Kein Sex vor der Ehe - Wahre Liebe kann warten.

Kein Sex vor der Ehe ist....


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Benutzer127397 

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Finde das Thema ähnlich: https://www.planet-liebe.com/threads/beziehung-ohne-sex.507102/
und zitiere mich mal selber, spiegelt nämlich eine ähnliche Meinung wie zu diesem Thema dar:
Für mich wäre die Beziehung nicht perfekt, wenn der Sex fehlen würde.
Bei meinem Freund und mir ist es so: wir harmonieren "perfekt" miteinander... in der 'Freizeit' und ebenso im Bett. Finde das hängt beides zusammen. Wäre das Sexleben nicht erfüllend würde sich das auch auf die Beziehung übertragen und wäre die Beziehung an sich nicht so gut, dann würde sich das im Bett bemerkbar machen.
Für mich gehört Sex zu einer Beziehung einfach dazu... wenn ich dann erst nach der Ehe merke, dass der Sex schlecht ist und ich drunter leide ist das doch auch blöd.
Ich kann Liebe/Gefühle und Sex nicht trennen, aber ich kann auch jemanden ohne Heirat sehr lieben.[DOUBLEPOST=1365337014,1365336781][/DOUBLEPOST]https://www.planet-liebe.com/threads/petting-gott-und-ein-schlechtes-gewissen.506711/

Das Thema ist mir auch noch gerade eingefallen.
Ich bin mal so frei und zitiere eine, wie ich finde, sehr sehr gute Antwort darauf :zwinker:

hey - also - wo steht in der Bibel, dass Petting verboten ist? ich bin auch gläubiger Christ (und studiere sogar Theologie auf Lehramt), aber das kann ich Dir versichern - das steht da nicht!
Und außerdem müssen die biblischen Texte auch in den Kontext der Zeit übertragen werden - das sind über 2000 Jahre alte Texte, die Gottes Wort in der damaligen Zeit darstellen und für die Menschen der damaligen Zeit verständlich sein sollten. Und von daher ist der größte Fehler den Du machen kannst, die Dinge 1 zu 1 zu übernehmen - man muss da immer schauen, was gemeint ist und wie man das in die heutige Zeit übertragen kann!
Genauso ist das mit dem Sex vor der Ehe - das Problem ist, dass damals eine Frau, die ohne einen Mann ein Kind hatte, auf der Straße verhungert ist, ohne dass sich wer um sie gekümmert hat - weil das war damals ein absolutes no-go! aber das ist heute anders und viele Gebote in der Bibel sind auch dazu da, die Menschen zu schützen! Das darf man nicht vergessen - und der Kontext hat sich gewandelt! Und damit kann ich als gläubiger Christ auch ohne Probleme Sex vor der Ehe haben - Gottes Wort steckt in den Texten drin - die sind aber nicht wörtlich Gottes Wort - und somit auch nicht wörtlich auf unsere Zeit zu übertragen! Und solange man den anderen nicht überredet, mit einem ins Bett zu gehen, und er es nicht will, oder ihn vergewaltigt, ist Sex für mich auch kein Problem - man sollte nur verantwortungsbewusst damit umgehen!!
:smile:
 

Benutzer102346 

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Hm, nö :grin:
Mir macht Sex zuviel Spaß, als da länger in einer Beziehung drauf zu verzichten. Außerdem war ich schonmal in der Position, dass es sexuell nicht gepasst hat, was genau hilft da die Ehe?
Nein, ich hol mir nicht die "Katze im Sack", ich will vor der Beziehung wissen, ob wir auch dort zusammenpassen.
 

Benutzer129779 

Ist noch neu hier
Ich finde Einstellung großartig, wünsche euch dass euere noch junge Beziehung sehr lange hält und ihr beide den Partner fürs Leben gefunden habt!
Ich für mich bin mir noch etwas unschlüssig wie ich dazu stehe. Wenn ich einen Partner finden sollte der es genauso sieht würde ich sehr gerne bis zur Ehe warten. Da ich bislang 27 Jahre ohne ausgekommen bin und man allein daran schon erkennt dass es für mich etwas ganz besonderes ist, würde ich die Zeit bis dahin nutzen meinen Partner in allen anderen Lebenslagen genau kennenzulernen bevor ich mit ihm den intimsten Moment überhaupt eingehe. Andererseits gibt es erstens wohl kaum Single-Männer in dieser Altersklasse auf der Welt die das genauso sehen und zweitens heißt es nicht dass die Ehe eine absolute Sicherheit ist für immer zusammen zu bleiben. Damit will ich sagen, wenn ich endlich jemand finden sollte mit dem ich eine Beziehung eingehe, würde ich ihn dennoch erst sehr gut kennenlernen, müsste absolutes Vertrauen aufbauen und mir sicher sein dass auch er es von Herzen ernst mit mir meint (was nun mal seine Zeit dauert) bevor ich diesen Schritt eingehe. Ob das nun vor oder ab Zeitpunkt der Ehe stattfindet sei jetzt mal dahingestellt.
 

Benutzer121793 

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Ich meine.. Um ehrlich zu sein, habe ich schon ein wenig Angst vor dem ersten Mal.
Somit bin ich wirklich voll und ganz dafür, dass Sex im vertrauten Rahmen -der Ehe- stattfinden sollte.:
Das ist natürlich ein prima Argument..
bist du erst mal verheiratet..brauchst du keine Angst mehr vor dem ersten Mal haben...:confused:
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da ich bislang 27 Jahre ohne ausgekommen bin und man allein daran schon erkennt dass es für mich etwas ganz besonderes ist...

"Musik ist etwas ganz besonderes für mich, ich habe noch nie welche gehört."

Das was du da ansprichst, das ist genau diese Überromantisierung von Sex, die ich bei so einer Einstellung nicht verstehen kann. Woher willst du denn wissen, dass Sex so etwas besonderes ist?
 

Benutzer123446 

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Ich hab persönlich nie viel davon gehalten, mit dem Sex bis zur Ehe zu warten.
Wovon ich aber immer überaus viel gehalten habe, war, mit dem Sex zu warten bis der Partner vertraut genug ist.
Das wiederum hat für mich auch nichts mit einer Überhöhung von Sexualität zu tun.
Dabei geht es nur darum, sich selbst und dem Partner genug Zeit zu geben, sich Spielraum zu lassen und Intimität zuzulassen anstatt sie auf Press herauszufordern.

Ganz ehrlich, viele dieser Teenie-Vorstellungen von "Kein Sex vor der Ehe" begründen sich für mich auf Selbstschutz.
Denn mit "Wahre Liebe wartet" usw. hat man ein Konstrukt, das es einem ermöglicht sich in dem Tempo zu entwickeln in dem man es möchte (sofern man es zulässt), ohne von außen mit Erwartungsdruck bombardiert zu werden, weil man seine Haltung ja ganz klar formuliert hat.
Keine Ahnung wie das bei euch so war, aber so zwischen 15-17 Jahren konnte man bei uns nirgendwo mehr hingehen ohne dass thematisiert wurde wer mit wem und ob man selbst schon und wie und wo.
Von daher glaube ich, dass die meisten dieser Teenies Sex haben werden, sobald sie dazu bereit sind, und die "Wahre-Liebe"-These eine unerkannte Schutzbehauptung war. Keine Ahnung ob das auf den TS auch zutrifft, aber das ist meine Interpretation :zwinker: (Religiöse Haltungen etc. sind hiervon natürlich ausgenommen.)
Die andere Variante war oft: man macht einfach mit, weil man halt muss. Und zumindest in meiner Jugendzeit hab ich fast ausschließlich Mädels im Freundeskreis gehabt, die nicht sonderlich viel Spaß am Sex hatten, weil sie einfach nur deshalb Sex hatten, weils halt dazugehört.
(Ausnahmen und Regel und so, ne?)
 

Benutzer125266 

Verbringt hier viel Zeit
Ich verstehe nicht, waurm man automatisch so viel vertrauter sein muss, nur weil man einem vom Staat angestelltem Typen ein "Ja ich will" gesagt hab. Es sind ja nicht alle Ehen harmonisch, warum muss das Verhältnis dann vertrauter sein? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so ein Unterschied ist.

Abgesehen davon stelle ich es mir auch sehr unromantisch vor, wenn die unglaubliche, tolle, atemberaubende Hochzeitsnach, auf die man 20, 30 Jahre lang gewartet hat nach zwei Minuten vorbei ist :tongue:
 
T

Benutzer

Gast
Ich verstehe nicht, waurm man automatisch so viel vertrauter sein muss, nur weil man einem vom Staat angestelltem Typen ein "Ja ich will" gesagt hab.
Was für ein unreifer Schwachsinn! :kopfwand: Niemand behauptet, dass eine Beziehung vertrauter und harmonischer wird durch die Tatsache, dass man einen Ring trägt und eine Heiratsurkunde im Schrank liegen hat. So ein Käse. Für alle, die nicht wissen, was Heiraten bedeutet: Es geht darum, dass beide Partner sich nach reiflicher Überlegung ganz bewusst und endgültig für ein gemeinsames Leben mit dem andern entschieden haben und sich gegenseitig die Treue versprechen. Dieser Schritt setzt dann wiederum eine gewisse Vertrautheit voraus... sorum geht die Rechnung.

Ich bin trotz christlichem Hintergrund nicht pauschal gegen Sex vor der Ehe, aber ich bin dagegen, dass man sich fröhlich durch die Gegend vögelt. Für mich ist Sex untrennbar mit ernsten Gefühlen und einer ehrlichen Vertrautheit verbunden; diese Bindung erreicht man nicht nach 2,3 Dates. Allerdings will ich mich da jetzt auf keinen Zeitraum festlegen - jede Beziehung ist anders, jedes Paar verbringt unterschiedlich viel Zeit miteinander und geht verschiedenen Aktivitäten nach. Wie sich die Vertrautheit entwickelt, kann man nicht einfach an einer Zeitspanne festmachen. Auf jeden Fall finde ich es wichtig, dass man sich genau überlegt, mit wem man intim wird, und dass man sich nicht einfach an den Erstbesten "verschenkt". Leider habe ich mich selbst von meinem ersten Freund zu sehr bedrängen lassen und habe es später schwer bereut, dass ich nachgegeben und mit ihm geschlafen hatte.

Ich finde es sehr schade, dass das Erste Mal heute zu einem Initiationsritus verkommt, den viele Teenis recht bald "hinter sich bringen" wollen - das kann man hier im Forum ja jede Woche wieder neu lesen. Viele glauben anscheinend, durch den ersten Sex erwachsen zu sein und "dazuzugehören", wozu auch immer. Diesen Trend finde ich viel schlimmer als außerehelichen Sex.
 
L

Benutzer

Gast
Was für ein unreifer Schwachsinn! :kopfwand: Niemand behauptet, dass eine Beziehung vertrauter und harmonischer wird durch die Tatsache, dass man einen Ring trägt und eine Heiratsurkunde im Schrank liegen hat.
Doch, eigentlich schon, wenn man sagt, dass man erst nach der Heirat Sex haben will.
 

Benutzer129779 

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"Musik ist etwas ganz besonderes für mich, ich habe noch nie welche gehört."

Das was du da ansprichst, das ist genau diese Überromantisierung von Sex, die ich bei so einer Einstellung nicht verstehen kann. Woher willst du denn wissen, dass Sex so etwas besonderes ist?

Du hast jetzt völlig zusammenhangslos einen Satz heraus gepickt. Mir ist auch klar dass man dadurch kein anderer Mensch wird oder sonst was! Aber wie bereits gesagt, müsste für mich erst ein gewisses Grundvertrauen aufgebaut werden bevor ich mit jemandem intim werden kann und das war bisher aus diversen Gründen leider noch nicht der Fall, weil der selbst passende Partner gefehlt hat. Mir persönlich widerspricht es einfach, mit jemandem voreilig ohne Liebe ins Bett zu steigen.
Es gibt genügend Beziehungen die beispielsweise durch Affären entstanden sind und es funktioniert. Kann auch jeder handhaben wie er will, aber ich persönlich habe andere Prinzipien ob man das jetzt nachvollziehen kann oder nicht.
 

Benutzer121975 

Benutzer gesperrt
Du hast jetzt völlig zusammenhangslos einen Satz heraus gepickt. Mir ist auch klar dass man dadurch kein anderer Mensch wird oder sonst was! Aber wie bereits gesagt, müsste für mich erst ein gewisses Grundvertrauen aufgebaut werden bevor ich mit jemandem intim werden kann und das war bisher aus diversen Gründen leider noch nicht der Fall, weil der selbst passende Partner gefehlt hat. Mir persönlich widerspricht es einfach, mit jemandem voreilig ohne Liebe ins Bett zu steigen.
Es gibt genügend Beziehungen die beispielsweise durch Affären entstanden sind und es funktioniert. Kann auch jeder handhaben wie er will, aber ich persönlich habe andere Prinzipien ob man das jetzt nachvollziehen kann oder nicht.

Ich verstehe dich da,die anderen die von seit Jahren *Hust* Vögeln ,für die ist es nichts besonderes sondern alltägliches :zwinker:!
Haben oft schon vergessen wie es bei ihnen mal gewesen ist :zwinker: !

Bis zur Ehe warten,ich glaub das würde nichts für mich sein weil es schon irgendwas ist wo man auch zusammenpassen muss!Das mit dem Grundvertrauen ist bei mir auch so,ebenso wie das mit der Liebe!
Ich müsste aber nicht mit dem Menschen zusammen sein..........aber großes Vertrauen,Liebe........muss schon vorhanden sein,könnte bei mir auch in einer engen Freundschaft passieren!
Für uns ist es eben ein "großer" Schritt so wie es für alle mal gewesen ist!
Einen Schritt den man eben nur mit einem Menschen geht wo wirklich alles das vorhanden ist.[DOUBLEPOST=1365354604,1365353836][/DOUBLEPOST]
"Musik ist etwas ganz besonderes für mich, ich habe noch nie welche gehört."

Das was du da ansprichst, das ist genau diese Überromantisierung von Sex, die ich bei so einer Einstellung nicht verstehen kann. Woher willst du denn wissen, dass Sex so etwas besonderes ist?

Das kommt glaub ich daher weil viel drüber geredet wird!
Muss also was besonderes sein!
Das es für einen Menschen der es oft hat, nichts besonderes ist,das ist mir auch klar!

Jemand der schon 100mal irgendwo im Urlaub war für den ist es auch nichts mehr besonderes,ist halt ganz schön.
Aber für jemand der zum ersten mal das Meer sieht,der sieht das eben mit ganz anderen Augen,es ist furchtbar schön für ihn!
Und wenn noch jemand nie das Meer gesehen hat der denkt sich das es was ganz besonderes ist/sein muss weil alle davon reden wie schön es ist und allein die Vorstellung mal das Meer zu sehen ist schon unglaublich schön!

Was das angeht schauen Pixi und ich halt noch durch "Kinderaugen" ,nicht um sonst heißt es das man noch unschuldig ist,da kann zur Abwechslung aber mal keiner mitreden für den es schon sowas normales ist was man einfach macht!
 
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Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich halte nichts davon. Ich muss vor der Ehe, ja vor der Beziehung, wissen, ob wir sexuell überhaupt zusammen passen.

Sex ist immer was besonderes. Mit jedem neuen Partner, aber auch mit jedem neuen Mal mit ein und demselben Partner.
 

Benutzer117064 

Meistens hier zu finden
ich finde auch man sollte warten bin man sich sicher ist, aber früher hat man auch schon mit 18 oder 19 geheiratet :smile: wenn du also erst karriere machen willst und ihr dann heiratet dauert es schon sehr lange..
es heißt nicht das du mit jeder X-belibigen in die Kiste springen sollst, aber wenn ihr beide euch sicher seit, dass ihr zusammen gehört dann könnt ihr auch schon früher sex haben. dazu braucht ihr keinen trauschein.... und auch gott würde das verstehen :smile: falls es dir darum geht..
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Du hast jetzt völlig zusammenhangslos einen Satz heraus gepickt.
Welcher Zusammenhang aus deinem Beitrag wäre denn da wichtig gewesen?

Aber wie bereits gesagt, müsste für mich erst ein gewisses Grundvertrauen aufgebaut werden bevor ich mit jemandem intim werden kann und das war bisher aus diversen Gründen leider noch nicht der Fall, weil der selbst passende Partner gefehlt hat. Mir persönlich widerspricht es einfach, mit jemandem voreilig ohne Liebe ins Bett zu steigen.
Das hat ja auch niemand verlangt, allerdings besteht ja doch ein sehr großer Unterschied zwischen "Vertrauen und Liebe aufbauen" und "Heiraten".

Meine Frage bleibt allerdings unbeantwortet: Warum denkst du, dass Sex etwas so besonderes ist, dass du dafür sogar am liebsten erst eine staatliche Bindung eingehen möchtest?
 

Benutzer127397 

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Was für ein unreifer Schwachsinn! :kopfwand: Niemand behauptet, dass eine Beziehung vertrauter und harmonischer wird durch die Tatsache, dass man einen Ring trägt und eine Heiratsurkunde im Schrank liegen hat. So ein Käse. Für alle, die nicht wissen, was Heiraten bedeutet: Es geht darum, dass beide Partner sich nach reiflicher Überlegung ganz bewusst und endgültig für ein gemeinsames Leben mit dem andern entschieden haben und sich gegenseitig die Treue versprechen. Dieser Schritt setzt dann wiederum eine gewisse Vertrautheit voraus... sorum geht die Rechnung.
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Nun ja, ich finde schon, dass es um die Gefühle geht.. man kann so eine Entscheidung (also ich will mit demjenigen mein Leben teilen) auch ohne Heirat treffen.
Es gibt viele, die nicht mal heiraten wollen, aber trotzdem ihr Leben lang bzw. den größten Teil ihres Lebens mit dem einen Partner verbracht haben und es gibt auch viele die sehr schnell heiraten / oft heiraten.
Das was auf dem Papier steht hat nicht so eine riesen Aussagekraft. Es kommt eher auf die Einstellung der Menschen an und ihre Art.
In einer Beziehung ist für mich die Treue und die Vertrautheit eh Grundlage, dafür brauche ich keine Überlegung und auch keine Heirat.

Ich will dich auch gar nicht in deiner Meinung angreifen, bei dem Rest was du geschrieben hast kann ich dir ja auch wieder zustimmen. Aber jeder hat da eine andere Sichtweise und ich finde es nicht so schön, dass du bei anderen gleich so radikal behauptest es wäre "unreifer Schwachsinn". :zwinker:
 
Q

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Somit bin ich wirklich voll und ganz dafür, dass Sex im vertrauten Rahmen -der Ehe- stattfinden sollte.

Ist man sich denn in einer festen Partnerschaft ohne Hochzeit gar nicht vetraut miteinander? Man kennt sich doch, eventuell lebt man zusammen. Man küsst sich, schmust und kuschelt. Man redet, macht fantastische Zukunftspläne, lacht und neckt sich. Man fühlt sich geborgen. Das klingt doch alles sehr nach Vertrautheit! Dafür braucht man nicht zu heiraten. Man sollte doch lieber schon vor der Hochzeit sich absolut sicher sein mit der Person. Und wenn man sich absolut sicher ist, dann kann man auch vorher Sex haben.

Und abgesehen davon, denke ich auch, dass es in der Hochzeitsnacht zu großen Enttäuschungen kommen wird. Er macht sich extremen Druck - und macht schlapp. Oder er kommt nach 1 Mal Stoßen. Und sie ist genau so nervös, weil es ja die Hochzeitsnacht ist und sie PERFEKT sein muss - verkrampft, und nichts geht mehr.
Besser, man übt vorher :zwinker:

Achja: Ich bin übrigens auch voll und ganz dafür, dass Sex im vertrauten Rahmen stattfinden soll. Aber wie gesagt, dafür braucht man nicht verheiratet zu sein. Eine feste Partnerschaft, die beide ernst meinen und nicht gedenken zu beenden - das ist genug vertrauter Rahmen :smile:
 
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Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und abgesehen davon, denke ich auch, dass es in der Hochzeitsnacht zu großen Enttäuschungen kommen wird. Er macht sich extremen Druck - und macht schlapp. Oder er kommt nach 1 Mal Stoßen. Und sie ist genau so nervös, weil es ja die Hochzeitsnacht ist und sie PERFEKT sein muss - verkrampft, und nichts geht mehr.
Besser, man übt vorher :zwinker:

Off-Topic:
Ich habe jetzt schon einige Hochzeiten hinter mir, fast alle meine Kumpels sind inzwischen verheiratet... und ich kenne keinen einzigen, der in der Hochzeitsnacht noch irgendwas in Richtung Sex zustande gebracht hätte. Auch bei meiner Hochzeitsnacht war die größte Interaktion mit meiner Frau, dass ich ihr gefühlte 218 Klammern aus dem Haar gefriemelt hab. :zwinker:
 

Benutzer129779 

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Welcher Zusammenhang aus deinem Beitrag wäre denn da wichtig gewesen?
Ich würde sagen der Zusammenhang des kompletten Beitrags.

Das hat ja auch niemand verlangt, allerdings besteht ja doch ein sehr großer Unterschied zwischen "Vertrauen und Liebe aufbauen" und "Heiraten".
Also nochmal, ich wollte damit sagen, dass ich die Einstellung von Chris__ und seiner Freundin sehr schön finde und, sollte ich einen Partner haben der diese Ansicht hat, sehr gerne dazu bereit wäre bis zur Ehe zu warten. Ich kenne es bislang nicht anders und würde demnach auch nichts vermissen. Sehe ich zumindest vom jetzigem Standpunkt aus.
ABER ich habe nie behauptet mir grundsätzlich keinen Sex vor der Ehe vorstellen zu können oder einen potenziellen Partner vor dieses Ultimatum zu stellen! Deshalb verstehe ich auch nicht so ganz worauf du eigentlich hinaus willst!?
Wenn ich mit jemandem eine Beziehung eingehe, muss ich mir langfristig gesehen vorstellen können, denjenigen auch irgendwann zu heiraten, ansonsten macht es für mich persönlich keinen Sinn sondern wäre reine Zeitverschwendung. Und für den nächsten Schritt gehört für mich nunmal Vertrauen und Liebe.
Was ich bräuchte wäre Zeit, wenn mir die ein Partner nicht geben kann oder will, macht es aus meiner Sicht von vorn herein keinen Sinn.

Meine Frage bleibt allerdings unbeantwortet: Warum denkst du, dass Sex etwas so besonderes ist, dass du dafür sogar am liebsten erst eine staatliche Bindung eingehen möchtest?
Ich denke insofern dass es etwas besonderes ist, dass ich weder einen ONS noch eine Affäre eingehen würde. Desweiteren ist es insofern etwas besonderes, dass daraus ein neues Leben entstehen KANN, wobei ich mir schon sicher sein will dass ich mir die Person auch als Vater vorstellen kann. Alles Weitere habe ich denke ich bereits in meinem letzten Beitrag beantwortet. Was willst du hören? Wie gesagt eine staatliche Bindung ist da nicht Voraussetzung.
Gegenfrage: Wenn Sex deiner Meinung nach so "unbesonders" ist, warum kann man dann nicht damit warten?[DOUBLEPOST=1365367795,1365367111][/DOUBLEPOST]
Ich müsste aber nicht mit dem Menschen zusammen sein..........aber großes Vertrauen,Liebe........muss schon vorhanden sein,könnte bei mir auch in einer engen Freundschaft passieren!
Das widerrum könnte ich mir gar nicht vorstellen, Freundschaften trenne ich da strickt!!!
 
T

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Gast
Das was auf dem Papier steht hat nicht so eine riesen Aussagekraft. Es kommt eher auf die Einstellung der Menschen an und ihre Art. [...]
Aber jeder hat da eine andere Sichtweise und ich finde es nicht so schön, dass du bei anderen gleich so radikal behauptest es wäre "unreifer Schwachsinn". :zwinker:

Gut dann habe ich mich vielleicht nur zu unklar ausgedrückt: Mit dem Schwachsinn meine ich die Aussage von Thjalfi, dass die Vertrautheit durch das Ja-Wort vor dem Standesbeamten und die Heiratsurkunde entsteht. Aber es ist doch genau andersrum: Erst entscheidet man sich füreinander, und danach gibt man sich das Ja-Wort - oder hat Sex, oder beides. :zwinker:

Ich meine auch überhaupt nicht, dass das Papier eine "riesen Aussagekraft" hat, wie du schreibst, sondern die Bedeutung hat allein das Versprechen, das man sich gibt - ob man das nun durchs Heiraten tut oder durch jede beliebige andere Definition innerhalb der Beziehung, ist ja dann auch wieder Geschmackssache. Alles klar? :cool:

EDIT: Nochmal mit Bezug auf Thjalfi: Niemand behauptet, dass die Beziehungen verheirateter Paare automatisch vertrauter, harmonischer oder sonstwie "besser" sind als die unverheirateter Paare. Irgendwie scheinen total viele Unverheiratete zu glauben, dass die Verheirateten diesen Bonus für sich beanspruchen... Die zwischenmenschliche Beziehung verändert sich doch durch den Trauschein nicht, sondern nur die Einstellung zueinander - dass man sich treu ist, und dass man zusammenbleibt und daran arbeitet, auch wenns mal weniger harmonisch wird.
 
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