Kennt ihr sie auch, die ...

Benutzer34471 

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'Terroristen' des Alltags? Menschen, die sich über jede Kleinigkeit aufregen und dies eindringlich ihrem Umfeld mitteilen? Menschen, denen man es nie recht machen kann? Die anderen immer ihre Meinung aufzwingen wollen? Die über alle herziehen, die ihnen nicht passen? Die, die die ganze Sippe Vollzeit beschäftigen mit vorwiegend unwichtigen Dingen? Die, die ihrem Umfeld zeitweise sämtliche Nerven töten und sie regelrecht abstumpfen?

Also meine Mutter ist ein Paradebeispel dafür.
 

Benutzer66279 

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Ja, meine erste Freundin war so. Die hat echt aus jedem Dreck nen Drama gemacht .. ur nervig.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Klar gibts solche Negaholiker.

Ich lasse mich davon nicht anstecken und versuche ggf. das Thema zu wechseln; wenn das nicht genügt und ich auch nicht einfach weg kann, sondern mit der Person zu tun haben "muss", sage ich ggf. auch, dass ich das Dauergenörgel nicht nachvollziehen kann. :engel: Manchmal hilft es auch, übermitleidig zu sagen "Ja, das Leben ist dermaßen gemein zu Dir, dass man dringend ein Spendenkonto für Dich benachteiligten Menschen einrichten sollte" oder was in der Richtung.

Zum Glück gibt es in meinem Umfeld kaum bis keine Lästermäuler. Eine Kollegin versucht das zwar gelegentlich, gemeinsames Lästern ist ja auch sooo verbindend, nicht wahr - aber ich lasse sie da auflaufen, lächle ggf. nur und beteilige mich nicht, je nach Lage argumentiere ich auch dagegen bzw. äußere mich so, dass sie merkt, dass ich ihre Meinung nicht teile.

Wenn jemand extrem aufmerksamkeitsheischend ist, kann man mitmachen - oder auch nicht ;-). Ich bin hilfsbereit, mag aber selbsternannte Dramaprinzessinnen nicht so gern, die ihre "Probleme" für prinzipiell weltbewegend halten. Habe ich aber auch schon länger nicht mehr erlebt in meinem Umfeld.
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
Kenn ich. Ich selber bin so eine. Zwar will ich nicht jeden meine Meinung aufzwingen aber ich mache meistens aus ner Mücke einen Elefanten. :schuechte
 

Benutzer63422 

Meistens hier zu finden
Und wie ich die kenne...

Meine Mutter, meine Schwester und einige meiner Freunde und Bekannten sind solche Menschen.... im Groben und Ganzen komme ich aber mit sowas klar!
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
wie "negaholisch" ist es eigentlich, solche menschen "terroristen" zu nennen?
 

Benutzer18133  (42)

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'Terroristen' des Alltags? Menschen, die sich über jede Kleinigkeit aufregen und dies eindringlich ihrem Umfeld mitteilen?
Menschen, denen man es nie recht machen kann? Die anderen immer ihre Meinung aufzwingen wollen? Die über alle herziehen, die ihnen nicht passen? Die, die die ganze Sippe Vollzeit beschäftigen mit vorwiegend unwichtigen Dingen? Die, die ihrem Umfeld zeitweise sämtliche Nerven töten und sie regelrecht abstumpfen?

Also meine Mutter ist ein Paradebeispel dafür.
Jau, kenne ich nur zu gut...
Mein Alter ist so ein Psychopath, und da sich gewisse Charaktereigenschaften innerhalb einer Familie ja weitervererben -
tadaa, mein Bruder ist auch so ein Mensch. Da jeder der beiden auch noch ein geringfügiges Drogenproblem hat,
potenziert sich diese negative Eigenschaft auch noch.

Die beiden sind stur bis zur Dummheit und rücken von ihrem Standpunkt nicht ab, und wenn man ihnen dann auch noch widerspricht,
oder gar ihre "Argumente" entkräftet, sind sie auch noch sehr schnell beleidigt und spielen ziemlich lange die beleidgte Leberwurst.

Manchmal meckern sie nur rum und provozieren mit ihren Äußerungen irgendeine Reaktion, egal was für eine,
damit es einen Grund gibt über den sie sich aufregen können...die Anlässe, "Gründe", die die beiden zum rumzicken nutzen,
sind den Atem nicht wert um sie auszusprechen. Ich denke das Verhalten der beiden ist mit ein Grund warum ich der menschlichen Existenz keine Zukunft gebe.
 

Benutzer78109 

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Ich kenn seit neuestem eine, die alle toppt. Wenn sie den Mund aufmacht, kommt ausschließlich Negatives raus. Die motzt und meckert, was das Zeug hält und will jedem ihre negative Meinung aufdrängen. Ich meide sie und bin froh, nicht so oft mit ihr reden zu müssen.
Wobei ich es zugegebenermaßen recht amüsant finde, wie viel Schlechtes ein Mensch finden kann und wie schön die ganze Umgebung mit den Augen rollt, wenn sie spricht :tongue:
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich nenne solche Leute *nazis, also zum Beispiel Gartenzaunnazis oder Rechtschreibnazis.
 

Benutzer48619  (36)

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ja.
ein (noch) arbeitskollege ist das beste beispiel für das.

und solche unzufriedenen menschen, die sich so besser fühlen wollen, geht mir sowas immer mehr am arsch vorbei :zwinker:



früher wollt ichs noch allen rehct machen. heute sag ich, ich mach es so wie ichs mache und ich denke, was ich denke.

irgendwie sagen dann diese leute garnicht mehr soviel dazu :grin: :engel: und sind eher beleidigt, evt rufen sie kurz aus, aber sind danach still und sagen immer weniger solche sachen.
und zwingen dir weniger auf. :zwinker:
 

Benutzer72934 

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Kennen? Natürlich, wer kennt so jemanden nicht?

Ehemaliger Arbeitskollege:
Er ist extrem gläubig (darf er meinetwegen auch gerne sein, mir egal) und der Meinung, er muss alle verlorenen Seelen darauf aufmerksam machen wie wichtig Gott ist.
Damit nervt er alle in seiner Umgebung, die es nicht genauso sehen wie er! Der Ausweg der meisten seiner Kollegen war entweder einfach das Gespräch auf die Arbeit zu lenken, oder plötzlich ganz beschäftigt zu sein. Das habe ich auch lange gemacht, weil ich generell nicht so gerne auf unnötige Konfrontationen eingehe... Irgendwann hatte ich genug. Wir machten grade Pause und er versuchte mir zu erklären, warum ich in die Hölle komme. Ich hatte einfach keine Lust mehr, ich wollte ihm einfach mal zeigen, dass nicht jeder an Gott glaubt, nicht jeder von ihm bekehrt werden will (das war wirklich seine Meinung, alle Ungläubigen wären nur deshalb ungläubig, weil sie es nicht verstehen oder Angst haben sich bedingungslos hinzugeben).
Wir haben ca. eine Stunde lang diskutiert, bis es wieder zur Arbeit ging. Danach hat er nie wieder versucht ernsthaft mit mir darüber zu reden. Er sagte höchsten zwischendurch, dass ich in Sünde lebe und dass Gott meinen Lebensstil nicht gut heißt. Sobald ich darauf aber eingestiegen bin brach er das Gespräch ab.
Einen anderen kollegen hat er damit auch in Ruhe gelassen. Er ist offensichtlich ein genauso hoffnungsloser Fall wie ich :tongue: . Alle anderen versucht er weiterhin 'aufzuklären'.

Das war mein 'härtester' Fall von jemanden, der mir seine Meinung aufzwängen wollte!
(Falls sich jemand vor den Kopf gestoßen fühlen sollte war das keine Absicht. Ich kann auch mit jemanden über Religion reden ohne ihn zu nahe zu treten. Eine meiner besten Freundinnen ist sehr gläubig, aber es klappt mit uns wunderbar. Warum? Sie versucht nicht mich zu überzeugen und ich versuche nicht sie zu überzeugen)

Ansonsten ist meine Oma noch recht schwierig was so etwas angeht. Ihre Meinung ist die einzig richtige und wer anders denkt... tja, da wird abgewunken. Argumente hat sie nicht (zumindest selten). "Es ist einfach so" ist ihre Lieblingsaussage. Dem entsprechen lässt sie auch keine Argumente gelten, die aufzeigen, dass es nicht so ist. Wenn sie keine Lust mehr hat sagt sie einfach "Der klügere gibt nach, dann habe ich wenigstens meine Ruhe" und hakt das Thema ab.
Es nervt mich tierisch!
Ich habe nichts dagegen, dass es andere Meinungen gibt (im Gegenteil, ich weiß gute Diskussionen sehr zu schätzen), aber man merkt richtig, wenn sie beleidigt ist, wenn man ihr nicht zustimmt...

In dem Sinne frohe Weihnachten... diese Art von Diskussionen werde ich heute und morgen wieder mit ihr führen dürfen :geknickt:

Wenn jemand alles negativ sieht oder ständig lästert (also so wirklich immer, nie etwas gutes sieht etc.) habe ich übrigens einen riesen Spaß daran die Gegenposition zu vertreten!
 
T

Benutzer

Gast
ach, da fällt mir gleich Erich Kästner ein:



Zeitgenossen, Haufenweise

Es ist nicht leicht, sie ohne Haß zu schildern,
und ganz unmöglich geht es ohne Hohn.
Sie haben Köpfe wie auf Abziehbildern
und, wo das Herz sein müßte, Telephon.

Sie wissen ganz genau, daß Kreise rund sind
und Invalidenbeine nur aus Holz.
Sie sprechend fließend, und aus diesem Grund sind
sie Tag und Nacht - auch sonntags - auf sich stolz.

In ihren Händen wird aus allem Ware.
In ihrer Seele brennt elektrisch Licht.
Sie messen auch das Unberechnenbare.
Was sich nicht zählen läßt, das gibt es nicht!

Sie haben am Gehirn ernorme Schwielen,
fast als benutzten sie es als Gesäß.
Sie werden rot, wenn sie mit Kindern spielen,
die Liebe treiben sie programmgemäß.

Sie singen nie (nicht einmal im August)
ein hübsches Weihnachtslied auf offner Straße.
Sie sind nie froh und haben immer Lust.
Und denken, wenn sie denken, durch die Nase.

Sie loben unermüdlich unsre Zeit,
ganz als erhielten sie von ihr Tantiemen.
Ihr Intellekt liegt meißtens doppelt breit.
Sie können sich nur noch zum Scheine schämen.

Sie haben Witz und können ihn nicht halten.
Sie wissen viel, was sie nicht verstehen.
Man muß sie sehen, wenn sie Haare spalten!
Es ist, um an den Wänden hochzugehn.

Man sollte kleine Löcher in sie schießen!
Ihr letzter Schrei wär noch ein dernier cri.
Jedoch, sie haben viel zuviel Komplicen,
als daß sie sich von uns erschießen ließen.
Man trifft sie nie.
 

Benutzer87508 

Sorgt für Gesprächsstoff
Kenne auch einen Mulatten, hat man ihn was gefragt, flippte er voll aus, arrogant, unhöflich. In der Schule ging der erstmal ab!
Jemand fragte ihn mal nach einem Heft, damit er sich was übers Wochenende abschreiben kann, er machte daraus ne Show, kann man nicht in Worte wiedergeben.
Dabei wird er sowieso niemals einen richtigen Job bekommen, so wie der aussieht!

Meist sind solche Leute auch die größten Schleimer, einfach nicht beachten, nicht begrüssen, Luft halt!
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Na sicher gibts die. Und ich versuche immer, ihnen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Natürlich kenne ich solche Leute.

Aber zum Glück treten sie in meinem näheren Umfeld äußerst selten auf und niemand, mit dem ich zwangsweise zu tun habe, ist so.

Von daher kann ich den wenigen Leuten relativ gut aus dem Weg gehen und die wenigen Situationen, in denen das nicht geht, lassen sich locker ertragen.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ja kenne ich, du scheinst gerade meinen Vater charakterisiert zu haben.
 
S

Benutzer

Gast
eine meiner arbeitskolleginnen... ich möchte es nicht weiter ausführen, sie is einfach eine heimsuchung und sowohl meine anderen arbeitskolleginnen als auch ich müssen in unseren vorigen leben ganz böse menschen gewesen sein um das zu verdienen...
 

Benutzer35070 

Meistens hier zu finden
erinnert mich an meine Mutter am heiligabend. Irgendwie hat sie nicht mitbekomme, dass ich sie NIE gebeten habe zu sagen wir sehr ihr alle mögliche in meiner Wohnung gefällt oder nicht gefällt!
 

Benutzer34471 

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Und hat jemand ein adäquates Mittel gefunden, mit diesen Leuten auszukommen oder ihnen ihre Anfälle auszutreiben?

"Der klügere gibt nach, dann habe ich wenigstens meine Ruhe"

Ich wäre ja schon froh, wenn ich diesen Satz manchmal hören würde:grin:.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Und hat jemand ein adäquates Mittel gefunden, mit diesen Leuten auszukommen oder ihnen ihre Anfälle auszutreiben?
Siehe oben: Ich lasse mich davon nicht anstecken und versuche ggf. das Thema zu wechseln; wenn das nicht genügt und ich auch nicht einfach weg kann, sondern mit der Person zu tun haben "muss", sage ich ggf. auch, dass ich das Dauergenörgel nicht nachvollziehen kann. Manchmal hilft es auch, übermitleidig zu sagen "Ja, das Leben ist dermaßen gemein zu Dir, dass man dringend ein Spendenkonto für Dich benachteiligten Menschen einrichten sollte" oder was in der Richtung. -- Ich würde ggf. solche Menschen meiden - auch mit nahen Verwandten MUSS man sich nicht mehr als unbedingt nötig abgeben, wenn sie mit ihrem Verhalten einem das Leben schwermachen. Und ich sagte demjenigen auch, dass mich ihr ständiges Gemecker und die unnötigen Dramatisierungen so störten, dass ich Gespräche eher als lästig denn als bereichernd empfinde... Ich erwarte nicht, jemandem wirklich den Negaholismus auszutreiben, ggf. ziehe ich eben vor, mich nicht in ihrer Gesellschaft aufzuhalten. Wenns mal sein muss, gehe ich eben nicht drauf ein, sondern lasse es an mir abprallen und sorge für andere Gesprächsthemen.
 
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