Kiffen - Pro und Kontra

Legalisierung von Cannabis - bist du dafür?

  • Ja

    Stimmen: 35 67,3%
  • Nein

    Stimmen: 17 32,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    52
S

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Gast
Scheint also doch nicht so harmlos zu sein wie hier mehrfach behauptet wird.

Jedenfalls ist die Aussage, daß es nicht süchtig macht, ein Märchen. Aber die stammt auch aus einer Zeit, in der man keine Verhaltenssüchte kannte.
Gewohnheiten - und Cannabiskonsum gehört dazu - sind vom Prinzip her wie Fahrradfahren. Man kann damit aufhören, aber man verlernt es nie.
 

Benutzer66279 

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Scheint also doch nicht so harmlos zu sein wie hier mehrfach behauptet wird.

Ach komm. Wenn ich ne Tafel Schoki vor mir liegen habe, kann ich auch kaum widerstehen. Was ist das denn für'n Argument ..
Psychische Abhängigkeit kann man zu allem entwickeln. Natürlich freut man sich auf ne Tüte, wenn man damit positive Erlebnisse und Zustände verbindet. Genauso freu ich mich auf Schokolade, wenn ich lange keine gegessen habe. Gleiches gilt für Alk, Videospiele, Sex usw.
Gefährlich bzw. anstrengend ist die körperliche Abhängigkeit. Wenn man aufhören will, aber der Körper einen zum Konsum zwingt. Beispielsweise bei Koks, Heroin, Meth usw. Die tritt allerdings bei Cannabis nicht auf.
 
S

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Gast
Gefährlich bzw. anstrengend ist die körperliche Abhängigkeit. Wenn man aufhören will, aber der Körper einen zum Konsum zwingt. Beispielsweise bei Koks, Heroin, Meth usw. Die tritt allerdings bei Cannabis nicht auf.

definiere "körperliche abhängigkeit" ...
dein körper ist nie nach dem "stoff" süchtig. er ist nach dem dopaminausstoß süchtig, der damit verbunden ist.
 

Benutzer66279 

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definiere "körperliche abhängigkeit" ...
dein körper ist nie nach dem "stoff" süchtig. er ist nach dem dopaminausstoß süchtig, der damit verbunden ist.

Die Begriffe körperliche und psychische Abhängigkeit wurden von den darauf spezialisierten Wissenschaftszweigen bereits hinreichend definiert. Das muss ich nicht nochmal durchkauen. Google hilft dir da sicherlich.
Aber damit du nicht ganz im dunkeln tappst: http://de.wikipedia.org/wiki/Abhängigkeitspotenzial#Physische_Abh.C3.A4ngigkeit
 
S

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Gast
Die Begriffe körperliche und psychische Abhängigkeit wurden von den darauf spezialisierten Wissenschaftszweigen bereits hinreichend definiert. Das muss ich nicht nochmal durchkauen. Google hilft dir da sicherlich.
Aber damit du nicht ganz im dunkeln tappst: http://de.wikipedia.org/wiki/Abhängigkeitspotenzial#Physische_Abh.C3.A4ngigkeit

warum so unfreundlich?
und so ganz nebenbei geht der link völlig an dem vorbei, was ich gesagt habe.
meine aussage war, dass eine psychische abhängigkeit genauso körperliche ursachen hat, wie eine physische.
 
S

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Gast
Sho, hast du beim Cannabis-Entzug körperliche Entzugserscheinung? Mal abgesehen vom Nikotin, denn man ja unweigerlich mit einnimmt?

Vergleichbar mit harten Drogen, von denen Starfall redet?
 

Benutzer66279 

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warum so unfreundlich?

Weil du irgendwelche unsinnigen und unfundierten Behauptungen aufstellst.
Mein Post definiert für dich die körperliche Abhängigkeit. Das ist genau das, wonach du gefragt hast. Wenn das deiner Meinung nach an deiner Frage vorbei geht, dann solltest du eher an deinen Fragestellungen arbeiten.

Und dann zum Thema "Definiere körperliche Abhängigkeit" an sich: ... Sorry. Aber ich bitte dich auch nicht darum, irgendwas zu definieren, was zum allgemeinen Grundwissen gehört bzw. innerhalb von 10 Sekunden ergoogelt werden kann. Bei so einer Diskussionskultur macht das Diskutieren einfach keinen Spaß.

Und wenn du der Meinung bist, dass es nur eine psychische Abhängigkeit gibt und die körperliche Abhängigkeit nur darauf beruht, dann verfasse ein entsprechendes Paper oder so und erleuchte die ganzen Suchtforscher da draußen. So lange das aber nicht passiert ist, vertraue ich eher den bisherigen wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen. :smile:

Um noch was zur Diskussion beizutragen, möchte ich an dieser Stelle nochmal ein ganz interessantes Diagramm zum Thema Schadpotential/Abhängigkeitspotential diverser Drogen posten.
http://upload.wikimedia.org/wikiped...ean_physical_harm_and_mean_dependence)_de.svg
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Benutzer

Gast
Sho, hast du beim Cannabis-Entzug körperliche Entzugserscheinung? Mal abgesehen vom Nikotin, denn man ja unweigerlich mit einnimmt?
Vergleichbar mit harten Drogen, von denen Starfall redet?

Meine These ist, daß eine Störung des Neurotransmittergleichgewichts im Gehirn ein körperliches Phänomen ist. Und deshalb sage ich, daß das Unterscheiden zwischen psychischer und physischer Abhängigkeit Murks ist.

Das, was man allgemein als Zeichen körperlicher Abhängigkeit deutet, Zittern, Schwitzen usw. ist ja nichts anderes als Folge eines gestörten Neurotansmittergleichgewichts.

Davon kann man halten, was man will. Ich bin jemand, der Dinge gerne ganzheitlich betrachtet und der der Meinung ist, daß die Unterscheidung zwischen psychischen und somatischen Beschwerden innerhalb der westlichen Medizin albern ist und viel Leid verusacht hat.
 

Benutzer131691  (36)

Benutzer gesperrt
Mhm, also es gibt Entzugserscheinungen.
Ich habe es hinter mir.
Ich habe damals, als mein Mann einen sehr schweren Unfall hatte mein Hirn totgekifft, wenn man es so sagen könnte.
Ich habe anders keine Ruhe gefunden weil einfach nicht klar war, was mit ihm sein würde. Ob er wieder aufwacht, ob er jemals wieder laufen kann, wie stark sein Gehirn schäden genommen hat.
Ja, ich hatte Angst und meinetwegen nennt mich schwach.
Ich war damals schwach. Der Mensch den ich über alles liebte lag im KH, und kein Arzt konnte mir sagen, was nun sein wird.
Und das 2 Wochen nach unserer Hochzeit.

Ich habe eigentlich gleich nach dem aufwachen angefangen zu kiffen.
Ich habe mein Hirn abgeschaltet und konnte so nur einiger Maßen meinen Alltag bewältigen.
Als er dann über den Berg war, gesundheitlich hörte ich auf und es war sehr schwer. Ich habe 3 Tage Schüttelfrost gehabt.
Und Schweißausbrüche. Das war es.
Ich denke es wäre nicht besser gewesen, wenn ich zum Alkohol gegriffen hätte. Vor allem bezweifle ich, dass ich es alleine geschafft hätte.

Nach den drei tagen hatte ich zwar ein starkes Verlangen, aber keine körperlichen Anzeichen mehr.
Ein Jahr später habe ich wieder mal ein Joint geraucht, aber ich wurde nicht gleich Rückfällig.

Wenn man so absolut gegen das Kiffen ist, sollten wir in diesem land aber auch Nikotin und Alkohol über denken.
Weil weniger schädlich sind die nicht.
 

Benutzer97362 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe schon ein paar mal gekifft, jeweils mit ein, zwei Monaten Pause dazwischen und ich muss sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat.
Dadurch wurde ich auch schon in etliche Diskussionen verwickelt, zudem habe ich schon das ein oder andere Referat darüber gehalten und mich dementsprechend oft näher mit dem Thema befasst.

Zuerst will ich sagen, dass ich es immer gutheiße, wenn jemand bewusst sagt, er will Gras nicht ausprobieren, ich mein, je weniger Drogen man nimmt, desto besser.

Die Negativ-Punkte:

- starker Konsum beeinträchtigt massiv die Leistungsfähigkeit
- es ist illegal
- beigemischte Substanzen (gestrecktes Cannabis) sind sehr gefährlich
- es heizt den Schwarzmarkt an und fördert somit Kriminalität

Das wären eigentlich so die größten negativen Punkte die mir jetzt spontan einfallen. Die letzten drei könnte man durch eine Legalisierung ganz leicht umgehen.

Die Positiv-Punkte:

- es macht high
- medizinische Zwecke (was ja wieder ein ganz anderes Thema ist und was ich ab jetzt beiseite lasse)

Natürlich muss man bei Marihuana, wie bei allen anderen weichen sowie legalen Drogen zwischen den Gelegenheitskonsumenten und den extremen Konsumenten differenzieren, jemand wie ich wird niemals die negativen Auswirkungen zu spüren bekommen, jemand, der sich täglich mehrere durchzieht, schon.

Am häufigsten wird Marihuana eigentlich mit Alkohol verglichen und ich mag den Vergleich auch sehr. Denn: Alkohol ist eine viel schwerwiegendere Droge, aber dennoch legal, Cannabis nicht.
Dass Cannabis illegal ist (übrigens ist der Konsum selber legal), liegt vor allem an den Staaten Ägypten und den USA. Ursprünglich war der dt Staat gegen eine Illegalisierung, aber auf Drängen von Pharmaunternehmen (Merck KGaA, Bayer AG) wurde Cannabis doch mit ins Opiumgesetz aufgenommen (das war erst im ersten drittel von 1900). Zudem führte Lobbyismus von amerikanischen Unternehmen (Papierindustrie + Nylon, die beide in Konkurrenz mit Hanf standen) zur negativen Propaganda gegen Cannabis, das dafür zu Marihuana umbenannt wurde, um es der Bevölkerung als gefährliche Droge der Untermenschen zu verkaufen. Das hat auch hervorragend funktioniert, wie die heutige Einstellung zu Marihuana zeigt.

Dabei kann man mal den direkten Vergleich mit der Traditionsdroge Alkohol ziehen:
- Alkohol macht schneller und körperlich abhängig, macht viele Leute aggressiv, verursacht schwere Intoxikationen, kann tödlich sein, hat schwere gesundheitliche Langzeitfolgen, verursacht Gedächtnislücken, lässt einen die Kontrolle verlieren, ...
- Marihuana hat zu noch keinem Todesfall geführt, macht nur in den allerseltensten Fällen aggressiv, verlangsamt und beeinträchtigt auf Dauer die kognitive Leistung und Zeitgefühl, keine negativen kurzfristigen Auswirkungen (außer bei einem schlechten Trip)

Sowohl Selbst- als auch Fremdschädigung ist bei Cannabis wesentlich geringer als bei Alkohol oder auch ganz normalen Zigaretten.

Dass es Länder gibt, bei denen die Legalisierung schon längere Zeit her ist und bei denen es sehr gut funktioniert (kein höherer Missbrauch als in "illigalisierten Ländern" wie Deutschland), ist finde ich Beweis genug, dass die Kriminalisierung ziemlicher Quatsch ist.

Wie gesagt, wenn jemand selber nicht kiffen will -aus welchen Gründen auch immer- finde ich es sehr gut, genauso wie wenn jemand sagt dass er nicht raucht oder keinen Alkohol trinkt. Letzteres mache ich ganz bewusst nur in sehr geringen Maßen und eine normale Zigarette geraucht habe ich auch noch nie.

So, viel Spaß damit (vor allem denjenigen, die mir entgegenwerfen werden dass das mit dem Lobbyismus nur eine Verschwörungstheorie sei) :zwinker:
 
1 Monat(e) später

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Pro:
man kann, wenn man wenig kifft, richtig lustig high sein
man hat keinen Kater ist nur ein bissl müde

Contra:
es stinkt und schmeckt ekelig
es ist illegal
es kann müde und faul machen

Ich gehe nicht auf übermäßigen Konsum ein, denn das ist ohne Frage schlecht. Wie auch jeden Tag Alkohol, Fast Food, PC Spiele und Nikotin.
 

Benutzer130743  (34)

Benutzer gesperrt
früher hätte i vielleicht gsagt, dass i für eine legalisierung bin, doch mittlerweile bin auch ich älter worden und seh des ganze nima ganz so blauäugig.
 

Benutzer42447 

Meistens hier zu finden
früher hätte i vielleicht gsagt, dass i für eine legalisierung bin, doch mittlerweile bin auch ich älter worden und seh des ganze nima ganz so blauäugig.
Und was meinst du genau mit "blauäugig"? Bei mir ist es andersrum, ich sehe es sogar noch differenzierter und bin noch stärker für eine Legalisierung als früher, als ich noch gekifft habe. Ich würde es auch gut finden, wenn der Gang zum Dealer vermieden wird, denn: Man hat ja meistens nicht nur reine Gras-Dealer, sondern der nette Kerl preist ja auch seine anderen tollen Sachen an. Oder gibt mal Kostproben mit, die man nicht bezahlen braucht...
 
10 Monat(e) später

Benutzer146905 

Sehr bekannt hier
Hallo liebe Community,

heute wollte ich euch mal etwas fragen, was mir schon lange durch den Kopf geht. Was haltet ihr von der Legalisierung von Cannabis? Seit ihr dafür oder dagegen? Wieso?

Ich persönlich bin dafür, da es sehr viele positive Effekte geben wird.

Beispiel: Wenn es legalisiert wird es wohl auch öfter kontrolliert werden und Überdosierungen so wie Stoffe, die da eigentlich nicht reingehören können verhindert werden.
Die wenigen Süchtige können sich ohne Probleme Hilfe suchen, obwohl sie zum Beispiel heute eher dafür ins Gefängnis anstatt in eine Klinik kommen würden, weswegen sich viele nicht mal "outen".
Länder wo es bereits legalisiert bzw. entkriminalisiert wurde gab es viel weniger Verbrechen als in den Jahren davor.
Und viel viel mehr.

Also was denkt ihr davon? Würde mich stark interessieren.

Liebe Grüße, Septemberregen
 

Benutzer58449  (31)

Planet-Liebe ist Startseite
Länder wo es bereits legalisiert bzw. entkriminalisiert wurde gab es viel weniger Verbrechen als in den Jahren davor.
Und viel viel mehr.

Das halte ich für ein Gerücht.

Wenn nicht mit Canabis gedealt wird, dann halt mit Koks Crystal und co.
Sich einzubilden die Krimminalität würde alleine durch die Legalisierung von Canabis schrumpfen ist....echt bekifft :zwinker:


Eine Lockerung für medizinisches Canabis halte ich für sinnvoller.
 

Benutzer106075 

Meistens hier zu finden
Beispiel: Wenn es legalisiert wird es wohl auch öfter kontrolliert werden und Überdosierungen so wie Stoffe, die da eigentlich nicht reingehören können verhindert werden.
Wie das denn bitte?

Die wenigen Süchtige können sich ohne Probleme Hilfe suchen, obwohl sie zum Beispiel heute eher dafür ins Gefängnis anstatt in eine Klinik kommen würden, weswegen sich viele nicht mal "outen".
Habe ich noch nie gehört.

Länder wo es bereits legalisiert bzw. entkriminalisiert wurde gab es viel weniger Verbrechen als in den Jahren davor
Zeig mal ne Quelle.


Ansonsten: Das, was Pink Bunny Pink Bunny sagt.
 

Benutzer99860  (28)

Verbringt hier viel Zeit
Ich persönlich halte ja nichts von Drogen, bin aber der Meinung dass das jeder für sich selbst entscheiden muss. Letztlich finde ich es nicht sinnvoll erwachsenden Menschen etwas zu verbieten das niemandem (außer sich selbst) schadet. Und für sich selber ist jeder selbst verantwortlich, wenn man sich kaputt machen will gibt es ja genug legale Mittel.
 
A

Benutzer

Gast
Für den medizinischen Zweck halte ich eine Legalisierung für äußerst sinnvoll. Wurde schon in seriösen Studien nachgewiesen, dass Cannabis den Kranken hilft. Eine allgemeine Legalisierung lehne ich strikt ab. Wer berauschende Substanzen zur Entspannung braucht, sollte nach Alternativen suchen. Und damit meine ich nicht Alkohol. Der sollte übrigens auch strengeren Auflagen unterliegen, wie z.B. in den skandinavischen Ländern.
 

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
ich bin dafür, da ich es einfach unverhältnismäßig finde cannabis zu verbieten, wenn alkohol erlaubt ist.
 
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