Kinder im Bett der Eltern schlafen lassen

Benutzer85763 

Sehr bekannt hier
Unsere Tochter schläft auch noch sehr viel bei uns im Bett (fast 15 Monate alt), sie schläft auf meinem Arm ein und schläft dann die erste große Schlafphase in ihrem Bett, das neben unserem steht.

Wir haben nicht vor das bis zu irgendeinem Alter "abzuschaffen". Mein Mann und ich schlafen auch am liebsten aneinander gekuschelt, warum soll ein Kind das nicht auch wollen dürfen. In meinem Bekanntenkreis wollten die Kinder von ganz allein irgendwann in ihr eigenes Bett - spätestens mit 18 vermutlich :zwinker:

Ich selbst durfte eigentlich nie bei meinen Eltern schlafen (hatte aber auch nie ein besonders enges Verhältnis zu ihnen, so dass ich das auch nicht unbedingt wollte), auch als Baby nicht. Damals haben Babies ja noch viele Stunden allein im Stubenwagen im Zimmer verbracht, irgendwann gab wohl jedes Baby Ruhe. Mein Mann ist relativ lange noch morgens ins Elternbett gekrochen (bis er 12 war oder so?)
 

Benutzer24402  (34)

Beiträge füllen Bücher
Ich selbst bin irgendwann dazu übergegangen zu meinen Brüdern ins Bett zu kriechen, es ging darum nicht alleine zu sein, zu kuscheln, nachdem wir Geschwister das untereinander abgedeckt haben , war es nicht mehr nötig zu den Eltern auszuwandern.

Mein Sohn jetzt jetzt ein Jahr alt und schläft vom ersten Tag an bei uns. Ich hoffe er kommt irgendwann von selbst auf die Idee dass er in seinem Bett mehr Platz hat :smile:

Am Sex hindert uns das schlafende Kind übrigens nicht :smile2:
 
1 Monat(e) später

Benutzer150539 

Sehr bekannt hier
Ich hatte ne Matratze neben dem Bett meiner Eltern in den ersten Jahren. IM Bett hab ich eigendlich nie mit meinen Eltern geschlafen.

Für mich wäre das auch kein Thema, das Kind schläft im eigenen Bett. Mit einem Säugling hätte ich einfach nur Angst, dass jemand es erdrückt und danach hätte ich irgendwann gerne meine Privatsphäre.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
ich war, soweit ich mich erinnere, noch recht lange im zimmer meiner eltern - allerdings spätestens im laufe der grundschule dann in einem abgetrennten bereich und im laufe der weiterführenden schule (also irgendwo zwischen 5. und 6. klasse denke ich, wenn ich mich recht erinner) im eigenen zimmer, als meine große schwester ausgezogen und der raum frei war.

ich weiß aber auch noch, dass ich zumindest mittags manchmal mit meiner mum im bett gekuschelt hab zu einem schläfchen... und dass das immer sehr schön war, vor allem, weil wir abgesehen vom schlafen da auch immer viel geredet haben.
ich wurde jedenfalls nie "weggedrängt", mir wurden allenfalls vorschläge gemacht und die habe ich dann bei zeiten angenommen. aus dem elterlichen schlafzimmer "verbannt" zu werden hätte mich wohl auch arg geknickt und ich hätte es sehr persönlich genommen, ich war nicht der typ kind der sowas weggesteckt hätte.
 
G

Benutzer

Gast
Ich kann mich erinnern, dass sich meine Mutter immer zu mir ins Bett gelegt hat und wenn sie dachte, dass ich schlafe, ist sie gegangen. Ich hab das recht schnell überrissen und mich dann schlafend gestellt, um zu sehen, wo sie dann hingeht - weg von mir. Damit hab ich sie sicher verrückt gemacht, aber ich hatte Angst alleine im Dunkeln und wenn noch ein Licht an war, hab ich mich trotzdem einsam gefühlt.

Darum bin ich nachts immer nach dem ersten Aufwachen "ausgewandert" zu meinen Eltern, bis mein Vater zu mir als 6jährige gesagt hat: "Aber wenn du mal einen Freund hast, haben wir gar keinen Platz mehr!" - das hat mir aus irgendeinem Grund so wehgetan, dass ich nicht mehr in deren Nähe schlafen wollte. Aus Sicht meiner Eltern hat diese Aussage also bestens funktioniert.

Es wäre für sie sicher leichter gewesen, hätten sie mich nicht direkt immer um 20 Uhr ins Bett gesteckt. Ich war schon immer eher ein Abendmensch und so zog sich das Einschlafen oft über Stunden... Dann hätte ich - angemessen müde - sicher auch länger geschlafen, wenn nicht sogar im eigenen Bett durchgechlafen. Aber ok. War nunmal so... :zwinker:
 

Benutzer163303  (52)

Benutzer gesperrt
Zu meiner zeit (vor 40Jahren) gehörte es sich in meiner Familie auch nicht , nur im aller schlimmsten fall klopfte man mal am Schlafzimmertür und die Mutter kam zu uns.
Aber mit unseren Kindern haben wir es anders gemacht.
Haben uns auch mal in unseren nett zum fernsehabenbend verabredet so das wir die nacht zusammen verbrachten oder die Kinder kamen Samstags oder Sonntags morgens zu uns ins Bett.
Auch mit 3-20 konnten sie auch mal alle 2 Monate eine nacht nicht schlafen und suchten Kontakt. aber eigentlich war es normal das sie schon vor den Vorschulalter ihr Bett in ihren Zimmer hatten und da schliefen. Aber dennoch konnten sie immer zu uns kommen.
Ist ja auch manchmal schöner mit Mama oder Papa zu kuscheln wenn man schlecht geträumt hat oder krank ist oder was auch immer!

LG Charlotte
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Zum "anschlafen" würde ich ein Kleinkind ohne Bedenken in mein Bett nehmen. Danach nur bei besonderen Gelegenheiten (z.B. Silvester, wenn die Kinder den Jahreswechsel erleben wollen). So haben das schon meine Eltern gemacht.
 

Benutzer109783 

Beiträge füllen Bücher
Es gibt eigentlich kaum eine Nacht, in der unser Sohn nicht zu uns kommt. :zwinker: Aber eben erst später oder früh morgens. Unsere Kinder sind aber auch immer willkommen bei uns im Bett. Wir würden sie jedenfalls niemals wegschicken. Ich habe mich auch noch spät gerne mal ins Bett meiner Eltern gekuschelt.

Bei meinen Ur-Großeltern hing immer dieses Bild im Haus, das mir sehr viel bedeutet :herz:

rock_star007-ohj-blog-3109.jpg
 

Benutzer1515  (40)

Previously MrX
Ich war als Kind auch sehr verkuschelt und hatte viel Angst vor der Dunkelheit oder Gewittern.
Außerdem wurde ich schon mit 6 oder 7 alleine abend zu Hause gelassen (4. Stock) und meine Eltern waren dann unten direkt 10 Meter neben dem Hauseingang im Restaurant (hatte dann die Nummer von dort; gab noch keine Handys). Ich durfte dann immer im Elternbett schlafen.
Außerdem durfte ich immer ins Elternbett wenn ich Angst hatte. Ich weiß nicht mehr mit welchem Alter (unter 10 eventuell?) haben dann meine Eltern das langsam gedämpft und mir mein Bett vorgeschlagen. Aber sehr sanft und das Elternbett war nie komplett "verboten".

Ich denke aber auch, dass es eine natürliche Entwicklung ist. Irgendwann ist das Kind auch stolz auf sein Bett und das Zimmer und möchte dort auch gern schlafen. Das entwickelt sich mit dem Älter-werden.
 

Benutzer114808  (34)

Beiträge füllen Bücher
Die Tochter meines Mannes hat (wissentlich) nur einmal im Elternbett geschlafen, als sie im Urlaub waren. Bei uns nur in der allerersten Nacht im Hotel. Sie hat ihr eigenes Bett, das steht allerdings in unserem Schlafzimmer (sind derzeit auch nur 2 Nächte/Monat).

Ähnlich werden wir es künftig wohl auch handhaben. Die Katzen werden nachts schon riesig groß, bei einem Kind will ich es erst gar nicht wissen. Beistellbett/Kinderbett bei uns im Schlafzimmer, morgens kann sie zum Kuscheln gerne rüber kommen. Für mehr ist mir auf die Dauer selbst unser 2m breites Bett zu eng.
 

Benutzer60100  (33)

Meistens hier zu finden
Mein Sohn (fast 7), darf jeden zweiten Freitag (aufgrund von Wochenwechsel mit meinem Expartner, vorher auch jeden Freitag) bei mir im Bett schlafen. Da gucken wir dann zusammen einen Kinderfilm im Bett und schlafen danach zusammen ein. Er freut sich immer tierisch auf diesen Tag. Wenn er nachts wach werden sollte, weil er schlecht geträumt hat oder einfach nicht schlafen kann, darf er natürlich auch bei mir im Bett weiter schlafen.
 

Benutzer123446 

Beiträge füllen Bücher
Ich hab ja noch kein eigenes Kind, also nur aus Kindersicht.

Ich hatte mörderische Alpträume als Kind, keine Ahnung, was ich ohne die Elternschlafzimmeroption gemacht hätte.
Wenn es so war, durfte ich meine Mama aufwecken und dann auch kuscheln kommen. Meist bin ich nach einiger Zeit, weil es sonst ungemütlich war, auf die nebenliegende Matratze gekrabbelt.
Oder ich ging, wenn es mir nicht gut ging, gleich auf die Matratze.
Wenn ein Elternteil, meist mein Papa, mal nicht da war, hab ich so oder so mit im Bett geschlafen.
Ich glaube, Zurückweisung hätte mir da sehr geschadet. So hat das einfach irgendwann aufgehört, so mit 12 Jahren ungefähr, da wollte ich dann auch eher meine Privatsphäre. Vorher brauchte ich unbedingt die Nähe und Sicherheit, die mir das vermittelt hat.

Als ich noch allein gewohnt habe, hab ich deutlich schlechter geschlafen als jetzt mit meinem Mann im Bett. Ist also wohl auch Typsache.
 

Benutzer108566 

Sehr bekannt hier
Es gibt eigentlich kaum eine Nacht, in der unser Sohn nicht zu uns kommt. :zwinker: Aber eben erst später oder früh morgens. Unsere Kinder sind aber auch immer willkommen bei uns im Bett. Wir würden sie jedenfalls niemals wegschicken. Ich habe mich auch noch spät gerne mal ins Bett meiner Eltern gekuschelt.

Bei meinen Ur-Großeltern hing immer dieses Bild im Haus, das mir sehr viel bedeutet :herz:

rock_star007-ohj-blog-3109.jpg
Off-Topic:
Weißt Du wie das heißt und wer es gemalt hat? Ist das sehr bekannt? :smile:
 
2 Woche(n) später

Benutzer160196  (23)

Benutzer gesperrt
Ich schlafe trotz meines Alters noch immer oft bei meinen Eltern im Bett, wenn ich schlecht träume oder einfach nicht alleine sein möchte.
 
C

Benutzer

Gast
Ein Thema, welches die Elternwelt teil!

Meine Frau und ich hatte dazu schon immer die gleiche Meinung. Generell dürfen die Kinder zum Kuscheln gerne mal ins Elternbett kommen ABER geschlafen wird im eigenen Bett.

Klar wenn eines mal Krank war, bin meistens ich ausgewichen und das Kind durfte in mein Bett, so dass meine Frau in der Nacht besser mal ein Blick werfen konnte.

Familie und Kinder ist was tolles aber für uns ist einfach wichtig, dass man auch noch einen Teil im Leben als Paar für sich behalten muss. Zeitpunkte, bei denen man sich näher kommt, werden durch die Kinder weniger oder zumindest schwieriger dies einzurichten und wenn man dann noch jemanden zwischen sich liegen hat, wird das ja noch weniger.

Aber jeder sollte es für sich entscheiden, ob das Kind bei sich schlafen lässt oder auch nicht!
 

Benutzer163532  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Unser Bett ist im Prinzip ein Familienbett und kein Ehebett mehr. Zweisamkeit findet wo anders statt und es funktioniert bislang auch meistens ganz gut, jedenfalls besser als ursprünglich befürchtet. Sie hat ein eigenes Bett, das direkt an unseres angrenzt, aber wenn sie aufwacht oder sehr unruhig wird, darf sie bei uns weiterschlafen. Wir werden das auch nicht ändern, irgendwann wird sie von sich aus nicht mehr bei uns schlafen wollen :smile:.

Ich selbst habe lange noch gelegentlich bei meinen Eltern im Bett geschlafen. Ich hatte zwar ein eigenes Zimmer, war aber recht verkuschelt und bin bestimmt noch mit 12 oder so ab und an zu ihnen ins Bett gekrochen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren