Kinder - ein neuer Trend unter Jüngeren?

Benutzer86003 

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In meinem Freundeskreis gibt es auch niemanden, der mit Anfang 20 schon einen Kinderwunsch hatte. Obwohl Männer oft sogar noch eher ein Kind in Kauf genommen hätten als Frauen, als Mann hat man ja doch keine so großen Einschränkungen, was die persönliche Zukunft und Karriere angeht. Ein Kind bedeutet zwar große Verantwortung und bringt viele Einschränkungen mit sich, kostet Geld und Zeit, aber letztendlich ist es für die Frau, die sich im Zweifel zwischen Kind und Karriere entscheiden muss, der größere Einschnitt. Ich denke, Frauen haben oft früher einen Kinderwunsch, werden aber von der Vernunft mehr ausgebremst (jedenfalls die, die beruflich was erreichen wollen), Männer haben oft keinen so stark ausgeprägten Kinderwunsch, haben aber auch nicht direkt was gegen ein Kind, weil es ihre berufliche Zukunft eher nicht berührt.

Beim Trend zu immer jüngeren Müttern (eigentlich sollte man ja sagen "Eltern", es gehören ja doch immer zwei dazu) kommt es denke ich auf die Kreise an, in denen man sich bewegt. An der Uni wird man das eher selten finden, hat jemand dagegen eine Ausbildung gemacht (oder auch nicht...), ist der mit Mitte 20 oft auch schon in einer ganz anderen Lebenssituation. Wer studiert, der kostet seine Freiheit mit Anfang/Mitte 20 eher aus, genießt das Unileben und macht vielleicht auch noch Auslandsaufenthalte. Hat man dagegen schon mit 19 seine Ausbildung abgeschlossen, hat man mit 22-23 schon ein paar Jahre lang richtig gearbeitet und fühlt sich vielleicht auch eher schon bereit für eine Familie, vielleicht auch, weil es da sonst nicht so wahnsinnig viel an alternativer Perspektive gibt. Das ist jetzt nicht negativ gemeint, sondern eher so, dass für jemanden, der studiert, es mit Mitte 20 erst so richtig losgeht mit einem geregelten Arbeitsleben und da dann erstmal noch viele Veränderungen anstehen, die die Kinderplanung erstmal in den Hintergrund rücken lassen. Wer dagegen eine Ausbildung gemacht hat und dann einen festen Job hat, für den passiert dann erstmal nichts mehr, da ist dann die eigene Familie eben der nächste logische Schritt.
 

Benutzer75021 

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:totlach: Wir schauen oft auf Super RTL diese Talkshow Zusammenfassung (macht sich gut vorm einschlafen :-D).
Muss dann jedesmal lachen wenn die den Namen, Alter und Beruf von den Gästen untertiteln:"Jaqueline, 17, Hausfrau" oder "Cindy, 19 Hausfrau".
:grin:
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Ganz ehrlich gesagt, ist mir das so wirklich erst hier im Forum aufgefallen. Wenn ich da immer so diese Sachen lesen wie, wenn das Kind dann erstmal da ist, dann mach ich meine Ausbildung oder studiere. Dann ist es an der Zeit, wo das in die Tat umgesetzt werden könnte und schon denkt man an Kind Nr. 2. Keine Ausbildung, manche keinen anständigen Schulabschluss, aber wo es Zuschüsse gibt, da kennen sie sich bestens aus. (Memos ganz eigene Meinung).

Mir kommt es nämlich oft so vor, als wäre einer Hauptgründe, nicht arbeiten gehen zu wollen! Es ist doch sooo schön ein Baby daheim zu haben und sich um dieses zu kümmern. Wenn dann das Erste einmal da ist, muss sofort das Zweite her und schwupps hat man die nächste Ausrede.

Damit habt ihr wohl nicht unrecht...

Samaire, Liebes, die Höhlenmenschen, die vollständig Opfer ihrer Triebe sind und das allen anderen auch unterstellen, weilen doch längst unter uns. :grin: Sieh dir nur die PU-Sekte an. *gg* Bei denen bin ich schon froh, dass sie aufrecht gehen und sprechen können..

:-D :-D
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe eigentlich noch keine Trendwende im genau gegenteiligen Trend bemerkt: Viele Frauen bekommen sehr spät Kinder (erstes Kind mit über 35 Jahren ist keine Seltenheit.)

Nur wird auch der Anteil der extrem jungen Mütter (teilweise Teenie-Schwangerschaften) größer und extreme Fälle werden von den Medien immer stärker und häufiger präsentiert, was diesen Eindruck noch verstärkt - und das, obwohl der Anteil der sehr jungen Mütter immer noch äußerst gering ist.

Ich habe es auf jeden Fall genossen, ziemlich junge Eltern zu haben (insbesondere eine ziemlich junge Mutter) und möchte selbst nicht gerne ein relativ alter Vater sein.
Allerdings wird es bei mir trotzdem noch eine Weile dauern, weil erst mal die materiellen Voraussetzungen geschaffen werden müssen und vor allem auch weil ich Kinder nur in einer festen, tendentiell "ewigen" Partnerschaft haben möchte und es eine solche bei mir frühestens in ein paar Jahren geben kann... Ebenso sollten beide Elternteile schon eine abgeschlossene Ausbildung oder Studium und möglichst auch noch etwas Berufserfahrung besitzen, um notfalls das Kind auch irgendwie alleine versorgen zu können, ohne komplett auf den Staat angewiesen zu sein.
Aber älter als 30 möchte ich zumindest beim ersten Kind möglichst nicht sein... auch wenn ich weiß, dass das relativ knapp werden könnte.
(Aber das ist auch ein Grund, warum min eine Promotion, die meinen richtigen Berufseinstieg erheblich verzögern würde, eher kritisch sehe)

Wenn man nach der Haupt- oder Realschule eine Ausbildung macht, wird man wohl früher die Rahmenbedingungen für ein Kind geschaffen haben, als wenn man nach dem Gymnasium erst mal ein langwieriges Studium (möglichst noch mit Promotion) absolviert.

Ich finde die Vorstellung nicht so schön, schon relativ alt zu sein, wenn die Kinder flügge werden.
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Also ich kann in meiner Umgebung keinen Trend erkennen, dass die Mütter immer jünger werden, eher das Gegenteil, 30 ist so das Durchschnittsalter.
Ich hab dann und wann auch von sehr jungen Müttern gehört, eine davon kannte ich selbst, und die hatte mit 15! ihr erstes Kind bekommen. Aber ich hab festgestellt, dass alle diese Mädels, die so jung schon ein Kind hatten, aus völlig zerrütteten Familienverhältnissen stammten. Es scheint also wirklich was dran zu sein.
Ich kannte auch mal einen Kumpel, dessen Frau nach der Heirat gleich ein Kind bekommen hatte. Sie war Anfang 20. Ihr Zweck dabei: Um nicht arbeiten zu müssen. Sie hatte sich dann gehen lassen, sich nicht mehr weiter ums Kind gekümmert, so dass er die ganze Arbeit auf dem Buckel hatte. Nach einigen Jahren hatte er sich scheiden lassen, das Kind wurde ihm zugesprochen.

Ich muss übrigens gestehen, dass ich auch schon recht früh Kinder haben wollte, der feste Kinderwunsch stellte sich bei mir schon um 25 ein. Mangels passender Partnerin wurde ich aber erst mit 33 Vater:schuechte Aber macht ja nix. Meine Frau war damals 28. Also Durchschnitt, für heutige Verhältnisse.
Vor 40 Jahren war es noch anders, meine Mutter hatte mit 24 schon 3 Kinder. Zu der Zeit, was das Alter betrifft, nicht ungewöhnlich, aber laut ihrer Aussage waren die Leute eher über die Anzahl der Kinder schockiert, angeblich herrschte da ein Trend, dass man nur ein, max. 2 Kinder in die Welt setzte.
Und heute geht die Geburtenrate wieder in die Höhe, ich höre regelmässig von Familien, die bis zu 4 Kinder haben.

Die Zeiten ändern sich halt.
 
S

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Gast
äh, meine 60jährige Mutter joggt mir auch noch locker davon, und die hat das Joggen erst mit Mitte 50 für sich entdeckt und hat ein besseres Handicap als ich. Möchte (von deiner Cousine) wissen, was das "mithalten" mit dem Alter zu tun haben soll.

Eigentlich ist es nur eine logische Konsequenz. Jemand, der der Ansicht ist, mit 30 faule ihm der Körper unter den eigenen Händen weg und deshalb panisch diesen Termin als Endzeitpunkt seiner eigenen Geschlechtsreife bestimmt, der wird freilich glauben, dass man mit spätestens 50 scheintot auf dem Sofa rumliegt.

Deshalb gräme ich mich nicht (mehr), wenn ich solche Sprüche höre (oder besser: lese :zwinker: ), denn sie sagen ja nichts über meine tatsächliche Konstitution aus, sondern nur über die anscheinend schlechte (körperliche und geistige) Verfassung des Sprücheklopfers. Mein Mitleid ist ihm gewiss :grin:
 

Benutzer81662 

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Ich sehe eher dass die Mütter älter werden. So ab 30 bis sogar 40. Was ja dann schon risikoreich ist,
Früher war das ganz normal mit 21 Kinder zu bekommen. Und jetzt wird man mit 23/24 schon doof angeschaut. "Waas so früh schon ein Kind?"
 

Benutzer75021 

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Ich sehe eher dass die Mütter älter werden. So ab 30 bis sogar 40. Was ja dann schon risikoreich ist,
Früher war das ganz normal mit 21 Kinder zu bekommen. Und jetzt wird man mit 23/24 schon doof angeschaut. "Waas so früh schon ein Kind?"
Klar, weil die Zeiten sich geändert haben.
Früher war das höchste Glück auf Erden wenn eine Frau verheiratet war und früh Kinder hatte, dann war sie abgesichert.
Heute wollen wir erst mal eine Ausbildung machen und Berufserfahrung sammeln, achja und dann muss man auch noch den richtigen Partner finden. Ist ja auch nicht so leicht.
Vor allem bei Frauen die studiert haben wäre es ja ziemlich blöd direkt nach dem Studium schwanger zu werden-man studiert doch nicht für die Katz?!
 
L

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Gast
so, nun melde ich mich auch mal zu wort.

ich bin selber erst 18 und erwarte in ca 4 wochen meine erste tochter.
geplant oder nicht geplant sei dahin gestellt, denn egal wie es am anfang war nun ist es ein wunschkind.

es wird immer gesagt das finanziell,materiell alles stimmen muss. ich finde das klingt immer ein wenig unrealistisch. klar sollen schon gewisse voraussetzungen da sein...aber wenn man es so will passt ein kind eigentlich nie 100% in eine situation.
verändern wird sich eh alles mit einem kind und voraussehen kann man auch nie.
ich zum beispiel finde das jetzt bei mir der wohl passendste augenblick für ein kind ist...(vielleicht denke ich auch so weil ich seit vielen jahren praktika in KITAs habe und viel über kinder gelernt hab.
ich habe diese jahe meine erste ausbildung beendet-und das nicht mal schlecht , mache nun ein jahr pause um dann nächstes jahr meine neue ausbildung zur erzieherin zu beginnen.
da wurde bei mir nichts unterbrochen oder sonst was.
auch wird häufig gesagt das kinder ein status symbol sind, junge mütter aus zerrüttelten familien kommen oder nur beziehungen retten wollen...dem stimme ich nicht 100% zu. es gibt solche fälle,aber es geht auch anders.
meine familie ist super, meine eltern verheiratet, sie unterstützen mich und ich habe seit 4 jahren eine funktionierende ,starke beziehung.auch beördengänge etc erledige ich alles allein.
klar bekomme ich -vielleicht-ersteinmal gelder vom staat. aber da habe ICH kein schlechtes gewissen, denn ich werd nicht mein lebenlang zu hause sitzen hartz4 bekommen und nichts dafür tun.
da sollen lieber junge familien mit geldern unterstützt werden als arbeitslose die auf nicts bock haben und sich dann von den geldern noch tonnenweise zigaretten kaufen....

aber nun zur eigentlichen frage zurük.
einen trend erkenne ich auch nicht.wie schon gesagt,ehe andersrum. die frauen in meinem geburtsvorbereitungskurz sind alle mitte-ende zwanzig.das sind die ,die alles planen und perfekt haben möchten-was ich in keinem fall schlecht finde oder verurteile!!

dann gibt es die teenies mit 15jahren die zu den typischen mädels gehören die kinder aus spaß bekommen

oder dann gibts halt die , die sich dazu breit fühlen und vielleicht einfach ein händchen für kinder haben und jung mutter werden.
 

Benutzer29410 

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Mein Freund hat gar nichts da gegen ein spätgebärender Vater ;-) zu werden (diesen Witz hab ich von meinem Vater: meine Mutter wurde damals in den 70ern, als sie mit 29 mich zur Welt brachte: als "späte Erstgebärende" bezeichnet, worauf mein Vater meinte, was war er mit seinen 30 damals, ein spätgebärender Vater mit alten Spermien? *löööööli*)...also, mein Freund hat nichts dagegen, erst ab 35 Vater zu werden: das erste Kind wurde ihm mit 28 von seiner Exfreundin quasi aufgedrückt und obwohl er es liebt, war er damals mitten dabei, seine Firma hochzuziehen und hatte so gut wie gar keine Zeit, das Auswachsen des Kindes zu genießen. Jetzt hätte er mehr Geld, Muße und Entspannung dazu, sich wirklich einem Kind zu widmen. Genauso sehe ich das bei mir auch. Meine Kinder sollen in ein warmes, abgesichertes Nest, mit entspannten Eltern, die ihre Sturm und Drang Phase hinter sich haben und wissen, wer sie sind und was sie wollen, hineingeboren werden. Das ist mir wichtiger, als für die große Schwester meiner zukünftigen Töchter gehalten zu werden, oder erst 40 zu sein, wenn die Küken das Nest verlassen.

Mit 18 wusste ich noch gar nichts von der Welt, nichts.
 

Benutzer86003 

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Mit 18 wusste ich noch gar nichts von der Welt, nichts.
Ja, du warst eben keine derjenigen reifen jungen Frauen, die mit 18 schon enorme Lebenserfahrung hatten, die sie UNBEDINGT so einem kleinen Wesen weitergeben mussten... *g*

Was ich vor allem auch bei sehr jungen Müttern problematisch finde, ist die Tatsache, dass man sich damit auch sehr an einen Partner bindet. Wer hat denn mit 18 wirklich schon den Partner für's Leben gefunden? Da fängt das Erwachsenwerden doch erst so richtig an und die allermeisten Leute, die ich kenne, sind nicht mehr mit ihrer Freundin bzw. ihrem Freund von damals zusammen, weil sie sich zwischen 20 und 25 noch richtig verändert haben - obwohl sie damals vielleicht auch dachten, das wäre die bzw. der richtige.

Natürlich, Beziehungen können immer auseinander gehen, aber ich denke, je älter man ist, desto besser kann man einschätzen, was man sich für eine langfristige Partnerschaft oder Ehe wünscht.
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Was ich vor allem auch bei sehr jungen Müttern problematisch finde, ist die Tatsache, dass man sich damit auch sehr an einen Partner bindet. Wer hat denn mit 18 wirklich schon den Partner für's Leben gefunden? Da fängt das Erwachsenwerden doch erst so richtig an und die allermeisten Leute, die ich kenne, sind nicht mehr mit ihrer Freundin bzw. ihrem Freund von damals zusammen, weil sie sich zwischen 20 und 25 noch richtig verändert haben - obwohl sie damals vielleicht auch dachten, das wäre die bzw. der richtige.
Ich frage mich auch, wer mit 18 meint den Partner fuer's Leben gefunden zu haben. Die Wahrscheinlichkeit ist doch mehr als gering auf lange Sicht. Mein Freund hat mir damals mit 19 einen Antrag gemacht und wollte Kinder. Wenn ich den wirklich geheiratet haette, haette ich mich laengst scheiden lassen und saesse mit 1-2 Kindern da. Ich habe mich ab Mitte 20 total veraendert und faende es total furchtbar, wenn ich jetzt Kinder von dem Typ haette, mit dem ich mit 18/19 zusammen war.:ratlos: Ich kenne auch niemanden sonst, die noch mit ihrem Freund von vor dem Studium zusammen ist.
 

Benutzer79932 

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Ja, du warst eben keine derjenigen reifen jungen Frauen, die mit 18 schon enorme Lebenserfahrung hatten, die sie UNBEDINGT so einem kleinen Wesen weitergeben mussten... *g*

Haha :-D Wie wahr, wie wahr :-D

Liesl, KEINE 18jährige weiss IRGENDETWAS von der Welt. Sie glauben es alle, ja. Ich dachte mit 18 auch, ich hätte den Durchblick. Jetzt, fast 10 Jahre später, weiss ich, wie falsch ich damals lag. Du wirst das auch irgendwann merken - wir reden in 10 Jahren wieder. Und nein, damit unterstelle ich dir nicht, dass du es (direkt) bereuen wirst, dein Kind gekriegt zu haben. Aber du wirst irgendwann sehen, dass sich "Reife" und "18 Jahre alt" im selben Satz sehr widersprechen.

Piratin schrieb:
Meine Kinder sollen in ein warmes, abgesichertes Nest, mit entspannten Eltern, die ihre Sturm und Drang Phase hinter sich haben und wissen, wer sie sind und was sie wollen, hineingeboren werden. Das ist mir wichtiger, als für die große Schwester meiner zukünftigen Töchter gehalten zu werden, oder erst 40 zu sein, wenn die Küken das Nest verlassen.

Deine Worte in Gottes Ohren. Oder zumindest in meinen :zwinker:
 

Benutzer63135  (31)

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Ich bin 19 und äh ja... jetzt schon ein Kind???
Never!

Irgendwie kann ich mir das auch später nicht so wirklich vorstellen. Im nächsten Sommer hab ich meine Matura, dann will ich 3 Jahre studieren... rechnen wir 5 Jahre, sollte etwas dazwischen kommen oder sollte ich mehr/ intensiver studieren wollen.
Dann würde ich auch noch sehr gerne ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln und meine Freiheit und Unabhängigkeit (mal abgesehen von meinem Freund) genießen, mir ein sicheres Leben nach meinen Wünschen und Vorstellungen aufbauen (sprich eigenes Haus/ eigene Wohnung, Haustiere, Hobbys ausleben, Sport, mir ev. ein zweites Standbein aufbauen - für den Fall das ich ohne Partner auch ganz gut klar komme)....
DANN gedenke ich EVENTUELL ein Kind zu bekommen, wenn ich entweder selbstständig bin und Rücklagen habe oder wenn ich weiß das ich von meinem Arbeitgeber nach der Schwangerschaft übernommen werde (und ev. trotzdem 1-2 Jahre bei meinem Kind zuhause bleiben kann).

Mal abgesehen von einer Familienplanung... hey ich bin 19 - ich bin noch nicht "erwachsen" oder "reif" genug um ein Kind zu erziehen und um diese ganze Verantwortung zu tragen.
Ehrlich gesagt, dazu bin ich selbst noch zu sehr "Kind".
 

Benutzer48619  (36)

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Ich frage mich auch, wer mit 18 meint den Partner fuer's Leben gefunden zu haben. .


ich seh ja das eigentlich genau wie ihr.

allerdings würde ich nicht sagen, dass eine 35 jährige frau, den besseren partner, sprich :" den partner fürs leben" gefunden haben "muss". auch diese beziehungen können so lange halten, wie beziehungen die man mit 14 beginnt.

was hält heute schon für immer? lebensabschnitt partner ja, lebens partner bis ans ende, gibts leider weniger... ok, ne 16 jährige hat dann ne längere beziehung zu überwinden bis ans lebensende, als ne 39 jährige ^^.. aber naja.. ^^


Off-Topic:
meine mutter kam mit meinem vater zusammen als sie 14 und er 19 wahr. hat 30 jahre gehalten.
sie waren 6 jahre zusammen und sie bekam mit frischen 21 ihr 1. kind (und das geplant. -> 3 weitere folgten).

wenn jetzt eine 35 jährige mit ihrem partner ein kind kriegt (evt sind die noch nicht mal sooo lange zusammen) kann das auch 30 jahre halten oder was..
evt aber sogar auch weniger lange.. wer weiss das schon.




NUR vom alter abhängig machen kann man das auch nicht, was nun "besser" wäre...
ich denke das kommt auf die menschen selbst an.

ich würde jetzt die 18 jährigen mamis nicht alle als sooo verdammt naiv abstempeln. die haben nacher mehr, oder andere lebenserfahrung, als ne 35 jährige ohne kind.

alles menschen und situations abhängig.

ich denke aber für die meisten 18/20 und jüngeren frauen, wäre ein kind zu einem späteren zeitpunkt besser.


meine gedanken wollt ich nur mal mitteilen. :tongue:
 
T

Benutzer

Gast
Ich kann die These auch auf keinen Fall bestätigen! Selbst die Bekannten, die eine Ausbildung machen, fühlen sich mit Mitte zwanzig (zurecht) noch sehr jugendlich. Wenn man die Fragt, ob und wann denn mal Kinder kommen sollen, antworten sie meist, sie wären doch noch zu jung (selbst, wenns auf die dreißig zugeht). Das Selbstbild ist da eben anders als früher. Die Mittzwanziger, die ich kenne, würden sich wohl noch eher der Jugendgeneration denn einer Elterngeneration zuordnen, die Feiern Parties, verreisen etc.
Von der Uni brauche ich ja garnicht sprechen...

Klar, ist auch bei denen und bei mir der Kinderwunsch irgendwo da, ich bin eben eine 20jährige Frau, aber noch will ich meine Jugend genießen. Die Lebenserwartung ist eben rapide angestiegen, heute ist es nicht mehr so riskant mit 35-40 ein Kind zu bekommen. Die Medizin ist da weit vorangeschritten...
 

Benutzer85600 

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Hmm...also ich muss zustimmen ^^
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben viele schon Kinder und die sind so bis 26. Jahre ca.
Meine Beste Freundin hat letzten Monat ihren Kleinen zur Welt gebracht, und irgendwie gewinne ich den Eindruck, dass es mittlerweile Gang und Gebe ist.
 

Benutzer78036 

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Ist mir auch schon aufgefallen - besonders sogenannte Prekariatsmädels, die ohne Schulabschluss eh keine andere Zukunft haben, bekommen oft früh Kinder - eins nach dem anderen und jedes von nem anderen Vater. Steht leider gerade in asozialen Kreisen an der Tagesordnung. Wenn Kinder Kinder kriegen, ist die frisch gebackene Omi meist auch erst um die 30.
Mama machts vor, die Tochter nach. Für nichts reif genug, aber poppen ohne Verhütung - da sieht man bei vielen auch wos mit der Verantwortung hin ist - selbst kein ordentliches Leben führen können und Kinder in die Welt setzen....in dem Fall kann man dann sogar sagen: Kinder ungleich Nachwuchs- das was da oftmals heranwächst ist biologisches Material aber mehr nicht.
Es gibt sicher, ganz sicher auch Mädels um die 20 (wie hier im Forum auch), die sich früh dazu entscheiden eine Familie zu gründen, aber das ist dann eigentlich nicht so schlimm, weil die sich bewusst dazu entschieden haben eine Familie zu gründen.
Sorry die harten Worte, aber besonders auffällig ist diese Entwicklung doch im bildungsfernen Millieu.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ja, du warst eben keine derjenigen reifen jungen Frauen, die mit 18 schon enorme Lebenserfahrung hatten, die sie UNBEDINGT so einem kleinen Wesen weitergeben mussten... *g*

Was ich vor allem auch bei sehr jungen Müttern problematisch finde, ist die Tatsache, dass man sich damit auch sehr an einen Partner bindet. Wer hat denn mit 18 wirklich schon den Partner für's Leben gefunden? Da fängt das Erwachsenwerden doch erst so richtig an und die allermeisten Leute, die ich kenne, sind nicht mehr mit ihrer Freundin bzw. ihrem Freund von damals zusammen, weil sie sich zwischen 20 und 25 noch richtig verändert haben - obwohl sie damals vielleicht auch dachten, das wäre die bzw. der richtige.

Natürlich, Beziehungen können immer auseinander gehen, aber ich denke, je älter man ist, desto besser kann man einschätzen, was man sich für eine langfristige Partnerschaft oder Ehe wünscht.
Auch wenn es nicht gerade besonders häufig ist, dass jemand mit 18 schon den Partner fürs Leben gefunden hat... es gibt Leute, bei denen es zumindest stark danach aussieht.
So gibt es in meinem weiten Bekanntenkreis zwei Paare, die im Alter von ca. 22-23 Jahren schon seit mindestens 6 Jahren zusammen sind. Das eine Paar ist sogar schon verheiratet.

Bei diesen Paaren sieht es schon ganz danach aus, dass sich da "Partner fürs Leben" gefunden haben.

Warum sollte ein solches Paar dann nicht auch schon in jungen Jahren an gemeinsame Kinder denken? - Sofern es finanziell schon möglich ist.
 

Benutzer73614 

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Eine gute Freundin von mir ist mit 16 Mutter geworden. Im selben Jahr waren zwei weitere Klassenkameradinnen schwanger - natürlich ungewollt. Mit dem Kindsvater sind alle drei nicht mehr zusammen. Zumindest der Exfreund meiner Freundin schert sich einen Dreck um seine kleine Tochter und ich bewundere meine Freundin Tag für Tag, wie sie ihren "Job" als junge Mutter und die Schule (sie macht nächstes Jahr Abitur) so gut unter einen Hut bekommt. Dafür hat sie meinen allergrößten Respekt!

Ich selbst wünsche mir auch unbedingt Kinder - aber erst nach dem Studium und in der Gewissheit, dass ich meinem Kind eine gesicherte Zukunft bieten kann.
 
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