KFZ-Haftpflicht: andere Fahrer

Benutzer20202 

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Bei der KFZ-Haftpflicht kann man ja ganz erheblcih dadurch sparen, dass man andere Fahrer ausschliesst. Leuchtet auf Grund der Risiko-Struktur auch irgendwo ein. Da mein Fahrzeug praktisch ausschliesslich von mir gefahren wird, bietet sich das für mich also an. Was würde aber passieren, wenn ich irgendwo doch etwas mehr als gedacht getrunken habe und einem Kumpel den Schlüssel gebe, damit er mich heimfährt. Oder noch krasser, ich ruiniere mir beim kicken mit Kumpels auf dem Bolzplatz mein Bein und kann nicht heimfahren. Alles extrem unwahrscheinliche Fälle, aber kann eben mal vorkommen. Was geschieht, wenn der andere in dem Fall mit meinem Auto einen Unfall baut. Ist das Fahrzeug in dem Fall überhaupt versichert? Wenn die Versicherungsgesellschaft nur nachträglich den Differenzbetrag zu einer Versicherung mit anderen Fahrern verlangt (paar 100 Euro), wäre mir das egal, wenn die versuchen könnten den kompletten Schaden (paar 100.000 Euro im dümmsten Fall) zurückzufordern, wäre das eher unschön. Ich bin mir eigentlich sicher, dass es da eine Obergrenze und wohl auch Gerichtsurteile zu dem Thema geben muss, aber irgendwie versagen meine Google-Fähigkeiten bei dem Thema.

Und da wir gerade beim Thema KFZ-Versicherung sind: Wie muss man es anstellen, eine KFZ-Tarif von Familienmitgleidern zu übernehmen. Das Auto, das ich im Moment benutze gehört offiziell meiner Mutter und ist auch als ihr Zweitwagen versichert. Es stand schon ab und zu zur Frage, den Besitz des Autos mit zu übertragen, ist eh eine wertlose alte Kiste. Die Frage ist, wie ich dabei die Schadensfreiheitsklasse mitübernehme. Ich weiss, dass es irgendwie gehen muss, nur nicht wie genau. Was ist zu beachten?
 

Benutzer27602  (44)

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Trogdor schrieb:
Und da wir gerade beim Thema KFZ-Versicherung sind: Wie muss man es anstellen, eine KFZ-Tarif von Familienmitgleidern zu übernehmen. Das Auto, das ich im Moment benutze gehört offiziell meiner Mutter und ist auch als ihr Zweitwagen versichert. Es stand schon ab und zu zur Frage, den Besitz des Autos mit zu übertragen, ist eh eine wertlose alte Kiste. Die Frage ist, wie ich dabei die Schadensfreiheitsklasse mitübernehme. Ich weiss, dass es irgendwie gehen muss, nur nicht wie genau. Was ist zu beachten?

Kann evtl. ungünstiger für dich sein, weil wenn deine Mutter 30 schadensfreie Jahre hat, werden nach Übertrag auf dich nur max 11 schadensfreie Jahre angerechnet, da du ja maximal erst 11 Jahre den Führerschein besitzt.
Am besten deinen Versicherungsgangster anrufen, der weiß es hundertpro.
 

Benutzer9364 

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Wenn jemand anders dein Auto fährt und du nur eine Versicherung ausschließlich für dich hast, fährt er ohne Versicherung.
Wenn derjenige nen Unfall baut, haste verloren.

Eric sollte darüber einiges mehr wissen.

Das Umschreiben auf dich kann dich natürlich ein paar Klassen kosten, aber das ist Verhandlungssache. Wenn du den Versicherungstypen kennst, solltest du mal mit ihm reden und vielleicht auch vorher schon mal nach anderen Versicherungen ausschau halten, um ein kleines Druckmittel in der Hand zu haben :zwinker:
 

Benutzer17464  (38)

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Jemand anderes darf nur Dein Auto fahren, wenn es ein Notfall ist und Du nicht fahren kannst...aber Alkohol oder sowas ist kein Notfall..also darf niemand anderes fahren...
 

Benutzer31694 

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@Trogdor
Ich weiß nicht genau wie es geht, aber es muss möglich sein dass das Fahrzeug auf dich zugelassen ist aber die Versicherung weiter auf deine Mutter läuft.
Ist bei mir nämlich so.
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
Mein Auto ist nicht mal mehr auf meinen Namen versichert. Offiziell dürfte ich es gar nicht fahren laut der Versicherung...Und natürlich auch kein anderer. So ist die Versicherung um einiges billiger. Und wenn ich dann den Unfall baue klärt mein Papa das dann schon mit der Versicherung. Ist alles eine Frage des Auftretens. :grin:
 

Benutzer27602  (44)

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StolzesHerz schrieb:
Mein Auto ist nicht mal mehr auf meinen Namen versichert. Offiziell dürfte ich es gar nicht fahren laut der Versicherung...Und natürlich auch kein anderer. So ist die Versicherung um einiges billiger. Und wenn ich dann den Unfall baue klärt mein Papa das dann schon mit der Versicherung. Ist alles eine Frage des Auftretens. :grin:

Und nach nem Personenschaden/Tod und ca .EUR 500.000,-- Schaden die im Raum stehen würd ich mich aber auf Papa und "dann klären" nicht mehr wirklich verlassen. Das "Auftreten" kann dann angesichts solcher Summen schnell kleinlaut werden... :rolleyes:
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
StolzesHerz schrieb:
Mein Auto ist nicht mal mehr auf meinen Namen versichert. Offiziell dürfte ich es gar nicht fahren laut der Versicherung...Und natürlich auch kein anderer. So ist die Versicherung um einiges billiger. Und wenn ich dann den Unfall baue klärt mein Papa das dann schon mit der Versicherung. Ist alles eine Frage des Auftretens. :grin:
Und du redest in anderen Threads bei anderen Leuten von "verantwortungslos und unreif"?! Na Mahlzeit... :rolleyes2 Wer im Glashaus sitzt... :grrr:

"Mein Papa klärt das schon" - würde MIR persönlich nicht reichen, um unversichert (!!!) Auto zu fahren. Dir ist schon klar, daß DU dann ggfs. einen riesigen Ärger (von den Kosten ganz zu schweigen) am Hals hast? Und daß du über 18 bist und damit nicht einfach sagen kannst: "Aber mein Papa wollte das doch alles regeln"... :tongue: :blablabla

"Frage des Auftretens"?! Mädel, wie alt bist du? Und hattest du jemals mit Versicherungen zu tun?! Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß man da mit locker-flockigem Auftreten rauskommt, wenn wirklich was passiert. Keine Versicherung - kein Geld. So einfach ist das.

Sternschnuppe
 

Benutzer38124  (48)

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Sorry, aber das der Versicherungsschutz komplett erlöscht denke ich nicht. Das würde ja in den meisten Fällen nur dem Opfer schaden.

Denke die Haftpflicht wird (erstmal) zahlen, nur die Vollkasko nicht. Und natürlich kann die Versicherung eine Nachzahlung für das laufende Jahr verlangen und die Versicherung fristlos kündigen.

Genaues kann dir aber bestimmt ein Versicherungsmakler erklären.

Gruß,
Perrin
 

Benutzer43870 

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1. man kann nur schadenfreie Jahre und keine SF Klassen übernehmen
2. man kann nur maximal eine SF Klasse bekommen, die längstens der Führerscheindauer ist
3. man muss nachweißlich den Wagen gefahren haben (wenn der Wagen vorher als Einzelfahrer eingestuft war und erst 1 Jahr als Mehrfahrer, wird es schwer mehr als 1 Jahr zu übernehmen.)
4. eine Garantie auf Übernahme gibt es nicht
5. Vorzugseinstufungen werden nur innerhalb einer VS Gesellschaft anerkannt
6. frage dazu deinen Versicherungsvertreter, den jede VS handhabt dies anders, obiges waren die Regelfälle, Ausnahmen gibt es auch eine Menge

Die Haftpflicht muss erstmal zahlen, dazu ist sie ja da. Die Versicherung kann sich aber den Schaden zurückholen. Mit der Vollkasko ist das eine andere Sache, desweiteren kommen auf dich Vertragsstrafen hinzu.
 

Benutzer31694 

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Warum sollte die Versicherung so großzügig sind und trotzdem zyhlen, obwohl du den Vertrag eindeutig gebrochen hast?
Ist doch viel billiger nicht zu zahlen.
 

Benutzer472 

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krylin2000 schrieb:
Eric sollte darüber einiges mehr wissen.
das ist nicht persönlich gemeint, aber: In der Regel sind Polizisten bei juristischen Frage nicht gerade kompetent, schließlich haben sie mit der Justiz höchstens was als Zeuge zutun. Warum wird dann heir ständig nach "Eric" geschriehen, wenn es um ein juristisches Problem geht? In gewisserweise zeugt das auch davon, dass manche hier den Sinn und die Wirkung von Gewaltenteiliung "vergessen".
 

Benutzer20202 

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ist zwar etwas dämlich, dass ich hier auf meine eigene Frage antworte, aber da mich das Thema nicht losgelassen hat, habe ich noch weitge gegoogelt. Und da hier noch mehr keine genauen Kenntnisse der Materie haben, will ich mal wiederegebn, was ich in einem auf Recht spezialisierten Forum gefunden habe:



Ist natürlich keine rechtsverbindliche Auskunft sondern eine Meinung in einem Internetforum, aber der Hinweis auf den Versicherungsvertrag, in dem das geklärt ist, ist entscheidend.
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
darkride schrieb:
Und nach nem Personenschaden/Tod und ca .EUR 500.000,-- Schaden die im Raum stehen würd ich mich aber auf Papa und "dann klären" nicht mehr wirklich verlassen. Das "Auftreten" kann dann angesichts solcher Summen schnell kleinlaut werden... :rolleyes:

Dafür ist die KFZ-Haftpflicht nicht zuständig...Ich bin selbstverständlich ansonsten haftpflicht versichert...Nur den Blechschaden zahlt die Versicherung nicht, WENN sie meinen Papa nicht als Fahrer anerkennen.

Sternschnuppe_x schrieb:
Und du redest in anderen Threads bei anderen Leuten von "verantwortungslos und unreif"?! Na Mahlzeit... :rolleyes2 Wer im Glashaus sitzt... :grrr:

"Mein Papa klärt das schon" - würde MIR persönlich nicht reichen, um unversichert (!!!) Auto zu fahren. Dir ist schon klar, daß DU dann ggfs. einen riesigen Ärger (von den Kosten ganz zu schweigen) am Hals hast? Und daß du über 18 bist und damit nicht einfach sagen kannst: "Aber mein Papa wollte das doch alles regeln"... :tongue: :blablabla
,
Sternschnuppe

Wenn du die Umstände nicht kennst, solltest du nicht vorschnell urteilen. Der Wagen ist ein Firmenwagen und ist rein von der KFZ-Haftpflicht auf die Firma und genauergenommen auf meinen Papa versichert. Da hat das nichts mit auf Papa verlassen zu tun oder ähnliches...Kannst mir glauben, dass man Papa nicht so leichtsinnig ist mich nicht andersweitig zu versichern und auch eine Haftpflicht habe ich sollte ich andere Personen verletzen....soviel dazu! :zwinker:
 

Benutzer211 

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ich halte solche spekulationen, wie sie hier angestellt werden, für ausgesprochen unproduktiv.

aus der praxis kann ich dir sagen, dass das jede versicherung in ihren AGBs minutiös geregelt hat. bei seriösen anbietern existieren zumeist klauseln, die bewirken, dass auch in den von dir geschilderten fällen ein gewisser schutz besteht. wie weit dieser reicht, kann dir aber nur die betreffende versicherung selbst sagen.

also: schildere der versicherung deinen fall, lass dir das kleingedruckte zeigen und du weißt (verbindlich!) bescheid.
 

Benutzer36810 

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StolzesHerz schrieb:
Mein Auto ist nicht mal mehr auf meinen Namen versichert. Offiziell dürfte ich es gar nicht fahren laut der Versicherung...Und natürlich auch kein anderer. So ist die Versicherung um einiges billiger. Und wenn ich dann den Unfall baue klärt mein Papa das dann schon mit der Versicherung. Ist alles eine Frage des Auftretens. :grin:

Das ist ja nen gewagtes Spiel. :rolleyes2 Mich würd mal interessieren,ob im Falles eines Unfalls die Versicherung da überhaupt noch einspringt,wenn man grob fahrlässig handelt?

Soweit ich weiss,springt die normale (nicht KFZ) Haftpflicht bei Personenschäden mit dem Auto nicht ein.
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
scy schrieb:
Wenn du damit einen Unfall baust, wird die Firma das ganz bestimmt nicht lustig finden...

Die Firma gehört meinem Papa...Und der zuständige Versicherungsmann für meinen Papa weiß auch davon und somit die Versicherung auch. Als Selbstständiger muss man halt sehen wie man seine Ausgaben minimiert. Und keiner hat dadurch Schaden. Ich hatte mit dem Auto auch schon einen kleinen Unfall...war alles kein Problem.

Canis lupus schrieb:
Das ist ja nen gewagtes Spiel. :rolleyes2 Mich würd mal interessieren,ob im Falles eines Unfalls die Versicherung da überhaupt noch einspringt,wenn man grob fahrlässig handelt?

Soweit ich weiss,springt die normale (nicht KFZ) Haftpflicht bei Personenschäden mit dem Auto nicht ein.

Wie schon gesagt weiß die Versicherung das ich damit fahre.
Und da ich NIEMALS grob fahrlässig handel :grin: gibt es da auch gar keine Probleme. Fahre seit 4 Jahren, noch nie geblitzt, nur ein kleiner Unfall beim rückwärts fahren.

Und doch die haftpflicht zahlt in dem Fall. Sonst würde mein Papa niemals so eine Versicherung abschließen, wenn er sich nicht andersweitig absichern würde.

Ich weiß gar nicht was ihr euch hier so darüber aufregt. Wenn die Versicherung dann doch nicht meinen Blechschaden zahlt sollte das doch nicht euer Problem sein...Personenschäden sind zu 100%ig abgesichert.
 

Benutzer27602  (44)

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StolzesHerz schrieb:
Dafür ist die KFZ-Haftpflicht nicht zuständig...Ich bin selbstverständlich ansonsten haftpflicht versichert...Nur den Blechschaden zahlt die Versicherung nicht, WENN sie meinen Papa nicht als Fahrer anerkennen.
LOL! "Risiken, die aus dem Halten oder den Gebrauch von versicherungspflichtigen Kraft- oder Luftfahrzeugen sowie für sonstige Risiken, die der Versicherungs- oder Deckungsfürsorgepflicht unterliegen" sind in den allgemeinen Bedingungen jeder Form von Privathaftpflichtversicherung definitiv ausgeschlossen.
Ich weiß nicht wer dir sonen Mist erzählt hat, aber ich würd jetz deine Aussage einfach mal als Paradebeispiel für "gefährliches Halbwissen" bezeichnen. Die Privathaftpflicht zahlt keinen Cent, wenn der Schaden nur halbwegs was mit dem Auto zu tun hat.

Ein ähnliches Kuriosum hierzu z.B.: Auf dem Parkplatz vom Einkaufsmarkt rollt dir während des Umräumens in deinen PKW der Einkaufswagen weg und beschädigt einen fremden PKW: Wer zahlt? Wenn's der Versicherer genau nimmt, deine Kfz-Haftpflicht(!!): Der Schaden wird als Be-/Entladeschaden ausgelegt, deine SF-Klasse verschlechtert sich ggf.! Deine Privathaftpflicht bringt dir in dem Fall NULL.

An deiner Stelle würd ich mal schleunigst meinen Versicherungsdealer anrufen und ausfragen :!:
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
darkride schrieb:
An deiner Stelle würd ich mal schleunigst meinen Versicherungsdealer anrufen und ausfragen :!:


Mach Dir mal keine Sorgen. Mein Vater ist seit 25 Jahren Geschäftsmann und hat zur Zeit 4 Firmenwagen, die ALLE auf ihn laufen. WENN die Personen die die Autos alle fahren nicht andersweitig versichert wären, frage ich mich wieso die Versicherung den kompletten Unfall plus Schmerzensgeld eines Autos meiens Vaters komplett bezahlt hat, obwohl mein Papa nicht der Fahrer war.

Wer jetzt hier das Halbwissen hat, ist die Frage. Denn es gibt tausende Möglichkeiten im Versicherungssektor Versicherungen abzuschließen, dass es nicht heißt wnen die ganze Menscheheit nicht so versichert ist wie die meisten heißt es noch lange nicht, dass daran etwas falsch oder faul ist.

Ich kenne nicht die genauen Details der Versicherung. Ich weiß nur, dass die Versicherung aufgrund von Ersparnissen auf den Namen meines Vaters läuft und ich offiziell nicht damit fahren dürfte...
 
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