"Kinder" - "Keine Kinder": Wie hat sich eure Meinung geaendert?

Benutzer54465 

Meistens hier zu finden
Ich glaube mit 16 habe ich mich das erste Mal gefragt, ob ich Kinder möchte und die Antwort war klar "nein". Natürlich erzählt einem jeder, dass man doch erst einmal abwarten solle, "werde erst einmal 30" etc. Morgen werde ich 32 und geändert hat sich meine Meinung kaum.

Früher konnte ich nicht einmal verstehen, weswegen Menschen Kinder habe und was sie an Kindern (im Allgemeinen) so toll finden. Das ist heute nicht mehr so. Es hat sich auch geändert, dass ich meine Meinung ständig hinterfrage, weil ich keine falsche Entscheidung treffen möchte. Ich glaube aber auch, dass es rational nicht genügend Gründe für Kinder gibt, sondern dass es letztlich immer ein Gefühlsding ist.

Zwei meiner Schulkumpels, die auch meine besten Kumpels sind, waren bis vor kurzem in langjährigen Beziehungen (8 und 10 Jahre). Ich dachte, dass ich mir bei ihnen anschauen könnte, wie es so ist mit Kindern und meine Meinung dann vielleicht ändere. Ergebnis: Die eine Ehe ist letztes Jahr auseinandergegangen, weil sie zwar immer dachte, dass sie Kinder möchte, ihr als es ernst wurde aber auffiel, dass sie doch nicht will; die andere Beziehung ist auch letztens Monat auseinandergegangen, ebenfalls wegen unterschiedlicher Zukunftsvorstellungen.

Mein Freund und ich, wir haben noch so viel vor. Vielleicht hätten wir Kindern, wenn wir uns 5 Jahre eher getroffen hätten. Haben wir aber nicht. Wir wollen Weltreisen machen, Klettern gehen, auf Parties... "Irgendwann geht keiner mehr mit dir auf Parties", hat man mir immer gesagt. Aber ich brauche auch keinen. Ich kann das auch alleine. Oder mit meinem Freund. Mein Leben ist schön wie es ist. Da fehlt nichts. Das Risiko, dass es danach nicht mehr so schön ist, erscheint mir viel zu groß. Selbst meine Mutter sagt, dass ich erst einmal die Hälfte meiner Hobbies streichen müsste, wenn ich Kinder hätte.

Und vielleicht ändere ich meine Meinung eines Tages und vielleicht ist es dann zu spät und ich ärgere mich, aber im Moment kann ich es mir absolut nicht vorstellen.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Und vielleicht ändere ich meine Meinung eines Tages und vielleicht ist es dann zu spät und ich ärgere mich, aber im Moment kann ich es mir absolut nicht vorstellen.
Ja, ähnlich ist es bei mir derzeit. Es ist eine echt große Entscheidung, und ja verdammt ich verstehe gut warum Menschen Kinder möchten. Aber wenn ich es für mich wirklich in Ruhe von allen Faktoren besehe, überwiegt doch wieder deutlich, dass ich mich nicht als Mutter sehe.

Ja, mag sein dass ich es bereue. Aber wahrscheinlicher scheint, dass ich die andere Entscheidung bereuen würde. Damit habe ich meinen Frieden - Leben bedeutet Entscheidungen bei Ungewissheit, und ich treffe lieber eine Entscheidung bei der ich ein gutes Gefühl habe. Keine Entscheidung treffen ist keine Option.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
dass ich erst einmal die Hälfte meiner Hobbies streichen müsste, wenn ich Kinder hätte.
Echt? Das wäre mir neu. Ich habe kein einziges Hobby gestrichen (dafür hat Corona mir einige genommen 😢). Nur jetzt gerade spiele ich nicht Bass, aber das liegt an Schwangerschaftskomplikationen und ist ein vorübergehender Zustand von wenigen Wochen.

Das ist in meinen Augen alles nur eine Frage der Organisation (siehe rowan rowan ) und passiert vor allem, wenn Frauen sich in der Mutterrolle verlieren.
 

Benutzer54465 

Meistens hier zu finden
Echt? Das wäre mir neu
Kommt vielleicht auf die Anzahl der Hobbies an :grin: kann mir nicht vostellen, dass ich es dann schaffen würde neben 40 Stunden Arbeit noch meinen Bus umzubauen, meine Laube grundzusanieren, meine zahlreichen Freundschaften zu pflegen, auf Parties zu gehen und mehrmals die Woche zum klettern rauszufahren.
Also zumindest nicht so, dass es nichs zu kurz kommt.

Edit: gerade mit dem Kletter: man kann sein Kind ja schlecht 1 Stunde am Gipfel unten lassen während man oben ist.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
T Tessy üblicherweise gibt es zwei Eltern, die einander unter die Arme greifen. 🙂

Deine Hobbys, die du schreibst, würde ich nicht einmal nur mit einem Vollzeitjob unterbringen, mein Tag hat auch nur 24 Stunden. Allerdings habe ich auch nicht zahlreiche Freunde, die ich alle mehrmals in der Woche sehen muss. 🤷🏻‍♀️ Mir haben immer ein bis zwei Treffen gereicht, von daher.

Ich habe aber als Musikredakteurin unter anderem Konzertberichte geschrieben und da ist man dann natürlich unterwegs. Das ist aber auch kein Problem, wenn man in einer Partnerschaft ist.

Und wenn wir Musik machen, sind die Kinder sogar meistens dabei, die kriegen dann selbst eine Auswahl an Instrumenten hingelegt und können mitmachen. 🙂 Meine Tochter hat angefangen zu singen und sie liebt Gitarre und Schlagzeug. Das ist natürlich ideal, musikalische Frühförderung ist immer gut. 😁

Mein Vater hat mich immer zum Schrauben und Tischlern mitgenommen, ich mag also Handwerk noch heute.

Wie gesagt, wer an 7/7 Tagen die Woche bouldern oder klettern (oder sonst etwas trainieren) muss, danach noch Freunde treffen und auf Parties gehen, der hat natürlich keine Zeit, aber wer keine Kinder plant oder hat und dazu einen Partner, der selbst so gepolt ist, muss ja auch gar keine Anpassungen vornehmen. 🙂

Aber zwischen „Hobbys halbieren“ und phasenweisen Einschränkungen liegen Welten. Und: Wenn mein Mann Bereitschaft hat und plötzlich mitten am WE nachts arbeiten muss, kann er auch nicht feiern oder auf Konzerte. Im Leben gibt es immer mal Einschränkungen, aber wir haben gar nichts halbiert, alles, was uns derzeit fehlt, ist Corona geschuldet, nicht den Kindern.

Ich muss aber auch schon lange nicht mehr jede Woche feiern und Alkohol trinke ich auch kaum. Das war in meiner Studentenzeit anders, ja, aber ich bin auch keine 20 mehr. 😅 Ich mochte aber schon immer lustige Spiele- oder Nerdabende mit gutem Essen und Wein, und das geht auch mit Kindern.

Wie gesagt, ich will dich nicht davon überzeugen, dass mit Kindern alles genauso ist wie vorher (ist es nämlich natürlich nicht), aber würde ich meine Hobbys halbieren, würde ich sehr unglücklich werden. Und daher sage ich: Man muss es eben entsprechend organisieren. Ganz ohne Kompromisse geht es natürlich nicht, aber wann geht das schon im Leben, wenn man Job und Partner und Familie (Eltern, Geschwister...) hat?

Allerdings dreht sich für die Menschen, die ich kenne, nicht alles nur um die Kids, man ist ja weiter Individuum, und da finden sich dann auch Lösungen. 🙂
 

Benutzer178725 

Öfters im Forum
Also ich war immer super Anti Kinder.

Dann hat mein Patenonkel/Cousin seine Tochter bekommen vor ca 1 1/2 Jahren und jetzt denke ich mittlerweile schon drüber nach. süß statt nervig/komisch/iw eklig sind kleinere Kinder seit dem schon geworden. Ich sehe die kleine wohl so alle 2-4 Wochen und kann es mitlerweile durchaus verstehen was Eltern mit ihrer Begeisterung haben.

Wobei ich da zb gesehen hab das die ewige Beziehung mit Kind doch schnell vorbei war. Ich möchte kein Kind, wenn ich keine Perspektive oder Familie bieten kann. Ich möchte einem Kind eine Familie, ein Zuhause, Ausflüge, Hobbys und Möglichkeiten bieten können. Ich denke wenn sich der Schritt in meinem Leben als erfüllt sieht, dann kann ich klar ja oder nein sagen.

Ein Kind kann sich ja nicht aussuchen wo es landet, da möchte ich zumindestens das bestmögliche "Ziel" wo es landet bieten,
 

Benutzer87573 

Sehr bekannt hier
Ich wollte immer keine Kinder, zwischendurch dachte ich dann doch mal, dass es eventuell eins werden könnte aber momentan bin ich wieder komplett davon abgekommen. Erstens denke ich, dass die Welt wirklich nicht noch mehr Menschen braucht und zweitens hat mir der wenige Kontakt, den ich bisher zu meiner Nichte hatte, gezeigt, dass ich Babys doch nochmal als weitaus nerviger finde, als ich dachte.
 
1 Woche(n) später

Benutzer109783 

Beiträge füllen Bücher
Ich wollte schon immer Kinder 😁 Ich bin mit Millionen Kindern aufgewachsen, kann gut mit Kindern umgehen, bin selten mal davon gestresst, mag Lärm und Spaß. Aber gleichzeitig wollte ich natürlich auch, dass es mit der 100% richtigen Frau ist, und ob man die rechtzeitig findet, steht ja auf einem anderen Blatt.. ich hatte da schon sehr konkrete Vorstellungen, wie sie sein sollte. Ein Leben ohne Kinder wäre für mich aber auch schön gewesen, dann hätte ich es halt sehr anders gestaltet.
Habe aber die 100% richtige Frau gefunden, und dann war's einfach absolut klar. Da gab's dann einfach keine Zweifel mehr.
Bei uns war eher immer die Frage wie viele bzw. wann genau. Auch weil sie ja fast 6 Jahre älter ist. Letztendlich haben wir dann sehr früh angefangen und es war auch jetzt im Nachhinein betrachtet die richtige Entscheidung. Wäre meine Frau, und auch ich, schon weiter mit irgendeiner Karriere gewesen, würde es ihr schwerer fallen, das zu pausieren. Auch aus anderen Gründen wäre es später nicht mehr gut gewesen. Es war also wirklich gut so, in dem Moment. Aber wir haben auch Glück, dass wir finanziell da keine Sorgen haben. Meine Frau hat erst jetzt ab April ihre erste Festanstellung, mit mehr Sicherheit und mehr Gehalt (und der Möglichkeit für Teilzeit), aber all das hat uns nicht gehindert, da wir auch anderes Einkommen haben. Finanziell war es also nie ein Thema, wobei mir schon wichtig war, dass auch sie einen guten Job hat und grundsätzlich gut alleine zurecht kommt.
Und bei der Frage nach wie vielen waren wir uns zumindest bei einer Sache einig: niemals ein Einzelkind. Also mindestens zwei Kinder. Und einen kurzen Altersabstand, weil diese Geschwisterbeziehung einfach zu goldig ist 🥰
 

Benutzer174969  (28)

Verbringt hier viel Zeit
Das ist noch kein großes Thema, aber irgendwann werden wir das wohl ausdiskutieren, ob wir ein Kind adoptieren oder zeugen. Falls wir tatsächlich ein Kind wollen :smile: Wie gesagt, ein wager Kinderwunsch :zwinker:
Seitdem wurde der Kinderwunsch immer konktreter und so richtig "ausdiskutiert" haben wir es nicht, sondern ich bin jetzt bereit ein Kind zu zeugen 🙈Trotz Corona.
Eine weitere Diskussion wollte ich mir und ihm da auch ersparen, denn ich kenne seine Einstellung weiterhin und ich weiß, dass er lieber kinderlos bleibt als eins zu adoptieren. Er weiß ja, dass für mir eine Adoption lieber wäre und da er normalerweise eher nachgibt, kann ich mir hier sicher sein, er meint es verdammt ernst 😶

Finde ich mittlerweile auch voll okay, auch wenn ich glaube, er würde auch ein Adoptivkind lieben - er ist ein herzensguter Mensch, auch wenn er das manchmal nicht so sieht 🤪 Für uns steht es mittlweile fest, dass wir in ca. 2 Jahren loslegen wollen. Dann sollte sich auch Corona beruhigt haben - hoffentlich.

Allerdings bezieht sich mein Kinderwunsch tatsächlich auf meinen Partner. Ich glaube nicht, dass ich mit jemanden anderen ein Kind haben wollen würde🤔 Darüber hatte ich die letzten Tage mal nachgedankt, da ich schon öfter gehört hatte, dass Frauen einfach so ein Kinderwunsch haben. Tatsächlich schein ich da - mal wieder - anders zu ticken 😶
 

Benutzer159670  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Mir war schon immer klar, keine Kinder zu wollen.

Und dann hatte ich einen Unfall mit schwerwiegenden Folgen (starke chronische Schmerzen. An guten Tagen kann ich mal kurz telefonieren oder spazieren gehen, an schlechten brauche ich hilfe, um aus Klo zu gehen. Und gute Tage habe ich weniger als einmal pro Woche), was dazu führt, dass ich Suizid immer wieder in Erwägung ziehe. Dann denke ich manchmal, es wäre fairer, meinem Partner und meinen Eltern zumindest einen Nachwuchs zu hinterlassen. Eine Schwangerschaft wäre theoretisch OK für mich, Geburt per Sectio denkbar.

Dann wieder meine ich, mir Suizid nicht Recht zuzutrauen und wenn ich mir vorstelle, Jahrzehnte lang ein Kind zu haben - oder auch nur einige Tage lang - ist klar, dass ich das keines Falls will.

(Ich bin aktuell nicht suizidal, und hoffe sehr, dass es hier nicht zu Missverständnissen kommt.)
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Yurriko Yurriko ich finde das nicht so ungewöhnlich , den Kinderwunsch von Partner abhängig zu machen, da habe ich im Umfeld doch einige, die sich getrennt haben und den Kinderwunsch dann erst mit neuem Partner hatten. 🙂

K Kathi85 tut mir Leid, dass du an den Folgen eines Unfalls leidest, aber der Gedanke, dem Partner (wenigstens) ein Kind zu hinterlassen, falls man doch den Suizid wählt, ist ganz schlimm – und alles, was du dann hinterlässt, ist Leid. Ein Kind, das ohne Mutter aufwachsen muss (was zwangsläufig zu einem Trauma führt, insbesondere wenn es von den Todesumständen erfährt), ein Partner, der trauert und sich aber 24/7 um ein Kind kümmern muss, das ihn zudem permanent an seinen Verlust erinnert.

Mit solchen Gedanken sollte niemand ein Kind planen, das ist grauenvoll.
 

Benutzer159670  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Starla Starla , ja, da hast du völlig recht. Ich habe den Eindruck, dass ich meine Gedanken da schlecht beschrieben habe: Ich habe dergleichen nämlich gar nicht vor und es ist auch nichts, worüber ich auch nur eine Minute lang ernsthaft nachdenken würde.
Es war einfach nur die einzige Situation, in der mir je "ich könnt ja ein Kind bekommen" kurz durch den Kopf schoss. Ich habe keines von beidem vor, weder Fortpflanzung noch Suizid; ich hab davon hier nur berichtet, weil's ins Thema des Thread passt - nicht weil ich diese absolut grauenvolle Idee umsetzbar fände.
 
4 Woche(n) später

Benutzer46764  (31)

Verbringt hier viel Zeit
T Tessy , du sprichst mir da aus der Seele. Ich werde auch in zwei Monaten 32 und mir geht es da ganz genauso. Ich wollte nie Kinder, möchte auch aktuell keine Kinder und bin momentan in einer Affäre mit einem wesentlich älteren, verheirateten Mann. Dazu kommt, dass ich mir neben einem Vollzeitjob in Festanstellung versuche eine eigene Existenz aufzubauen. Kinder sind also eigentlich kein Thema.

Und doch treibt mich dieses Thema aktuell mehr denn je um. Meine Freunde und auch ein bisschen die Blase in der ich mich bewege, haben beinahe alle Kinder oder sind gerade dabei welche zu bekommen. Das hat sich in den letzten zwei Jahren so entwickelt. Bei jeder angekündigten Geburt stelle ich mir persönlich die Frage, ob den Weg den ich gehe, der richtige ist und ob ich es nicht eventuell doch irgendwann bereue meinen Lebensstil zu pflegen, so wie er gerade ist. Auf der anderen Seite Sehe ich, dass viele Paare meiner Meinung nach nicht die besten Voraussetzungen haben um das, was sie sich mit den Kindern vorstellen, umsetzen zu können (sie legt großen Wert auf treue und er geht öfter fremd / er ist nur noch krank seit das Kind da ist und sie stemmt alles alleine / man ist keine 3 Monate zusammen und setzt die Pille ab, weil das ja dazugehört mit dm Kinder bekommen). Natürlich gibt es aber auch sehr schöne Gegenbeispiele, wo alles so läuft wie sich das die Paare vorstellen. Vermutlich wird das ganze bei mir auch auf eine längere Hobbystudie hinauslaufen, bei der ich es mir bei den anderen einfach einmal anschaue. Generell habe ich aber das Gefühl, dass bei diesem Thema gerade in meinem Umfeld ein sehr großer Druck herrscht.

Ich für mich, frage mich natürlich immer ob es nicht irgendwann zu spät ist, würde aber nicht ausschließen wollen, dass es mit dem passenden Partner - der das Kind mindestens genauso will wie ich oder sogar noch ein bisschen mehr- irgendwann mal zum Nachwuchs kommen könnte. Ich bin mir sicher, bedingungslose Liebe für das Kind könnte ich (in enger Zusammenarbeit mit meinen Hormonen) geben.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
dass es mit dem passenden Partner - der das Kind mindestens genauso will wie ich oder sogar noch ein bisschen mehr- irgendwann mal zum Nachwuchs kommen könnte.
So war das bei mir. Der Kinderwunsch kam extrem plötzlich und war sehr stark, ich kann mich noch gut daran erinnern. Ich war selbst regelrecht überwältigt von der Heftigkeit, mit der dieser Wunsch über mich hereinbrach. 🤯 Davor habe ich nie so empfunden, bei mir war das also definitiv vom Partner abhängig.

Vorher, als Single mit zwei Bettgeschichten, war ich ziemlich zufrieden und davon überzeugt, dass mir ohne Kinder nichts fehlen würde im Leben. Ich konnte mir ein Leben mit Kindern aber auch nicht wirklich vorstellen. 🤨 Und das war auch völlig okay für mich (nur mein Umfeld musste mich teilweise regelmäßig an mein Alter erinnern und darauf hinweisen, dass Kinder alles seien... 🙄).
 

Benutzer146476 

Verbringt hier viel Zeit
Bei mir war's immer anders herum, als bei den meisten. Als Teenager war klar für mich, dass ich irgendwann Kinder will. Je mehr Freunde und Bekannte dann Kinder bekommen haben, umso mehr ist mir die Lust auf Kinder vergangen, weil ich bemerkt habe, wie sehr Kinder meine Freunde verändert haben auf eine Weise, die mir einfach nur total unsympathisch ist.

Dazu kommt, dass ich ein sehr politischer Mensch bin und ich mich seit sicher 15 Jahren intensiv mit dem Thema Umwelt und Klima auseinander setze. Seit mir klar geworden ist, dass der Mensch an sich das größte Problem für den Menschen ist, ist mir vollends die Lust auf Kinder vergangen. Genug ist genug.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren