Kennt sich hier jemand mit Physik aus?

Benutzer62369  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo ihr lieben,

ich muss in Physik bis morgen ein Praktikum ausarbeiten, in dem es um Strom- und Spannungsfehlerschaltung geht. Da ich in Physik aber absolut keinen Plan habe, bitte ich um Hilfe in folgenden Punkten:

1. Begründe den Namen der Stromfehlerschaltung

2. Welcher systematische Fehler tritt auf, wenn man die Messwerte von Stromstärker und Spannung zur Berechnung des Widerstandes verwendet? (ist das eine allgemeine Begründung, oder muss ich das anhand meiner Messwerte herauslesen?!)

3. Bestimme zur Kontrolle R mit einem ohmmeter. Welche Schaltung liefert bei einem kleinen (großen) Widerstgand das genauere Ergebnis? (Ohmmeter oder Berechnung)

Das wars auch schon. Danke! :smile:
 

Benutzer53379  (36)

Verbringt hier viel Zeit
ich gehe mal davon aus, dass dir die beiden verschaltungen vorliegen.
über das ohm'sche gesetz kannst du den widerstand R durch die formel R=U/I bestimmen, wobei U die spannung über dem widerstand und I der strom durch den widerstand sein soll. hier tritt nun aber ein problem auf: deine messinstrumente, also das stommessgerät sowie das spannungsmessgerät besitzen selber innenwiderstände, die in der schaltung zur messung des eigentlichen widerstandes R noch hinzukommen. dadurch bist du bei den beiden verschaltungen jeweils nur in der lage U ODER I exakt zu messen, die andere größe wird durch die anderen innenwiderstände beeinflusst.

bei der stromfehlerschaltung ist, wie der name schon sagt dein I mit einem fehler behaftet, entsprechend bei der spannungsfehlerschaltung dein U.

in der theorie nimmt man für die innenwiderstände der messgerätschaften jeweils:
R(innen) -> unendlich (spannungsmessgerät)
R(innen) -> 0 (strommessgerät)
an.

in der realität beträgt der innenwiderstand des spannungsmessgerätes einige megaohm. er muss möglichst gross gegenüber dem zu messenden widerstand sein, damit der strom, der unvermeidbarerweise durch das spannungsmessgerät fliesst möglichst klein wird.(oder andersherum ein möglichst kleiner teilstrom von dem strom, der durch das strommessgerät fliesst nicht durch den zu messenden widerstand R geht.)

entsprechend ist der innenwiderstand in einem strommessgerät möglichst klein gegenüber dem zu messenden widerstand, damit der spannungabfall über dem strommessgerät möglichst klein wird und die spannung über dem widerstand möglichst nicht beeinflusst wird.

ich hoffe diese paar überlegungen helfen dir ein wenig bei den aufgaben.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Das Forum ist keine Hausaufgabenerledigungsstelle. Wär sinnvoller, wenn Du zu den Punkten Fragen stellst, die Dir unklar sind. Dann können Dir Physikcracks hier weiterhelfen mit dem Verständnis. Was haste davon, bei anderen abzuschreiben?!

Heute ist Sonntag, die Hausaufgabe wirst Du also nciht erst seit heute kennen... :engel:
 

Benutzer62369  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Das Forum ist keine Hausaufgabenerledigungsstelle. Wär sinnvoller, wenn Du zu den Punkten Fragen stellst, die Dir unklar sind. Dann können Dir Physikcracks hier weiterhelfen mit dem Verständnis. Was haste davon, bei anderen abzuschreiben?!

Heute ist Sonntag, die Hausaufgabe wirst Du also nciht erst seit heute kennen... :engel:
Mir fehlt in Physik einiges an Verständnis, da hilft es mit Sicherheit nichts, irgendwo am Anfang zu beginnen...
Zumindest nicht hier und heute.

ich gehe mal davon aus, dass dir die beiden verschaltungen vorliegen.
über das ohm'sche gesetz kannst du den widerstand R durch die formel R=U/I bestimmen, wobei U die spannung über dem widerstand und I der strom durch den widerstand sein soll. hier tritt nun aber ein problem auf: deine messinstrumente, also das stommessgerät sowie das spannungsmessgerät besitzen selber innenwiderstände, die in der schaltung zur messung des eigentlichen widerstandes R noch hinzukommen. dadurch bist du bei den beiden verschaltungen jeweils nur in der lage U ODER I exakt zu messen, die andere größe wird durch die anderen innenwiderstände beeinflusst.

bei der stromfehlerschaltung ist, wie der name schon sagt dein I mit einem fehler behaftet, entsprechend bei der spannungsfehlerschaltung dein U.

in der theorie nimmt man für die innenwiderstände der messgerätschaften jeweils:
R(innen) -> unendlich (spannungsmessgerät)
R(innen) -> 0 (strommessgerät)
an.

in der realität beträgt der innenwiderstand des spannungsmessgerätes einige megaohm. er muss möglichst gross gegenüber dem zu messenden widerstand sein, damit der strom, der unvermeidbarerweise durch das spannungsmessgerät fliesst möglichst klein wird.(oder andersherum ein möglichst kleiner teilstrom von dem strom, der durch das strommessgerät fliesst nicht durch den zu messenden widerstand R geht.)

entsprechend ist der innenwiderstand in einem strommessgerät möglichst klein gegenüber dem zu messenden widerstand, damit der spannungabfall über dem strommessgerät möglichst klein wird und die spannung über dem widerstand möglichst nicht beeinflusst wird.

ich hoffe diese paar überlegungen helfen dir ein wenig bei den aufgaben.

sehr nett, ich danke dir, super! :smile:
 

Benutzer62369  (30)

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Danke.. :smile:

ich hätte obigen Satz wohl nicht mit einem Zwinkersmilie versehen sollen...:ratlos:
Ich versteh echt nicht, wieso sich hier manche immer und immer wieder aufregen müssen. Zu sagen, dass ich es gefälligst selbst machen soll, bringt mich keinen Schritt weiter. Davon abgesehen, lass ich mir hier nicht mein gesamtes Praktikum tippen, sondern habe lediglich 2-3 Fragestellungen eingegeben, damit ich von dort aus überhaupt mal weiter komme!
 
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