keine beste Freundin=(

Benutzer109282 

Benutzer gesperrt
Hallo ihr lieben,

ich weiß nich, ob das "normal" ist oder nicht, aber ich habe seit längerem keine beste Freundin mehr, worüber ich sehr traurig bin.

Bis jetzt hatte ich 4 beste Freundinnen, wo sich der Kontakt nachher verflüchtigt hat.
Die eine ist weggezogen, die andere war eifersüchtig, dass ich auf einmal einen Freund hatte und nicht mehr so viel Zeit für sie, die andere hat sich nachher freundschaftsmäßig mehr zu meiner Sis orientiert und die andere zu einer anderen aus meiner Klasse.

Entweder hielten diese Freundschaften jahrelang oder ca. ein halbes Jahr.

Ist das normal, dass sich das manchmal so verflüchtigt oder hab ich was falsch gemacht?

In meiner Schule nun habe ich engeren Kontakt zu 2n aber als beste Freundinnen würde ich die nicht bezeichnen.

Habt ihr vllt irgendwelche ähnlichen Erfahrungen oder Tipps was ich machen kann?

GLG:smile:
 

Benutzer35148 

Beiträge füllen Bücher
Freunde kommen und gehen. Mach Dir nichts draus und mach Dich deswegen nicht verrückt.
Versuche die bestehenden Freundschaften zu pflegen, und dann wirst Du schon sehen.

:engel:
 

Benutzer98492 

Verbringt hier viel Zeit
Geht mir leider genauso. Die Freundschaften mit Mädels, die aktuell bestehen, sind auch total wenige und die meisten kenne ich noch nicht so lange. Da ist man dann meist eh nur eine Freundin von vielen.
Versuche auch öfters auf andere zuzugehen, allerdings kam entweder nur ein oberflächliches "ja klaaaar, wir müssen unbedingt mal was machen" blabla oder ich war die einzige mal die fragt.
Und das, obwohl ich mich eigentlich ganz gerne mag und sehr umgänglich bin. Keine Ahnung, woran's liegt...
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Die Frage könnte von mir sein. :geknickt:

Immer wenn ich denke, ich hab endlich wieder so was wie eine beste Freundin gefunden, dann endet es irgendwie. Und ich hab keine Erklärung warum. :ratlos:

Ich weiß auch nicht was ich falsch mache, aber es verläuft sich immer im Sande, sie melden sich bei mir nicht mehr und wenn ich mich melde, kommt keine Antwort. :geknickt:

Ich kann dir leider keinen Tipp geben, ich bräuchte selbst einen. Aber du bist mit dem Problem nicht alleine.
 

Benutzer109282 

Benutzer gesperrt
Oh doch, ich hatte auf jeden Fall beste Freundinnen!
Wenn man 5 Jahre lang durchgehend befreundet ist, alles zusammen geteilt und gemacht hat und auf einmal hat eine von beiden das erste mal einen Freund und kaum noch Zeit. Klar, dass es da zu Schwierigkeiten kommen kann, besonders wenn man 16 Jahre alt und noch nich so erwachsen ist.

Klar gibs dass bei mir auch noch, dass ich mit Freunden von früher immer noch Kontakt habe. Zum Beispiel mit einer, mit der ich zusammen in der Grundschule war. Aber wir sind uns nicht mehr so nah wie früher. Das find ich schade!

Und das mit dem halbes Jahr hab ich schließlich nicht genau gestoppt.
Vielleicht wars auch eher ein halbes Jahr allmählich näher kennenlernen immer mehr zusammen machen und dann ein halbes Jahr richtig dicke.
 

Benutzer98976 

Sehr bekannt hier
Du, ich hatte über ein Jahrzehnt lang eine beste Freundin.

Mittlerweile seit über einem Jahr nicht mehr. Und man kann sehr gut damit leben, ist deswegen nicht 'komisch'.
Im Gegenteil, mir sind viel mehr Menschen begegnet, die keine 'Beste' und keinen 'Besten' haben. Ist doch auch völlig in Ordnung so, so lange man ansonsten das Gefühl hat, über ausreichend Sozialkontakte zu verfügen und sich im Zweifelsfall jemandem anvertrauen zu können. Zumal ich mich sowieso frage, wie jemand für Dich die 'Beste' sein kann, wenn Du sie gerade mal ein halbes Jahr kennst.
Das wäre für mich höchstens jemand, den ich gerade kennenlerne und eine gute Freundin werden könnte.
 

Benutzer48617 

Meistens hier zu finden
Kenn ich auch. Nach dem Abi bin ich weggezogen und da war's aus mit der Freundschaft, sie hat sich nie wieder gemeldet. Das war anfangs ziemlich hart, auch später am neuen Studienort hatte ich dran zu knausern. Mittlerweile kenne ich aber eine handvoll supertolle Mädels, die alle das Potential zur besten Freundin hätten. Es klappt zwar nicht so richtig, aber ich weiß genau, dass ich jederzeit bei ihnen anklingeln könnte. Besonders zwei sind mir sehr, sehr wichtig geworden und der Kontakt wird sicher noch lange halten. Jetzt gerade brauche ich also so gesehen keine beste Freundin, weil ich genug gute Freundinnen habe.

Vielleicht konzentrierst du dich erst einmal darauf? Bau normale Freundschaften auf, die sich dann langsam weiter entwickeln, vielleicht wird daraus eine beste Freundschaft entstehen, vielleicht auch nicht, ist dann aber nicht so wichtig, weil du andere Freunde hast, die dich auffangen.
 

Benutzer118246 

Benutzer gesperrt
Wie können es beste Freundinnen gewesen,
wenn du sie nicht mehr hast?
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Ist das normal, dass sich das manchmal so verflüchtigt oder hab ich was falsch gemacht?
Absolut normal.

Habt ihr vllt irgendwelche ähnlichen Erfahrungen oder Tipps was ich machen kann?
Erfahrungen:
Von meinen Besten Freundinnen™ ist eine in die Slowakei gezogen und wir haben keinen Kontakt mehr,
die andere hat sich mit ihrem Freund umgebracht,
die dritte wollte mir in Wirklichkeit nur an die Wäsche,
und eine war eifersüchtig auf meinen Partner und wurde folglich entsorgt.
C'est la vie.

Tipps:
Freundschaften sehr wenig ideellen Wert beimessen. Freunde kommen und gehen, sie sind Zeitvertreib. Freundschaften sind Interessensgemeinschaften auf Widerruf. Seelenverwandtschaft gibt es - mit viel Glück - mit dem Geliebten, mit "Besten Freundinnen": Nie.
Je weniger du Freundschaften mystifizierst und je mehr Du einfach die gemeinsame Zeit genießt wenn ihr nen netten Abend verbringt, umso besser.
 

Benutzer114351 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe nur noch sehr gute Freundinnen, dieser "beste" Freundinnen-Quatsch spricht mich nicht mehr an.
Man versteift sich zu sehr auf eine Person und ist am Ende enttäuscht, wenn man doch nicht gleicht tickt oder irgendwelche Gerüchte aufkommen und man dann am Ende doch nicht die Vertrauensperson war etc. pp.
Ich sehe nicht ein, wieso ich eine Freundin über die anderen heben sollte, finde ich unfair und ja, da ich sowieso nicht mit jeder über dieselben Probleme reden kann, bietet es sich schon an, einfach alle gleich zu schätzen.
Sehe das im Freundeskreis wie sich zwei Personen um eine regelrecht reißen, mir tut sie sehr leid, ständig muss sie Rede und Antwort stehen und bloß zusehen, dass niemand vernachlässigt wird. Nein, danke!
 

Benutzer115483 

Öfter im Forum
ich glaube ich hatte nie eine "beste freundin". ich hatte immer einen relativ großen freundes- und bekanntenkreis und es gibt zeiten, da liegt man mit person a hundertprozentig auf der selben wellenlänge und der kontakt tut einem sehr gut. dann ändert man sich oder person a ändert sich (durch welche umstände auch immer) und man merkt, dass man momentan einfach viel besser zu person x, y oder z passt.
so ist das leben. niemand ist und bleibt immer gleich.. alle entwickeln sich immer weiter und manchmal halt nicht in die gleiche richtung. so eine entwicklung kann man nicht beeinflussen.. passiert durch den job, andere freunde oder durch den partner.
ich bin auch der meinung, dass man nicht unbedingt eine beste freundin braucht. ich zb hab menschen in meinem leben, denen ich vertraue und die mir helfen, wenn ich hilfe brauche. und menschen, deren anwesehnheit ich genieße und gerne mag. manche kenne ich kurz, andere schon seit vielen jahren.
 

Benutzer70315  (32)

Beiträge füllen Bücher
Je weniger du Freundschaften mystifizierst und je mehr Du einfach die gemeinsame Zeit genießt wenn ihr nen netten Abend verbringt, umso besser.
Da hast du in meinen Augen recht.

Wenn man es nicht gerade nüchtern betrachtet, ist es ziemlich mies. Ich hatte auch eine beste Freundin, die ich seit der 4. Klasse kenne. Nun dieser Kontakt ist mittlerweile unbeständig und unbefriedigend. Wichtigstes Hindernis ist wohl die Entfernung..
Besonders Schulfreundschaften haben sich verflüchtigt, so schnell konnte man gar nicht gucken. Und das obwohl ich vorher dachte, mindestens mit ein oder zweien bleibst du in Kontakt. Eine hat mich einfach aus ihrem Leben gelöscht, so wie man es im heutigen Zeitalter wohl tut (Facebook sei gegrüßt).

ich habe netten Kontakt zu einigen Uni- Leuten. Aber auch da bin ich realistisch und denke, das sind "Freunde auf Widerruf" Ist das nun wirklich so mies?
Vermutlich nicht. Denn wie chelle richtig schrieb, bringt jeder neue Lebensabschnitt auch neue Menschen mit sich. Ich habe ein Partnerin, mit der ich über alles reden kann. Auch noch ein paar Freunde, die sich hoffentlich nicht so schnell verabschieden. Aber dafür brauch ich nicht unbedingt zwei Hände, um zu zählen.

Ich denke du kannst Freundschaften pflegen, und das ist auch wichtig. Aber du kannst keinen Freund bei dir halten, wenn es Lebensumstände nicht erlauben.
 
S

Benutzer

Gast
Eine beste Freundin hatte ich bisher nur eine. Sie hatte am gleichen Tag Geburtstag wie ich und wir haben 18 Jahre lang alles geteilt. Bis sie starb.

Seitdem hatte ich keine mehr. Und ich möchte auch keine mehr. DIE EINE gibt es für mich nur einmal. Hab zwar einige sehr gute Freundinnen, aber beste Freundin würde ich keine mehr nennen. Ich würde mich schlecht fühlen dabei...
 

Benutzer64981  (33)

Meistens hier zu finden
Die Frage könnte von mir sein. :geknickt:

Immer wenn ich denke, ich hab endlich wieder so was wie eine beste Freundin gefunden, dann endet es irgendwie. Und ich hab keine Erklärung warum. :ratlos:

Ich weiß auch nicht was ich falsch mache, aber es verläuft sich immer im Sande, sie melden sich bei mir nicht mehr und wenn ich mich melde, kommt keine Antwort. :geknickt:

Ich kann dir leider keinen Tipp geben, ich bräuchte selbst einen. Aber du bist mit dem Problem nicht alleine.

Da schließe ich mich an. Bin mittlerweile soweit, dass ich niemanden mehr habe, schon gar keine weiblichen Freunde. Meine alten Freundschaften existieren noch - oberflächig. Man hat sich auch nicht mehr all zu viel zu sagen. Sehr schade!

Man muss wohl damit leben! Irgendwann findet man wieder Freunde. Ob es immer beste Freunde sein müssen, ist jedem selbst überlassen. Ich gäbe mich schon mit 'Freunden' zufrieden :zwinker:
 

Benutzer102673 

Beiträge füllen Bücher
Ich sehe es so wie chelle.

Natürlich ist es schade, wenn Freundschaften zerbrechen. Mag auch sein, dass heutzutage die Verbindlichkeit den Mitmenschen gegenüber bei dem ein oder anderen sinkt.

Wenn ich so drüber nachdenke, ist es aber doch extrem selten, dass man v.a. im Erwachsenenalter permanent auf einer Wellenlänge ist. Zeitweise ok. Ich seh das Leben eher so wie eine Zugreise: mit dem einen sitze ich länger im Abteil, der andere steigt schon früh aus, manchmal wechsle ich selbst das Abteil.

Ich kann mit ein paar Menschen sehr vertraulich sprechen. Mit anderen kann ich gut Sport treiben. Und wieder mit anderen verbringe ich alle paar Wochen mal einen schönen Abend/eine schöne Aktivität. Das alles nenne ich ebenso Freundschaft, und all diese Dinge sind für mich sehr intim.

Das Attribut "beste" bedeutet für mich nicht nur ein "auf den Podest stellen" i.S. von chelles Text, sondern auch eine vergebene Verantwortung der "besten Freundin" für mich. Und schon wird alleine durch die Bezeichnung aus der Sache für mich Stress pur, mit Rechtfertigungen für das eigene Handeln/für Unterlassungen.

Ich möchte auch ungern eine "beste Freundin" sein.

Hier also der Blick von einer, die diese Situationen nicht so sehr kennt.

Aber sicherlich tickt da jedes Mädel anders und es ist denke ich auch in Ordnung, wenn man eben gerne eine feste Bezugsperson hat, die ebenso gerne vieles mit einem teilt.

Gruß, cocos
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren