Kein Sex vor der Ehe - Wahre Liebe kann warten.

Kein Sex vor der Ehe ist....


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    166

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Schon wieder diese "intimste Moment", diese Aussage kam bisher nur von Leuten, die noch nie Sex hatten. Wieso glaubt man da eigentlich nicht mal den vielen anderen Menschen hier, die in langjährigen Beziehungen leben und wiederholt sagen, dass das einfach nicht so ist?

Wieso sollte man? Wie man Sex für sich bewertet, ist doch eine individuelle, subjektive Einschätzung und keine objektive Wahrheit. Wenn hier 100 Leute sagen, dass Sex nicht zu den intimsten Momenten in ihrer Beziehung geführt hat, dann kann es auf der anderen Seite genauso gut 100 Leute geben, die Sex sehr wohl als intimsten Moment betrachten. Warum manche immer zwanghaft versuchen, subjektive Empfindungen in ein objektives Richtig-und-Falsch-Schema zu pressen, verstehe ich nicht.
 

Benutzer127397 

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Wieso sollte man? Wie man Sex für sich bewertet, ist doch eine individuelle, subjektive Einschätzung und keine objektive Wahrheit. [...]
Gebe dir auf der einen Seite recht, andererseits ist es auch wieder schwer etwas zu beurteilen, was man noch nie selber erfahren hat.
Aber dann ist die Ansicht vielleicht phasenweise wichtig. Momentan, ohne das Gefühl zu kennen, ist Sex für einige nicht wichtig / der intimste Moment überhaupt.. oder wieder was anderes.
Das kann sich dann nochmal ändern, wenn man es wirklich selber erlebt hat. Entweder bestätigt sich das oder man denkt wieder ganz anders.
Man sollte also einfach auch diese ich nenn's mal "Phase" akzeptieren.
Und weil ich ja so gerne Vergleiche bringe: wenn sich jemand 2 Jahre lang vegetarisch ernährt, wäre es unmoralisch ihm Fleisch aufdrängen zu wollen. Wenn er dann später die Meinung darüber wieder ändert und anfängt wieder Fleisch zu essen, dann ist es okay ihm Fleisch anzubieten.
Die Einstellung ist eben momentan so... und wenn diejenigen bisher überzeugt davon sind, dann kann man daran auch nicht rütteln und das ist ja auch in Ordnung :smile:
Man selber entwickelt sich ständig weiter, aber vor jeder Meinungsänderung möchte man ja auch, dass die eigene Einstellung akzeptiert wird.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Interessant finde ich an dieser Diskussion, dass die "Befürworter" häufig Sex als das "intimste" zwischen zwei Menschen beschreiben und die "Gegner" argumentieren, dass es Dinge gibt, die noch deutlich intimer sind.
Das würde ich gerne mal weiterdiskutieren. Könnte es sein, dass hier - unter anderem - einfach unterschiedliche Intitmitätsbegriffe eine Rolle spielen? Dass beide Seiten etwas anderes meinen, wenn sie von Intimität sprechen?
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wieso sollte man? Wie man Sex für sich bewertet, ist doch eine individuelle, subjektive Einschätzung und keine objektive Wahrheit.
Gerade weil es so eine subjektive Einschätzung ist, kann man die Bewertung nicht durchführen, wenn man darin noch gar keine Erfahrung hat. Das ist eben einfach wirklich so, und sorry, dass ich da wieder einen Vergleich ziehen muss, als ob ich sage, dass Steak das beste Essen der Welt ist und ich noch nie ein Steak gegessen habe.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Gebe dir auf der einen Seite recht, andererseits ist es auch wieder schwer etwas zu beurteilen, was man noch nie selber erfahren hat.

Ich bezog mich jetzt nicht auf die konkrete Gruppe derjenigen, die Jungfrau sind, sondern ganz allgemein auf Leute, die Sex als intimsten Moment bezeichnen.

Aber wie du sagst, selbst wenn die Einschätzung der Intimität noch nicht auf Erfahrung beruht, sondern sich derjenige das nur so vorstellt, bleibt die ganze Sache trotzdem subjektives Empfinden und ist völlig legitim. Und ob diese Vorstellung sich dann bei der jeweiligen Person bewahrheitet oder nicht, ist völlig offen und einzig und allein abhängig von der Bewertung besagter Person; deshalb ist es lächerlich, zu sagen: "Ich sehe die Sache richtig, weil ich schon Sex hatte, und du siehst sie falsch, weil du noch keinen hattest, und wenn du mal Sex hast, wirst du es genauso sehen wie ich, weil das die einzig wahre Wahrheit ist".

also ob ich sage, dass Steak das beste Essen der Welt ist und ich noch nie ein Steak gegessen habe.

Klar weiß ich das dann nicht und kann mir nur eine Vorstellung davon machen. Aber woher weißt du bitteschön so genau, dass für mich Steak nicht das beste Essen der Welt sein wird, wenn ich es mal probiert habe? Weil für dich das beste Essen der Welt Pfannkuchen sind, und deswegen muss es das für jeden Menschen sein und jeder, der was anderes besser findet, irrt sich? :zwinker:
 
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Benutzer91095 

Team-Alumni
Interessant finde ich an dieser Diskussion, dass die "Befürworter" häufig Sex als das "intimste" zwischen zwei Menschen beschreiben und die "Gegner" argumentieren, dass es Dinge gibt, die noch deutlich intimer sind.
Das würde ich gerne mal weiterdiskutieren. Könnte es sein, dass hier - unter anderem - einfach unterschiedliche Intitmitätsbegriffe eine Rolle spielen? Dass beide Seiten etwas anderes meinen, wenn sie von Intimität sprechen?

Ich vermute, dass man Sex in unserer sexualisierten Welt einfach als etwas extrem wundervolles und magisches wahrnimmt, wenn man ihn noch nicht gehabt hat. Man idealisiert ihn einfach, so wie das in romantischen Filmen dann auch immer dargestellt wird. Außerdem HAT man nur schlechten Sex, aber man spricht nicht darüber. Ich als Frau, die eher Spätzünder war, hatte anfangs auch eine recht idealisierte Vorstellung von Sexualität. Ich wurde von meinem ersten Freund entjungfert und tatsächlich war die Entjungferung alles andere als wundervoll und magisch. Sie war zwar schön, aber es sind eben auch Dinge schief gegangen und ein Penis in der Vagina fühlte sich anfangs wirklich einfach an wie ein Fremdkörper in einer der eigenen Körperöffnungen. Nix mit wundervoll und magisch. Und besonders geil war's jetzt auch nicht (aber ja, ich war bereit dafür und wollte es und die Entjungferung lief auch ohne nennenswerte Probleme ab.).

Und klar, Sex KANN wundervoll und magisch sein. Aber bis er das ist, braucht es mMn etwas Übung und Erfahrung :zwinker: Sex ist nicht per se wundervoll und magisch, auch nicht, wenn man den Partner von tiefstem Herzen liebt. Für mich ist Sex ähnlich wie Kunst. Wenn man mit Kunst etwas ausdrücken will, braucht man dazu auch die Fertigkeiten. Wenn man die Fertigkeiten nicht hat, dann kann man es zwar vllt trotzdem schön finden, aber wundervoll und magisch ist es höchstwahrscheinlich nicht. Und besonders intim auch nicht. Es kann intim sein, aber es muss nicht. Und ich persönlich habe mir leichter getan, diverse Dinge über meine Sexualität außerhalb von festen Beziehungen zu lernen, weil u.a. nicht jeder Beziehungspartner gewillt ist, da experimentierfreudig und offen und kritikfähig zu sein. Es kommt dann eben auch auf den eigenen "Ehrgeiz" an. Für jemanden, der Sex als Ehepflicht oder nur zum Kindermachen wahrnimmt, wird sich die Initiative auf ein Minimum beschränken.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Klar weiß ich das dann nicht und kann mir nur eine Vorstellung davon machen. Aber woher weißt du bitteschön so genau, dass für mich Steak nicht das beste Essen der Welt sein wird, wenn ich es mal probiert habe? Weil für dich das beste Essen der Welt Pfannkuchen sind, und deswegen muss es das für jeden Menschen sein und jeder, der was anderes besser findet, irrt sich? :zwinker:
"Sein wird", das ist der springende Punkt. Keiner würde aber behaupten, dass es das beste Essen ist ohne es je gekostet zu haben. Natürlich kann es sein, dass Sex am Ende wirklich das intimste für das Paar sein wird. Aber auch ein subjektives Empfinden kann man in Wahrscheinlichkeiten ausdrücken. Jetzt haben wir hier natürlich keine aussagekräftige Statistik, aber man sollte doch zumindest mal darüber nachdenken, ob die Leute mit Erfahrung es nicht vielleicht doch besser wissen, als die ohne Erfahrung.
 

Benutzer121975 

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Ich vermute, dass man Sex in unserer sexualisierten Welt einfach als etwas extrem wundervolles und magisches wahrnimmt, wenn man ihn noch nicht gehabt hat. Man idealisiert ihn einfach, so wie das in romantischen Filmen dann auch immer dargestellt wird. Außerdem HAT man nur schlechten Sex, aber man spricht nicht darüber. Ich als Frau, die eher Spätzünder war, hatte anfangs auch eine recht idealisierte Vorstellung von Sexualität. Ich wurde von meinem ersten Freund entjungfert und tatsächlich war die Entjungferung alles andere als wundervoll und magisch. Sie war zwar schön, aber es sind eben auch Dinge schief gegangen und ein Penis in der Vagina fühlte sich anfangs wirklich einfach an wie ein Fremdkörper in einer der eigenen Körperöffnungen. Nix mit wundervoll und magisch. Und besonders geil war's jetzt auch nicht (aber ja, ich war bereit dafür und wollte es und die Entjungferung lief auch ohne nennenswerte Probleme ab.).

So langsam wird mal zurück gedacht :zwinker: was Liebe und Sexualität angeht !
Und es stimmt,man kennt es nur aus Filmen und weil man es noch nie anders erlebt hat,hat man auch so


vorstellungen davon :rolleyes:,man kann sich nur das schöne Vorstellen,was es da für Probleme gibt,geben kann das weiß man gar nicht,kann es auch nicht glauben!
Auch die Twighlight Filme gehen ja in die Richtung,normal für ein Jugendliches Publikum gemacht,deshalb auch ziemlich unschuldig gehalten in Sachen Liebe..............
Der normale Erwachsene verdreht die Augen wenn er sowas sieht :grin:,Teenie's und eben erwachsene Menschen die das auch noch vor sich haben schmelzen dahin!
So muss das sein,so wunderschön.............das sind dann die Gedanken die diese Gruppe im Kopf hat wenn sie sowas sieht!
 
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Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Jetzt haben wir hier natürlich keine aussagekräftige Statistik, aber man sollte doch zumindest mal darüber nachdenken, ob die Leute mit Erfahrung es nicht vielleicht doch besser wissen, als die ohne Erfahrung.

Hm, aber vielleicht verändert die Erfahrung aber auch das, worum es eigentlich geht und damit den Gegenstand des Disputes?

Ich weiß nicht, ob ich das jetzt so ausdrücken kann, dass man es auch versteht und ohne in die Argumentation der "beiden Seiten" etwas falsches reinzuinterpretieren.

Ich glaube bei der "Befürworter"-Seite, die Sex (und insbesondere den 1. Sex) für das Intimste hält, scheint mir der Aspekt der "Verletztlichkeit" - unter anderem - eine große Rolle zu spielen.
Das könnte ich auch gut nachvollziehen. Bei mir und meiner ersten Freundin war das auch nicht anders.
Ich habe es ja oben schon geschrieben. Wir haben fast ein Jahr - und ein langsames Vortasten (Knutschen, Streicheln, Petting, Handjobs usw.) gebraucht, bis wir beide so viel Vertrauen in uns selbst und in den anderen aufgebaut hatten, dass wir das erste Mal "gewagt" haben. Ich z.B. hätte das nicht nach schon einer Woche auf die Reihe gebracht, weil ich wahrscheinlich erhebliche Ängste gehabt hätte (wird es "klappen"? wird sie meinen Schwanz schön finden? Werde ich ihre Erwartungen erfüllen können? ...und vor allem: WAS WIRD PASSIEREN wenn es "schlecht" läuft? Wird sie mich auslachen? Wird sie mich ablehnen? Wird sie mich am nächsten Tag verlassen?? Als es dann wirklich passiert ist, war ich mir relativ sicher, dass nichts dergleichen passieren wird, egal wies läuft.
Insofern ist der erste Sex zwischen zwei Menschen (und vor allem natürlich, wenn es sich um den ersten Sex überhaupt handelt) natürlich ein äußerst intimer Moment, der wohl durch ziemlich wenig zu toppen ist. Jedenfalls war das bei mir so.

Das hat sich inzwischen natürlich nach mehr als 25 Jahren regelmäßigem Sex verändert. Beim Sex mit meiner Frau fühle ich mich keine Spur mehr "verletzlich". Es ist einfach nur mehr eine sehr schöne Sache, die ein wesentlicher Bestandteil unserer Beziehung ist. Es ist sicherlich kein "intimster" Moment mehr.

Die "Gegner" Seite - und damit die Erfahreneren - argumentieren, dass es viel intimere Momente in ihren Beziehungen gibt. Da gehts aber m.E. mehr um "intim" als Erleben eines starken emotionalen Bandes etc. mit dem Partners und deutlich weniger - wenn überhautp - um das Sich-"verletzlich"-machen. Klar, das können dann auch ganz andere Momente sein.

Nun hilft es natürlich überhaupt nichts, wenn die Erfahrenen den Unerfahrerenen jetzt sagen: Nö, Sex ist nicht das Intimste. Ihr irrt euch und wir wissen das, weil wir ja schon jahrelang Sex haben. Nach meiner Auffassung haben beide Seiten irgendwie Recht.

Wobei ich natürlich abschließend betonen will, dass das alles wieder ÜBERHAUPT NICHTS mit der Institution "Ehe" zu tun hat.
 
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Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Klar weiß ich das dann nicht und kann mir nur eine Vorstellung davon machen. Aber woher weißt du bitteschön so genau, dass für mich Steak nicht das beste Essen der Welt sein wird, wenn ich es mal probiert habe? Weil für dich das beste Essen der Welt Pfannkuchen sind, und deswegen muss es das für jeden Menschen sein und jeder, der was anderes besser findet, irrt sich? :zwinker:

Egal ob Steak das beste Essen der Welt ist oder nicht. Wenn ich sage ich Esse nie Steak bis es mir Person X kocht und dann ess ich nur noch dieses Steak obwohl es mir dann vielleicht nicht schmeckt dann werd ich das Steak auch eher wiederwillig Essen, auch wenns Person Y perfekt macht und ichs wirklich lieben würde dieses Steak zu essen. Aber ich hab gar keine Ahnung von Steak weil ich nur etwas esse das von Person X als Steak definiert ist, auch wenns in Wirklichkeit Tofu ist.

Aber auch das ist eine Entscheidung die man treffen kann. Man wird halt nie glücklich damit sein, sondern es eher widerwillig essen.
 

Benutzer121975 

Benutzer gesperrt
Hm, aber vielleicht verändert die Erfahrung aber auch das, worum es eigentlich geht und damit den Gegenstand des Disputes?

Ich weiß nicht, ob ich das jetzt so ausdrücken kann, dass man es auch versteht und ohne in die Argumentation der "beiden Seiten" etwas falsches reinzuinterpretieren.

Ich glaube bei der "Befürworter"-Seite, die Sex (und insbesondere den 1. Sex) für das Intimste hält, scheint mir der Aspekt der "Verletztlichkeit" - unter anderem - eine große Rolle zu spielen.
Das könnte ich auch gut nachvollziehen. Bei mir und meiner ersten Freundin war das auch nicht anders.
Ich habe es ja oben schon geschrieben. Wir haben fast ein Jahr - und ein langsames Vortasten (Knutschen, Streicheln, Petting, Handjobs usw.) gebraucht, bis wir beide so viel Vertrauen in uns selbst und in den anderen aufgebaut hatten, dass wir das erste Mal "gewagt" haben. Ich z.B. hätte das nicht nach schon einer Woche auf die Reihe gebracht, weil ich wahrscheinlich erhebliche Ängste gehabt hätte (wird es "klappen"? wird sie meinen Schwanz schön finden? Werde ich ihre Erwartungen erfüllen können? ...und vor allem: WAS WIRD PASSIEREN wenn es "schlecht" läuft? Wird sie mich auslachen? Wird sie mich ablehnen? Wird sie mich am nächsten Tag verlassen?? Als es dann wirklich passiert ist, war ich mir relativ sicher, dass nichts dergleichen passieren wird, egal wies läuft.
Insofern ist der erste Sex zwischen zwei Menschen (und vor allem natürlich, wenn es sich um den ersten Sex überhaupt handelt) natürlich ein äußerst intimer Moment, der wohl durch ziemlich wenig zu toppen ist. Jedenfalls war das bei mir so.


Nun hilft es natürlich überhaupt nichts, wenn die Erfahrenen den Unerfahrerenen jetzt sagen: Nö, Sex ist nicht das Intimste. Ihr irrt euch und wir wissen das, weil wir ja schon jahrelang Sex haben. Nach meiner Auffassung haben beide Seiten irgendwie Recht.
Wobei ich natürlich abschließend betonen will, dass das alles wieder ÜBERHAUPT NICHTS mit der Institution "Ehe" zu tun hat.

Jipeeeeeeeee :grin:!!!!!!!!!

Wieder einer der zurück gedacht hat!
"Verletzlichkeit" auch so ein Thema :zwinker:,ein Moment der für mich sehr viel Intimer ist als eine mögliche Freundin auf die Toilette zu begleiten ,sie zu tragen weil sie nicht alleine kann!
Wurde ja hier auch schon genannt,das Nackt sein,Verletzlich sein,dann ist alles neu,macht Unsicher auch ein wenig Ängstlich,man weiß nicht wirklich was man tun soll.....................

Allein der Gedanke nach irgendwie 2 Wochen ist dann schon für einen Absurd :grin:,denn in 2 Wochen kann man das bei weitem nicht aufbauen was dazu nötig ist,die anderen können es dann wiederrum nicht verstehen.....................vielleicht hängt es auch damit zusammen das manche Menschen die andere Sorte als möglichen Partner ausschliessen,heißt ja das in meinem Fall gut 10-15 Jahre erfahrungen vorhanden sind die man dem anderen vorraus hat und dann noch mal bei 0 anfangen ist für viele undenkbar!
Hab ich jetzt auch schon öfters gelesen.
Einen kleinen % satz gibt es aber,ich weiß nicht warum aber denen macht es nichts aus,vielleicht wollen diese Menschen auch noch mal alles erleben,eben genau so wie es damals gewesen ist,das Unschuldige,wahnsinnig neugierige...............was mit so einem Menschen eben nochmal durchlebt wird.
 
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Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Jipeeeeeeeee :grin:!!!!!!!!!

Wieder einer der zurück gedacht hat!
"Verletzlichkeit" auch so ein Thema :zwinker:,ein Moment der für mich sehr viel Intimer ist als eine mögliche Freundin auf die Toilette zu begleiten ,sie zu tragen weil sie nicht alleine kann!
Wurde ja hier auch schon genannt,das Nackt sein,Verletzlich sein,dann ist alles neu,macht Unsicher auch ein wenig Ängstlich,man weiß nicht wirklich was man tun soll.....................

Womit wir aber wieder beim Thema Angst wären, und eine Beziehung in der man Ängste hat und die nicht ausräumen kann außer durch einen formalen Akt ist nicht gesund, in einer Beziehung sollte man über Ängste reden und sie zusammen mit dem Partner ausräumen.

Wobeis mir tendenziell wurscht ist, ob jemand 10 Jahre auf Sex wartet aber dieses hinzufügen der staatlich religiösen Komponente stört. Einfach weil es eine Beziehung auf einen Gesetzestext runterbricht und ihr damit den Wert nimmt.
 

Benutzer121975 

Benutzer gesperrt
Womit wir aber wieder beim Thema Angst wären, und eine Beziehung in der man Ängste hat und die nicht ausräumen kann außer durch einen formalen Akt ist nicht gesund, in einer Beziehung sollte man über Ängste reden und sie zusammen mit dem Partner ausräumen.

Du willst damit also sagen das du damals vorher keine Angst/Unsicherheit hattest und nach irgendwie 2 Wochen ein wenig reden alles soweit OK war?
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Doch, natürlich gab es Ängste und Unsicherheiten, und dann hat man eben darüber geredet und diese Ängste ausgeräumt. Das macht eine Beziehung aus. Ich hab heute auch noch manchmal Ängste, nicht in sexueller Hinsicht, aber ganz allgemein und es ist doch der Sinn einer Beziehung dem Partner zu vertrauen und mit ihr diese Ängste zu besprechen und aufzulösen. Vorallem geht diese Angst nicht weg wenn man auf die Ehe wartet. Sie wird eher noch verstärkt wenn man wartet und dann aufeinmal damit konfrontiert ist, das dieser besondere Moment eben nicht besonders ist sondern neu und ungewohnt und vielleicht sogar unangenehm. Daran ändert nämlich auch die Genehmigung nichts.
 

Benutzer102417  (34)

Öfters im Forum
ich mache mir nun auch mal die Mühe hier zu antworten. Ich habe nur einige vereinzelte Beiträge gelesen, also verzeiht wenn ich hier etwas wiederhole oder mein Beitrag nicht zur aktuellen Diskussion passt.

Viele Menschen sitzen dem Irrglauben auf, dass es den/die Eine/n gibt. Man muss ihn/sie finden und dann ist alles gut. Vorher ist man einsam. Endlich ist man gerettet aus der Einsamkeit. Jetzt gehen wir eine Beziehung ein und jetzt kann alles gut sein,vorausgesetzt natürlich er ist der Richtige... um den Richtigen zu halten, verbiegen wir uns. Wir wollen uns doch schließlich von der besten Seite zeigen und wer will denn schon alleine sein? Nicht dass er vor Schreck wegläuft, wenn er bemerkt, wer wir wirklich sind und dass wir sein Lieblingsrestaurant eigentlich furchtbar finden. So irre das klingt, erwarten wir umgekehrt dann aber genauso, dass der Partner sich doch bitte verbiegen möge. Wie oft denken wir denn "sie sollte... mehr das... weniger das... an mich denken... nicht so und so sein, sich mal mehr anstrengen...etc...".
So erdrücken sich viele Paare gegenseitig mit ihren Erwartungen, dass der andere sie doch glücklich machen sollte und so und so sein sollte. Warum ist er nicht so? Er sollte doch aber! Am Anfang war das ganz anders!
Das Ergebnis ist gegenseitige Abhängigkeit und sehr viel Frust, so lange bis einer die Reißleine zieht und geht.
Und dann? Ja, das lag daran, dass er/sie eben nicht der/die Richtige war! Klare Sache!
Die Richtige hätte sich schließlich so verhalten, wie wir das gerne gewollt hätten! Und jetzt, da der Ex keine Leistungen mehr abliefert, ist er auch nicht mehr liebenswert!
Ich rate jedem einmal in sich zu gehen und sich ehrlich zu fragen, ob man seinen Partner wirklich liebt, dafür dass er/sie die Person ist, die er/sie eben ist und das auch wenn er die Erwartungen nicht erfüllt und sich morgen vielleicht entscheidet zu gehen? Oder ob man es nur liebt nicht alleine zu sein und von den "Dienstleistungen" des Anderen zu profitieren. Schlägt die (vermeintliche) Liebe in Hass um, wenn der Andere nicht mehr das tut was wir uns wünschen und sich in unseren Augen deshalb "falsch" verhält?
Die Wahrheit ist, dass JEDER unserer (Ex)Partner ganz genau richtig war für uns und uns perfekt gespiegelt hat. Schließlich haben wir frei gewählt bei ihm zu sein.
Der Andere ist immer eine großartige Gelegenheit sich selbst und die eigenen Unzulänglichkeiten zu erkennen. Dafür können wir dankbar sein, auch wenn das oft mit schmerzhaften Entäuschungen verbunden ist.
Festzustellen, dass man unterschiedliche Dinge will ist Teil unserer Entwicklung. Ich halte es nicht für falsch, dass Beziehungen deshalb auseinander gehen, sondern es ist eine Chance. Es ist etwas wunderbares, dass wir uns immer weiter entwickeln im Leben und damit ergeben sich mit anderen Partnern wieder neue Chancen und neues Glück. Großartig ist es natürlich, wenn man sich gemeinsam weiterentwickeln kann, aber dafür gibt es NIEMALS eine Garantie und das macht garnichts.
Allein schon damit macht der Gedanke mit nur einer Person Sex zu haben keinen Sinn.

Dann zum Sex an sich... Sex ist HAMMER! Wir tun uns selbst und unserem Körper nur Gutes, wenn wir ihn ausleben und wenn noch Liebe mit im Spiel ist, wird es umso besser, keine Frage!
Nur ist es eben trotzdem oft so, dass Menschen sexuell nicht zusammen passen oder erst der Frust im Bett aufzeigt, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt, was man vorher nicht bemerkt hat. Das kannst du noch nicht wissen, lieber TS und es geht vieles was ich hier schreibe sicher gegen deine romantsche Vorstellung von dem Engel, der da geschickt wurde um dich aus deiner Einsamkeit zu retten und mit dem alles perfekt sein muss. Aber es ist einfach die Realität und darum lohnt es sich denen zuzuhören, die diese Erfahrung bereits gemacht haben.

Was ich in allen Lebensbereichen für schädlich halte, ist, sich selbst Grenzen aufzuerlegen (ausgenommen man fügt Anderen Schaden zu). Wozu sollte das gut sein? Du bist doch wunderbar so wie du bist, warum solltest du dich freiwillig einengen? Meine Vermutung ist, dass du ein wenig Bammel hast und so den ultimativen Grund dich deiner Angst nicht zu stellen, kann das vielleicht sein? Vielleicht ist es nichtmal Angst vor der Körperlichkeit selbst, sondern davor die eigen gesetzten Grenzen umzunieten? Was denkst du? Verurteilst du dich selbst, weil du dir und deinem Statement nicht mehr treu wärst, ändertest du deine Meinung? Wenn du dir deiner Überzeugung so sicher bist, brauchst du doch nicht unseren Segen dafür. Das ist doch deine Angelegenheit.
Sex ist was sehr Schönes und zum Genießen da. Du verpasst definitiv was, aber drängeln möcht ich dich bestimmt nicht. Also tu was sich für dich stimmig anfühlt und vielleicht sind es ja die alten Grenzen die nicht mehr stimmen und nicht der Sex...
 

Benutzer90326 

Benutzer gesperrt
Interessant finde ich an dieser Diskussion, dass die "Befürworter" häufig Sex als das "intimste" zwischen zwei Menschen beschreiben und die "Gegner" argumentieren, dass es Dinge gibt, die noch deutlich intimer sind.

Ich habe nicht behauptet, daß Sex das Intimste überhaupt ist, sondern daß es die intimste Form körperlicher Begegnung ist, die man haben kann.

Daß Intimität natürlich auch auf ganz anderen Ebenen existiert und es vielleicht zwischenmenschliche Imitäten gibt, die noch intensiver sein können als der Geschlechtsverkehr, das schließe ich natürlich nicht aus.

Das würde ich gerne mal weiterdiskutieren. Könnte es sein, dass hier - unter anderem - einfach unterschiedliche Intitmitätsbegriffe eine Rolle spielen? Dass beide Seiten etwas anderes meinen, wenn sie von Intimität sprechen?

Die "höchste Intimität" ist die Begründung dafür, weshalb man diese Erfahrung nur mit einem ganz bestimmten Menschen unter ganz bestimmten Rahmenbedingungen teilen möchte und kann.

Im Übrigen wollte ich noch etwas hinzufügen:

Es wird hier oft der Einwand genannt:"Warum sollte man auf etwas warten, wenn man es auch sofort haben könnte?"

Diese Frage ist durchaus berechtigt. Allerdings setzt sie doch viel früher an.

Bei wilden Tieren laufen sich Männchen und Weibchen über den Weg. Man schnüffelt aneinander und wenn beide paarungsbereit sind, dann wird kopuliert. Kurz gesagt: Wenn wilde Tiere gerade "Lust" haben und irgendein Artgenosse auch, dann haben sie Sex.

Warum ist das bei Menschen (mit Ausnahmen) nicht so? Warum verhalten wir uns eben nicht wie wilde Tiere?

Menschen verbinden z.b. Sex mit Liebe. Das sind unzählig viele Menschen, die das tun.

Diese Menschen haben manchmal über viele Jahre hinweg keinen Sex. Sie warten auf die Liebe, den richtigen Partner, die richtige Beziehung.

Warum tun sie das? Warum "warten" sie, wenn sie doch den Sex, zu dem sie ihr Trieb anregt, sofort haben könnten?

Die Frage lautet: Warum setzen Menschen sich überhaupt irgendwelche emotionalen oder sozialen Rahmen, um Sex zu haben?
 

Benutzer4590 

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Jetzt haben wir hier natürlich keine aussagekräftige Statistik, aber man sollte doch zumindest mal darüber nachdenken, ob die Leute mit Erfahrung es nicht vielleicht doch besser wissen, als die ohne Erfahrung.

Mit Statistiken und Wahrscheinlichkeiten kann man den Durchschnittsmenschen ziemlich gut definieren, aber für das Individuum bedeutet das letztlich nicht viel bis gar nichts. Keiner kann sicher sagen, ob User XY sich irrt, wenn er glaubt, dass Sex für ihn mal das Intimste in einer Beziehung sein wird, oder ob's wirklich so sein wird - seine Entscheidung, sein (Liebes-)Leben. Warum kann man nicht einfach akzeptieren, dass es verschiedene Ansichten gibt, ohne diese Ansichten in Richtig und Falsch einzuteilen und alle "Falsch-Denkenden" bekehren zu wollen?

Und nur um's klarzustellen: Ich persönlich halte gar nichts vom Konzept "Kein Sex vor der Ehe". Aber ich würde mir nie anmaßen, anderen vorzuschreiben, wie sie es damit zu halten haben - wer das für sich so möchte, kein Problem.
 

Benutzer39498 

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Menschen verbinden z.b. Sex mit Liebe. Das sind unzählig viele Menschen, die das tun.
Diese Menschen haben manchmal über viele Jahre hinweg keinen Sex. Sie warten auf die Liebe, den richtigen Partner, die richtige Beziehung.
Ein allerletztes Mal: woher nimmst du "unzählig viele"? Wen meinst du, wenn du sagst "diese Menschen"? Dein Freundeskreis? Deine Gemeindegruppe? Eine bestimmte Volksgruppe? Was denn nun? Ohne Bezug haben deine Beiträge schlichtweg null Aussagekraft.
Off-Topic:
Mit Tieren zu argumentieren ist übrigens gefährlich. Erstens sind wir selber Tiere; zweitens gibt es im Tierreich sowohl dokumentierte Liebesbeziehungen und Bindungen auf Lebenszeit als auch Sex als Genuss-, Stressabbau- und Gruppenbindungsmittel (Beispiel Bonobo-Affen). Sex ist auch bei den "wilden Tieren" deutlich mehr als nur Fortpflanzung!
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Diese Frage ist durchaus berechtigt. Allerdings setzt sie doch viel früher an.

Bei wilden Tieren laufen sich Männchen und Weibchen über den Weg. Man schnüffelt aneinander und wenn beide paarungsbereit sind, dann wird kopuliert. Kurz gesagt: Wenn wilde Tiere gerade "Lust" haben und irgendein Artgenosse auch, dann haben sie Sex.

Warum ist das bei Menschen (mit Ausnahmen) nicht so? Warum verhalten wir uns eben nicht wie wilde Tiere?

Menschen verbinden z.b. Sex mit Liebe. Das sind unzählig viele Menschen, die das tun.

Diese Menschen haben manchmal über viele Jahre hinweg keinen Sex. Sie warten auf die Liebe, den richtigen Partner, die richtige Beziehung.

Warum tun sie das? Warum "warten" sie, wenn sie doch den Sex, zu dem sie ihr Trieb anregt, sofort haben könnten?

Die Frage lautet: Warum setzen Menschen sich überhaupt irgendwelche emotionalen oder sozialen Rahmen, um Sex zu haben?

Der Unterschied zwischen Tieren und Menschen ist die Brutpflege, welche bei vielen Tieren nicht so umfangreich geschehen muss wie beim Menschen.
Es ist nunmal so, dass ein Menschliches Kind mehr Pflege benötigt als viele Tiere, und deswegen eine emotionale Bindung der Eltern durchaus wichtig ist um das Reifen des Kindes zu begünstigen, weswegen es in unserer Natur liegt engere Bindungen und Familiäre Strukturen einzugehen.
Der Mensch kommt nunmal als unfertiges Wesen auf die Welt.

Die Antwort auf deine Frage ist also in der Natur des Menschen zu finden, wobei man natürlich noch genauer darauf eingehen könnte.

Eine viel interessantere Frage ergibt sich aber. Wenn jetzt ein Partner wartet der andere aber schon Sex hatte, wäre das ein Problem, und wenn ja, wäre es nicht Heuchelei und Bigotterie auf der einen Seite zu sagen, Sex ist nicht so wichtig, ich warte, auf der anderen Seite zu sagen, Sex wertet eine Person ab?

Ich finde in dem Zusammenhang die Einstellung von Wahre Liebe wartet eher negativ, denn eigentlich besetzt man Sex mit etwas negativen, welches nur durch Rituale für den Moment aufgelöst werden kann.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Warum tun sie das? Warum "warten" sie, wenn sie doch den Sex, zu dem sie ihr Trieb anregt, sofort haben könnten?

Die Frage lautet: Warum setzen Menschen sich überhaupt irgendwelche emotionalen oder sozialen Rahmen, um Sex zu haben?

Ach komm. Du hast doch selbst Antworten auf diese Frage oder etwa nicht? Also dann rück mal raus....:zwinker:

Hm, wenn ich mir es recht überlege, verstehe ich eigentlich auch überhaupt nicht, was das jetzt mit dem Thema zu tun hat. Dass unter Menschen emotionale oder soziale "Rahmen" für Sex existieren, sagt doch wenig über die Sinnhaftigkeit des speziellen Rahmens "Kein Sex vor der Ehe" aus.
 
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