Kiffen - Pro und Kontra

Legalisierung von Cannabis - bist du dafür?

  • Ja

    Stimmen: 35 67,3%
  • Nein

    Stimmen: 17 32,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    52
S

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Gast
Ich will gar nicht bestreiten, dass man auch oder ab und an wegen des Rausches trinkt. Ich weiß nicht, was für Alkohol du getrunken hast. Aber ein richtig guter Rum ist nicht widerlich, sondern richtig lecker.

Und warum darf der "Genuss"-Kiffer nicht seinen richtig leckeren Joint rauchen? Wasserpfeife wird zwar nicht mit THC geraucht aber doch auch nur des Geschmacks wegen. Obwohl es mindestens genauso schädlich, wenn nicht sogar schädlicher wie Zigaretten ist. Bei solchen Diskussionen wird doch immer das Extrem rangezogen um seine Anti-Thesen zu stützen. Birnen mit Äpfel vergleichen. Wenn ich also den genuss Rum Trinker nehme und den "Kiffer" der ebenso wenig THC konsumiert ergibt sich genaus was? Richtig, das eine ist einfach per Gesetz illegal, das wars dann aber schon.
 

Benutzer102949 

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Das ist dein persönliches Empfinden, meins sieht anders aus. Ich hab schon häufig aggressive Kiffer erlebt: Wenn man mal die chillige Stimmung "unterbricht", weil man endlich losziehen möchte; Diskussionen, bei denen man anderer Meinung ist etc.

Habe ich so noch nie erlebt, ehrlich. Mir sind zugedröhnte Kiffer viel, viel lieber als halbtotgesoffene Alkis, wie oft habe ich es schon erlebt, dass sojemand die Kontrolle verliert und richtig aggressiv wird. Bisher habe ich noch nie davon gehört, dass man an einer Überdosis THC (falls es sowas überhaupt gibt) sterben kann, beim Alkohol ist es aber nicht so. Damit ruiniert man sich als Alkoholiker über Jahre sämtliche Organe.... ich finde das durchaus schlimmer
 

Benutzer122781 

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Wäre das dann logischer als die jetzige Gesetzeslage?
Aktuell ist ja der Konsum an sich ja nichtmal strafbar. Man darf nur kein THC in Umlauf bringen, verkaufen oder (und da wird´s echt unlogisch) in nicht geringer Menge besitzen.
um genau zu sein, man darf es nichtmal besitzen, was ja im prinzip ein widerspruch in sich ist :rolleyes: also konsumieren ja, besitzen nein (damit ergibt sich praktisch, dass man nur legal kifft, indem man den joint von jemand anders gereicht bekommt).
wenn man beide stoffe gegenüberstellt, ergibt sich für mich eben nur der vorteil bei thc, dass man davon eben nicht sterben kann, von alk sehr wohl (man kann sich ja schon mit einmal "koma-saufen" über den komatösen zustand hinweg in den tod saufen; die letale dosis bei thc ist so hoch, dass es in der praxis unmöglich ist, sich damit zu töten).
und grundsätzlich ist eben alles schlecht, was man übertreibt.
wenn man mal was trinkt oder mal ne tüte raucht, ist, denk ich, gegen beides nichts einzuwänden.
 
L

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littleLotte schrieb:
Damit ruiniert man sich als Alkoholiker über Jahre sämtliche Organe....

Nur, weil Joints umgangssprachlich gern mal "Kräuterzigaretten" genannt werden, sind sie doch noch lange nicht gesund? Ich hab mal gehört, dass das im Tabak enthaltene Nikotin, mit dem man den Joint durchzieht, ungesund sein soll. Naja, vielleicht nur ein forciertes Gerücht einer Anti-Drogen-Kampagne? :grin:


Sit|it|ojo schrieb:
Wenn ich also den genuss Rum Trinker nehme und den "Kiffer" der ebenso wenig THC konsumiert ergibt sich genaus was?

Lies doch einfach den ganzen Beitrag, statt dir diesen Satz in Bezug auf die Äußerung einer anderen Userin rauszupicken: "Von daher würde ich nie sagen, dass eins besser als das andere wäre."


littleLotte schrieb:
Mir sind zugedröhnte Kiffer viel, viel lieber als halbtotgesoffene Alkis, wie oft habe ich es schon erlebt, dass sojemand die Kontrolle verliert und richtig aggressiv wird.

Ich find's immer komisch, wenn jemand solche Ferndiagnosen stellen kann: Wer weiß denn schon, was ein aggressiver Pöbler alles im Blut hat? Klar, Alkohol trägt einen erheblichen Teil dazu bei, bestreite ich nicht. Der Typ, den ich mal angezeigt habe, hatte neben einem beträchtlichen Pegel noch ganz andere Dinge im Blut.
 

Benutzer102949 

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Nur, weil Joints umgangssprachlich gern mal "Kräuterzigaretten" genannt werden, sind sie doch noch lange nicht gesund? Ich hab mal gehört, dass das im Tabak enthaltene Nikotin, mit dem man den Joint durchzieht, ungesund sein soll. Naja, vielleicht nur ein forciertes Gerücht einer Anti-Drogen-Kampagne? :grin:

Reden wir nun über THC oder über Joints? THC kann man nämlich auch anders konsumieren als über Inhalation. :zwinker:

Ich find's immer komisch, wenn jemand solche Ferndiagnosen stellen kann: Wer weiß denn schon, was ein aggressiver Pöbler alles im Blut hat? Klar, Alkohol trägt einen erheblichen Teil dazu bei, bestreite ich nicht. Der Typ, den ich mal angezeigt habe, hatte neben einem beträchtlichen Pegel noch ganz andere Dinge im Blut.

Ferndiagnosen? :grin:
Ich spreche da aus Erfahrung am eigenen Leib als auch von persönlichen Beobachtungen und diversen Studien, die alle für sich sprechen. Alkohol macht aggressiv, THC beruhigt viel mehr. Sicherlich gibt es da andere Fälle, bei denen es umgekehrt sein mag, aber die Regel ist es ja deswegen noch lange nicht.
 
S

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Lies doch einfach den ganzen Beitrag, statt dir diesen Satz in Bezug auf die Äußerung einer anderen Userin rauszupicken: "Von daher würde ich nie sagen, dass eins besser als das andere wäre."

Ich habe den ganzen Beitrag gelesen, denn ich habe schon einige Seiten vorher ein Kommentar dazu abgegeben. Und mir ging es auch nicht darum, eins besser wie das andere zu finden. Ich wollte lediglich von dir eine Antwort auf dein gemachtes Beispiel. Lediglich wollte ich wissen, was bei zweien Extremen nun vertretbarer ist. Wenn du nun aber sagst, das das eine wie das andere nicht besser ist, wozu eine Abstimmung über Pro/ Contra?

Wenn ich nun den Alki mit dem abgestürtzten Kiffer vergleiche und deiner Aussage nach gehe, dann gibt es da nichts was über Pro oder Contra vom Kiffen entscheiden würde. Wenn ich in dieser Situation sage, der Kiffer ist schlimmer, dann bedeutet es im Umkehrschluss das der Alki weniger schlimm ist.

Es gibt kein Pro oder Contra fürs Kiffen, genauso wenig wie es das für Alkoholiker gäben würde. Wenn die Frage jetzt lauten würde: "Was findet ihr am Kiffen schlimm?" dann könnte man da weitaus sinnvoller drüber diskutieren. Ein Vergleich oder Abwägung in Pro und Contra benötigt ja auch etwas um es Vergleichbar zu machen. Also andere Extreme und sorry, aber sämtliche Extreme sind irgendwie nicht "gesund" und meißt eher schädlich für die Person und sein Umfeld.

Ebenso verhält es sich mit dem Argument "Kiffer sind aggresiv", man könnte auch sagen "Menschen sind aggressiv". Klar verstärkt THC gewisse Wesenzüge, sowie es Alkohol auch tut. Das jetzt aber der Droge Alkohol oder THC zu zuschreiben ist für mich sinnfrei. Alkohol und THC enthemmt, keine Frage aber ich glaube kaum das es der Botenstoff ist, der Menschen aggressiv werden lässt. Diese Grundaggressivität tragen die Leute von vornerein schon in sich, werden dann mittels Enthemmung sichtbar. Für mich kein Argument, zu sagen Kiffen ist schlecht. Weil dieser Faktor viel zu individuell vom Konsumenten abhängt und weniger von der Droge an sich. Wobei ich nicht sagen will, das man THC legalisieren sollte. Schwachen Menschen wird schon genug Ausweichmittel gegeben ihre Probleme nicht anzugehen. Da bedarf es keiner weiteren Möglichkeit. Doch der Umgang zwischen illegal und legal sollte meiner Meinung nach sinnvoller praktiziert werden.
 
L

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littleLotte schrieb:
Reden wir nun über THC oder über Joints? THC kann man nämlich auch anders konsumieren als über Inhalation.

Laut Thread-Topic über Joints, ich schätze auch, dass die meisten auf diese Art und Weise THC konsumieren. Ich lass mich da aber gern aufklären. Von welcher "gesunden" Konsumart gehst du denn aus?

littleLotte schrieb:
Alkohol macht aggressiv, THC beruhigt viel mehr.

Das ist eben genauso wenig eine allgemeingültige Regel. In puncto "Ferndiagnosen" meinte ich, wie du wissen möchtest, was aggressive Menschen im Nachtleben so alles zu sich genommen haben, ausgehend von Beobachtungen.

Sit|it|ojo schrieb:
sämtliche Extreme sind irgendwie nicht "gesund" und meißt eher schädlich für die Person und sein Umfeld.

Volle Zustimmung.
 

Benutzer107327 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ebenso verhält es sich mit dem Argument "Kiffer sind aggresiv", man könnte auch sagen "Menschen sind aggressiv". Klar verstärkt THC gewisse Wesenzüge, sowie es Alkohol auch tut. Das jetzt aber der Droge Alkohol oder THC zu zuschreiben ist für mich sinnfrei. Alkohol und THC enthemmt, keine Frage aber ich glaube kaum das es der Botenstoff ist, der Menschen aggressiv werden lässt. Diese Grundaggressivität tragen die Leute von vornerein schon in sich, werden dann mittels Enthemmung sichtbar.
Naja und das tatsächliche sichtbare Verhalten ist doch entscheidend, oder nicht?
Es wird wohl keiner abstreiten können, dass z.B. Kokser oder Amphetaminuser sich häufiger aggressiv verhalten. THC user zeigen meistens eher eine milde Überheblichkeit - geben bei Kontrollen auch oft direkt alles zu..wobei ich auch schon Leute gesehen habe, die durch´s Kiffen aggressiver wurden.

Beispiel:
Wenn Albert Alki sich nüchtern einfach nur ärgert und sich denkt "blöder Arsch" ist das kein Problem. Wenn er im Rausch dem blöden Arsch auf die Fresse haut ist das ein Problem. Daher wäre es besser, er würde nicht im Übermaß Rauschmittel konsumieren.

Merke: Das Klischee vom passiv-glücklich-freundlich-relaxtem Kiffer mit blödem Dauergrinsen ist halt...ein Klischee. Insgesamt neigen sie aber nicht übermäßig zu Gewalt und Aggressivität.
 
S

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Naja und das tatsächliche sichtbare Verhalten ist doch entscheidend, oder nicht?
Es wird wohl keiner abstreiten können, dass z.B. Kokser oder Amphetaminuser sich häufiger aggressiv verhalten. THC user zeigen meistens eher eine milde Überheblichkeit - geben bei Kontrollen auch oft direkt alles zu..wobei ich auch schon Leute gesehen habe, die durch´s Kiffen aggressiver wurden.

Will ich auch garnicht bestreiten. Das man durch THC aggressiver werden könnte aber nur, wenn die Grundaggressivität schon gegeben ist im Wesen. Bedeutet im "nüchternen" Zustand durch Schutzreflexe unterdrückt wird. Zu sagen THC würde aus einem völlig ausgeglichenen Menschen eine Art Hulk machen, ist schwachsinnig. Wobei mir klar ist, das Lenny, es so auch nicht geschrieben hat (im übertriebenen Sinne).


Beispiel:
Wenn Albert Alki sich nüchtern einfach nur ärgert und sich denkt "blöder Arsch" ist das kein Problem. Wenn er im Rausch dem blöden Arsch auf die Fresse haut ist das ein Problem. Daher wäre es besser, er würde nicht im Übermaß Rauschmittel konsumieren.

Klar, keine Frage. Wie willst du sowas aber verhindern? In dem du alle betäubenden Mittel offiziel unzugänglich machst? Wenn ich nun mit diesen Argument Contra-Kiffen argumentiere, wo ist die Grundlage? Es ergibt sich für mich keinen Sinn, dies als Argument anzuführen. Wie ich schon sagte, zu individuell und von viel zu vielen Faktoren abhängig. Ist lediglich ein Kann, weniger ein Muss.


Merke: Das Klischee vom passiv-glücklich-freundlich-relaxtem Kiffer mit blödem Dauergrinsen ist halt...ein Klischee. Insgesamt neigen sie aber nicht übermäßig zu Gewalt und Aggressivität.

Jeder, der THC am eigenen Leib erfahren hat wird sich dessen Klischee und deren Bedeutung eh klar sein. Wenn ich zurück Blicke, dann kann ich wenig bis kaum momente in Erinnerung rufen, wo dies zutreffen würde. Ist eher das Bild, was durch Medien geprägt wurde.
 

Benutzer107327 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Das war kein Argument pro- oder kontra THC Konsum. :zwinker: Das war eine Erkärung warum"Drogen machen niemand aggressiv, der nicht sowieso aggressive Impulse in sich hat" in meinen Augen unsinnig und ganz sicher kein Argument ist. Denn du stimmst ja gerade auch zu, dass bestimmte Drogen sehr wohl zu vermehrtem aggressivem Verhalten führen. Das kann man dann nämlich durchaus dem Drogenkonsum zuschreiben.
nur, wenn die Grundaggressivität schon gegeben ist im Wesen. Bedeutet im "nüchternen" Zustand durch Schutzreflexe unterdrückt wird.
So wie das eben bei jedem normalen Menschen der Fall ist. Nennt sich Impulskontrolle.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer102949 

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Laut Thread-Topic über Joints, ich schätze auch, dass die meisten auf diese Art und Weise THC konsumieren. Ich lass mich da aber gern aufklären. Von welcher "gesunden" Konsumart gehst du denn aus?

Man kann THC auch essen (Haschkekse, Joghurt ...), trinken (Tee aufbrühen) ... das schädigt zumindest nicht mehr die Lunge (was in erster Linie sowieso vom Nikotin aus passiert).

Das ist eben genauso wenig eine allgemeingültige Regel. In puncto "Ferndiagnosen" meinte ich, wie du wissen möchtest, was aggressive Menschen im Nachtleben so alles zu sich genommen haben, ausgehend von Beobachtungen.

Nun, ich sprach eigentlich von den Freunden und Bekannten, mit denen ich unterwegs bin. Da kriege ich durchaus mit, was die so zu sich nehmen und weiß sowieso, dass ein Teil davon höchstens ein wenig Gras rauchen würde.
Bei wildfremden Alkis weiß ich es natürlich nicht, aber was offensichtlich ist (aufgrund der erfrischenden Duftnote ...) kann man ja nicht abstreiten. Alkohol ist am einfachsten zu bekommen und ist gar nicht mal so teuer.
 
L

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littleLotte schrieb:
Alkohol ist am einfachsten zu bekommen und ist gar nicht mal so teuer.

Einer der größten Drogenumschlagplätze in Berlin ist das Kottbusser Tor, laut einem Bericht des Tagesspiegels von 2009 unterscheiden sich die Preise geringer Mengen je nach Droge nicht großartig von einer Flasche Bier, Schnaps oder Wein. Lass es anderswo unwesentlich mehr sein.

Hanfsamen kannst du dir wie Sextoys "diskret" online bestellen. Beim Feiern riecht's immer irgendwo nach Gras, da muss man sich nur durchfragen. Anleitungen zur Herstellung synthetischer Drogen sind nicht schwer zu finden. Alkohol ist legal und einfach zu bekommen. Drogen sind illegal und einfach zu bekommen.
 

Benutzer102949 

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Hanfsamen kannst du dir wie Sextoys "diskret" online bestellen. Beim Feiern riecht's immer irgendwo nach Gras, da muss man sich nur durchfragen. Anleitungen zur Herstellung synthetischer Drogen sind nicht schwer zu finden. Alkohol ist legal und einfach zu bekommen. Drogen sind illegal und einfach zu bekommen.

Das halte ich für absoluten Blödsinn, sorry.
Punkt 1: Richtig, Samen kann man problemlos online bestellen. Aber hast du schon mal erlebt ... gerochen ... wie lange und intensiv das dauert bis die verbotenen Früchte ausgereift und fertig verarbeitet wurden? Unter welchen Bedingungen die Pflanzen reifen müssen? Wie stark das Zeug riecht, wenn es im Wachstum ist? Unterschätze das nicht.
2. Ich war bisher auf einer Party, auf der offensichtlich Gras geraucht wurde. Ich weiß nicht, ob wir einfach nur in unterschiedlichen Kreisen verkehren, aber so ganz normal finde ich das nun nicht, dass auf jeder Party mit Drogen hantiert wird ...
3. Reden wir nicht über synthetische Stoffe, denn hier soll es ja nur ums Marihuana gehen.
4. Man wäre - sorry - unfassbar doof, wenn man sich auf diversen Partys bezüglich Drogen "durchfragt", da dauert's aber nicht mehr lange bis dir die ersten vor der Tür stehen. Davon abgesehen, dass viele Dealer härteres Zeug verkaufen und daher garantiert nicht an jeden x-beliebigen dahergelaufenen Idioten ihr Zeug verticken. Dealen mit Drogen ist ein ganz anderes Kaliber und es ist immer noch illegal, das wird niemand einfach so riskieren, bloß damit ein Dahergelaufener ihm Geld gibt. :zwinker:
 
L

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Off-Topic:
littleLotte schrieb:
Aber hast du schon mal erlebt [...]

Da ich nahe der holländischen Grenze aufgewachsen bin, habe ich immer wieder von Bekannten einige Experimente mitbekommen sowie die Hochnahme einer professionellen Plantage gesehen. Wie die richtigen Bedingungen geschaffen werden, ist doch auch nur einen Klick entfernt.

littleLotte schrieb:
Ich weiß nicht, ob wir einfach nur in unterschiedlichen Kreisen verkehren, aber so ganz normal finde ich das nun nicht, dass auf jeder Party mit Drogen hantiert wird ...

Ich verkehre in ganz normalen Kreisen. Ich beobachte nur, dass für viele Drogen zum (Party-)Alltag dazugehören. Ein Gang über die Reeperbahn und ihre Seitenstraßen genügt, einfach der Nase nach, um zu erfahren, wo man etwas bekommen kann. Und dabei muss man nicht mal in zwielichtigen Ecken lavinern.

littleLotte schrieb:
Reden wir nicht über synthetische Stoffe, denn hier soll es ja nur ums Marihuana gehen.

Der Weg zum Ziel ist gleich und ich hab die synthetischen Stoffe nur als Vergleich heranzugezogen, um zu veranschaulichen, dass das Zeug in bestimmten Gegenden genauso leicht wie jeglicher Alkohol zu kriegen ist.

littleLotte schrieb:
wenn man sich auf diversen Partys bezüglich Drogen "durchfragt", da dauert's aber nicht mehr lange bis dir die ersten vor der Tür stehen.

"Durchfragen" = mit Kiffern bekanntmachen, herausfinden, wo sie das Zeug herhaben, wie man rankommt, ob sie etwas abgeben, ob sie einen Kontakt herstellen können. Da viele Menschen ohnehin einen Kiffer im Freundeskreis haben... Dass man nicht gerade beim Dealer anklopft, ist mir schon klar.
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Diese Diskussionen führen doch zu nichts. die Gegner verteufeln es als zwingender einstieg in härtere Sachen, während die Anhänger fast schon wie eine sekte sind und von gras so reden wie Tom cruise von Scientology. da ist einfach extrem viel Ideologie dabei (sowohl von den Gegnern als auch von den Anhängern-die immer wieder Unmengen von pseudowissenschaftlichen Untersuchungen wie toll gras doch ist zitieren).

Marihuana ist natürlich bei häufiger einnahme schädlich. es macht vllt. nicht direkt abhängig, aber die leute die das wirklich oft nehmen verlieren oft den antrieb und brauchen das zeug um glücklich zu sein. kenne da genug leute.

andererseits ist gelegenheitskonsum wie auch beim Alkohol völlig unbedenklich. aber dazu ist eben wie beim Alkohol nicht jeder imstande.

zum Thema Legalität: sowohl Alkohol als auch Tabak würden heutzutage nie im leben mehr legalisiert werden wenn es neue Produkte sind. die EU verbietet ja schon dinge die spuren krebserregender Substanzen enthält, gegen Alkohol ist die Gefahr dieser Stoffe ja ein Witz.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Man kann THC auch essen (Haschkekse, Joghurt ...), trinken (Tee aufbrühen) ... das schädigt zumindest nicht mehr die Lunge (was in erster Linie sowieso vom Nikotin aus passiert).
Das schädlichste ist doch nicht das Nikotin, sondern die diversen Stoffe, die bei der Verbrennung enstehen, diverse Russe, CO, diverse weitere Kazinogene. Nikotin selber ist nicht besonders stark karzinogen.
 

Benutzer125937  (23)

Ist noch neu hier
Hehehe jetzt will ich doch auch mal meinen "senf" dazugeben :zwinker:
Erstmals will ich auf dieses "gesundheitschädlich ja oder nein" zurückgreifen: also kiffen ist natürlich nicht immer das gesündeste was man machen kann, aber das liegt nicht am kraut an sich... nein des liegt zu 99% an den schlechten dealern die z.B. Haarspray auf das gras sprühen um es schwerer zu machen und mehr geld zu bekommen. Dann liegt es auch wiederum an der "mische" wenn ichs mit tabak rauche ist es natürlich genauso schlimm wie ne kippe. und der mythos das das gras die wirkung von teer (etc.) beseitigt stimmt nicht. Jedoch kann man nicht jeden Joint pur rauchen (ist einfach zu teuer hier bei uns) also muss der tabak herhalten... Das nächste was ich auch lo werden ist der mythos: kiffen macht dumm. Ich kann aus eigener erfahrung sagen das dies nicht der wirklichkeit entspricht :zwinker: einer meiner freunde ist gerade aufm gymi und hat nen notendurchschnitt von 1,4 , man sieht der is net blöd :zwinker: und das gehirn wird nun auch nicht angegriffen :grin: es soll sogar die aufnahme fähigkeiten bessern :zwinker: Ach und was mir jetzt grade auchnoch einfällt :grin: es gibt ja tolle studien das kiffen iwas mit lunge herz blabla iwas halt macht :zwinker: es konnten von knapp 100 studien nur 7 belegt werden und diese wahren wiederum mit dem gegenteil belegt :grin: und noch was: vor nochnicht so langer zeit war es noch überall legal, dann nichtmehr aber jetzt kommt eben der entscheidende punkt; wegen dem geld, nix gesundheitsschädlich nur wegen dem teufelchen von geld :zwinker:
sodala ich währe jetzt fertig und sorry wegen meinen rechtschreibfehlern :zwinker:
 
L

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blackdiamond658 schrieb:
Hehehe jetzt will ich doch auch mal meinen "senf" dazugeben

Interessant, dass dein Beitrag den Eindruck erweckt, Marihuana sei eine Heilpflanze für alles. Ganz ähnlich wird auch hoher Alkoholkonsum verteidigt, denn der Schnaps am Morgen vertreibt bekanntlich auch Kummer und Sorgen.

Nur mal als Beispiel: Die häufig beschworene verbesserte Hirnleistung soll sich im Vergleich zu Nicht-Konsumenten in einem nicht signifikanten Maß bewegen. Generell wirkt sich THC in deinem Alter schlimmer aus als bei einem Erwachsenen, aber das weißt du ja sicher alles.
 

Benutzer107327 

Planet-Liebe Berühmtheit
sorry wegen meinen rechtschreibfehlern :zwinker:
Kein Ding, bis auf die bei dir anscheined fehlende Shift-Taste kann man´s ja durchaus noch lesen.
Was mich mehr stört sind die teils krassen Fehlinfos.

Wo hast du das denn her? Auf dem Schulhof aufgeschnappt? Du kennst einen Mensch, der gute Noten hat? Das ist natürlich der ultimative Beweis für alle.. Ich kenne einen Läufer, der ist Beinamputiert und extrem schnell unterwegs (Pistorius): Also ist bewiesen, dass man zum laufen keine Beine braucht, oder? :zwinker:
 

Benutzer69922 

Verbringt hier viel Zeit
^^ Ich liebe diese Diskussionen über Gras vs. Alkohol.
Und da ich schon ewig nicht mehr meine Argumentation zu diesem Thema unter die Leute gebracht habe... tadaaaaaa müsst ihr es nun ertragen :ROFLMAO:

Vorweg, ich bin gegenüber Cannabis positiv Eingestellt, wobei ich nicht sagen möchte das es toll ist und gaaaaarnicht ungesund oder schädlich.

Meiner Meinung nach ist diese Diskussion eine unendliche Geschichte, wenn die eine Studie das sagt, kommt kurz danach eine andere die das Gegenteil behauptet, egal ob wir jetzt von Alkohol oder Grass sprechen.

Meine ganz persönliche Wahrnehmung der Situation ist wie folgt:

Pro THC Legalisierun
  1. geringeres aggressives Verhalten. In meinem erweiterten Bekanntenkreis, konnte ich bis jetzt keine aggressiven THC- Konsumenten feststellen, ob das nun als allgemeingültige Aussage steht, sei dahin gestellt.
  2. eine staatliche oder durch öffentliche Stellen erlaubte Abgabe, verringert die Schadstoff Belastung des Cannabis. Da Cannabis zu meist in Gewichtseinheiten verkauft wird, macht das Gewicht den Preis. Und da unser Dealer um die Ecke seinen Gewinn wie jeder guter Geschäfts man, möglichst hoch ansetzen möchte, scheut der ein oder der andere auch nicht davor zurück die Ware mit gesundheitsschädlichen SToffen zu beschweren. Wie zum Beispiel Haarspray, Bleistaub, Glasstaub etc. Dieses könnte durch geprüfte Abgabestellen verhindert werden. Unser Nachbarland die Niederlande zeigen das sehr Beispielhaft. Dadurch kann verhindert werden das langfristige und toxische Schäden ausbleiben, und der gang zum Arzt verhindert wird.
  3. eine staatliche oder durch öffentliche Stellen erlaubte Abgabe, verhindert den vereinfachten Kontakt zu deutlich gefährlicheren Drogen. Cannabis wird oft als die Einstiegsdroge schlecht hin betitelt. Die Gründe dafür sind sehr einfach. Wer sich für sein Tütchen Gras zum Dealer begeben muss wird dort nicht nur Angebote für Gras bekommen, oftmals ist es für den Dealer viel rentabler seinen Käufer auch mit anderen Drogen zu versorgen. Es wird auch nicht davor zurück geschreckt Gras mit körperlich direkt süchtig machenden Stoffen anzureichern. Offizielle Abgabestellen könnten dieses Verhindern. Für viele Käufer ist es auch ein Argument andere Drogen auszuprobieren da Sie sich eh schon strafbar machen.
  4. eine staatliche oder durch öffentliche Stellen erlaubte Abgabe, kann den THC-Gehalt regulieren der erhältlichen Sorten und die Altersbeschränkung. Machen wir uns nichts vor, das gute alte Hippi-Gras war einmal. Was aktuell auf dem Markt verkauft wird hat schon lange nichts mehr mit dem 68-er Gras zutun. Eine genehmigte Abgabestelle kann den THC-Gehalt regulieren und auch die Zusammensetzungen sowie die maximal Dosis. Ebenso werden erweiterte Zusätze wie Kokain, Opium, Crack und ähnliches verhindert. Auch die Abgabe an minderjährigen kann deutlich besser kontrolliert werden (verhindern kann man sowas nie, genau wie bei Alkohol oder Zigaretten)
  5. Entlastung der Rechtsbehörden Unsere lieben Mitmenschen in Blau könnten Felix mit seinem Tütchen fürs Wochenende weiterziehen lassen, die behördliche Entlastung wäre enorm. Die Bürokratie die hinter einer Anzeige steckt, auch wenn sie Fallen gelassen wird, steht meiner Meinung nach nicht im Verhältnis des Tatbestandes. Einen Dealer zur Rechenschaft zu ziehen, Ok. Aber einen sonst unbescholtenen Bürger damit im schlimmsten Fall in die predullie zu ziehen ist übertrieben.
  6. Durch die Punkte 3-5 Möglichkeit von Steuereinnahmen und Entlastung der der KK Schon Götz Wiedmann sang von der Zaubersteuer... aber um etwas ernst zu bleiben, ja ich sehe darin eine gewaltige Steuereinnahme. Klar die Abgabestellen müssten regelmäßig kontrolliert werden, ähnlich wie in der Lebensmittelbranche mit den Kontrolleuren des Gesundheitsamtes. Das verursacht Kosten. Aber gegenüber steht ein Produkt wo laut Statistik um die 2 Millionen Menschen bereit wären zu zahlen. Dazu kommen die Ersparnisse vom Ausfall der Bürokratie von Anzeigen von gering Mengen. Kosten der Krankenkassen die wegfallen, da keine toxischen Zusatzstoffe enthalten sind etc... das läppert sich.
So wer hier noch mit liest, Herzlichen Glückwunsch, wir nähern uns dem Ende.

Ein paar Gegenargumente muss man natürlich auch bringen, selbst die schönsten Dinge haben immer auch ihre negativen Seiten.
CANNABIS IST EINE DROGE, eben so wie Niktotin und Alkohol kann es eine Abhängigkeit verusachen. Damit sollte man nicht Leichtsinnig umgehen...
 
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