Kiffen - Pro und Kontra

Legalisierung von Cannabis - bist du dafür?

  • Ja

    Stimmen: 35 67,3%
  • Nein

    Stimmen: 17 32,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    52
D

Benutzer

Gast
ich bin dafür, da ich es einfach unverhältnismäßig finde cannabis zu verbieten, wenn alkohol erlaubt ist.

Ja, sehe ich genauso. An sich bin ich generell dagegen, Drogen zu legalisieren, aber wenn es erlaubt ist, dass die Leute sich die Birne wegsaufen, dann sollten sie sich auch bekiffen können. So steht es momentan in keinem Verhältnis zueinander und ist logisch und argumentativ kaum zu rechtfertigen. Idealerweise wäre beides nicht legal.

Oder jeder der säuft, raucht und kifft muss ein Zettel unterschreiben: "Wenn ich Lungenkrebs kriege, habe ich keinen Anspruch auf Kostenübernahme" oder so. :grin:
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Letztlich finde ich es nicht sinnvoll erwachsenden Menschen etwas zu verbieten das niemandem (außer sich selbst) schadet.

Bei Erwachsenen hast Du recht - aber bei Kids und Jugendlichen sieht die Sache schon anders aus.
Die kommen jetzt schon auf Umwegen zu Zigaretten und Alkohol - wäre Cannabis leichter zu beschaffen, weil legal (und wahrscheinlich dann auch günstiger), würden sich manche um den wachsenden Verstand kiffen.

Und ich finde es schadet der Gesellschaft schon (früher oder später), wenn sich junge Menschen noch eine Droge mehr reinziehen könnten und schulisch und beruflich nicht vernünftig in die Gänge kommen.

Die wenigen Süchtige können sich ohne Probleme Hilfe suchen, obwohl sie zum Beispiel heute eher dafür ins Gefängnis anstatt in eine Klinik kommen würden, weswegen sich viele nicht mal "outen".

Meines Wissens nach, ist der Konsum von Canabis in Deutschland längst straffrei - nur der Besitz (ab einer bestimmten Menge) und das Dealen damit sind illegal. Und Süchtige finden auch heute genug Anlaufstellen, wo sie Hilfe und keine Strafe erhalten.
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Hallo liebe Community,
heute wollte ich euch mal etwas fragen, was mir schon lange durch den Kopf geht. Was haltet ihr von der Legalisierung von Cannabis? Seit ihr dafür oder dagegen? Wieso?
Ich persönlich bin dafür, da es sehr viele positive Effekte geben wird.
Beispiel: Wenn es legalisiert wird es wohl auch öfter kontrolliert werden und Überdosierungen so wie Stoffe, die da eigentlich nicht reingehören können verhindert werden.
Die wenigen Süchtige können sich ohne Probleme Hilfe suchen, obwohl sie zum Beispiel heute eher dafür ins Gefängnis anstatt in eine Klinik kommen würden, weswegen sich viele nicht mal "outen".
Länder wo es bereits legalisiert bzw. entkriminalisiert wurde gab es viel weniger Verbrechen als in den Jahren davor.
Und viel viel mehr.
Also was denkt ihr davon? Würde mich stark interessieren.
Liebe Grüße, Septemberregen
Hallo liebe Community,
heute wollte ich euch mal etwas fragen, was mir schon lange durch den Kopf geht. Was haltet ihr von der Legalisierung von Cannabis? Seit ihr dafür oder dagegen? Wieso?
Ich persönlich bin dafür, da es sehr viele positive Effekte geben wird.
Ich weiss nicht, ob die positiven die negativen Aspekte ueberwiegten. Heutzutage kann ja schon jeder folgenlos (rechtlich) Cannabis konsumieren, wenn er das will (ohne Gewaehr, keine Rechtsberatung). Vorteilhaft waere eine staatliche Kontrolle wegen der Steuereinnahmen und der Moeglichkeit, Kriminalitaet vorzubeugen. Andererseits waere die Botschaft an die Jugend fatal. Jetzt kann man es bekommen, wenn man unbedingt will, aber die Botschaft der Gesellschaft lautet:"Drogen sind schlecht." Wenn man es frei verkaeuflich machte, hiesse man den Konsum gut. Alkohol und Zigaretten sind schon probelamtisch genug aber historisch gewachsen. Bei Zigaretten entsteht kein Rauscherlebnis und bei Alkohol auch nicht, wenn der Konsum moderat ist. Bei Cannabis geht es immer um einen massiven Rausch (und bekiffte Leute SIND kaum zu ertragen.)
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Dass Drogenkonsum nur dem Konsumenten selbst schadet, ist doch Blödsinn. Ein bekiffter Mensch kann eine Menge Schaden bei anderen anrichten, dafür muss er sich z. B. nur ins Auto setzen.
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Dass Drogenkonsum nur dem Konsumenten selbst schadet, ist doch Blödsinn. Ein bekiffter Mensch kann eine Menge Schaden bei anderen anrichten, dafür muss er sich z. B. nur ins Auto setzen.

Als Argument ist das aber untauglich. Alkohol ist ja auch nicht verboten, nur weil besoffene Autofahrer grossen Schaden anrichten koennen. In Eigenvernatwortlichkeit das Autofahrverbot zu akzeptieren, steht dann im Vordergrund.
 

Benutzer141430  (36)

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in meiner perfekten welt wären alkohol und auch zigaretten verboten.
aus dem einfachen grund weil sie keinen sinvollen nutzen haben und mehr negative als positive aspekte mit sich bringen.
 

Benutzer99860  (28)

Verbringt hier viel Zeit
Dass Drogenkonsum nur dem Konsumenten selbst schadet, ist doch Blödsinn. Ein bekiffter Mensch kann eine Menge Schaden bei anderen anrichten, dafür muss er sich z. B. nur ins Auto setzen.
Das liegt aber dann in der Verantwortung des Konsumenten. Ich kann mich auch todmüde ins Auto setzen, das erhöht das Risiko auch enorm. Und genau wie man das nicht sollte, sollte man auch nicht bekifft fahren.
Deswegen den Konsum zu verbieten finde ich falsch, höchstens das bekifft fahren. Falls es das nicht schon ist.
 

Benutzer66279 

Sehr bekannt hier
Da der andere Thread zu diesem Thema auch irgendwie gar nichts gebracht hat, da die „Konservativen“ Meinungsvertreter immer wieder mit den schwachsinnigen Totaschlagargumenten „Legalität“ und „Jugendschutz“ kommen, hält sich meine Motivation, mich hier sachlich an der Diskussion zu beteiligen, leider sehr in Grenzen.
Quelle:
https://www.planet-liebe.com/threads/kiffen-pro-und-kontra.504864/page-10#post-11658948

Die Kontrafraktion schmeißt ihre festgemeißelten Ansichten in den Raum, ohne sich irgendwie vorher außerhalb von Bild und RTL informiert zu haben. (wobei selbst RTL das Schreckgespenst Cannabis mittlerweile eingemottet hat. Stichwort: Jenke-Experiment)
Die Pro-Legalisierungsfraktion geht auf die gebrachten Gegenargumente ein, entkräftet sie sachlich und steht danach trotzdem als siegender Verlierer da, weil einfach nicht weiter auf die Diskussion eingegangen wird.
Das von Septemberregen gepostete Video fasst den Faktenstand ganz gut zusammen. Schaut euch ruhig auch mal die verschiedenen Quellen des Urhebers an, die er bei Youtube unter sein Video gepostet hat. (
)

wäre Cannabis leichter zu beschaffen, weil legal (und wahrscheinlich dann auch günstiger), würden sich manche um den wachsenden Verstand kiffen.
Und ich finde es schadet der Gesellschaft schon (früher oder später), wenn sich junge Menschen noch eine Droge mehr reinziehen könnten und schulisch und beruflich nicht vernünftig in die Gänge kommen.

*gäähn*
Jugendliche kommen überall und jederzeit an Cannabis. Und irgendwie schaffen sie größtenteils doch die Schule, das Studium und ihr gesamtes Leben. Seltsam. Diejenigen, die es „wegen Cannabis“ nicht schaffen, würden es auch ohne Cannabis nicht schaffen, weil sie sich dann ein anderes Rauschmittel suchen. Alkohol, Zigaretten, Klebstoff, Videospiele …
Die Schuld bei Cannabis zu suchen, verwechselt Ursache und Wirkung.

Ich möchte abschließend allen, die sich an der Diskussion hier ernsthaft und über Stammtischniveau beteiligen wollen, nahelegen, sich das Video von Septemberregen anzuschauen und vorher vielleicht nur ein paar Minuten zum Thema Cannabis zu googlen und sich ein wenig zu belesen. Sonst wird auch dieser Thread hier wieder überhaupt niemandem irgendetwas bringen. :/

Um mal aus dem eigenen Leben zu berichten:
Ich habe vor etwa anderthalb Jahren begonnen, mein Gesundheits- und Konsumverhalten zu überdenken. Insbesondere begann ich meinen Alkoholkonsum in Frage zu stellen und habe mich darüber informiert, wie schädlich Alkohol im Vergleich zu anderen Genussmitteln ist. Seit ich ein Bewusstsein dafür entwickelt habe, dass Alkohol eine richtig echte Droge ist, finde ich es erschreckend, wie unbewusst die Menschen damit umgehen. Alles unter dem Deckmantel der Legalität und der kulturellen Verankerung.
Es widert mich mittlerweile an, wenn sich Leute zum gemeinschaftlichen Besäufnis treffen (Weihnachtsfeiern inc!), um dann Dinge zu tun, von denen sie am nächsten Tag angeblich oder tatsächlich nichts mehr wissen und ihr zweites Ich zu zeigen. (natürlich ist es nicht immer so, aber alkoholbedinge Straftaten oder Fehltritte sind heutzutage überall die Regel)
Viel angenehmer für’s gesellschaftliche Umfeld sind mir da ein paar Leute, die sich gemütlich ne Tüte gönnen und einfach einpennen, dummes Zeug plaudern oder ne Stunde im Karussel sitzen und sich kaputtlachen, wenn sie es mit dem Konsum mal übertreiben. Und am nächsten Morgen ohne Kater oder negative Nachwirkungen aufstehen.
Oder Leute, die gemeinsam auf Halluzinogenen trippen, ihre Seele erforschen, dabei zeichnen, Musik hören, durch die Natur wandern oder kuschelnd beieinander liegen. Es gibt so viele Dinge, die so viel bereichernder sind, als dieses stumpfe Zeug, das der Staat uns erlaubt. Und das bei einem Bruchteil der gesundheitlichen Schäden oder Langzeitfolgen bei richtiger Anwendung und sauberer Herstellung.
Die aktuelle Drogenpolitik Deutschlands (und des größten Teils der Welt) ist für die Katz und erinnert ein bisschen als die Mittelalterliche Hexenjagd.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
hält sich meine Motivation, mich hier sachlich an der Diskussion zu beteiligen, leider sehr in Grenzen.

Naja, dann lass es doch einfach bleiben? Eine sachliche Diskussion funktioniert eh nur, wenn nicht beide Seiten mit einer eisernen "Ich hab recht und ihr habt unrecht, seid doof und uninformiert"-Einstellung aufeinandertreffen.
 

Benutzer66279 

Sehr bekannt hier
Naja, dann lass es doch einfach bleiben? Eine sachliche Diskussion funktioniert eh nur, wenn nicht beide Seiten mit einer eisernen "Ich hab recht und ihr habt unrecht, seid doof und uninformiert"-Einstellung aufeinandertreffen.

Der Unterschied ist dabei aber der, dass ich meine Hausaufgaben gemacht habe.
Im Prinzip hast du dich doch schon mit diesem Quatsch hier disqualifiziert:
"Dass Drogenkonsum nur dem Konsumenten selbst schadet, ist doch Blödsinn. Ein bekiffter Mensch kann eine Menge Schaden bei anderen anrichten, dafür muss er sich z. B. nur ins Auto setzen."

Jeder Jäger kann anderen Menschen schaden, indem er sie abknallt. Jeder Handwerker kann anderen schaden, indem er Sicherheitsregeln missachtet. Trotzdem ist vieles nicht verboten. Weil man davon ausgeht, dass Menschen ihren Verstand benutzen. Oder wenigstens Gesetze einhalten. (Fahrverbot nach Cannabiskonsum z.B.)
 

Benutzer141430  (36)

Benutzer gesperrt
mal ganz davon abgesehen das man, wenn man nach der begründung "solange man keinem anderen schadet und jeder ist für sich verantwortlich" geht, auch koks, heroin, speed, lsd, usw. usw. erlauben muss :smile:

was mir aber nicht so ganz einleuchtet ist:
warum will man eine droge konsumieren, die einen dumm macht?
selbst wenns nur für den moment des konsums sein sollte, was ich nicht glaube ... warum will man freiwillig dümmer werden als man ist?

sehr unattraktive eigenschaft ^^
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Im Prinzip hast du dich doch schon mit diesem Quatsch hier disqualifiziert:

Siehste, und so führt man eben keine sachliche Diskussion, sondern höchstens einen selbstgerechten Monolog. Aber wenn du ehrlich bist, willst du ja auch eigentlich mehr Letzteres denn Ersteres. :zwinker:
 

Benutzer99860  (28)

Verbringt hier viel Zeit
mal ganz davon abgesehen das man, wenn man nach der begründung "solange man keinem anderen schadet und jeder ist für sich verantwortlich" geht, auch koks, heroin, speed, lsd, usw. usw. erlauben muss
Wenn man nach diesen Argument geht eigentlich schon. Wobei ich auch differenzieren würde zwischen weichen und harten Drogen. Dass Cannabis vergleichsweise ungefährlicher ist sollte ja bewiesen sein.

warum will man eine droge konsumieren, die einen dumm macht?
Warum schauen Leute verdummende Filme ? Kein Plan. :grin:
Wobei es beim Drogenkonsum nicht primär ums verdummen geht (mal davon abgesehen dass ich diese Wirkung bezweifle), sondern um den Rausch.
 

Benutzer141430  (36)

Benutzer gesperrt
Warum schauen Leute verdummende Filme ? Kein Plan. :grin:
so etwas gibt es nicht :zwinker:

Wobei es beim Drogenkonsum nicht primär ums verdummen geht (mal davon abgesehen dass ich diese Wirkung bezweifle), sondern um den Rausch.
ich bin mir nicht sicher und ihr könnt mich gern korrigieren aber soweit ich weiß ist nur die "langzeitverdummung" nicht nachgewiesen. die verdummung während dem rausch ist hingegen schon bestätigt soweit ich weiß
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da der andere Thread zu diesem Thema auch irgendwie gar nichts gebracht hat, da die „Konservativen“ Meinungsvertreter immer wieder mit den schwachsinnigen Totaschlagargumenten „Legalität“ und „Jugendschutz“ kommen, hält sich meine Motivation, mich hier sachlich an der Diskussion zu beteiligen, leider sehr in Grenzen.

Dann lass es doch. Du interessierst Dich offenbar nicht für Jugendschutz, wohl weil Du keine Kinder hast?
Hat mich auch lange nicht interessiert, bis ich selbst ein Kind (heute ein 15jähriger Jugendlicher) um mich herum hatte ... und mitbekommen habe, dass ALLES was unter 18 nicht erlaubt ist, zigfach spannender ist und wenn möglich, konsumiert wird bis der Arzt kommt.

Was einen jungen Menschen dazu bringt weiß ich nicht. Neugier? Dabei sein? Cool sein?
Egal - das ganze birgt das hohe Risiko eines Selbstläufers, da sowohl Cannabis, als auch Alkohol nicht sehr förderlich für den gesunden Menschenverstand sind - erst recht, wenn noch keine großartiger Verstand da ist, zum Beispiel in der Pubertät.

Die Kontrafraktion schmeißt ihre festgemeißelten Ansichten in den Raum, ohne sich irgendwie vorher außerhalb von Bild und RTL informiert zu haben.

Wer hat hier fest gemeiselte Ansichten?
Ich heiße es nicht gut und werde es nicht gut heißen, dass Cannabis legalisiert wird und damit Jugendliche lockerer an Canabis kommen um sich zuzudröhnen. Das stimmt. Und?

Die Pro-Legalisierungsfraktion geht auf die gebrachten Gegenargumente ein, entkräftet sie sachlich und steht danach trotzdem als siegender Verlierer da, weil einfach nicht weiter auf die Diskussion eingegangen wird.

Was gibts da sachlich zu entkräften?

Was interessieren mich Experimente? Ich hab jahrelang mitgekifft, kenne eine Menge Kiffer, war mit einem zusammen. Was ich da mitbekommen, miterlebt habe, genügt mir vollkommen um mir eine Meinung zu bilden. Dazu brauche ich weder die Bild noch RTL noch irgendwelche Studien.

Jugendliche kommen überall und jederzeit an Cannabis.

Aha - ist mir neu. Sie erwischen mal zufällig alle paar Wochen jemanden, der was ergattern konnte für ein leichtes Tütchen. Und das wars dann auch. Jedenfalls ist das so in meinem Umfeld. In Großstädten, wo Drogenhandel verbreitet ist, mag das anders aussehen. Ich wüsste auch nicht, wo ich zum Beispiel morgen früh Cannabis herbekomme, da es das Zeug eben nicht in der Apotheke gibt.

Und irgendwie schaffen sie größtenteils doch die Schule, das Studium und ihr gesamtes Leben. Seltsam.

Schaffen und schaffen sind zwei paar Schuhe. Ich kenne/kannte einige Kiffer, die haben nix auf die Reihe bekommen. Weder ihren Abschluss, noch ihr Studium, noch ihre Beziehung, noch später ihre Arbeit. Und JA, dass hatte auf jeden Fall mit der Kifferei zu tun. Und je weniger Erfolg sie im normalen Leben hatten, desto mehr haben sie sich zugedröhnt. Also täglich mehrmals. Der Konsum kann auch eine Flucht sein ... ganz egal ob es sich um Alkohol oder sonstige Drogen handelt.

Diejenigen, die es „wegen Cannabis“ nicht schaffen, würden es auch ohne Cannabis nicht schaffen, weil sie sich dann ein anderes Rauschmittel suchen. Alkohol, Zigaretten, Klebstoff, Videospiele …

Kann ja sein - deshalb muss man doch trotzdem nicht noch eine Droge legalisieren, die matschig in der Birne und gleichgültig und lasch macht - und das tut sie auf jeden Fall, wird sie täglich konsumiert.

Viel angenehmer für’s gesellschaftliche Umfeld sind mir da ein paar Leute, die sich gemütlich ne Tüte gönnen und einfach einpennen, dummes Zeug plaudern oder ne Stunde im Karussel sitzen und sich kaputtlachen, wenn sie es mit dem Konsum mal übertreiben. Und am nächsten Morgen ohne Kater oder negative Nachwirkungen aufstehen.

... schon klar. Wenn Du einen Alkoholiker fragst, hat der auch keine Probleme am nächsten Morgen.
Das bisschen Watte im Hirn wird schon verschwinden, irgendwann ... jojo.

Angenehmer für die Gesellschaft als manch ein Alki ist ein Kiffer sicherlich, weil Cannabis in der Regel nicht aggressiv macht. Aber nützlich für die Gesellschaft sind beide nicht. Ganz im Gegenteil. Sie belasten die Gesellschaft früher oder später, wenn sie ihre Sucht nicht in den Griff bekommen.

Wenn man selbst gekifft hat, weiß man, dass regelmäßiges Kiffen eben nicht harmlos ist, sondern mit jeder Tüte blöder macht, als man wohl eh schon ist. Und es macht antriebslos. Und viele - gerade junge - Menschen sind schon antriebslos genug, da müssen sie nicht noch locker an Cannabis kommen, weils überall käuflich erhältlich ist! Und ja, mein Hauptargument ist der Jugendschutz. Und wenn ich sehe, dass Kids und Jugendliche an die legalen Droge Alkohol und an die legale obwohl gesundheitsschädliche Zigarette kommen, sollte es ihnen bei Cannabis nicht leicht gemacht werden.

Oder Leute, die gemeinsam auf Halluzinogenen trippen, ihre Seele erforschen, dabei zeichnen, Musik hören, durch die Natur wandern oder kuschelnd beieinander liegen. Es gibt so viele Dinge, die so viel bereichernder sind, als dieses stumpfe Zeug, das der Staat uns erlaubt.

Na, dann bereicher Dich doch. Hat kein Mensch was dagegen.

Ich weiß, es gibt Menschen, die ab und an ne Tüte rauchen und gut ist.
Genau wie es Leute gibt, die ab und an mal eine halbe Flasche Wein trinken und gut ist.

Und?

Erlaubt, weil straffrei, ist der Konsum von Cannabis, also - was willst Du denn bloß?
Rauch doch. Weißt ja wohl offenbar auch, wo Du es herbekommst. Ich würde es Dir nie ausreden wollen. Bist ja schon erwachsen und schon gar nicht mein Kind und ich bin deshalb auch nicht verantwortlich für Dich.
 
Zuletzt bearbeitet:
A

Benutzer

Gast
Ich bleibe bei meinem Standpunkt und der Frage: Warum überhaupt erst berauschen??? Man muss auch anders abschalten/ die Gedanken schweifen/ etc. können. Drogen, vor allem Alkohol, sind viel zu gesellschaftsfähig geworden. Wird Zeit für ein Hinterfragen und Umdenken. Deswegen trinke ich keinen Alkohol mehr. Vor allem, weil ich da eine Schwäche zur Abhängigkeit habe. Das "sich fallen lassen und alles vergessen" ist damit viel zu einfach!!! Genauso sehe ich das mit Cannabis. Die Gefahr einer Abhängigkeit wird m.E. sehr unterschätzt.

Im medizinischen Kontext befürworte ich eine Legalisierung, nachwievor.
 
L

Benutzer

Gast
warum will man eine droge konsumieren, die einen dumm macht?
selbst wenns nur für den moment des konsums sein sollte, was ich nicht glaube ... warum will man freiwillig dümmer werden als man ist?
Hast du nicht in der Sportlaberecke letztens geschrieben, dass du dir überlegst wieder mit dem Boxen anzufangen oder American Football zu spielen?
 

Benutzer141430  (36)

Benutzer gesperrt
Hast du nicht in der Sportlaberecke letztens geschrieben, dass du dir überlegst wieder mit dem Boxen anzufangen oder American Football zu spielen?
ja und ?
bitte sag mir jetzt das du das mit dem konsum von drogen gleichsetzen willst damit ich herzlich lachen kann :grin:
 
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