Mobbing Kein Ziel im Leben

Benutzer113083  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo Leute,

ich fang mal einfach an. Ich weiß leider nicht wie ich sonst an Hilfe komme, also versuch ich es hiermal. Schon seid längerem (6-8 Monaten) hab ich ein Problem und zwar, dass ich im Leben kein Ziel und keine Wünsche vor Augen hab. Es ist nicht so, dass mein Leben perfekt ist, so dass ich mir nichts mehr im Leben wünsche. Sondern ich beginn den Tag mit voller Pessimismus.
Mein leben langweilt mich, ich hab keine Interessen bzw. Hobbys den ich nachgehe. Mein Tagesablauf ist immer derselbe: Ausbildung, mich mit meiner beste Freundin treffen, nachhause lernen und ins Bett. Die Ausbildung, die ich mache intressiert mich nicht wirklich und sie läuft auch deswegen nicht besonders gut. Auch beruflich hab ich keine Vorlieben den ich gerne nachgehen würde. Nichts gefällt mir. Mein Leben gefällt mir nicht mehr. Dies beeinflusst meine Stimmung sehr und ich bin deswegen fast immer schlecht gelaunt und ziehmlich nachdenklich. Ich komm mir selbst fremd vor, denn ich war nicht immer so. Ganz im gegenteil. Ich war ein sehr optimistischer Mensch.
Seid letzter Zeit fühl ich mich zu schwach um irgendetwas an meiner Laune zu verändern, um Optimismus in meinen Leben zu bringen. Ich stürz mich in immer tiefere Gewässer und langsam geht mir die Luft aus um immer wieder aufsneue aufzutauchen und zu erkennen wie beschissen es mir geht. Mit meiner besten Freundin hab ich versucht darüber zu sprechen, doch sie kann das nicht nachvollzuziehen, da sie sowas noch nie erlebt hat.
Ich seh einfach kein Sinn mehr darin was ich tue, da alles so eintönig ist. Und auch wenn ich mal an einen Samstag mit Freunden ausgehe, macht es mir spaß und hab auch kurz freude dran, aber auch da erwisch ich mich wo ich kurz wieder schlecht gelaunt bin und meine Stimmung sich abrubt ändert. Ich weiß wirklich nicht was ich noch tuen kann. Ich hab versucht vllt irgentwelche neuen Interessen zu finden, doch nichts spricht mich an, hab halt keine Interessen und keine freude an etwas. Das einzige was mir halbwegs spass macht sind Bücher zu lesen, doch ich verkriech mich dann hinter den ganzen Büchern. So hab ich mir mein Leben nicht vorgestellt. Leid ich vielleicht unter einer Depression?


Bedank mich schon im Vorraus
 

Benutzer120451  (26)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo Rana,

so wie du das schreibst klingt es durchaus sehr schwerig für dich da wieder rauszukommen, und ich kann dir zwar auch nicht sagen wie du es dauerhaft hinbekommst, wieder optimistisch zu werden.
Aber bitte vergesse nicht:
"Wenn du dich am Boden fühlst, kann es eignetlich nicht schlimmer werden, sondern nur besser."
von diesem satz jetzt mal abgesehen, ist es wichtig wirklich darüber nachzudenekn und zu analysieren, was von dem was man denkt und wahrnimmt eigentlich noch realitisch ist, und was du dir nur einredest.
Klar, sochle Phasen hat jeder mal das man in richtiger Krisenstimmung ist, manche länger, mnache nur ab und zu. Ich hab auch meine durchhänger, wo es für mich keinen sinn macht die schule bis zum abi durchzuziehen, auch weil ich nicht so recht weiß was ich denn wirklich mal machen will. Diese Stimmung ist ein ewiger Teufelskreis.. Alleine da raus zu kommen ist nicht leicht, aber es ist nicht unmöglich! Alles ist möglich, wenn man es nur will, und sich nicht blockiert mit den Dingen, die einem allzugerne Sorgen bereiten.

Ich schätze wirklich helfen kann ich dir damit nicht.. aber ich hoffe es zumindest.
und das ist ein wichtiger Punkt:
Was hoffst du denn? Hoffst du dich zu verlieben, einen Beruf zu finden der dir Spaß macht?
Oder hackst du das schon ab, bevor du dir nochmals richtig drüber Gedanken gemacht hast?

Du sagst du hast ein paar Sachen ausprobiert, die dir aber nicht wirklich spaß gemacht haben?
Irgendwas muss es da sicher geben :zwinker:

Standard- oder Lateintanz, malen, zeichnen, lesen- klar warum nicht, solange du die welt da draußen deswegen nicht meidest, oder skifahren, windsurfen, dinge gestalten,reiten, schwimmen, yoga, judo, gitarre spielen.. usw und so fort.

Vielleicht findest du einen passenderen Weg, wenn du mit deiner ausbildung noch nicht so weit bist,
zwingt dich keiner sie durchzuziehen. villt einen berufsfindungstest ausprobieren.

Und bevor du nur noch daheim sitzt und dir alleine Gedanken machst wie es weiter gehen soll, schadet es nicht mal ein gespräch mit einem psychologen aufzusuchen.

hier ein paar tipps, die ich noch vom schulpsychologen weiß:

Wenn du ein paar ziele im auge hast, die dein leben verändern sollen, formuliere sie realistisch und positiv, ein diverses beispiel, statt nicht zu spät schlafen gehn, um die und die uhrzeit ins bett gehen.
schreibe auch mal auf was du dir denkst wenn es schlecht geht, und bewerte ein paar tage später möglichst realistisch was du da geschrieben hast. Und vor allem, konzentriere dich nicht auf diene schwächen, sondern stärken, schreibe sie auf.

ich hoffe das ich dir damit irgendiwe helfen konnte :smile:
 
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