Kennt ihr Anne Frank?

Benutzer67665 

Verbringt hier viel Zeit
Zu Deiner Information, ich habe mehrere Monate in England und Holland gearbeitet. Gerade die Engländer können es nicht verstehen weshalb wir unter den 2. Weltkrieg keinen Schlussstrich ziehen und nach vorne blicken anstatt ständig zurück und uns dauernd daran erinnern müssen wie schlimm wir doch waren !

Lustigerweise ziehen gerade die Engländer keinen Schlußstrich - im Gegenteil!
Außerdem blicken die Deutschen gar nicht "ständig" zurück und erinnern und "dauernd".
Wo hast Du den Quatsch denn her?



nur weil es von Deiner 68er Meinug abweicht
Oh, Du kannst rechnen. Toll! Hat zwar nix mit meiner Meinung und dem hier gesagten zu tun aber gut ...
Lebe weiter in Deiner Welt.
Ich denke eher Du solltest mal Deinen Horizont erweitern. Aber dazu fehlt Dir anscheinend die nötige Offenheit und Toleranz.
Bevor Du irgendwelche vermeintlichen Nazis an den Pranger stellst kehre lieber mal vor Deiner Tür oder les mal ein Buch abseits von Guido Knopp oder der Bildzeitung !

gut gemeint, aber leider völlig daneben gezielt ...!

ich lese im übrigen wenn dann bildblog.de
Aber man kann es ja mal versuchen ...:tongue:
 

Benutzer43786 

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Schuldigung, aber ich find diese Panikmache total lächerlich !

Die NPD ist bundesweit gesehen eine so unbedeutende Partei. Nur weil sie jetzt in 2 Parlamenten hocken haben wir noch lange kein 4. Reich vor der Tür.

Da müssten sie im Bundestag schon eine 2/3 Mehrheit haben damit sowas auch nur Ansatzweise möglich wäre !



Tut mir leid. Aber dieses ganze "Nazi Angst" Gelaber ist für mich nur ein Grund von den sozialen und wirtschaftlichen Misständen abzulenken die in diesen Staat herschen !

Am besten könnte man gegen die NPD vorgehen wenn man die Probleme löst und nicht Millionen für irgendwelche Antirechtsprogramme ausgibt.

Diese Millionen sollte man lieber in Wohnviertel investieren in denen ein sozialer Brennpunkt herscht !

Die wirkliche Gefahr sind für mich keine Nationalisten sondern die Männer und Frauen die diesen Staat systematisch ruinieren und somit überhaupt erst den Nährboden für Ideologien schaffen !

@Papa, woher hast Du denn den Schrott mit den Engländern ?

Die einzigen die ab und zu etwas dazu schreiben ist "The Sun". Die sind jedoch mit unserer Bildzeitung zu vergleichen und somit garnicht erst Ernst zu nehmen !


Der Freund meiner Mutter ist Engländer und ich habe wie gesagt einige Zeit dort gewohnt. Das Thema ist auch ein paarmal aufgekommen.

Und wie schon erwähnt, es interessiert dort keine Sau !
 

Benutzer67665 

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Schuldigung, aber ich find diese Panikmache total lächerlich !

Die NPD ist bundesweit gesehen eine so unbedeutende Partei. Nur weil sie jetzt in 2 Parlamenten hocken haben wir noch lange kein 4. Reich vor der Tür.

Aber Ihre Existenz reicht leider schon aus, in den "Volksparteien" einen Rechtsruck zu verursachen.
Und leider sympathisieren weit mehr Bürger dieses Landes mit den Nazi-Ideen, als es Wähler gibt.

Die wirkliche Gefahr sind für mich keine Nationalisten sondern die Männer und Frauen die diesen Staat systematisch ruinieren und somit überhaupt erst den Nährboden für Ideologien schaffen !
Das stimmt. Jetzt müssen wie diese Leute nur noch ausfindig machen.
- Aktionäre
- Vorstände der Aktiengestellschaften
- Lobbyisten
- Verbraucher
u.s.w. ...


17% der befragten Briten haben eine negative oder sehr negative Einstellung zu Deutschland: Die Erinnerung an den deutschen Militarismus, wahrgenommene rechts-extremistische Tendenzen und der angebliche Mangel an Manieren und Humor werden hier als Gründe angeführt. Deutschland wird nicht als „trendy“ empfunden: 64% der Befragten konnten keine lebende deutsche Berühmtheit nennen, wobei Claudia Schiffer noch am häufigsten benannt wurde.

Ich finde 17% sind schon etwas mehr als "keine Sau".
 

Benutzer43786 

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Da brauch ich nicht viel ausfindig machen sondern nur in die Landtäge und den Bundestag schauen !

Wenn diese Leute Politik für das Volk und nicht nur für ihre Interessen machen würden hätten wir diese Probleme nicht !
 

Benutzer67665 

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Und das sehe ich ganz anders.

Die Politiker sind gegen die eigentlichen Machthaber (s.o.)inzwischen völlig machtlos.
 

Benutzer43786 

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Wie gesagt, ich habe es dort oben erlebt und habe NIE eine Anfeindung nur wegen meiner Nationalität oder dergleichen erfahren. Weder in Gesprächen noch im Supermarkt, etc.


Doch, die Politiker hätten sehr wohl die Macht gewisse Herrschaften zu entmachten. Doch das würde eine grundlegend andere Politik erfordern die die Herrn Politiker jedoch nicht bereit sind zu betreiben da es ja den Geldbeutel schaden könnte !


EDIT:

Eigentlich weichen wir total vom Thema ab. Es ging hier ursprünglich um das Tagebuch der Anne Frank und nicht um Politik !
 

Benutzer29923 

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17% der befragten Briten haben eine negative oder sehr negative Einstellung zu Deutschland: Die Erinnerung an den deutschen Militarismus, wahrgenommene rechts-extremistische Tendenzen und der angebliche Mangel an Manieren und Humor werden hier als Gründe angeführt. Deutschland wird nicht als „trendy“ empfunden: 64% der Befragten konnten keine lebende deutsche Berühmtheit nennen, wobei Claudia Schiffer noch am häufigsten benannt wurde.

Ich finde 17% sind schon etwas mehr als "keine Sau".

Mich würde mal interessieren, wo du diese Zahlen, bzw. dieses Zitat her hast.
 

Benutzer15848 

Meistens hier zu finden
Ist einerseits erschreckend, wenn jemand nichts mit dem Namen anfangen kann, andererseits kann niemand von jemandem verlangen, dass er ein jüdisches Mädchen kennt, das ein Buch geschrieben hat.

Also mein Freund kannte sie nicht (inzwischen hat er ihr Tagebuch mit großer Betroffenheit gelesen), und das fand ich anfangs auch sehr komisch... aber andererseits hat er es eben nie mitgekriegt, dass die mal gelebt hat. Ich krieg wohl auch viele Sachen nicht mit und weiß es nicht.
Er ist halt ein Mensch, der, bevor wir zusammen waren, nie irgenwas gelesen hat und vielleicht zufällig nicht in der Schule war, als sie das besprochen haben. Falls das überhaupt durchgenommen wurde.

Und wenn dann mal irgendwas kommt, wie "Gedenken an Anne Frank" oder so, und man den Namen nicht kennt, denkt man vermutlich auch nicht weiter drüber nach. Zumal ja sowieso angenommen wird, dass ihre Geschichte jeder kennt, und das dann meistens nicht noch mal wiederholt wird.
 

Benutzer17303 

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Was hat denn das mit Kollektivschuld zu tun ????

Abgesehen davon ist es genauso lächerlich jetzt noch Leute nach über 60 Jahren wegen etwas anzuklagen !

Über die rechtmäßigkeit des Nürnberger Tribunals will ich garnicht erst diskutieren !


Fakt ist:

Um so länger der 2. Weltkrieg her ist umso lächerlicher werden die ständigen "Mahnworte".

Ich seh die ganzen selbsternannten Musterdemokraten am 100. Jahrestag schon in ihre Taschentücher schneuzen.

Für mich ist das genauso Geschichte wie Beispielsweise die Kreuzzüge.

Aber wenn das so gehandhabt wird sollte ich darüber nachdenken eine Klage gegen die Kirche einzureichen da meine Ahnen ja möglicherweise auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden.

Die ganze Rumbucklerei hat einen Punkt erreicht an dem sie für den Großteil der heutigen Generation nur noch lächerlich wirken kann.


Eine Studie der Uni Leipzig von 2002 (ich befürchte, dass das Ergebnis heute deutlich drastischer aussähe), die ein kleiner Anhaltspunkt dafür sein könnte, warum es heute nicht ein Stückchen weniger wichtig ist, sich mit Faschismus, Rassismus und Antisemtismus auseinander zu setzen:



"Die Studie [...]untersucht Ausländerfeindlichkeit, Chauvinismus, Antisemitismus, Befürwortung einer Diktatur, Sozialdarwinismus und die Verharmlosung des Nationalsozialismus.

Insgesamt 43% der Befragten stimmen der Aussage zu "Wir sollten endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben". [...]

Waren beispielsweise damals im Osten 48% und im Westen 42% der Deutschen der Ansicht, die Bundesrepublik wäre durch die vielen Ausländer überfremdet, waren es in der Leipziger Studie im Osten 42% und im Westen 37% der Befragten.

"Auch heute noch ist der Einfluß der Juden zu groß" fanden 1994 im Osten nur 7%, im Westen 17%. 1998 waren im Osten 12% und im Westen 14% dieser Ansicht. Heute dagegen sind es im Osten 14% und im Westen 31% der Befragten.[...] Der Aussage "Die Juden haben einfach etwas Besonderes und Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu uns" stimmen in Ostdeutschland 8%, in westdeutschland dagegen 22% voll zu.

[...] Der Aussage "Ohne Judenvernichtung würde man Hitler heute als großen Staatsmann ansehen" stimmen beispielsweise im Osten 8% im Westen dagegen 19% der Befragten zu. [...]

Zusammenfassend zeigt die Untersuchung, daß in Ostdeutschland die Ausländerfeindlichkeit wesentlich höher ist, aber auch der Glaube an Diktaturen und der Wunsch nach einem starken Führer ist im Osten stärker ausgeprägt. Dagegen ist in Westdeutschland ein gravierender Anstieg des Antisemitismus zu verzeichnen, was dazu führt, daß erstmals die Zahl der Personen mit rechtsextremen Einstellungen in Westdeutschland höher ist als in Ostdeutschland.


(Zitate aus einem Artikel von hagalil Antisemitismus nimmt im Westen stark zu)
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Ein Buch ist vielleicht nicht unbedingt als Andenken zu sehen, zumal die Schreiberin auch nie davon ausgehen konnte das ihr Tagebuch jemals bekannt wird. Es wurde nicht für die Öffentlichkeit geschrieben.

Das ist nicht ganz richtig. Zunächst wurde der Text als rein privates Tagebuch geschrieben, das stimmt. Später hatte Anne Frank dann aber durchaus eine Veröffentlichung im Sinn und hat ihre Tagebucheinträge zu dem Zweck nochmal überarbeitet. Ihr Vater hat das Tagebuch nach dem Krieg veröffentlicht, um den großen Wunsch seiner toten Tochter zu erfüllen. Insofern war es schon von ihr selber als Andenken und Mittel zur allgemeinen Erinnerung an die Ereignisse gedacht, und den Status hat das Tagebuch ja auch, es ist das bekannteste Zeugnis eines persönlichen Schicksals während der Nazizeit. Man muss nicht jeden und alles kennen, aber der Name 'Anne Frank' sollte einem schon etwas sagen.
 

Benutzer15027 

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Studien und Umfragen sind doch etwas feines ... man kann jedes beliebige Ergebnis bekommen ;-) man muss nur den richtigen Leuten die richtgen Fragen stellen ...

Und wie ernst man diese Website nehmen kann weiß ich nicht ... also im Bezug auf Objektivität etc. ...

Aber mal ehrlich ... man kann alles übertreiben! Es ist weder bekannt WER das Buch verbrannt hat, aus welchem Motiv, noch in welcher Situation! Außerdem reden wir hier von EINEM Buch ...
 

Benutzer17303 

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Aber mal ehrlich ... man kann alles übertreiben! Es ist weder bekannt WER das Buch verbrannt hat, aus welchem Motiv, noch in welcher Situation! Außerdem reden wir hier von EINEM Buch ...

es ist durchaus bekannt, WER das buch verbrannt hat und WARUM:

wie zahlreichen berichten zu entnehmen ist, lud der "heimat bund ostelbien" zu der feier ein, den der der verfassungsschutz der rechten szene zuordnet.

von einigen männlichen mitgliedern des "heimatbunds", von denen einer ein hemd mit der aufschrift "Wehrmacht Pretzien" trug, wurden unter brennenden fackeln eine us-amerikanische flagge verbrannt.

als ein jugendlicher dazu aufforderte, ins feuer zu werfen, was man für vebrennungswürdig hielt, warf ein anderer das "tagebuch der anne frank" mit den worten "hiermit übergebe ich anne frank dem feuer" in die flammen.


http://www.welt.de/data/2006/07/08/950792.html
http://www.jungle-world.com/seiten/2006/28/8100.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebuch_der_Anne_Frank
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1161178817370
http://www.stern.de/politik/panorama/:Sachsen-Anhalt-Anne-Franks-Tageb%FCcher/564938.html

u.v.a.
 

Benutzer33284 

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Ich kenne mind. 2 Schulen an denen im Unterricht Anne Frank nicht behandelt wird. Also ist es gar nicht so unüblich, dass es Leute gibt, die sie nicht kennen.

Ich kenne das Tagebuch, hab den Film gesehen und einige Seiten des Buches auch ins Französische übersetzt...kann´s also quasi singen.
Aber mal ehrlich...um was bringt es uns weiter, wenn wir das Buch gelesen haben?!
Jeder gut gebildete Mensch weiß, wie es zu dieser Zeit "herging" also scheint es für mich weniger verwerflich wenn man es nicht gelesen hat.
 
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