kein sex vor der ehe?

Benutzer65590 

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ja und nein, IMO. die andere sicht: was du heute sex hast und nicht enthaltsam lebst, davon profitieren vielleicht einmal deine kinder bzw deine familie, weil du nicht so unbeholfen mit nähe umgehst? frigidität, beim sex und generell im sozialen benehmen, wird in der regel an die kinder weitergegeben.

...Frigidität und Impotenz vererben sich ja dann normalerweise eher selten. Ne? :zwinker:

...
Ernsthaft:
Mit der Argumentation kann man jede von der Norm abweichende Verhaltensweise kritisieren: wer sich nicht normal verhält, macht es damit am Ende seinen Kindern schwer, die unter der "Andersartigkeit" der Eltern auf die eine oder andere Art leiden - das ist nicht ok, das schadet anderen, das muss also verboten werden.
Das geht dann, finde ich, in der Konsequenz schon sehr weit. Letztendlich muss man doch sagen: der eigene Umgang mit Dingen wie der Sexualität muss, muss! einem selber überlassen bleiben. Wenn mein etwas verklemmter oder sonstwie "unnormaler" Ansatz dann am Ende dazu führt, dass ich natürlich meinen Kindern kein "normales" Bild von Sexualität vermitteln kann, ist das vielleicht schade, aber darf in der Überlegung kein generelles Hindernis sein.
Sonst müsstest du letztenendes auch die Homoehe (Kinder schwuler Eltern? Die haben es sicher nicht leicht!) oder sogar die Ehescheidung (Scheidungskinder? Die armen Schweine...) in Frage stellen.
 

Benutzer54457 

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Das geht dann, finde ich, in der Konsequenz schon sehr weit. Letztendlich muss man doch sagen: der eigene Umgang mit Dingen wie der Sexualität muss, muss! einem selber überlassen bleiben. Wenn mein etwas verklemmter oder sonstwie "unnormaler" Ansatz dann am Ende dazu führt, dass ich natürlich meinen Kindern kein "normales" Bild von Sexualität vermitteln kann, ist das vielleicht schade, aber darf in der Überlegung kein generelles Hindernis sein.

du hast völlig recht. schlimmer als "frigidität" (ich setz es ab jetzt unter anführungszeichen, weil das wort ja eigentlich nicht stimmt) ist das gefühl, nicht für sich selbst verantwortlich zu sein, sich nicht kontrollieren zu können, sich für irgendwen aufopfern zu müssen und dinge zu tun, die man nicht von sich selber aus tun will. das haut über kurz oder lang alles zusammen.

aber ich glaube, dass so unendlich viele menschen so viel sozialer wären, wenn sie von anfang an mehr und bessere vorbilder in sachen sozialer interaktion gehabt hätten, und auch auf mehr fragen eine echte antwort erhalten hätten, jedenfalls echter als "das ist ein verbreitetes problem, daher ist es ok, darunter zu leiden". die situation, dass man gerade "zu viel" menschen um sich hat, und lieber alleine wäre, um sich ein bisschen zu fassen, kennen wir alle - das ist normal. aber ich glaube, dass die meisten von uns sehr viel dieser "alone-time" brauchen - viel mehr als nötig wäre. ich halte das für eine unnötige belastung.

Sonst müsstest du letztenendes auch die Homoehe (Kinder schwuler Eltern? Die haben es sicher nicht leicht!) oder sogar die Ehescheidung
(Scheidungskinder? Die armen Schweine...) in Frage stellen.

die eheschließung stelle ich ein bisschen in frage. wenn ich hier so lese, frage ich mich schon, wie rosa die brille von manchen frauen hier ist, die einmal schreiben, sie wollen so schnell wie möglich kinder, und es wird sich schon alles ausgehen, finanziell und in der beziehung, und dann 6 monate später alleinerziehende mütter sind. da frag ich mich, ob das nicht ein "no-brainer" war..

was kinder aus homo-familien angeht.. ich glaube, dass es nur eine, echte, wirkliche benachteiligung im leben gibt, der man nie mehr auskommt, und das ist eine erziehung mit wenig wärme. (wer jetzt wegen homo-ehe und wärme lacht, bekommt eine gescheuert.)

und ja, ich finde wir alle könnten uns, wenn wir schon so gewissenhaft für die spätere familie dinge tun (studieren gehen, ein haus bauen, berufliche chancen sausenlassen, seßhaft werden), auch ein bisschen charakterlich darauf vorbereiten. ich finde es in etwa dieselbe logik zu sagen: "ich zieh ein studium durch, damit ich später meine family was bieten kann." wie "ich schau, dass ich viel erlebt und meinen spaß gehabt habe, damit ich meiner family emotional was bieten kann", und sei es nur eine einzige sache: z.b. selber so viel im leben erlebt zu haben, dass man nicht, wenn die eigenen kinder groß werden, mit ihnen mitlebt, weil man glaubt, selbst in dem alter zu wenig erlebt zu haben. kinder nicht als beziehungskitt zu verwenden oder sonstwie emotional auszubeuten ist z.b. so eine sache. viele tun es, manche mehr, manche weniger. die einfache lösung wäre, zu sagen, "buhu, das macht man nicht". die echte lösung wäre: als elternteil selber eine jugend gehabt zu haben, die einen soweit hat reifen lassen, dass man auf so eine idee gar nicht kommt. das ist z.b. eine sache, die tausend mal wichtiger wäre, als ob die familie wohlhabend ist oder arm.

Es ist aber auch kein Wunder, dass Beziehungen so schnell zerbrechen, weil doch heutzutage in unserer schnelllebigen Zeit eben nicht jeder das Interesse zeigt, Schwierigkeiten zu überwinden.

Ist eben typisch für unsere Wegwerf- und Ego-Gesellschaft: Mit dem einen klappts nicht, da greift man sich schnell den nächsten und die eigenen Wünsche werden konsequent und ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer durchgesetzt.

Da Werte immer beliebiger werden, man schräg angeguckt wird, wenn man nicht für alles und jeden Toleranz aufbringt (und sei es nur geheuchelt) ist es auch kein Wunder, dass so viele Ehen zerbrechen bzw. unglücklich sind, denn SOZIALKOMPETENZEN, die werden ja gar nicht mehr erlernt.

Wenn's beim Sex nicht klappt, wird fremdgevögelt, anstatt miteinander zu reden, wird sich angeschwiegen oder angeschrien und Unzufriedenheiten werden lieber über irgendwelche Tricks oder Psychospielchen ausgelebt, anstatt zu versuchen, sie zu bereinigen.

darum gehts eigentlich.
 

Benutzer10736 

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@Bria: Ich kann deine Einstellung nicht so wirklich nachvollziehen.

Wenn ihr schon "alles andere" macht - ist "richtiger" Sex dann wirklich so ein großer Schritt?! Du hast deinem Freund doch jetzt auch schon etwas von dir gegeben, was nie ein anderer haben wird - was, wenn ihr euch irgendwann trennt und der, den du heiratest, eben z.B. in all den Dingen, die du jetzt schon machst, nicht dein erster ist? Du hast selbst gesagt, ihr habt da eine ganze "eigene Welt" an Möglichkeiten, euch nahe zu sein. Darin wird NIE ein anderer der erste sein können. Und ich frage mich, warum DAS okay ist, in Sachen Sex aber nicht.

Außerdem: Ich persönlich bin sowieso der Meinung, daß man mit jedem Partner Sex wieder völlig neu entdeckt. Ich hatte mittlerweile mit drei Männern Sex, und ich hatte nie das Gefühl, daß ich "schon alles von mir hergegeben" oder Sex irgendwie "entwertet" hätte, dadurch, daß ich schon mit einem anderen hatte.

Sex ist ja nicht gleich Sex. Es ist mit jedem Partner immer wieder neu und anders, man entdeckt neue Dinge, neue Vorlieben, neue Möglichkeiten, oder man entdeckt "alte" Möglichkeiten neu... und es ist mit jedem Mann wieder etwas völlig anderes und ganz besonders, die Gefühle, die Art, sich zu berühren, sich anzuschauen, die Dinge, die man zusammen ausprobiert, die Vorlieben, die man gemeinsam entdeckt... sowas "nutzt sich nicht ab", nur weil man mit einem anderen auch schonmal Sex hatte.

Ich denke einfach, dir entgeht etwas sehr Schönes, und das ist schade. Und dein Freund tut mir leid...
 

Benutzer31418 

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@Bria: Ich kann deine Einstellung nicht so wirklich nachvollziehen.

Wenn ihr schon "alles andere" macht - ist "richtiger" Sex dann wirklich so ein großer Schritt?!
Ich kann jetzt nicht speziell für Bria sprechen;-), ich weiß auch nicht, ob sie körperlich noch Jungfrau ist (oder habs überlesen, sorry) - aber mir ist eine Freundin eingefallen, die auch bis zur Hochzeit warten will. Das Seltsame ist, dass sie ansonsten wirklich so ziemlich mitmacht. Sie hatte schon viele Affären und "Bettgeschichten", teilweise auch unter Alkohol, bei denen es von Petting über Heavy Petting und Oralverkehr alles gab. Das ist ihr auch wichtig und sie braucht da auch keine Liebe für. Schätze sie hatte mittlerweile so um die 10-15 Männer. ABER sie ist noch Jungfrau und will für den ersten Geschlechtsverkehr auf jedne Fall auf den Mann warten, den sie mal heiraten will, wenn ihre "Austobphase" vorbei ist. Das muss glaube ich bei ihr zwar nicht unbeidngt erst die Hochzeitsnacht sein, aber es sollte zumindest feststehen. dass man bald heiratet. Sie formulierte das so, dass alle anderen sexuellen Spierlarten für sie nichts Ernstes sind, auch weil sie ihr Jungfernhäutchen noch hat und mit Blut und Schmerzen rechnet und das "nur dieser eine Mann sehen soll"; wie sie es mal formulierte. Heavy Petting und Co sind für sie als Triebbefriedigung okay, aber Geschlechtsverkehr steht für sie auf ner andern Stufe, das würde sie nicht mit ner Affäre machen wollen. Eine seltsame Einstelluing, aber so was gibts. :ratlos_alt:
 

Benutzer23616 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube nicht das ich damit klar käme, denn ich finde Sex schon wichtig. Außerdem bin ich *sehr* leicht erregbar und würde mich dann bei jeder Erektion "schuldig" fühlen, weil sie das als Bedrängen auffassen könnte.

Außerdem seh ich den Sinn dahinter nicht, und wenn man Sex so glorifiziert, dann ist der Druck, den man sich selber aufbaut, m.E. so hoch, das zu den ganzen "normalen" 1.Mal-Problemen das noch dazukommt.
 

Benutzer9402 

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was haltet ihr davon???? würdet ihr warten???
Überhaupt nichts. Warum bis zur Ehe warten und dann evtl.
feststellen, daß man zwar im Zusammenleben harmoniert aber
nicht beim Sex.
Desweiteren käme ich auch mit der Einstellung, die dahinter liegt,
nicht zurecht.

Gruss
 

Benutzer79586  (33)

Verbringt hier viel Zeit
Für mich würde es ebenfalls überhaupt nicht in Frage kommen. Sex ist für mich wichtig und etwas sehr schönes. Die Ehe finde ich nicht mehr wirklich wichtig, ich kann mir gut vorstellen, vielleicht nie zu heiraten und wenn dann sehr viel später. Wieso soll man sich für jemanden aufheben, von dem man denkt, er sei der richtige und all zu schnell wird dann festgestellt, das der Traumann doch nicht das wahre ist...dann ist das Geheule groß. Wie schon einer vorrednerin meinte, gibt es auch noch viel mehr dinge, die man seinem Partner schenkt. Diese übertriebene Überbewertung des 1. Mals finde ich eh übertrieben. Man muss ja nicht gerade mit jedem in die Kiste hüpfen, aber sich ausprobieren zu können kann doch nur positiv sein und zu einem erfüllten Sexleben führen...:smile:
 

Benutzer29290 

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Ich haette persoenlich auch nicht bis zur Ehe gewartet, aber ich weiss inzwischen, dass sich Liebe durchaus ohne Sex entwickeln kann und man sich auch ohne vorher Sex gehabt zu haben emotional sehr nah sein kann. Das heisst jetzt nicht, dass man bis zur Ehe warten muss oder sollte, aber Sex ist nicht zwingend noetig, damit Liebe entsteht und wenn man jemanden wirklich liebt und sonst alles zwischeneinander stimmt, ist guter Sex auch kein Problem, weil man den Partner gluecklich machen will und sich geliebt fuehlt. Sex ist im Gegensatz zu tiefen Gefuehlen auch etwas woran man zusammen arbeiten kann, waehrend es eher unwahrscheinlich ist, dass in einer Beziehung mit gutem Sex, aber ohne Gefuehle irgendwann noch tiefe Liebe entsteht.
 

Benutzer29290 

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Und wenn ich diese Gefühle, die für mich wirklich etwas Besonderes sind, für mehr als eine Person in meinem Leben entwickeln konnte, dann kann ich auch mit mehr als einer Person Sex haben.
Klar, da spricht ja auch nichts dagegen. Aber was ich unabhaengig von der bis zur Ehe warten Geschichte nicht so ganz verstehe ist, dass so viele es von vorneherein ausschliessen, dass tiefe Gefuehle und eine feste Bindung entstehen koennen, ohne nicht vorher abgecheckt zu haben, dass der Sex gut ist. Dass man Sex haben will, wenn man jemanden liebt ist ja verstaendlich, aber sich langsam kennen und lieben zu lernen bevor man Sex hat scheint fuer viele anscheindend voellig ausgeschlossen zu sein.
 
S

Benutzer

Gast
Aber was ich unabhaengig von der bis zur Ehe warten Geschichte nicht so ganz verstehe ist, dass so viele es von vorneherein ausschliessen, dass tiefe Gefuehle und eine feste Bindung entstehen koennen, ohne nicht vorher abgecheckt zu haben, dass der Sex gut ist.

Das kann ich ehrlich gesagt auch nicht verstehen!
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Aber was ich unabhaengig von der bis zur Ehe warten Geschichte nicht so ganz verstehe ist, dass so viele es von vorneherein ausschliessen, dass tiefe Gefuehle und eine feste Bindung entstehen koennen, ohne nicht vorher abgecheckt zu haben, dass der Sex gut ist. Dass man Sex haben will, wenn man jemanden liebt ist ja verstaendlich, aber sich langsam kennen und lieben zu lernen bevor man Sex hat scheint fuer viele anscheindend voellig ausgeschlossen zu sein.

Du bringst es auf den Punkt - der wirklich diskussionswürdig ist.

Allein den Satz "man kauft die Katze nicht im Sack" find ich schon sehr abwertend.....Nach der Ansicht vieler Leute müsste das also im Klartext heissen: Zusammenkommen - Liebe - schlechter Sex -> Schluss machen :ratlos:
Alsi ich glaub mal, bei ner intakten Partnerschaft, wo beide gut harmonieren, müsste auch der Sex gut sein. Und ich glaub auch, der Sex ist insofern gut oder schlecht, was man daraus macht.
 
J

Benutzer

Gast
Warten würde ich nicht wollen, weil ich das idiotisch finde.
Eine Ehe ist doch nix weiter als ein rechtliches oder auch kirchliches Versprechen sich immer zu lieben usw.
Das Versprechen hat man seinem Partner eigendlich schon vorher gegeben. Und wenn ich daran denke einen Menschen den ich über alles liebe nicht auch körperlich lieben zu können, sondern Jahre warten muss (und ja, eigendlich sollte man ein wenig warten mit der Heirat und nich nach 2 Wochen mal eben heiraten, damit man poppen kann), wird mir schon anders zu mute, es würde mich belasten und ich glaube auch die Beziehung gefährden.
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
@Sternschnuppe: Ich erkläre es nicht noch einmal. Denn ich KANN es nicht gut erklären! Lies dir noch einmal genau meine Postings durch, wenn du es noch nicht getan hast.
Ich habe oft geschrieben, dass es ein Gefühl in mir drin ist, eine Art Barriere, die ich seit meiner Kindheit verspüre. Es IST einfach so.
Ich denke oft darüber nach, die Barriere einfach wegzustoßen. Aber ich kann es nicht, sie ist ein Teil von mir.
Deshalb kann ich es auch nicht erklären, warum ich alles andere ausprobiere, aber das nicht.
Ich kann und will es einfach nicht. Das ist alles, was ich dazu sagen kann.

Wenn dir mein Freund Leid tut, dann tut es mir ehrlich gesagt für dich Leid... Ich denke, das ist eine Sache zwischen meinem Freund und mir. Wie ebenfalls schon gesagt, wir reden oft darüber, und wir haben damit momentan noch kein Problem. Warum tut dir mein Freund dann Leid? Weil er deiner Meinung nach etwas tut, was er eigentlich nicht will?
Würde ich mit ihm schlafen, würde ich etwas tun was ich nicht will. Aber das wäre wohl in Ordnung, weils ja für fast alle normal ist, nach einer gewissen Zeit Sex zu haben. Also tut er den Leuten Leid, aber ich soll mich schämen, ihm so etwas aufzubürden und tun, was ich nicht will*seufz*

Abgesehen davon ist unsere Beziehung völlig normal - ich glaube, ihr überschätzt Sex wirklich, auch wenn ihr alle MIR das immer vorwerft...


@Sternschnuppe: Bitte nimm diesen Text nicht persönlich, an manchen Stellen ist er vielleicht etwas zu heftig, aber ich weiß einfach nicht mehr, wie ich mich erklären soll und wills aber auch nicht auf mir sitzen lassen :zwinker: Nichts was ich geschrieben hab ist böse gemeint, ich hoff das ist okay :smile:
 

Benutzer67966 

Verbringt hier viel Zeit
Nein, aus meiner Sicht gibt es wichtigere Dinge, die darüber entscheiden, ob und wann ich Sex haben möchte.
 

Benutzer79369 

Benutzer gesperrt
Allein den Satz "man kauft die Katze nicht im Sack" find ich schon sehr abwertend.....Nach der Ansicht vieler Leute müsste das also im Klartext heissen: Zusammenkommen - Liebe - schlechter Sex -> Schluss machen

wieso ist das abwertend? man überprüft ja auch alle möglichen anderen ansichten, verhaltensweisen etc. und entscheidet sich dann evtl. gegen eine mögliche oder weitere beziehung.

und ich würde die reihenfolge auch umsortieren: zusammenkommen -> schlechter sex --> keine liebe; oder direkt schlechter sex...

@ bria

du sollst dich nicht schämen, dass du so etwas von einem mann verlangst... aber ich denke, man sollte mit dieser einstellung nur beziehungen mit menschen führen, die diese tatsächlich teilen. gut, dein freund tut es freiwillig. allerdings kann ich nicht recht glauben, dass er damit tatsächlich noch kein problem hat. und ehrlich gesagt, es wundert mich bei diesen männern nicht, wenn sie über kurz oder lang weg sind oder sich für den sex eine andere suchen. der (naive) glaube der frau, dass der mann sich ewigkeiten hinhalten lässt und aus liebe auf den sex verzichtet... irgendwann muss man dann auch mal der realität ins auge sehen (außer natürlich man erwischt da ein ganz seltenes exemplar, was das tatsächlich in voller konsequenz akzeptiert, allerdings würde ich mich da fragen, was mit dem mann nicht stimmt).
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Ob er damit kein Problem hat kann ich natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Aber ich glaube, dass wir in unserer Beziehung über wirklich alles reden (was manchmal auch nicht so toll ist), von daher denke ich, dass er es mir gesagt hätte/sagen würde, wenn es ihm reicht.

Und ich verstehe wieder nicht, warum man sich fragt, was mit dem Mann nicht stimmt, wenn er aus Liebe darauf verzichtet, ohne Fremdzugehen oder mich irgendwann zu verlassen. Warum sollte da irgendetwas nicht stimmen? Sex ist doch nicht alles in einer Beziehung! Ja, Sex ist wichtig. Das weiß ich, das weiß er. Aber auch ohne Sex kann man eine Beziehung führen, in der sich die Liebe auf andere Arten ausdrückt.
Ich weiß, dass ich von meinem Freund viel verlange. Aber ich gebe es ihm auch zurück. Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen, und ich denke, ich gebe ihm verdammt viel, eigentlich mehr, als ich sollte.
Da ists doch dann auch nicht der Weltuntergang (wies hier teilweise scheint), wenn sein Teil noch nicht in mir gesteckt hat.

Abgesehen davon halte ich ihn ja nicht auf Ewigkeiten hin :zwinker: Und bis dahin genießen wir unser Leben so und kosten alles aus. Langweilig war uns bisher noch nie...
 
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