Kein Mann begeistert mich

Benutzer6428 

Doctor How
Zum 1. Punkt: keine Ahnung ob das wirklich was mit Nähe zu tun hat. Ich kann mich durchaus emotional verletzlich machen, wenn mir jemand etwas bedeutet. Das macht mir keine Probleme. Aber ich mag es, wenn jemand unabhängig von mir agieren kann und nicht gleich die Verbindlichkeit sucht. Meiner Erfahrung nach sind das Männer, die gerne Verantwortung für ihre Bedürfnisse abgeben und darauf habe ich keine Lust. Davon habe ich schon genug ....
Nee..mit Nähe hat das nichts zu tun. Ich fühle mich meiner Frau sehr nahe und kriege trotzdem meinen Kram selbst hin und ich übernehme IMMER die Verantwortung für mein Tun und Handeln...

Zum 3. Punkt: das ist Wissenschaft und keine gefühlte Wahrheit :zwinker: zu viel Gleichklang zerstört die sexuelle Anziehung - wenn dem nicht so wäre, würdest du deine Geschwister vögeln wollen irgendwann. Deswegen stirbt in so vielen Beziehungen irgendwann die Leidenschaft - weil man sich einfach schon zu gut kennt und sich zu gut aufeinander eingespielt hat. Und da mir Sex sehr wichtig ist, stehe ich halt auf "Wilde Kerle" und nicht auf die "Beziehungsbärchen" . Ein Mann muss sein Ding weiterhin durchziehen - Beziehung hin oder her. Sonst verliert er schnell an Attraktivität für mich.
Das halte ich noch immer für absoluten Quatsch. Langweilig wird es, wenn man sich keine Mühe mehr gibt, sein eigenes Leben mit dem Beziehungsleben in Einklang zu bringen.
Die Beziehung an sich hält durch Gemeinsamkeiten. Gegensätzlichkeiten ziehen sich an...stoßen sich dann aber wieder ab. Sex ist mir auch sehr wichtig und wir erfinden uns immer wieder neu. Suchen immer wieder Anknüpfpunkte und ich kann echt nicht behaupten, dass uns in den guten 9 Jahren, die wir jetzt haben, auch nur ein inziges Mal wirklich langweilig war. Dazu machen wir einfach viel zu viel..zusammen und getrennt voneinander.
Und wenn deine These stimmen würde, dann hätten meine Schwester und ich uns das Hirn rausgevögelt :sick:

Was ich damit sagen will: Man muss nicht Harmonie zerstören, um sein eigenes Ding durchzuziehen und man(n) kann auch Ecken und Kanten haben und trotzdem harmonisch miteinander leben.

Und was man jetzt als langweilig oder spannend empfindet - Joa, schon sehr subjektiv. Da macht es wenig Sinn drüber zu diskutieren :smile:
Da sind wir wieder beim wollen und beim brauchen. :zwinker:

Und mit Willensstärke meine ich Willensstärke :grin: sich Ziele setzen und solange dran arbeiten, bis sie erreicht sind - Ehrgeiz entspringt daraus. Aber eben auch Selbstbehauptung - für seine Überzeugungen einstehen zB. Also auch gerne politisch aktiv sein....
Das finde ich richtig so. :zwinker:
Halten wir beide so.

Kompromissbereitschaft kann man an Stellen an den Tag legen, wo es einem nicht so wichtig ist, was dabei rumkommt. Ob wir jetzt italienisch oder Vietnamesisch essen gehen, ist mir gleich - ich mag beides gerne - das kann dann mein Gegenüber entscheiden. Aber ob ich jetzt meinen Sport ausfallen lassen soll, weil er da nur Zeit hat, da würde ich keine Zusprüche machen. Dann muss man sich halt ein andermal sehen. Ich würde auch keine berufliche Möglichkeit in den Wind schlagen, wenn mein Partner etwas dagegen hätte. Umgekehrt würde ich sowas auch nie erwarten. Wäre schon arg egoistisch. Außerdem bereichert es ja auch das eigene Leben, wenn der Partner zB für ein Jahr ins Ausland muss. Also faule Kompromisse muss keiner machen. Ich wünsche mir Freiheit und gebe sie auch meinem Partner.
Ich denke, dass jeder da sein eigenes Maß hat. Man wird in einer Beziehung nicht alle Freiheiten eines Singles haben, wenn man eine Familie gründet, dann gilt das gleich noch viel mehr. Man muss also zusehen, dass man auch bei den wichtigen Dingen Kompromisse eingeht. Manchmal sind die unangenehm, meistens sind es aber wichtige Dinge, aber kleine Kompromisse.
Egal wie lange man zusammen ist und wie viele Kinder man hat, man ist ja immernoch 2 oder mehr Personen und wenn man weiter zusammen bleiben will, bleibt eben ein gewisses Maß nicht aus.
Man kann natürlich auch den Weg wählen, mit seinem Partner nicht zusammenzuleben und eben eher auf Distanz und Freiheit setzen. Da gibt es sicherlich auch Männer für. Man verstehe mich hier nicht falsch: Ich könnte damit nichts anfangen...das wäre für mich nix halbes und nix ganzes.

Deswegen passen viele Männer für mich nicht, was dieses Nähe-Distanz-Ding betrifft :/
Wobei Nähe/Distanz in diesem Kontext auch nicht wirklich passt. Ich kenne Paare, die 24/7 aufeinander hocken und trotzdem eine sehr oberflächliche Beziehung führen. Qualität hat halt wenig mit Quantität zu tun. Ich kann meinen Partner 2x im Monat sehen und ihm wesentlich näher stehen, als jemanden, den ich 3x die Woche sehe. Hier ist es ja von Bedeutung, wie und was ich jemanden von mir zeige. Das schafft am Schluss Intimität.
Vorsicht..nicht in die Vergleichsfalle tappen :tongue:
Klar kann man im Beispiel 2 mehr Intimität haben...und es kann trotzdem scheiße sein.
Man kann eben auch keine Intimität haben, wenn man sich nicht sieht. Also gehören Quantität und Qualität schon zusammen und beides muss stimmen.
Sorry..aber ich kriege immer ein bisschen Fußnägelröllchen, wenn jemand sagt "aber das geht doch auch" und "es kann ja so viel schlechter sein" und "bei anderen hab ich auch schon gesehen, dass es schlechter ist".
Die Frage ist aber: "Was strebst du an?

Ja, mit dem Selbstbewusstsein gebe ich dir vollkommen Recht. Wobei das eben wieder subjektiv wahrgenommen wird. Wenig mir klarer darüber bin, wer ich bin, was ich und wohin ich noch will, als der Mann, dann bin ich wieder automatisch "stärker" als er. Etwas das ihm bei der Nächsten dann wieder nicht passiert....
Ich weiß nicht wie es dir geht...aber so richtiges Selbstbewußtsein begegnet einem nicht so oft. Klar gibt es viele die auf den ersten Blick stark wirken, was aber meistens an einer Maske liegt, die aufgesetzt wurde, weil sie sich vor irgendwas schützen wollen und vor irgendwas Angst haben.
Menschen mit echtem Selbstbewußtsein finde ich im allgemeinen sehr anziehend. Ich liege da sicher nicht immer richtig...aber so eine große Ahnung hab ich.

Aber egal auf was man steht, wenn man's richtig macht, gibt es nicht sooo viele Kandidaten...wäre ja schlimm andersrum. :zwinker:
 

Benutzer166007  (36)

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Besteht dann eventuell die Möglichkeit das Du auf viel ältere oder jüngere Männer stehst, Dir dies aus gesellschaftlichen Gründen aber nicht eingestehen willst?

Falls das auch nicht zutrifft besteht die einfache Möglichkeit das Dir der richtige einfach noch nicht über den Weg gelaufen ist. Manchmal ist die Lösung einfach als man denkt.
Ich schaue nicht auf das Alter :smile: aber klar, ein paar Jahre älter als ich ist schon üblich ...
Nee..mit Nähe hat das nichts zu tun. Ich fühle mich meiner Frau sehr nahe und kriege trotzdem meinen Kram selbst hin und ich übernehme IMMER die Verantwortung für mein Tun und Handeln...


Das halte ich noch immer für absoluten Quatsch. Langweilig wird es, wenn man sich keine Mühe mehr gibt, sein eigenes Leben mit dem Beziehungsleben in Einklang zu bringen.
Die Beziehung an sich hält durch Gemeinsamkeiten. Gegensätzlichkeiten ziehen sich an...stoßen sich dann aber wieder ab. Sex ist mir auch sehr wichtig und wir erfinden uns immer wieder neu. Suchen immer wieder Anknüpfpunkte und ich kann echt nicht behaupten, dass uns in den guten 9 Jahren, die wir jetzt haben, auch nur ein inziges Mal wirklich langweilig war. Dazu machen wir einfach viel zu viel..zusammen und getrennt voneinander.
Und wenn deine These stimmen würde, dann hätten meine Schwester und ich uns das Hirn rausgevögelt :sick:

Was ich damit sagen will: Man muss nicht Harmonie zerstören, um sein eigenes Ding durchzuziehen und man(n) kann auch Ecken und Kanten haben und trotzdem harmonisch miteinander leben.


Da sind wir wieder beim wollen und beim brauchen. :zwinker:


Das finde ich richtig so. :zwinker:
Halten wir beide so.


Ich denke, dass jeder da sein eigenes Maß hat. Man wird in einer Beziehung nicht alle Freiheiten eines Singles haben, wenn man eine Familie gründet, dann gilt das gleich noch viel mehr. Man muss also zusehen, dass man auch bei den wichtigen Dingen Kompromisse eingeht. Manchmal sind die unangenehm, meistens sind es aber wichtige Dinge, aber kleine Kompromisse.
Egal wie lange man zusammen ist und wie viele Kinder man hat, man ist ja immernoch 2 oder mehr Personen und wenn man weiter zusammen bleiben will, bleibt eben ein gewisses Maß nicht aus.
Man kann natürlich auch den Weg wählen, mit seinem Partner nicht zusammenzuleben und eben eher auf Distanz und Freiheit setzen. Da gibt es sicherlich auch Männer für. Man verstehe mich hier nicht falsch: Ich könnte damit nichts anfangen...das wäre für mich nix halbes und nix ganzes.


Vorsicht..nicht in die Vergleichsfalle tappen :tongue:
Klar kann man im Beispiel 2 mehr Intimität haben...und es kann trotzdem scheiße sein.
Man kann eben auch keine Intimität haben, wenn man sich nicht sieht. Also gehören Quantität und Qualität schon zusammen und beides muss stimmen.
Sorry..aber ich kriege immer ein bisschen Fußnägelröllchen, wenn jemand sagt "aber das geht doch auch" und "es kann ja so viel schlechter sein" und "bei anderen hab ich auch schon gesehen, dass es schlechter ist".
Die Frage ist aber: "Was strebst du an?


Ich weiß nicht wie es dir geht...aber so richtiges Selbstbewußtsein begegnet einem nicht so oft. Klar gibt es viele die auf den ersten Blick stark wirken, was aber meistens an einer Maske liegt, die aufgesetzt wurde, weil sie sich vor irgendwas schützen wollen und vor irgendwas Angst haben.
Menschen mit echtem Selbstbewußtsein finde ich im allgemeinen sehr anziehend. Ich liege da sicher nicht immer richtig...aber so eine große Ahnung hab ich.

Aber egal auf was man steht, wenn man's richtig macht, gibt es nicht sooo viele Kandidaten...wäre ja schlimm andersrum. :zwinker:

Es sind mir schon einige Männer begegnet, die so sehr auf Harmonie aus sind, dass sie jegliche Konflikte sofort im Keim zu ersticken mussten. Bloß keine Diskussionen...sowas geht für mich gar nicht. Und da denkst du wieder sehr in schwarz-weiß. Man wird sich (hoffentlich) nie so sehr gleichen, dass man immer einer Meinung ist. Schlussendlich ist das auch ne Typ-Frage, mit was man besser umgehen/leben kann.

Das kannst du persönlich auch als Unsinn empfinden, ändert trotzdem nichts daran, dass ich diese empirischen Studien durchaus bestätigen würde, aus der eigenen Erfahrung heraus. Ich brauche Reibungspunkte und eine Herausforderung.

Und ja, ich präferiere "eine distanzierte Beziehung" - mit getrennten Wohnungen. Ich habe schon Kinder und möchte keine mehr und finde dieses Patchwork-Konzept viel zu anstrengend. Aber das stößt auch eher auf Anklang, als dass es ein Problem ist.

Keine Ahnung wie du auf "vergleichen" kommst - Vergleichen kommt vom Kopf/Ego her. Ich sprach von Beobachtungen und dem "dabei in sich hineinfühlen" - ist das was für mich ? Ist das nichts für mich ? Was for den einen toll ist, geht für den anderen gar nicht. Hier gehts nicht um falsch, oder richtig - das wäre dann wieder Ego :zwinker: Beziehungen sind so individuell, wie die Menschen, die sie führen....

Gestern mit einem Paartherapeuten gesprochen: ich brauche jemanden, der meine Distanzwünsche respektiert und da nicht übergriffig wird.
 

Benutzer164451 

Meistens hier zu finden
um 3. Punkt: das ist Wissenschaft und keine gefühlte Wahrheit :zwinker: zu viel Gleichklang zerstört die sexuelle Anziehung - wenn dem nicht so wäre, würdest du deine Geschwister vögeln wollen irgendwann. Deswegen stirbt in so vielen Beziehungen irgendwann die Leidenschaft - weil man sich einfach schon zu gut kennt und sich zu gut aufeinander eingespielt hat. Und da mir Sex sehr wichtig ist, stehe ich halt auf "Wilde Kerle" und nicht auf die "Beziehungsbärchen" . Ein Mann muss sein Ding weiterhin durchziehen - Beziehung hin oder her. Sonst verliert er schnell an Attraktivität für mich.

Gleichklang zwischen Geschwistern? what :grin:

Ich seh das auch komplett anders - in meiner vorigen Beziehung hat es sexuell extrem gehakt, weil wir zu unterschiedlich waren. Mein Mann ist mir dagegen sehr, sehr ähnlich und sexuell klappt es hervorragend - und er ist alles Andere als ein "Beziehungsbärchen", bin ich ja auch nicht.

Irgendwie klingt das alles für mich nicht so, als hättest du zu hohe Ansprüche, sondern als hättest du ein sehr stark definiertes Bild von deinem Partner in deinem Kopf, wie er idealerweise sein soll, aber im Endeffekt weißt du, dass du so einen Partner gar nicht willst (weil der Typ Mann fremdgeht/nicht vertrauenswürdig ist). Dass du damit nicht glücklich wirst, ist dann nur die logische Konsequenz.
 

Benutzer166007  (36)

Ist noch neu hier
Ich habe schon eine "wilde Ehe" geführt fast 12 Jahre lang - das Bedürfnis nach einer so engen Partnerschaft und nach Familie ist einfach erstmal erfüllt.
[doublepost=1527230160,1527229755][/doublepost]
Gleichklang zwischen Geschwistern? what :grin:

Ich seh das auch komplett anders - in meiner vorigen Beziehung hat es sexuell extrem gehakt, weil wir zu unterschiedlich waren. Mein Mann ist mir dagegen sehr, sehr ähnlich und sexuell klappt es hervorragend - und er ist alles Andere als ein "Beziehungsbärchen", bin ich ja auch nicht.

Irgendwie klingt das alles für mich nicht so, als hättest du zu hohe Ansprüche, sondern als hättest du ein sehr stark definiertes Bild von deinem Partner in deinem Kopf, wie er idealerweise sein soll, aber im Endeffekt weißt du, dass du so einen Partner gar nicht willst (weil der Typ Mann fremdgeht/nicht vertrauenswürdig ist). Dass du damit nicht glücklich wirst, ist dann nur die logische Konsequenz.

Ja, und weil das bei dir jetzt so war/ist, ist das bei allen so *facepalm* oh man....bitte bisschen mehr über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Menschen sind verschieden....so führt man keine gescheiten Diskussion....
 

Benutzer164451 

Meistens hier zu finden
Ja, und weil das bei dir jetzt so war/ist, ist das bei allen so *facepalm* oh man....bitte bisschen mehr über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Menschen sind verschieden....so führt man keine gescheiten Diskussion....

Naja, du warst diejenige, die deine Aussage als wissenschaftlich bewiesen betitelt hat...?

Off-Topic:
Man führt übrigens auch keine gescheite Diskussion wenn man bei jedem Kommentar patzig wird :tongue:
 

Benutzer166007  (36)

Ist noch neu hier
Naja, du warst diejenige, die deine Aussage als wissenschaftlich bewiesen betitelt hat...?

Off-Topic:
Man führt übrigens auch keine gescheite Diskussion wenn man bei jedem Kommentar patzig wird :tongue:

Ich bin Wissenschaftlerin :zwinker:
[doublepost=1527231665,1527231470][/doublepost]Der Mensch hat zwei gegensätzliche Grundbedürfnisse - einmal nach Zugehörigkeit und einmal nach Individualität - nach Bindung und nach Autonomie. Inwieweit welches Bedürfnis wie greift, hängt von der eigenen Persönlichkeit ab. Es gibt Persönlichkeits-Typen, die es mehr zur Bindung hinzieht und andere wieder mehr zur Autonomie.
[doublepost=1527232308][/doublepost]Dann spielen da noch andere Faktoren hinein, Wie Umwelteinflüsse, Bindungsstile usw usw usw ...."den optimalen Partner" gibt es daher nicht. Es muss halt zwischen den Leuten passen.

In der Liebe gibt es drei Säulen:
1. Leidenschaft
2. Freundschaft
3. Partnerschaft

Und was einem wie wichtig ist, muss man halt für sich selbst herausfinden.

Partnerschaft ist mir nicht wichtig - das habe ich aus meiner langjährigen Beziehung mitnehmen können. Ich brauche keine gemeinsame Lebensführung - das finde ich eher anstrengend, als schön ...Freundschaft ( gleiche Werte ) und Leidenschaft ( gleiche Bedürfnisse ) sind mir hingegen sehr wichtig.

Wie gesagt: letztes Jahr jemanden begegnet, der ein genauso hohes Autonomiebedürfnis hatte, wie ich und das war - in der Hinsicht - einfach nur toll.
[doublepost=1527232997][/doublepost]Gescheitert ist es an den unterschiedlichen Werten - ich brauche keinen Porsche, kein Eigenheim im Villenviertel und keine 5 Sterne Restaurants - zumindest nicht tagtäglich und schon gar nicht kompensatorisch über einen Partner, weil ich nicht dasselbe Leistungsniveau inne habe.

Leidenschaftlich wars dann wieder mega zwischen uns, weil wir uns einfach von den Bedürfnissen sehr ähnelten.

Das war eine Lehrgeld-Beziehung.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Es sind mir schon einige Männer begegnet, die so sehr auf Harmonie aus sind, dass sie jegliche Konflikte sofort im Keim zu ersticken mussten. Bloß keine Diskussionen...sowas geht für mich gar nicht. Und da denkst du wieder sehr in schwarz-weiß. Man wird sich (hoffentlich) nie so sehr gleichen, dass man immer einer Meinung ist. Schlussendlich ist das auch ne Typ-Frage, mit was man besser umgehen/leben kann.
Oh Gott nöö... :grin:
Da würde ich auch rennen!!
Da ist in meinen Augen das "Harmoniebedürfnis" aber vorgeschoben, denn Selbstaufgabe aus Angst hat ja mit Harmonie echt nix zu tun. :tongue:

Das kannst du persönlich auch als Unsinn empfinden, ändert trotzdem nichts daran, dass ich diese empirischen Studien durchaus bestätigen würde, aus der eigenen Erfahrung heraus. Ich brauche Reibungspunkte und eine Herausforderung.
Wie gesagt..die Studiun zweifele ich nicht an. Es gibt dann eine Anziehung..und dann wird es sich nach kurzer Zeit wieder abstoßen. Gemeinsamkeiten halten am Ende als einziges zusammen, egal wie sehr Reibungspunkte und Herausforderungen am Anfang anziehen.

Und ja, ich präferiere "eine distanzierte Beziehung" - mit getrennten Wohnungen. Ich habe schon Kinder und möchte keine mehr und finde dieses Patchwork-Konzept viel zu anstrengend. Aber das stößt auch eher auf Anklang, als dass es ein Problem ist.
Muss man eben für dich selbst sehen. Mir würde es einfach nicht ausreichen etwas quasi auf "Abruf" zu haben. Wenn ich einen Menschen in mein Leben lassen, dann ganz.
Klar ist das mit den Kindern nicht sonderlich einfach, das ist absolut klar!

Keine Ahnung wie du auf "vergleichen" kommst - Vergleichen kommt vom Kopf/Ego her. Ich sprach von Beobachtungen und dem "dabei in sich hineinfühlen" - ist das was für mich ? Ist das nichts für mich ? Was for den einen toll ist, geht für den anderen gar nicht. Hier gehts nicht um falsch, oder richtig - das wäre dann wieder Ego :zwinker: Beziehungen sind so individuell, wie die Menschen, die sie führen....
Du redest dir eine "Distanzbeziehung" schön, in dem du erklärst, dass es bei anderen Leuten, die ein anderes Modell leben, auch schlechter laufen kann.
Erstmal ist "Distanz" und "Beziehung" in meinen Augen ohnehin ein gegensätzliches Konzept. Das ist der Versuch sich die Rosinen rauszupicken, mit dem Ergebnis, dass man am Ende aber doch wieder eine Mischung aus allem hat, davon aber eher wenig.

Zum Thema Vergleich: Vielleicht solltest du dich fragen, warum du den gemacht hast?
Eine vergleichbare Aussage wäre: Ich esse nur Birnen, weil ich schonmal einen schlechten Bioapfel gesehen habe...da muss ich doch keine Äpfel probieren!
Es ergibt einfach keinen Sinn. Es gibt auch super tolle Bioäpfel.
Da wo dieser Vergleich scheitert ist: Es gibt keine Biobirnen. Man kann auf die Distanz einem Menschen nur bis zu einem bestimmten Punkt nahe kommen, danach hört es auf. Man teilt einen großen Teil des Lebens einfach nicht..das ist ja das Konzept der Distanz. Dabei verpasst man in meinen Augen aber auch sehr viel.

Gestern mit einem Paartherapeuten gesprochen: ich brauche jemanden, der meine Distanzwünsche respektiert und da nicht übergriffig wird.
Das ist absolut richtig.
Wie schon gesagt...es gibt auch Menschen, die einfach lieber vor sich hin leben...das klingt für mich nach ziemlich viel Einsamkeit, die aber erst viel später offensichtlich wird.
Die frage bleibt halt...was brauchst du und was willst du. :zwinker:
 

Benutzer166007  (36)

Ist noch neu hier
Oh Gott nöö... :grin:
Da würde ich auch rennen!!
Da ist in meinen Augen das "Harmoniebedürfnis" aber vorgeschoben, denn Selbstaufgabe aus Angst hat ja mit Harmonie echt nix zu tun. :tongue:


Wie gesagt..die Studiun zweifele ich nicht an. Es gibt dann eine Anziehung..und dann wird es sich nach kurzer Zeit wieder abstoßen. Gemeinsamkeiten halten am Ende als einziges zusammen, egal wie sehr Reibungspunkte und Herausforderungen am Anfang anziehen.


Muss man eben für dich selbst sehen. Mir würde es einfach nicht ausreichen etwas quasi auf "Abruf" zu haben. Wenn ich einen Menschen in mein Leben lassen, dann ganz.
Klar ist das mit den Kindern nicht sonderlich einfach, das ist absolut klar!


Du redest dir eine "Distanzbeziehung" schön, in dem du erklärst, dass es bei anderen Leuten, die ein anderes Modell leben, auch schlechter laufen kann.
Erstmal ist "Distanz" und "Beziehung" in meinen Augen ohnehin ein gegensätzliches Konzept. Das ist der Versuch sich die Rosinen rauszupicken, mit dem Ergebnis, dass man am Ende aber doch wieder eine Mischung aus allem hat, davon aber eher wenig.

Zum Thema Vergleich: Vielleicht solltest du dich fragen, warum du den gemacht hast?
Eine vergleichbare Aussage wäre: Ich esse nur Birnen, weil ich schonmal einen schlechten Bioapfel gesehen habe...da muss ich doch keine Äpfel probieren!
Es ergibt einfach keinen Sinn. Es gibt auch super tolle Bioäpfel.
Da wo dieser Vergleich scheitert ist: Es gibt keine Biobirnen. Man kann auf die Distanz einem Menschen nur bis zu einem bestimmten Punkt nahe kommen, danach hört es auf. Man teilt einen großen Teil des Lebens einfach nicht..das ist ja das Konzept der Distanz. Dabei verpasst man in meinen Augen aber auch sehr viel.


Das ist absolut richtig.
Wie schon gesagt...es gibt auch Menschen, die einfach lieber vor sich hin leben...das klingt für mich nach ziemlich viel Einsamkeit, die aber erst viel später offensichtlich wird.
Die frage bleibt halt...was brauchst du und was willst du. :zwinker:

Beim letzten Abschnitt gebe ich dir Recht. Das hat wohl viel mit Einsamkeit zu tun. Und die resultiert aus einer schlechten Connection zu sich selbst. Vor sich hinleben würde ich in dem Fall so übersetzen, dass sie ihr Glück nicht selbst in die Hände nehmen und meinen, dass ne Frau ihnen ihre Frustration nehmen kann. Frustration entsteht wenn Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Nur gibt es immmer mehrere Wege um ans Ziel zu kommen und sich alles innerhalb einer Beziehung abholen zu wollen, funktioniert eh nicht.da ist dann die nächste Frustration vorprogrammiert.

Ich rede mir nichts schön - ich empfinde es als schön :zwinker: ich will keinen gemeinsamen Alltag....dafür brauche ich keine Beziehung. Mein Alltag ist stark durch meinen Job und meine Familie bestimmt und da ist kein Platz für jemand anderes. Wenn ich heim komme, möchte ich noch maximal Zeit mit meinen Töchtern verbringen und meine Ruhe haben, weil den ganzen Tag über jemand schon was von mir wollte....deswegen stehe ich ja so auf „Karriere-Typen“, weil es ihnen ähnlich ergeht. Sie haben einen sehr eng getakteten Tag und sind selbst zeitlich sehr eingespannt. Da bleibt nicht mal groß die Zeit sich tagsüber WhatsApp Nachrichten zu senden. Zumindest keine, wo man viel Infos austauscht :zwinker: Sondern man telefoniert vor dem Schlafengehen nochmal und erkundigt sich, wie es dem anderen geht, was ihn momentan so beschäftigt und somit er sich gerade so rumschlägt.

Und das ist ein schönes Beispiel, an dem es gut ersichtlich ist, was ich mit Qualität meine. Wenn ich gestresst heim komme und so meinem Partner begegne, macht das was mit der Beziehung. Wenn ich mir hingegen bewusst die Zeit nehme für mich selbst und dann in Kontakt mit meinem Mann trete, weil ich es will und nicht, weil er auf dm Sofa sitzt und ich ihm notgedrungen begegne, dann hat das eine ganz andere Wirkung auf die Beziehung. Ich rufe ihn an, werde also aktiv, weil ich seine Nähe will. Lustig, weil wenn ich mir das mal selbst so durchlese, wird mir klar, was ich bei meinem letzten beziehungsversuch „falsch“ gemacht habe

Na du siehst halt dein Beziehungskonzept als richtig an und das ist ja auch gut, wenn es für dich funktioniert und sich gut anfühlt. Muss halt nur klar sein, dass das nicht automatisch bedeutet, dass das auf jeden so passt. Ich werde definitiv nicht mehr mit jemandem zusammenziehen, weil ich schlicht kein Bedürfnis danach verspüre und mich mit einer eigenen Wohnung sehr wohlfühlen tue. :smile: Es gibt ja auch genügend Männer, die das ähnlich sehen. Vor allem die, die selbst schon eine lange und sehr enge Beziehung hinter sich haben, aus der vielleicht noch Kinder resultieren. Die geben auch nicht mehr alles in einen Topf, weil sie am eigenen Leibe erfahren habe, wie anstrengend so eine harte Trennung ist, bei der dein komplettes Leben umgeworfen wird. Und nicht mehr die Kapazitäten haben, das auf dem Level nochmal zu tun. Versuch mal in Berlin innerhalb weniger Monate eine Wohnung zu finden, wenn man sich trennen sollte :zwinker: ich habe Kinder und trage eine Verantwortung auch für ihr Leben. Die brauchen auch keinen weiteren Stress mehr. Also da gibt es keinen verhandlungsspielraum. Und wenn ich das so betrachte ( habe mir im Vorfeld nie so intensiv drüber Gedanken gemacht ), dann wird es offensichtlich, dass ich bisher die falschen Männer gedatet habe. Die hatten noch das vor sich, was ich bereits hinter mir habe....da kommt es ja automatisch zu einem Interessenkonflikt. Werde das in Zukunft rascher abchecken....
[doublepost=1527411861,1527411101][/doublepost]Und zum Thema „Vergleich“ - das ist kein Vergleich, wenn man etwas beobachtet,sich in die Situation hineinfühlt und wahrnimmt, wie es einem selbst damit gehen würde. Das ist ein Perspektivenwechsel. Du musst deinen Standpunkt auch immer wieder verlassen und andere einnehmen können, um herauszufinden, was du wirklich willst....man kann ja nichts vermissen, was man nicht kennt. Ein direktes Vergleichen würde konkurrenzdenken implizieren - wer ist „besser“, oder „schlechter“ ....aber das ist ja kein Wettkampf. Mein Freundeskreis ist super bunt gemischt. Da gibt es sehr bescheidene und bodenständige Charaktere, die verheiratet sind und das klassische Modell leben und dann wieder „Freigeister“, die freiberuflich auf der ganzen Welt unterwegs sind gemeinsam mit ihrem Partner. Alles hat Vor- und Nachteile und es kommt halt immer darauf an, wie man selbst gestrickt ist.
[doublepost=1527412803][/doublepost]Glück und Erfolg sind etwas sehr individuelles.....ich habe oft Menschen in meiner Firma sitzen, die der Meinung sind zb Karriere machen zu wollen und total davon überzeugt sind, dass es ihnen nichts ausmacht unter der Woche nie zuhause zu sein. Und spätestes wenn es dann soweit ist, dann merken sie, dass es gar nicht ihr Ding ist, so viel alleine zu sein - also ohne Familie und Freunde. Sowas kann man schon im Vorfeld herausfinden, wenn man sich mal fragt, wie der eigene Alltag denn so aussieht und ob man sich jeden Abend mit Freunden trifft und das braucht, um zufrieden zu sein. Viele wollen etwas, weil man das halt so zu wollen hat für ein „erfolgreiches“ Leben.


Und das kannst du auch auf Beziehungen übertragen. Es ist wichtig zu wissen, welches Bedürfnis hinter dem Bindungswunsch wirklich steht. Wie man an dem Beispiel mit dem Karriere-Wunsch sehen kann, gibt es verschiedene Motive etwas tun zu wollen.
[doublepost=1527413047][/doublepost]ich will eine Beziehung mit einem Gleichgesinnten,bei der man sich emotional unterstützt, ohne zu einer absoluten Einheit zu verschmelzen :zwinker:
 
2 Woche(n) später

Benutzer169770 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo Anna1309
ich bin auch schon 6 Jahre Single es ist auch gar nicht sooo leicht seinen passenden Deckel zu finden und da gehören ja auch immer 2 zu .

Weiter Viel Glück :smile:
 

Benutzer166007  (36)

Ist noch neu hier
Hallo Anna1309
ich bin auch schon 6 Jahre Single es ist auch gar nicht sooo leicht seinen passenden Deckel zu finden und da gehören ja auch immer 2 zu .

Weiter Viel Glück :smile:

Prinzipiell gebe ich dir Recht mit deinen Worten :smile: Geduld ist nur nicht meine Stärke und wenn man ein Date nach dem anderen hat und nie jemand bei ist, zu dem man sich hingezogen fühlt, dann fängt man an darüber nachzudenken, ob es nicht auch an einem siebst liegt ....
 

Benutzer29008 

Verbringt hier viel Zeit
Du möchtest einen starken Mann, mindestens auf Augenhöhe, aber mit so einem kam es immer zu Streitereien.
Ein Mann muss mindestens 6 Monate warten können, wenn nicht, ist er egoistisch. Du selbst bist aber da zu keinem Kompromiss bereit.
Ich habe soviele Widersprüche bei dir zwischen Anspruch und Wirklichkeit gefunden, ich wünsch dir viel Erfolg!
 

Benutzer120359 

Verbringt hier viel Zeit
Ich gebe dir schonungslos meine obektive Meinung.

Ich glaube du hast Angst vor Nähe. Weil wenn jemand zu nah an dich und dein Leben (deine Kinder) treten würde und es nicht klappen würde, wie bei dir und deinem Ex-Mann, dann würds weh tun und unter Umständen ja eben nicht nur dir. Belügen wir uns mal nicht selbst... natürlich findest du nur die üblen Kerle attraktiv ist nicht neu dieses Phänomen. Und jetzt kann man sich natürlich fragen was der Grund dafür ist? Sagen wirs mal so: die meisten Frauen lassen sich eben auf schlechte Sachen ein, wenn sie's anders nicht gwohnt sind. Offenbar hast du bis jetzt noch kein positives Erlebnis mit einer Partnerschaft gemacht, desshalb sträubst du dich dagegen. Klar gibts langweilige Typen und klar gibts langweilige Beziehungen, aber wenn du glaubst getrennte Wohnungen werden automatisch die Beziehung & den Sex frisch und spritzig halten, dann hast du dich ganz schön getäuscht.

Hör auf mit den wahlenlosen Dates, hab zwischenzeitlich Sex mit wem immer du willst, aber halt dein Herz offen für was Neues und lass jemanden mal rann emotional. Gesteh dir selbst deine Sorgen und Ängste ein und sei ehrlich zu deinem Gegenüber soll heissen, sag direkt, dass du Bindungsängste hast anstatt ihn gleich abzuservieren. Du glaubst du willst jemand der Unabhängig ist, oder sagen wir eher deine Definition von Unabhängigkeit... dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass du einfach mal nen netten Kerl brauchst bei dem du dich fallen lassen kannst, dem man vertrauen kann und zuverlässig ist. Der dich unterstützt, deine taffe Art zu schätzen weiss & sich mit deinen Kindern versteht. Ich glaube du brauchst jemand der dir zwar die Führung im Alltag überlässt, aber dir dafür den Rücken frei hält. Dies heisst im Umkehrschluss aber nicht, dass dieser Mann nicht zu seiner Meinung stehen kann, sich verbiegen lässt und seine Prinzipien für dich über Bord wirft.

Man zieht an, was man ausstrahlt, denk daran.
 

Benutzer166007  (36)

Ist noch neu hier
Sei mir nicht böse, aber objektiv ist deine Meinung nicht

Woher willst du wissen, dass ich

1. nichts anderes gewohnt bin ?
2. niemanden emotional an mich heranlasse bzw. herangelassen habe ?

Kennst du mich und meine Vita ?

Ich glaube, du projizierst da deine eigenen Erfahrungen mit Frauen hinein.

Nochmal: mir gefällt leider niemand = ich finde niemanden sexuell anziehend. Über Beziehung denke ich dabei noch nicht mal nach. Auch wenn das hier thematisch ausgeufert ist.

Und zu meinen, dass emotionale Nähe, was mit räumlicher zu tun hat - der hat wohl noch keine persönlich erlebt. Liebe hat was mit "sich verletzlich" machen können zu tun. Und wenn mir jemand wirklich etwas bedeutet, dann gehe ich natürlich dieses Risiko ein.

Und wie du darauf kommst, dass es sich dabei "um üble Typen" handelt, ist mir schleierhaft das sind Typen, die sich selbst (noch) nicht gut genug kennengelernt haben. Und deswegen die falsche Partnerwahl treffen. Ist halt auch ein Prozess ...aber deshalb kommen sie nicht als Partner infrage für mich.

Da spiegelt sich eher ein innerer Konflikt wieder, zwischen dem eigenen Bedürfnis nach Individualität und dem nach Zugehörigkeit. Den haben die Jungs ( so wie ich damals auch ) noch nicht für sich selbst gelöst. Und das basiert halt ganz stark auf der "falschen Vorstellung" von Beziehungen. Nämlich zB dass zusammenziehen ein Muss sei - ist ja Bullshit. Wenn man das Bedürfnis nicht verspürt, muss man gar nichts, außer sich dann Menschen suchen, die ähnliche Bedürfnisse nach Freiheit und Individualität haben, wie man selbst.

Das man anzieht, was man ausstrahlt, ist esoterischer Quark.
Wir fühlen uns von Menschen angezogen, die uns ähnlich sind. Auch auf die Persönlichkeitsanteile bezogen, die ein Mensch nicht ins Außen stellt bzw dessen er/sie sich selbst nicht bewusst ist. Und ich habe einen bestimmten Persönlichkeits-Typen, zu dem ich mich immer sofort angezogen fühle und er von mir. Ohne im Vorfeld viel übereinander erfahren zu haben. Das hat schon viel mit Mimik, Gestik, Stimmlage und Körpersprache an sich zu tun. Die spiegelt einem Menschen schnell wesentliche Grundzüge des Anderen wieder - ohne dass es einem bewusst ist.

Ich brauche jemanden, der mir meine Freiheiten lässt - und dazu gehört halt viel (Selbst)Vertrauen. Die Männer, die mir gefallen, sind dominant, ich bin dominant - damit geht ein hohes Kontrollbedürfnis einher, was das eigene Leben betrifft. Das beherbergt halt ein hohes Konfliktpotenzial, wenn keiner mal nachgeben will. Und da liegt der Hund begraben ...ich habe auch mal gedacht, dass wenn ich nur lang und intensiv genug reflektiere, dann wird sich schon mein Beuteschema ändern - also im Grunde ich mich selbst ändern werde - aber das ist eine Illusion und auch das Gegenteil von Selbstliebe. Es ist der Umgang mit gewissen Situationen, der sich ändert....
[doublepost=1528960992,1528959604][/doublepost]
Du möchtest einen starken Mann, mindestens auf Augenhöhe, aber mit so einem kam es immer zu Streitereien.
Ein Mann muss mindestens 6 Monate warten können, wenn nicht, ist er egoistisch. Du selbst bist aber da zu keinem Kompromiss bereit.
Ich habe soviele Widersprüche bei dir zwischen Anspruch und Wirklichkeit gefunden, ich wünsch dir viel Erfolg!
Wie ich halt eben meinte: ja, es ist der Umgang mit den Konflikten, der sich in Zukunft bei mir ändern wird und das hat halt viel mit der selbst konstruierten Vorstellung zu tun, wie eine Beziehung auszusehen hat. Die eben in der Vergangenheit nicht mit meinen eigenen Bedürfnissen konform ging. Ein Mensch, der viel Bestätigung in Form von "Liebesbeweisen" braucht, passt nicht zu mir, denn ich brauche sie in dieser Form eben auch nicht.

Du gehst bei deiner Aussage davon aus, dass alle Männer das Bedürfnis verspüren, möglichst schnell und rasch in eine Beziehung zu kommen. Ohne im Vorfeld wirklich zu prüfen und abzuwarten, ob das nicht nur ein Fegefeuer war. Natürlich gibt es Menschen, die bereit sind im Zweifel viele Kompromisse zu schließen, nur um die Beziehung aufrechtzuerhalten. Ich suche aber einen Mann, der dasselbe Beziehungsmotiv hat, wie ich: wenn es passt, toll, wenn nicht, ist das auch kein Weltuntergang.

Im Grunde gehts dabei auch nicht um das Schließen von Kompromissen, sondern um die Kommunikation. Ein Mensch sollte in der Lage sein, seine Wünsche und Bedürfnisse adäquat zu äußern, emphatisch sein und reif genug sein, um zu wissen, dass sich die Welt nicht um ihn und die Erfüllung seiner Bedürfnisse dreht.

Wer jetzt sagt: ich will es aber alles nach wenigen Wochen offiziell machen und mir ist es nicht so wichtig, wie sich deine Kinder damit fühlen - naja, der fällt bei mir schon mal durchs Raster....wenn es ihm aber primär darum geht, dass ich ihm "zu ungebunden" bin und er deshalb nach Bestätigung für meine Gefühle ist, dann braucht man darüber nur reden. Wer dann aber meinen Worten kein vertrauen schenken kann, der hat halt Selbstzweifel und da kann ich sowieso nicht helfen....
 

Benutzer120359 

Verbringt hier viel Zeit
Deine Meinung ist aber auch nicht objektiv meine Liebe... Ich habe niergends etwas geschrieben vonwegen: Man MUSS zusammen wohnen und man MUSS sich dem gesellschaftlichen Standart beugen usw. Jedes Paar schafft für sich selbst Regeln.

Allgemein kommts mir so vor als wolltest du hier nur das letzte Wort haben und jedem widersprechen, mit Aussagen, die in sich nicht stimmig sind. Ich habe gesagt man zieht an, was man ausstrahlt. Du sagst dass sei völliger Quark aber schreibst dann einen ganzen Paragraphen, in dem du mir eigentlech zustimmst. Du sagst du findest immer einen bestimmtem Typ attraktiv und dieser Typ (Typ = Art von Mann in diesem Fall) findet dich auch anziehend... ja was heisst das im Umkehrschluss? Du hast selbst in einem Beitrag gesagt, dass du dir wahrscheinlich unterbewusst immer die Männer "aussuchst", die sich nicht eignen, weil du dich ja eben nicht binden möchtest & diese Art von Männer ja auch nicht... hör mal auf jeden Satz zu zerlegen um hier etwas zu beweisen.

Was willst du eigentlech? Möchtest du einfach mal wieder Sex mit einem Mann, den du wircklich heiss findest? Suchst du eine Affäre oder eine Freundschaft + oder eben doch eine Beziehung? Weil du schreibst hier was von: du findest nur die Männer attraktiv, die nicht treu sind (du setzt das mit Unabhängigkeit gleich, was meiner Meinung nach völliger Quark ist). Wenns hier nur um Sex geht spielt sowas ja garkeine Rolle??

Mir ist jetzt aber was anderes in den Sinn gekommen und zwar hast du geschrieben, dass du schon BDSM Erfahrung gemacht hast. Kann es sein, dass du dich eigentlich nach jemanden sehnst der dominant ist und mit dir die Art von Sex oder Beziehung auslebt? Kann es sein, dass es dich eben sexuell erregt "erniedrigt" oder "benutzt" zu werden und zwar nicht ausschliesslich nur bei einer sexuellen Handlung sondern auch im Alltag?
Die Wörter, die ich jetzt benutzt habe sind vielleicht etwas zu kräftig, vielleicht möchtest du nicht offensichtlich erniedrigt werden, sondern dass dein potentieller Partner dich z.B. abserviert um was anderes zu machen oder sich ganz bewusst über etwas hinwegsetzt usw. Hoffe man versteht was ich meine.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer102673 

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
Also ich lese hier und mir ist schwindlig :grin:.
Mal davon ab, dass ich Dir in vielen Belangen rein gar nicht zustimme, Dinge auch einfach als zu platt und schlicht "falsch" ansehe (und das, obwohl ich überhaupt keine Wissenschaftlerin bin :tentakel: was im Übrigen keinen Unterschied zur Wertigkeit Deiner Ansichten macht) -
ich denke, durch Dein eigenes Schreiben erarbeitest Du Dir gerade selbst Deinen Weg. Irgendwelche Lichter gehen Dir auf, irgendwelche Schlüsse ziehst Du, die für Dich stimmig sind. Dadurch wirst Du Dich vielleicht weiterentwickeln.

Und dann hat sich das Ganze ja für DICH gelohnt. :thumbsup:

Wenn aber die anderen Meinungen Dir dabei helfen, weiterzukommen - auch wenn Du ihnen nicht zustimmen kannst, dann würde ich Dir empfehlen, hier andere Saiten anzuschlagen. Mal abgesehen von den inhaltlichen Schieflagen musst Du ansonsten wohl oder übel alleine mit Deinem Problem grübeln, weil keiner Dir antworten mag.


Das einzig inhaltlich Passende, was ich zu sagen habe, ist: vielleicht ist es nach all der Denkerei gut, den Kopf mal auszuschalten und auf maximal 10 Wörter zu reduzieren, was Du willst.
Und die Anregung von L lOVESTONED_ , doch mal über den eigenen begrenzten Horizont zu blinzeln, ist vielleicht auch eine ganz gute :zwinker:.
 
G

Benutzer

Gast
Wie lange bist du denn an den Männern dran geblieben? Ich habe bislang auch eher Männer kennengelernt die optisch absolut nicht mein Typ waren und wo dann auch die sexuelle Anziehungskraft fehlte. Das änderte sich dann in der Regel nach ein paar Monaten.

3-4 Männer in 7 Jahren finde ich aber auch nicht so schlecht.
 

Benutzer138994  (40)

Meistens hier zu finden
Also wenn du in den Gesprächen mit den Männern genauso bist wie zu den Leuten hier, dann wundert mich nichts.
 
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