Kein Sex vor der Ehe - Wahre Liebe kann warten.

Kein Sex vor der Ehe ist....


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    166

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:

Siehste, genau das meine ich. Diese Überheblichkeit, weil man zig Stellungen praktiziert und ja sooo versaut und unverklemmt ist. :kopfwand: Vergessen wirs.

ich glaube, Don Diro wollte dich damit weder beleidigen noch sagen, dass er viele Sexstellungen kennt.
Mondsee schrieb, man könne dann nur Missionarsstellung UNTER DER DECKE praktizieren, woraufhin du geschrieben hast, dass die Missionarsstellung immer so in den Dreck gezogen wird. Don Diro wollte damit nur sagen, dass Mondsee wahrscheinlich nicht die Missionarsstellung beleidigen wollte, aber es UNTER DER DECKE nunmal schwierig ist mit anderen Stellungen. Deshalb hat er gefragt wie viele Stellungen du kennst, die man UNTER DER DECKE praktizieren kann. Deswegen hat er das in seinem Beitrag auch unterstrichen :zwinker:
habs aber auch zuerst falsch verstanden.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Was wäre daran schlimm, wenn junge Menschen in der Broschüre ihren persönlichen Weg finden, mit ihrer Sexualität verantwortlich auf einem gewissen Wege umzugehen?

Für "Kein Sex vor der Ehe" gibt es neben rationalen Gründen natürlich auch weltanschauliche und emotionale Gründe. Diese mag man teilen oder eben nicht. Das ist eine persönliche Entscheidung.

"Schlimm" wäre es für mich nur, weil ich es schlecht für die Menschheit allgemein finde, wenn sich Menschen durch solche Texte beeinflussen und sich deshalb künstlich einschränken lassen. Das weiter auszuführen würde allerdings in eine Religionsdiskussion führen.
 

Benutzer65590 

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Off-Topic:
Was wäre daran schlimm, wenn junge Menschen in der Broschüre ihren persönlichen Weg finden, mit ihrer Sexualität verantwortlich auf einem gewissen Wege umzugehen?

Für "Kein Sex vor der Ehe" gibt es neben rationalen Gründen natürlich auch weltanschauliche und emotionale Gründe. Diese mag man teilen oder eben nicht. Das ist eine persönliche Entscheidung.

Dem stimme ich zu - es ist immer eine persönliche Entscheidung. Und natürlich kann man dafür auch irrationale Gründe anführen, oder im Zweifelsfall mal gar keine - "ich will das halt so".

Kritisch sehe ich es allerdings, wenn Texte wie unsere vielzitierte Broschüre hier den Anschein einer rationalen Abwägung erwcken, wo sie doch in Wahrheit ideologische Bauernfängerei sind. So wird nämlich der junge Mensch geködert, der eigentlich nach vernünftigen Argumenten sucht, tatsächlich aber nur Ideologie im pseudorationalen Gewand bekommt und den Unterschied nicht bemerkt - nicht bemerken kann, weil der Text eben konstruiert wurde, um genau jenes zu verschleiern.
 
T

Benutzer

Gast
[...]Deshalb hat er gefragt wie viele Stellungen du kennst, die man UNTER DER DECKE praktizieren kann. [...]
Ups... sorry. :ashamed: Den Bogen hab ich nicht gekriegt, es ging ja vorher um die (eingeschränkte) Vorstellung, wie ehelicher Sex aussieht. Zum Thema: Wir haben bisher jede Stellung, bei der man halbwegs sitzt oder liegt, unter der Decke hingekriegt - nicht aus Verklemmtheit oder Scham, sondern einfach, weil ich schnell friere. :zwinker: Konkret also: Missionar natürlich, Doggy, Löffelchen, Reiter, Reiter rückwärts, beide sitzen gegenüber (kenne da keinen Namen für), Missionar auf der Seite (vielleicht bekannt als Schere), natürlich 69 und Varianten... Erst im Stehen wird das mit der Decke dann halt wirklich schwierig.
 

Benutzer10752 

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Natürlich kann und werde ich jetzt nicht alles beantworten, einen Kommentar jedoch kann ich so ohne weiteres nicht stehen lassen. (s.u.)

Das ist schade, denn es gab einige Antworten, die durchaus sehr verständnisvoll aber gleichzeitig kritisch fragend mit deinem Eingangsbeitrag umgegangen sind. Zu diesen Antworten hätte ich mir von dir eine Reaktion gewünscht, und nicht nur zu einer einzigen Antwort, bei der es dir mehr oder weniger darum geht, dich darüber zu ärgern.

Wie stehst du denn nun zu unseren Anmerkungen und Einwänden? Ist das alles belanglos, was wir schreiben? Sind wir nicht ernst zu nehmen, weil wir andere Meinungen vertreten?

Dann möchte ich noch loswerden, dass ich nicht wirklich überrascht bin, wieviele Leute nicht nur nicht eine Meinung mit mir teilen, sondern auch noch versuchen, mich davon abzubringen.
Es bleibt doch wohl meine/unsere Entscheidung ?!!
Ich wollte lediglich unsere Einstellung hier mitteilen und einige andere Meinungen hören. Was zumindest einige ja auch verstanden haben.

Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht so sicher, ob du tatsächlich einfach nur einige andere Meinungen hören wolltest, denn du bist von vorne herein in höchster Abwehrhaltung an die Sache herangegangen. Bereits dein Eingangsbeitrag impliziert, dass vermutlich-angeblich ein Großteil der Leute hier deine Idee "bescheuert" finden werden. (Was dann in der Realität aus meiner Sicht sehr viel seltener vorkam, als von dir befürchtet. Ein sehr großer Teil der Antworten hier findet die Idee nicht "bescheuert", aber wir hinterfragen sie halt, und setzen unsere Argumente und Überlegungen dagegen. Sowas nennt man Diskussion. Ich finde es etwas bedauerlich, dass du dich der Diskussion offenbar völlig verschließen möchtest.) Tatsache ist jedenfalls: Die Ablehnung gegen deine grundsätzliche Idee, verantwortungsvoll mit dem Thema Sexualität umzugehen, ist überhaupt nicht so groß, wie du vorher angenommen hattest. Und das in einem Sexforum! Vorbehalte gibt es nur und vor allem gegen die Idee, dieses Verantwortungsbewusstsein mit einem "Tag X" (in diesem Fall: die Ehe) zu verknüpfen.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass wir uns wirklich bis zur Eheschließung zurückhalten.
Denn prinzipiell - und da gebe ich einigen Vorschreibern Recht - kann es auch schon vorher passieren, wenn wir uns wirklich sehr gut kennen & lieben und uns zu 100% vertrauen.

1.) Gefällt mir der Begriff "kann es passieren" überhaupt nicht. Das klingt nämlich wieder genauso, als seien Menschen wilde, ungezügelte Wesen, die nach Sex gieren, und die man mit Hilfe von Regeln ("Kein Sex vor der Ehe!") im Zaum halten muss. (So wie es auch das pdf-Pamphlet beschreibt). In der Realität sollte "es" nicht einfach passieren, sondern man entschließt sich, Sex zu haben. Das ist ein sehr großer Unterschied.

2.) Gefällt mir auch die Vorstellung von "hundertprozentigem Vertrauen" nicht. Dieser Ausdruck suggeriert nämlich, es gebe beim Vertrauen die Möglichkeit, es sozusagen auf eine hieb- und stichfeste Ebene zu bringen. Das halte ich für einen gefährlichen Irrglauben: Vertrauen kann niemals "hundertprozentig" sein, wenn damit gemeint ist, dass ich absolut, absolut sicher sein kann, dass mein/e Partner/in niemals "XY" tun wird (mich enttäuschen, mich verlassen, mit dem Rauchen anfangen oder im Streit komplett ausrasten). Menschen ändern sich im Laufe ihres Lebens, und das Verhalten eines anderen Menschen ist niemals komplett vorhersehbar, egal wie lange ich ihn/sie kenne.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Eine Beziehung ohne Vertrauen kann nicht funktionieren, egal wie lange sie besteht oder bestehen soll. Und sobald ich Vertrauen schenke, ist es automatisch volles Vertrauen. Halbes Vertrauen gibt es nicht, das ist nämlich kein Vertrauen. Auch 80-prozentiges Vertrauen ist nichts anderes als Misstrauen. Vertrauen bedeutet aber zu wissen, dass das Vertrauen von MIR ausgeht. Es hat nichts damit zu tun, was meine Partnerin machen könnte oder machen wird, es ist eine Geisteshaltung, die sagt: Ich vertraue. (Und gebe dadurch unserer Beziehung eine stabile Grundlage).

Bei dir klingt das so, als würdest du so etwas "gefährliches" oder "privates" wie Sex nur dann angehen können, wenn du dir ganz, ganz, ganz sicher sein kannst, dass du nienienienie enttäuscht wirst. Damit machst du Sex übrigens, wie schon mal von mir erwähnt, zu etwas unglaublich Wichtigem, im Grunde wichtiger als die Beziehung selbst (denn für die Beziehung brauchst du ja offenbar kein 100%iges Vertrauen). Ich würde umgekehrt argumentieren: Eine Beziehung sollte man nur eingehen, wenn man sich gegenseitig vertraut. Die Beziehung ist viel wichtiger als Sex.

Und natürlich ist mit dem Sex wirklich nur der reine Akt gemeint. Küssen, Streicheln, usw. meiden wir nicht. Und somit können wir trotzdem eine "erfüllte Beziehung" haben.

Erklär mir doch mal, warum aus deiner Sicht, der Akt der Penetration so viel intimer und wichtiger ist, als, sagen wir Küssen. Ich weiß nicht, ob sich unter deinem "usw." auch erotische Handlungen wie Petting, Streicheln an intimen Zonen, das Berühren der nackten Körper, etc. verbirgt, aber wenn ja: Warum ist der im Grunde völlig banale Akt des Einführens eines länglichen Körperteils in ein ausgewölbtes Körperteil so viel wichtiger, dass er auf einen Sockel gestellt, und ehrfürchtig angestarrt und erst heruntergeholt wird, wenn man das Brautkleid ausgezogen hat?

Für mich wäre Küssen und Streicheln bereits ein sehr, sehr intimer, privater Akt, den ich nicht einfach mit jedem machen würde. Um es zuzuspitzen würde ich sagen: Ich könnte meiner Partnerin eventuell verzeihen, wenn sie mit jemand anderem Sex hat, ich könnte ihr aber nicht verzeihen, wenn sie einen anderen zärtliche küsst, ihm liebevoll in die Augen sieht, und ihm sanft über die Wange streichelt. Das wäre für mich der wahre Verrat an der Beziehung, darin nämlich liegt tatsächlich Liebe und Lust.

Warum ist das Rein-Raus für euch so wichtig, wenn ihr bereits diese anderen, unglaublich intimen Praktiken der Liebe praktiziert?
 

Benutzer6428 

Doctor How
Bei vielen dieser Paare mag sicherlich eine Rolle spielen, daß gerade in den ersten Monaten der Partnerschaft andere Dinge einen weitaus größeren Raum einnehmen, vorallem die emotionale Verbundenheit. Deshalb geht man mit der Körperlichkeit dann auch behutsam um.
Mal so gefragt: Hä?
Hinter diesem Satz steht keine wirkliche Aussage.
Du schreibst lediglich, dass bei vielen Paaren in den ersten Monaten "andere" Dinge einen größeren Raum einnehmen als Sex. Wie kann das sein? Wer sind diese "vielen Paare"?
Ist Sex etwas, dass verwandt damit ist, den Raum und den Partner zu verlassen und einen Nagel in die Wand zu schlagen? Denn so lässt du es erscheinen. Du umschreibst und erlebst Sex als etwas, dass nichts mit streicheln, nichts mit küssen und nichts mit Nähe zu tun hat. Es wird als etwas potenziell schlechtes dargestellt, dessen Übel man nur aushalten kann, wenn man verheiratet ist. Du schreibst etwas von "emotionaler Verbundeheit" und ich in mir steigt der Verdacht auf, dass du gar nicht weißt was das eigentlich ist und was es bedeutet.
Wo gehe ich körperlichkeiten denn "nicht behutsam" an, wenn ich unverheiratet Sex habe?
Was ist "nicht behutsam" in deinen Augen?

Wenn du dich ernsthaft mit diesem Thema beschäftig hast, dann erwarte ich ein paar klarere Aussagen, denn bisher war es wieder einmal polemisches gewäsch. Keine Erfahrungswerte und keine kritischen und logtischen Gedanken zu dem Thema.


Zudem spielt es natürlich eine große Rolle, daß man sich sicher sein möchte, daß der Partner der Richtige ist, wenn man sich ihm irgendwann körperlich völlig hingibt.
Sicher braucht es jemanden, dem man vertrauen kann für die ersten Male. Das kann, muss aber nicht besser sein. Es ist lediglich anders.
Glaubst du allen ernstes, dass die Ehe einem eine Sicherheit gibt? Wenn dem so ist, dann sollte man dir mal ganz behutsam diesen Zahn ziehen. Vielleicht ist es jugendlicher Optimismus, der dieses Stück Papier als "Verbindung", "Vertrauensbeweis" oder sogar "Sicherheit" ansieht. Ich sehe es aber so wie es nunmal ist: Es ist keine Sicherheit. Es ist keinerlei Versprechen, dass nicht gebrochen werden kann.

Schließlich müssen die Partnerschaft und beide Partner in ihrer Persönlichkeit eine gewisse Reife erlangt haben, bis für beide der richtige Zeitpunkt gekommen ist, sich diesem Schritt entgültig zu öffnen und ihn gemeinsam zu gehen.
Interessant, dass du das Thema "Reife" ansprichst. Mit Reife hat eine Ehe nämlich auch nichts zu tun un da kann ich wiederum auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen.
Menschen die eine "Ehe" als Grundvoraussetzung für Sex sehen, sind in meinen Augen alles andere als Reif. Sie verlassen sich eher auf einen Vertrag, als auf ihr Gefühl und Gespräche mit ihrem Partner. Sie verlassen sich vielleicht auf einen Typen, der die Hände hebt und latein, arabisch, hybräisch oder sonstwas vor sich hinbrabbelt, als auf sich selbst. Das sind keine reifen Menschen und gerade diese Menschen sollten KEINEN Sex haben und sich vorzugsweise NICHT vermehren...ich kenne genug Kinder, die aus solchen Verbindungen entstanden sind...


So...und jetzt fordere ich jeden Verfechter des guten alten "Kein Sex vor der Ehe" heraus, sich sachlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich weiß...geht nicht... :zwinker:
 
T

Benutzer

Gast
Interessant, dass du das Thema "Reife" ansprichst. Mit Reife hat eine Ehe nämlich auch nichts zu tun un da kann ich wiederum auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen.
Menschen die eine "Ehe" als Grundvoraussetzung für Sex sehen, sind in meinen Augen alles andere als Reif. Sie verlassen sich eher auf einen Vertrag, als auf ihr Gefühl und Gespräche mit ihrem Partner. Sie verlassen sich vielleicht auf einen Typen, der die Hände hebt und latein, arabisch, hybräisch oder sonstwas vor sich hinbrabbelt, als auf sich selbst.
Das ist genau das, was ich ja so schwachsinnig finde: die Vorstellung, dass die Heiratsurkunde das Vertrauen und die emotionale Bindung ersetzt. So ist es aber nicht, denn die Heirat bedeutet für viele Ehepaare lediglich den Abschluss des gemeinsamen Reife- und Bindungsprozesses, oder wie immer man es auch nennen will.
Oder sind in deinem reifen Erfahrungsschatz tatsächlich Paare enthalten, die sagen "wir denken nicht über Vertrauen nach, wir sagen Ja vor dem Beamten und fertig"? :hmm:

Off-Topic:
Da du ja selber bald heiratest, erstaunt es mich schon, dass du die Heiratszeremonie als quasi bedeutungsloses Vor-sich-Hinbrabbeln eines Typen in einer altertümlichen Sprache runtermachst... auch wenn du deine Formulierung vielleicht bewusst überspitzt hast.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Da du ja selber bald heiratest, erstaunt es mich schon, dass du die Heiratszeremonie als quasi bedeutungsloses Vor-sich-Hinbrabbeln eines Typen in einer altertümlichen Sprache runtermachst... auch wenn du deine Formulierung vielleicht bewusst überspitzt hast.
Ich glaube, Damian bezog das eher auf die religiöse "Absegnung" des "Sex haben dürfen". Keine Ahnung, ob er selbst überhaupt kirchlich heiratet, aber die Heiratszeremonie hat ja eben nicht nur damit was zu tun. Einen Seitenhieb rechtfertigt es jedenfalls meiner Meinung nach nicht, was Heiraten bedeutet, darf doch jedes Paar selbst für sich entscheiden. :smile:
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Zitat von Trouserbond:
Bevor Du Dich mit Deinen Ängsten auseinandersetzt und den Mut aufbringst das zu wollen und zu tun, was Millionen andere Menschen für selbstverständlich halten - nämlich Lust auf Sex zu haben und diesen mit einer Partnerin auch zu "praktizieren" sobald beide bereit und alt genug sind, verschiebst Du das ganze einfach mal auf die Hochzeitsnacht in "einigen" Jahren ...


DAS ist saudummes Geschwätz ! Oder willst du mir erzählen, dass ich wahrscheinlich der einzige Mensch auf dieser Erde bin, der ein wenig Angst/Respekt vor dem ersten Mal hat ? Aber mir deswegen zu unterstellen, ich wäre so feige und würde deshalb bis zur Hochzeitsnacht warten, halte ich für eine recht wage Behauptung.

Entschuldige mal ... Du bist nicht nur von Deiner Lebenserfahrung auf meinem Niveau, noch vom Anstand her.

Auch die Antwortauswahl in Deinem Thread ist mehr als bescheiden - nicht nur in der Ausdruckweise.

Für "schwachsinnig" halte ich Deine Gedankenansätze ganz sicher nicht - aber für altersgemäß. Und natürlich kann ich verstehen, dass Ängste vor dem "ersten Mal" bestehen und manch einer für sich eben bestimmte Handlungsweisen beschließt, um erstmal damit zurechtzukommen ...

Diese ganze Diskussion ist doch im Grunde total unnötig, sie findet gar nicht auf Augenhöhe statt. Für "gut" halten Deine Einstellung vor allem User, die noch sehr jung und ebenso unerfahren wie Du sind und/oder generell mit sich, ihrer Sexualität und ihrem Selbstvertrauen gegenüber dem anderen Geschlecht ein Verhaltens-Problem haben. Fragwürdig ist Deine "Vorstellung" vor allem für Menschen, die nicht schon längst ihr erstes Mal, sondern schon einige Beziehungen hinter sich und schon so manches an realer Lebenserfahrung gesammelt haben.

Am besten würden in diesem Thread wohl nur "Jungfrauen/männer" ihre Meinung abgeben. Das wäre dann wenigstens im Ansatz der Fragestellung repräsentativ.

Denn würde man Dich in 5, 10 oder 20 Jahren fragen, was Du von diesem Thema "kein Sex vor der Ehe" hältst, würdest Du mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ganz anders antworten. Zum Beispiel deshalb, weil Du dann schon drei mal geschieden bist, weil der Sex in Deinen Ehen nicht so war, wie es beide wollten? Denn es ist nun mal eine Tatsache, dass die meisten Beziehungen (ob verheiratet oder nicht) gerade wegen dem Thema Sex auseinander gehen ... da passen nämlich viele Menschen einfach nicht auf Dauer zusammen. Sexualität und sexuelle Bedürfnisse können sich überraschend entwickeln - was erst nicht so wichtig ist, kann mit der Zeit zum wichtigsten überhaupt mutieren ... Und weil man das eben im Laufe seines Lebens erfährt (wie so viele hier, die Dir eher dieser Idee gegenüber kritisch geantwortet haben), wird man einen Teufel tun, bis zur Hochzeitsnacht zu warten, ob die Angetraute bzw. der Angetraute auch den eigenen Vorstellungen entspricht und umgekehrt ...


Dennoch ist es für mich die absolute Wunschvorstellung und der momentane Standpunkt, dass wir mit dem Sex bis zur Ehe warten. Ach ja, warum wir das eigentlich vor haben.. Ich habe mir vor Kurzem erst folgendes Skript durchgelesen:
http://www.weisses-kreuz.de/uploads/tf/26_2_2010-09_05_24-SexualitaetvordereheJan10.pdf
Wer will, kann es ja mal durchlesen

Kann man dieses Einverständnis zweier "Jungfrauen", die sich gerade mal sechs Wochen kennen, wirklich ernst nehmen?? Wohl eher kann man schmunzeln und Verständnis zeigen, denn Ihr seid ja noch ganz am Anfang Eurer Beziehung und Eurer Sexualität. Vielleicht orientiert Ihr Euch nicht (nur) an merkwürdigen fast schon sektenhaften Broschüren zum Thema, sondern an der realen Lebenserfahrung anderer Menschen?

Ich will nicht abstreiten, dass es sicher Paare gibt, die bis einer stirbt ausschließlich miteinander und erst ab der Hochzeitsnacht "richtigen" Sex haben/hatten und (gut) damit leben können/konnten. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass diese Lebensweise freiwillig war, sondern eher (vergangenen) gesellschaftlichen Zwängen unterlag oder eben religös begründet sind/waren. Denn Menschen sind in der Regel nicht wirklich monogam veranlagt, zumindest in der heutigen aufgeklärten Gesellschaft ist es schwierig sexuelle Neugier zu unterdrücken und so mancher Versuchung zu wiederstehen ... und gerade Sexualität ist ein mächtig breites Lebensfeld, auf dem es viel zu entdecken gibt und um nur annäherend die üblichsten Nuancen zu probieren und auszuleben, genügt in der Regel ein einziger Partner ganz sicher nicht.

Ich möchte Dir Deine Wunschvorstellung nicht ausreden, denn die Realität wird Dich wie jeden Menschen einholen - das ist der Lauf der Dinge.

Ich bitte Dich nur TS "Chris__" (aber auch Deine "Mitstreiter"), hier im Forum mit Meinungen anderer Menschen, die teilweise mehr als doppelt so alt wie Du sind, etwas respektvoller umzugehen und ein paar Minuten zu investieren und den ein oder anderen Beitrag vielleicht zwei, dreimal liest, damit Du ihn verstehst und entsprechend sorgfältiger antworten kannst. Schließlich machen wir uns die Mühe, dir zu schreiben, Dich in einer Phase zu unterstützen, in die wir uns hier zum Großteil reinversetzen können, aber längst hinter uns gelassen haben und teilen dir unsere Erfahrungswerte mit. Umgekehrt wird Dir das natürlich schwerfallen - das ergibt sich aus der Natur der Sache, aus Deinem Lebensalter und Deiner Unerfahrenheit. Von Dir können wir nicht viel lernen ... keinen Nutzen aus Deinen Erfahrungen ziehen, da Du noch keine hast ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer6428 

Doctor How
Das ist genau das, was ich ja so schwachsinnig finde: die Vorstellung, dass die Heiratsurkunde das Vertrauen und die emotionale Bindung ersetzt. So ist es aber nicht, denn die Heirat bedeutet für viele Ehepaare lediglich den Abschluss des gemeinsamen Reife- und Bindungsprozesses, oder wie immer man es auch nennen will.
Oder sind in deinem reifen Erfahrungsschatz tatsächlich Paare enthalten, die sagen "wir denken nicht über Vertrauen nach, wir sagen Ja vor dem Beamten und fertig"? :hmm:

Off-Topic:
Da du ja selber bald heiratest, erstaunt es mich schon, dass du die Heiratszeremonie als quasi bedeutungsloses Vor-sich-Hinbrabbeln eines Typen in einer altertümlichen Sprache runtermachst... auch wenn du deine Formulierung vielleicht bewusst überspitzt hast.

Das meinte ich mit "polemisch". Genau das :zwinker:
Warum denkst du immer in extremen? Es läuft doch immer auf das Gleiche hinaus. Es wird weltmännisch argumentiert, toleranz geheuchelt und anschließend Extrema unterstellt, obwohl man sie selbst lebt und vertritt. Deswegen ignoriere ich den Seitenhieb, der sein Ziel verfehlt hat...

Ja ich kenne so einige Eheleute, die zu dem Zeitpunkt als sie "ja" gesagt haben, ganz ganz fest daran geglaubt haben, dass sie reif sind. Waren sie aber nicht. Denn das Problem ist der Glaube daran.

Du sagst aus, dass Sex der Beziehung eine Krone aufsetzt. Warum? Denn dem ist nicht so. Sex ist keine Krone, Sex kein ein Bestandteil sein.
Wenn ich also 1. daran glaube, dass Sex eine Art Krone ist und 2. dass die Hochzeit den einen Reifeprozess beendet, der die Wahrscheinlichkeit erhöht für immer zusammen zu bleiben (denn 100% wird es nie geben), dann neige ich als Mensch gerne auch mal zu dem Umkehrschluss. Denn wenn ich schon angefangen habe zu glauben und NICHT zu wissen, dann ist dieser Schritt nicht weit, oder?

Denn auch du redest nicht von Wissen...du redest von einem Glauben. Ich mache niemandem seinen Glauen streitig...aber wenn jemand fest daran glaubt, dass wir alle Ausserirdische Seelen in uns tragen, jemand wieder aufsteht, nachdem eine religiös tolerante Gesellschaft ihn an ein Kreuzt genagelt hat, jemand in ein Nirvana übergeht, weil er die Erleuchtung erlebt hat, oder Steine ein heilendes Kribbeln im Kopf verursachen, wenn man sie in 10 cm entfernung davon bewegt, dann nehme ich mir das Recht heraus es zu kritisieren.

Denn Glaube ist eben das Festhalten an Dingen, die (noch) nicht bewiesen werden können. Der Umkehrschluss der Logik.
"Kannst du das Gegenteil beweisen?" ist die Frage der Fragen, die man als logisch denkender Mensch gestellt bekommt, kurz bevor man es aufgibt. Denn die Frage "Kannst du denn beweisen, dass es so ist?" wird auf ewig unbeantwortet bleiben. Oder kannst du sie schlüssig beantworten?
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich verstehe irgendwie nicht ganz, warum man hier nicht akzeptiert, dass Sex für andere Menschen eine andere Bedeutung hat.

Ja, für mich ist "kein Sex vor der Ehe" nichts. Aber für andere vielleicht. Ich kann darauf hinweisen, welche Probleme es geben kann (das habe ich ja auch getan). Aber ich kann nicht hingehen und anderen ihren Glauben, ihre Wertevorstellung und ihre Einstellung zum Thema Sex und Ehe absprechen.

Für andere Menschen ist vielleicht Sex oder einfach Penetration die höchste Form der körperlichen Intimität. Und für sie ist das Eheversprechen etwas sehr wichtiges, was weit über das "Ja, ich will" hinausgeht. Es nicht vielleicht nicht eine blosse Unterschrift, sondern ein Versprechen, welches für sie die Ernsthaftigkeit ihrer Beziehung besiegelt.

Für mich ist Sex ein ganz normaler Teil einer Beziehung - ja, sogar eine Beziehungsgrundlage. Aber das muss doch nicht bei jedem so sein?
 
T

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Gast
Das meinte ich mit "polemisch". Genau das :zwinker:
Warum denkst du immer in extremen? Es läuft doch immer auf das Gleiche hinaus. Es wird weltmännisch argumentiert, toleranz geheuchelt und anschließend Extrema unterstellt, obwohl man sie selbst lebt und vertritt. Deswegen ignoriere ich den Seitenhieb, der sein Ziel verfehlt hat...
Wir verfehlen uns hier auch grad total... macht nix.

Ja ich kenne so einige Eheleute, die zu dem Zeitpunkt als sie "ja" gesagt haben, ganz ganz fest daran geglaubt haben, dass sie reif sind. Waren sie aber nicht. Denn das Problem ist der Glaube daran.
Das geht an meiner Frage ziemlich vorbei. Klar, irren und verändern kann sich jeder im Laufe seines Lebens, auch nach der Heirat - das ist normal. Bitte lies meinen Post nochmal genau.

Du sagst aus, dass Sex der Beziehung eine Krone aufsetzt.
Meinst du mich? Bitte was? :eek:

Und wen meinst du mit deinen Ausführungen über Glauben? Mir fehlt hier der Bezug.
 

Benutzer95608 

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Ich verstehe irgendwie nicht ganz, warum man hier nicht akzeptiert, dass Sex für andere Menschen eine andere Bedeutung hat.
Für mich ist Sex ein ganz normaler Teil einer Beziehung - ja, sogar eine Beziehungsgrundlage. Aber das muss doch nicht bei jedem so sein?

Da hast Du recht - aber hier läuft diese ganze Diskussion eben nicht auf Augenhöhe.

Das wäre so, als würde man mit einem Vegetarier, der noch niemals in seinem Leben Fleisch gegessen hat, darüber stundenlang diskutieren, ob und warum Fleisch gekocht besser schmeckt, als gegrilltes.

Auch da fehlt, wie hier, schlicht und ergreifend die Diskussionsgrundlage, sprich die Erfahrung.
 

Benutzer121281  (32)

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Es geht ja aber nicht darum, wie man Fleisch isst - sondern wann und warum. :zwinker:
 
V

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Gast
Off-Topic:
Da hast Du recht - aber hier läuft diese ganze Diskussion eben nicht auf Augenhöhe.
Könnte sie aber. Ein Gespräch auf Augenhöhe kann auch mit wenig Ahnung vom Thema mit dem entsprechenden Respekt für andere Meinungen stattfinden. Und der fehlt hier zum Teil... auf beiden Seiten.
Ich habe gerade den Eindruck, es geht hier nur noch um persönliche Anfeindungen, und nicht mehr um das Thema.
 

Benutzer129455 

Meistens hier zu finden
Zudem spielt es natürlich eine große Rolle, daß man sich sicher sein möchte, daß der Partner der Richtige ist, wenn man sich ihm irgendwann körperlich völlig hingibt.
Aber gibt einem denn die Ehe wirklich die Sicherheit? Ehrlich gesagt kenne ich viele Frauen und Männer, die sich auch in der Ehe anderweitig umsehen - aus unterschiedlichen Gründen. Mit Trauschein hat man kein bisschen mehr Sicherheit als ohne :schuettel:

Und weswegen braucht man überhaupt diese vollkommene Sicherheit und das vollkommene Vertrauen um Sex zu haben? Ist die Angst wirklich so groß?
Ehrlich gesagt empfinde ich den Besuch beim Zahnarzt oder eine OP unter Vollnarkose als sehr viel größere körperliche Hingabe als ein bisschen Sex. DA muss man wirklich Vertrauen haben! Beim Sex kann nichts schiefgehen und man hat alles selbst unter Kontrolle. Und selbst wenn sich herausstellt, dass der Partner der Falsche war, hat man ja dadurch nichts verloren. Oder doch?
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:

Könnte sie aber. Ein Gespräch auf Augenhöhe kann auch mit wenig Ahnung vom Thema mit dem entsprechenden Respekt für andere Meinungen stattfinden. Und der fehlt hier zum Teil... auf beiden Seiten.
Ich habe gerade den Eindruck, es geht hier nur noch um persönliche Anfeindungen, und nicht mehr um das Thema.

Ich denke, das liegt an der Fragestellung ...

Ich musste "absolut schwachsinnig" ankreuzen - weil ich keine Wahl hatte.

Viel besser wäre die Frage gewesen in etwa so gewesen:

"Ich überlege mit meinem ersten Mal bis zur Hochzeitsnacht zu warten, es entspricht auch meiner Wunschvorstellung nur mit einem einzigen Menschen auf dieser Welt Sex zu haben und zwar mit meiner Ehefrau, mit der ich dann - samt meinen Kindern - bis zu meinem Lebensende glücklich zusammen lebe.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Eurer ersten Liebe?
War der Sex auch nach Jahren noch schön, habt Ihr was vermisst? Gab es Probleme? Besteht die Beziehung noch? Kennt Ihr andere lebenslange Paare?" usw.
 

Benutzer121793 

Benutzer gesperrt
Deshalb hat er gefragt wie viele Stellungen du kennst, die man UNTER DER DECKE praktizieren kann. Deswegen hat er das in seinem Beitrag auch unterstrichen :zwinker:
habs aber auch zuerst falsch verstanden.
Ja,ja ...das ist schon eine Last mit mir,
bin Norddeutscher,unser Humor gleicht dem typischen engl.schwarzem Humor..nicht immer für Alle gleich verständlich!
Mein "Einwurf" war also auf der Humorebene"angesiedelt"!:ROFLMAO:
 
T

Benutzer

Gast
Aber gibt einem denn die Ehe wirklich die Sicherheit? Ehrlich gesagt kenne ich viele Frauen und Männer, die sich auch in der Ehe anderweitig umsehen - aus unterschiedlichen Gründen. Mit Trauschein hat man kein bisschen mehr Sicherheit als ohne :schuettel:
Nein, so wie du es beschreibst, natürlich nicht. Aber mit dem Trauschein gibt man sich doch ein gegenseitiges Treueversprechen. Wenn man das dann nicht einhält, hat der Ehebund natürlich keinen Wert und damit das Sich-Aufheben bis zur Hochzeit auch nicht.[DOUBLEPOST=1365500510,1365500399][/DOUBLEPOST]
Off-Topic:
Ja,ja ...das ist schon eine Last mit mir,
bin Norddeutscher,unser Humor gleicht dem typischen engl.schwarzem Humor..nicht immer für Alle gleich verständlich!
Mein "Einwurf" war also auf der Humorebene"angesiedelt"!:ROFLMAO:
Es dauert bestimmt nicht mehr lange, bis es Sex-Schlafsäcke gibt, mit denen man sich in beliebigen Stellungen lieben und gleichzeitig warmhalten kann... eine echte Marktlücke. :cool:
 

Benutzer129455 

Meistens hier zu finden
Aber mit dem Trauschein gibt man sich doch ein gegenseitiges Treueversprechen. Wenn man das dann nicht einhält, hat der Ehebund natürlich keinen Wert und damit das Sich-Aufheben bis zur Hochzeit auch nicht.
Ich denke am Anfang ist das Treueversprechen auch immer ernst gemeint. Aber letztendlich sind wir alle nur Menschen und mit den Jahren kann sich sowas ändern und das scheint leider auch sehr oft der Fall zu sein. Deshalb macht es keinen Sinn, sich ewig aufzuheben. Man kann sich auch vor der Ehe schon die Treue und ewige Liebe versichern - ob es letztendlich eingehalten wird oder nicht ist niemals sicher.
 
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