Keinerlei Sex und oder ähnliches

Benutzer164451 

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Also ich lehn mich mal ein bisschen aus dem Fenster - aber wenn ein Snoopy-Pyjama ein genereller Liebestöter wäre, dann hätte in diesem Land wohl kaum jemand Sex. Die allerwenigsten Leute schmeissen sich jedes Mal in Dessous, wenn sie Sex wollen.
 
G

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240 Stunden? Dann solltest du mal die Arbeit zurückschrauben und etwas mehr Vater sein, ihr die Kinder auch mal abnehmen. Sorry aber wenn meine Süsse nie zu Hause wäre und sogar die potentielle Freizeit mit noch mehr Arbeit vollstopfen würde und ich sozusagen die ganze Zeit nur Haushalt und Kinder und was weiß ich noch alles ohne Hilfe hätte und nicht mehr wüßte, wie ich alleine (!!!) den Alltag mit zwei Kids bewältigen sollte, hätte ich auch nicht den Kopf frei für Sex. Vor allem gehst du ihr dann ja noch die wenige Zeit aus dem Weg. Nimmst du sie einfach mal nur in den Arm? Hörst du dir an was sie zu erzählen hat? Nimmst du ihre Probleme wahr? Nimmst du ihr auch mal die Kinder ab und gehst mit ihnen spielen oder spazieren damit sie wenigstens mal ein paar Stunden für sich hat? Ach so, das geht ja nicht wenn man die ganze Zeit arbeitet und ihr aus dem Weg geht. Fahr mal deinen Egoismus zurück und denk mal mehr an deine Familie.
Andererseits schreibst du, daß du früh aufstehst und dich um alles kümmerst. Das paßt hinten und vorne nicht. Wann, bei 240 Arbeitsstunden?
Redet ihr überhaupt über was anderes als du mit ihr über Sex, den DU dann doch nicht bekommst?
 

Benutzer83901  (36)

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Also ich lehn mich mal ein bisschen aus dem Fenster - aber wenn ein Snoopy-Pyjama ein genereller Liebestöter wäre, dann hätte in diesem Land wohl kaum jemand Sex. Die allerwenigsten Leute schmeissen sich jedes Mal in Dessous, wenn sie Sex wollen.
Das hier. Oft haben wir morgens Sex, nackt, verknautscht, ohne frischen Atem. Aber trotzdem. Ich kaufe auch keine Dessous mehr, mein Kerl schaut einfach nicht hin. Der hat es viel zu eilig, mich aus meinen Klamotten zu kriegen, um die leckeren Teile zu befreien. :ROFLMAO:

Mal ehrlich: ein verdammter Snoopy-Schlafanzug.
 

Benutzer164526 

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Aber es ist ja oft so:

"Er ist mein absoulter Traummann", sagt sie, doch Sex will sie nie haben.
"Das wird sich noch ändern, immerhin befriedige ich sie", denkt er, heiratet, es kommen Kinder. Der Sex verschwindet ganz, nötig ist er ja nicht mehr.

Leider passiert das allzu oft. Und eine Frau, die nicht von vornherein oft Sex will, will vermutlich nach der Geburt der Kinder noch weniger Sex.
Diese Aussagen finde ich jetzt doch etwas krass. Vieles ist auch reine Spekulation.

Spiralnudel Spiralnudel : Wie oft muss eine Frau denn vor der Geburt Sex wollen, damit Mann davon ausgehen kann, dass sie auch nach der Geburt von Kindern noch regelmäßig Lust auf Sex hat?

Ich glaube, die allerwenigsten Männer würden eine Frau heiraten und Kinder mit ihr bekommen, wenn sie von Anfang an den Eindruck vermittelte, dass sie überhaupt kein Interesse an Sex hat. Nur so ist es ja in der Regel nicht. Meist ist es ja eher so, dass die Frauen vor der Geburt der Kinder durchaus regelmäßig und ohne langwierig überredet werden zu müssen, Sex haben. Zwar vielleicht nicht täglich, aber doch zweimal die Woche im Schnitt oder so. Wahrscheinlich wird es auch beim TS so gewesen sein.
 

Benutzer136524 

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Das hier. Oft haben wir morgens Sex, nackt, verknautscht, ohne frischen Atem. Aber trotzdem. Ich kaufe auch keine Dessous mehr, mein Kerl schaut einfach nicht hin. Der hat es viel zu eilig, mich aus meinen Klamotten zu kriegen, um die leckeren Teile zu befreien. :ROFLMAO:

Mal ehrlich: ein verdammter Snoopy-Schlafanzug.
Danke, ich dachte schon, ich bin allein :ninja:
 

Benutzer43798  (40)

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Nehmt ihr euch noch als Liebespaar wahr?

Ich habe etwas den Eindruck zwischen euch ist Gleichgültigkeit, Routine und Kälte entstanden. Dabei geht es nicht um Massage und Essen gehen. Es geht um das Gefühl. Ich kann auch völlig teilnahmslos und unemotional jemanden massieren. Wenn dabei nicht das Gefühl rüber kommt, dass ich die Person unter meinen Fingern begehre und es mir Lust bereitet sie zu berühren, dann ist der Ofen ganz ganz kalt.
Und das wirkt leider bei allen deinen beschreibungen. Du erzählst gerne, was u für sie alles tust und gleichzeitig, dass du lieber flüchtest. Du redest sogar recht abfällig darüber wie sie sich kleidet. Da kommt mir ein gewisser Widerwille hoch. Mit keinem Wort hast du erwähnt was du an ihr liebst, was dich an ihr scharf macht und wie sehr du sie begehrst. Ich bekomme etwas das Gefühl, es geht dir nur um deine Befriedigung und weniger darum, dass sie sich richtig gut fühlt.

Das ist natürlich nur eine Vermutung. Ich bin nicht dabei. Solltest du aber vieles eher als Pflichtprogramm tun, dann spürt sie das. Dann ist selbst ein gehauchtes "ich liebe dich" kalt und unpersönlich.

Zugleich glaube ich, ihr habt beide verlernt euch als Paar zu erleben. Ihr lebt euer Leben nebeneinander her und kümmert euch um eure Kinder. Und dann kommen die Dinge dazwischen: "heute nicht", "die kinder sind wach", "muss gleich los", etc pp. Rein objektiv betrachtet ist das kein Hindernis. Ja Kinder sind anstrengend und ja wenn man gar nicht kann, dann geht es nicht. Wenn du aber wirklich willst kann man auch einen leidenschaftlichen Quicky im Wäschekeller haben um zehn Minuten später wieder mit den Kids Lego zu spielen. Ich glaube ihr müsst euch beide wieder mehr dazu zwingen.

Wenn ihr beide mit der Situation unglücklich seid, macht einen Plan. Nehmt euch fest einen Abend in der Woche frei von allem. Verabredet euch aktiv. Nicht nur Wellness und Essen gehen, sondern danach auch wirklich aktive Paarzeit. Das kann ein ausgiebiger Spazeirgang sein in dem man über alles redet. Das kann ein Picknick unter Sternezelt sein. Das kann aber auch aktive Kuschelzeit und Sexevents sein. Aber ihr müsst das dauerhaft einhalten. Wie einen fest verabredeten Termin. Ein "och heute doch nicht" bringt euch wieder in die Spirale des aufschiebens. Und dann geht es wieder kaputt.
 

Benutzer154152 

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ich kann mich auch nicht dran erinnern das mein mann mich jemals ausgezogen hat oder ich so. generell fallen wir abends müde nach allem ins bett sind nackt. und wenn vögeln dann einfach oder ich blase ihn ein. morgens zum aufstehen wird dann nochmal geblasen das geht auch morgens um 4 oder um 5 und da brauch ich auch keine dessous für weil ich dann schon in arbeitsklamotten bin wo hydrauliköl und co mit drin ist :grin: zum blasen reichts alle mal. einmal hab ich mich nach dem blasen auf ihn gelegt zum kurz ankuscheln und bin dann los zur arbeit. wir arbeiten ja zusammen und irgendwann sag ich so zu meinen mann schau mal mein pulli hat spermaflecken von morgens noch drauf legen :ROFLMAO: also ein snoopy schlafanzug würde niemanden von uns stören
 

Benutzer164526 

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L Leiderratlos : Ich würde Dir empfehlen die ganzen boshaften und schadenfroh klingenden Kommentare einfach zu ignorieren und Dir stattdessen den Beitrag von Solloki Solloki zu Herzen zu nehmen. Der trifft den Nagel ziemlich gut auf den Kopf denke ich!
 

Benutzer83901  (36)

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Diese Aussagen finde ich jetzt doch etwas krass. Vieles ist auch reine Spekulation.
Es ist immer Spekulation im Spiel, wenn man nicht Teil des ganzen Problems ist und dadurch alles ungefiltert mitbekommt. Was ich weiss, ist, dass viele meiner männlichen Freunde (und ich habe fast ausschliesslich männliche Freunde) und auch mein Partner ueber derartige Probleme klag(t)en. Einige gehen fremd, einige fuehren nun offene Ehen, einige leben mit Masturbation. Alle diese Freunde haben gemeinsam, dass ihre Frauen von Beginn an weniger Lust auf Sex (als sie selbst) hatten. Das ist mitnichten böse gemeint, boshaft oder schadenfroh, sondern eine Beobachtung.

Das bedeutet nicht, dass die Frauen ihre Männer nicht lieben, das bedeutet aber durchaus, dass sie andere Beduerfnisse haben und dass manche der Herren, wenn sie sehr verliebt waren, dachten: "Ich erziehe sie mir schon so, ich zeige ihr guten Sex und dann will sie mehr." Nur: So kam es eben allzu oft nicht.

Off-Topic:
Oder anders ausgedrueckt: Ich hatte einen Partner, der noch nie eine Frau geleckt hatte. Ich dachte: Das macht nichts. Er wollte es ja immerhin probieren. Nur fand er es aber zu meinem grossen Entsetzen "eklig" und kommunizierte das so. Uncool, wenn man noch jung ist und schnell unsicher wird. War ich eklig? Oder musste er nur lernen das zu wollen? Weder noch! Er stand nicht drauf, ich liebte es. Er leckte mich nie. Die Beziehung zerbrach daran zwar nicht, aber meine Motivation, Sex mit ihm zu haben, war deutlich geringer danach.

Später wusste ich, dass ich keinen Mann mehr akzeptieren wuerde, der sexuell nicht kompatibel mit mir war. Einfach, weil es schwierig ist, grundsätzlich abweichende Beduerfnisse und Vorlieben zu ändern.


Spiralnudel Spiralnudel : Wie oft muss eine Frau denn vor der Geburt Sex wollen, damit Mann davon ausgehen kann, dass sie auch nach der Geburt von Kindern noch regelmäßig Lust auf Sex hat?
Ich bezweifle, dass sich das in konkreten Zahlen messen lässt. :zwinker: Aber der TS schrieb ja nun einmal:
Unsere Kinder sind 5 und 3 aber das geht jetzt schon seit 6 Jahren so
woraus ich schliesse, dass die gemeinsame Sexualität schon in Schieflage geraten war, bevor das erste Kind ueberhaupt gezeugt wurde. Wenn ich den TS darueber hinaus richtig verstanden habe, gab es wohl keinen Sex mehr, seit das zweite Kind gezeugt wurde - extrem bedauerlich da fuer BEIDE Partner!

Lust ist aber trainierbar. Nur wenn es in diesem Punkt bereits vor dem Kinderkriegen deutlich hapert, ist die Gefahr, dass das Sexleben danach komplett einschläft, deutlich grösser.

Off-Topic:
Es gab hier uebrigens eine Studie, die zeigte, dass viele Frauen in sexuelle Unlust geraten, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist. Ich habe die vor einer Weile gelesen. Ich kann mal schauen, wo ich den Link habe. Das gilt natuerlich ueberhaupt nicht fuer alle, aber es ist eine Tendenz, die Forscher beobachten konnten.


Ich glaube, die allerwenigsten Männer würden eine Frau heiraten und Kinder mit ihr bekommen, wenn sie von Anfang an den Eindruck vermittelte, dass sie überhaupt kein Interesse an Sex hat. Nur so ist es ja in der Regel nicht. Meist ist es ja eher so, dass die Frauen vor der Geburt der Kinder durchaus regelmäßig und ohne langwierig überredet werden zu müssen, Sex haben. Zwar vielleicht nicht täglich, aber doch zweimal die Woche im Schnitt oder so. Wahrscheinlich wird es auch beim TS so gewesen sein.
Ich kenne eben leider Fälle, wo das Beduerfnis nach Sex von Anfang an unterschiedlich war, nur: Wer verliebt ist, denkt doch oft gar nicht so viel darueber nach, zumal in jungen Jahren!

Ich stimme dir aber natuerlich zu, dass es nicht bedeuten muss, dass die Partnerin des TS nie Interesse an Sex hatte. Nur eben nicht mehr, bevor die Familienplanung startete. Und das ist tendenziell unguenstig.

Da wäre es eigentlich wichtig, zu schauen, WARUM es keinen Sex mehr gab. Hat die Beziehung nicht gut funktioniert? Hat der Sex vielleicht doch nicht so gefallen? Hat hormonelle Verhuetung eine Rolle gespielt?

Zum Ist-Zustand kann ich nur sagen: Der ist schwer zu lösen und schon gar nicht durch evasises Verhalten.

Off-Topic:
Sowohl zwei gute Freunde als auch mein Partner haben in solchen Fällen versucht das Problem mit professioneller Hilfe anzugehen. In einem Fall lehnte die Frau das ab (es gibt keinen Sex seither, er masturbiert), in einem Fall wurden Erfolge erzielt, in einem Fall fuehrte die Therapie zur Trennung.


Ich halte grundsätzlich nichts davon, Sachverhalte zu beschönigen. Machen wir uns nichts vor: Sex ist wichtig fuer Beziehungen. Sexualität allgemein. Nee, man muss sich nicht jeden Tag gegenseitig das Hirn rausvögeln, aber GAR KEINEN Sex zu haben, treibt auf Dauer einen Keil zwischen Liebende. Und das sieht man ja zum Beispiel hier auf PL, wenn jemand mit genau diesem Problem um Rat fragt.
 
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Benutzer164526 

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Was ich weiss, ist, dass viele meiner männlichen Freunde (und ich habe fast ausschliesslich männliche Freunde) und auch mein Partner ueber derartige Probleme klag(t)en. Einige gehen fremd, einige fuehren nun offene Ehen, einige leben mit Masturbation. Alle diese Freunde haben gemeinsam, dass ihre Frauen von Beginn an weniger Lust auf Sex (als sie selbst) hatten. Das ist mitnichten böse gemeint, boshaft oder schadenfroh, sondern eine Beobachtung.
Da will ich Dir gar nicht widersprechen, und ich nehme das durchaus ähnlich wahr, nur glaube ich halt auch, dass sich diese Konstellationen in der Praxis gar nicht vermeiden lassen, weil es überhaupt nicht so viele derartig sexaffine Frauen gibt, dass jeder Mann eine Partnerin finden könnte, die Sex dieselbe Bedeutung beimisst wie er selbst.

Damit möchte ich nun keineswegs unterstellen, dass Frauen mehrheitlich frigide sind oder dergleichen, aber ich habe schon den Eindruck, dass Sex für die meisten Frauen eben *nicht* zwingend notwendig ist, sondern eher nur die sprichwörtlich schönste Nebensache der Welt. Zwar schön, aber eben auch nebensächlich. Und klar, es gibt auch Frauen, die das anders sehen, aber eben viel zu wenige, als dass jeder Mann, eine Partnerin finden könnte, die dauerhaft ähnlich viel Lust auf Sex hat wie er selbst.

Und deswegen finde ich diese Andeutung, dass die betroffenen Männer halt einfach alle die falschen Partnerinnen gewählt haben, auch irgendwie nicht zielführend. Aus meiner Sicht ist es am Ende dann doch eher ein systematischer Mismatch zwischen den Geschlechtern, der höchstwahrscheinlich primär hormonell bedingt ist.

Ich halte grundsätzlich nichts davon, Sachverhalte zu beschönigen. Machen wir uns nichts vor: Sex ist wichtig fuer Beziehungen. Sexualität allgemein. Nee, man muss sich nicht jeden Tag gegenseitig das Hirn rausvögeln, aber GAR KEINEN Sex zu haben, treibt auf Dauer einen Keil zwischen Liebende. Und das sieht man ja zum Beispiel hier auf PL, wenn jemand mit genau diesem Problem um Rat fragt.
Ganz meine Meinung. Für mich und vermutlich auch die meisten anderen (aber nicht alle) Männer ist Sex letztendlich auch das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zwischen einer platonischen Freundschaft und einer Paarbeziehung. Und ohne darauf vertrauen zu können, dass mit einer gewissen Regelmäßigkeit Sex stattfindet, müsste man doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um sich überhaupt auf eine monogame Beziehung einzulassen, denn das wäre dann ja gleichbedeutend mit unfreiwilliger Enthaltsamkeit.
 

Benutzer83901  (36)

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Und klar, es gibt auch Frauen, die das anders sehen, aber eben viel zu wenige, als dass jeder Mann, eine Partnerin finden könnte, die dauerhaft ähnlich viel Lust auf Sex hat wie er selbst.
Das stimmt sicherlich, nur frage ich mich ja trotzdem, wie das alles mit der so oft propagierten Trainierbarkeit der Libido vereinbar ist. Seit die Sexualität der Frauen angefangen hat eine Rolle zu spielen, seitdem man der Klitoris zum Beispiel mehr Beachtung schenkt, ist ja eigentlich auch mehr Befriedigung möglich. Man denke zurueck an Zeiten, als Sex der Befriedigung des Mannes und der Zeugung von Kindern diente (nun ja, und in manchen Kulturkreisen ist das ja leider auch heute noch so), da war ja klar, dass Frauen oft gar kein Beduerfnis hatten. Aber heute?

Und deswegen finde ich diese Andeutung, dass die betroffenen Männer halt einfach alle die falschen Partnerinnen gewählt haben, auch irgendwie nicht zielführend. Aus meiner Sicht ist es am Ende dann doch eher ein systematischer Mismatch zwischen den Geschlechtern, der höchstwahrscheinlich primär hormonell bedingt ist.
Nicht unbedingt. Denn während ich hormonelle Faktoren fuer durchaus sehr relevant halte, klingt mir dieses Missmatch zu sehr nach unpassender Evolutionsbiologie (auch wenn ich die nicht komplett leugnen mag).

Es ist ja auch nicht so, dass alle Männer jeden Tag Sex wollen, ein Mittelmass muss es da ja also geben. Was sich daraus dann später entwickelt, hängt vermutlich auch zu grossen Teilen mit der Beziehungsdynamik zusammen. Als Beispiel: Wenn es ständig knallt und Streit gibt, sinkt die Lust vermutlich ins Bodenlose. Vielleicht auch unabhängig vom Geschlecht.

Off-Topic:
Und ohne darauf vertrauen zu können, dass mit einer gewissen Regelmäßigkeit Sex stattfindet, müsste man doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um sich überhaupt auf eine monogame Beziehung einzulassen, denn das wäre dann ja gleichbedeutend mit unfreiwilliger Enthaltsamkeit.
Da stimme ich dir zu, allerdings habe ich da mal ein sehr trauriges Zitazt gehört von einem Mann, der nur geplant Sex mit seiner Frau haben durfte, als sie gebastelt haben. Das hat ein Jahr gedauert, danach war sie schwanger und seither gab es keinen Sex mehr. Sie hatte eine Paartherapie zuvor abgelehnt und ihm gesagt, dass er dann eben wählen muesse: Beziehung mit ihr oder eben ein wildes Sexleben mit anderen. Er hatte Angst, dass er keine Partnerin mehr finden wuerde, und ist deshalb bei ihr geblieben.

Ich habe seine Entscheidung nie verstanden und ich habe ihn fuer sein fehlendes Selbstwertgefuehl bedauert, aber am Ende auch ein bisschen die Empathie fuer ihn verloren, weil sein Gejammer mir echt auf die Nerven ging irgendwann. Er hatte eine Wahl. Er hat sie getroffen.

Ich glaube uebrigens nicht, dass die meisten Menschen sich ueber die Häufigkeit oder auch Qualität von Sex viele Gedanken machen, wenn sie im Begriff sind, eine neue Beziehung einzugehen. Verliebtheit ist ja etwas sehr Turbulentes fuer viele und zu Beginn sind ja viele Frauen auch sehr heiss auf ihre Partner. Frage ist nur, wie es dann weitergeht, wenn sich zeigt: Das war eben nur das Zuendfeuer, das nach einigen Monaten erlischt.
 

Benutzer154152 

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ich habe beide Seiten durch. sehr enthaltsam leben und recht aktiv am sexleben teilnehmen.
gründe für mein kaum vorhanden teilnehmen am sexualgeschehen waren eigentlich recht einfach zu beschreiben.
zu 70 % war es einfach der Partner. schlechter sex,schlechte orgasmen, streit mit dem partner, etc
20 % war mein fehler ich konnte einfach nicht mitteilen was ich wollte, was ich möchte worauf ich stehe. es fehlte einfach am vertrauen und auch an der liebe damit überhaupt der wille aufkommt etwas mitzuteilen.
10 % pille. ich hatte einmal eine pille über jahre genommen da ging absolut gar nichts. selbst bei der selbstbefriedigung passierte unten null nix ich hätte mir auch am arm rum spielen können, hätte genauso wenig gebracht. jetzt nehme ich eine andere pille. ich sags ehrlich ich könnte 29 von 30 tage problemlos ohne sex leben und den einen tag auch so überleben. aber sobald mich mein mann erstmal heiß gemacht hat oder ich mich einfach überwinde hab ich auch lust und es mir auch möglich zu kommen.

nun ist mein sexualleben anders geworden. 14 jahre hätte ich ohne sex leben können. seit einem halben jahr liebe ich sex. was ist passiert das ich es nun liebe ? ich habe einfach den richtigen partner gefunden. den ich wirklich liebe. auch wenn ich keine sexuelle lust habe ist mir seine sexualität sehr wichtig. daher wird so ziemlich täglich geblasen, oft facesitting, sex etc volles programm halt. mit den damailigen beziehungen nicht zu vergleichen da war nach 1 -3 mal sex die luft raus und meine lust immer im keller weil es sexuell einfach nicht harmonierte.

männer sind aber auch nicht besser. ich verfolge PL schon seit ein paar jahren. und es gibt männer die es x mal am tag brauchen. so wie männer die es anscheind sehr selten brauchen. genauso gibt es männer die durschnittlich oft lust haben und trotz eines erfüllten sexuallebens mastubieren. einfach weil sie es mögen. manche mit pornos manche ohne. die menschen sind so verschieden.

auch stimme ich meinen vorrednern zu das männer rein objektiv betrachtet öfters lust haben als frauen. es liegt wohl einfach in der natur des mannes.

wichtig ist es da eine balance zu finden. so wie ich bei meinen mann z.b. wenn ich keine lust habe blase ich halt. dauert keine 10 min und er ist glücklich und wenn er glücklich ist bin ich es auch.

wenn von ihr aber nix mehr kommt ist aber nun mal was im busch und ich würde mich auf die ursache konzentrieren. und auch bereit sein die ursache zu akzeptieren. sexuelle unlust, stress, keine liebe mehr oder schlechter sex.

besser zu wissen was die ursache ist als ein leben zu führen womit man nicht glücklich ist.
 

Benutzer167777 

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Ich habe herausgefunden, dass für mich das Beziehungsdrumherum offenbar eine enorm große Rolle dafür spielt, ob ich Lust habe oder nicht und noch viel mehr dafür, ob ich Eigeninitiative ergreife oder nicht.

In den zwei vorhergehenden Beziehungen habe ich meine jeweiligen Partner auch sehr "scharf" gefunden, die Attraktivität hatte aber aufgrund der bestehenden und nicht geklärten Differenzen jeweils so weit eingebüßt, dass meinerseits praktisch und faktisch das Lustlevel bei Null lag. Auch die Bett-Qualität des Partners spielt eine große Rolle. Ich habe bis zu meinem jetzigen Partner nie täglich Lust gehabt. Mit Glück mal wöchentlich, mit Pech auch monatelang nicht.

Heute mit meinem jetzigen Partner bin ich teilweise glatt erschrocken über mich selbst. Ein mal täglich "reicht oft gar nicht aus" :ashamed::ashamed:

Bei Euch schaut es für mich so aus, als lebt ihr "fremd" nebeneinander. Man sieht sich kaum und die wenige Zeit ist vermutlich gespickt mit gegenseitigen Vorwürfen. Womit meine Lust direkt und anhaltend bei Null stehen bleiben würde.

Du scheinst viel "aufzurechnen". Du zählst auf, was Du einbringst, was sie nicht einbringt etc. Solange der Alltag ein immerwährender "Kampf" ist (wer hat wie viel erledigt und schon quasi "Vorkasse" geleistet und erwartet jetzt was), wäre ein heißes Schäferstündchen das letzte an was ich denken würde.

Deshalb würde ich zunächst versuchen die Baustelle "Zwischenmenschliches" anzugehen, wenn es noch nicht zu spät ist, löst sich das Sexproblem möglicherweise damit ganz von allein.

(Für mich war allerdings bei andauernder "Kampfhaltung" der Drops eigentlich immer schon gelutscht. Ich möchte mit, nicht gegen meinen Partner gehen)
 

Benutzer164526 

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Ich habe herausgefunden, dass für mich das Beziehungsdrumherum offenbar eine enorm große Rolle dafür spielt, ob ich Lust habe oder nicht und noch viel mehr dafür, ob ich Eigeninitiative ergreife oder nicht.
Ja, den Eindruck habe ich ja auch schon ganz zu Beginn des Threads geschildert: Die meisten Frauen kennen keine bedingungslose Lust. Lust entwickelt sich bei ihnen nur dann, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, und diese Bedingungen sind mitunter gar nicht so leicht mit den konkreten Lebensumständen in Einklang zu bringen.

Off-Topic:
Du scheinst viel "aufzurechnen". Du zählst auf, was Du einbringst, was sie nicht einbringt etc. Solange der Alltag ein immerwährender "Kampf" ist (wer hat wie viel erledigt und schon quasi "Vorkasse" geleistet und erwartet jetzt was), wäre ein heißes Schäferstündchen das letzte an was ich denken würde.
Ja, auch das kann ich unterschreiben, und das ist ja auch genau der Grund, warum ich es mitunter bereue, Kinder bekommen zu haben. Denn der Alltag als immerwährender Kampf, das hat bei uns definitiv mit der Geburt der Kinder angefangen. Vorher war das definitiv nicht so.


Seit die Sexualität der Frauen angefangen hat eine Rolle zu spielen, seitdem man der Klitoris zum Beispiel mehr Beachtung schenkt, ist ja eigentlich auch mehr Befriedigung möglich.
Aber Befriedigung allein reicht halt meiner Erfahrung nach nicht aus, damit Frauen Lust auf Sex haben. Siehe die Zitate von R Ratsuchende oben.


Nicht unbedingt. Denn während ich hormonelle Faktoren fuer durchaus sehr relevant halte, klingt mir dieses Missmatch zu sehr nach unpassender Evolutionsbiologie (auch wenn ich die nicht komplett leugnen mag).
Naja, sieh es mal so, auch wenn das jetzt brutal klingen mag:
Der Evolution kann es letztendlich egal sein, wenn die Männchen oft sexuell frustriert sind, und der Evolution kann es letztendlich auch egal sein, ob die Weibchen nun einvernehmlichen Sex haben oder zwangsbegattet werden. Die Evolution hat keine ethisch-moralische Agenda. Für die Evolution zählt am Ende des Tages nur die erfolgreiche Fortpflanzung.

Da stimme ich dir zu, allerdings habe ich da mal ein sehr trauriges Zitazt gehört von einem Mann, der nur geplant Sex mit seiner Frau haben durfte, als sie gebastelt haben. Das hat ein Jahr gedauert, danach war sie schwanger und seither gab es keinen Sex mehr. Sie hatte eine Paartherapie zuvor abgelehnt und ihm gesagt, dass er dann eben wählen muesse: Beziehung mit ihr oder eben ein wildes Sexleben mit anderen. Er hatte Angst, dass er keine Partnerin mehr finden wuerde, und ist deshalb bei ihr geblieben.
Das ist aber ein Extremfall. Wesentlich häufiger sind die Fälle, in denen durchaus über mehrere Jahre hinweg regelmäßig ein- bis zweimal die Woche Sex stattfindet, und irgendwann, wenn die Familienplanung angeschlossen ist und sich die Partner zwischen Kindererziehung und Abbezahlen des Immobilienkredits aufreiben, sind die Bedingungen, unter denen die Frau Lust einwickeln kann, halt nicht mehr erfüllt.
 

Benutzer167777 

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Ja, auch das kann ich unterschreiben, und das ist ja auch genau der Grund, warum ich es mitunter bereue, Kinder bekommen zu haben. Denn der Alltag als immerwährender Kampf, das hat bei uns definitiv mit der Geburt der Kinder angefangen. Vorher war das definitiv nicht so.

Aber das muss so nicht sein. Gut, ich habe nur einen eigenen Rabauken, der in der Schule gern ein "richtiger" Junge ist und zwei für mich "anstrengende" (weil nicht mitgewachsen) Teenies durch den Partner - auch leben wir nicht dauerhaft zusammen, was den Alltag allerdings bedeutend schwieriger gestaltet, als wenn wir nur einen Haushalt hätten. Anstatt Sack und Pack wöchentlich zu wechseln.

Für mich hat die Zeit als komplett Alleinerziehende (etwa 1 Jahr) mit anschließendem Kampf für's Kind (daraufhin wöchentlicher Wechsel des Kindes auf Wunsch von Vater, begrüßt von Kind) und gute zwei Jahre entspanntes Singleleben einen ganz großen Beitrag dazu geleistet, viele Dinge einfach wesentlich gelassener zu sehen.

Vor allem auch andere Menschen und den eigenen Partner. Jeder hat so sein Päckchen zu tragen und in einer sonst liebevollen Beziehung nicht die Absicht, dem anderen schaden zu wollen. Jeder hat auch andere Fähigkeiten, was ein "funktionieren" betrifft, wenn der Akku eigentlich schon leer ist. Letzten Endes kann man sich da aber wunderbar ergänzen, wenn man es schafft, sich klar zu machen, dass beide ja nun dasselbe wollen und es vollkommen wurscht ist, ob ich heute nun schon das kranke Kind umsorgt, die Wäsche gemacht und gekocht habe, weil er genauso seinen Teil beiträgt. Ich rechne in der Partnerschaft auch nicht auf den Cent aus, wer was zahlt oder wem schuldet, weil der eine Teil gerade kein Bargeld für eine Kugel Eis dabei hatte.

Es fällt auch beiden Teilen leichter, einfach "selbstverständlich" etwas zu erledigen, wenn es keine besondere Brisanz hat.

Das Kind an sich hatte bei mir nie einen Anteil an Unlust.
 

Benutzer71335  (53)

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Diese Aussagen finde ich jetzt doch etwas krass. Vieles ist auch reine Spekulation.

Spiralnudel Spiralnudel : Wie oft muss eine Frau denn vor der Geburt Sex wollen, damit Mann davon ausgehen kann, dass sie auch nach der Geburt von Kindern noch regelmäßig Lust auf Sex hat?

Ich glaube, die allerwenigsten Männer würden eine Frau heiraten und Kinder mit ihr bekommen, wenn sie von Anfang an den Eindruck vermittelte, dass sie überhaupt kein Interesse an Sex hat. Nur so ist es ja in der Regel nicht. Meist ist es ja eher so, dass die Frauen vor der Geburt der Kinder durchaus regelmäßig und ohne langwierig überredet werden zu müssen, Sex haben. Zwar vielleicht nicht täglich, aber doch zweimal die Woche im Schnitt oder so. Wahrscheinlich wird es auch beim TS so gewesen sein.

Das lässt sich relativ einfach beantworten: Um eine gute Chance haben zu können überhaupt Schwanger innerhalb von 1-2 Jahren zu werden, müsste man schon sehr, sehr regelmäßig locker und entspannt unaufgefordert mindestens(!!!) 3-5 mal die Woche Lust und Sex aufeinander haben.
Und da das die optimale biologische Grundvorraussetzung der Natur ist, ist alles darunter für mich ein eindeutiges Zeichen, dass diese Frau zumindest keine lebenslange Bindung (über Kinder) anstrebt oder zumindest ihr Körper nicht (kann ja sein das der genetische Bedenken hat).

Liebe hat da nix zu sagen, eine Frau kann auch ohne so viel Sex, ihren Partner Lieben und vergöttern, aber eben im hier und jetzt, Zukunft hat es für sie nicht. Weiß sie vermutlich nicht mal bewusst, was ihr Körper ihr da sagt und bereits besser weiß, als sie selbst.
Leider hören die wenigsten auf ihre Instinkte oder ihren Körper oder verfremden die Signale durch Hormone.
Aber sehr wenig Sex grade in den ersten Jahren, empfinde ich schon als ganz deutliche Warnung vor dieser Partnerkonstellation und ich würde Liebe hin oder her, dass ganz kritisch beobachten.:zwinker:
 

Benutzer164526 

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Um eine gute Chance haben zu können überhaupt Schwanger innerhalb von 1-2 Jahren zu werden, müsste man schon sehr, sehr regelmäßig locker und entspannt unaufgefordert mindestens(!!!) 3-5 mal die Woche Lust und Sex aufeinander haben. Und da das die optimale biologische Grundvorraussetzung der Natur ist, ist alles darunter für mich ein eindeutiges Zeichen, dass diese Frau zumindest keine lebenslange Bindung (über Kinder) anstrebt oder zumindest ihr Körper nicht (kann ja sein das der genetische Bedenken hat).
Wenn man schon mit der Natur argumentiert, dann muss man aber auch berücksichtigen, dass es der Natur letztendlich völlig egal sein kann, ob das Weibchen jetzt unaufgefordert Lust hat oder von einem dauergeilen Männchen zwangsbegattet wird. Insofern kann man nicht zwingend davon ausgehen, dass die Natur Weibchen hervorbringt, die im Durchschnitt unaufgefordert 3-5 mal die Woche Lust auf Sex haben, nur weil die Empfängniswahrscheinlichkeit am höchsten ist, wenn 3-5 mal die Woche Sex stattfindet.

Also ich habe jedenfalls erhebliche Zweifel daran, dass es für die Mehrheit der Frauen einen Mann gibt, bei dem sie unaufgefordert 3-5 mal pro Woche Lust auf Sex hätten. Und noch viel größere Zweifel habe ich daran, dass es für die Mehrheit der Männer eine Frau gibt, die unaufgefordert 3-5 mal pro Woche Lust auf Sex mit ihnen hätte.
 

Benutzer43798  (40)

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Kommen wir nicht gerade ein bisschen ab vom eigentlichen Problem des TE? :zwinker:
 

Benutzer167679  (35)

Sorgt für Gesprächsstoff
Um zurück zum Thema zu kommen ;-)

Es wurde ja schon ein paar Mal angesprochen das ihr euch als Paar eindeutig entfremdet habt. Bei uns ist es gerade sehr ähnlich und ich sehe das als sehr problematisch an.

Wie deine Frau das sieht kann ich ja auch nur raten. Du sagtest das Sie ab und an auch Dessous anzieht und dennoch nichts läuft. Versuchst du dann Sie zu verführen? Vllt braucht Sie es auch das der Impuls von Dir kommt. Wenn Sie sich Dessous anzieht dann ist das für mich auch ein Zeichen: Hey Kerl, sieh mich an und sehe das ich noch eine Frau bin.

Mein Mann und ich haben eigentlich genau das selbe Problem. Unser Kleiner wird nun bald ein Jahr, das Sexleben ist tot. Ich könnte nach wie vor jeden Tag Sex haben, mein Mann will eigentlich fast nie. Wenn wir Sex haben momentan nur aller 4-8 Wochen einmal. Und das ist echt zum Kotzen. Aber wir haben auch ein verdammt schweres Jahr hinter uns. Babyblues, Schreibaby, Lebensumstellung, Hausumbau, dann noch die Arbeit. Das zerrt an den Nerven.

Wir haben uns als Paar auch verloren, das war langsam und schleichend. Ich hab manchmal das Gefühl nur noch Mutti, Putze und Köchin zu sein. Mein Mann fühlt sich nur noch als Arbeitstier und Rechnungzahler. Wahrscheinlich sieht das bei euch auch so aus. Alltag mit Kindern ist verdammt anstrengend, vor allem wenn man als Frau den Großteil alleine stämmen musst. Du bist ja gefühlt den ganzen Tag auf Arbeit. Sie arbeitet ebenso, holt die Kids von der Kita und muss diese dann aber auch den Rest des Tages bespaßen. Haushalt und Co möchten aber auch erledigt werden, wahrscheinlich muss sie dann auch noch die Termine im Auge behalten wenn etwas anfällt. Dann kommst du heim und dann gibt es Abends Stress weil Sie keine Lust hat.

Vllt fühlt deine Frau sich auch deswegen so unwohl in ihrem Körper, weil du ihr das Gefühl vermittelst nicht mehr Sexy zu sein. Und das sie nach so einem Tag keinen Bock mehr hat und nur schlafen will, ist auch klar.

Ihr solltet in Ruhe mal über alles reden, über euren Alltag, eure Beziehung als Mann und Frau, euer Leben als Familie. Dann auch gern über das Sexleben. So haben wir das auch gemacht und starten nun komplett von Null an. Mal sehen wie es funktionieren wird.

Ich kann schon verstehen das man als Frau/Mann keinen Bock auf Sex hat, wenn der Partner nur am meckern ist und es sich am Ende so als Pflichtprogramm anfühlt. Es ist nicht leicht da raus zu kommen, aber man kann es.

Kinder mögen Lustkiller sein, aber nur wenn man die Erziehung und den Haushalt nicht gemeinsam macht. Und ja da reicht dann auch der Quickie während die Kids Mittagsschlaf machen ;-) und sind wir ehrlich, scheiß doch auf die Creme und den Snoopy Pyjama. Wenn mein Mann total verschwitzt ist, aber grad Bock hat wäre mir das auch sowas von egal. Hauptsache ich kriege Sex. Und auf die Wäsche kommt es nicht an, die fliegt eh bei Zeiten weg.
 
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