Kein Abitur = DUMM & ASOZIAL?

Benutzer42876 

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Obwohl oder gerade weil ich das Abitur für keine sonderlich hohe intellektuelle Hürde halte und ihm somit auch keine nenneswerte Aussagekraft über die geistigen Fähigkeiten einer Person zuschreiben, habe ich solche Vorurteile nicht.

Ich kenne genügend schlaue (und natürlich auch dumme) Abiturienten und nicht-Abiturienten.
Und selbst wenn Jemand nicht gerade der Hellste ist, muss er deshalb noch lange nicht asozial sien und kann durchaus auch andere Fähigkeiten und Talente haben.
Kann ich so übernehmen... :jaa:
 

Benutzer35070 

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Ich kenne dumme Hauptschüler, dumme Realschüler, dumme Gymnasiasten und auch dumme Studenten. Gleichzeitig kenne ich auch nette und intelligente Leute mit Haupt-,Realschualabschluss Abi und Unidiplom.

Was ich aber merke ist, dass viele die mit 16-18 erst mal nur feiern und arbeiten wollen, dass später bereuen und dann auf anderen Wegen ihre Abschlüsse nachholen, weil man einfach in Deutschland ohne Abitur weniger Auswahlmöglichkeiten hat.
 
S

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Gast
Soso, sind sie das? Was soll denn der praktische Teil des Lebens sein? Nichts ist so abgelutscht wie die Vorstellung von Gymnasiasten als vergeistigte Denkmaschinen, die keinen Schraubenzieher bedienen können.

Der praktische Teil des Lebens ist z. B. die frühere Abkappslung von den Eltern. Seine Dinge "selber" in die Hand zu nehmen. Sich um alles das zu kümmen was vorher das Elternhaus getan hat. Mag einige geben, die Abi machen und schon mit 18 von Zuhause ausziehen und sich neben dem Abi noch Geld nebenbei verdienen. Es gibt auch die Studenten die aufgrund einer besonderen Uni das Leben früher selbstständig in die Hand nehmen. Viele meiner Freunde wohnen derzeitig aber noch Zuhause, was ja legitim ist. Und kein Vorurteil sein soll. Jemand der Abitur macht entwickelt sich aufgrund der Erfahrung eben eher geistig weiter, die anderen Person macht früher Erfahrungen im praktischen Leben.

Die meißten mit bekannten die Abi haben sind jetzt am studieren. Ich, der eher praktisch Erfahrungen gesammelt hat, sucht mit 23 schon nach einer geeigneten Immobilie als Wertanlage. Viele meiner Freund können durch das Studium finanziell z. B. garnicht die Mittel aufbringen sich in so eine Richtung zu entwickeln. Was ja kein Bein bruch ist aber eben zeigt das das abgehen der Schule darüber entscheidet welche Erfahrungen man macht und sich eben meißt völlig unterschiedlich entwickelt. Verurteilen darf man aber niemals nur aufgrund einer Annahme oder Hörensagen.

Klar bereue ich es irgendwo das ich kein Studium machen kann weil es mir beruflich es einfach enorm schwerer macht da hin zu kommen wo ich hin will. Es geht aber auch ohne und ich war noch nie der Typ der gerne im Klassenzimmer saß und sich vom Lehrer den theoretischen Dünnschiss reinziehen wollte. Würde es einen praktischen Bildungsweg geben, dann würde ich wohl noch immer zur Schule gehen.
 
A

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Gast
Der praktische Teil des Lebens ist z. B. die frühere Abkappslung von den Eltern. Seine Dinge "selber" in die Hand zu nehmen. Sich um alles das zu kümmen was vorher das Elternhaus getan hat. Mag einige geben, die Abi machen und schon mit 18 von Zuhause ausziehen und sich neben dem Abi noch Geld nebenbei verdienen. Es gibt auch die Studenten die aufgrund einer besonderen Uni das Leben früher selbstständig in die Hand nehmen. Viele meiner Freunde wohnen derzeitig aber noch Zuhause, was ja legitim ist. Und kein Vorurteil sein soll. Jemand der Abitur macht entwickelt sich aufgrund der Erfahrung eben eher geistig weiter, die anderen Person macht früher Erfahrungen im praktischen Leben.

Da muss ich sagen, dass ich das genau gegenteilig erlebt habe. Aber wahrscheinlich in erster Linie dadurch, dass ich vom Land komme.

In meinem Heimatdorf sind all diejenigen, die keine Matura gemacht haben allesamt zuhause bei den Eltern geblieben, weil sie in Folge im Dorf oder den anliegenden Gemeinden Arbeit gefunden haben und es somit gar keinen Grund gibt auszuziehen und selbstständig zu werden. Im Gegensatz dazu sind alle Studenten natürlich in die Stadt gezogen, haben sich eigene Wohnungen gemietet und waren so sehr viel früher selbstständig.
Ich hab jetzt wieder so ein Prachtexemplar als Mitbewohner. Arbeitet seit er fünfzehn ist, ist mit 29 jetzt zum ersten Mal ausgezogen und ich hab ihm erklären müssen wie man eine Waschmaschine bedient :hmm:

Aber bitte, bitte nicht falsch verstehen. Ich hab nix gegen Leute ohne Matura :grin: Aber die Sache mit der Selbstständigkeit hab ich als Landkind halt genau andersrum kennengelernt. Am Land findet es der Großteil ja auch sehr gut, dass die Kinder so lange zuhause bleiben und noch im Elternhaus die Enkel zur Welt kommen. Ist ja auch nix Schlechtes.
 
S

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Gast

Ist ja irgendo auch logisch das du es gegenteilig wahrgenommen hast. Du kommst vom Land wo die Wunschuni wohl nicht im Dorfinneren liegen würde :grin: Das heißt du musstest so oder so den Schritt tun und ausziehen. Was bei Studenten ja nicht gerade selten vorkommt, was ich aber auch erwähnte. Hier gehts aber um die Leute die Abi machen und die Schulen sind meißt die, die man 12 Jahre lang besucht hat. Da ändert sich am Standort wenig bis garnichts. Ausbildungen die nicht unmittelbar handwerklich oder landwirtschaftlich geprägt sind wirst du aufm Dorf auch nicht finden. Zumindestens keine mit Aufstiegschancen.

Off-Topic:
Ich finde den Gedanken auch nicht schlimm bei den Eltern zu wohnen. Letzte Woche hatte ich mir ein Objekt angesehen was man perfekt als Mehrgenerationshaus hätte nutzen können. Ich hätte keine Probleme mit meiner Mutter unter einem Dach zu leben, schon garnicht wegen der excellenten Küche die sie kocht. So lange jeder seine Wohneinheit hat ist alles gut :smile:
 

Benutzer9517  (31)

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Bei uns ist das Abitur immer noch die Ausnahme: bloß jeder Fünfte schließt die Schulzeit mit der Maturität ab - übrigens mehr Mädchen als Jungen.

Vielleicht darum laufen die Vorurteile bei uns umgekehrt: "Zwei linke Daumen"; "keine Ahnung vom wahren Leben"; "schmalbrüstiger Schöngeist"; "lebensuntauglicher Nerd" - diese Vorstellungen vom Abiturienten sind bei uns weit verbreitet. Und das Schönste daran: man muss sie duldend über sich ergehen lassen. :grin:

Ich kann damit leben. Dass ich wegen meiner Griechisch-Matur offiziell "nicht mit einer Rohrzange umgehen kann", gehört für mich zur Folklore...
 

Benutzer46362 

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Wenn man Dummheit nicht als beleidigenden Begriff, sondern nur als Mangel von (schulischer?) Intelligenz versteht, dann gibt es sicher unter 100 Abiturienten weniger "dumme" Menschen als unter 100 Realschülern oder 100 Hauptschülern. Selbstverständlich gibt es in immer Abweichungen in beide Richtungen. Ein Hauptschüler kann selbstverständlich ein verkapptes Genie sein, wie ein Gymnasiast unerkannt ein ganz einfältiger Mensch. In der Masse stimmt die Gewichtung aber.

Was aber entscheidend ist: Intelligenz sagt nicht, aber auch gar nichts über den Wert eines Menschen aus. Es ist nur eine Eigenschaft wie viele andere. Wer meint, Intelligenz sei das bestimmende Kriterium, beleidigt sich selber.

Asozialität hingegen gibt es in allen Bildungsschichten in gleichem Umfang. Die Mittel sind nur anders...

Gruß
Yrr.
 

Benutzer96961 

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Mit der Einstellung war ich wärend der Ausbildungzeit durch meine Klasse (gut 80% mit Abitur) und meine damalige Mitbewohnerin konfrontiert. War ziemlich anstrengend...
Wobei ich mich heute noch frage, warum man als ach so schlauer Mensch eine kaufmännische Berufsausbildung abschließt, anstatt gleich BWL und Co. zu studieren. :rolleyes:

Allerdings glaube ich nicht, dass Abiturienten bei der Jobsuche aufgrund ihrer Bildung bevorzugt werden, sondern schlichtweg weil sie volljährig und somit voll einsatzfähig sind.
 

Benutzer118049 

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Hmh,

das klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich bekomme das eher anders mit:
Ich gehe auf ein Gymnasium, habe aber vor allem Freunde auf der Real- Und Hauptschule.
Von denen muss ich mir sehr oft so Sprüche wie "Naja, Gymnasiasten sind ja eh spießig" oder so anhören.
Oft muss ich mich dafür rechtfertigen und das geht auf die Dauer ganz schön auf den Keks.
Vor kurzem habe ich mich mit der Freundin einer Freundin (beide gehen auf die Realshcule) unterhalten und da meinte sie: "Als ... mir gesagt hat, dass du Gymnasiastin bist, dachte ich erst so 'Oh mein Gott, was für eine spießige Zicke, die kriegt bestimmt alles von ihren Eltern in den Arsch geschoben'"

Ich finde, dass man Leute nicht wegen ihrem Bildungstand anders einschätzen sollte. Damit meine ich nicht nur, dass Gymnasiasten Hauptschüler respektieren sollten, sondern auch umgekehrt.
Wie gesagt, viele meiner Freunde gehen auf die Real und sind alles andere als assozial oder dumm. Ganz im Gegenteil.
 

Benutzer109908 

Sorgt für Gesprächsstoff
ich denk mal jeder geht seinen weg, und es gibt genug "assis" auf dem gymnasium, so wie eben auch auf den anderen schulen:zwinker:
solang man sich nachm realschulabschluss oder hauptschulabschluss ncih hängen lässt sondern eben was tut is doch alles im lot.
 

Benutzer78196 

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Athene schrieb:
Achja und nur weil man kein Abi hat, heißt das nicht gleich, dass man dumm oderso ist, denn gerade diese sind im praktischen Teil des Lebens viel klüger ( dabei gibt es auch wieder Ausnahmen) und geschickter als jeder Abiturient ^^
Ein Vorurteil mit einem anderen Vorurteil schlagen? :zwinker:

Mir war bisher gar nicht bewusst, dass jetzt auch noch über Realschüler hergezogen werden soll. Es reicht doch schon, dass man sowas (leider) mit Hauptschülern macht.

Es ergibt für mich auch keinen Sinn, denn zumindest zu meiner Schulzeit war es nicht unüblich, dass man mit der 7. Klasse (also nach zwei Jahren Realschule) aufs Gymnasium gewechselt hat oder nach dem Realschulabschluss noch zwei/drei Jahre dort rangehängt hat. Heißt: Ich hatte und habe schon immer Freunde mit Realschulabschluss. Ich würde also nie darauf kommen, Realschuler per se für dumm zu halten.
(Ich persönlich gehe auch noch davon aus, dass man das Abi macht, weil man später studieren will. Aber damit scheine ich wohl mittlerweile so ziemlich allein zu sein.)
 

Benutzer102949 

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(Ich persönlich gehe auch noch davon aus, dass man das Abi macht, weil man später studieren will. Aber damit scheine ich wohl mittlerweile so ziemlich allein zu sein.)

Das ist ja gerade das traurige. Heute wollen so viele Ausbildungsstellen Abiturienten haben, das ist langsam nicht mehr feierlich. Die Anforderungen werden immer höher, nur frage ich mich, was aus denen werden soll, die keine Hochschulreife erlangt haben. Bleiben für die nur die scheiß Jobs übrig, Leiharbeit und Co.?

Das Problem sehe ich darin, dass heute eigentlich nur wichtig ist, was auf dem Papier steht. Je mehr Scheinchen man sich geholt hat, desto besser, auch wenn man nicht die leiseste Ahnung hat wie das Leben funktioniert. Ich kenne auch einige Leute ohne Abitur, die alles andere als dumm sind, ganz im Gegenteil. Aber das ist nicht wichtig. Im Gegenzug kenne ich leider auch ein paar Abiturienten, die dümmer sind als ein Stück Brot und das trotz teurer indivueller Förderung. Solche dürfen gerne die beste Ausbildung genießen, bekommen alles gestellt, wofür andere 10 Jahren sparen müssten und am Ende sind sie immer noch hohl. :grin: Umgekehrt kenne ich auch ein paar, die ein so kluges Köpfchen haben, die intelligent sind, die wissbegierig sind, aber kein Aas gibt ihnen die Chance, weil sie keinen lückenlosen, perfekten Lebenslauf haben. Das ganze spielt sich in unserer Gesellschaft wider und jeder, der keinen hochqualifizierten Beruf, Geld und perfektes Leben hat ist dumm und ein Versager.

Es ist echt traurig.
 

Benutzer98820 

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Es geht aber auch ohne und ich war noch nie der Typ der gerne im Klassenzimmer saß und sich vom Lehrer den theoretischen Dünnschiss reinziehen wollte. Würde es einen praktischen Bildungsweg geben, dann würde ich wohl noch immer zur Schule gehen.
Klassenzimmer? Theoretischer Dünnschiß? Ich nehme mein Studium irgendwie anders wahr. Wie kommst du zu solchen Worten?
Das Problem sehe ich darin, dass heute eigentlich nur wichtig ist, was auf dem Papier steht. Je mehr Scheinchen man sich geholt hat, desto besser, auch wenn man nicht die leiseste Ahnung hat wie das Leben funktioniert. Ich kenne auch einige Leute ohne Abitur, die alles andere als dumm sind, ganz im Gegenteil. Aber das ist nicht wichtig. Im Gegenzug kenne ich leider auch ein paar Abiturienten, die dümmer sind als ein Stück Brot und das trotz teurer indivueller Förderung. Solche dürfen gerne die beste Ausbildung genießen, bekommen alles gestellt, wofür andere 10 Jahren sparen müssten und am Ende sind sie immer noch hohl. Umgekehrt kenne ich auch ein paar, die ein so kluges Köpfchen haben, die intelligent sind, die wissbegierig sind, aber kein Aas gibt ihnen die Chance, weil sie keinen lückenlosen, perfekten Lebenslauf haben.
Was genau meinst du da eigentlich? Erstens, wenn es nur auf Scheinchen ankommt, aber nichts dahintersteckt, dann sind doch alle, die sich diese Scheinchen nicht selbst besorgen, selbst daran schuld, oder? An irgendwas wird es wohl liegen, daß sich viele diese Scheinchen nicht besorgen, wobei mir auch unklar ist, was du mit diesen Scheinchen genau meinst. Woran liegt es deiner Meinung nach?
Es gibt immer und überall formale Voraussetzungen. Komischerweise beschweren sich wenige z.B. darüber, daß man nur mit Führerschein Autos fahren darf- wenn du keine Fahrerlaubnis hast, wirst du gnadenlos rausgeholt, egal, ob du es "kannst", du hast das Führerscheinchen nicht. Nur ein Beispiel, aber meiner Meinung nach ein gutes.
Zweitens, was meinst du mit der besten Ausbildung und damit, daß man alles gestellt bekommt?
Drittens, wer genau gibt den klugen Köpfen aus deinem letzten Absatz keine Chance? Dürfen die nicht studieren? Werden die nicht eingestellt?

Ich kann das so nicht nachvollziehen. Ein Hochschulabschluß ist z.B. keinesfalls eine Arbeitsplatzgarantie. Sondern er dokumentiert eine gewisse formale Qualifikation. Man kann aber trotzdem im Arbeitsleben damit scheitern. Sowas ist eine Eintrittskarte ins Berufsleben, mehr nicht. Und ohne so eine Eintrittskarte geht es eben nicht. Jeder weiß das, jeder kann danach handeln. Ebenso ist es mit dem Abitur. Vielleicht bekommt man damit eher einen Ausbildungsplatz, aber wenn man dort versagt, wird man auch gefeuert, oder etwa nicht?
 

Benutzer32430  (35)

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sgsfgs
 
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Benutzer96776 

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Das wäre ja noch schöner, ich find das schwachsinnig.
Man ist nicht dumm und asozial nur weil man kein Abi hat!
Hätte so einen Fall noch nie erlebt und ich denke, dass dumm oder asozial zu sein nichts mit dem Abitur zu tun hat.
 
D

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Gast
Kinders, Kinders.....:zwinker:

WER schreibt denn dieses Bildungsniveau vor?
Wer sagt, dass das Abitur"DER" Abschluss ist, die Menschen somit "reif sind für das Leben"?

Überlegt mal, .....immer höher, weiter, schneller.....Dabei sind die, die Abitur haben, genauso "dumm" wie die, die keines haben. Menschen werden verheizt, Bildung zählt nur noch um Leistung zu bringen - immer mehr, immer früher, immer schneller. Die Masse muss in kurzer Zeit viel Kohle verdienen.

Holt mal diese ganzen Bildungs und Superschlau Junkies von ihrem IPferd.

Das Wissen, worauf es in der heutigen, globalen Welt ankommt - das kann einem niemand eintrichtern. Dazu wird es in immer kürzerer Zeit immer mehr.
Und je mehr "Wissen" der Mensch bekommt - hat, desto mehr Fragen wird er haben.

Es gibt keine Elite mehr, keine Reife(prüfung).......


Vor 30 Jahren sah das alles ganz anders aus.....damals war es einfach "Normal", mit 15 von der Hauptschule abzugehen und zu lernen. Arbeiten. Für 85% der Schüler damals gab es keine Alternative.
Heute ist es genau umgekehrt.....

Und, sind Eure Eltern (der Teil, der kein Abitur hat) oder gar Großeltern "dumm"? Haben sie in den vergangenen Jahren nicht Dinge geschaffen, erfunden, erarbeitet - die heute und noch lange Zeit Bestand haben werden?
Im Gegensatz zu heute, in dem der Abiturient Taxi fahren muss weil ein Chinesischer Arbeiter die Dinge ds täglichen Lebens produziert. Sein NAchbar das aber ebenso könnte, man ihn aber nicht lässt. Weil er kein Abitur hat.........
Und so zahlt der intelligente Abiturient lieber das 5 fache für zB ein Handy, unterstützt damit die globalen Reichtümer weniger, und unterstützt ebenso die Schaffung und Bildung einer - seiner eingetrichterten Meinung nach - "Unterschicht" - die dumm sind und weil sie dumm sind und kein Abitur machen, keine Arbeit haben.......

Was nutzt die Intelligenz, das Wissen?
Die Mischung machts!

Ich selber habe auch den 2. und 3. Bildungsweg gewählt. Erst das Handwerk erlernt, dann wieder die Schulbank gedrückt, in Fabriken geschuftet und dann ein weiteres Mal gelernt.

Menschen sind heute nicht "reif", wenn sie im Normalfall mit 19-21 das Abitur haben und glauben, damit die Welt zu Managen........

Die Menschen müssen sich über kurz oder lang wieder auf "altbewährtes" Besinnen.
Und ihr Leben gestalten und schaffen mit eigener Hände Arbeit.

Damit will ich nicht sagen, dass wieder alle mit 15 in die Lehre sollen - MITNICHTEN!
Es gibt und es gab immer schon Spätzünder und Menschen, denen die Dinge so "zufliegen".

Unser System erlaubt es nicht, auch die Schwächeren mitzuziehen und ihnen eine Chance zu geben!
Es wird gnadenlos gefordert und geteilt - alle Kinder werden heute schon so früh wie möglich "aussortiert". Ihrem Lebensweg (und die heuteige Lebenserwartung liegt bei 74 Jahren) zugeteilt und der wird von Geldgeilen Industriemagnaten gefordert.

20 Jahre gebüffelt, 20 JAhre geschuftet..........und dann? Für wen? Um dann 35 Jahre den Wohlstand genießen, den man sich mit "Wissen, Abitur, Bildung" erarbeitet hat............*LOL* !

"Dumm" sind die, die sich einspannen lassen und mit dem Strom schwimmen. Gleich ob Abitur, Dr, oder Hauptschule.
Die, die "Ihren Weg machen", für sich einstehen und ihre Ziele verfolgen - für SICH und Familie, für ein Leben abseits des Leistungsdrucks und des vorherbestimmenden Lebens durch Politik und Wirtschaft.....die sind schlau und die werden nicht untergehen.
Denn Glück und Zufriedenheit lässt sich NICHT in Noten, in Master und Bachelor sowie in Schulnoten und einem Posten irgendwo in der 56.Etage vor einem Bildschirm ablesen.

Die, die glücklich und Zufrieden sind, die für Werte in einer Gesellschaft und Gemeinschaft einstehen, die erkennen dass Familie und Beruf nichts mit "unflexibilität, uninnovativ und asozial" zu tun haben - egal ob einen IQ von 200 oder dem einer Scheibe Toast - die machen immer noch den Großteil unserer Gesellschaft aus - unserer Familien und unserer Gesellschaft. Noch. Die sind mitnichten dumm, sondern wissen genau, wie man SEIN LEben gestaltet und vielleicht am Ende zufrieden sagen kann: Ja! Das hab ich richtig gemacht!
Sieht es auch für andere sowas von dumm und asozial aus.

In diesem Sinne......Schönen Sonntag.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich würde die Frage, wie schlau und sozial jemand ist, nicht vom Schulabschluss abhängig machen.

Allerdings finde ich es auch problematisch, wenn es in solchen Threads sowas nur über "Ich kenne total viel doofe Abiturienten!" oder "Die meisten Studenten sind viel dümmer!" laufen. Denn irgendwo klingt das ja dann schon so, als müsse man sich für seinen Schulabschluss rechtfertigen, sonst müsste man das ja nicht mit dummen Abiturienten und Studenten widerlegen. :hmm:

Aus meiner Erfahrung kann ich aber schon sagen, dass die Realschüler, die damals bei uns aufs Gymnasium kamen, echte Probleme hatten, den Stoff aufzuholen. Nicht, weil sie dumm waren, sondern weil sie viele Dinge schlicht noch nicht durchgenommen hatten und sie überall Lücken auftauchten. Insofern fand ich die, die dann das Abi geschafft haben, sehr bewundernswert, da sie viel mehr aufholen mussten, als die anderen. Ich halte das für schwieriger, als von Anfang an auf dem Gymnasium gewesen zu sein und alles dort schon zu kennen.
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
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Hier gehts ums Abitur und nicht ums Studium. Und wie ich darauf komme? Weils meine persönliche Meinung ist.
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Dann verstehe ich das noch weniger, denn in den Schuljahren nach dem formalen Realschulabschluß, sprich: nach der 10. Klasse geht es auch nicht "theoretischer" zu als vorher.
Außerdem ist mir schon klar, daß es deine Meinung ist, aber meine Frage war ja auch, wie du zu deinen Worten kommst ("theoretischer Dünnschiß"), nicht, wie du zu deiner Meinung kommst.
 
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