. 5-6 Jahren und Babys/Kleinkindern unterscheiden.

Bei Kinder ab 5-6 Jahren ich Bedenken, weil ich einfach kein lustiger Alleinunterhalter-Typ bin, sondern ein eher ruhiger, sachlicher, nerdiger Typ. Und als ich dann mal in die Trainer-Geschichte reingeschnuppert habe, gab es gleich mehrere für mich Überraschende Erkenntnisse:
- Auch als ruhiger Erklärbär-Typ kann man gut mit Kindern zurecht kommen.
- Ich habe überraschenderweise eine recht gute Intuition, wie ich mit den Kindern umgehen soll und traue mich auch, intuitiv zu handeln (bei Erwachsenen fällt mir das oft schwer)
- Kinder sind so ehrlich und direkt, dass man einfach weiß, was Sache ist.
- Kinder geben einem unglaublich viel zurück.

Und bei Babys und Kleinkindern war das Problem einfach, dass man nicht, oder nur in begrenztem Umfang vernünftig miteinander sprechen kann. Und ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das funktionieren kann.
 

Benutzer89539 

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Ich habe überraschenderweise eine recht gute Intuition, wie ich mit den Kindern umgehen soll
Die fehlt mir z.B. an sich mag ich Kinder, und abgesehen davon dass ich sie sehr anstrengend finden kann (was wohl allen so geht), verbringe ich auch gerne Zeit mit Kindern. Ich kann was vorlesen, oder rumblödeln. Ich kann was erklären, ich kann drauf schauen dass sie nichts machen was sie selbst oder andere(s) kaputt macht... Ich kann auch den Eltern anschauen wie sie Dinge machen...

... Aber intuitiv wissen wie ich mit ihnen umgehen soll? Fehlanzeige. In ungewöhnlichen Situationen bin ich mir regelmäßig unsicher. Und hab dann auch nicht immer das Selbstvertrauen einfach zu "machen". :rolleyes:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
BrooklynBridge BrooklynBridge
Ich finde es echt interessant, wie unterschiedlich das ist. Und ich finde finde es auch seltsam, dass ich diese Intuition habe und ihr auch so einfach vertraue. Sonst fallen mir diese zwischenmenschlichen Dinge ja ziemlich schwer und ich tendiere zum Zögern und Dinge zerdenken. Nur bei Kindern ist das überhaupt nicht so.
Aber vielleicht ist Intuition auch der falsche Begriff. Ich denke, es ist eher so, dass es mir leicht fällg, mich auf Kinder einzustellen, da ich von ihnen häufig ein sehr ehrliches, direktes Feedback ohne große Zurückhaltung, ohne übermäßige Diplomatie, usw. bekomme und so schnell weiß, was gut ankommt und was nicht.
Und ein paar grundlegende Dinge konnte ich mir sicherlich auch abschauen, da ich nicht gleich alleine mit einer Gruppe von Kindern unterwegs war, sondern zuerst nur als zweiter Mann an der Seite erfahrener Trainer eingesetzt wurde.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
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... Aber intuitiv wissen wie ich mit ihnen umgehen soll? Fehlanzeige. In ungewöhnlichen Situationen bin ich mir regelmäßig unsicher. Und hab dann auch nicht immer das Selbstvertrauen einfach zu "machen". :rolleyes:
Mir fehlt da manchmal auch das Selbstvertrauen, das aber daher rührt, dass manche Eltern starke Konzepte für die Erziehung ihrer Kinder haben und ich mich dann immer schlecht fühle, wenn ich das nicht umsetzen kann. Völlig unnötige Gedanken, weil die Kinder durchaus was anderes sehen und kennenlernen dürfen, aber trotzdem kann ich diesen Gedanken nicht ganz loswerden.
 

Benutzer107106 

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Redakteur
Ich finde diesen Oma-sein Wunsch total interessant. Der geht mir zb völlig ab. Ich glaube, ich brauche wirklich keine Enkelkinder. Ein Leben wie meine Eltern es seit einigen Jahren führen, in denen man die Enkel 3-4 Tage die Woche zu Besuch hat (aktuell natürlich so extrem durch Corona), meistens über viele Stunden, kann ich mir wirklich nicht vorstellen. So würde ich meine Rentenzeit nicht verbringen wollen. Meine Eltern erfüllt das völlig, vor allem da mein Bruder ja jetzt auch noch Mal nachgelegt hat und da das dritte Enkelkind nun ist.
Das Haus meiner Eltern sieht aus, wie zu meiner Kindheit: überall Spielzeug, Kindermalereien, Kindergarderobe im Flur, Duplo im Wohnzimmer, bunte Handtücher im Bad, Peppa Wutz Becher in der Küche. Fremde denken sicherlich, dass dort mehrere Kinder leben. Ich freue mich dagegen auf den Tag, an dem der Kinderkrempel aus meinen vier Wänden verschwindet. :grin:
 

Benutzer174589 

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Intuition hab ich, glaub ich nicht. Bin nur unbedarft. Der Albtraum aller Eltern, wenn ich die Hyperventilationsanfälle zusammenzähle, die das schon ausgelöst hat. 😅

Naya, so leicht gehen auch Säuglinge nicht kaputt.

Mit Kindern bin ich oft eher zu streng. Wenn ich Lego baue, dann will ich zuende bauen und nicht zwischendurch zehn andere Sachen machen. :nope:
 
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